Donnerstag, Mai 31, 2007

Weltnichtrauchertag

Ich gehöre zu denjenigen, die bisher sämtlichen Versuchungen widerstehen konnten. Ob im Freundeskreis, bei den Mitschülern, beim Sport oder sonst wo. Überall gab es sie, die Raucher. Doch ich blieb standhaft, konnte mich stets erwehren. Meine erste Zigarette musste dann auch gleich eine Zigarre sein – irgendwann Silvester 2001 oder 2002 war das. Aber an den Passivkonsum in dieser Zeit will ich gar nicht erst denken. Daher unterstütze ich auch den heutigen Weltnichtrauchertag aus vollem Herzen bzw. voller Lunge.

Mittwoch, Mai 30, 2007

Erkenntnisgewinnung

Läufst Du mit zehn SPD-Regierungsprogrammen durch die Wiesbadener Fußgängerzone, wirst Du nicht weiter wahr genommen. Läufst Du mit diesen zehn SPD-Regierungsprogrammen durch eine VERDI-Kundgebung vorm Karstadt, ziehst Du die Blicke auf Dich….

Dienstag, Mai 29, 2007

Und so fing alles an....

Helmut Kohl soll nun also den Friedensnobelpreis für seine innen- und außenpolitischen Verdienste erhalten. Nun gut, ich erlaube mir darüber kein Urteil, erinnere mich aber direkt an meine erste und bisher einzige Begegnung mit dem Alt-Bundeskanzler zurück.
Tatort Rheingoldhalle, Eltville, September 2002: Eine lautstarke Fanfare ertönt, der Menschenspalier am Eingang wird erdrückend eng. Ich stehe mit rotem T-Shirt und großen SPD-Aufkleber umringt von gut 30 Jungen Union’lern mitten in diesem Spalier. Ich lasse mich als Kommunist und linke Socke beschimpfen, aber ich bleibe standhaft. Nun ist es soweit. Er, der Altbundeskanzler, tritt herein und schüttelt eifrig die Hände der gespannt wartenden Gäste. Vor mir stehend bin ich überrascht über die Dominanz und Gewalt seiner Aura. Er blickt mir in die Augen, grinst: „Falsche Partei, junger Mann“, entfährt es ihm aus seinem Munde. Ich bin perplex. Er hat mich angesprochen, meinen Protest bemerkt und nicht ignoriert. „Falsche Politik, älterer Mann“, erwidere ich spontan – sein Grinsen im Gesichtsausdruck wirkt gekünstelter und die Hand wandert weiter zu meinem stolz dreinschauenden JU-Nachbarn. Immer mal wieder werde ich mich seitdem fragen, ob das „political correct“ war. Am 18. Tag des selbigen Monats zittere ich dennoch mit, wie in der Nacht die Rot-Grüne Mehrheit im Bundestag, wenn auch knapp, bestätigt wird. Drei Monate später bin ich Mitglied der SPD. Heute bin ich Vorsitzender der Jusos und stlv. Vorsitzender der SPD im Rheingau-Taunus-Kreis, zudem Stadtverordneter in Oestrich-Winkel

Montag, Mai 28, 2007

"Fluch der Karibik 3 - Am Ende der Welt"

„Der Tod macht den Tag doch erst lebenswert!“ Mit diesem Satz reißt Kapitän Barbossa das Steuer der „Black Pearl“ herum und steuert unentwegt hinein in einen gigantischen Strudel zur finalen Schlacht der Meere. Die letzte halbe Stunde der insgesamt bald neunstündigen Filmreihe ist angebrochen. Doch was geht dieser eindrucksvollen Szene voran:Die Situation ist ernst, denn Davy Jones (Bill Nighy) steht unter dem Befehl von Lord Cutler Beckett (Tom Hollander) und treibt auf den Meeren sein Unwesen im Auftrag der „East India Trading Company“, die im Besitz des Herzens von Davy Jones ist und damit die Macht über den untoten, tentakeligen Kapitän des Fliegenden Holländers hat. Kapitän Barbossa (Geoffrey Rush) beruft deshalb den großen Piratenrat ein, wozu er aber zunächst seinen alten Kontrahenten um die Black Pearl, Kapitän Jack Sparrow (Johnny Depp), aus Davy Jones’ Reich jenseits des Abgrundes am Rande der Welt retten muss, da dieser ein Mitglied des Piratenrates ist. Er chartert daher bei Piratenkollege Sao Feng (Chow Yun-Fat) ein Schiff und begibt sich in die Höllenwelt von Jones.

Barbossa und Sparrow, Sao Feng sowie Will Turner (Orlando Bloom) und Elisabeth Swann (Keira Knightley) wie auch Davy Jones und die Voodoohexe Tia Dalma (Naomie Harris): Jeder hat eigene Pläne, jeder verrät irgendwann den anderen, bis dann schließlich doch der hohe Piratenrat zusammentritt und gemeinsam in die Schlacht gegen die englische Flotte zieht…

Hunderte von Menschen, aneinandergekettet mit Fußfesseln, warten auf den Tod durch den Strick. Ein Junge reicht mit dem Kopf nicht bis zur Schlinge – vor dem Henker bewahrt ihn das nicht. Ebenso wenig wie sein Gesang, der seine Leidensgenossen einstimmen lässt. So beginnt "Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt". Und schnell wird klar, dass die Zuschauer kein Gag-Finale erwartet. Allein die Anfangsequenz, in der Männer, Frauen und schließlich auch ein Kind gnadenlos gehängt werden, macht deutlich, wohin die Reise im dritten Teil der Saga geht. Sie ist düster und brutal. Ein bombastisches Gemetzel, geprägt von berstenden Masten, splitterndem Holz und unzähligen toten Seemännern. Was Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer, der für Kassenschlager wie "The Rock" und "Armageddon" verantwortlich ist, auf die Leinwand bannen ließ, ist schlichtweg atemraubend. Einmal mehr haben die Ausstatter, Kostümbildner und Tricktechniker herausragendes geleistet. Davon zeugen die Szenen des Singapur im frühen 18. Jahrhunderts ebenso wie die Seeschlachten, besonders natürlich eben die eingangs erwähnte finale Auseinandersetzung, in der die vereinigten Piraten auf die Flotte der britischen „East India Trading Company“ trifft. Wie am Ende eines langen, großen Festes wird in "Pirates of the Caribbean" noch einmal ein sehenswertes Feuerwerk gezündet.

Die Hauptprotagonisten (
„Captain“ ) Jack Sparrow, Will und Elizabeth haben also gefährliche Gewässer vor sich. Dass ihre Gefährten jeweils auch eigene Interessen vertreten und selbst die Liebenden nicht mit offenen Karten spielen, macht die Lage nicht einfacher. Erst in der letzten, alles entscheidenden Schlacht stellt sich heraus, wer wirklich auf welcher Seite steht.

Wie bei Vorgängern gibt es bei "Fluch der Karibik 3" wieder etliche Handlungsstränge, eine Vielzahl einzigartiger Charaktere, bombastische Kampfszenen und spektakuläre Spezialeffekte. Regisseur Gore Verbinski lässt im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen fliegen und stapelt unzählige Tote. So fällt es schwer, das Verhältnis zwischen Dramatik, Komik und Romantik über
oder gerade wegen 169 Minuten in Balance zu halten. Für den süffisanten Humor der ersten beiden Teile bleibt weniger Platz, was aber durch den abermals brillanten Auftritt Johnny Depps als Jack Sparrow mehr als abgefedert werden kann. Dieser laviert sich weiter mit wirrem Blick und fuchtelnden Händen durch den Plot und bleibt auch in diesem von Gigantismus getriebenen Machwerk eine angenehme Konstante.

Was war das doch für ein Auftritt im ersten Teil von "Fluch der Karibik", als Jack Sparrow (Johnny Depp) mit bedeutungsschwangerem Blick auf dem Aussichtsturm seines sinkenden Schiffes in den Hafen "einsank" und mit lässigem Schritt den Steg betrat. Es war die Geburtsstunde einer neuen Spezies, eines bisher nicht gekannten Typus der Seefahrer. Jack Sparrow, ein leicht tuntiger, immer schwankender, aber extrem cleverer Piratenkapitän. Eine Figur, die dem gesamten Genre der Korsarenfilme einen gänzlich frischen Wind einhauchte - angenehm humorvoll und überraschend originell. Es gelang, ein längst tot und altmodisch gewähntes Genre nicht nur wiederzubeleben, sondern diesem sogar ganz neue Vitalität und Dynamik zu verleihen (
...oder wer hat sich zuvor die Piratenfilme Sonntag nachmittags auf Kabel 1 angesehen?). Und mit Johnny Depp als schrägem Piratenkapitän Jack Sparrow eine Figur anzubieten, die offenbar überall verstanden und geliebt wurde und wird.

Unter dem donnernden Kanonenkugelhagel bleibt aber weniger Platz für die komplexe Story (...
also ich kann nicht mehr zählen, wie oft die ‚Black Pearl’ in diesen neun Stunden den Kapitän gewechselt hat) und die vielen Charaktere. Aber immerhin gelingt es, die offenen Handlungsstränge zu einem festen Tau zusammenzufügen – auch wenn die eine oder andere Figur nur mit einem schlichten Schwerthieb aus der Szenerie verabschiedet wird.

Aber wen auch immer in diesem oder in den beiden früheren Filmen der Tod ereilt hat – das Drehbuch hat nicht selten auch eine Begründung zur Reanimation gefunden. Schließlich ist das Geschehen ja auch so absurd konstruiert, dass sich niemand daran ernsthaft stören kann, ob und wie jemand aus dem Jenseits wieder ins Diesseits und zurück wechselt.
Es bleibt also alles beim Alten. Ein Durcheinander in der Story, verunstaltete Typen jenseits von Gut und Böse, Grenzüberschreitungen des Diesseits und Jenseits, absurde Logik, die dennoch zum Ziel führt, ein Darstellerensemble par excellence, ein wilder Genremix und eine Menge Action.

Am Ende des Films aber
steht doch wieder alles auf Anfang. Insgesamt also ein würdiger Abschluss der höchst unterhaltsamen Piraten-Trilogie mit einem Plot, der sich ganz auf die freie Assoziation verlässt. Ob es nun einen vierten Teil braucht oder die Weichen dafür sogar schon gestellt wurden, wird sich zeigen – die Gerüchteküche wohlgemerkt brodelt abermals allenthalben. Aber bis dahin heißt es nun erst mal: "Trinkt aus Piraten, joho!"


Original: Pirates of the Caribbean – At world's end
Regie: Gore Verbinski
Cast: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Chow Yun-Fat, Geoffrey Rush, Bill Nighy
Kinostart: 24.05.2007
Homepage: www.movie.de

Pfingstmontag

Die Regentropfen prasseln auf dem Vordach nieder, klopfen an die geschlossene Scheibe. Wie eine Schneckenspur verläuft das Wasser die Dachziegel entlang unter dem düster ergrauten Himmel. Der Blick wendet sich wieder vom Fenster ab, die Hand greift zum Buch, das Papier knistert beim Blättern der Seiten: Es ist Pfingstmontag, es regnet, und ich muss lernen :-(

Sonntag, Mai 27, 2007

Fremd gegangen

Für Rheinland-Pfalz ist der Weinbau eine ähnlich heilige Kuh wie für den Rheingau, Rheinland-Pfalz hat sogar ein eigenes Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und (!) Weinbau. Und was passierte jetzt ausgerechnet vor einigen Tagen, als es in Mainz anlässlich des 60. Geburtstages einen Festakt in der Mainzer Rheingoldhalle mit Top-Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gab? Es wurde Wein aus dem Rheingau ausgeschenkt – womit die Rheinland-Pfälzer im übrigen wohl auch endgültig den seit Generationen schwelenden Streit zwischen den beiden Lagern entlang des Rheins ob des besseren Tropfens unfreiwillig entschieden hätten. Die Zeitungen haben auf jeden Fall viel darüber geschrieben und es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis die Opposition den Rücktritt vom zuständigen Minister oder sogar vom Ministerpräsidenten fordert - eben eine heilige Kuh, der Wein.

Samstag, Mai 26, 2007

Freitag, Mai 25, 2007

Schaulust

Bei knapp 30 Grad steige ich nach überstandener Mathe-Vorlesung in mein sicher nochmal 15 Grad heißeres schwarzes Auto und mache mich auf den Nachhauseweg, komme aber nur bis 1 km vor den Mombacher Kreisel, da sich eine stehende Blechlawine vor mir bis zum Horizont erstreckt. Die Stauursache: Ein Auto. Auf dem Seitenstreifen. Es hat eine Panne. Wahnsinn...

Donnerstag, Mai 24, 2007

Kleinvieh macht auch Mist

"Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen."

- Jean Anouilh (1910-1987), französischer Dramatiker -

Mittwoch, Mai 23, 2007

Leistung zählt!

Geht dieser Kerl heute doch tatsächlich in der 5-Minuten-Pause der Statistik-Vorlesung vor zum Professor und lässt sich sein Statistik-Lehrbuch signieren! Unglaublich, was für ein Schleimer! Aber warte ab: Hier sitzen 800 Leute in der Vorlesung – bei der Klausur wird es dir nicht gelingen, die Anonymität des Universitätsgebaren zu durchbrechen, Junge. Da zählt Leistung!
Und ich? Hole mir bei 30 Grad in der Sonne derweil eine Erkältung, weil ich mit T-Shirt und kurzer Hose bei gefühlten 12 Grad im "klimatisierten" Hörsaal sitze -.-

Dienstag, Mai 22, 2007

Aus den Gremien

Fortsetzung der öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 23.04.2007, 21.05.2007
kursiv: bereits am 23.04.2007 behandelt

Tagesordnung:


Bericht und Anfragen

1)
Bericht des Magistrats
1,5 Stunden lang Berichte des Bürgermeisters aus dem Magistrat – bis sogar der Parteifreund im Amt des Stadtverordnetenvorstehers mal vorsichtig fragte, wie lange das denn noch dauern würde….

2)
Beantwortung von Anfragen
Acht Anfragen der CDU, eine Anfrage der Grünen, eine Anfrage der SPD – und dann war die laut Geschäftsordnung zulässige halbe Stunde für Anfragen überschritten und die restlichen Anfragen müssen schriftlich beantwortet werden……

Neue Anträge von Fraktionen

3)
Antrag CDU-Fraktion betr. Bau von Windrädern im Rheingau
Einstimmig angenommen, wenn auch bereits für Oestrich-Winkel Beschlussfassung im Flächennutzungsplan und für den Rheingau keine Anträge in Form von Verwaltungsaufträgen erteilt werden können. Aber naja: Klingt doch gut und doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser!

4)
Antrag CDU-Fraktion betr. Ankauf des Mittelheimer Bahnhofs
Der in der Grundintention begrüßenswerte Antrag (die SPD hatte vor knapp einem Jahr bereits ähnliches beantragt) wurde durch einen von mir eingebrachten Änderungsantrag der SPD ersetzt, welcher in der Vorgehensweise nach einhelliger Meinung im Parlament wohl zielführender ist als der Ursprungsantrag der CDU.

5)
Antrag CDU-Fraktion betr. Rheinufer attraktiver machen
Mit Ergänzungsantrag der SPD bzgl. Bericht über Fortschritte Luft- und Sonnenbad "Käsbrett" einstimmig angenommen.

6)
Antrag CDU-Fraktion betr. Ausschankmöglichkeiten entlang der WanderwegeEinstimmig angenommen.

7)
Antrag CDU-Fraktion betr. Krabbelgruppe im MehrgenerationenhausMit Ergänzungsantrag der SPD bzgl. einer integrativen Gruppe mit behinderten Kindern im Mehrgenerationenhaus einstimmig angenommen.

8)
Antrag CDU-Fraktion betr. Sommerrodelbahn Hallgartener Zange
Einstimmig zur Anhörung im Ortsbeirat Hallgarten in dortige Sondersitzung und anschließenden Beratung in den Auschuss Umwelt, Planen, Bauen verwiesen. Redebeitrag bzgl. eines Aprilscherzes (Antragsdatum 1. April) konnte ich mir also sparen :-)

9)
Antrag CDU-Fraktion betr. Verkehrssicherheit in Oestrich-WinkelEinstimmig angenommen.

10)
Antrag CDU-Fraktion betr. Weinfest auf Haupt- und RheingaustraßeMit Ergänzungsantrag der SPD einstimmig angenommen.

11)
Antrag SPD-Fraktion betr. Mitmachaktion "Bäume und Ruhebänke für Oestrich-Winkel"
Mein Antrag mit Begründung von mir: Einstimmig verwiesen an den Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen.

12)
Antrag SPD-Fraktion betr. Verbesserung der Organspendenbereitschaft
Ebenfalls mein Antrag mit Redebeitrag von mir: Einstimmig angenommen.

13)
Antrag SPD-Fraktion betr. Prima Klima in Oestrich-WinkelEinstimmig überwiesen an Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen.

14)
Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Beleuchtungskonzepte Oestrich-Winkeler SporthallenEinstimmig überwiesen an Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen, wobei Punkt 1 (Sporthalle Winkel) ausführlich diskutiert und Punkt 2 (Sporthalle Hallgarten) als erledigt erklärt wurde.

15)
Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Aufwandsentschädigung Feuerwehren
Vom Antragssteller zurückgezogen

Neue Vorlagen des Magistrats

16)
Wahl der Vertreter für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Rheingau
Gewählt wurden Petra Müller-Klepper (CDU) und Christel Hoffmann (SPD)

17)
Nachwahl eines Schöffen für das Ortsgericht Oestrich-Winkel II (Winkel)
Gewählt wurde auf Vorschlag der SPD Siegfried Müller

18)
Feststellung Jahresabschluss EB Wirtschaftl. Unternehmen 2005
Einstimmig angenommen

19)
Auflösung Wärmelieferunsvertrag ehemaliges Rathaus Winkel
Einstimmig angenommen bei Enthaltung der SPD

20)
Ausbau Rebhang - 3.BA - Bereitstellung überplanmäßiger Mittel für den Straßenbau -
Einstimmig angenommen bei Enthaltung der SPD

Montag, Mai 21, 2007

Global networking

In der Reihe „Jusos vor Ort“ besuchte die Juso-AG Rheingau heute die Firma Wachendorff Elektronik mit Hauptsitz in Geisenheim, Produktionsschwerpunkt Industrie-Elektronik. Insgesamt ein interessanter Einblick in ein familiär geführtes und mittelständisches Unternehmen mit ca. 150 Mitarbeitern, welches aber bereits weltweit – vor allem in den USA mit dortiger Zweigstelle - agiert. So wollte es wohl auch der Zufall, dass einer der beiden Geschäftsleiter Mitglied im „Rotary Club“ ist und eine kleine Delegation potentieller Neumitglieder dieses „elitären Kreises“ aus Übersee ebenfalls an unserer Besichtigung teilnahm und somit zwei inhaltlich komplett unterschiedlich gepolte Gruppierungen aufeinander trafen. Daher sorgte das anschließende vom Geschäftsleiter gewählte Diskussionsthema „Does globalisation kill jobs?“ doch für einige Diskrepanzen bei den inhaltlichen Auffassungen...

Sonntag, Mai 20, 2007

Steter Tropfen

Eine Masse an Individuen, gleichsam stetig in eine Richtung strömend, eint diese eine, ihnen allen gemeinsame Abneigung: Der erste richtige Frühlingsregen. Deutlich erkennbar auch ohne Psychologiestudium oder Gedankenleserkonsultation an dem leicht zusammengerückten Nacken, einem leicht verzerrtem Gesicht und einem etwas überdurchschnittlich strammen Marsch.Aber warum? Ich laufe erhobenen Hauptes meinem Ziel entgegen. Selbstbewusst trete ich den Schauspielen der Natur entgegen. Ich jedenfalls mag den Regen.

Samstag, Mai 19, 2007

Die Frage nach Gott

"Ich war schon oft draußen im Weltraum", protzte der Kosmonaut, "aber ich habe weder Gott noch Engel gesehen." - "Und ich habe schon viele kluge Gehirne operiert", antwortete der Gehirnforscher, "aber ich habe nirgendwo auch nur einen einzigen Gedanken entdeckt."

- Jostein Gaarder (*1952), norwegischer Schriftsteller -

Freitag, Mai 18, 2007

„Ich hätt’ gern BWL studiiiihieeeeert…“

…sang der junge Mann mit Gitarre und französischem Akzent zu Beginn der heutigen Mathe-Vorlesung unter verdutztem Blick des Profs (...mit dem das aber kurz vorher abgestimmt war) vor ca. 500 begeisterten Studenten im Hörsaal RW1 der Universität Mainz und warb damit für einen Auftritt heute Abend.

Donnerstag, Mai 17, 2007

Mittwoch, Mai 16, 2007

"Spider-Man 3"

Gelungener Abschluss einer Trilogie, oder nur ein weiterer Teil einer ganzen Ära? Von mir aus könnten nämlich glatt nochmal drei Teile von Spider-Man in dieser Besetzung gedreht werden. Denn in zumindest zwei wichtigen Punkten toppt „Spider-Man 3“ seine nicht minder schlechten Vorgänger noch einmal: Humor und Action.
Zum Einstieg bekommt man nach altbekanntem Marvel-Muster einen Vorspann zu sehen, der mit Szenenbildern aus den ersten beiden Teilen illustriert ist und einem noch einmal kurz in Erinnerungen schwelgen lässt, bevor es heißt, sich zurückzulehnen und für ca. 140 Minuten in das Marvel-Universum entführen zu lassen.
Zum allerersten Mal läuft im Leben von Peter Parker (Tobey Maguire) wirklich alles Bestens. Sowohl seine Beziehung zu Mary Jane (Kirsten Dunst) als auch die plötzliche Popularität seines Alter Egos "Spider-Man" in der Öffentlichkeit machen den erfolgreichen Studenten froh und sogar ein bisschen stolz. Als dann auch noch sein alter Freund Harvey Osborn (James Franco), der Peter für den Tod seines Vaters verantwortlich machte, nach einem Kampf mit Spider-Man sein Kurzzeitgedächtnis verliert und Peter wieder als Freund ansieht, kann es eigentlich nicht mehr besser kommen.
Tut es aber auch nicht, und so machen sich schon bald gleich mehrere dunkle Wolken am Horizont bemerkbar: Ein aus dem Weltraum gefallener Alien-Symbiont nistet sich in Peter ein und bewirkt negative Veränderungen an dessen sonst eher gutmütigem Charakter. Zudem stellt sich heraus, dass der Mörder seines Onkels Ben noch auf freiem Fuß ist und fortan nach einem misslungenen Testversuch als Superschurke "Sandman" (Thomas Haden Church) sein Unwesen treibt. Privat sorgt die blonde Kommilitonin Gwen Stacy (Bryce Dallas Howard) für Missstimmung bei der eifersüchtigen Partnerin Mary Jane und droht in Verbindung mit Peters Höhenflug als geliebter Superheld die „Fast-Ehe“ zum Scheitern zu bringen. Und wäre das nicht genug entsteht aus dem ehrgeizigen Reporter Eddie Brock (Topher Grace) durch Wanderung des besagten Alien-Symbionten Spiderman’s wohl berühmtester Feind: „Venom“. Aber auch Osborn juniors gute Laune ist nur von kurzer Dauer, bis dessen Gedächtnislücken verschwinden und er sich wieder an Spider-Man alias Peter Parker für den Tod seines Vaters rächen will.
Dass die Marvel-Comics Stoff für unzählige Verfilmungen bieten würden, wird hier schon ersichtlich. Der Stoff dieses Films hätte also gut und gerne für drei weitere Filme der oben avisierten „Ära“ reichen können – vielleicht ein Makel hohen Niveaus an diesem dritten Teil der Spiderman-Reihe.
In dem actiongeladenen dritten Teil der "Spider-Man"-Reihe steht trotz des Mega-Budgets von gut 300 Millionen Dollar aber auch und vor allem die charakterlichen Entwicklungen einiger Figuren aus den ersten beiden Teilen im Vordergrund, die entweder weiter geführt bzw. zu Ende gebracht werden. So etwa die Liebe zu Mary Jane und die Freundschaft zu Harry Osborn (wenn Harry und Peter am Ende gemeinsam in den Kampf ziehen, muss einfach jeder Spidey-Fan Gänsehaut kriegen!) . Und schließlich muss sich Spider-Man der größten Herausforderung und dem größten Kampf stellen, nämlich dem mit sich selbst. Rachegefühle und Vergebung, aber auch Rücksichtslosigkeit und Selbstliebe, sind dabei stete Begleiter der Handlungsstränge und handelnden Personen dieses dritten Teils der Spiderman-Reihe. Aber man hat auch sicherlich kaum in einem der ersten Teile so viel gelacht wie jetzt im dritten Teil. Ohne dabei albern zu wirken zieht vor allem Tobey Maguire mit elegantem Wortwitz einige Lacher auf sich.
Und da wären wir auch gleich bei der Schauspielleistung der altbekannten, dem Film treu gebliebenen Darsteller. Kirsten Dunst vorzugsweise als die reifer und erwachsener gewordene Mary Jane Watson, die jetzt mit stilvoller, beinahe sinnlicher Ausstrahlung a la Marylin Monroe auf der Theaterbühne glänzt! Und für Comic-Freaks als Bonbon in diesem Teil auch noch Peter Parkers Kommilitonin und Laborpartnerin Gwen Stacy, gespielt von Bryce Dallas Howard – die allerdings sowohl im Vergleich zu ihrem „Film-Gegenüber“ Kirsten Dunst als auch ihrem Pendant in der Comic-Reihe eher blass bleibt (vielleicht ein Handlungsstrang zu viel an dieser Stelle – weniger ist manchmal doch mehr.). Nicht zu vergessen aber auch Rosemary Harris als Peters Tante sowie J. K. Simmons als abermals miesepetriger Zeitungsherausgeber.
Zu Harry Osborn habe ich mich bereits kurz ausgelassen, aber auch die Geschichte des Sandmans und die Entwicklung „falscher Entscheidungen“ (eine weitere zentrale Moral dieses Teils) hin zu einem ungewollten Mörder und Superschurken sind nett erzählt und stehen dem Charakter des Superhelden Spiderman in nichts nach – im Gegenteil!
Welcher aber, last but not least, abermals verkörpert durch Tobey Maguire überzeugend in seiner Rolle als Peter Parker/Spider-Man überzeugt, diesmal aber auch und vor allem in der Rolle des weniger liebenswerten und gerechten Superhelden, als er nämlich für eine Weile die Figur des „schwarzen Spider-Man’s“ schlüpfen muss. So erlebt man Peter auch mal arrogant, aggressiv und als – Überraschung – Frauenheld!
Doch was wäre die spannendste "Spider-Man"-Geschichte ohne nett anzusehende Spezial-Effekte? Nachdem bereits in den Vorgängern 2002 bzw. 2004 große Standards in der Tricktechnik gesetzt wurden, galt es nun in einem der größten Blockbuster der Filmgeschichte dies nochmal zu toppen. Der Großteil der gut 300 Millionen US-Dollar teuren Produktion dürfte für die Action-Szenen und Special Effects drauf gegangen sein. Wieder sieht man Spider-Man, wie er sich in rasantem Tempo durch die Straßen New Yorks schwingt, was noch getoppt wird von der beeindruckenden Darstellung Sandmans, eines in sich zusammenstürzenden Gebäudes, eines auf wackeligen Netzen liegenden und über den Dächern der City schwebenden Autos, eines von Menschen Besitz ergreifenden, schwarzen Symbionten usw.
Bei all diesem Mega-Tamtam darf aber natürlich auch ein wenig Pathos nicht fehlen. Als Spider-Man kurz vor Schluss zu seinem finalen Kampf ansetzt, verharrt er kurz vor einer riesigen amerikanischen Flagge, was nicht nur bei mir ein kleines Seufzen hervorbrachte. Aber andererseits ist ja auch Spideys Kostüm irgendwie in den Farben von Stars and Stripes gewebt….Zufall…?
So ist Spider-Man 3 doch eine Ausnahme der ungeschriebenen Filmemacherregel „Fortsetzungen sind stets schlechter als das Original“ und allemal ein würdevoller Nachfolger bzw. Fortsetzung der ersten beiden Teile. Eine spannend erzählte Geschichte über das Ausreifen der charakterlichen Sonderbarkeiten jeder einzelnen Figur und deren verwobenen Beziehungen untereinander (wenn auch an manchen Stellen arg konstruiert, wie das Verhältnis Sandman-Spiderman dokumentiert), bereichert durch knallharte Action und ein tolles Finish. Aus dem Teenie-Spider der ersten beiden Teile ist nun ein wahrer Superheld geworden, der auf Fortsetzungen hoffen lässt.
Denn so ist ja auch die Moral von der Geschicht’: „Du hast immer die Wahl, dich für das Gute zu entscheiden!“ Das lässt doch auf Einsicht des Casts und der Crew für weitere Teile hoffen…
Original: Spider-Man 3Regie: Sam Raimi
Drehbuch: S. Raimi, Ivan Raimi, Alvin Sargent

Cast: Tobey Maguire, Kirsten Dunst, Thomas Haden Church, James Franco, Topher Grace, Bryce Dallas Howard, u.a.

Spielzeit: 140 min.

Kinostart: 01.05.2007

Homepage:
www.spider-man3.de


Und als Schmankerl noch der ultimative Spider-Man-Jingle:

Spider-Man, Spider-Man,
Does whatever a spider can
Spins a web, any size,
Catches thieves just like flies
Look Out!
Here comes the Spider-Man.
Is he strong?
Listen bud,
He’s got radioactive blood.
Can he swing from a thread
Take a look overhead
Hey, there
There goes the Spider-Man.
In the chill of night
At the scene of a crime
Like a streak of light
He arrives just in time.
Spider-Man, Spider-Man
Friendly neighborhood Spider-Man
Wealth and fame
He’s ingnored
Action is his reward.
To him, life is a great big bang up
Whenever there’s a hang up
You’ll find the Spider-Man!

Montag, Mai 14, 2007

Stöckchen: Film I

1) Ein Film, den Du mehr als zehnmal gesehen hast: „Platoon“.
2) Ein Film, den Du mehrfach im Kino gesehen hast: „Star wars – Episode III“.
3) Nenne eine/n Schauspieler/in, wegen dem/r Du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen: Jack Nicholson/Uma Thurman.
4) Nenne eine/n Schauspieler/in, wegen dem/r Du eher geneigt wärst, einen Film nicht zu sehen: Steven Seagal/Meryl Streep.
5) Ein Film aus dem Du regelmäßig zitierst: „Pulp fiction“.
6) Ein Musical, von dem Du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig weißt: Keinen. Aber „Grease“ und „Rocky-Horror-Picture-Show“ kann ich ohne weiteres mitsummen.
7) Ein Film, bei dem Du mitgesungen hast: „Das Leben ist schön“.
8) Ein Fim, den jeder gesehen haben sollte: „Citizen Kane“.
9) Ein Film, den Du besitzt: Also ehrlich?! Ich besitze über 1.200 Filme!!!
10) Nenne eine/n Schauspieler/in, die ihre Karriere nicht beim Film startete und die/der dich mit ihren/seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat: Jessica Schwarz/Oliver Pocher.
11) Hast Du schon einmal einen Film in einem Drive-In gesehen? Nein.
12) Schon mal in einem Kino geknutscht? Aja klar.
13) Ein Film, den Du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist: „Casablanca“
14) Hast Du schon jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war? Nein.
15) Ein Film, der Dich zum Weinen gebracht hat: „Citizen Kane“.
16) Popcorn? JA!
17) Wie oft gehst Du ins Kino? Mindestens 1-mal monatlich.
18) Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen? „Spider-Man 3“.
19) Welches ist dein Lieblingsgenre? Roadmovie.
20) Was war Dein erster Film, den Du im Kino gesehen hast? „Oliver & Co“.
21) Welchen Film hättest Du lieber niemals gesehen? „Evolution“.
22) Was war der merkwürdigste Film, den Du mochtest? „O brother, where art thou?“.
23) Was war der beängstigendste Film, den Du je gesehen hast? „The ring“.
24) Was war der lustigste Film, den Du je gesehen hast? „Spaceballs“.

Sonntag, Mai 13, 2007

Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl,...

... Herr Bürgermeister Weimann.2574 Stimmen für den Herausforderer Georg Mahr (SPD) waren trotz Zittern und Daumen drücken leider 123 Stimmen oder 1,2% zu wenig. Somit waren mehrere hundert Stunden Einsatz und Aufwand im Wahlkampf (Hausbesuche, Infostände, Flyerverteilungen, Homepagepflege, Pressearbeit, Sitzungen etc.) für ein Ziel, hinter dem man die letzten Monate uneingeschränkt gestanden hat und in der Prioritätensetzung über so manch anderes sonst alltägliches gesetzt hatte, letzten Endes umsonst.

Aber hier noch ein paar Impressionen einer Wiederwahl:



















































Samstag, Mai 12, 2007

Noch 1 Tag...

...bis zur Bürgermeisterwahl in Oestrich-Winkel.

Der Infostand-Hobber: Für gewöhnlich nicht von der normalen Spezies Mensch zu unterscheiden, schleicht er sich von Infostand zu Infostand der hiesigen Parteien und tarnt sich mit gespieltem Interesse und vorgetäuschten Inhalten, um möglichst viele Gratis-Materialien – insbesondere bevorzugt privat nutzbare Gegenstände wie Feuerzeuge, Kugelschreiber o.ä. – zu ergattern. Eine gesonderte Spezies des Infostand-Hobbers ist zudem der mobile Infostand-Hobber, der nicht nur lokal an einem Ort, sondern gleich an mehreren Orten präsent ist - mit jeweils gleichem Verhaltensmuster.

Freitag, Mai 11, 2007

Noch 2 Tage...

...bis zur Bürgermeisterwahl in Oestrich-Winkel.

U
nd die Briefkästen der Bürger quillen über vor Flugblättern und Flyern, wie mir heute die letzte Flugblatttour in diesem Wahlkampf offenbarte.

Donnerstag, Mai 10, 2007

Noch 3 Tage...

...bis zur Bürgermeisterwahl in Oestrich-Winkel.

Das Credo der örtlichen CDU auf ihrem neuesten Flugblatt fällt derweil unter die Kategorie "Sozialisten prügeln".

Mittwoch, Mai 09, 2007

Noch 4 Tage...

....bis zur Bürgermeisterwahl in Oestrich-Winkel.

Skurril heute folgende Begebenheit bei einem Hausbesuch im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfes in Oestrich-Winkel: Eine etwas „betagtere“ Dame wies uns daraufhin, dass in ihrem Garten in einem kleinen Hüttchen noch „Luzia“ wohnen würde. Etwas verdutzt beim Blick auf dieses „Hüttchen“ entpuppte sich besagtes Hüttchen dann als Rumpelkammer. Luzia sei nicht da, sagten wir zögernd beim Verlassen des Grundstückes und bekamen noch ein „ja, sie geht mittags immer spazieren“ mit auf den Weg...

Dienstag, Mai 08, 2007

Noch 5 Tage...

....bis zur Bürgermeisterwahl in Oestrich-Winkel.

Heute ging es auf Stimmenfang im Endspurt der Bürgermeisterwahl in Oestrich-Winkel mit Infoständen. Am Puls der Bevölkerung lässt sich am ehesten die Stimmung ablesen und die ein oder andere lustige, skurrile, aber auch kontroverse Debatte führen.

Montag, Mai 07, 2007

Englisch für Einsteiger

Drei Hexen schauen sich drei Swatch Uhren an. Welche Hexe schaut welche Swatch Uhr an?
- Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch? -
Drei geschlechtsumgewandelte Hexen schauen sich drei Swatch Uhrenknöpfe an. Welche geschlechtsumgewandelte Hexe schaut sich welchen Swatch Uhrenknopf an?
- Three switched witches watch three Swatch watch switches. Which switched witch watches which Swatch watch switch? -

Drei Schweizer Hexen-Schlampen, die sich wünschen geschlechtsumgewandelt zu sein, schauen sich schweizer Swatch Uhrenknöpfe an. Welche schweizer Hexen-Schlampe, die sich wünscht geschlechtsumgewandelt zu sein, schaut sich welche schweizer Swatch Uhrenknöpfe an?
- Three swiss witch-bitches, which wished to be switched swiss witch-bitches, wish to watch three swiss Swatch watch switches. Which swiss witch-bitch which wishes to be a switched swiss witch-bitch, wishes to watch which swiss Swatch watch switch? -

Sonntag, Mai 06, 2007

Stöckchen: Ein Wort

1) Wo ist Dein Handy? Schreibtisch
2) Deine Partnerin? ?
3) Deine Haare? Cool
4) Deine Mama? Frau
5) Dein Papa? Mann
6) Lieblingsgegenstand?
7) Dein Traum von letzter Nacht? vergessen
8) Dein Lieblingsgetränk? Limonade
9) Dein Traumauto? Trabbi
10) Der Raum, in dem Du dich befindest? „Wohnzimmer“
11) Deine Ex? privat
12) Deine Angst? Angst
13) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? weiser
14) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Jusos
15) Was bist Du nicht? verheiratet
16) Das letzte, was Du getan hast? gegessen
17) Was trägst Du? Klamotten
18) Dein Lieblingsbuch? Faust
19) Das letzte, was Du gegessen hast? Müsli
20) Dein Leben? interessant
21) Deine Stimmung? schwankend
22) Deine Freunde? abwechslungsreich
23) Woran denkst Du gerade? mich
24) Was machst Du gerade? 24.)
25) Dein Sommer? heiß
26) Was läuft in Deinem TV? Fernsehen
27) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? heute
28) Das letzte Mal geweint? ???
29) Schule? ja
30) Was hörst Du gerade? nichts
31) Liebste Wochenendbeschäftigung? schlafen
32) Traumjob? Politiker
33) Dein Computer? Laptop
34) Außerhalb Deines Fensters? Leben
35) Bier? Bitburger
36) Mexikanisches Essen? Burito
37) Winter? Schnee
38) Religion? katholisch
39) Urlaub? Berlin
40) Auf Deinem Bett? Decke.
41) Liebe? Herzschmerz

Samstag, Mai 05, 2007

Die Wahl, das Richtige zu tun

"Entscheidungen bestimmen, wer wir sind. Und wir haben jedes Mal die Wahl, das Richtige zu tun."

- Peter Parker alias "Spider-Man" -

Freitag, Mai 04, 2007

Demokratischer Sozialismus

„Demokratischen Sozialismus verstehen wir als dauernde Aufgabe, Freiheit und Gerechtigkeit zu erkämpfen, zu bewahren und sich in ihnen zu bewähren. Dies und die Solidarität sind der geistig, politische Boden, auf dem allein die Sozialdemokratie gedeihen kann.“

- Willy Brandt -

Mittwoch, Mai 02, 2007

Das ist das Geodreieck...

Das Geodreieck hat drei Ecken und zeigt Winkel an – klingt simpel und logisch, ist auch so. Leider haben heute in der Statistik-Übung zwei nette Damen in der Reihe hinter mir das System noch nicht ganz verstanden und sind bei der Zeichnung von 205 Grad in einem Kreisdiagramm gnadenlos gescheitert :D

A: „Wo ist denn die 205? Die ist da nirgends!“
B: „Hmmm……“

Und ich habe meinen ersten Lernerfolg erzielt: Den Mathematikerwitz habe ich nun nach kurzem Studium gelöst und verstanden…lustig ist der aber nicht!

Dienstag, Mai 01, 2007

Tag der Arbeit

Die letzten 48 Stunden standen ganz im Dienste der Partei:
Montag Abend stand zunächst die 25-Jahre-Feier des Hallgartener "Teestübchen", dem dortigen Jugendraum, an, anschließend eine
Informationsveranstaltung mit dem Bürgermeisterkandidaten Georg Mahr, ebenfalls in Hallgarten. Daraufhin galt es Präsenz am Juso-Stand der Schlangenbader SPD bei „Tanz in den Mai“ zu zeigen. Heute früh ging es zur 1. Mai-Kundgebung nach Wiesbaden , wo die Arbeiterfahnen hochgehalten wurden und die "Oberen" dieser Gesellschaft, aber auch die Kohlekraftbefürworter ihr Fett weg bekamen. Den Abschluss bildete dann das "1.Mai-Grillfest" der SPD-Geisenheim.

Passend zum Arbeiterfeiertag hier einmal die Slogans des „Tags der Arbeit“ seit 1950:

  • 2007 Du hast mehr verdient
  • 2006 Deine Würde ist unser Maß
  • 2005 Du bist mehr. Mehr als eine Nummer. Mehr als ein Kostenfaktor. Du hast Würde. Zeig sie!
  • 2004 Unser Europa – frei, gleich, gerecht
  • 2003 Reformen: Ja – Sozialabbau: Nein danke
  • Menschlich modernisieren, gerecht gestalten, das machen wir!
  • 2002 Globalisierung gerecht gestalten
  • 2001 Zukunft braucht alle Köpfe. Mitbestimmung gewinnt.
  • 2000 Jetzt aufbrechen: Für mehr Beschäftigung.
  • 1999 Neues Handeln. Für unser Land.
  • 1998 Deine Stimme für Arbeit und soziale Gerechtigkeit
  • 1997 Es geht ums Ganze: Sozialstaat sichern, Arbeit schaffen, soziale Gerechtigkeit verwirklichen
  • 1996 Höchste Zeit für neue Zeiten
  • 1995 Die Arbeit – geliebt, gehasst, gebraucht – und morgen?
  • 1994 Arbeit, work, travail ...
  • 1993 Zeichen setzen: für Gleichberechtigung, Toleranz und Gerechtigkeit
  • In Frieden arbeiten – in Freiheit leben
  • 1992 Teilen verbindet
  • 1991 Soziale Einheit in Frieden und Freiheit. DGB.
  • 1990 100 Jahre 1. Mai. – Solidarität sichert unsere Zukunft – DGB.
  • 1989 DGB – für ein soziales Europa.
  • 1988 Gerechtigkeit – DGB (Arbeit für alle – Gerechtigkeit für jeden – gemeinsam handeln. DGB.)
  • 1987 Arbeit schaffen – Umwelt schützen – Technik sozial gestalten
  • 1986 Mitmachen. Stark sein. Die Zukunft gestalten. DGB.
  • 1985 DGB – unsere Stärke heißt Solidarität
  • 1984 Arbeit für alle – DGB
  • 1983 Arbeit für alle, Mitbestimmung – Prüfsteine der Demokratie
  • 1982 Arbeit für alle, in Frieden und sozialer Sicherheit – DGB
  • 1981 Vollbeschäftigung, Mitbestimmung, soziale Sicherheit – DGB
  • 1980 DGB–Einheitsgewerkschaften: unabhängig, stark, erfolgreich – Wir bauen auf unsere Kraft (90
  • ahre 1. Mai)
  • 1979 DGB – Arbeit für alle
  • In ein Europa des sozialen Fortschritts
  • 1978 Recht auf Arbeit – Zukunft sichern – DGB
  • 1977 DGB – Arbeiter, Angestellte, Beamte – gemeinsam erreichen wir mehr
  • 1976 Vollbeschäftigung – soziale Sicherheit – DGB
  • 1975 Sichere Arbeitsplätze, Gerechtigkeit, Stärke
  • Gewerkschaften – DGB – Internationales Jahr der Frau
  • 1974 Menschlichkeit – sozialer Frieden – DGB
  • 1973 Mitdenken – mitbestimmen – mitverantworten – DGB
  • 1972 Für eine bessere Welt – DGB
  • 1971 Der Mensch im Mittelpunkt – DGB
  • 1970 Wir sichern den Fortschritt – DGB
  • 1969 Die Zukunft gewinnen – Mitbestimmen – DGB
  • 1968 Starke Gewerkschaften – Deine Sicherheit – DGB
  • 1967 Auf sozialem Kurs voran – DGB
  • 1966 ...dabei sein, mitbestimmen, Erfolg haben – DGB
  • 1965 ...wichtiger ist der Mensch – DGB
  • 1964 Sonst wären wir nicht der Mensch – DGB
  • 1963 Die Grundrechte sichern – in Freiheit gestalten
  • Das Erreichte erhalten – mehr soziale Sicherheit
  • 1962 Nicht Atomwaffen – nicht Völkermord
  • In Frieden arbeiten – in Freiheit leben
  • 1961 Freiheit – Solidarität
  • 1960 Schon Vatis Opa war dabei, 70 Jahre 1. Mai
  • 1959 Wiedervereinigung, Freiheit, Sicherheit
  • 1958 Frieden, Freiheit, Fortschritt
  • 1957 Wiedervereinigung – ohne Gewalt – doch bald
  • 1956 Samstags gehört Vati mir
  • 1955 40 Stunden sind genug – 5 Tage sind genug
  • 1954 Einheit, Frieden, Freiheit
  • 1953 Kein einheitliches Motto
  • 1952 Frieden in Freiheit und soziale Gerechtigkeit
  • 1951 Völkerfrieden, soziale Sicherheit, Freiheit
  • 1950 Ruf der Gewerkschaften an alle Arbeiter, Angestellten und Beamten