Sonntag, Dezember 18, 2016

Eintreten

Ich bin vor 14 Jahren in die SPD eingetreten. Warum? Aus zwei Gründen:
  1. Ich wollte nicht, dass Edmund Stoiber Bundeskanzler wird.
  2. Vor allem wollte ich aber nicht nur von der Couch aus zuschauen, wie andere meine Welt gestalten. Ich wollte selbst zum Gestalter werden.
Die SPD stand und steht mir dabei am nächsten. Aufgrund ihrer einzigartigen Historie. Aufgrund der herausragenden Persönlichkeiten, die sie hervor- und die unser Land vorangebracht haben. Und aufgrund des Gerechtigkeitsversprechens, was sich in der Programmatik der SPD durchgehend widerfindet. Die SPD ist keine Partei voller Helden. Aber sie ist dafür da, andere zu Helden zu machen, die nicht tagtäglich auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ein starker Partner, der jedem die Chance bietet, durch Bildung und Leistung Schritt für Schritt voran zu kommen. Die Leistung fördert und anerkennt, aber auch denen hilft, die dazu nicht in der Lage sind. Die von den Starken mehr einfordert als von den Schwachen, ohne die Starken zu überfordern und die Schwachen in Watte zu packen. Eine starke Sozialdemokratie muss der Garant dafür sein, dass jeder die gleiche Anzahl an Schritten gehen muss, um zum Ziel zu kommen – egal wie groß die Schuhgröße ist, das Geschlecht, die Nationalität, Religion oder Hautfarbe.

In der SPD finden immer noch knapp eine halbe Millionen Menschen Platz. Wir sind eine starke Gemeinschaft. Aber sind wir immer einer Meinung? Keineswegs – aber das ist unsere Stärke! Weil viele Meinungen bei uns Platz finden und uns so stark machen, wie wir sind. Findest Du nicht? Vielleicht, weil genau deine Stimme noch fehlt?

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