Freitag, März 31, 2006

...und hier bin ich nicht drin!

Mit dem Kreistag hat es leider nicht geklappt. Aber ich konnte zumindest meinen Platz weitestgehend halten und habe in Oestrich-Winkel ein Top-Ergebnis geholt und wurde bis auf Platz 13 hochkumuliert.

Donnerstag, März 30, 2006

Lesefluss

"Die Dichter bauen Luftschlösser, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete."

- Maxim Gorki (1868-1936), russisch-sowjetischer Schriftsteller -

Mittwoch, März 29, 2006

Politik

"Politik: eine Angelegenheit, bei der es sich nicht darum handelt, recht zu haben, sondern darum, recht zu behalten."

-Konrad Adenauer (Bundeskanzler von 1949-1963) -

Dienstag, März 28, 2006

Ich bin drin!

Ich hab's gepackt und darf mich nun Stadtverordneter nennen. Nur haben leider CDU und FDP am Ende einen Sitz mehr als SPD und Grüne.

Und was mich noch besonders freut. "Meine" Oestrich-Winkeler haben mich bei der Kreistagswahl von Platz 32 auf 13 vorkumuliert.

Montag, März 27, 2006

Wahlkrimi

Man, was ein (Wahl-)Abend! Leider nicht so erfreulich für die SPD wie erhofft. Auf Kreisebene keine Mehrheit in Sicht (...und somit auch wohl kein Kreistagsmandat für mich).

Und in Oestrich-Winkel war der Briefwahlbezirk 2, dem ich als Wahlvorsteher vorstehen durfte (Auszählung hat natürlich super geklappt) tief schwarz. Dem entsprechend gelaunt ging ich dann zunächst auch ins Verwaltungsbüro zur Übergabe der Wahlergebnisse - und lese: Nach Auszählung von 6 (von 11) Wahlbezirken 20 Sitze Rot-Grün, 17 Sitze Schwarz-Gelb. Der Vorsprung hat sich dann im Laufe des Abends noch etwas verkleinert (derzeit 19 Rot-Grün zu 18 Schwarz-Gelb) - aber das ist schon fast eine Sensation, da die Schwarzen gut 7% eingebüßt haben - gleichzeitig größter CDU-Verlust im gesamten Kreis. Dumm nur, dass nicht die SPD, sondern hauptsächlich die Grünen einen deutlichen Stimmenzuwachs im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen haben :-(

Jetzt heißt es aber noch die kumulierten und panaschierten Stimmzettel abwarten - immerhin noch über 50% der abgegebenen Stimmen - erst dann steht das endgültige Wahlergebnis für Oestrich-Winkel fest. Nach den Erfahrungen müsste die CDU hierbei noch dazu gewinnen - aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...

Sonntag, März 26, 2006

Wahltag

Heute zählt's! Hoffe auf ein gutes Ergebnis für die SPD und auf eine Verhinderung von Schwarz-Gelb im Kreis und in Oestrich-Winkel. Jetzt geht's aber erst mal ins Bürgerzentrum, um mein Amt als Wahlvorsteher wahrzunehmen.

Samstag, März 25, 2006

ebs

Habe mich heute Mittag beim Tag der offenen Tür der European Business School mal rein Interesse halber über das dortige Studium informiert. Dabei durfte ich auch die ein oder andere Sprachbarriere zwischen "Otto-Normal-Bürger" und "EBS-Studenten" am eigenen Leib erfahren:

EBS-Student: "Na, wie kann ich Dir denn weiterhelfen?!"
Ich: "Gar nicht, will nur so'n Keyholder."
EBS-Student: "Bitte...?!?!"
Ich: "DA, so einen Keyholder?"
EBS-Student: "Bitte was?!"
ICH: "Das da!" (den Keyholder jetzt in der Hand haltend)
EBS-Student: "Achso, einen KEYCHAIN!!!"

Freitag, März 24, 2006

Steuererklärung

"Erst beim Abfassen der Steuererklärung kommt man dahinter, wieviel Geld man sparen würde, wenn man gar keines hätte."

- "Fernandel" Fernand Joseph Désiré Contandin (1903-1971), französischer Filmschauspieler ("Don Camillo und Peppone") -

Donnerstag, März 23, 2006

Braune Soße

Unglaublich! Eine von uns Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis für heute Abend geplante Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus in Idstein musste nach Warnungen durch das Ordnungsamt, die Polizei und den Verfassungsschutz (!) abgesagt werden, da diese in "rechten Kreisen" massiv negativ beworben worden sei und wohl mit Störaktionen zu rechnen gewesen wäre (wie das auch immer in der Praxis ausgesehen hätte). Ein Dank an dieser Stelle für die aufmerksame öffentliche Hand! Die Polizei selbst konnte uns kurzfristig für heute keine zweifelsfreie Sicherheit mehr garantieren, so dass wir unter dem Aspekt der Sicherheit der Gäste und von uns selbst eine Absage als die einzige Möglichkeit ansahen. Die Veranstaltung wird jedoch nach der Kommunalwahl, wahrscheinlich am 19. April und dann unter Hinzuziehung von Sicherheitsorganen (bedauerlich, aber wohl notwendig), stattfinden.

Mittwoch, März 22, 2006

Das Geheimnis der verlorenen Briefe

Eine Methode der quantitativen empirischen Sozialforschung ist die "Lost Letter"-Methode. Wie viele Menschen mir wohl einen verloren gegangenen Brief zurüsckschicken würden... :-)


Mainzer Allgemeine Zeitung vom 22.03.2006
Geheimnis der verlorenen Briefe - Experiment von Politikwissenschaftlern / Mainzer ehrlicher als Stuttgarter

MAINZ Wer in Mainz zufällig einen Brief an die rheinland-pfälzischen Spitzenkandidaten auf der Straße gefunden und nicht in den Briefkasten gesteckt hat, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben: Es handelte sich um ein wissenschaftliches Experiment.
"Lost Letter" - "verlorene Briefe" heißt die Technik, die aus der Sozialforschung stammt: Wissenschaftler lassen an einem Ort Briefe liegen. Aus der Häufigkeit, mit der diese Schreiben beim Adressaten ankommen, versucht man Erkenntnisse zu gewinnen - etwa über die Beliebtheit eines Spitzenkandidaten. 400 Briefe wurden in den vergangenen zwei Wochen im Mainzer Stadtgebiet von Mitarbeitern und Studenten des Instituts für Politikwissenschaft in der Nähe von Briefkästen liegen gelassen. An jeden Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl waren 100 Briefe adressiert. Auch in Stuttgart "verloren" Politikwissenschaftler Briefe an die Spitzenkandidaten. In Auftrag gegeben hatte die Aktion SWR.de. Angegeben wurden nicht die tatsächlichen Adressen, sondern angemietete Postfächer.
Das überraschende Ergebnis: Die Mainzer sind "ehrlicher" als die Stuttgarter. Während es in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mit 344 Briefen einen Rückfluss von 86 Prozent gab, erreichte in Stuttgart nur jeder zweite verlorene Brief den Adressaten (215 Briefe, 54 Prozent).
Dabei habe es keine auffälligen Unterschiede zwischen der Mainzer Innenstadt und den Stadtteilen gegeben, sagt Jürgen Falter, Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. Am meisten Briefe, nämlich 90, wurden an den FDP-Spitzenkandidaten Hans-Artur Bauckhage gesendet. Es folgten Christoph Böhr (CDU) mit 89 Briefen, Ise Thomas (Grüne) mit 84 Briefen und Kurt Beck (SPD) mit 81 Briefen. In Baden-Württemberg wurden die meisten Briefe (58) an den CDU-Ministerpräsidenten Günther Oettinger geschickt, SPD-Herausforderin Ute Vogt erhielt nur 50 und landete auf dem vierten Platz.
Die Lost-Letter-Methode ist eine Erfindung des amerikanischen Psychologen Stanley Milgram. Dieser hatte im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl 1964 ein Postfach angemietet, Briefe "verloren" und tatsächlich den Wahlsieger Johnson vorhergesagt. Seine These: Menschen können sich nur dann politisch frei äußern, wenn sie sich unbeobachtet fühlten. Die Methode sei in der Wissenschaft nicht unumstritten und habe nur begrenzten Aussagewert, erklärt der Politikwissenschaftler Falter. Man wisse nichts über die Motive der Briefe-Finder, das Ergebnis besitze auch keine Repräsentativität. "Eine seriös durchgeführte Umfrage liefert mehr", sagt Jürgen Falter.
Allerdings gab es jede Menge Anekdoten: So fuhr der Fahrer eines Kleinlastwagens in Mainz einer Studentin, die den Brief "verloren" hatte und mit dem Rad unterwegs war, bis zu einer Ampel hinterher. Einige Mainzer hatten den Brief, der offenbar durchnässt war, neu vertütet und mit neuer Briefmarke versehen. Ein Brief wurde sogar in Wiesbaden abgestempelt...

Dienstag, März 21, 2006

Plakat auf dem Highway

Das mit meinem "kampa"-Mobil hat sich heute morgen auf der Fahrt zur Arbeit schon wieder irgendwo zwischen Walluf und Schierstein zerschlagen. Der gestrige Regen hat das Plakat bzw. Papier nämlich derart aufgeweicht, dass es mir bei geradewegs über die Haube hinfort geflogen ist...

Montag, März 20, 2006

"kampa"-Mobil

Weil es sich im Landratswahlkampf bereits bewährt hat, habe ich heute wieder die Motorhaube meines
Fi(r)esta(r)s mit einem Plakat geschmückt - diesmal mit dem Plakat der SPD Oestrich-Winkel. :-)

Sonntag, März 19, 2006

Kunst

"Kunst ist nicht ein Spiegel, den man der Wirklichkeit vorhält, sondern ein Hammer, mit dem man sie gestaltet."

- Karl Marx (1818-1883), deutscher Philosoph und Politiker -

Samstag, März 18, 2006

Gut verkaufen

"Was die Kosmetik für die Damen, ist der Regierungssprecher für die Regierung."

- Hans-Dietrich Genscher (*1927), deutscher FDP-Politiker, Außenminister 1974-1992 -

Freitag, März 17, 2006

...und so beginnt es.

So, dies ist der erste von hoffentlich noch vielen Einträgen in meinem "WEBLOG". Viel Spaß beim Lesen!