Samstag, Juni 30, 2007

Motivation vs. Zeit

"Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe!"

- Valentin Behringer -

Donnerstag, Juni 28, 2007

Nachgang Wahlkreiskonferenz

Die Presse schreibt heute sehr differenziert über die Wahlkreiskonferenz der SPD vom vergangenen Dienstag. Ich komme dabei durchweg gut weg 1,2.

Ich durfte mich aber gleich mal mit dem durch die Nominierung anfallenden Bürokratendschungel quälen: Wählbarkeitsbescheinigung in doppelter Ausführung auf der Stadtverwaltung Oestrich-Winkel bestätigen lassen. Dort erfahren, dass entgegen der Ankündigung der Partei nur EINE Bescheinigung ausgefüllt werden kann/darf. Dies bei der SPD nachfragen. Die SPD wiederum muss beim Kreiwahlleiter nachfragen. Dieser widerspricht der Auffassung der Oestrich-Winkeler Verwaltung und setzt sich mit dieser in Verbindung. Rückruf bei der SPD wird an mich weitergeleitet. Ergebnis: Morgen kann ich mir meine Wählbarkeitsbescheinigung in doppelter Ausführung abholen...

Dienstag, Juni 26, 2007

Wahlkreisersatzkandidat, Rheingau-Taunus I, 028

Wurde heute auf der SPD-Wahlkreiskonferenz mit 96% der Stimmen zum Ersatzkandidat des SPD-Wahlvorschlags für den Wahlkreis Rheingau-Taunus I (Rheingau und die ehemaligen Staatsbäder Schlangenbad und Bad Schwalbach) nominiert. U.a. wohnte der Veranstaltung auch der innenpolitische Sperecher der SPD-Landtagsfraktion, Günter Rudolph, bei.

Hier meine Nominierungsrede:

"Liebe Genossinnen und Genossen, seit dem Januar des Jahres 2003 bin ich Mitglied der sozialdemokratischen Partei in Deutschland und somit auch der sozialdemokratischen Partei hier im Rheingau-Taunus-Kreis. In der Partei begrüßt wurde ich damals vor knapp fünf Jahren mit einem Schreiben des damaligen Parteivorsitzenden Gerhard Schröder und den Worten, „ich freue mich in Dir jetzt einen weiteren Mitstreiter für die Sozialdemokratie gewonnen zu haben“. Keinen Monat später nach Erhalt dieses Schreibens, dem 2. Februar 2003, einem wahrlich schwarzen Sonntag, erfuhr die hessische Sozialdemokratie ihre bis dato wohl schwerste Niederlage in der Nachkriegszeit und sank gar auf unter 30 %. Der heutige Bundesminister für Wirtschaft, ein gewisser Michael Glos aus Bayern, tönte damals groß auf, er könne nun durchweg durch befreundete Länder von Süd- bis nach Norddeutschland fahren. Liebe Genossinnen und Genossen, ich denke, die Tatsache, dass ich heute vor keinem leeren Saal spreche, zeigt doch, dass wir alle ein gemeinsames Ziel haben. Wir wollen, dass der 27. Januar 2008 kein schwarzer, sondern endlich wieder ein roter Sonntag wird. Wir wollen ab dem 27. Januar 2008 die erste Ministerpräsidentin des Landes Hessen stellen. Erinnert euch: Als linke Volkspartei haben wir Sozialdemokraten Hessen doch jahrzehntelang nach vorne gebracht. Unser Land hatte großen wirtschaftlichen Erfolg und es war bundesweit das Vorbild für soziale Gerechtigkeit und gleiche Bildungschancen. Roland Koch aber hat Hessen mit seiner Sozial-, Bildungs-, Finanz- und Wirtschaftspolitik gespalten und zurückgeworfen. Kochs Politik mag vielleicht gut für Millionäre sein. Sie ist aber garantiert schlecht für Millionen von Menschen in diesem Land, liebe Genossinnen und Genossen! Und genau deshalb wird es diesmal ernst für Roland Koch. 1998 konnte er noch gegen Ausländer, 2003 gegen Rot-Grün im Bund Wahlkampf machen. Nun aber muss er zum ersten Mal gegen sich selbst antreten und für seine eigene Bilanz eintreten. Und so werden unter anderem zentrale Themen dieses Wahlkampfes Themen wie Bildung, wie Studiengebühren oder wie Ausbildung sein. Genau die Themen, mit denen ich mich auch in meiner Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender der SPD hier im Kreis, als einer der jüngsten Stadtverordneten in Oestrich-Winkel, aber vor allem auch als Vorsitzender der Jusos hier im Kreis auseinandergesetzt habe. Und das ist auch genau der Grund, warum ich heute hier vor euch stehe und als Ersatzkandidat für die SPD-Landtagskandidatur vorspreche. Denn genau hier will ich das Sprachrohr zu den Menschen bilden, die von genau diesen Themen direkt betroffen sind. Ich will hier eine optimale Ergänzung zu Matthias als unserem Landtagskandidaten darstellen. Wir sehen doch seit nunmehr acht Jahren, dass gerade die Perspektiven der jungen Menschen in unserem Land zunehmend schlechter werden. Ich will das an nur drei Beispielen fest machen: Im Sommer letzten Jahres erreichte uns die Vorlage zur Einführung von allgemeinen Studiengebühren in Hessen. Vielleicht hatte die Landesregierung sich gedacht, dass die jungen Menschen inzwischen eh unpolitisch geworden sind und dies gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Aber das war ein Irrglaube! Wir erlebten einen heißen Protestsommer und ich erinnere mich gerne daran zurück, wie auch ich auf den Straßen stand und gegen dieses Gesetz demonstriert habe. Die CDU-Landesregierung wiederum störte dies nicht. Sie drückte das Gesetz mit ihrer absoluten Mehrheit im Landtag durch. Wohlgemerkt: Gegen die Stimmen ihres sonstigen Steigbügelhalters, der FDP. Und gegen die Meinung ihrer sonst so vasallentreuen Jungen Union. Aber damit war die Sache zum Glück nicht erledigt. Überall in Hessen, auch in vielen heute anwesenden Ortsvereinen, formierte sich erneut Widerstand und wir standen vor den Rathäusern und sammelten Unterschriften gegen dieses Gesetz zur Einreichung einer Verfassungsklage. Und: Über 62.000 Unterschriften geben uns doch Recht und zeigen ganz klar, dass wir nicht nur auf der richtigen Seite des Rathauses, sondern auch auf der richtigen Seite der Gesellschaft standen und stehen, liebe Genossinnen und Genossen. Und so haben wir im Wahlkampf doch gar kein besseres Argument an den Infoständen, als all diesen jungen Menschen klipp und klar zu sagen: Mit einer SPD-geführten Landesregierung wird es ab dem Sommersemester 2008 keine Studiengebühren in Hessen mehr geben! Es geht aber nicht nur um die Studenten, liebe Genossinnen und Genossen, sondern es geht auch und gerade um Ausbildungssuchende und Ausbildungslose in diesem Land. Und ich weiß, wovon ich spreche! Ich habe selbst vor Beginn meines Studiums eine Ausbildung abgeschlossen. ICH kam in den Genuss, mit Glück direkt eine Ausbildungsstelle gefunden zu haben und jetzt im Anschluss mein Studium beginnen zu dürfen. Aber aus dem Freundeskreis, aus der Berufsschule und aus dem Betrieb weiß ich sehr wohl, dass dies alles andere als selbstverständlich ist – leider. Denn im Bereich der Ausbildung schieben wir eine Bugwelle vor uns her. Die Bugwelle – das sind Jugendliche, die sich vergeblich um einen Ausbildungsplatz beworben haben. Jugendliche, die in sogenannten Warteschleifen geparkt werden. Jugendliche, die oft über 100 Bewerbungen geschrieben haben – und auch entsprechend viele Absagen erhalten haben. Kurzum: Es sind die Jugendlichen, die eine sozialdemokratisch geführte Landesregierung nicht alleine lassen darf, liebe Genossinnen und Genossen. Denn diese jungen Menschen haben unsere volle Aufmerksamkeit verdient und das dürfen gerade wir als Sozialdemokraten nicht vergessen! Und machen wir uns doch nichts vor. !Wir wissen doch ganz genau, was unter anderem auch ein Nährboden für Rechtsextremismus in unserem Land ist. Das sind nicht irgendwelche als Skinheads von Geburt an. Nein Dass sind zum überwiegenden Teil junge Menschen, die aufgrund ihrer sozialen Lage resignieren und solchen Rattenfängern ein leichtes Opfer sind. Und daher muss es uns gelingen, nahtlos den Weg von der Schulbank in den Betrieb zu ermöglichen. Und wenn die Wirtschaft dieser Pflicht nicht nachkommt, muss sie eben mehr als nur freundlich daran erinnert werden. Und hier reden wir wohlgemerkt immer noch über ein landespolitisches Problem. Denn die Ausbildungsquote in Hessen, also die Zahl der Unternehmen, die tatsächlich ausbilden, liegt fast 20 % unter dem Bundesschnitt. Diese Zahlen machen doch deutlich, dass wir trotz der aktuellen – gesamtwirtschaftlich günstigen Lage – ein hausgemachtes Problem hier in Hessen haben. Und es ist Fakt, dass Jugendliche aus wirtschaftlich starken Elternhäusern aussichtsreichere Schulformen als Jugendliche aus sozial schwierigeren Verhältnissen besuchen. Und ich finde diesen Begriff „wirtschaftlichschwächer“ auch weitaus treffender als „sozial schwächer“, denn ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich kenne ziemlich viele Kinder und junge Menschen, die kommen aus wirtschaftlich schwachen Familien, die sind aber sozial weitaus stärker als manche andere in diesem Alter..... Aber leider kommt eben ein Großteil dieser Kinder gar nicht erst in die Verlegenheit darüber nachzudenken, ob sie mit einem Studium beginnen sollen oder nicht, weil bereits spätestens nach der vierten Klasse ziemlich sicher feststeht, dass diese Kinder es nicht zu einem Abitur schaffen werden. Und das hat mit sozialer Gerechtigkeit nicht mehr viel zu tun. Und wie lautet die Antwort der Christdemokraten hierauf: Nicht nur ein weiteres striktes Festhalten am starren dreigliedrigen Schulsystem. Nein! Dort wo noch Lücken – sprich Aufstiegsmöglichkeiten im System vorhanden waren, wurden diese sogar noch konsequent geschlossen. Das ist die traurige Realität in Hessen im Jahre 2007, und das muss sich ändern! Ein Thema möchte ich noch anreißen, auch wenn es sicher nicht zu meinen Schwerpunktthemen gehört – die habe ich Euch gerade eben ja bereits grob umrissen: Und zwar die Novellierung des Sparkassengesetzes der hessischen CDU-Landesregierung. Über den Inhalt will ich mich jetzt gar nicht auslassen, der dürfte Euch allen bekannt sein. Worauf ich dabei eigentlich hinaus will, ist Euch mal kurz zu veranschaulichen, was acht Jahre Roland Koch auch aus den Jusos machen können – und daher sage ich Euch das jetzt ausnahmsweise auch nicht als Ersatzkandidat-Bewerber, sondern als Juso-Vorsitzender. Erinnert Euch doch mal: Vor gut 15 Jahren standen Jusos wie ich auf solchen Veranstaltungen der SPD in de Bütt’ und haben die „Banken als Sammelstelle der Kapitalakkumulation“ entschieden bekämpft. Heute, liebe Genossen und Genossen, stehe ich hier als Juso und beschütze eben diese Sparkassen vor Roland Koch und seiner CDU. Wenn das mal nicht grotesk ist! Aber beim Stichwort Finanzen brauchen wir uns auch gar nicht lange aufhalten. Denn ich weiß nicht wie es Euch geht, aber egal, wo ich hinschaue, sei es der Landeshaushalt oder der mittlerweile endlich mal vorhandene Haushalt in Oestrich-Winkel: Die Schwarzen beweisen da wirklich alles – nur eben nicht, dass Sie mit Geld umgehen können. Und da frage ich mich doch ernsthaft, woher denn überhaupt die alte These stammt, dass die Schwarzen so viel besser mit Geld umgehen können als wir. Ich sage Euch: Dass einzige Geld, womit die besser umgehen können als wir – und das wurde ja gerade in Hessen eindrucksvoll in der Vergangenheit bewiesen – ist doch das Schwarzgeld, liebe Genossinnen und Genossen. Jetzt lasst mich aber zum Ende kommen. Ich bewerbe mich heute um die Ersatzkandidatur für den Wahlkreis 29. Den wunderschönen Rheingau und die wunderschönen ehemaligen Staatsbäder Schlangenbad und Bad Schwalbach. Ich bewerbe mich heute bei Euch, um auch ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für all die jungen Menschen da draußen, die in diesem Wahlkampf eine zentrale Rolle spielen werden. Ein Zeichen, wie es im übrigen schon viele SPD-Unterbezirke vor uns getan haben mit ebenfalls jungen Ersatzkandidaten und sogar auch Kandidaten. Die Zeit ist eben auch reif für neue Gesichter. Ich möchte eines dieser neuen Gesichter sein. Denn gerade in Zeiten von zunehmender Politikverdrossenheit und mangelnder Perspektiven wenden sich heute viele jungen Menschen von der Politik ab. Sie glauben, es bewegt sich nichts und es kann auch nichts bewegt werden. Aber gerade deshalb! Wegen Schulpolitik, wegen Studiengebühren, wegen fehlenden Ausbildungsplätzen. Gerade deshalb will ich hier heute mit meiner Kandidatur ein Zeichen setzen, dass wir all die davon betroffenen jungen Menschen nicht alleine lassen, sondern dass wir sie – anders als Koch und seine Bande – mitnehmen auf unserem Weg. Mein Wunsch und mein Ziel ist, durch mein Engagement auch wieder verstärkt junge Menschen für Politik begeistern zu können. Gerade hier vor Ort und insbesondere in der SPD. Denn die Partei der sozialen Gerechtigkeit sind immer noch wir und nicht die anderen und ich möchte nicht zulassen, dass uns das jemand streitig macht. Und das ist auch der Part, den ich mit dieser Kandidatur erfüllen will. Ich habe Euch in den letzten knapp zehn Minuten eine Vielzahl von Themen genannt, mit denen wir gerade in der Zielgruppe, die ich vertrete, eine hohe Sensibilisierung erreichen können. Ich freue mich nun auf diesen Wahlkampf und bitte Euch um Euer Vertrauen. Denn die Zeit ist reif! Reif für den 27. Januar! Reif für eine neue Politik in Hessen! Reif für den Tag, an dem Michael Glos wieder einen großen Umweg um Hessen machen muss, um seine Freunde im Norden zu besuchen. Und reif für den neuen Oppositionsführer im Hessischen Landtag – der da heißen wird Roland Koch. Dafür lasst uns nun kämpfen. Danke für Eure Aufmerksamkeit!"

Montag, Juni 25, 2007

Der perfekte Politiker

Richard St. John hat acht Erfolgsgeheimnisse für den erfolgreichen Menschen zusammengestellt. Lassen sich diese nun auch auf den erfolgreichen Politiker anwenden?
  1. Leidenschaft - Dito!
  2. Harte Arbeit - Oh ja!
  3. Sei sehr gut in dem, was Du machst - Versteht sich von selbst! Und wenn nicht, regelt der Wähler den Rest ;-)
  4. Fokussiere Dich - äh...joah.
  5. Motiviere und pusche Dich immer wieder selbst - manchmal schwer, aber notwendig, ja.
  6. Diene Deinen Kunden - Ersetze Kunde durch Wähler und der Satz stimmt.
  7. Entwickle außergewöhnliche Ideen und Visionen - Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen (O-Ton Helmut Schmidt)? Nein, stimmt schon.
  8. Beharrlich dran bleiben und Ausdauer zeigen - das Grunderfordernis eines jeden anständigen Politikers.

Sonntag, Juni 24, 2007

Meine Faust

"Einen Finger kann man uns brechen, aber fünf Finger sind eine Faust."

- Ernst Thälmann -

Samstag, Juni 23, 2007

Storys from the gasstation


Die Polen sind ja eigentlich ein von Grund auf nettes und sympathisches Völkchen. Diesen Eindruck lasse ich mir auch nicht von irgendwelchen mit scheinbar Minderheitskomplexen behafteten an der Spitze der Regierung des Landes stehenden Zwillingsbrüdern verbauen; glaube ich doch durch diverse Bekanntschaften mit deren Landsmännern, ob auf beruflicher oder gar freundschaftlicher Ebene, diesen meinen Eindruck auch eindeutig untermauern zu können. So auch die Tatsache, dass sich seit gut zwei Jahren zwei Polen beinahe jeden Samstag an der Tanke mit ordentlich Alkohol eindecken. Anfangs noch ohne einen Brocken deutsch zu sprechen und nur mit zwei Flaschen Bier in der Hand - bezahlt in Cent-Stücken - jetzt mit Beinahe-Hochdeutsch und zwei Sixern in der Tasche. So lob ich mir mal Integration! :-)

Freitag, Juni 22, 2007

Donnerstag, Juni 21, 2007

Zurückholen

"Drei Dinge kann man nicht zurückholen: den vom Bogen geschnellten Pfeil, das unbedachte Wort und die verpasste Gelegenheit."

- unbekannt -

Mittwoch, Juni 20, 2007

Abdrücke

Irgendwann erwisch ich mal so 'nen Bengel, der an der Uni permanent Flyer an meine Frontscheibe steckt - diesmal mit der tollen Nebenwirkung, dass der Regen einen fetten Abdruck auf meiner Scheibe hinterlassen hat und dieser erst mal nicht weg geht!!!

Dienstag, Juni 19, 2007

Die A3

Die letzten Wochen mal so eben grob die Warnmeldungen im Autoradio Revue passiert, muss ich feststellen, dass man bei der Fahrt über die A3 nicht selten die ein oder andere skurrile Begebenheit erleben dürfte. So finden sich entlang der A3 u.a. Stoßstangen, Rehe, Abdeckplanen, Reifen, Schuhe, Holzregale.

Montag, Juni 18, 2007

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 18.06.2007

Tagesordnung:

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

Mit zwei Anfragen der SPD-Fraktion zu den Themen „Auftragsvergabe und Kosten der „Konzeptentwicklung zur Belebung der Haupt- und Rheingaustraße“ und „Neueinstellung für Öffentlichkeitsarbeit in Oestrich-Winkel“. Auf meine Nachfrage hin, ob gegen den Bürgermeister denn auch Beschwerde beim hessischen Datenschutzbeauftragten seitens des Herrn Lauer eingereicht wurde wie bei mir damals, als ich dessen Name öffentlich erwähnte, kam leider nur eine ausweichende Antwort.

2) Beantwortung von Anfragen

Neue Anträge von Fraktionen

3) Antrag FDP-Fraktion betr. Verkehrskonzept Kirchstraße

Einstimmig beschlossen.

4) Antrag SPD-Fraktion betr. Vereinzelte Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für den
FahrradverkehrÜberweisung an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen mit der Maßgabe, die Polizei zu Rate zu ziehen und einen Ortstermin in Erwägung zu ziehen.

5) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Radfahren gegen die Einbahnstraße

Überweisung an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen mit der Maßgabe, die Polizei zu Rate zu ziehen und einen Ortstermin in Erwägung zu ziehen.

6) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Parkverbot Wasserentnahmestelle Oestrich

Einstimmig beschlossen mit der Ergänzung, dies auch für die Wasserentnahmestelle in Winkel anzustreben.

Neue Vorlagen des Magistrats

7) Projekt "Aufsuchende Jugendarbeit"

Einstimmig beschlossen mit einer Ergänzung der SPD-Fraktion hinsichtlich einer konkreten Zielvereinbarung des Projektes, die bis dato in der Beschlussfassung fehlte.

8) Feststellung des Jahresabschlusses 2006 Eigenbetrieb Soziale Dienste u. Verlustverwendung

Einstimmig beschlossen.

9) Neufassung der Feuerwehrsatzung

Einstimmig beschlossen.

10) Konzeptentwicklung zur Belebung der Haupt- Rheingaustraße

Mehrheitlich beschlossen bei Enthaltung der SPD.

11) Umsetzung der FFH- und Vogelschutzrichtlinie in Hessen: Entwurf der Natura 2000-Verordnung

Einstimmig beschlossen bei Enthaltung der SPD.

12) Regionalplan Südhessen / Regionaler Flächennutzungsplan Rhein-Main, Entwurf 2007

Einstimmig beschlossen bei Enthaltung der SPD.

13) Abschreibung der Forderung aus Hausanschlusskostenerstattung Herrn Martin Kleinhenz/Hallgartener Zange

Mehrheitlich beschlossen bei Ablehnung der SPD und Grüne.

14) Jahresabschluss 2005 Stadtwerke

Einstimmig beschlossen bei Enthaltung der SPD.

15) Gültigkeit der Wahl; Bürgermeisterwahl am 13. Mai 2007

Einstimmig beschlossen bei Enthaltung der SPD.

Sonntag, Juni 17, 2007

Ebsch Seit’

Heute ging es mit der Fähre über den (wohl dem guten Wetter geschuldet) sichtbar belebten Rhein 1,2 auf die „ebsch Seit“ nach Ingelheim in "Brauser's Gartenschänke" - direkt neben dem "Tiger-Garten Waldeck". Bei einem kühlen Pils und innovativen Nichtraucherschutz konnte man dort die rastenden Tiger 1,2 betrachten, in deren Blickfeld (die armen Tiger – denen muss stets das Wasser im Mund zusammenlaufen) auch ein paar süße Karnickel 1,2 gehalten werden. Vom Bismarckturm kann man dann auch in schwindelerregender Höhe verstehen, warum die Leute so gerne in Ingelheim wohnen – bei der schönen Aussicht auf den Rheingau…. :D

Samstag, Juni 16, 2007

Fortschritt schafft Arbeit

Mit einer nächtlichen Unterbrechung, die gestern Nacht bzw. heute früh weitestgehend auf dem Erbacher Erdbeerfest verbracht wurde, kamen heute früh wieder die Delegierten der SPD Hessen-Süd in Flörsheim am Main zusammen, um ihren ordentlichen Bezirksparteitag unter dem Motto „Fortschritt schafft Arbeit“ fortzusetzen. So gab es u.a. auch zwei Grundsatzreferate des Europaabgeordneten Udo Bullmann und dem Trägers des alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer, zum Themenkomplex „Erneuerbare Energien“. Der Rheingau-Taunus-Kreis wurde dabei zweimal würdig von meiner Wenigkeit in der Bütt’ vertreten (Im Hintergrund sieht man Thorsten Schäfer-Gümbel, der sich zuvor in seiner Funktion als Sprecher der Antragsprüfungskommission gegen den von mir begründeten Antrag ausgesprochen hatte). Nebenbei sei erwähnt, dass der Bezirksvorsitzende Gernot Grumbach in seinem Amt bestätigt wurde und der Begriff des "Demokratischen Sozialismus" laut dieser natürlich absolut repräsentativen Umfrage eindeutig zu kurz kommt im aktuellen Bremer Entwurf des SPD-Grundsatzprogramms :-)

Freitag, Juni 15, 2007

Meinungsverschiedenheit

"Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts."

- Konrad Adenauer (1876-1967), deutscher Zentrums- und CDU-Politiker, Bundeskanzler 1949-63 -

Donnerstag, Juni 14, 2007

Mittwoch, Juni 13, 2007

Das Zielmüsli

Das „Zielmüsli“, wie ich heute einer Mathematik-Übung entnehmen durfte, enthält u.a. zu 40% die Variable „a Cornflakes“ und zu 20% die Variable „b Hafer“ aus dem „Ursprungsmüsli“ A. Überschrieben war diese Übungsaufgabe mit dem Titel "Ökonomische Anwendung".....

Montag, Juni 11, 2007

Morgenstund hat....

Variante 1:
Ach es ist einfach toll, nach 9-stündigem Schlaf von den Vögeln geweckt zu werden, sich in die Senkrechten zu quälen und zum Bäcker zu marschieren, zwei Croissants für den heimischen Backofen zu erwerben und diese dann heiß und knusprig mit Erdbeermarmelade auf geschmolzener Butter während dem Zeitungsstudium zu verzehren.


Variante 2:
Ääääh, morgens um 10 Uhr vom Gepiepse der Strommastenbewohner geweckt, ins Bad gequält, Deo ins Auge gesprüht und zum Bäcker geschlichen, Butterhörnchen anstelle ausgekaufter Croissants gekauft und beim Zeitungstudium des falsch eingeworfenen Lokalteils die Milch verschüttet.

Sonntag, Juni 10, 2007

Unterwegs in Hessen

Mit neuem Schuhwerk ging’s heute nach Homberg (Ohm) in den Vogelsbergkreis auf die Juso-Landeskonferenz – schließlich galt es ja für unsere Delegation unserer Juso-Landesvorsitzenden Solveig Golz, immerhin aus dem Rheingau-Taunus-Kreis stammend, einen gebührenden Abschied zu bereiten. Als „Ehrengast“ war die SPD-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2008, Andrea Ypsilanti, gekommen, die es sich natürlich auch nicht nehmen ließ, noch einmal zur Konferenz zu sprechen und die Jusos auf den Wahlkampf einzustimmen.
Anschließend ging es dann noch zum Hessentag nach Butzbach in den Wetterau-Kreis, wo man sich auch mal gemütlich von den Juso-Strapazen in einer „Chillout-Ecke“ erholen konnte…

Samstag, Juni 09, 2007

Sommermärchen – Jahr 1 danach

Vor genau 365 Tagen begann mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland unser Sommermärchen.Gehofft hatten es viele und am 9. Juni des vergangenen Jahres wurde es dann schließlich auch Wirklichkeit: Die Empfindsamkeit eines ganzen Landes änderte sich schlagartig. Das Wetter schlug pünktlich auf (sehr) sommerlich um. Und am Hattenheimer Weinprobierstand drängten sich teilweise bis zu 1.000 Menschen, um dabei zu sein, wenn Klinsmanns Kicker ihre „Mission 54-74-90-2006“ vom Titelgewinn starteten. Das 4:2 gegen Costa Rica bildete den Auftakt für ein kollektives Glücksgefühl. Getaucht in Schwarz-Rot-Gold, getragen von einer Heiterkeit und stimmungsvollen Lässigkeit, die den Deutschen keiner zugetraut hatte – insbesondere in Bezug auf das eigene unverkrampfte Verhältnis zu unserem Nationalbewusstsein. Der Begriff „Public Viewing“ wurde Bestandteil des nationalen Sprachschatzes und Schweini und Poldi waren (sind) plötzlich deutsche Nationalhelden. Deutschland schwelgte in Gönner- wie Feierlaune und wurde schließlich zum "Weltmeister der Gastfreundschaft" (leider später auch zum Weltmeister der Herzen, denn den Titel überlässt der Gastgeber ja den Italienern… :-( ).

Und vom Hattenheimer Burgfest nehme ich heute die Erkenntnis mit, dass auf der gleichen Mauer, wo wir früher als kleine Buben gesessen haben, heute einfach andere junge Buben sitzen. Wahrscheinlich auch voller Stolz, an diesen Tagen das erste Mal an einer Zigarette gezogen, zu tief in die Bierflasche geschaut oder sich sonstige Pflausen ausgedacht zu haben. Irgendwie wiederholt sich doch alles im Leben....

Freitag, Juni 08, 2007

Unterm Sternenzelt

"Eine Nacht im Grandhotel ist Luxus für den Körper. Eine Nacht unterm Sternenzelt ist Luxus für die Seele." 

- Till Eitel -

Donnerstag, Juni 07, 2007

Erklärung vs. Prognose

Die Leiden des jungen Betriebswirtschaftslehrestudenten - heute: Unternehmensführung:
Der Unterschied zwischen einer Erklärung und einer Prognose kann doch so einleuchtend sein, wie das folgende Beispiel zeigt:

Erklärung: Wenn X besteht, dann entsteht Y.
Prognose: Es entsteht Y, weil X besteht.

Mittwoch, Juni 06, 2007

Beste Lage?!

Ach ja, daran könnte ich mich gewöhnen. Nach einer Woche Pfingstferien heute nur Übung und Vorlesung in Statistik II – und morgen, Fronleichnam sei Dank, wieder frei und somit vier ausgefallene Vorlesungen.
Und der Statistik-Prof. heute bzgl. einer Qualitätsmessung von Weinen: „Naja, schauen Sie. Die 20 Punkte, die stehen für einen ganz edlen Tropfen, beste Lage. Und die 3 Punkte – das ist nahe null. Das wäre so in etwa…..Bahndamm Ingelheim-Nord.“

Dienstag, Juni 05, 2007

Montag, Juni 04, 2007

Stöckchen: Assoziationen

Vervollständige folgenden Sätze:
Das Leben ist... voller Überraschungen.
Sterben müssen heißt... hoffentlich mit dem Leben abgeschlossen und alles, was man sich vorgenommen hat, erreicht zu haben.
Menschen können... nie langweilig sein.
Menschen sollten... sich darüber im klaren darüber sein, wie vernichtend klein und unwichtig sie doch gegenüber allem anderen sind.
Die Welt braucht... Menschen.
Das Wichtigste im Leben ist... jeden Tag so zu leben, als sei es der letzte.
Unwichtig ist... alles beim Anblick eines richtig schönen Sonnenuntergangs.
Vergangenheit ist... das Fundament, auf dem wir gehen.
Zukunft bedeutet... das Fundament mit Leben zu erwecken.
Zeit ist... relativ.
Liebe ist... die schönste, aber zuweilen auch schlimmste Sache der Welt.
Freunde haben ist... das größte Glück auf Erden.
Glück ist... ungeplanter Erfolg.
Gefühle sind... immer ein Stückweit unberechenbar.
Konflikte bedeuten... dass sich Menschen nicht einigen konnten.
Hoffnung ist... eine schöne Erinnerung an die Zukunft.
Glauben können ist... der Weg zur Hoffnung.
Träume sind... vergänglich.
Visionen sind... dazu da, um nicht als Träume zu enden.
Veränderung bedeutet... Leben.
Stagnation bedeutet... Stillstand.
Ich brauche... Menschen um mich herum.
Angst habe ich vor... zuweilen mir selbst.
Mut bedeutet... Ängste zu überwinden.
Das Allerschwerste ist... den Weg ohne Wiederkehr einzuschlagen.
Es ist so leicht... eigene Verfehlungen einzugestehen.
Verlieren bedeutet... lernen zu können.
Gewinnen heißt... aus den Fehlern der Niederlagen gelernt zu haben.
Perfekt sein bedeutet... unmenschlich zu sein.
Versagen bedeutet... aufgegeben zu haben.
Verlust ist... Verringerung des Ist.
Arbeiten bedeutet... Macht erarbeiten.
Geld bedeutet... Macht.
Leistung ist... auch mit einer guten Ausrede noch schlecht.
Stärke ist... die Schwachen nicht zu vergessen.
Phantasie kann... ungezähmt grenzenlos sein.
Kreativität heißt… aufhören zu denken.
Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen... sollten ihren Rahmen ändern.
Gesundheit für meine Lieben... würde ich über die meinige stellen.
Gerechtigkeit... gibt es zu selten auf dieser Welt.
Meine Lebensziele... will ich erreichen.
Ehrgeiz... mag ich - meistens - an mir.
und ...hasse ich an mir.
Was ist ein Stöckchen?

Sonntag, Juni 03, 2007

Ahoi, Genossen!

Die Jusos machten sich heute mit diesem Boot auf, den Rhein ein wenig zu erkunden. Natürlich standen Inhalte klar im Vordergrund, doch ließ man sich trotz des gewaltigen Gegenverkehrs nicht davon abbringen, auch Eindrücke der Umgebung mitzunehmen, etwa die Rüdesheimer Uferlandschaft, die Überbleibsel der Hindenburgbrücke, eine Reihe alter Burgen.

In diesem Sinne „Ahoi, Genossen!“ ;-)

Samstag, Juni 02, 2007

Storys from the gasstation

Was ne Killerschicht! Gutes Wetter, Wochenende und günstige Spritpreise sind einfach ne tödliche Kombination für eine ruhige Samstagabendschicht. Aber immerhin gab es Sonderlob (…und -geld!) vom Chef, was schon was heißen soll.



Parallel hatte die „ebs“ wohl auch wieder irgendeine Großveranstaltung, die massiv Publikum aus nah und fern anzog. Eine für diese Gruppe mal wieder typische Begebenheit sei hier noch kurz zum besten gegeben:
Mutter kommt rein und bezahlt, verlässt den Shop. Eine halbe Minute später klopft die Tochter von draußen an die Scheibe und signalisiert, dass ich doch die Tür für die Toilette öffnen solle. Ich brauche circa fünf Versuche voller Gestiken und Mimiken (die Scheibe ist ja schalldicht), um ihr klar zu machen, dass sie dafür einen Schlüssel benötigt, den sie bei mir IM Shop abholen soll „beim letzten Versuch winkte ich dann mit dem Schlüssel, garniert mit einem netten Grinsen – dass verstand sie dann schließlich). Sichtbar angepisst kommt dann von ihr die Bemerkung, dass ich ihrer Mutter den Schlüssel doch schon hätte mitgeben können. Recht hat die junge Dame, und auch nicht nur ökonomisch, sondern auch praktisch gedacht – nur mit dem einen Haken: Von der Mutter war diesbezüglich zuvor leider kein Ton zu hören. Dieser „Rechtfertigungsversuch“ meinerseits stieß bei Tochtern aber leider auf gar kein Verständnis.

Freitag, Juni 01, 2007

Verschlafen

Ich habe verschlafen. Fünf vor acht musste ich aufstehen. Denn um Punkt acht schließt der örtliche Supermarkt.