Samstag, März 31, 2007

Gentleman

Hätte ich mal Geld vor dem Kampf gesetzt. Durch Rocky Balboa geimpft war für mich eigentlich die ganze Zeit über nicht die Frage, OB sondern WIE Henry Virgil Hill besiegt. Denn auch ich habe wie so viele andere vor zehn Jahren mit Henry am Bildschirm gelitten. Und auf jeden Fall kann ich heute mit Fug und Recht behaupten, bei einem Stück Sportgeschichte live dabei gewesen zu sein.


Storys from the gasstation

(Telefon an der Tankstelle klingelt).
Ich: "Shell-Station Arnaud, Sinß, guten Abend."
Anrufer: "Ei Gude Carsten, hier ist de ******. Jetzt haben wir uns ja seit dem Abi nicht mehr gehört!"
(...)
So klein ist die Welt...

Freitag, März 30, 2007

Jetzt mal bisschen Pause machen

So, nach 31 Monaten VRM ist dieser Lebensabschnitt seit heute für mich beendet. Bis Studienbeginn (der nächste Lebensabschnitt) sind es noch gute zwei Wochen, aber in denen heißt es erst einmal: Pause machen!

Donnerstag, März 29, 2007

Mission: Elevator

Damit meine ich jetzt nicht das ehemalige Kultspiel auf dem C 64 oder dem Atari, sondern vielmehr die Fahrt im Lastenaufzug der VRM vom 3. Stock in den Keller:
Der Lastenaufzug: Eng, weiße Blechumrandung (ähnlich einer Gummizelle), alles andere als schalldicht. Einstieg im 3. Stock. Die Tür schließt sich, der Aufzug bewegt sich nach unten. Auf Höhe des 2.Stocks vernimmt man kurz das Pfeifen des stets gut gelaunten Hauspostboten. Im 1. Stock abrupter Stop - eine Arbeitskollegin steigt dazu: „Oh, Herr Sinß, Sie noch hier?!“ Antwort: „Noch bis einschließlich morgen“. Erneuter Stop im Erdgeschoss – die Arbeitskollegin steigt aus. Lieferant steht mit vollem Sackkarren vor der Tür: „Fahren Sie nach oben?“ Meine Antwort: „Nein! Wollen Sie mit rein?“ - „Nein, ich warte dann, bis der Aufzug wieder hochkommt“. Der Aufzug setzt sich in Bewegung und man vernimmt schon langsam aber stetig das gewohnte Gezeter des Lageristen im Keller, welches sich in vollem Umfang beim Öffnen der Tür darstellt. Der Lagerist, vom Öffnen der Aufzugtür sichtlich überrascht: „Ah, Frierkatz’ (mein Spitzname bei ihm?!), nimmste’ wieder die Abkürzung über de Lasteuffzuch! Was’ los, was gibt's?!“ Antwort: „Nichts, nur die Zeitungen holen.“ Man vernimmt noch ein leises Grummeln des Lageristen beim Weggehen. Zurück im Aufzug wird der Knopf mit der „3“ betätigt. Auf Höhe Erdgeschoss hört man noch ein „Verdammt, warum fährt der Aufzug denn jetzt vorbei?!“ des Lieferanten. Auf Höhe des 1. Stocks vernimmt man die Unterhaltung zweier Damen auf dem Hausflur, und auf Höhe des 2. Stocks wiederholt sich das Pfeifen des Postboten, woraufhin sich auch schon die Tür des Aufzugs öffnet. Ich grüße den Hauspostboten und gehe das letzte Stockwerk zu Fuß.

Mittwoch, März 28, 2007

Stöckchen: Schlafgewohnheiten

1) Schlafklamotten? Boxer-Shorts und T-Shirt.
2) Bettwäsche? Rotationsprinzip.
3) Schlafposition? Seitlich hin zur Tür (in Richtung Süden)
4) Hast Du ein "Einschlafritual"? Nö.
5) Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.? Klar, und zwar lagen die schon in meiner Babywiege.
6) Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst? Lesen, PC...oder rumwälzen :-(
7) Wie groß ist Dein Bett? 200 x 140 cm.
8) Wie viele Kissen hast Du? Drei.
9) Schläfst Du alleine? Kann man nicht pauschal beantworten.
10) Linke oder rechte Seite? Alleine links, zu zweit…
11) Wie lässt Du dich wecken? Musikanlage + Handy.
12) Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen? Ich bleibe liegen.
13) Dein erster Gedanke am Morgen? "Ich will weiterschlafen" und "Mein Wecker ist ein A****!".
14) Was machst Du, um wach zu werden? Kaltes Wasser in’s Gesicht.

Was ist ein
Stöckchen?

Montag, März 26, 2007

365-Tage-Bilanz

Seit genau einem Jahr darf ich mich nun Stadtverordneter in Oestrich-Winkel schimpfen. Nach 365 Tagen Bilanz stehen neben diversen Redebeiträgen auch drei eigenständige Anträge (Verfassungsklage Studiengebühren, Bahnhof Mittelheim, Jugendehrenamtspreis) auf der Habenseite, wovon letztere beiden auch verabschiedet wurden.
Ping Pong
Heute gegen den Tabellenzweiten TSV Watzhahn 9:4 verloren – aber ich habe mein Einzel gewonnen und so bleibt es diese Saison weiterhin bei nur zwei Niederlagen bei jetzt nur noch einem ausstehenden Spiel. Anschließend ging's dann noch in die "Erbacher Scheune/Da Gaetano" zum Absacker, wo ich sogar noch meinen Gutschein vom Dezember des Jahres 2004 einlösen konnte.

Anm.: Mein 400. Blog-Eintrag!

Sonntag, März 25, 2007

Wahlen

Wieder ein politischer Sonntag! Heute Mittag war Jahreshauptversamlung der Juso-AG Rheingau, heute Abend Bürgermeisterstichwahl in Niedernhausen – mit erfolgreichem Ausgang (ca. 60 %) für die SPD und ihren Kandidaten Günter Döring, der abermals im Chefsessel der Stadt bestätigt wurde. Dem Klaus-Peter von der CDU hat das natürlich gar nicht gefallen...

Samstag, März 24, 2007

Gefühl

Verstand ohne Gefühl ist unmenschlich, Gefühl ohne Verstand ist Dummheit.

- Egon Bahr, 1972-1976 Bundesminister -

Freitag, März 23, 2007

Ronellenfitsch,...

...Michael Ronellenfitsch! So heißt der Hessische Datenschutzbeauftragte, der wegen meiner Anfrage in der jüngsten Stadtverordnetensitzung betr. evtl. journalistischer Tätigkeiten der Herren Andreas L. und Ulrich L. eingeschaltet wurde. Naja, harren wir nun mal der Dinge, die da kommen mögen - für beide Personen gibt es zumindest ausreichend Anhaltspunkte für die Legitimation einer derartigen Anfrage.

In der VRM ist mittlerweile die Karnickel-Invasion ausgebrochen, da von den netten Langohren derzeit gut der halbe Rasen des VRM-Grundstücks umgepflügt wird). Die Mediengestalter wiederum üben derweil bei Photoshop-Übungen das Programm und vergessen dabei (offensichtlich) nicht den Spaß an der Sache.
Aber viel wichtiger (und trauriger): Nach 2,5 Jahren wurde heute eine Ära beendet und das "Superazubi"-Team der VRM getrennt. Während ich noch Mittwoch bis Freitag meine letzten drei Tage in der VRM abfeiere, hat uns Alex schon heute verlassen. In diesem Sinne:

"Mach's gut, Du Bengel! Berufsschulbattles, Email-Verkehr und Flaschenkopfdrehen werden mir fehlen!"

Donnerstag, März 22, 2007

Ja, der Lenz ist da...

...und in voller Gänze und Blüte erstreckt er sich über Land und Meer (bzw. Fluss) und deckt den wunderschönen Rheingau-Taunus-Kreis...mit Schnee ein. Letztes Jahr hat das noch ganz anders ausgesehen.

Mittwoch, März 21, 2007

Kneifzange und Lötkolben

"Ich werde ein paar eisenharte, durchgeknallte Crack-Nigger vorbeischicken, die ihn mit einer Kneifzange und einem Lötkolben bearbeiten werden."

- Pulp Fiction -

Dienstag, März 20, 2007

Klinken putzen II

Nach der zweiten Runde an Hausbesuchen mit dem Bürgermeisterkandidaten Georg Mahr lässt sich sagen, Oestrich-Winkel ist doch ein sehr heterogenes Völkchen. Während bei dem einen noch von außen der Schlüssel in der Haustür steckt und man bei Betätigung der Klingel noch vorgehalten bekommt, warum man denn nicht einfach direkt in die Wohnung gekommen sei, ergibt sich nur 50 Meter weiter folgende Situation: Klingel wird betätigt, Mann schaut durch Guckloch und sagt "Ja, bitte?!", um uns dann nach Kurzvorstellung mit einem ernüchternden Schweigen vor der verschlossenen Tür stehen zu lassen. Ähnliche Situation gibt es im übrigen auch noch mit der Variante: Rolladen hoch, Kandidat plus Begleitung gesehen und Kurzvorstellung angehört, Rolladen ohne Kommentar wieder runter gelassen.

Montag, März 19, 2007

"Neues vom Wixxer"

Ein ungeschriebenes Filmgesetz besagt ja, dass eine Fortsetzung nie besser sein könne als das Original – wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass dies nun wahrlich nicht immer so sein muss, beweist „Neues vom Wixxer“, Fortsetzung von „Der Wixxer“. Das Autoren-Team findet abermals den richtigen Ton für eine liebevolle Persiflage, die die legendären Edgar-Wallace-Krimis der 60er Jahre humorvoll aufs Korn nimmt bzw. vielen auch wieder wehmütig ins Gedächtnis ruft.

Chief Inspector Even Longer (Oliver Kalkofe) und Inspector Very Long (Bastian Pastewka) sind verwirrt. Drei Jahre nachdem die beiden Ermittler von Scotland Yard den berüchtigten Schwerkriminellen Wixxer aus dem Verkehr gezogen haben, taucht plötzlich in London ein neuer Wixxer auf, der die Polizisten auch gleich beim ersten Aufeinandertreffen kräftig narrt. Auf einem Friedhof entdecken sie zudem eine ominöse Todesliste, auf der sich unter anderem Inspector Very Long befindet – was nicht unbedingt zu dessen Erheiterung beiträgt. Der prominenteste Name ist jedoch der von Victoria Dickham (Christiane Paul), mit der Even Longer heimlich liiert ist. Er macht sich große Sorgen um seine Angebetete. Noch größeres Kopfzerbrechen bereitet dem Chief Inspector allerdings die Aufgabe, Victorias gestrengen Vater Lord Dickham (Joachim Fuchsberger – der früher in diversen Edgar-Wallace-Filmen mitgewirkt hat), Ex-Chef von Scotland Yard, von seinen Qualitäten als potenzieller Schwiegersohn zu überzeugen. Bei der Verbrecherhatz führt die Spur der Yard-Ermittler in die Irrenanstalt, welche von keinem Geringeren als Alfons Hatler (Christoph Maria Herbst) geführt wird, der seinen Butler-Posten aus dem ersten Teil aufgab ("Die haben mir das BaFöG gekürzt, diese Faschisten!"). Longers Bruder Much (Christian Tramitz) ist Even dabei auch keine große Hilfe, denn er behindert das Vorankommen eher.

Die Story ist natürlich auch weiterhin unwichtig und bestenfalls eine Variation von Teil eins. Dafür sind Dialoge flotter und die Witzquote somit (noch) höher. Kalkofes Herzensangelegenheit, Altstars aus den Wallace-Filmen an Bord zu haben, erweist sich als Treffer. So belebt Joachim Fuchsberger ( „der Teil eins noch aus moralischen Bedenken ablehnte“ ), den Cast und lässt den Geist der 60er Jahre durch sein sprödes Spiel wahrhaftig werden. Auch Judy Winter, die in den frühen 70er Jahren noch unter Wallace-Veteran Alfred Vohrer drehte, stellt sich in den Dienst der Sache und ist sich für gepflegten Klamauk nicht zu schade, gleiches gilt für Chris Howland oder Wolfgang Völz . Eine illustre Riege von Stargästen (u.a. Roberto Blanco oder Frank Zander) versüßen das Vergnügen zusätzlich mit Kurzauftritten.


Doch das alles wäre ohne einen Mann nur halb so komisch: Wie schon im ersten Teil sorgt Christoph Maria Herbst als Alfons Hatler für die größten Lacher. Der Ausnahmekomiker spielt wieder grandios mit den Gegensätzen seines streng gescheitelten Äußeren gegenüber seinen Worten und Taten. Unschlagbar sind Herbsts Auftritte als Sänger, wenn er beispielsweise Frank Sinatras „My Way“ oder Dieter Thomas Kuhn’s „Einmal um die ganze Welt“ bei einem Karaoke-Wettbewerb vor der britischen Flagge im Hintergrund und prall gefülltem Zuschauerraum in der Front interpretiert…Fragen nach der Weltherrschaft aber stets abwehrt!


Thematisch verarbeitet „Neues vom Wixxer“ neben der Wallace-Vorlage noch eine Vielzahl anderer Filme, so etwa Pretty Woman, Dirty Dancing, Krieg der Sterne, „James Bond“, „Indiana Jones“ und „Bodyguard” und viele mehr. Die Gefahr, sich hier in Nebensächlichkeiten zu verzetteln, wird unterlaufen, da die Ausflüge immer nur sehr kurz und straff geraten sind. Beinahe revolutionär erscheint der Einfall, den Film zwischendrin für eine kurze Werbepause zu unterbrechen, in der für Klingeltöne geworben wird oder TV-Interviewer Roger Willemsen Handelswaren anpreist. (Die Lacher im Kino wollten hier nicht enden).

Achso: Wer am Ende der Wixxer ist, interessiert nicht wirklich. Die Geschichte ist eh nur Mittel zum Zweck, möglichst viele Gagtreffer zu platzieren. Aber „Neues vom Wixxer“ unterhält dennoch gut. Und weil’s so schön ist, muss auch noch nicht Schluss sein. Im Abspann wird bereits der dritte Teil der als Trilogie angelegten Wixxer-Saga angekündigt: „Triple Wixx“…Alfons Hatler hat ja schließlich auch noch „großes vor“.



Regie: Cyrill Boss und Philipp Stennert
Drehbuch: Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Oliver Welke
Cast: Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Oliver Welke, Joachim Fuchsberger, u.a.
Spielzeit: 90 min.
Kinostart: 15.03.2007
Homepage:
www.neuesvomwixxer.film.de

Sonntag, März 18, 2007

Berlin, den 18. März 1848

Vor 159 Jahren versammelten sich in der Breiten Straße in Berlin einige Tausend Bürger, um sich ein “Patent” anzuhören (eine Mitteilung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV) zum Thema “Reformen”. Vorausgegangen waren wochenlange politische Auseindersetzungen. Das preußische Königshaus war aufgefordert, ein Parlament einzurichten, geschäftsschädigende Zollschranken abzuschaffen und vor allem: Pressefreiheit zu gewähren. In diesem “Patent” nun machte der König Zugeständnisse, die Ansprache wurde auch überwiegend mit Wohlwollen aufgenommen. Doch plötzlich fielen zwei Schüsse aus einem Militärgewehr. Das Ergebnis war ein 2-tägiger Aufstand mit brennenden Barrikaden, auf beiden Seiten gab es mehrere hundert Tote. Die “Märzrevolutionäre” konnten sich in diesem Fall zuerst durchsetzen: Das preußische Militär musste sich am 19. März zurückziehen. Ein paar Tage später musste der König mit einer schwarz-rot-goldenen Binde am Arm an einer Trauerfeier auf dem Friedhof der Märzgefallenen teilnehmen. Doch der Einfluss von Adel und Miltär war stärker. Das neuerkämpfte “Märzministerium” wurde im Juni 1848 wieder aufgelöst.

Quelle:
www.hauptstadtblog.de

Samstag, März 17, 2007

ebs

Habe mich heute nach dem Mittagessen mal in Richtung European Business School zum Tag der offenen Tür bewegt. Hervor stoch auf dem doch eher überschaubaren, aber netten Campus (standesgemäß mit Wein- und Sektstand) neben der alten Burgruine von Schloss Reichartshausen das Walter-Leisler-Kiep-Center 1,2 (ja, der Name verrät auch den Gönner), in dem sich auch ein Hauptteil der Infostände befand. Ein Stockwerk höher befinden sich die sogenannten „Breakout-Räume“ mit Ausblick auf den hergerichteten Innenraum.
Und vielleicht verschlägt es mich heute Abend ja sogar nochmal auf den Campus, um im
Innenhof und der Mensa der EBS auf der traditionellen abendlichen Party zu feiern.


Storys from the gasstation

Paddy war heute mit dem großen Dienstwagen tanken. Ob es Ihn wohl viel Überwindung gekostet hatte zum Kassierer hineinzugehen und zu fragen, ob und warum die Zapfsäule nicht funktioniert (O-Ton: "Entweder bin ich heute zu blöd oder die Zapfsäule ist defekt?!")? Zu seiner Entschuldigung muss man aber sagen, dass die Zapfsäule in der Tat gehakt hatte. Auf jeden Fall hat er aber verdutzt drein geschaut, als er den Juso-Vorsitzenden als sein Gegenüber an der Kasse der Tankstelle erkannte. Aber Paddy versteht ja bekanntlich Spaß und meinte dann beim Bezahlen auch, dass er die Quittung bräuchte, "um auch ja all seine gefahrenen Dienstkilometer genauestens abrechnen zu können."

Freitag, März 16, 2007

Stöckchen: Leben und Tod

1) Glaubst Du an ein Leben nach dem Tod? Nein – das Leben ist zu einzigartig, um fortgesetzt und/oder wiederholt zu werden.
2) Was passiert, nachdem Du gestorben bist? Weiß ich nicht, ich war noch nie tot ;-) Aber ernsthaft: Leere = Nichts.
3) Glaubst Du an Wiedergeburt? Nein.
4) Als was würdest Du wiedergeboren werden? Irrelevant.
5) Hast Du Angst vor dem Tod? Noch nicht.
6) Hast Du Angst vor dem Sterben? Kommt darauf an, wann und wie ich sterben muss.
7) Bist Du mit deinem Leben bisher zufrieden? Es ist nicht perfekt. Aber wäre es das, wäre dies wohl auch nicht ideal. Also ja: Ich bin wohl zufrieden.
8) Wenn Du erführest, dass Du in einem Monat sterben müsstest - welche drei Dinge wolltest Du dann noch erledigen? Es gibt natürlich immer Dinge, die man sich
im Leben als Ziel setzt und erreichen will. Aber in dieser Situation würde ich spontan sagen:
1) Mein Erbe regeln
2) So viel Zeit wie möglich mit meiner liebsten/meinen liebsten verbringen
3) Nochmal so einen richtig geilen Abend mit den Kumpels bis in die Morgenstunden verbringen.
9) Wie sieht Deine Beerdigung aus? Es soll regnen und "I did it my way".
10) Hast Du etwas testamentarisch festgehalten? Würde/werde ich machen, ja.
10) See-, Feuer oder die "klassische" Bestattung? Seebestattung hätte durchaus Stil, aber im Endeffekt doch die „klassische“ Erdbestattung.

11) Welches Lied wird auf Deiner Beerdigung gespielt? „I did it my way“ von Frank Sinatra.

Was ist ein
Stöckchen?

Donnerstag, März 15, 2007

Meine erste Waschmaschine,...

...die kaufe ich bei der "Höco" in Wiesbaden!
Wie man sich aber vielleicht schon denken kann. Ich "schauspielere" auf dem Bild - eine Waschmaschine habe ich nicht wirklich gekauft. Grund des Bildes ist eine Anzeigenkampagne der ABOplus-Card für die treuesten ABOpluscard-Partner.

Ping Pong

Meine Siegesserie ist heute leider gebrochen und ich habe mein erstes Tischtenniseinzel in der Rückrunde verloren...und das gegen einen 12-jährigen (ja, das ist kein Schreibfehler). Muss aber auch neidlos anerkennen: Der war mindestens eine Klasse besser als ich und man wird ihn in zwei bis drei Jahren bestimmt vier bis fünf Klassen höher sehen - versprochen. Half aber nichts, wir haben trotzdem gegen Bad Schwalbach V 9:6 gewonnen. Und ich habe in meinem zweiten Einzel den entscheidende Siegpunkt geholt. Da ich zuvor auch mein Doppel gewonnen hatte, war die (Tischtennis-)Welt an diesem Abend somit doch noch in Ordnung für mich!

Mittwoch, März 14, 2007

Prohibition?

Nach dem sich alleine in Berlin jüngst zwei alkoholbedingte Unfälle ereignet haben, wird nun in Politik und Gesellschaft bundesweit ein Alkoholverbot für Jugendliche kontrovers diskutiert. Vorbild ist nach Befürwortern dieses Verbots die USA, wo erst ab 21 Jahren Alkohol konsumiert werden darf. Ein Staat also, der Alkohol zwar erst ab 21 Jahren legal ausgibt, dafür aber bereits 18-jährige junge Menschen mit Waffen in den Krieg schickt und sogar an der Ladentheke versorgt...

Dienstag, März 13, 2007

"Starsky & Hutch"

70er Jahre-Nostalgie in Hollywood, wohin man schaut. Im Horrorfilmgenre ist mittlerweile jeder zweite Film ein offizielles oder inoffizielles Remake eines vergangenen Klassikers aus dieser Ära, und was "Drei Engel für Charlie" vormachte, wird hier weiter fortgeführt - nämlich die Adaption einer Serie für die große Leinwand. Während sich die Engel aber um Modernisierung bemühten, kommt "Starsky & Hutch" eher im Retro-Look daher.

Der Film gilt als Prequel der von 1975 bis 1979 produzierten gleichnamigen Fernsehserie, da hier gezeigt wird, wie die beiden unterschiedlichen Cops Starsky und Hutch aus Bay City, einer fiktiven Stadt an der Westküste der USA, zusammenkommen und ihren ersten Fall gemeinsam lösen. Dave Starsky (Ben Stiller), ein etwas übereifriger Polizist in Bay City, hat mittlerweile durch seine überkorrekte Art ein halbes Dutzend Partner verschlissen. Der relaxte Ken "Hutch" Hutchinson (Owen Wilson) nimmt es dagegen etwas sehr ungenau mit dem Gesetz. Da Captain Dobey (70er Jahre-Blaxploitation-Legende Fred Williamson) nicht so recht weiß, was er mit den beiden anfangen soll, schmeißt er sie kurzerhand als Partner zusammen. Anfangs noch widerwillig raufen sich die beiden unterschiedlichen Polizisten zusammen, um einen groß angelegten Kokaindeal des Reese Feldman (Vince Vaughn) zu vereiteln. Und dabei bedienen sie sich aller möglichen Verkleidungen und Ideen, was die Chaos-Cops in mehr als nur eine absurde Situation bringt.

Regisseur Todd Phillips (Old School) hat seinen Film in die Zeit der ursprünglichen Serie versetzt: die 70er Jahre. Gezeichnet wird das Bild einer Epoche mit schrägen Klamotten, scheußliche Frisuren, Disco-Showdown, bunten Stirnbändern, fröhlichen Menschen…..und scharfen Schlitten: Der rot-weiße Ford Gran Torino ist eine Macho-Karre erster Güte :D.: Abgerundet wird das 70er Jahre Bild durch die passende musikalische Untermalung von Theodore Shapiro (...und dann kam Polly).

Diese Darstellung der 70er ist vielleicht etwas schönfärberisch. Sie wirkt aber ansteckend und sorgt beim Zuschauer für gute Laune (und bei den etwas reiferen Semestern vielleicht auch für die ein oder andere nostalgische Erinnerung an die gute alte Zeit).

Das Duo Stiller/Wilson harmoniert perfekt und vermittelt den Eindruck, dass die beiden Schauspieler einen Mordsspaß beim Drehen des Films gehabt haben müssen (wer erwartet bei den beiden in ihrem mittlerweile sechsten gemeinsame Film auch etwas anderes?!). Stiller und Wilson passen die Figuren ihrem jeweils eigenen Schauspielstil an mit insgesamt gloriosem Ergebnis. So haben die dargestellten Charaktere auch nur noch entfernt etwas mit den von Paul Michael Glaser und David Soul dargestellten Cops aus der Originalserie zu tun (die im übrigen am Ende noch einen kurzen Gastauftritt erhalten).

Der Plot ist zwar recht simpel gehalten und hält auch nur mühselig die einzelnen Sketche zusammen, dieser vorhandene Mangel wird aber relativ problemlos von dem unverrückbaren Charme des Duos Stiller und Wilson wieder wett gemacht. Zudem sind einige einzelne Pointen/Zeilen (Bist du o.k., kleines Pony?) witziger als alles, was viele Komödien über ihre gesamte Laufzeit schaffen.

Bei einem solch starken Duo könnte natürlich die Gefahr bestehen, dass die restlichen Schauspieler an Präsenz einbüßen, was hier aber zum Glück im großen Ganzen nicht der Fall ist. Vince Vaughn (Old School) als Bösewicht Reese Feldmann mit gräßlicher Schnodderbremse und 80er-Teenieschwarm Jason Bateman als dessen linkischer Handlanger zuzuschauen macht Spaß. Und Snoop Dogg als Huggy Bear ist ein echtes Erlebnis. Man mag von Musikgrößen, die ins Filmfach wechseln, halten, was man will: Der Rap- und Hip-Hop-Star scheint in diesem Fall aber die richtige Wahl gewesen zu sein. Er gibt den undurchsichtigen Informanten Huggy Bear schrill, exzentrisch trotzdem „total cool“ in einem ihm kaum zugetrauten Charme (Der Captain Jack Sparrow der schwarzen Bevölkerung).

Und so ist "Starsky & Hutch" eine vergnügliche Gagshow und für Fans der 70er-Jahre-Serie in jedem Fall ein Muss – auch wenn der ein oder andere seinen Lieblincscops anders in Erinnerung haben dürfte. Eine ausgewogene Mischung aus Komik und Action, ein cooles Starduo und eine leicht verdauliche Geschichte machen den Film zu einem empfehlenswerten Erlebnis.


Original: Starsky & Hutch
Regie: Todd Phillips
Drehbuch: J. O'Brien, T. Phillips, S. Armstrong
Cast: Ben Stiller, Owen Wilson, Vince Vaughn, Snoop Dogg, Juliette Lewis, u.a.
Spielzeit: 101 min.
Kinostart: 25.03.2004

Montag, März 12, 2007

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 12.03.2007

Tagesordnung

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Beantwortung von Anfragen
U.a. mit einer Anfrage von mir bzgl. evtl. journalistischer Tätigkeiten der Personen Andreas L. und Ulrich L. für die Stadt Oestrich-Winkel

Neue Anträge von Fraktionen

3) Antrag CDU-Fraktion betr. Einrichtung einer Friedhofskommission
Mit den Stimmen von CDU, FDP und Grüne angenommen. Wir von der SPD verweigerten die Zustimmung, da

Zudem wurde auch folgender Änderungsantrag der SPD abgelehnt:
Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. allen Stadtverordneten die Verwaltungsgerichtsentscheidungen zu Klagen gegen Friedhofsgebührenbescheide vorzulegen, wobei Belange des Datenschutzes durch „schwärzen“ Berücksichtigung finden können,
  2. ggf. aufgrund der Rechtsprechung bereits erstellte Verwaltungsentwürfe einer neuen Gebührenordnung vorzulegen,
  3. mitzuteilen, in wie viel Fällen im Vergleichswege Widersprüchen durch Entgegenkommen bei der Gebührenfestsetzung stattgegeben wurde und dabei die Gründe und den eingeräumten Gebührennachlass angeben,
  4. ein externes Büro mit der Erstellung einer Gebührenbedarfsberechnung zu beauftragen, die über den Magistrat zunächst dem Haupt- und Finanzausschuss zur Beratung vorgelegt wird,
  5. Angebote von Fachbüros der Friedhofs- und Landschaftsgestaltung für eine in die Zukunft gerichtete Überplanung der Friedhöfe einzuholen bzw. abzuklären, ob umliegende Fachhochschulen an einem solchen Projekt Interesse haben.
4) Antrag SV Sinß betr. Verfassungsklage gegen Studiengebühren
Antrag wurde nicht abgelehnt, sondern gar nicht erst zur Abstimmung gestellt und per Geschäftsordnungsantrag von CDU und FDP von der Tagesordnung genommen. Was man mit einer Mehrheit halt so alles anstellen kann.

5) Antrag SPD-Fraktion auf Vorlage Magistratsbericht zum Thema Kerbeplatzbebauung
Einstimmig angenommen mit Ergänzung der SPD bzgl. Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage

6) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Offenlegung der Ergebnisse des Disziplinarverfahrens
gegen Bürgermeister Weimann
Abgelehnt von CDU und FDP, da Bürgermeister Weimann Widerspruch gegen die „Ursteilssprechung“ der Aufsichtsbehörde gegenüber ihm eingelegt hat (und seine 57 Rechtsverstöße somit scheinbar als legitim erachtet…?!).

7) Antrag SV Sinß betr. Schaffung eines Jugendehrenamtspreises in Oestrich-Winkel
Einstimmig angenommen

8) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Vorlage der mit Stadtverordneten geschlossenen Verträge
Einstimmig angenommen

9) Antrag der Fraktionen SPD und Grüne betr. Konzept "Leben und Wohnen im Alter" in Oestrich-Winkel
An den Ausschuss „Jugend, Sport, Soziales und Kultur“ verwiesen – allerdings ohne den Antragstellern das Wort zu erteilen. Ähnlich wie unter Tagesordnungspunkt 4 in einer parlamentarischen Demokratie m.E. ein Affront sonders gleichen.

10) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Kohleheizkraftwerk Mainz-Wiesbaden
Einstimmig angenommen.

11) Antrag CDU-Fraktion betr. Akteneinsichtsausschuss
Mit den Stimmen von CDU und FDP angenommen. SPD und Grüne hätten auch zugestimmt, wenn die CDU einen separaten Akteneinsichtsausschuss gefordert hätte. So hat sie einen bereits bestehenden Ausschuss und dessen untersuchungsgegenstand erweitert - die Rechtsmäßigkeit dessen muss nun überprüft werden. (Anm.: Nach Abs. 2 S.2 Hessische Gemeindeordnung (HGO) kann die Gemeindevertretung zur Überwachung in bestimmten Angelegenheiten vom Gemeindevorstand Akteneinsicht durch einen von ihr gebildeten oder bestimmten Ausschuss fordern, wobei der Ausschuss zu bilden oder zu bestimmen ist, wenn ein Viertel der Gemeindevertretung oder eine Fraktion dies verlangt.). Der Beschluss untergräbt somit nach Rechtsauffassung eines hierzu von den Grünen konsultierten Juristen die Minderheitenrechte der Opposition, da die Mehrheit so stets Aufgaben eines eingerichteten Akteneinsichtsausschusses „modifzieren“ kann, um es mal freundlich auszudrücken.

12) Antrag SV Mielke betr. Vorlage Grundstückskaufvertrag mit Herrn Dillmann
Einstimmig angenommen

13) Antrag SPD-Fraktion betr. geplante Mobilfunkanlagen auf städtischen Grundstücken
Zurückgezogen, weil erledigt.

Neue Vorlagen des Magistrats

14) Wahl des Ortsgerichtsvorstehers und der Schöffen für das Ortsgericht IV Mittelheim
Einstimmig angenommen. Somit ist Alfred Ernst (SPD) neuer Ortsgerichtsvorsteher von Mittelheim.

15) Satzungsänderung; Wasserversorgungssatzung
Einstimmig angenommen, obwohl ein Änderungsantrag der SPD, der die Erlassung der Haushaltsanschlusskosten als Gegenstand dieser Satzungsänderung rückwirkend bis zum 1.1.2006 und nicht wie im Antrag nur bis zum 16.10.2006 gefordert hat, abgelehnt wurde.

16) Resolution gegen die Schließung der argrarmeteorologischen Beratungs- und
Forschungsstelle Geisenheim
Einstimmig in geänderter Fassung (es lag neben der SPD-Resolution auch noch eine Verwaltungsvorlage vor) beschlossen.

17) Antrag der Fraktionen SPD und Grüne betr. Resolution für die Erhaltung der Dienststelle in Geisenheim des Deutschen Wetterdienstes
siehe Tagesordnungspunkt 16.

18) Endbericht zur Überprüfung der Kasseneinnahmereste
Nach heftiger Debatte mit den Stimmen von CDU und FDP so beschlossen. Offenbart wurden auch hier wieder die Fehlleistungen des amtierenden Bürgermeister Weimanns während seiner Amtszeit in der Verantwortung für die städtische Kämmerei.

19) Verbreiterung Rheinweg von Nikolauspfad bis Kreuzgarten
- Bereitstellung außerplanmäßiger Mittel für die Rückzahlung einer Förderungsüberzahlung –
Einstimmig angenommen

20) Kindergartenverträge mit katholischen Kirchengemeinden
Einstimmig angenommen

21) Auflösung Wärmeliefervertrag Rathaus Oestrich
Einstimmig angenommen

Sonntag, März 11, 2007

Wiederwahl

Ich wurde heute mit 92,8 % der Stimmen auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis in Kiedrich im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Eine schöne Anerkennung meiner Arbeit, wie ich finde und auf in ein neues und tatkräftiges Juso-Jahr!

Samstag, März 10, 2007

Weinpanscher

Die Vorwürfe gegen den Winzer Ludwig Jung aus Erbach, Bruder von Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung, bzgl. falsch bzw. gar nicht geführter Bücher und bewusst falsch ausgezeichneter Weine scheinen sich also zu erhärten. Heute an der Tankstelle war dies auch ein reges Gesprächsthema. Zwei ortsansässige Winzer schlossen ihr Gespräch ab mit dem Fazit "Das ist erst die Spitze des Eisbergs".

Freitag, März 09, 2007

Stöckchen: 4

1) 4 Jobs, die du in deinem Leben hattest
Zapfsäulen putzen
Regale auffüllen
Tankstellenkassierer
Auszubildender zum Industriekaufmann

2) 4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst
Pulp fiction
Citizen Kane
Rocky
Star wars

3) 4 Orte, an denen du gern gewohnt hast
Hattenheim
Oestrich-Winkel (aktueller Wohnort -
habe erst an zwei Orten gewohnt)

4) 4 TV-Serien, die du gerne anschaust
King of Queens
Scrubs
Harald Schmidt
Simpsons

5) 4 Plätze, in denen du im Urlaub warst
Gardasee
Bodensee
Berlin
Bayerischer Wald

6) 4 Webseiten, die du täglich besuchst
StudiVZ
Meinen Blog(Roll)

google
Wiesbadener Kurier

7) 4 deiner Lieblingsessen
Spinat
Lasagne
Maultaschen
Spaghetti

8) 4 Plätze wo du gerne im Augenblick sein möchtest
Berlin
Bundeskanzleramt/Reichstag
im Bett
Schottland
Was ist ein Stöckchen?

Mittwoch, März 07, 2007

Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion

"Wie soll das denn dann heißen? Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?"

- Johannes Rau zum Vorschlag, Fußballstadien nach Frauen zu benennen -

Dienstag, März 06, 2007

WC-Geflüster

Heute war ich betrieblich mit einem Kollegen unterwegs. In der Mittagspause haben wir dann an einer Schule gehalten, um die Freundin des Kollegen zu besuchen. Diese Zeit habe ich genutzt, um einem „dringenden Bedürfnis“ nachgehen zu können – und erlebte folgendes Gespräch mit einem älteren Herrn am Pissoir:

Älterer Herr: „Wer sind Sie denn?“
Ich: „...Carsten Sinß?!“
Älterer Herr: „Und was machen Sie hier, wenn ich fragen darf?“
Ich: „…Ich pinkele?!“
Älterer Herr (aggressiv): „Das sehe ich! Was machen Sie an dieser Schule?“
Ich (im Bewusstsein, dass dem Herrn wohl bewusst war, dass ich kein Schüler dieser Schule bin): "Ich bin hier zu Gast und muss mal dringend auf Toilette, wie Sie sehen können.“
Älterer Herr (beim Herausgehen und Hände waschen): „Dann benutzen Sie zukünftig doch bitte das Schüler-WC und nicht das Lehrer-WC (Tür knallt zu)"!


Montag, März 05, 2007

Stehvermögen

"Talent ist einfach nicht genug. Worauf es wirklich ankommt, ist das Stehvermögen."

- Oskar Kokoschka (1886-1980), österreichischer Maler, Grafiker und Dichter des Expressionismus -

Sonntag, März 04, 2007

Knappes Ding

0,4 % oder 30 Stimmen haben dem SPD-Bürgermeister Günter Döring heute in Niedernhausen zum Wahlsieg gefehlt bzw. zum Wahlsieg im ersten Durchgang. Nicht von einem Sieg bei gut 23% Vorsprung gegenüber dem CDU-Kandidaten zu sprechen, der beinahe noch von der Drittbewerberin überholt worden wäre, wäre doch der Bescheidenheit zu viel des Guten. Die Niedernhausener müssen in drei Wochen also nochmal zur Urne schreiten - dann werden hoffentlich auch endgültig die zum Wahlsieg notwendigen 50% geknackt.

Ein bisschen wehmütig hat mich die Nachricht vom Tod des blinden Barkeepers der "Dunkel-Bar" in Schloss Freudenberg gestimmt. Auch ich habe mir bei ihm schon im Zuge eines Schulausflugs (ist aufgrund der dort ausgestellten beeindruckenden visuellen Effekte im übrigen unbedingt weiter zu empfehlen!) eine Cola im Dunkeln bestellt und beim Verabschieden noch sein "Wir sehen uns!" in Erinnerung. So kann sicherlich auch der Abschiedsspruch der Arbeitskollegen als treffend bezeichnet werden: "Wir haben durch Dich das Sehen gelernt".

Samstag, März 03, 2007

Mondfinsternis

Und es wird dunkel - in der Nacht. Ergo, dachte ich mir, macht es auch reichlich wenig Sinn eine Mondfinsternis zu fotografieren, um auf einem schwarzen Bild den verdeckten Mond abgebildet zu sehen. Eines besseren hat mich hier aber der Genosse Bachmann belehrt.

Freitag, März 02, 2007

Lächeln

Gestern war großer Aufmarsch in der Region, denn die Verteidigungsminister der EU haben sich in Wiesbaden bzw. Kloster Eberbach die Ehre gegeben. Ich muss gestehen, dass ich von der ganzen Sache gar nichts mitgekriegt hätte - wenn ich mich gestern Nachmittag auf der Heimfahrt nicht über stockenden Verkehr auf der A 66, hervorgerufen durch 15 (!) am Standstreifen mit Blaulicht stehende Polizeiwagen geärgert hätte. Langweilig wurde ihnen aber scheinbar zumindest nicht:

Lächelnde Politiker als Pausenfuller
Na. WIESBADEN Nichts schmerzt Politiker mehr, als nicht gehört zu werden.
Diese Erfahrung mussten bei der Pressekonferenz in den Kurhaus-Kolonnaden Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der EU-Außenbeauftragte Javier Solana machen. Erst als die ausländischen Journalisten das Fehlen einer Übersetzung bemängelten, fiel auf, dass sämtliche Dolmetscherkabinen im Saal leer waren. Bis die Damen eintrafen, lächelten und lächelten Jung und Solana zum Zeitvertreib fur die Fotografen - bis die Gesichtsmuskeln sichtbar weh taten.
Heute Vormittag stand noch ein Besuch der SPD-Fraktion Oestrich-Winkel beim Malteser-Service-Center in Oestrich-Winkel mit einem interessanten Vortrag und daran anschließend angeregter Diskussion über deren Arbeit auf dem Programm. Aus dem Vortragsraum war zudem ein Ausblick auf den Oestrich-Winkeler "Schandfleck", die Allendorf-Halle, möglich.


Ping Pong

Klatsche! Ich durfte heute Ersatz in der 1. Mannschaft spielen, welche
a) zu viert (sechs Spieler sind eigentlich die Mannschaftsstärke - heißt übersetzt, dass bei 9 Siegpunkten der Gegner schon vor Spielbeginn 5 in der Tasche hatte),
b) davon mit drei Ersatzspielern (einer aus der 2., zwei aus der 3. Mannschaft),
c) als Tabellenletzter beim Tabellenzweiten Wiesbaden-Bierstadt 

dann doch mehr oder weniger "knapp" mit 9:0 (und 27:0 Sätzen) unter die Räder kam.
Ich glaube, dass die effektive Fahrzeit hin und zurück letzten Endes länger war als die gesamte Spielzeit...die anschließende Sitzzeit in irgendeiner Bierstädter Kneipe ("Spelunke") zumindest war es auf jeden Fall :-)

Donnerstag, März 01, 2007

Kabelsalat

A möchte B sprechen und ruft ihn an. B ist nicht da und hat das Telefon auf C umgestellt. C ist aber auch nicht da und hat, als er wieder kommt, die Nummer von A auf dem Monitor zum Rückruf. C ruft A also an, der nun nicht da ist und das Telefon auf D umgestellt hat.
Fazit der Geschichte: Miteinander sprechen wollten A und B – miteinander tatsächlich gesprochen haben am Ende C und D. That’s (Büro-)Life.

PingPong

Souveräner 9:0-Heimsieg gegen Breithardt VI - angesichts des Ergebnisses brauche ich ja nichts zu meinem Doppel und Einzel mehr erzählen...