Empirische Erhebung abgeschlossen, Start der Auswertung: CHECK![rot] Carsten Sinß
Dieser Weblog wird von Carsten Sinß, einem 27-jährigen, politisch interessierten und aktiven Sozialdemokraten, wohnhaft in Oestrich-Winkel im Rheingau, betrieben. Er studiert Betriebswirtschaftslehre an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, ist Vorsitzender der südhessischen Jusos und beschreibt seit März 2006 in 'rot' Auszüge aus seinem politischen und privaten Leben - mal in ernsteren und mal in etwas humoristischeren Worten.
Dienstag, Februar 14, 2012
Montag, Februar 13, 2012
Aus den Gremien
Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13.02.2012
Tagesordnung
Bericht und Anfragen
1) Bericht des Magistrats
2) Beantwortung von Anfragen
Die CDU-Fraktion wollte in einer Anfrage wissen, ob der Magistrat überlege Regressforderungen gegen Stadtverordnetenvorsteherin Gerda Müller (SPD) geltend zu machen, weil diese im Rahmen der Beschlüsse zur Kerbeplatzbebauung eine rechtliche Stellungnahme eingeholt hatte, was der Magistrat verneinen musste.
Vorlagen aus früheren Sitzungen
3) Antrag Fraktionen SPD und Grüne betr. Verkehrskonzept 2012
Es wurde zum aktuellen Sachstand in Sachen Beratung Verkehrskonzept berichtet und ein Schreiben an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen beschlossen. Leider kündigte die CDU in diesem Zusammenhang an, sich nicht weiter um ein Radwegekonzept in Oestrich-Winkel beschäftigen zu wollen.
4) Bebauungpslan Nr. 89 "Scharbel", Ortsteil Winkel, hier: Aufstellungsbeschluss (§1 Abs. 3 BauGB)
Mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wurde der Aufstellungsbeschluss abgelehnt. Wir vertreten die Ansicht, dass vor der Ausweisung neuer Baugebiete zunächst Baulücken im Stadtgebiet geschlossen werden sollen, um so einer Zersiedelung entgegen zu wirken. Zudem steht noch das Ergebnis eines von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen Innenentwicklungskatasters aus.
5) Antrag der Fraktion CDU: Schulbussituation Oestrich-Winkel
Auf Antrag der SPD einstimmig verwiesen an den Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Kultur zwecks Erarbeitung eines umfassenden Antrags. Der aktuelle CDU-Antrag ist nämlich mittlerweile nicht mehr aktuell.
6) Satzung Freizeitanlagen Pfingstbachwiesen – Änderung der Benutzungsgebühren
Einstimmig beschlossen.
Neue Anträge von Fraktionen
7) Antrag der Fraktionen SPD und B´90/Die Grünen: Vorgehensweise Windenergie
Einstimmig verwiesen an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen. Die CDU brachte leider ziemlich deutlich zum Ausdruck, dass sie die Energiewende nicht ernst nimmt und sich jeglichen Überlegungen bzgl. Windkraft verschließt.
Neue Vorlagen des Magistrats
8) Ersatz für Bahnübergang Hallgartener Straße in Oestrich – Kreuzungsvereinbarung
Mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP beschlossen. Trotz zu erwartender Verkehrsbelastungen im Bereich Obere Bein erachtet die SPD die Bahnunterführung aus brandschutztechnischen Aspekten und aufgrund der zunehmend stärker werdenden Vertaktung der Deutschen Bahn entlang der Rheinstrecke für notwendig. Allerdings wird die SPD darauf drängen, die Verkehrsbelastung und -führung in der Oberen Bein zu optimieren.
9) Regionalpapier „Die Region und der Flughafen – Forderungen zum Schutz der Lebensqualität und der Gesundheit im Ballungsraum Rhein-Main“
Vom Magistrat zurückgezogen.
10) Überprüfung der Kanalhausanschlüsse
Einstimmig verwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss.
11) 8. Satzung zur Änderung der Gebührensatzung über die Benutzung der Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Oestrich-Winkel 3. Satzung zur Änderung der Satzung über die Benutzung der Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Oestrich-Winkel 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Bildung und Aufgaben von Elternversammlung und Elternbeirat für die Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Oestrich-Winkel
Einstimmig verwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss und den Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Kultur.
12) Ergänzung der Straßenreinigungssatzung
Einstimmig beschlossen. Die Gutenbergstraße wurde mit in die Straßenreinigungssatzung aufgenommen.
13) Verkauf eines Erbpachtgrundstücks; Gemarkung Hallgarten, Flur 2, Flurstück 13/6, Größe 1631qm, Unkenbaumweg 18
Einstimmig beschlossen.
14) Bebauungsplan Nr. 92 "Gewerbegebiet Doosberg/Koeppgleis", Oestrich, hier: Interessenten
Einstimmig verwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss und den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen.
15) Bebauungsplan Nr. 3 "Mittlerer Grund", Teilaufhebung, hier: erstmalige Verlängerung der Veränderungssperre
Einstimmig beschlossen.
16) Nichtausüben des Vorkaufsrechts; Gemarkung Hallgarten, Flur 1, Flurstück 78, Jungferweg 11
Einstimmig beschlossen.
17) Rückstände Erbengemeinschaft
Einstimmig beschlossen.
Tagesordnung
Bericht und Anfragen
1) Bericht des Magistrats
2) Beantwortung von Anfragen
Die CDU-Fraktion wollte in einer Anfrage wissen, ob der Magistrat überlege Regressforderungen gegen Stadtverordnetenvorsteherin Gerda Müller (SPD) geltend zu machen, weil diese im Rahmen der Beschlüsse zur Kerbeplatzbebauung eine rechtliche Stellungnahme eingeholt hatte, was der Magistrat verneinen musste.
Vorlagen aus früheren Sitzungen
3) Antrag Fraktionen SPD und Grüne betr. Verkehrskonzept 2012
Es wurde zum aktuellen Sachstand in Sachen Beratung Verkehrskonzept berichtet und ein Schreiben an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen beschlossen. Leider kündigte die CDU in diesem Zusammenhang an, sich nicht weiter um ein Radwegekonzept in Oestrich-Winkel beschäftigen zu wollen.
4) Bebauungpslan Nr. 89 "Scharbel", Ortsteil Winkel, hier: Aufstellungsbeschluss (§1 Abs. 3 BauGB)
Mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wurde der Aufstellungsbeschluss abgelehnt. Wir vertreten die Ansicht, dass vor der Ausweisung neuer Baugebiete zunächst Baulücken im Stadtgebiet geschlossen werden sollen, um so einer Zersiedelung entgegen zu wirken. Zudem steht noch das Ergebnis eines von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen Innenentwicklungskatasters aus.
5) Antrag der Fraktion CDU: Schulbussituation Oestrich-Winkel
Auf Antrag der SPD einstimmig verwiesen an den Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Kultur zwecks Erarbeitung eines umfassenden Antrags. Der aktuelle CDU-Antrag ist nämlich mittlerweile nicht mehr aktuell.
6) Satzung Freizeitanlagen Pfingstbachwiesen – Änderung der Benutzungsgebühren
Einstimmig beschlossen.
Neue Anträge von Fraktionen
7) Antrag der Fraktionen SPD und B´90/Die Grünen: Vorgehensweise Windenergie
Einstimmig verwiesen an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen. Die CDU brachte leider ziemlich deutlich zum Ausdruck, dass sie die Energiewende nicht ernst nimmt und sich jeglichen Überlegungen bzgl. Windkraft verschließt.
Neue Vorlagen des Magistrats
8) Ersatz für Bahnübergang Hallgartener Straße in Oestrich – Kreuzungsvereinbarung
Mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP beschlossen. Trotz zu erwartender Verkehrsbelastungen im Bereich Obere Bein erachtet die SPD die Bahnunterführung aus brandschutztechnischen Aspekten und aufgrund der zunehmend stärker werdenden Vertaktung der Deutschen Bahn entlang der Rheinstrecke für notwendig. Allerdings wird die SPD darauf drängen, die Verkehrsbelastung und -führung in der Oberen Bein zu optimieren.
9) Regionalpapier „Die Region und der Flughafen – Forderungen zum Schutz der Lebensqualität und der Gesundheit im Ballungsraum Rhein-Main“
Vom Magistrat zurückgezogen.
10) Überprüfung der Kanalhausanschlüsse
Einstimmig verwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss.
11) 8. Satzung zur Änderung der Gebührensatzung über die Benutzung der Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Oestrich-Winkel 3. Satzung zur Änderung der Satzung über die Benutzung der Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Oestrich-Winkel 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Bildung und Aufgaben von Elternversammlung und Elternbeirat für die Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Oestrich-Winkel
Einstimmig verwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss und den Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Kultur.
12) Ergänzung der Straßenreinigungssatzung
Einstimmig beschlossen. Die Gutenbergstraße wurde mit in die Straßenreinigungssatzung aufgenommen.
13) Verkauf eines Erbpachtgrundstücks; Gemarkung Hallgarten, Flur 2, Flurstück 13/6, Größe 1631qm, Unkenbaumweg 18
Einstimmig beschlossen.
14) Bebauungsplan Nr. 92 "Gewerbegebiet Doosberg/Koeppgleis", Oestrich, hier: Interessenten
Einstimmig verwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss und den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen.
15) Bebauungsplan Nr. 3 "Mittlerer Grund", Teilaufhebung, hier: erstmalige Verlängerung der Veränderungssperre
Einstimmig beschlossen.
16) Nichtausüben des Vorkaufsrechts; Gemarkung Hallgarten, Flur 1, Flurstück 78, Jungferweg 11
Einstimmig beschlossen.
17) Rückstände Erbengemeinschaft
Einstimmig beschlossen.
Sonntag, Februar 12, 2012
Etwas besonderes?
Billy Beane: "Hältst Du dich für etwas besonderes?"
David Justice: "Ihr gebt mir 7 Mio Dollar im Jahr, man. Also, Ja, bin ich schon."
Billy Beane: "Aber die 7 Mio kriegst Du nicht von mir. Die Hälfte deines Gehalts zahlen die New York Yankees. Genau das halten Die New York Yankees von Dir. Sie zahlen 3,5 Mio Dollar, damit Du gegen sie antrittst. Und Du hältst Dich für was Besonderes?"
Auszug aus "Moneyball"
David Justice: "Ihr gebt mir 7 Mio Dollar im Jahr, man. Also, Ja, bin ich schon."
Billy Beane: "Aber die 7 Mio kriegst Du nicht von mir. Die Hälfte deines Gehalts zahlen die New York Yankees. Genau das halten Die New York Yankees von Dir. Sie zahlen 3,5 Mio Dollar, damit Du gegen sie antrittst. Und Du hältst Dich für was Besonderes?"
Auszug aus "Moneyball"
Samstag, Februar 11, 2012
Freitag, Februar 10, 2012
Donnerstag, Februar 09, 2012
...
"Der Geizhals tut niemandem etwas Gutes, aber behandelt sich selbst am schlechtesten."
- Publilius Syrus (78 – 31 v. Chr.), römischer Philosoph -
- Publilius Syrus (78 – 31 v. Chr.), römischer Philosoph -
Mittwoch, Februar 08, 2012
Dienstag, Februar 07, 2012
#walkingtoworktoday
Ein feines Projekt: Leg dir einen Twitter-Account an, fotografiere auf dem Weg zur Arbeit was Dir gerade in den Sinn kommt, lade es via Twitter bei flickr hoch und setze den Hashtag #walkingtoworktoday - fertig ist das Projekt des Designers Michael Surtees.
Montag, Februar 06, 2012
Rheintal 21
Zu einer Bahnlärm-Informations-veranstaltung zum Thema "Alternativtrasse - Jetzt!" hatte der Rheingau-Taunus-Kreis eingeladen und über 200 Leute waren dieser Einladung nach Eltville gefolgt, um gemeinsam mit Landrat Burkhard Albers, dem rheinlandpfälzischen Innenminister Roger Lewentz, Welterbedezernent Karl Ottes und Willi Pusch von der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm Lösungsansätze zur Bekämpfung des Bahnlärms zu diskutieren. Die Bahn plant vor allem den Güterverkehr auf der Rheintrasse massiv auszuweiten, ohne dass entsprechende lärmmindernde Kompensationsmaßnahmen in Sicht sind.Aus dem Veranstaltungsfyler:
Wir fordern von Bund und Bahn die verbindliche Zusage für den Bau einer Alternativtrasse. Jetzt!
Die Grenze der Belastbarkeit der Menschen im Rheintal ist bereits heute deutlich überschritten. Besonders die Güterzüge lösen in den Nachtstunden einen unerträglichen Verkehrslärm aus, der erhebliche Gesundheitsrisiken der im Rheintal lebenden Menschen verursacht. Hinzu kommen die Erschütterungen, die die Lebensqualität im Tal weiter verschlechtern und zu erheblichen Schäden an Sachgütern führen. Mit der Fertigstellung und Freigabe des St. Gotthardtunnels wird der Güterverkehr noch deutlich zunehmen, so dass demnächst die Züge im 4-Minutentakt durch das Rheintal fahren. Seitens der DB AG werden mit Maßnahmen zur Ertüchtigung der Schienenstrecken (z.B. das Elektronische Stellwerk) beiderseits des Rheins bereits Fakten geschaffen, um das zunehmende Verkehrsaufkommen abwickeln zu können. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Belastungen der Anwohner deutlich ansteigen werden und die Region als Wohn- und Tourismusstandort weiter geschwächt wird. Die Umsetzung innovativer Lärmschutzmaßnahmen an der Trasse selbst oder die Lärmsanierung der eingesetzten Güterwagons werden in Anbetracht der stetigen Verkehrszunahme langfristig keine spürbare Abhilfe bzw. Entlastung schaffen. Es wird daher langfristig die Auslagerung des Schienengüterverkehrs auf eine Alternativtrasse gefordert. Hierzu muss der Bund im Rahmen der Fortschreibung bzw. Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplanes wichtige planerische Voraussetzungen schaffen.
Sonntag, Februar 05, 2012
Samstag, Februar 04, 2012
Freitag, Februar 03, 2012
A one-term president? Wahlkampf um das Weiße Haus (3.-4.2.12)
Im November 2012 wird sich entscheiden, ob die Wahl Barack Obamas im Jahr 2008 ein krisenbedingter Ausrutscher war oder ob der Präsident seine Wählerkoalition aus jungen Leuten, spanisch-stämmigen, schwarzen und progressiven Amerikanern wieder zusammenfügen kann. Die Wiederwahl Obamas hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch von der Qualität seiner Wahlkampagne und der seiner Gegner. In einem sehr kurzweiligen Seminar der "Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz" wurde die politische Lage in den USA im Wahljahr analysiert und sich mit den Wahlkampfstrategien des Präsidenten und seiner Herausforderer beschäftigt. Nach einer Analyse der derzeitigen Polarisierung in den USA gaben verschiedene Akteure Einblicke auf den Wahlkampf und moderne Wahlkampftechnologien im digitalen Zeitalter. Schließlich hatte Barack Obama mit seinem Wahlkampf im Jahr 2008 neue Standards gesetzt und gerade junge Leute für Politik interessiert, die oft wenig Neigung für und Interesse an Politik zeigten. Es bleibt offen, ob er im Wahljahr 2012 wieder daran wird anknüpfen können.Programm:
Freitag, 3. Februar
- 16.30 - 17.00 Uhr - Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
- 17.00 - 18.30 Uhr - Wahlkampf in einem zerrissenen Land: Wie tief geht die Polarisierung in den USA? Dr. Torben Lütjen, Universität Düsseldorf
- 18.30 - 19.30 Uhr - Abendessen im Erbacher Hof
- 19.30 - 21.00 Uhr - The Road to Republican Victory in 2012, Dan N. Hazelwood, Targeted Creative Communications, Inc., Discussant: Chris Cooper, Managing Director, SKDKnickerbocker, Washington followed by a discussion with other conference speakers and the audience
Samstag, 4. Februar
- 09.00 - 10.30 Uhr - Campaigning as a team - Das (informelle) Zusammenspiel von Kandidaten, Parteien und Interessengruppen im Wahlkampf, Dr. Maik Bohne, Bonn
- 10.30 - 11.00 Uhr - Pause
- 11.00 - 12.30 Uhr - Wahlkampfstrategien: Online & Offline, Julius van de Laar, Berlin
- 12.30 - 13.30 Uhr - Mittagessen im Erbacher Hof
- 13.30 - 15.00 Uhr - Reaching the Voters and Turning Them Out on Election Day, Chris Cooper, Managing Director, SKDKnickerbocker, Washington
- 15.00 - 16.00 Uhr - Conference wrap-up. Election Campaigns in the US and in Germany - Is there anything we can learn from the US experience? Daniel Stich, Mainz, moderates a roundtable of the conference speakers
Informationen zu den Referenten:
- Dr. Torben Lütjen ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsches und Europäisches Parteienrecht und Parteienforschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In einem von der Volkswagenstiftung geförderten Projekt beschäftigt er sich derzeit mit der wachsenden ideologische Polarisierung in den USA.
- Dan N. Hazelwood ist republikanischer Wahlkampfberater sowie Gründer und Präsident von Targeted Creative Communications. Er hat in verschiedenen Wahlkämpfen auf Bundes- und einzelstaatlicher Ebene mitgewirkt, u.a. Bush-Cheney 2004 und 2000, Dole-Kemp 1996.
- Dr. Maik Bohne arbeitet als Berater für Open Governance bei der Strategie- und Dialogberatung IFOK. Auch ist er zurzeit als Fellow der "stiftung neue verantwortung" tätig und leitet dort das Projekt „Kollaborative Demokratie 21". Maik Bohne ist ein intimer Kenner der US-amerikanischen Wahlkampf- und Parteienlandschaft. Zuletzt publizierte er die Bücher "Von der Botschaft zur Bewegung - Die 10 Erfolgsstrategien des Barack Obama" (zusammen mit Kerstin Plehwe) sowie "Vibrant Spaces: Struktur und Dynamik von Parteiräumen in US-amerikanischen Wahlkämpfen".
- Julius van de Laar ist als Kampagnen- und Politberater für Parteien, internationale Profit und Non-Profit Organisationen tätig. Nach dem Studium der Politik- und Kommunikations-wissenschaften in den USA engagierte sich van de Laar zwei Jahre lang als hauptamtlicher Wahlkämpfer und Youth-Vote Director im Präsidentschaftswahlkampf für Barack Obama.
- Chris Cooper ist demokratischer Wahlkampfberater sowie Managing Director im Washingtoner Büro der Firma "SKDKnickerbocker", die sich auf die Entwicklung von Wahlkampfstrategien und ihre Umsetzung in Mail- und Medienwerbung spezialisiert hat. Chris Cooper ist auf Bundes- und einzelstaatlicher Ebene tätig und hat dabei mitgewirkt, demokratische Kandidaten in republikanisch dominierten "roten" Wahlkreisen zu wählen.
Donnerstag, Februar 02, 2012
Mittwoch, Februar 01, 2012
Gespickt
Die Studienzeit neigt sich dem Ende, die Schulzeit ist sowieso schon lange vorbei, und somit wird es womöglich erst beim Ehegelübde wieder notwendig sein, einen Spicker zu benutzen. Grund genug einmal zu resümieren, wie das so lief in der Schul- und Studienzeit und welche Spickertricks erfolgreich - oder weniger erfolgreich waren. Achso: Anlass des ganzen war/ist im übrigen ein beim Aussortieren von Schulunterlagen entdeckter Spickzettel :-)
Aber zurück zum Thema: Schon mein Deutschlehrer forderte uns ausdrücklich dazu auf Spickzettel zu schreiben, weil man dabei am effektivsten lernen würde - ob der dann eigentlich obsolet gewordene Spickzettel trotzdem noch den Weg in die Schultasche finden sollte, wurde aber von ihm nie so richtig beantwortet. Wenn sich der Lernerfolg beim Spickerschreiben dann aber doch mal nicht so richtig einstellen wollte, erwiesen sich bei mir eigentlich immer zwei Tricks als recht praktikabel.
Entweder klebte man den Spickzettel auf die Innenseite des Pulloverendes, um diesen bei Bedarf auf Bauchhöhe unter dem Tisch umklappen zu können - das Festkleben halfvor allem dann, wenn die (in diesem meinen Fall) Lehrerin meinte, einen beim Spicken erwischt zu haben und dazu aufforderte, den Pullover zu schütteln. Oder man setzte auf die eigene Vertrauenswürdigkeit und legte zum Beispiel das Lernbuch offen auf den Tisch und blätterte darin, während der (in diesem meinen Fall) Lehrer wegschaute. Glaubte der Lehrer einen dann doch einmal erwischt zu haben, reichte in der Regel schon ein einfaches "Bitte...Sie glauben doch nicht etwa, dass wenn ich tatsächlich spicken wollte dies auf eine solch simple Weise tun würde?!" Meistens musste dann das Buch vom Tisch verschwinden, die Arbeit konnte aber fortgesetzt werden.
Aber zurück zum Thema: Schon mein Deutschlehrer forderte uns ausdrücklich dazu auf Spickzettel zu schreiben, weil man dabei am effektivsten lernen würde - ob der dann eigentlich obsolet gewordene Spickzettel trotzdem noch den Weg in die Schultasche finden sollte, wurde aber von ihm nie so richtig beantwortet. Wenn sich der Lernerfolg beim Spickerschreiben dann aber doch mal nicht so richtig einstellen wollte, erwiesen sich bei mir eigentlich immer zwei Tricks als recht praktikabel.
Entweder klebte man den Spickzettel auf die Innenseite des Pulloverendes, um diesen bei Bedarf auf Bauchhöhe unter dem Tisch umklappen zu können - das Festkleben halfvor allem dann, wenn die (in diesem meinen Fall) Lehrerin meinte, einen beim Spicken erwischt zu haben und dazu aufforderte, den Pullover zu schütteln. Oder man setzte auf die eigene Vertrauenswürdigkeit und legte zum Beispiel das Lernbuch offen auf den Tisch und blätterte darin, während der (in diesem meinen Fall) Lehrer wegschaute. Glaubte der Lehrer einen dann doch einmal erwischt zu haben, reichte in der Regel schon ein einfaches "Bitte...Sie glauben doch nicht etwa, dass wenn ich tatsächlich spicken wollte dies auf eine solch simple Weise tun würde?!" Meistens musste dann das Buch vom Tisch verschwinden, die Arbeit konnte aber fortgesetzt werden.
Dienstag, Januar 31, 2012
The Descendants
In den ersten Sekunden von „The Descendants“ sieht man Elizabeth King fröhlich über die Kinoleinwand Wasserski fahren. Es wird das letzte Mal sein, dass wir eine Gefühlsregung von ihr sehen. Denn nach einem Unfall mit eben jenem Boot liegt Elizabeth im Koma und auf einmal obliegt es ihrem Ehemann Matt (George Clooney), sich um die beiden Töchter Scottie (Amara Miller) und Alexandra (Shailene Woodley) zu kümmern. Neben den Sorgen um seine Frau muss Matt sich außerdem um eine weitere Familienangelegenheit kümmern: Als Nachfahre einer hawaiianischen Königsfamilie verwaltet Matt ein Riesenstück unberührtes Land auf der Nachbarinsel, welches er im Namen der Familie möglichst gewinnbringend verkaufen will. Und als wäre das noch nicht genug, muss er zudem verkraften, dass seine Frau in betrogen hat und verlassen wollte. Alexander Payne, Regisseur von „About Schmidt“ und „Sideways“, zeigt mit „The Descendants“ einen erstaunlich warmherzig wie konventionell realistischen Film, der sowohl Lacher wie Tränendrüsenmomente auf. Der Zuschauer fragt sich gemeinsam mit Matt des öfteren, wie man selbst wohl an seiner Stelle reagieren würde. Und teilweise bleiben diese Fragen auch offen.
George Clooney in der oscarverdächtigen Rolle des Matt King sieht adrett aus und hat einen guten Job, aber eigentlich scheint bisher alles Wichtige an ihm vorbei gegangen zu sein. Selten hat man Clooney so wenig Autorität ausstrahlen sehen wie hier. Das Leben dieses Matt King droht an allen Ecken und Enden auseinanderzubrechen, nichts ist mehr wie es schien. Von seiner Frau betrogen, von der 17-jährigen Tochter Alex nicht ernstgenommen, als Ersatzelternteil verspottet und von der Familie unter Druck gesetzt, muss sich Matt mit bitteren Wahrheiten einer ungeahnten familiären Parallelwelt auseinandersetzen. Clooney ist hier aber nicht der gewohnt eiskalte Beau, der Chaos routiniert managt, sondern er trägt geschmacksresistente Hawaii-Hemden und graue Bundfaltenhosen, sein Silberhaar ist diesmal etwas weniger gut sortiert als gewohnt – und er hat die Dinge keineswegs unter Kontrolle. Clooneys besondere Leistung ist es aber, dass Matt seine Würde nie verliert. Seine Filmtöchter Amara Miller und Shailene Woodley liefern ebenfalls starke, da vollkommen natürliche Performances ab. Erwähnenswert sind auch die zwei kurzen Auftritte von B-Film-Fossil Robert Foster (Tarantino lässt grüßen) als Matts verbitterter Stiefvater. Wie seine unbändige (und ungerechte) Wut in tiefe hilflose Trauer umschlägt, das ist schon ziemlich beeindruckend gespielt. Wie sehr man bei diesem Film auf Zwischentöne achten muss, wird sehr schön an der Figur des Sid deutlich, Freund von Tochter Alexandra und treuer Begleiter auf der Road-Tour von Matt und seinen Töchtern. Auf den ersten Blick ein unreifer Spaßvogel, den man sich nicht als Schwiegersohn wünschen kann, welcher aber nach einigen kurzen Dialogzeilen während eines nächtlichen Zwiegesprächs mit Matt in einem anderen Licht erscheint.
„The Descendants“ ist unspektakuläres, aber sehr gut umgesetztes Autorenkino, rührende Momente ohne Kitsch. Payne entlarvt die großen und kleinen Schwächen seiner Figuren, begegnet ihnen aber dennoch immer mit entwaffnender Sympathie. Damit wird auch klar, warum die Tragikomödie als einer der großen Favoriten ins Oscar-Rennen 2012 geht. Dazu kommt der ungewöhnliche Handlungsort Hawaii, der hier genau richtig abgefilmt wird: Nicht zu sehr dem Postkartenmotiv verschrieben, aber auch nicht mutwillig anti-romantisch, sondern mit realistischem Blick auf Land und Leute.
The Descendants
Regie: Alexander Payne
Drehbuch: Alexander Payne, Nat Faxon, Jim Rash
Cast: George Clooney, Shailene Woodley, Amara Miller, Nick Krause, Robert Foster, u.a
Spielzeit: 115 Minuten
Kinostart: 26. Januar 2012
Homepage: http://www.the-descendants.de
Montag, Januar 30, 2012
Jusos wollen Alexander Dobrindt verbieten
Anlässlich der jüngsten Äußerungen des CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt, die Linkspartei verbieten zu wollen, erklären die südhessischen Jusos:„Anstatt die Linkspartei zu verbieten, fordern wir Jusos ein Verbot von Alexander Dobrindt.“, so Carsten Sinß, Vorsitzender der Jusos Hessen-Süd. Nach Ansicht der Jusos sei es schon bemerkenswert und hanebüchen, dass ausgerechnet die CSU der Linkspartei, welche inhaltlich und personell schon seit langer Zeit auf dem letzten Loch pfeife, immer wieder mit unbedachten Äußerungen Leben einzuhauchen versuche. „Denn diejenigen, die jetzt ein Verbot der Linkspartei fordern, blockieren seit Jahren ein NPD-Verbotsverfahren. Anstatt mit ein paar Irrlichtern der Linkspartei seine Zeit zu verschwenden, sollte sich die CSU lieber mit den wahren Gegner unserer Demokratie beschäftigen. Wir fordern ein NPD-Verbot – und zwar jetzt!“, so Sinß für die südhessischen Jusos abschließend.
Samstag, Januar 28, 2012
Storys from the gasstation
Diskutiere mal mit einer schwerhörigen Frau, wer gerade eben nicht richtig zugehört hat... *grmbl*
Kreuzberg kocht - ein Portraitbuch aus dem Kiez
Durch Zufall im Internet auf folgenden kulinarisch-sozialen Lesetipp gestolpert - Buchbestellung ist bereits abgeschickt!
"»Kreuzberg kocht« stellt in 55 Portraits außergewöhnliche Menschen, Initiativen und Einrichtungen in Kreuzberg vor. Interviews und Fotografien beleuchten einen pulsierenden Stadtteil und seine Bewohner. Alle Porträtierten zeichnet aus, dass sie in privater Initiative neue Wege beschreiten. Sie schaffen neue Arbeitsmöglichkeiten, gründen Nachbarschaftsinitiativen, initiieren Kulturprojekte – kurz, sie prägen das heutige Kreuzberg. Der Clou: Sie alle verraten ein Lieblingsrezept zum Nachkochen. Von Prinzessinnengartenpizza bis Piratenzopf, von Börek bis “Reis mit Scheiß” lassen sich das Archiv der Jugendkulturen, das Ballhaus Naunynstraße, das SO 36 und viele andere in den Topf und auf den Teller schauen. Das Ergebnis: ein Mut machendes Buch mit Nähr- und Mehrwert!"
Freitag, Januar 27, 2012
Maria und Josef im Ghetto des Geldes
Leider kam ich erst jetzt zum Lesen einer sehr beeindruckenden Reportage, welche die "ZEIT" vor kurzem unter dem zugegeben sehr provokanten Titel "Maria und Josef im Ghetto des Geldes" publiziert hat. Die Schauspielerin Viola Heeß und der ZEIT-Redakteur Henning Sußebach haben sich – als obdachloses Paar verkleidet – kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht, um eine Antwort auf die Frage zu finden: Was und Wer versteckt sich hinter den reichen Fassaden der Prachtbauten und Villen in den wohlhabendsten Wohngegenden Deutschlands, bemerkenswerterweise im unweit gelegenen Hochtaunuskreis? Was passiert, wenn man sie um Hilfe bittet? Lesen lohnt sich!
Donnerstag, Januar 26, 2012
...
"Man legt sich niemals mit „Bild“ an – oder man gewinnt Wimbledon."
- Boris Becker (*1967), Ex-Tennisspieler und dreifacher Wimbledon-Sieger -
- Boris Becker (*1967), Ex-Tennisspieler und dreifacher Wimbledon-Sieger -
Mittwoch, Januar 25, 2012
Dienstag, Januar 24, 2012
Bauchgefühl
Zeit Campus: "Was kann man tun, wenn das Bauchgefühl nicht so eindeutig ist?"
Gigerenzer: "Da gibt es einen Trick: Werfen Sie eine Münze. Noch während sie fliegt, spüren Sie den Wunsch in sich, dass eine bestimmte Seite oben liegen soll. Ihr Herz hat schon entschieden."
Gigerenzer: "Da gibt es einen Trick: Werfen Sie eine Münze. Noch während sie fliegt, spüren Sie den Wunsch in sich, dass eine bestimmte Seite oben liegen soll. Ihr Herz hat schon entschieden."
Montag, Januar 23, 2012
Airport
Am "Tor zur Welt" einen schönen Sonntag Mittag verbracht und bei einer größeren Fastfood-Kette mit goldenem M im Firmenlogo sitzend den Blick auf das Rollfeld 1,2 und landende Flugzeuge genossen sowie dem "Neubau" am Frankfurter Flughafen noch einen Besuch abgestattet.Sonntag, Januar 22, 2012
Begrifflichkeiten
Wer kam eigentlich auf die Bezeichnung "Flugzeug"? Es heißt doch auch nicht "Bahnzeug"...?!
Samstag, Januar 21, 2012
Star Wars: Uncut
Was passiert, wenn man "Star Wars Episode IV: Eine Neue Hoffnung" in 472 je 15 Sekunden lange Segmente aufteilt und anschließend im Internet dazu aufruft, sich jeweils einen Teil auszusuchen und zuhause zu filmen, zu animieren oder auf irgendeine andere Weise nachzustellen? Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 472 Szenen mit 472 unterschiedlichen Darstellern, Konzepten und Techniken.
Freitag, Januar 20, 2012
Donnerstag, Januar 19, 2012
Mittwoch, Januar 18, 2012
Spenden für Deutschland
Spielwiese für echte Finanzpatrioten. Scheint aber nur noch nicht so der Reißer zu sein, betrachtet man sich das bisherige Spendenaufkommen...
Dienstag, Januar 17, 2012
Senatswahlen an der Johannes Gutenberg Universität Mainz (17.-18.1.12)
W A H L A U F R U Fder Juso- Hochschulgruppe
zu den Senatswahlen 2012 der Uni Mainz
Am 17. und 18. Januar werden die studentischen Senatsmitglieder der Johannes Gutenberg-Universität Mainz neugewählt. In der laufenden Legislaturperiode war die Juso-Hochschulgruppe mit drei Senatsmitgliedern die stärkste Hochschulgruppe im Senat und hat wieder eine Menge bewegt: Beim Kampf für einen Master ohne Zugangsbeschränkungen, der Verbesserung von JoGuSTiNe oder der Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim - die Juso-Hochschulgruppe war die treibende Kraft im Senat.
Wir möchten diese Arbeit in der nächsten Legislaturperiode gern fortsetzen. Folgende Schwerpunktthemen haben wir uns dabei gesetzt:
- Freier Zugang zum Master: Wir möchten weiter dafür sorgen, dass alle, die einen Bachelor gemacht haben, auch die Chance erhalten, einen Master-Studienplatz zu bekommen.
- Studi-freundliche Uni-Verwaltung: Wir möchten dafür sorgen, dass Uni-Verwaltung studierendenfreundlicher wird. Das geht z.B. in dem die langen Bearbeitungszeiten von BAföG-Anträgen von bis zu drei Monaten deutlich verkürzt werden oder in dem im BAföG-Amt mehr Sprechzeiten angeboten werden.
- Neubau von UB und Biologie: Die Universitätsbibliothek aber auch der Fachbereich Biologie sind in einem baulich katastrophalen Zustand. Hier muss endlich gehandelt werden und gegenüber dem Land ein deutliches Zeichen gesetzt werden!
- Gutes Studium: Längere Öffnungszeiten von Fachbibliotheken und Prüfungsämtern. Die Uhrzeiten von Prüfungsämtern müssen studi-freundlich werden. Wir wollen mehr Sprechstunden & Anwesenheit von Dozierenden. Unsere Dozierenden sollen mehr Zeit für uns Studis haben.
Unser gesamtes Programm, unsere Kandidatinnen und Kandidaten sowie weitere Informationen zur Wahl und weitere Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du unter www.jhg-mz.de!
P.S.: Der RCDS (rechts im Bild) bemüht bzw. lockt derweil die Stammwählerschaft ;-)
Nachtrag:
Das vorläufige amtliche Endergebnis zur Senatswahl an der Johannes Gutenberg Universität Mainz:
Juso-HSG: 1134 Stimmen - 35,97%
"Fachschaften im Senat": 193 Stimmen - 6,12%
RCDS: 853 Stimmen - 27,04%
Kritische Linke: 203 - 6,43%
Einzelbewerber ohne Listenbezeichnung: 47 Stimmen - 1,49%
CampusGrün: 592 Stimmen - 18,76%
LHG: 132 Stimmen - 4,18%
Sitzverteilung:
Juso-HSG: 3 Sitze
RCDS: 3 Sitze
CampusGrün: 2 Sitze
Montag, Januar 16, 2012
Sonntag, Januar 15, 2012
Der Clown
Er ist im Zirkus meist der "letzte Mann",
der im Programm sehr selten dick gedruckt ist.
Die Menge merkt es nicht, wie viel er kann,
weil er so dumm scheint und so tief geduckt ist.
Er ist der Hiob, über den man lacht.
Die Freude, die er schafft, ist Schadenfreude:
ein Mann, der alles falsch macht, was er macht,
ist für die Menschen eine Augenweide !
Und schlagen zwei sich schallend auf die Ohren,
freut es das Publikum, wie einst im alten
Rom bei dem blut'gen Kampf der Gladiatoren.
(Man soll die Menschen nie für Menschen halten.)
Und plötzlich holt ein Clown aus weiter Hose
ein kleines, zierliches Bandonium
und macht als spielerischer Virtuose
mit komischen Grimassen alle stumm.
Er spielt den süßen Kitsch, den längst verlachten,
so meisterhaft, dass er auch die erregt,
die sich, weil er sie packt, nun selbst verachten,
so dass er sie mit eignen Waffen schlägt.
Von allen "Fahrenden" im Grünen Wagen
sind doch die Clowns, die oft so grausam scherzen
und sich ans weite Herz der Menge wagen,
immer die Menschen mit dem "goldnen Herzen".
(Gedicht von Reinhard Köster aus dem Jahr 1938)
der im Programm sehr selten dick gedruckt ist.
Die Menge merkt es nicht, wie viel er kann,
weil er so dumm scheint und so tief geduckt ist.
Er ist der Hiob, über den man lacht.
Die Freude, die er schafft, ist Schadenfreude:
ein Mann, der alles falsch macht, was er macht,
ist für die Menschen eine Augenweide !
Und schlagen zwei sich schallend auf die Ohren,
freut es das Publikum, wie einst im alten
Rom bei dem blut'gen Kampf der Gladiatoren.
(Man soll die Menschen nie für Menschen halten.)
Und plötzlich holt ein Clown aus weiter Hose
ein kleines, zierliches Bandonium
und macht als spielerischer Virtuose
mit komischen Grimassen alle stumm.
Er spielt den süßen Kitsch, den längst verlachten,
so meisterhaft, dass er auch die erregt,
die sich, weil er sie packt, nun selbst verachten,
so dass er sie mit eignen Waffen schlägt.
Von allen "Fahrenden" im Grünen Wagen
sind doch die Clowns, die oft so grausam scherzen
und sich ans weite Herz der Menge wagen,
immer die Menschen mit dem "goldnen Herzen".
(Gedicht von Reinhard Köster aus dem Jahr 1938)
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