Dienstag, Mai 17, 2016

Gesucht: Kanzlerkandidat

Die SPD sucht einen Kanzlerkandidaten, Spiegel Online hilft schon mal bei der Ausschreibung mit. Ich finde, das passt. Falls sich niemand anderes findet, stehe ich zur Verfügung.


Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands - seit 150 Jahren sorgen wir dafür, dass es in unserem Land gerechter zugeht. Wir setzen uns ein für ein solidarisches Miteinander in einer freien, menschlichen Gesellschaft, für Verständigung und Frieden in der Welt. Darauf können wir stolz sein. Seit einigen Jahren stehen Deutschland und die deutsche Sozialdemokratie vor besonderen Herausforderungen. Um diese verlässlich und mit vorausschauendem Blick zu bewältigen, suchen wir schnellstmöglich, spätestens aber zum Frühsommer nächsten Jahres

EINE KANZLERKANDIDATIN/EINEN KANZLERKANDIDATEN
 

für die Bundestagswahl 2017.

Die SPD sucht eine bis zum Äußersten motivierte, hochengagierte, erfolgsorientierte Persönlichkeit, die willens ist, die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland als Bundeskanzler/in mit sozialdemokratischer Politik leidenschaftlich zu gestalten.

Die Aufgabe:

  • Als Kanzlerkandidat/in untermauerst du den historischen Anspruch der SPD, die/den Bundeskanzler/in der Bundesrepublik Deutschland zu stellen.
  • Du führst die SPD in den Bundestagswahlkampf und gibst mit Kreativität und Weitblick die Richtung vor bei der gemeinsamen Gestaltung des Wahlprogramms.
  • An der Spitze des Wahlkampfteams repräsentierst du die sozialdemokratischen Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sowie die Inhalte des Wahlprogramms nach außen.
  • Du adressierst die Stammwählerschaft, frühere SPD-Wähler, Wechselwähler sowie bisherige Nichtwähler, damit die SPD das bestmögliche Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017 erreicht. Das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2013 darf dabei kein Maßstab sein - wir wollen es deutlich übertreffen.
  • Du motivierst die mehr als 445.000 Mitglieder der Partei, Dich bei Deinem Ziel, die SPD als Volkspartei zu stärken und die nächste Bundesregierung als sozialdemokratische/r Bundeskanzler/in anzuführen, geschlossen zu unterstützen
  • Du bist in der SPD verwurzelt, fühlst dich den sozialdemokratischen Grundwerten verpflichtet. Ein Amt in der Partei, im parlamentarischen Betrieb oder eine Regierungsfunktion auf Landes- oder Bundesebene sind keine zwingende Voraussetzung, aber förderlich für den Bekanntheitsgrad. Du hast keine Verbindungen zur russischen Gasindustrie.
  • Du bist in höchstem Maße belastbar und flexibel, führungsstark, aber auch teamfähig. Mit deinen ausgeprägten integrativen Fähigkeiten und deinem Verantwortungsbewusstsein bringst du die Partei geschlossen hinter dich. Du verbindest die soziale Nestwärme Willy Brandts mit dem Pragmatismus Helmut Schmidts.
  • Du bist sicher und gewandt im Auftritt auch vor großem Publikum und in den Medien. Du bleibst auch in schwierigen Situationen ruhig und sachlich, erträgst kritische Journalistenfragen und das Feuer innerparteilicher Heckenschützen gelassen. Bedenke: Die Jungsozialisten können im Straßenwahlkampf eine große Hilfe sein.
  • Du identifizierst dich mit einer sozialdemokratischen Politik, die einen funktionierenden Sozialstaat als Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes sieht, und du verstehst es, diese Politik glaubwürdig, konsequent und verständlich im Wahlkampf zu vertreten. Du bist also beispielsweise in der Lage, die Erfolge der Agenda 2010 als unser Erbe zu definieren, ohne für die Agenda 2010 zu sein.
Im Klartext: Du brennst für die SPD, hältst Umfragen für überbewertet, hast keine Angst vor Angela Merkel, du hast Charisma, bist redegewandt, sturmfest und ohne Wankelmut. Du willst regieren und aus einer schicksalsergebenen Verliererpartei wieder eine kraftvolle, erfolgshungrige, stolze SPD machen. Dein Motto: Wir schaffen das.
Liebe Genossin, lieber Genosse, Du bist immer noch überzeugt, dass du die oder der Richtige für diesen anspruchsvollen Job bist? Dann bewirb dich jetzt!
Bei Mehrfachbewerbungen behalten wir uns vor, die Auswahl der Kanzlerkandidatin/des Kanzlerkandidaten den Mitgliedern der Partei in einer Urwahl zu übertragen.

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