Donnerstag, August 20, 2015

Meine Idee - nun auch in Wiesbaden

Was hat mein Fahrlehrer mich und ungezählte weitere Fahrschüler schweißgebadet über diese Kreuzung in Wiesbaden Biebrich gejagt. Da wird man ja fast schon nostalgisch, dass diese entschärft werden soll. Es freut mich aber, dass meine Idee 1,2, erstmals an der Hattenheimer Shell-Tankstelle und mittlerweile vielfach im Rheingau angewendet, nun auch in Wiesbaden Schule macht. Lob an die zuständige Dezernentin Sigrid Möricke (SPD) und den damaligen Ordnungsamtsleiter der Wein-, Sekt- und Rosenstadt Eltville am Rhein, der seinerzeit den Mut und den Pragmatismus bewiesen hat, diese Anregung voranzutreiben! 
18.08.2015
Unfallschwerpunkt auf Biebricher Allee wird entschärft: Fahrbahnteiler soll Ausfahrt von A66 in Wiesbaden-Biebrich vereinfachen
Von Birgit Emnet
WIESBADEN - Wer die Autobahnausfahrt Biebrich der A66 aus Richtung Frankfurt nutzt, kennt die Situation. Will man nach Biebrich abbiegen, muss man praktisch über vier Fahrstreifen hinweg den Verkehr beachten, der in beide Richtungen fließt.
Schwierigkeiten beim Einfädeln auf die zwei Spuren der Biebricher Allee in Fahrtrichtung Biebrich sind programmiert, da der Verkehrsstrom meist sehr dicht ist. Nach dem Überqueren der beiden Fahrstreifen Richtung Innenstadt bleibt an der Mittelinsel meist nur wenig Platz.
Die Konsequenz: Hier ist ein Unfallschwerpunkt entstanden. Und diesen will die Stadt Wiesbaden nun durch eine räumliche Verbesserung der Situation entschärfen: Ein Fahrbahnteiler soll ermöglichen, dass die Abbieger nur noch zwei Spuren überqueren müssen und dann gesichert warten können, bis sich im Verkehr für sie eine Lücke auftut. Stadtplanungs- und Verkehrsdezernentin Sigrid Möricke (SPD) hat dazu in der Magistratssitzung am Dienstag eine Vorlage eingebracht, die an den Ortsbeirat Biebrich weitergeleitet werden soll. In der Vergangenheit, so Möricke zur Begründung der Beschlussvorlage, seien beim Linksabbiegen in die Biebricher Allee von der Autobahn kommend häufig Unfälle passiert, verursacht durch die Verkehrsteilnehmer, die nach dem Überqueren der Fahrstreifen Richtung Innenstadt die Vorfahrt der in Richtung Biebrich fahrenden Autos missachteten. Laut Möricke soll nun für Gesamtkosten von 30.000 Euro der Einmündungsbereich umgebaut werden.
Dazu wird der Fahrbahnteiler auf der Biebricher Allee erweitert. Somit muss der Verkehrsteilnehmer zunächst nur zwei Fahrspuren in Richtung Innenstadt queren und Vorfahrt gewähren und kann sich dann im Schutz des Fahrbahnteilers in den fließenden Verkehr der Biebricher Allee richtig einfädeln. Statt vier Fahrspuren queren zu müssen, sind nunmehr nur jeweils zwei zu beachten.
„Diese sogenannte ,Rheingauer Lösung‘ wurde in den vergangenen Jahren an vielen unfallträchtigen Stellen entlang der B42 im Rheingau eingeführt“, so Möricke.
Durch die Herstellung einer weiteren Fahrspur entfallen im Bereich der Brücke über die Autobahn A66 Stellplätze. Die Maßnahme, über die nunmehr der Ortsbeirat beraten soll, ist mit Eswe Verkehr, der Straßenverkehrsbehörde und Hessen Mobil abgestimmt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen