Dienstag, Oktober 31, 2006

Halloween

Heute ist Halloween! Ein paar ganz nette und interessante Infos zu diesem aus Übersee geklauten "Feiertag" findet man hier.

Montag, Oktober 30, 2006

1/4 -> 88%

Heißt übersetzt: Habe heute mit BWL, welches zu 40% in die Abschlusswertung eingeht (Köngsklausur) mein erstes von vier Ergebnissen der Abschlussprüfung erhalten:
STOLZE 88% !!!

Jetzt fehlt noch "Kaufmännische Steuerung & Kontrolle", "Wirtschaft & Sozialkunde" und die mündliche Präsentation im Januar.

Sonntag, Oktober 29, 2006

Von Dichtern und anderen Sozialdemokraten

Sprachverzicht mit Müntefering

Ein Gruselwort wie "Unterschicht"
spricht unser gute Münte nicht.
Das kommt dem braven Sauerländer
nicht über seine Lippenränder,
weil es ja hintenrum auch hieße,
dass man die "Oberschicht" zuließe.

Er mag nicht, was so Soziologen
als lebensfremdes Fazit zogen.
Ihm sind da wohl Begriffe lieber
wie Abschaum, Gsocks und Rentenschieber,
wie Zonenzombies, Plattenmotzer,
wie Faulschlamm und Hartz-IV-Schmarotzer.

Vielleicht lässt sich mit gutem Willen
der Sprachverlust historisch stillen,
denn "Sozenopfer" weist präzise
den Weg aus der Bezeichnungskrise.

- Reinhard Umbach -

Samstag, Oktober 28, 2006

Reifenwechsel

Habe mich heute Morgen mal dazu erbarmt, meinen Fi(r)esta(r) winterfest zu machen. Nach einem Blick in das Herz und frischaufgefülltem Öl sowie Frostschutz für Scheibenwischer- und Kühlerwasser war dann auch schon der Reifenwechsel von den Sommer- auf die Winterschlappen dran.

Arbeitsvorgang: Mit
einfachem Werkzeug und Original-Fiesta-Wagenheber (schlicht, aber effektiv) das gute Stück aufbocken, bis der Reifen ganz in der Luft hängt. Die Muttern dann durch echte Handarbeit abschrauben und Sommerreifen abmontieren bzw. neuen Winterreifen aufsetzen. Das Ganze natürlich viermal und dann vom misstrauisch dreinschauenden Herrn Papa noch „abnehmen“ lassen. Der Winter kann jetzt also ruhigen Gewissens kommen. Ein Formel 1-Rennen hätte ich mit dieser Boxenstopp-Zeit sicherlich nicht gewonnen, aber dafür habe ich immerhin ein bisserl Geld gespart.

Freitag, Oktober 27, 2006

Aufgeschnappt

Naja, ob der unten aufgeführte Dialog wirklich jemals so stattgefunden hat, soll meine Hand im Feuer nicht beurteilen, aber lustig ist es allemal :D.

Kommunikationsschwierigkeiten?
Dies ist ein realer Funkspruch, der zwischen Galiziern und Amerikanern stattgefunden hat, Oktober 1997 (dieser Funkspruch hat wirklich stattgefunden und wurde erst im März 2005 von den spanischen Militärbehörden zur Veröffentlichung freigegeben) - alle spanischen Zeitungen haben ihn nun gedruckt und mittlerweile lacht sich ganz Spanien kaputt - viel Spaß!
Galizier: (Geräusch im Hintergrund)........ Hier spricht A853 zu Ihnen, bitte ändern Sie Ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden...... Sie fahren direkt auf uns zu, Entfernung 25 nautische Meilen........
Amerikaner: (Geräusch im Hintergrund)......Wir raten Ihnen, Ihren Kurs um 15 Grad nach Norden zu ändern, um eine Kollision zu vermeiden.
Galizier: Negative Antwort. Wir wiederholen: ändern Sie Ihren Kurs um 15 Grad nach Süden, um eine Kollision zu vermeiden.
Amerikaner: (eine andere amerikanische Stimme) Hier spricht der Kapitän eines Schiffes der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika zu Ihnen. Wir beharren darauf: Ändern sie sofort Ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.
Galizier: Dies sehen wir weder als machbar noch erforderlich an, wir empfehlen Ihnen Ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern, um eine Kollision zu vermeiden.
Amerikaner: (stark erregter befehlerischer Ton) HIER SPRICHT DER KAPITÄN RICHARD JAMES HOWARD, KOMMANDANT DES FLUGZEUGTRÄGERS "USS LINCOLN" VON DER MARINE DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, DAS ZWEITGRÖSSTE KRIEGSSCHIFF DER NORDAMERIKANISCHEN FLOTTE. UNS GELEITEN ZWEI PANZERKREUZER, SECHS ZERSTÖRER, FÜNF KREUZSCHIFFE, VIER U- BOOTE UND MEHERE SCHIFFE, DIE UNS JEDERZEIT UNTERSTÜTZEN KÖNNEN. WIR SIND IN KURSRICHTUNG PERSISCHER GOLF, UM DORT EIN MILITÄRMANÖVER VORZUBEREITEN UND IM HINBLICK AUF EINE OFFENSVE DES IRAQ AUCH DURCHZUFÜHREN. ICH RATE IHNEN NICHT ..... ICH BEFEHLE IHNEN, IHREN KURS UM 15 GRAD NACH NORDEN ZU ÄNDERN!!!!!! SOLLTEN SIE SICH NICHT DARAN HALTEN, SO SEHEN WIR UNS GEZWUNGEN DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE EINZULEITEN, DIE NOTWENDIG SIND, UM DIE SICHERHEIT DIESES FLUGZEUGTRÄGERS UND AUCH DIE DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ZU GARANTIEREN. SIE SIND MITGLIED EINES ALLIERTEN STAATES, MITGLIED DER NATO UND SOMIT DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ......
BITTE GEHORCHEN SIE UNVERZÜGLICH UND GEHEN SIE UNS AUS DEM WEG!

Galizier: Hier spricht Juan Manuel Salas Alcántara. Wir sind zwei Personen. Uns geleiten unser Hund, unser Essen, zwei Bier und ein Mann von den Kanaren, der gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Sender Cadena Dial von la Coruna und Kanal 106 als Maritimer Notruf. Wir fahren nirgendwo hin, da wir mit Ihnen vom Festland aus reden. Wir befinden uns im Leuchtturm A-853 Finisterra an der Küste von Galizien. Wir haben keine Scheißahnung welche Stelle wir im Ranking der spanischen Leuchttürme einnehmen. Und Sie können die Schritte einleiten, die Sie für notwendig halten und auf die Sie geil sind, um die Sicherheit Ihres Scheiß-Flugzeugträgers zu garantieren, zumal er gleich an den Küstenfelsen Galiziens zerschellen wird, und aus diesem Grund müssen wir darauf bestehen und möchten es ihnen nochmals ans Herz legen, das es das Beste, das Gesündeste und das Klügste für Sie und Ihre Leute ist, Ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden........

Donnerstag, Oktober 26, 2006

Ede erklärt Bayern…

…oder so ähnlich. Hier Edmund Stoibers Rede anlässlich der Eröffnung des Terminal 2 am Flughafen in München:

"Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug - zehn Minuten schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine s Charles de Gaulle in äh Frankreich oder in äh in in äh in äh Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden - Wenn Sie vom Flug- äh vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München - das bedeutet natürlich das der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen."

Ich habe heute außerdem meinen Antrag zur mündlichen Präsentation meiner IHK-Abschlussprüfung eingereicht.

Thema der Fachaufgabe:
"Von der Bewerbung bis zum Ausbildungsplatz – Das Bewerbungsverfahren um einen
Ausbildungsplatz in der Verlagsgruppe Rhein-Main"

Aufgabesteller:
Geschäftsleitung

Aufgabenlöser:
Personalabteilung/Ausbildungsabteilung

Ziel des dargestellten Prozesses:
Den Bedarf an Ausbildungsplätzen in der "Verlagsgruppe Rhein-Main" in quantitativer und qualitativer Hinsicht decken.

vorgelagerte Abteilungen/Prozesse:
- Personalabteilung - Festlegung des Personalbedarfs an Ausbildungsplätzen, Budgetierung nach
Rücksprache mit Geschäftsleitung
- Anzeigenabteilung/Marketing - Bewerbersuche (Zeitungsanzeige, Messeauftritt, Internet)

Hauptprozess/Schwerpunkt der Fachaufgabe:
Personalabteilung/Ausbildungsabteilung:
1) Eingegangene Bewerbungen prüfen und nach Auswahlkriterien filtern
2) Einstellungstest durchführen und auswerten
3) Vorstellungsgespräch/Interview führen und Entscheidung treffen

nachgelagerte Abteilungen/Prozesse:
Personalabteilung/Ausbildungsabteilung - Vorvertrag und Ausbildungsvertrag unterzeichnen (lassen) und Beantragung auf Eintragung des Ausbildungsverhältnisses bei der IHK

Montag, Oktober 23, 2006

Aussichten

Schumi in Rente, die Formel 1 um eine (die) Hauptattraktion ärmer. Richtiger Schumi-Sympathisant war ich dabei eigentlich nie - auch weil er damals versucht hat, "meinen" Jaques abzuschießen. Respekt für seine einzigartige Karriere gebührt ihm an dieser Stelle aber trotzdem.

Sonntag, Oktober 22, 2006

Mit Panzerauto zur Eisdiele

PRAG (dpa) - Mit einem ungewöhnlichen Fahrzeug hat ein Tscheche (34) seine Kinder zur Eisdiele transportiert: Er fuhr in Hradec Kralove (Königgrätz) mit einem 12,5 Tonnen schweren Panzerspähwagen vor. Er habe das Amphibienfahrzeug rechtmäßig erworben, sagte er den Polizisten. Um eine Geldbuße kam er aber nicht herum - das 180-PS-Gefährt stand im Parkverbot.

Samstag, Oktober 21, 2006

Kennt Ihr ihn?

Es sind diese Begegnungen mit Menschen, die den Job des Tankstellenkassierers für mich seit nun schon über fünf Jahren jedes mal wieder zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Über 95% der Kunden in den letzten fünf Jahren kenne ich nicht und habe ich im erwähnten Zeitraum wohl auch nur ein einziges Mal gesehen. Über 4% kennt man vom Sehen, weil sie immer mal wieder in unregelmäßigen Abständen an der Tankstelle vorbeischauen. Und weit weniger als 1 %, vielleicht zwei Hände voll, sind diejenigen Kunden, die eigentlich fast jede Schicht da sind und man sie fast schon vermisst, wenn sie es denn einmal nicht sind. Dass sind u.a. der „Marlboro light-Mann“, dessen Zigarettenpäckchen ich schon auf dem Tresen liegen habe, bevor er an der Kasse steht; die „Alkoholikerin“, die sich jeden Samstag (... und wohl auch leider jeden anderen Wochentag) ihre Flasche Apfelwein holt; der „30-Liter-Tanker“, der unabhängig vom Benzinpreis eben immer 30 Liter tankt; der Mann mit dem Cowboy-Hut und -Weste oder der „Ich-grüße-nie-an-der-Tankstelle-bin-aber-sau-freundlich-wenn-man-sich-mal-auf-einem-Fest-sieht-und-geb-ein-Bier-aus-Kunde“ (jetzt schon zweimal erlebt).

Und da ist auch er: Ein Mann, Anfang bis Mitte 60, der immer bei „Bus Schmidt“ rumzieht, ich seit fünf Jahren nicht rauskriegen kann, wie er heißt (und natürlich auch nicht danach frage), aber jeden Samstag zweimal an die Tankstelle kommt, seinen Rechnungsbetrag aufrundet (entweder ist es eine Milch, ein Durstlöscher oder ein Kakao) und meint, ich solle mir davon doch einen Kaffee kaufen, woraufhin ich ihm stets entgegne, dass ich doch gar keinen Kaffee trinke. Und jedes mal an den Samstagen kommt er vor oder nach der Sportschau vorbei, um mit mir die Bundesligaergebnisse mitzuteilen und zu diskutieren. Jedes mal prophezeit er auch die Spielergebnisse der kommenden Woche voraus, manchmal richtige „Sensationen“, und ich muss gestehen: Ich kann mich nicht erinnern, dass er sich einmal wirklich geirrt hat! Auch während der WM ging das so: Italien war für ihn schon nach der Vorrunde Weltmeister, Brasilien durchaus schlagbar, Deutschland allenfalls für’s Halbfinale gut usw...


Und warum schreibe ich das hier überhaupt? Heute habe ich erfahren, dass er verstorben ist. Letzte Woche war er noch an der Tankstelle gewesen. Eine Niederlage von Bayern gegen Bremen hatte er da genauso vorausgesagt wie die Niederlage der Mainzer in Bielefeld und die Beendigung der HSV-Krise. Als ich dann heute Abend die Bundesligaergebnisse im Radio verfolgt habe, musste ich schmunzeln und zum wiederholten Male in diesen Situationen an ihn denken. R.I.P.!

Freitag, Oktober 20, 2006

"Deutschland. Ein Sommermärchen"

Mit der Erwartung eines erhöhten Gänsehaut-Faktors hat’s mich heute mal wieder in das Lindentheater nach Geisenheim verschlagen. Anvisiertes Ziel: „Deutschland. Ein Sommermärchen“ – die Dokumentation, drei Monate nach der WM, eben über die WM. Zur Erinnerung: Wie war das schön, als vom 9. Juni bis 9. Juli diesen Jahres das ganze Land - und scheinbar wirklich das ganze Land, inklusive sonst am Fußball komplett desinteressierter und nicht selten weiblicher Zeitgenossen - in einem euphorischen Taumel von einem Hocherlebnis zum nächsten feierte, die Sonne jeden Tag dazu lachte und auf einmal Worte wie Glückseligkeit, Wir-Gefühl, Nationalstolz etc. in aller Munde waren, die man zuvor nicht mal im Traum mit Deutschland assoziiert hätte bzw. hätte wollen. Und das alles dank einer Mannschaft, auf die bis zum Beginn des Turniers kaum jemand einen Pfifferling gesetzt hatte. Es war wirklich ein Märchen, und insofern ist der Titel von Sönke Wortmanns WM-Doku ebenso einfach schön wie wunderbar passend.

Wortmann, einer der erfolgreichsten Kino-Regisseure Deutschlands ("Das Wunder von Bern" oder "Der bewegte Mann"), durfte die deutsche Nationalmannschaft während der gesamten Vorbereitung und der WM mit seiner Kamera begleiten, beim Training, in der Kabine, er saß sogar mit auf der Ersatzbank. Aus diesem Material schnitt er nun einen Film zusammen, der sich eher mit einem Heimvideo als mit einer "richtigen" Dokumentation vergleichen lässt. Als richtige Dokumentation über die WM beziehungsweise die Leistungen der deutschen Nationalmannschaft während des Turniers fällt "Deutschland. Ein Sommermärchen" daher leider durch, eine Tatsache, die wahrscheinlich auch der eiligen Fertigstellung geschuldet ist. Die knapp drei Monate zwischen WM-Ende und Kinostart sind gerade eben genug Zeit, um überhaupt aus der riesigen Fülle an Material einen Film zusammen zu schneiden. Für viel mehr als das hatte man gar keine Gelegenheit.


Aber wohl einmalig ist die Gelegenheit, die Mannschaft und den Trainerstab so hautnah zu erleben, auch wenn sie an sich "nur" relativ unspektakuläre Erkenntnisse bietet wie die Tatsache, dass auch Jürgen Klinsmann bei seinen Motivationsansprachen in der Kabine nicht viel anders daherredet als der Trainingsleiter des örtlichen Kreisligisten und dort die Kabinen teilweise auch nicht viel kleiner sind.


Fußballprofis sind zudem nicht unbedingt die hellsten Köpfe unter der Sonne, und so wird man hier auch vergeblich auf sonderlich geistreiche Statements warten. Andererseits ist es eben diese einfache Mentalität, die den besonderen Charme und den gelegentlichen Witz des Films ausmacht. Der Besuch der Bundeskanzlerin sorgt ebenso für absurde Komik wie eine eifrige Friseurin, die zwar außer Bayern München keinen deutschen Fußballverein kennt, aber dafür umso engagierter Miroslav Klose erklärt, warum es total wichtig ist, einen festen Stammfriseur zu haben.


Große Aha-Erlebnisse bleiben also aus – oder anders: Es bestätigt sich das, was man schon immer dachte/wusste über König Fußball und seine Akteure. Lehmann ist phlegmatisch-arrogant, Kahn ist verbissen, Ballack weiß es besser, Klose ist schweigsam, Odonkor weiß nie so recht was er sagen soll, und Poldi und Schweini verarschen sich gegenseitig. Der während der WM permanent beschworene, außergewöhnliche Team-Spirit wird in Wortmanns Werk nicht richtig spürbar und bleibt eine Behauptung. Ob er sich überhaupt in Bildern einfangen lässt, sei dahin gestellt - man muss es wohl tatsächlich erlebt haben...


Man kann also durchaus ein bisschen enttäuscht sein, weil es der Film nicht schafft, eigenständig die extremen Emotionen wieder aufleben zu lassen, die in diesem Sommer nicht nur die Mannschaft, sondern das ganze Land bewegten. Wenn Lehmann gegen Argentinien den entscheidenden Elfmeter gegen Gambiasso hält (oh man, wie habe ich gejubelt vor der Großbildleinwand in Hattenheim), oder die Italiener im Halbfinale die Ecke ausführen, von der man nur allzu gut weiß, dass sie gleich zum alle Träume beendenden 1:0 führen wird (oh man, wie habe ich gelitten vor der Großbildleinwand in Hattenheim), dann kommt das Aufstöhnen im Kinosaal scheinbar nur aus der persönlichen Erinnerung an diesen Moment, nicht aus der szenischen Umsetzung des Films heraus.


Aber alleine, dass Wortmanns Film dieses Gefühl noch einmal in einem aufleben lässt, gibt einem beim Verlassen des Kinosaals die Beruhigung, 6,50 € lohnend investiert zu haben und die Erinnerung an eine wirklich geile Zeit, damals im Sommer des Jahres 2006 in Deutschland, als sich das ganze Land in Freud und Leid in den Armen lag...



Regie: Sönke Wortmann
Drehbuch: Sönke Wortmann
Cast: Jürgen Klinsmann, Joachim Löw, Michael Ballack, Lukas Podolski, Jens Lehmann, u.a.
Spielzeit: 108 min.
Kinostart: 05.10.2006
Homepage :
http://www.deutschlandeinsommermaerchen.kinowelt.de

Donnerstag, Oktober 19, 2006

„Seit 5.45 Uhr wird zurückgeschossen”

...oder so ähnlich:

Ostsee: Warnschüsse auf deutsches Schiff
Polnische Grenzer wollten Ausflugsdampfer stoppen
Wegen eines Streits um Zollkontrollen haben polnische Grenzbeamte in der Ostsee Warnschüsse auf einen deutschen Ausflugsdampfer gefeuert. Die Besatzung der "Adler Dania" habe sich den Kontrollen verweigert, sagte ein Sprecher der polnischen Zollbehörde am Mittwoch in Stettin. Durch die Schüsse sollte das Schiff daran gehindert werden, nach Deutschland zurückzukehren.
Stettiner Staatsanwaltschaft ermittelt
Der Stettiner Zollsprecher Janusz Wilczynski sagte der "Ostsee-Zeitung", die polnischen Beamten seien an Bord der "Adler-Dania" an der Ausübung ihres Dienstes in polnischen Hoheitsgewässern gehindert worden. "Die deutsche Besatzung hat die polnischen Beamten gekidnappt." Jetzt ermittele die Stettiner Staatsanwaltschaft gegen den Schiffsführer.
Polnische Beamte in Zivil wollten Einkäufe kontrollieren
Laut Wilczynski hatten sich drei in Zivil gekleidete polnische Zöllner auf dem Dampfer aufgehalten und sich zu erkennen gegeben, als das Schiff polnische Gewässer erreichte. Sie hätten kontrollieren wollen, ob die an Bord verkauften Alkoholika und Zigaretten mit polnischen Steuern belegt worden seien. Der Kapitän der "Adler Dania" habe aber die Kontrollen abgelehnt und sich auch geweigert, den nächsten polnischen Hafen anzusteuern.
Kapitän ließ sich nicht stoppen
Daraufhin hätten die Zollbeamten die Küstenwache alarmiert, die Warnschüsse abgefeuert habe. Der Kapitän sei trotz der Schüsse in die nahe gelegenen deutschen Hoheitsgewässer zurückgekehrt. Die Zollbeamten seien einige Stunden befragt und dann auf freien Fuß gesetzt worden. Der Neubrandenburger "Nordkurier" berichtete in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Besatzungsmitglieder der "Adler Dania", die polnischen Sicherheitskräfte hätten vor Swinemünde und Ahlbeck über die "Adler Dania" hinweggeschossen.
Auf "Butterfahrten" spezialisiert
Offenbar verdächtigte der polnische Zoll das deutsche Schiff, das EU-weite Verbot des zollfreien Einkaufs zu umgehen. Vor der Aufnahme Polens in die EU war die Reederei Adler Schiffe auf so genannte Butterfahrten nach Polen spezialisiert, auf denen Waren wie Alkohol, Zigaretten oder Parfum verkauft wurden.
Zigaretten und Alkohol billiger
Seit dem EU-Beitritt Polens 2004 werden auf den Ausflugsfahrten immer noch Alkohol und Zigaretten verkauft, die in Polen deutlich billiger sind als in Deutschland. Der Zwischenfall in der Ostsee könnte die derzeit ohnehin angeschlagenen deutsch-polnischen Beziehungen weiter belasten.
"Wir bemühen uns um Klärung"
Die deutsche Botschaft steht wegen des Zwischenfalls in Kontakt mit den polnischen Behörden. "Wir bemühen uns um Klärung", sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amts der "Ostsee-Zeitung". Ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Bad Bramstedt bestätigte, dass es am Dienstag einen Vorfall mit der "Adler Dania" gegeben habe und drei Polen in Deutschland von der Polizei befragt worden seien. Zu weiteren Details wollte der Sprecher wegen laufender Ermittlungen nichts sagen.


Mittwoch, Oktober 18, 2006

Zeugnis ablegen

Nachdem ich jetzt bereits wieder 14 Tage im Betrieb bin kann ich ja endlich auch mal mein endgültiges Abschlusszeugnis veröffentlichen:
  • LF 1: In Ausbildung und Beruf orientieren (Note: Sehr gut)
  • LF 2: Marktorientierte Geschäftsprozesse eines Industriebetriebes erfassen (Note: gut)
  • LF 3: Werteströme erfassen und dokumentieren (Note: gut)
  • LF 4: Wertschöpfungsprozesse analysieren und beurteilen (Note: Sehr gut)
  • LF 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (Note: befriedigend)
  • LF 6: Beschaffungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (Note: gut)
  • LF 7: Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen (Note: gut)
  • LF 8: Jahresabschluss analysieren und bewerten (Note: gut)
  • LF 9: Das Unternehmen im gesamt- und weltwirtschaftlichen Zusammenhang einordnen (Note: Sehr gut)
  • LF 10: Absatzprozesse planen, steuern und kontrollieren (Note: gut)
  • LF 11: Investitions- und Finanzierungsprozesse planen (Note: sehr gut)
  • LF 12: Unternehmensstrategien, -projekte umsetzen (Note: gut)
Anm.: LF=Lernfeld
Außerdem:
  • Religion (Note: sehr gut)
  • Deutsch (Note: sehr gut)
  • Präsentation (Note: gut)
  • Englisch, Leistungsgrad B (Note: gut)
  • Wirtschaft/Sozialkunde (Note: Sehr gut)

Dienstag, Oktober 17, 2006

Aus den Gremien

Hier ein kurzer Bericht aus der gestrigen Stadtverordnetenversammlung in Oestrich-Winkel:

Weit kamen wir in der Tagsesordnung eigentlich nicht, da allein der Tagesordnungspunkt "Wasserversorgung" über zwei Stunden debattiert wurde und so sämtliche übrigen Anträge auf die nächste Sitzung verschoben wurden.

Der
SPD-Antrag betr. Beibehaltung der Eigenständigkeit der Wasserversorgung unserer Stadt in Eigenverantwortung und Teilnahme am Benchmarking-Projekt „Wasser“ (1.10.06) zu diesem Tagesordnungspunkt wurde von der CDU/FDP-Mehrheit abgelehnt - konsequenterweise, sind beide genannten Fraktionen doch für eine Aufgabe der städtischen Wasserversorgung und für die Gründung einer GmbH, gemeinsam mit dem Wasserverband Oberer Rheingau. Wie schon erwähnt wurde eifrigst und ausführlich debattiert, u.a. auch mit einem Wortbeitrag von mir. Genutzt hat es aber leider alles nichts. Oestrich-Winkel verliert somit zum 1.1.07 seine eigene Wasserversorgung.Außerdem wurde noch die Erweiterung des Kindergartens „Purzelbaum“ in Mittelheim einstimmig beschlossen, alle anderen Tagesordnungspubkte wurden wie erwähnt aufgrund "vorgerückter Stunde" auf die nächste Stadtverordnetenversammlung im November vertagt.

Montag, Oktober 16, 2006

Schlecht drauf…

...könnte ich heute morgen eigentlich sein. Nachdem mir ja vergangene Woche der Seitenspiegel beschädigt wurde, ist mir heute während der Fahrt auch noch mal so eben der Rückspiegel im Innenraum abgefallen. So wird es halt langsam ein bisschen eng mit der Sicht nach hinten...

Sonntag, Oktober 15, 2006

Sonntag oder: "Rheingau=Weingau"

An einem Sonntag wie diesem spürt man bei Stau auf der B 42, verstopften Straßen in den Dörfern und überschwänglich städtischer Arroganz in der Luft auch einmal die negativen Folgen des Tourismus im Rheingau.

Anders sieht das dann schon fernab vom Tal inmitten der Natur aus. Solche Anblicke entschädigen einfach für alles
1,2,3,4,5,6. Und neben der Vielzahl von Weinbergen ergibt sich dann ab und an auch noch solch ein schöner Anblick.

Und heute Abend geht's dann in "Deutschland - Ein Sommermärchen". Mal gespannt, ob das Gänsehaut-Feeling wieder hochkommt - bei der Vorschau war's zumindest so. Eine ausführliche Kritik kommt dann die Tage.

Samstag, Oktober 14, 2006

Lone gunmen…

...werden in der Serie Akte X eine Gruppe von drei Computer-Freaks bezeichnet, die Mulder und Scully mit ihren Fähigkeiten ab und an bei ihren Ermittlungen unter die Arme greifen. Warum musste ich bei diesem Anblick 1,2, aufgenommen auf einer LAN-Party in der Hattenheimer Burg, wohl zwangsläufig daran denken?!

Ansonsten merkt man aber, dass die Weinlese langsam auf ihrem Höhepunkt ist. Die Vollernter reihen sich an der Tankstelle ein und auch der Wodka- bzw. Doppelkornkonsum durch unsere herzlich willkommenen Freunde aus dem Osten Europas steigt merklich an.

Freitag, Oktober 13, 2006

Widmung

Heute war die Beerdigung von Herrn Anton Schimbach, Gründer und "Senior-Chef" der Shell-Tankstelle in Hattenheim, an der ich ja bekanntlich auch jeden Samstag Abend Kassendienst mache. Von seinem Tod im seeligen Alter von 83 Jahren habe ich am Mittwoch erfahren und erinnerte mich auch noch direkt an unser letztes Gespräch am vergangenen Sonntag.

Ich: "Guten Tag, Herr Schimbach, wie geht es Ihnen? Hier ist die Kassenabrechung."
Herr Schimbach: "Na wie soll es mir schon gehen, schauen Sie mich doch an."
Ich: "Na na, Herr Schimbach, Unkraut vergeht doch nicht."
Herr Schimbach: "Ja ja, passen Sie mal auf, dass sie nicht vergehen, wenn sie sich hier die ganzen Schichten um die Ohren schlagen (Anm.: Habe Samstag abends und Sonntag morgens gearbeitet, Herr Schimbach muss wohl gedacht haben, dass ich die von Samstag Abend, 17 Uhr, bis Sonntag Mittag, 12.30 Uhr, gearbeitet hatte.)
Ich: "Ne ne, ich sag ja: Unkraut vergeht nicht!"

Das war also mein letztes Gespräch mit Herrn Schimbach, zwei Tage später war er tot. Wie gerade dargestellt, hat er bis zuletzt noch im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Tankstelle, seinem Lebenswerk, mitgeholfen. Auch das ist ihm hoch anzurechnen. Mir wird es auf jeden Fall fehlen, wenn er nicht mehr Samstag Abend mit schleichendem Gang den Shop betritt, um zu Fragen, ob die Waschstraße schon geschlossen ist und er die Abrechnung mitnehmen kann bzw. ich ihn mit allerlei verbaler Argumentation daran hindern muss, in seinem Zustand auch noch die schwere Grillkohle und den Blumenwagen von draußen in den Shop zu fahren.

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Der Paddy...

...oder mit bürgerlichem Namen auch als Patrick Kunkel, Neubürgermeister der Stadt Eltville, bekannt, hat sich tierisch über diese Pressemitteilung der Juso-AG Rheingau zur Schaffung eines Jugendraumes im alten Rathaus in Hattenheim geärgert. Gestern schneite Herr Kunkel schließlich mit seinen Mannen aus dem Magistrat nach überstandener Haushaltsberatung in die "Petersilie" hinein, wo wir Jusos noch unseren Stammtisch abhielten. Als kurz darauf dann auch noch ein indischer Rosenverkäufer ("Du wollen Rose kaufen?") den Raum betrat, konnten wir es uns natürlich nicht verkneifen, dem Herrn Bürgermeister eine Rose mit persönlicher Widmung überbringen zu lassen. Herr Kunkel bedankte sich beim Hinausgehen dann aber artig bei uns. Wenn neben allerlei politischer Scharmützel außerhalb des Parlamentes noch solche Späße möglich sind, macht dies das ganze Geschäft doch eine erhebliche Spur erträglicher :-)

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Neue Wege

Unter dem Eindruck von "I can see clearly now the rain is gone" von Johnny Nash im Autoradio fahre ich meine alltägliche Strecke zur Arbeit. Es sind nun keine vier Monate mehr bis zur Beendigung meiner Ausbildung und Ablaufen der "Deadline" zur Bewerbung für einen Studienplatz...

Dienstag, Oktober 10, 2006

Archäologe

"Ein Archäologe ist der beste Ehemann, den eine Frau haben kann; je älter sie wird, um so mehr interessiert er sich für sie."

- Agatha Christie (1890-1976), englische Kriminalschriftstellerin -

Montag, Oktober 09, 2006

DAS ist Dienstleistung!

Arbeite ja seit meiner schriftlichen Abschlussprüfung in der Lokal-Redaktion Mainz für die "Allgemeine Zeitung". Heute klingelt das Telefon und eine nette ältere Dame erkundigt sich nach diesem Artikel hier und möchte wissen, von welcher Art denn die abgebildeten Bäume (!) seien und ob ich das denn nicht mal für sie recherchieren könnte, da sie sich eben diese Bäume gut in ihrem Vorgarten vorstellen könnte. Leider konnte ich keine fundierte Aussage geben und auch die Frage nach einem "Fachmann für Bäume in ihrer Redaktion" musste ich verneinen. Das Grinsen unterdrückend habe ich mir dann aber Name und Telefonnummer der Dame notiert und bin doch in der Tat während meiner Mittagspause zu unseren Hausmeistern gedackelt und habe gefragt, ob jemand wisse, um welche Baumart es sich handele...und siehe da: Mit stolz geschwellter Brust zurück an’s Telefon, die Dame angerufen und die Auskunft erteilt und somit überglücklich gemacht. DAS nenne ich mal Abonnentenservice!

Sonntag, Oktober 08, 2006

Storys from the gasstation

"Wenn der Porsche-Club Ausflug macht" oder so ähnlich müsste es heißen, wenn ich versuche zu beschreiben, wie heute morgen eine Kolonne bestehend aus fünf Porsche in Reih und Glied an der Tankstelle gemeinsam auf eine Rechnung V-Power für glatt 400 Euro (...und 1.500 Shell-Clubsmart-Punkte) getankt und die hübsche blonde Betreuerin im Porsche-Outfit anschließend die Rechnung auch noch bar bezahlt hat...huiuiui:D

Samstag, Oktober 07, 2006

Vorwärts immer...

...rückwärts nimmer

50 Kilometer im RückwärtsgangSYDNEY (dpa) Weil die Gangschaltung seines Wagens streikte, wollte ein junger Australier 500 Kilometer im Rückwärtsgang nach Hause fahren. Die Polizei stoppte ihn nach 50 Kilometern und brummte ihm einen Strafzettel auf. Der 23-Jährige war auf dem Weg nach Perth, als die Patrouille ihn auf einem Highway aufspürte.

Freitag, Oktober 06, 2006

(Sport)Geschichten, die das Leben schreibt

Na das ist doch mal was - ein Finale um die Deutsche Fußballmeisterschaft von vor 113 Jahren wieder stattfinden zu lassen.
Viktoria 89 - 1. Hanauer FC
Endspiel mit 113 Jahren Verspätung
05. Oktober 2006 - Der erste Titel im deutschen Fußball ging am Grünen Tisch an Viktoria 89. Das Finale im Jahr 1894 war ausgefallen, weil Hessens ältestem Fußball-Club, dem 1. Hanauer FC, damals das Geld für die Reise nach Berlin fehlte. Mit 113jähriger Verspätung wollen Viktoria 89 aus Berlin und der 1. Hanauer FC im Sommer 2007 das Endspiel um die erste deutsche Fußball-Meisterschaft nachholen. Wir haben die Reisekosten jetzt zusammen und wollen endlich die sportliche Entscheidung mit Viktoria, erklärte Hanaus Vorsitzender ThomasTamberg augenzwinkernd.
Der Chef des hessischen Bezirksligisten besuchte am vorigen Sonntag seinen Amtskollegen Sven Leistikow in Berlin. Mit seiner Idee, das Endspiel von 1894 neu aufzulegen, rannte Tamberg beim Vorsitzenden des Verbandsligisten offene Türen ein. Leistikow: Wir haben uns bereits seit Jahren um dieses Spiel bemüht, haben aus Hanau aber nie eine Antwort bekommen. Wir freuen uns, daß das Spiel nun endlich stattfinden kann. Die Geschichtsbücher des deutschen Fußballs wollen beide Vereine nicht umschreiben. Die Entscheidung, die der Deutsche Fußball- und Cricket-Bund 1894 fällte, wird nicht angezweifelt. Dem BFC Viktoria und dem FC Hanau, die im Jahr 1900 zu den 86 Gründungsmitgliedern des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zählten, geht es allein darum, die Sache im Sinne des Sports ein für allemal zu regeln, wie Tamberg betonte. Der Titel wurde uns damals offiziell zugesprochen. Daran wird sich nichts ändern. Aber der Verlierer erkennt den Siegerals moralischen Titelgewinner von 1894 an, erläuterte Leistikow. Die Entscheidung soll in Hin-und Rückspiel im Sommer 2007 fallen.Quelle: www.faz.net

Donnerstag, Oktober 05, 2006

Aus Holz geschnitzt

"Man muß sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat."

- Theodor Storm (1817-1888), deutscher Lyriker und Erzähler -

Mittwoch, Oktober 04, 2006

Oldtimer-Rallye und Seifenkisten-/Bobbycar-Rennen

Lange hat’s gedauert, jetzt sind sie aber endlich online, die angekündigten Bilder von der Oldtimer-Rallye in Presberg und dem Seifenkisten-/Bobbycar-Rennen in Stephanshausen! Da das aber ne ganze Menge ist, habe ich sie teilweise einfach nur der Reihe nach aufgeführt.
Oldtimer-Rallye auf dem Galgenkopf in Presberg
Oldtimer 1, Oldtimer 2, Oldtimer 3, Oldtimer 4, Oldtimer 5, Oldtimer 6, Oldtimer 7, Oldtimer 8, Oldtimer 9, Oldtimer 10, Oldtimer 11, Oldtimer 12, Oldtimer 13, Oldtimer 14, Oldtimer 15, Oldtimer 16, Oldtimer 17, Oldtimer 18, Oldtimer 19, Oldtimer 20, Oldtimer 21, Oldtimer 22, Oldtimer 23, Oldtimer 24, Oldtimer 25, Oldtimer 26, Oldtimer 27, Oldtimer 28, Oldtimer 29, Oldtimer 30, Oldtimer 31, Oldtimer 32, Oldtimer 33, Oldtimer 34, Oldtimer 35, Oldtimer 36, Oldtimer 37, Oldtimer 38, Oldtimer 39, Oldtimer 40, Oldtimer 41, Oldtimer 42, Oldtimer 43, Oldtimer 44, Oldtimer 45, Oldtimer 46, Oldtimer 47, Oldtimer 48, Oldtimer 49, Oldtimer 50, Oldtimer 51, Oldtimer 52, Oldtimer 53, Oldtimer 54, Oldtimer 55, Oldtimer 56, Oldtimer 57, Oldtimer 58, Oldtimer 59


Seifenkisten-/Bobbycar-Rennen in Stephanshausen
Nicht ganz so flott wie die Oldtimer-Rallye in Presberg, aber mindestens genauso kultig: Das Seifenkisten-/Bobbycar-Rennen in Stephanshausen.
Wenn sich eine ganze
Horde kleiner „Schumis“ dazu einreihen, mit einem Bobby-Car einen Hang mit Rampe bis ins Ziel hinunterzustürzen und trotz erbittertem Konkurrenzkampf auf der Piste anschließend so fair im "Expertendialog" miteinander umgehen, verdient das doch auch vom älteren Semester wie mir Hochachtung, allen voran die Bedingungen ja – zumindest bei der Wagenabnahme und der Zeitmessung – dem großen Vorbild in fast nichts nachstehen :-)

Und hier werden nicht nur Fans, sondern auch und vor allem die Nostalgiker auf ihre Kosten kommen:
Seifenkiste 1, Seifenkiste 2, Seifenkiste 3, Seifenkiste 4, Seifenkiste 5, Seifenkiste 6, Seifenkiste 7, Seifenkiste 8, Seifenkiste 9

Dienstag, Oktober 03, 2006

Tag der Deutschen Einheit

Heute ging es mit ein paar Berufsschulkollegen in das Mainzer Nachtleben. Angefangen im "Eisgrub" endete der Abend dann im "Irish Pub", wo zusammen mit ein paar Iren/Briten in ausgelassener Stimmung bei stehendem Rauchdunst zu "Marmor, Stein und Eisen bricht" in den Tag der Deutschen Einheit reingefeiert wurde (im übrigen: Watford und Fulham haben sich 3:3 getrennt in einem deeeenkwürdigen Spiel). Etwas sentimental wurde es dann schon, als einem schließlich klar wurde, dass man den ein oder anderen absehbar wohl nur noch selten bis gar nicht mehr wiedersehen wird...die Berufsschulzeit wird schon eine unvergessene Zeit und ein prägender Lebensabschnitt bleiben, so viel steht fest!

Montag, Oktober 02, 2006

Es geht weiter

So, Abschlussprüfung (Geschäftsprozesse, Kaufmänniche Steuerung & Kontrolle und Wirtschafts- und Sozialkunde) und anschließende Betriebsfahrt sind überstanden. Nun muss die mündliche Prüfung/Präsentation vorbereitet werden, dass Konzept muss nämlich bis zum 31.10 bei der IHK-Rheinhessen vorliegen. Werde mich wohl auf den Bereich Personal, genauer Personalentwicklung, konzentrieren.