Sonntag, April 30, 2006

Bezirkskonferenz Jusos Hessen-Süd

Bericht von der Juso-Bezirkskonferenz:
  • Teils unendlich lange Debatten
  • Viel Alkohol/wenig Schlaf
  • der Rheingau-Taunus als DIE Spaß-Fraktion (allen voran unsere Juso-AG Idstein)
  • interessante Leute
  • Pro & Contra Frauenquote
  • Party

meine persönlichen Highlights:
  • ein verabschiedeter Antrag mit dem Wortlaut:
    1. Eintracht Frankfurt wird nachträglich zum DFB-Pokalsieger erklärt
    2. Die Tatsachenentscheidung wird abgeschafft
    3. Bayern München ist doof und wird abgeschafft. Die daraus entstehende Konkursmasse wird der bayerischen SPD zugeführt
    4. Im Zuge der Regionalisierung der Rhein-Main-Region wird Eintracht Frankfurt in Eintracht Rhein-Main umbenannt"

Samstag, April 29, 2006

Juso-Anträge für SPD-Unterbezirksparteitag

Hier liste ich mal alle Juso-Anträge für den ordentlichen Untebezirksparteitag der SPD Rheingau-Taunus am 6.5 in Kiedrich auf.

Kostenlose Schülerbeförderung
Der ordentliche SPD-Unterbezirksparteitag möge beschließen:
1) Die SPD im Rheingau-Taunus-Kreis, vertreten durch die SPD-Fraktion im Kreistag, setzt sich weiterhin für die Beibehaltung der kostenlosen Schülerbeförderung im Rheingau-Taunus-Kreis bis einschließlich der 10. Klasse ein.
2) Darüber hinaus wird sie sich dafür einsetzen, zukünftig auch SchülerInnen ab der 10. Klasse von den Schülerbeförderungskosten beim Besuch von Bildungseinrichtungen innerhalb des Rheingau-Taunus-Kreises zu befreien bzw. bei nicht vorhandenen Leistungsangeboten in den Bildungseinrichtungen des Kreises (Leistungs- und Grundkurse, Sprachen) die Schülerbeförderungskosten bis zu den Kreisgrenzen zu erstatten.

Begründung:
Zum einen gefährdet die hessische CDU-Landesregierung mit hausgemachten Entscheidungen (Mindestklassenstärke) gerade im ländlichen Raum – auch im Hinblick auf den sogenannten demographischen Wandel – verstärkt wohnortnahe Schulangebote.
Zum anderen will sie aber die daraus entstehenden Folgekosten (längere Schulwege) teilweise oder gar gänzlich auf die SchülerInnen bzw. Eltern abwälzen (lassen).
Die verschuldeten Landkreise dazu zu veranlassen bzw. die Möglichkeit einzuräumen, Gebühren für die Schülerbeförderung auf die Schüler bzw. Eltern abzuwälzen, um regionale Haushaltslöcher zu stopfen, gefährdet das Recht auf Bildung für jedermann(-frau) und macht den Schulabschluss der Kinder zunehmend vom Geldbeutel der Eltern abhängig. Gerade in unserem eher ländlich strukturierten und flächenmäßig weitläufigen Kreis mit oftmals vergleichsweise weiten Wegen zwischen Wohn- und Schulstandort würde dies eine immense zusätzliche finanzielle Belastung für die Elternteile bedeuten.
Des weiteren muss das Ziel lauten, möglichst vielen SchülerInnen einen ihren Qualitäten entsprechenden Bildungsabschluss zu ermöglichen. Die Übernahme der Schülerbeförderungskosten auch ab der 10. Klasse würde eine Hürde auf diesem Wege beseitigen, da dies mit ein Entscheidungsgrund für viele SchülerInnen und Eltern ist, nach der 10. Klasse auf eine Schule mit Gymnasialzweig zu wechseln oder nicht.
Die Tatsache, dass SchülerInnen bei nicht vorhandenem Leistungsangebot im Rheingau-Taunus-Kreis einen Teil ihrer Fahrtkosten beim Besuch einer Schule außerhalb des Kreisgebietes erstattet kriegen, ermöglicht nichtsdestotrotz jedem Schüler nach seinen individuellen Fähigkeiten und Qualitäten unterrichtet zu werden. Die Schulen und den Schulträger des Rheingau-Taunus-Kreises könnte dies überdies dazu ermutigen, weiterhin ein qualitativ hochwertiges Leistungsangebot im schulischen Bereich anzubieten bzw. dieses noch auszubauen, um SchülerInnen und Eltern keinen Grund zu geben, außerhalb des Rheingau-Taunus-Kreises eine Schule zu besuchen.


Fußball-Weltmeisterschaft 2006
Der ordentliche SPD-Unterbezirksparteitag möge beschließen:
Die SPD im Rheingau-Taunus-Kreis unterstützt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten in dem Ansinnen, bei der Weltmeisterschaft dieses Jahr im eigenen Land den Weltmeistertitel zu erringen.

Begründung:
Fußball ist eine tolle Sache! Das erfolgreiche Abschneiden der deutschen Fußballnationalmannschaft im eigenen Lande könnte endlich wieder zu einer positiveren Grundstimmung in unserem Land führen.
Die geschlossene Unterstützung des SPD-Unterbezirks Rheingau-Taunus könnte hierbei einen entscheidenden Motivationsfaktor für unsere Nationalmannschaft darstellen und sollte daher durch Verabschiedung und Übergabe dieser Resolution auch entsprechend zum Ausdruck gebracht werden.


Rechenschaft
Der ordentliche SPD-Unterbezirksparteitag möge beschließen:
Sämtliche "Gliederungen" der SPD im Rheingau-Taunus-Kreis auf Kreisebene (Vorstand, Fraktion, Arbeitsgemeinschaften, Arbeitsgruppen, Parteitagsdelegationen) sind zukünftig dazu angehalten, Rechenschaft über ihre Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr in Form der Veröffentlichung
eines schriftlichen Berichtes und einer Anwesenheitsliste abzulegen.

Begründung:
Nur wenigen Mitgliedern in der Partei stehen Ergebnisprotokolle der einzelnen oben genannten "Parteigliederungen" zur Verfügung, um sich über deren Arbeit im jeweils vergangenen Geschäftsjahr zu informieren.
Daher ist es unabdingbar, dass zur Dokumentation – auch für die "Akten" – und Weitergabe der Tätigkeitsberichte von den Parteitagsdelegierten an die Mitglieder auf den ordentlichen Unterbezirksparteitagen von sämtlichen genannten "Gliederungen" ein schriftlicher Bericht vorliegt.
Darüber hinaus soll eine kontinuierlich über das Jahr geführte Anwesenheitsliste dokumentieren, wer sich wie und wie oft in den jeweiligen Gliederungen aktiv beteiligt hat.


"Gegen Rechts"
Der SPD-Unterbezirksparteitag möge beschließen:
Die SPD Rheingau-Taunus lehnt die vom "Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend" unter Leitung von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplanten Kürzungen im Bereich von Projekten gegen Rechtsextremismus ab.

Begründung:
Die ehemalige SPD-geführte Bundesregierung hatte 2001 die Bundesprogramme "entimon" und "civitas" ins Leben gerufen. Seitdem wurden mehr als 4.000 Projekte gegen Rechtsextremismus mit jährlich 19 Mio. € gefördert. Ende diesen Jahres laufen diese Bundesprogramme aber aus und das "Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend" unter Leitung von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant nun aktuell diese Projekte gegen Rechtsextremismus in eine "Strategie gegen Extremismus" mit einzugliedern. In Zukunft sollen also von der gleichen Fördersumme auch andere Projekte, u.a. gegen Linksextremismus und Islamismus, mit bezahlt werden.
Wir halten dieses Vorhaben, vor allem in Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in Potsdam, für falsch und eine ideologische Scheindebatte, da man mit den Geldern für den Kampf gegen Rechtsextremismus nicht auch noch Projekte mit anderen Zielsetzungen mit finanzieren und betreuen kann. Ein Qualitätsverlust ist hier schon jetzt vorprogrammiert.
Mittlerweile zeigen die Programme auch erste Erfolge, wie anhand der rückläufigen Zahlen rechtsextremistischer Gewalttaten im letzten Jahr zu sehen ist. Doch offenbaren neben dem Beispiel aus Potsdam auch die Wahlergebnisse rechtsextremistischer Parteien bei diversen vergangenen Wahlen oder die verschobene Podiumsdiskussion der Jusos in unserem Rheingau-Taunus-Kreis in Idstein im März diesen Jahres aufgrund drohender Gewalttaten durch Rechtsextremisten, dass hier noch immer ein enormes (Gewalt-)Potential besteht, welchem es entschieden entgegen zu wirken gilt.
Wir Jusos sprechen uns daher strikt gegen eine Kürzung und/oder Zusammenlegung von Mitteln gegen Rechtsextremismus aus

Freitag, April 28, 2006

Grundsatzentscheidung

"Wenn zwei brave Menschen über Grundsätze streiten, haben immer beide Recht".

- Marie von Ebner-Eschenbach -

Donnerstag, April 27, 2006

Deutschland wird Weltmeister!

Die Presse hat gut recherchiert und unseren Juso-(Spaß-)Antrag zur Fußball-WM für den SPD-Parteitag am 6.5 in Kiedrich glossenartig für ihre Berichterstattung aufgegriffen! :-)

Mittwoch, April 26, 2006

Google Earth

Habe heute erstmals von "Google-Earth" gelesen. Eine kostenlose Software, mittels dieser über Internet ein Blick auf beinahe alle Orte der Welt geworfen werden kann - teilweise so messerscharf, dass man sogar vereinzelt Passanten erkennen können soll. Also quasi ein virtueller Globus auf Basis von Satelliten und Flugaufnahmen...beeindruckend.

Dienstag, April 25, 2006

Authentizität

"Male mich wie ich bin. Wenn du die Narben und Falten fortläßt, zahle ich dir keinen Schilling."
- Oliver Cromwell (1599-1658), englischer Staatsmann und Heerführer -

Montag, April 24, 2006

Konstituierende Stadtverordnetenversammlung

So, seit heute darf ich mich dann auch wirklich Stadtverordneter der Stadt Oestrich-Winkel nennen.
Heute standen zunächst nur eine Reihe von vorgeschriebenen und für die Konstituierung des Parlaments notwendigen Wahlen an (Stadtverordnetenvorsteher, Zahl der Ausschüsse und deren Mitglieder, Verbandswahlen etc.). Zukünftig werde ich hier dann auch ausführlicher über die politischen Geschehnisse in Oestrich-Winkel berichten.

Kleine Randnotiz: Sympathisch und fast beruhigend, dass dort auch nur Menschen sitzen. Ohne meinen Hinweis wäre die Wahl der Stadtverordneten in die "Betriebskommission Kultur & Freizeit" nämlich fast vergessen worden :-)

Sonntag, April 23, 2006

Jusos

Wurde heute auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis mit gut 93% der Stimmen wieder zum Vorsitzenden gewählt. Freut mich und sehe es als Bestätigung meiner Arbeit an.

Samstag, April 22, 2006

Boxenstopp & "Storys from the gasstation"

So, habe mich heute mal dazu erbarmt, meine Reifen am Fi(r)esta(r) jahreszeitengerecht zu wechseln.
Geschätzte Zeit für die Reifen 1-3: 25 Minuten. Geschätzte Zeit für den letzten verflixten vierten Reifen: Über eine Stunde!
Das verdammte Ding wollte einfach nicht ab. Also musste Daddy mit Hammer und Brecheisen ran. Schließlich war dann Mensch aber doch noch stärker als Rost und Altersträgheit.


Storys from the gasstation

Ja, Samstag war die erste Sonnenschicht in diesem Jahr - hat sich auch direkt im Umsatz und dem Menschenandrang bemerkbar gemacht.
Erwähnenswerte Situation: Kunde kommt herein und macht mich persönlich für die hohen Benzinpreise verantwortlich. Besänftigungsversuche meinerseits nach dem Motto "Ich tanke doch auch für diese Preise und kann es nicht ändern" halfen nichts. Wutentbrannt mit dem Satz "Hier komm ich nie mehr her" auf den Lippen verlässt der gute Mann den Shop...um ca. 1 Stunde später wieder vorbei zu schauen und Zigaretten zu kaufen :-)

Aber viel bemerkenswerter: Am Tag vorher kam ein Kunde in den Shop und bat um den Toilettenschlüssel, weil er...ernsthaft in die Hose ge******** hätte! :O

Freitag, April 21, 2006

Menschen ändert man nicht

"Die Frauen bemühen sich, den Mann zu ändern, und jammern dann, daß er nicht mehr der alte ist."

- Barbara Streisand (*1942), US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin -

Donnerstag, April 20, 2006

Mittwoch, April 19, 2006

Konstituierende Fraktionssitzung

So, werde in der kommenden Legislaturperiode für die SPD Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie der Betriebskommission Kultur und Freizeit sein.

Dienstag, April 18, 2006

Literaturtipp

Lese aktuell „Dieter Bohlen – Nichts als die Wahrheit“. Also genau die Form der Konsumliteratur unterhalb jeglichen Niveaus, die ich unter dem Stichwort Belletristik verachte.
Aber: Auch ohne sinnvollen Nährwert macht es Laune, dieses Buch zu lesen :-)

Montag, April 17, 2006

Filmtipp

Habe mir gerade „Exit wounds“ mit Steven Seagal reingezogen – und das direkt nach drei Stunden „Herr der Ringe – Die zwei Türme“. Das nenne ich mal Kontraste.

Sonntag, April 16, 2006

Mit Langeweile schocken

"Unsere Zeit ist so aufregend, daß man die Menschen eigentlich nur noch mit Langeweile schockieren kann."

- Samuel Beckett (1906-1989), irisch-französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreis 1969 -

Samstag, April 15, 2006

Storys from the gas station

Den Frust über meine gesperrte Clubsmart-Karte im Magen durfte ich heute Abend wieder allsamstaglich abends meiner Arbeit an der Shell-Tankstelle in Hattenheim nachgehen:


Episode 1

Situation: Drei Kunden stehen an der Kasse, ich kassiere zwei davon ab – einen davon bar, einem am Kartenlesegerät. Ein Mann kommt herein, drängelt sich vor die Personen in der Schlange an die Theke und meint zu mir: „Ey, wo is’n Mainz-Köngernheiiim, ey?!“
Von dessen Höflichkeit mir und den anderen Kunden gegenüber gefrustet habe ich ihn erstmal nur ignoriert und weiter abkassiert.
„Ey man, wo is’n Mainz-Köngernheiiim, hab ich gefragt, ey?!“ hallt es kurz darauf wieder aus dessem Mund. Ein bestimmtes „Ein Moment bitte, ich kassiere gerade, wie Sie vielleicht unschwer erkennen“ meinerseits akzeptiert der junge Mann leider nicht und verlässt wutentbrannt und mit Schimpftiraden den Laden, um kurze Zeit später wieder reinzukommen, sich abermals bei diesmal anderen Kunden vorzudrängeln und mir versuchen zu verdeutlichen, dass ich doch zukünftig höflicher sein solle. Innerlich schon auf 180 erwiderte ihm dann wiederum ein „Einen Moment bitte, ich kassiere gerade“, was ihm dann doch deutlich aus der Fassung bringt und zur Aussage eines hier nicht näher beschriebenen Schimpfwortes veranlasst, um dann tatsächlich den Laden zu verlassen.


Episode 2

Situation: An Zapfsäule 3 war der Zapfhahn für „Super“ defekt – und zwar in der Gestalt, dass der Hahn nur noch halb auf dem Schlauch hing, die Feststelltaste abgebrochen war und der Zapfhahn somit auch nicht mehr eingehängt werden konnte und daher seitlich auf einer Ablage lag. Daher war dieser Zapfhahn auch mit einer sichtbar angebrachten Beschilderung „defekt“ versehen.
Als dann im Laufe der Schicht doch ein Kunde hineinkam und nichtsdestotrotz „Super“ an Zapfsäule 3 getankt hatte und er sich beschwerte, er könne den Zapfhahn nicht mehr ordnungsgemäß einhängen, da er (nun endgültig) abgebrochen sei, erlaubte ich mir doch die Frage, wie er denn überhaupt in der Lage gewesen sei, an dieser Zapfsäule zu tanken, wo doch der Hahn schon sichtbar defekt war und eine entsprechende Beschilderung auch darauf hinwies.
„Ach, es hat nur ein bißchen Benzin gespritzt. Aber was fällt ihnen denn ein, dass so schlecht zu beschildern und seien sie froh, dass ich bei diesen Preisen überhaupt noch bei ihnen tanke.“

Donnerstag, April 13, 2006

Westbam

Von den Kumpels dazu verdammt, also geht's heute Abend ab ins "50 Grad" zu "Westbam".

Donnerstag 13.04.2006
22 Uhr
BEATBOXROCKER - DANCING WITH THE REBELSHOUSE & ELECTRO
WESTBAM LOW SPIRIT/MAYDAY/BERLIN
GROOVE REBELS 50GRAD/MAINZ

Mittwoch, April 12, 2006

Spielvorbereitung

"Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter."

- Max Merkel -

Dienstag, April 11, 2006

Montag, April 10, 2006

Nachtaktiv

Tatort: Eltville, Kernstadt
Datum: 7. April 2006
Uhrzeit: ab 23.00 Uhr
Anliegen: Bürgermeisterwahlkampf

Die letzten Kräfte und unschlüssigen Wähler sollten in der Nacht von Samstag auf Sonntag nochmal durch die Verteilung eines Flugblatts für die SPD-Kandidatin Wendy Penk mobilisiert werden. Also sind ein paar Jusos und ich nachts ab 23 Uhr durch Eltville gezogen und haben - unbeirrt von knarzenden Hofeinfahrten, aufgeweckten Hunden und quietschenden Briefkästen - die Eltviller Bevölkerung mit wichtigen Wahlinformationen versorgt.
Die Kernstadt hat letztlich auch mehrheitlich Wendy Penk gewählt, insgesamt hat es aber leider doch nicht gereicht (Ergebnis Eltville insgesamt: Wendy Penk 46%, Patrick Kunkel, CDU, 54%).
In der Presse ist zwar heute von "Diffamierungswahlkampf" zu lesen (jaja, die CDU als Verfechter der Moral), aber die Aktion - wenn auch letztlich nicht ganz erfolgreich - war doch eine Riesengaudi für die Kategorie "Geschichte für die Enkelkinder" :-)

Sonntag, April 09, 2006

(Un)Bildung

"Wenn Sie Bildung für zu teuer halten, versuchen Sie es mal mit Unbildung."

- Derek Bok, Präsident der Harvard-Universität -

Samstag, April 08, 2006

Storys from the gasstation

An Fastnacht drohte mir ein betrunkener Teenie mal Schläge an...Tja, und heute dann die Wiedersehensfreude:

Bengel: „Hier das Sixer und dann noch ‘ne Packung blaue Gauloises“.
Ich: „Ausweis bitte!“
Bengel: „Hab ich nicht dabei. Aber was soll’n das – ich krieg hier doch sonst auch immer Alk‘?!“
Ich: „Ohne Ausweis kein Alkohol und keine Zigaretten“.
Bengel: (frustrierter Abgang)

Man sieht sich halt immer zweimal im Leben...

Mittwoch, April 05, 2006

Wahre Schönheit kommt von innen

"Mein Maskenbildner hat mir gesagt: 'Du siehst immer gleich aus. Nur dauert es jetzt etwas länger, bis es soweit ist."

- Hans-Joachim Kulenkampff (1921-1998), deutscher Schauspieler und Moderator ("Einer wird gewinnen") -

Dienstag, April 04, 2006

Deutsche Skepsis

"Die deutsche Sucht nach ewigen Lösungen, die Angst vor Experimenten und der Mangel an Phantasie hemmen die politische Tat."

- Gerhard Schröder (*1944), ehem. deutscher Bundeskanzler (1998-2005) -

Montag, April 03, 2006

Leseratte

"Ein Buch lesen - für mich ist das Erforschen eines Universums."

- Marguerite Duras (1914-1996), französische Schriftstellerin ("Der Liebhaber") -

Sonntag, April 02, 2006

Frisch, fromm,....

Man o man, die ersten gestrigen Laufarien für dieses Jahr habe ich wohl gar nicht so gut vertragen ( "musste es ja auch gleich wieder übertreiben" ) und habe heute Morgen tierischen Muskelkater. Soll mich aber nicht abhalten, mich nach den stressigen Wahlkampfzeiten künftig wieder stärker körperlich zu betüchtigen.

Carsten's Motto: Jeden zweiten Tag mindestens ne halbe Stunde "Around Oestrich....per pedes"

Samstag, April 01, 2006

Im Untergrund

Komme gerade aus der "Safahi-Lounge" aus Mainz zurück. Ein richtig stranger Schuppen. Am Eingang erwarten einen erst mal vier große, breite Türsteher, die immer nur 2-er Gruppen nach gewissen Zeitabständen reinlassen. Hat natürlich nichts damit zu tun, dass der Laden proppe voll ist. Nein, die Kassiererin - die einem fast schon leid tut, die entsetzten Gesichter der Gäste zu sehen, wenn diese erfahren für den im folgenden beschriebenen Spaß auch noch 8 € zahlen zu müssen - ist einfach überfordert, gleichzeitig zu telefonieren und nebenbei auch noch ihrem eigentlichen Job als Kassiererin nachgehen zu müssen *grummel*
Hat man diese Hürde allerdings überwunden, kommt man schließlich in einen düsteren Keller mit ein paar süßen Lichteffekten und merkt sehr schnell, dass die Musik - irgendwas zwischen Techno und Schranz - überhaupt nicht den eigenen Geschmack trifft.
Also verbringt man ein wenig Zeit in dem Schuppen - zwischendrin noch durch eine Polizeikontrolle untermalt - um ein nicht ganz so schlechtes Gewissen zu haben, direkt wieder raus zu gehen, weil man ja doch 8 € für diesen Spaß bezahlt hat. Irgendwann nach ca. 45 Minuten macht man es aber dann doch, fährt noch zum Döner, um zumindest eine gute Sache an diesem Tag zu genießen, fährt heim und setzt sich noch schnell an den PC, um der Welt von diesem doch so bewegenden Abend zu erzählen.

Gute Nacht!