Freitag, August 31, 2007

Ehrenamt?

Auszug aus dem Terminkalender der letzten knapp zwei Wochen eines politisch EHRENAMTLICH aktiven Menschen:

20.8: Fraktion SPD Oestrich-Winkel
21.8. Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen Oestrich-Winkel
22.8: Vorstand Jusos Hessen-Süd
23.8: Haupt- und Finanzausschuss Oestrich-Winkel, Ausstellungsbesuch im DGB-Haus Wiesbaden mit Jusos Rheingau-Taunus
25.8: Zelten Jusos Rheingau-Taunus
27.8: Stadtparlament Oestrich-Winkel
28.8: Vorstand SPD Rheingau-Taunus
29.8: Betriebskommission Kultur und Freizeit Oestrich-Winkel
30.8: Jahreshauptversammlung SPD Eltville, Vorstand SPD Oestrich-Winkel
02.9: Bürgermeisterwahlen Taunusstein, Heidenrod, Idstein, Lorch


Ping Pong
Erstes Saisonspiel gegen Wathzahn 4:9 verloren. Aber nach 3 Monaten das erste Mal wieder den Schläger in der Hand und gleich im mittleren Paarkreuz (!) meinen ersten 1.-Kreisklasse-Einzelsieg (!) geholt :D

Donnerstag, August 30, 2007

Was mache ich falsch?!

Also mal eine ernst gemeinte Frage an dieser Stelle: Was mache ich falsch, wenn ich auf der mit Tempo 80 begrenzten Bundesstraße 42 von Oestrich in Richtung Eltville fahrend bei ca. 100 km/h von einem mit Baumstämmen voll beladenem Sattelschlepper linksseits überholt werde?

Mittwoch, August 29, 2007

Ranseler Kerb

Irgendwo da hinten, 7 km über Lorch, unweit von Espenschied und Wollmerschied, wo sich auf der Wisperstraße bei Nacht Reh und Elch gute Nacht sagen. Da liegt Ransel. Ein beschauliches Nest, ca. 600 Einwohner. Viel nennenswertes gibt es hierüber auch nicht weiter zu erzählen - außer das eben einmal im Jahr dort oben Kerb ist. Die Eckdaten sehen wie folgt aus: Eintritt 2 Euro, Bier 1,50 Euro, Wodka-Energy/-Kirsch (mit wirklich GUTER Mischung!!!) 1,50 Euro...mehr brauch ich wohl nicht sagen.

Dienstag, August 28, 2007

Neu Maß nehmen

"Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch."

- George Bernard Shaw -

Montag, August 27, 2007

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 27.08.2007

Tagesordnung:

Bericht und Anfragen

1)
Bericht des Magistrats

2)
Beantwortung von Anfragen

Neue Anträge von Fraktionen

3)
Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Gebührenerlass Lenchenfest
Vom Antragsteller zurückgezogen, da zunächst außerparlamentarisch eine Klärung herbeigeführt werden soll,

4)
Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Zebrastreifen Greiffenclaustraße
Das Ansinnen wird einer eingehenden Prüfung, u.a. durch Verkehrszählung, unterzogen.

5)
Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Parken GreiffenclaustraßeDas Ansinnen wird einer eingehenden Prüfung, u.a. durch Verkehrszählung, unterzogen.

6)
Antrag SPD-Fraktion betr. Newsletter
Mit einem Änderungsantrag der CDU einstimmig so beschlossen, wobei mal wieder beispielhaft war, dass man sich im Haupt- und Finanzausschuss nach intensiver Diskussion wohlgemerkt einstimmig auf den Antrag geeinigt hat, nur damit die CDU in der Stadtverordnetenversammlung doch wieder durch einen Änderungsantrag nur einen Teilaspekt verwirklicht sehen will und dies dann auch noch unter ihrem Namen verkaufen will. Aber gut: Mehrheit ist Mehrheit, was?! :-/

Neue Vorlagen des Magistrats

7)
Wahl der Schiedspersonen für die Stadt Oestrich-Winkel
Heinz Merscheid (Schiedsperson) und Heinz Zott (Stellvertreter)

8)
Integriertes Verkehrskonzept für den Rheingau-Taunus-Kreis
Einstimmig beschlossen.

9,10)
Friedhofskommission; Wahl der Mitglieder aus der Stadtverordnetenversammlung/Wahl der Sachkundigen Einwohner

Gewählt aus dem Stadtparlament wurden Karlheinz Kühn (CDU), Udo Lutz (SPD), Andreas Prokschy (Grüne) und Björn Sommer (FDP) sowie 4 sachkundige Einwohner, benannt von den bestattungsunternehmen, der evangelischen sowie katholischen Kirche und dem Seniorenbeirat.

11)
Feststellung Jahresabschluss 2006 Eigenbetrieb Baubetriebshof
Einstimmig beschlossen.

12)
Einrichtung der Hilfsbörse "Häusliche Unterstützung für Demenz- und Alzheimerfamilien Oestrich-Winkel und Geisenheim"
Einstimmig beschlossen.

13)
Regionalplan Südhessen/Regionaler Flächennutzungsplan Rhein-Main, Entwurf 2007

Einstimmig beschlossen.

14)
Umsetzung der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie in Hessen: Entwurf der Natura 2000-Verordnung, Teil 2

Einstimmig beschlossen.

15)
Amtseinführung des Bürgermeisters
Viel Prominenz war zugegen, unter anderem der Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, vier Rheingauer Bürgermeister, drei Landtagsabgeordnete, der erste Kreisbeigeordnete sowie zahlreiche Vereinsvertreter und Bürger. Und ein knapp wieder gewählter Bürgermeister, der in seiner Rede klar machte, dass er nun ein wenig kürzer treten und stärker für seine Famile da sein wolle. Das sei ihm gegönnt - nur vor der Wahl hat er das natürlich nicht so laut gesagt....

Sonntag, August 26, 2007

Fuck-Off-Stil

Aufgeschnappt heute Abend bei "Party animals" auf RTL II:

Mc Dougal (Uni-Professor) betritt die Wohnung von Van Wilder (Student):
Mc Dougal: "Wilder!"
Wilder: "Mc Dougal!"
Mc Dougal: "Man, das ist ja eine....tolle Hütte. Was ist das? Fuck-Off-Stil?!"

Samstag, August 25, 2007

Storys from the gasstation

Es gehört schon eine große Portion Mumm dazu, mit einem geplatzten Kühlerschlauch und dampfendem Motor an einer Tankstelle vorzufahren und nicht überall auf dem Gelände, sondern eben direkt an der Zapfsäule zu halten. Als sehr verwegen ist zu bezeichnen, die Motorhaube auch noch per Hand zu öffnen und den Motorraum mal so eben mit einer Gießkanne Wasser "abzukühlen" (Liebe Autofahrer entlang der B 42 am heutigen Samstag Abend um ca. 21 Uhr: Keine Angst, die Tankstelle hat nicht gebrannt! Das war nur verdampfendes Wasser...). Tollkühn muss man dann aber auch noch sein, als Laie in Anzug und Krawatte keine 2 Minuten später im (trotz 'Abkühlung') mit Sicherheit immer noch "leicht" erhitzten Motorraum den Kühlerschlauch selbst wieder anzubringen.

Freitag, August 24, 2007

Anlauf

"Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen."

- unbekannt -

Donnerstag, August 23, 2007

Frankfurt am Main - Impressionen

Zusammen mit einer rumänischen Juso-Delegation (mit interessantem Geschmack bei der Wahl ihrer Accessoires) ging es heute in die Main-Metropole Frankfurt. Am Römerplatz 1,2, wo schon Rudi Völler und andere Sportgrößen auf dem berühmten Rathausbalkon in die Menge jubeln durften, begann dann die Führung mit einer „schwarzhaarigen Schönheit“ (O-Ton Stadtverwaltung Frankfurt!) - zwar nicht mit dem Fahrradtaxi, aber mit musikalischer 1,2 und steter animalischer Begleitung. Zunächst ging es, vorbei am historischen Museum, am Rheinufer mit seinen diversen „alternativen Einrichtungen“ entlang über den eisernen Steg (wo wahre Liebe noch eine ganz besondere Symbolik hat…) in Richtung Sachsenhausen, wo man eine wunderbare Aussicht auf das Mainufer mit seinen herausragenden Gebäuden wie den Commerzbank-Tower 1,2 oder diese Kirche, aber auch auf den Main selbst 1,2,3 mitsamt seiner „Benutzer“ 1,2 hat. Anschließend folgte eine Visite im sich derzeit in der Renovierung befindenden Frankfurter Dom, bevor es über die Frankfurter Zeil in Richtung neu gestalteter Goethe-Platz (wo bei „Vapiano’s“ diese nett gestaltete Speisekarte das Wasser im Mund zusammen laufen lässt) unter Beobachtung der hiesigen Presse ins SPD-Parteihaus zum Abschlussfoto mit dem Juso-Bezirksvorstand ging. Festzuhalten bleibt zudem, dass nicht nur aktuelle und historische sozialdemokratische Persönlichkeiten, sondern auch ich selbst mindestens ebenso präsent in Frankfurt sind wie der gute, alte deutsche Patriotismus, sich die Anti-Korruptionsabteilung hingegen dort eher bedeckt hält.

Mittwoch, August 22, 2007

Football is coming home...

...und zwar mit dem Besuch der deutschen (wohlgemerkt sehr stark ersatzgeschwächten) Nationalmannschaft im neu errichteten Wembley-Stadion. Die zweite Halbzeit konnte ich leider nur auf der Autobahn mitverfolgen - aber es geht doch nichts über eine ordentliche Radioberichterstattung ;-). Aber liebe Engländer: Ein 1:2 zu Hause gegen uns erkämpft zu haben ist doch auch schon mal was. Aber tröstet Euch doch einfach ein bißchen mit "You'll never walk alone".....ach halt!!! 5 Minuten vor Schlusspfiff war das ursprünglich ausverkaufte Stadion ja auch schon halb leer gefegt - also einfach nicht zu wörtlich nehmen ;-)

Dienstag, August 21, 2007

Das studivz

Wer Mitglied im studivz ist, wird bei folgendem von mir aufgeschnappten Text schmunzeln :-):

Sitzt der kleine Bruder vom Mathe-Arschloch im HipHop-Heim und isst dem Vegetarier das Vorglühen weg. Sagt die kleine Schwester von „Scheiße": "Ey, Shakke-line in vielen Gruppen sein macht hochgestellte Hemdkragen!"
Sacht dat Shakke-line:"So lange du beim Partymachen nur vorglühst, esse ich den Vorglühern das Vegetariern weg du Arsch!" Kommt der Wok ohne Deckel um die Ecke und brüllt zu Chuck Norris: "Äh, warum hast Du eigentlich ne Maske auf?"
Darauf antwortet Bob Ross : "Pass ma auf, Niveau sieht nur von unten aus wie Gruppengruscheln in Hiphopheimen gefüllt mit dickgekidnappten Kindern die so lange Party machen, wie Shakke-line vor'm Regal steht, um der Initiative gegen Applaudieren im Flugzeug zu sagen, dass wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die kolllidierenden Schlafzeiten mit den Vorlesungszeiten gegen das sichere Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit provozieren sollte. Außerdem is Sex nur schmutzig an Tagen, die auf "g" enden!"

Montag, August 20, 2007

Stöckchen: Schrank-Inventur

1) Hast Du einen normalen Kasten oder z.B. einen begehbaren Kleiderschrank? Nein.
2) Wieviele und welche T-Shirts sind darin?
ca. 120?!.
3) Und wie sieht's mit den Tops aus?
ähm....falsches Geschlecht.
4) Wieviele und welche Kleider?
siehe Punkt 3.
5) Auch Röcke?
siehe Punkt 4
6) Wieviele Pullover besitzt Du?
ca. 25?!
7) Und Westen?
Eine.
8) Wieviele Jacken?
ca. 5?!
9) Und Mäntel?
Einen.
10) Wieviele Jeans hast Du?
ca. 8?!
11) Auch andere Hosen?
Ja - für Anzug und "gammeln".
12) Wie sieht's mit Accessoires aus (Gürtel, Schals, etc)?
Jeweils ca. 2-3.
13) Was ist sonst noch in Deinem Kasten bzw. begehbaren Kleiderschrank?
Socken, Unterwäsche, Mützen, Trikots.
14) Welche sind Deine Lieblings-Klamotten?
Situationsabhängig.
15) Was machst Du, wenn Dir etwas zu gross / zu klein geworden ist?
Aus Verbundenheit zum Kleidungsstück behalten...oder eben wegwerfen.
16) Knöpfe annähen etc. - Machst Du das selbst?
Neeee....
17) Wieviele und welche Schuhe hast Du in Deinem Schuhschrank?
Habe keinen Schuhschrank, habe aber so ca. 8 Schuhe.

Was ist ein Stöckchen?

Sonntag, August 19, 2007

Gelb!

Die Website des neuen - sehr gelungenen Simpons-Film ermöglicht den gelben Anhängern, sich sein eigenes Abbild, einen sogenannten "Simpsons-Avatar", zu kreieren. Da sage ich natürlich nicht Nein und habe mich gleich mal selbst als Bürger Springfields erschaffen mit diesem Ergebnis...


  ...und zur Verifizierung meiner individuellen Ansichten auch noch von jemand anderem über mich und mein evtl. Assehen als Bürger Springfields eine Zweitmeinung eingeholt mit jenem Ergebnis...




Gewisse Ähnlichkeiten sind doch nicht von der Hand zuweisen und direkt zu erkennen :-)

Samstag, August 18, 2007

Handbook for Life

52 Tipps für ein glücklicheres und erfolgreicheres Leben findet man hier im „Handbook for Life“.
  1. Versuche, früh aufzustehen
  2. Tue weniger
  3. Mach langsamer
  4. Übe Geduld
  5. Übe Mitgefühl
  6. Finde deine Leidenschaft
  7. Nimm ab
  8. Betreibe Sport
  9. Iss gesund
  10. Meditiere
  11. Organisiere dich
  12. Denke positiv
  13. Vereinfach deine Finanzen
  14. Vereinfache dein Leben
  15. Sei zufrieden mit dem, was du hast
  16. Stelle dir dein ultimatives Leben vor
  17. Setze dir langfristige Ziele
  18. Überprüfe deine Ziele regelmäßig
  19. Definiere deine Lebensmission
  20. Definiere deine wichtigste Aufgabe für die Woche und den Tag
  21. Behalte den Fokus
  22. Genieße die Reise
  23. Entwickle eine Morgen- und Abendroutine
  24. Entwickle enge Beziehungen
  25. Werde schuldenfrei
  26. Genieße die einfachen Freuden
  27. Leere deine Eingangskörbe und räume deinen Schreibtisch auf
  28. Spare ein Notfallbudget an
  29. Führe Tagebuch
  30. Nutze die Stärke anderer, wenn du schwach bist
  31. Lies, und lies deinen Kindern vor
  32. Begrenze die Informationen, die du aufnimmst
  33. Entwickle einfache Routinen (Einkaufen, Abwaschen, etc.)
  34. Nimm dir Zeit, um nach Stressphasen zu entspannen
  35. Lebe im Jetzt, sorge dich nicht zuviel um die Zukunft
  36. Entwickle Sanftmut
  37. Verbringe Zeit mit deiner Familie und Menschen, die du liebst
  38. Bau dich selbst auf, wenn es dir schlecht geht
  39. Beneide andere nicht
  40. Fokussiere dich auf die Vorteile und nicht auf die Schwierigkeiten
  41. Sei romantisch
  42. Verliere auch mal einen Streit
  43. Komm in den Arbeitsfluß (flow)
  44. Konzentriere dich immer auf eine Aufgabe
  45. Sei genügsam
  46. Beginne klein und langsam
  47. Lerne, mit Lästerern umzugehen
  48. Geh raus in die Natur
  49. Gehe früh in den Ruhestand
  50. Genieße die kleinen Dinge
  51. Gönne es dir immer wieder mal, faul zu sein
  52. Hilf anderen

Freitag, August 17, 2007

Agenda Semesterferien

To-Do List für die nächste gut zwei Monate (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
  • Homepage-Neugestaltung: www.spd-oestrich-winkel.de, www.carsten-sinss.de
  • Homepage-Neukonzeption: Kommunalpolitisches Netzwerk Jusos Hessen-Süd
  • Sichtung und Verwertung alte Juso-Ordner (für Juso-Jubiläum) und SPD-Ordner (für parlamentarisches Eigenstudium)
  • Umgestaltung Zimmerwände
  • Wiederinbetriebnahme Sekundär-Handy (neuer Akku)
  • Uni-Skripte binden lassen
  • Augenarzt aufsuchen und (endlich) ein neues Brillenrezept verschreiben lassen
  • Weblog: Kategorisierung Posts, Filmrezensionen
  • Beschriftung MP3- und Bild-Dateien
  • Sichtung und Sortierung "Privatakten"
  • Überarbeitung Kommunaler Leitfaden Jusos Rheingau-Taunus, Konzeption Landtagswahlfyler
  • Aufbau Kontaktliste „Outlook“ und separates Telefonbuch in Druckform, Neustrukturierung und Erweiterung politische E-Mail-Verteiler
  • Selbststudium Spanisch
  • Uni-Kurse: SPSS, Word, PDF, Photoshop, HTML, Existenzgründer-Workshop
  • TV: Alias Staffeln 2-3, diverse Filme
  • Lesen: Helmut Schmidt – „Handeln für Deutschland“, Albrecht Müller – „Willy wählen 72“, Hans-Jochen Vogel – „Nachsichten“, diverse Aufsätze
  • Visiting: Games Convention Leipzig, Berlin, Frankfurter Flughafen, Frankfurter Zoo
  • ENTSPANNEN!!!
  • u.v.m....

Donnerstag, August 16, 2007

Sinß-Tour

Wenn Andrea Ypsilanti (SPD) eine „Sommertour“ und Roland Koch (CDU) eine „Kochtour“ in ihrer Sommerpause machen können, kann ich doch eigentlich auch eine Sinß-Tour machen, dachte ich mir heute an meinem ersten freien Semesterferientag. Also ging es heute früh zunächst zu einem Termin mit dem Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft zwecks Besprechung eines Veranstaltungskonzepts für eine Juso-Veranstaltung zum Thema ÖPNV. Anschließend habe ich  mich mit einem Juso-Kollegen zum Sichten und Einscannen alter Juso-Unterlagen für das 30-jährige Juso-Jubiläum im November diesen Jahres getroffen (und erschreckenderweise festgestellt, dass ich bei weitem nicht das Kaliber meiner Vorgänger im Amt des Juso-Vorsitzes habe – legt man mal Parteiordnungsverfahren als Maßstab zu Grunde...). Anschließend wurde mit der Juso-AG Aar und der SPD Hohenstein die Firma Klee in Hohenstein-Breithardt besichtigt. Ein kürzlich erst expandierter und weiter expandieren wollender mittelständischer Betrieb mit gut 60 Mitarbeitern in der Lüftungs- und Dämmungsbranche. Nach kurzer Aufwärmdiskussion in netter Atmosphäre unter Anwesenheit des Hohensteiner Bürgermeisters (SPD) wurden wir vom Firmeninhaber Herrn Klee (in 3. Generation Familienbetrieb) kompetent durch den Betrieb geführt und erhielten Einblicke in die hochtechnologische Präzisionsarbeit. Zum Abschluss gings dann noch mit dem Ortsverein auf die Wiesbadener Weinwoche.

Mittwoch, August 15, 2007

Die Klausur - heute: Privatrecht für Wirtschaftswissenschaftler

Mit "Post-it's" vollgeklebtes BGB und HGB, 120 Minuten Bearbeitungszeit für die Klausur (was ca. 90 Minuten mehr sind, als ich in diesem Semester in der Vorlesung anwesend war), und eine mir quasi vollkommen fremde UND befremdliche Materie. Dennoch dürfte ich das ganze soweit hingekriegt haben. Inhaltlich ging es u.a. um folgende Themen bzw. Anspruchsgrundlagen: § 433 Kaufvertrag, § 662 Auftrag, § 765 ff Bürgschaft, 164 ff Vertretung und Vollmacht, § 275 Leistungspflichten, § 985 Herausgabeanspruch, § 48 ff Prokura (HGB), Zivilprozessrecht.

Lustige Begebenheit am Rande der Klausur: Was passiert, wenn sich ein Student (ich) und eine Studentin entgegenlaufen, sie aber nur von einer geöffneten Fensterscheibe getrennt werden...na?!...Richtig!!! Aber keine Angst: Die Scheibe ist noch heil...und achso: Eine Beule konnte ich bei der Kommilitonin auch nicht entdecken ;-)

Dienstag, August 14, 2007

Montag, August 13, 2007

Die Klausur - heute: Einführung EDV

Als Hilfsmittel durfte ALLES mitgebracht werden (außer Handy und Laptop). Bei dieser Open-Book-Klausur bestand die Schwierigkeit also darin, dass notwendige eingepackt zu haben und rechtzeitig zu finden bzw. mit den Unterlagen dann vor allem Transferleistungen zu vollziehen. Für mich ist und bleibt dieses ganze Fach einfach ein Buch mit sieben Siegeln, weshalb ich einfach mal auf das Bestehen hoffe und in Kauf nehme, dass ich als diplomierter Wirtschaftswissenschaftler später wohl nie nie nie mehr wissen muss, wie ein Rechner zusammengesetzt ist und wie ein Cache funktioniert. Naja: Als „Lernen für’s Leben“ abgehakt. Inhaltlich wurde u.a. verlangt: Umrechnungen in/aus Binär-, Oktal-, Hexadezimal- und Dezimalzahlensystem, Fragen zu Rechnern und Rechennetze, Datenmodellierung und Datenbanken sowie Vorgehensmodelle und Projektmanagement.

Sonntag, August 12, 2007

R.I.P. Carsten Sinß

Liebe Leserinnen und Leser,
nun ist es amtlich bestätigt, wann sich mir der Weg zur Himmelspforte eröffnen wird. Laut testreich.com wird es wohl der 29.1.2066 sein. 17 Tage vor meinem 89. Geburtstag wird also mein Lebenslicht an einem Freitag (hoffentlich spät abends, damit ich vorher nochmal ins Tischtennis kann) erlischen...R.I.P. Carsten Sinß!

Samstag, August 11, 2007

Storys from the gasstation

Was muss man denn nicht noch alles machen, außer groß und breit an den Zapfsäulen Schilder aufzuhängen, dass Kreditkartenverkauf derzeit nicht möglich is?? Aber nein! Trotzdem gibt es Unverbesserliche, die das nicht gesehen haben wollen (klar, ich tanke, ohne auch nur ein einziges Mal auf die Preistafel zu schauen und greife zudem blind nach dem Zapfhahn). Interessant dabei die Kundentheorie: "Diese Schilder sehen aber nicht neu aus...hängen wohl öfters draußen...ist wohl reine Schikane, um die Anzahl der Kartenzahler zu reduzieren...da habe ich halt trotzdem getankt".
Gesteigert wurde das Ganze nur noch von dieser Aktion: "Ich wusste nicht, ob mit Kreditkarte auch meine Kreditkarte gemeint ist." (natürlich tanke ich aber erst mal für 60 Euro voll, anstatt vorherzu fragen).

Freitag, August 10, 2007

"Death proof"

Jedes Mal, wenn Quentin Tarantino ein neues Werk auf die Leinwand wirft, versuche ich die Vorfreude zu dämpfen, um nicht enttäuscht zu werden. Denn jedes Mal denke ich mir: „So gut wie die Vorgänger kann er diesmal gar nicht werden“. Nach Ende des Films bin ich dann aber immer wieder aufs Neue begeistert, dass es da jemand gibt, der seinen Job als Filmemacher noch ernst zu nehmen scheint und jede Einstellung, jeden Schnitt und jede Dialogzeile ins bestmöglichste, liebevolle Licht rückt. Wobei sich der Verdacht nicht erübrigt, dass es Tarantino ja eigentlich nur vorwiegend um seinen eigenen Spaß geht. Leicht bekleidete Frauen am Set, die Lieblingsmusik auflegen, Nahaufnahmen von Schnaps, klasse Retro-Karren abfilmen, einen neuen Standard in Sachen Autoverfolgungsstunts setzen und ganz nebenbei mal wieder einem abgehalfterten Altstar zu neuer Glorie verhelfen. So würde mir Filmemachen auch Spaß machen. Daher kann ich auch nur über die Kritiken lachen, die „Death Proof“ zerreißen, in ihm gar das schlechteste Tarantino-Werk seit jeher sehen, eine einschlägige Handlung vermissen und und und.

Liebe Leute: Dem Herrn Tarantino wird das alles relativ egal sein – und seinen Fans auch.
Die laut Kritiken nicht vorhandene Handlung dreht sich um die Geschichte des verrückten Killer Stuntman Mike (Kurt Russell), der mittels seines „todsicheren“ Stuntautos Jagd auf Frauen macht, beginnt in Austin, Texas. Dort macht er Bekanntschaft der Clique um die Radiomoderatorin Jungle Julia (Sydney Poitier), die mit ihrer Mädelstruppe in einer TexMex-Bar einen schön alkoholgetränkten Abend verbringen möchte, während Stuntman Mike eher Böses im Sinn hat. Nach Abschluss dieses Storyteils tritt eine neue Frauenclique in die Handlung ein, bestehend aus den Schauspielerinnen und Stuntfrauen Abernathy (Rosario Dawson), Lee (Mary Elizabeth Winstead), Kim (Tracie Thoms) und Stuntfrau Zoe (Zoe Bell). Und auch sie machen Bekanntschaft mit Stuntman Mike und seinem (für ihn) "todessicheren" schwarzen Killerauto…Die Idee klingt verwegen wie vielversprechend: Die Kult-Regisseure Quentin Tarantino und Robert Rodriguez (wer diese beiden Namen hört, dem muss das Wasser ja eigentlich schon im Mund zusammen laufen) schließen sich zusammen, um das Grindhouse-Schmuddelkino der 70er Jahre wieder auferstehen zu lassen. Ein Vielfilmer ist Quentin Tarantino nicht gerade. In 13 Jahren drehte der Mann aus Knoxville, Tennessee, nur fünf Kinofilme – aber allesamt für sich und die überwiegende Meinung der Kritiker Meisterwerk.Bereits mit seinem zweiten Werk Pulp Fiction gelangt Tarantino nicht nur bei seinen eigenen Fans in der Ewigkeit an. Sein Stil ist so markant wie unverkennbar und spiegelt sich in allen Werken von Reservoir Dogs bis zu Kill Bill Vol. 1 und Kill Bill Vol. 2 wider. Brillante Dialoge, packende Storys, geniale Montagen, herausragende Soundtracks und Unmengen von cleveren Filmzitaten kennzeichnen Tarantinos Filme seit jeher.

Mit der famosen Grindhouse-Hommage „Death Proof“ setzt er diesmal aber trotz vertrautem Inszenierungsstil auf einen anderen Fokus. Die wüst-geniale Mischung aus Road Movie, Serienkiller-Reißer und B-Action-Trash ist weniger blei-, sondern vielmehr extrem dialoghaltig und zu hundert Prozent aus weiblicher Sicht erzählt.
Die erste von zwei Episoden, die durch Hauptfigur Stuntman Mike verbunden sind, könnte Tarantino-typischer nicht sein. Er lässt das erste Damen-Trio eine dreiviertel Stunde reden... und reden...und reden. Was diese 45 Minuten auszeichnet, sind die – für Tarantino typischen – aberwitzigen Dialogzeilen, der wieder einmal unwerfende Soundtrack und die unglaublich coole Inszenierung (mit einem Gastauftritt von Tarantino selbst). Obwohl praktisch nur geschwafelt wird, baut sich eine zunehmende Spannung auf, die durch das Auftauchen des seltsamen Vogels Stuntman Mike zugespitzt wird. Was hat dieser Kerl, der wirkt, als hätte er Colt Sievers das Handwerk beigebracht, vor? Aalglatt und lammfromm gibt er sich, als wolle er sich eine Begleiterin für einen texanischen Tanztee ausgucken. Stuntman Mike etabliert sich als eine der skurrilsten von vielen skurrilen Figuren des Tarantino’schen Universums.In der zweiten Episode um das Girls-Quartett Tracie Toms, Zoe Bell, Rosario Dawson und Mary Elizabeth Winstead ändern sich plötzlich die Vorzeichen, die Perspektive von Jäger und Gejagtem verschiebt sich mehrfach. Die hartgesottenen Stuntfrauen Kim und Zoe lassen sich nicht zu Freiwild abstempeln und liefern sich mit Stuntman Mike die atemberaubendste Autoverfolgungsjagd seit den Tagen eines Steve McQueen in Bullitt oder Gene Hackman in French Connection. Diese Hommage an „Fluchtpunkt San Francisco“, Dodge Charger gegen Dodge Challenger, kommt komplett ohne Spezialeffekte aus und bringt das gesamte Konzept des Films auf den Punkt. Gleichsam demontiert Tarantino seinen sorgfältig aufgebauten Charakter Stuntman Mike auf das derbste, was zu einem weiteren Spannungsfeld führt.Schauspielerisch hervorzuheben ist vor allem Kurt Russell, der in Sachen Coolness an die Zeiten von „Die Klapperschlange“ anknüpfen kann und seinen Psychopathen erstaunlich differenziert gibt. Die Frauen, die Tarantino auffährt, sind eine Augenweide. Den größten physischen Einsatz muss die Neuseeländerin Zoe Bell erbringen, die Uma Thurman in „Kill Bill“ als Stuntfrau doubelte und hier ihren großen Auftritt bekommt (den sie zum großen Teil auf der Motorhaube des Dodge Challengers verbringt).

Natürlich ist „Death proof“ kein reinrassiger Grindhouse-Film mehr, auch wenn die vergrisselten Bilder und Technikaussetzer mit dazu beitragen, diesen Eindruck aufrecht zu erhalten. Die meisterliche Leistung – und das, was seine Fans schließlich davon erwartet haben – ist die Tatsache, dass er das Grindhouse-Konzept um seinen persönlichen künstlerischen Anspruch erweitert und etwas völlig Neues schafft, dessen filmische Qualität weit über den Vorbildern steht. Tarantino ist derart stilsicher, wie nur eine Handvoll seiner Kollegen überhaupt. So bleibt das Fazit: Regie, Drehbuch, Kamera = Quentin Tarantino. Wer nach diesen einfachen Fakten eine Kinokarte löst, ist an der richtigen Adresse. "Death proof" ist
anders, besitzt aber auf seine Art und Weise die Tarantino’sche Genialität, die es zu einem unvergessenes Erlebnis für den (Tarantino-begeisterten) Zuschauer machen. Denn wo sonst außer in einem Tarantino-Film lacht der Großteil des Kinosaal, wenn eine junge, hilflose Frau bei hundert Sachen unangeschnallt gegen die Frontscheibe geschleudert wird…?!


Original: Death Proof
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Cast: Kurt Russell, Rosario Dawson, Zoe Bell, Sydney Poitier, u.a.

Spielzeit: 105 min.
Kinostart: 19.07.2007

Donnerstag, August 09, 2007

Pro & Contra Mindestlohn

Unsere Juso-Veranstaltung "Pro & Contra Mindestlohn" am gestrigen Abend war ein voller Erfolg. Über 40 Gäste fanden den Weg nach Taunusstein-Neuhof in den bis auf den letzten Platz gefüllten Veranstaltungsraum des Hotel-Restaurants "Die Burg", um mit den Vertretern auf dem Podium eine sehr interessante, kontroverse, lebhafte, aber zu jeder Zeit sachliche Diskussion zum Thema Mindestlohn zu führen.

Jusos & Afa Rheingau-Taunus: Veranstaltung zum Thema "Pro & Contra Mindestlohn"

Die Jusos und die Afa (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD) im Rheingau-Taunus-Kreis laden recht herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "PRO & CONTRA MINDESTLOHN" am Mittwoch, den 8. August ab 20 Uhr in das Hotel-Restaurant "Zur Burg" (Limburger Straße 47) in Taunusstein-Neuhof ein.
Auf dem Podium werden die Referenten Veit Wilhelmy von der Gewerkschaft "IG BAU? und Dr. Hermann Vogt vom "Bundesverband mittelständische Wirtschaft" über die Vor- und Nachteile eines flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland diskutieren. Die Diskussionsleitung der Veranstaltung wird Alexander Ahnelt, Bürgermeisterkandidat der SPD in Taunusstein, übernehmen.
Das Thema Mindestlohn zählt nicht zuletzt derzeit auch auf Bundesebene zu den aktuellen und brisanten Themen und gehört mitunter zu den großen Streitpunkten zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite.
Informationen zur Veranstaltung selbst oder allgemein zur Arbeit und zum Mitmachen bei den Jusos und der Afa im Rheingau-Taunus-Kreis sind auf den Webseiten www.jusos-rtk.de oder www.afa-wiesbaden-rheingau-taunus.de bzw. bei den Vorsitzenden selbst (Jusos: Carsten Sinß, c.sinss@spd-online.de, 0160/92637709; Afa: Veit Wilhelmy, veit.wilhelmy@igbau.de, 0611/87023) abrufbar.

Mittwoch, August 08, 2007

Die Klausur - heute: Mathematik B

Faire Klausur…für diejenigen, die Mathe können…
Inhaltlich ging’s u.a. um Matrizenoperationen, Determinanten, Inverse, (Un-)Abhängigkeiten von Vektoren, Definitheit, Extremwertbestimmung, Simplex-Tableau, etc.

Dienstag, August 07, 2007

„Ich hätt’ gern BWL studiiiihieeeeert…“ [FORTSETZUNG]

Erinnert Ihr Euch noch? Ein Tag nach Christi Himmelfahrt? In der Mathe-Vorlesung? Ich hatte von dem Franzosen erzählt, der zu Beginn der Vorlesung ein Lied mit seiner Gitarre geträllert hat. Jetzt habe ich doch tatsächlich auf "you tube" das Video gefunden :D

Montag, August 06, 2007

Die Klausur - heute: Statistik I

Mega-Zeitdruck für die Klausur, wurde auch nicht ganz fertig – aber anderen KommilitonInnen erging es wohl ähnlich. Von den Ergebnissen hab ich ein durchschnittliches bis ganz gutes Gefühl, auch wenn ich einige Teilaufgaben nicht und Interpretationen mit Sicherheit falsch habe. Inhaltlich wurde u.a. verlangt: Korrelations- und Regressionsanalyse, Zeitreihenanalyse, Mittelwerte, Bevölkerungsstatistik, Indexzahlen und Konzentrationsmessung.

Sonntag, August 05, 2007

Frauenversteher

"Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, z.B. der Relativitätstheorie."

- Albert Einstein (1879-1955), theoretischer Physiker -

Samstag, August 04, 2007

Storys from the gasstation

Ich hätte ja nie gedacht, auch mal zu diesen Leuen zu gehören, da ich sie selbst jahrelang so sehr gehasst und kritisiert habe. Aber heute muss ich auch mal allen ernstes sagen: „Diese Jugend von heute wird immer schlimmer!“ 
Da ist dieser eine, vielleicht elf- oder zwölfjährige Junge. Jedes Mal grüßt er weder beim Betreten noch beim Verlassen des Tankstellen-Shops. Aber auch sonst pflegt er lieber die schweigende Art der Willenserklärungen abzugeben. Dass diese überhaupt nur unter bestimmten Umständen unter Kaufleuten rechtens sind, will ich jetzt mal nicht als Wissensstandard bei einem Kleinkind voraussetzen (Klausurvorbereitung in Privatrecht lässt grüßen…). Worauf ich hinaus will: Es kann und darf doch nicht zu viel verlangt sein, dass so ein Knabe zumindest mal die Höflichkeit besitzt, „Guten Tag“ und „Tschüss“ zu sagen, wenn er ein Geschäft betritt – denn ich behaupte (befürchte), dass er dies dann auch bei anderen Gelegenheiten nicht tut. Heute also kam er wieder – und zwar mit sechs Pfandflaschen. Dieser stellte er schweigend auf den Tresen.und das war es dann auch schon. Keine Begrüßung – keine Willensäußerung, was er denn von mir möchte. Ich habe mich daher einfach erst mal nicht gerührt. Er schaute ein wenig verdutzt und fragte dann etwas genervt nach kurzer Zeit: „Gibt’s dafür denn kein Geld?!“. „Doch“, entgegnete ich...und blieb erneut regungslos. Nun schien es ihm doch zu nervig zu werden und er begann in erhöhter Stimmlage zu fordern „Ich will Pfand dafür haben“. „Du WILLST oder Du MÖCHTEST?“, lautete meine Gegenfrage. Mit leiser Stimme und gesenkten Kopf war aus seinem Mund dann ein „Ich möchte“ zu vernehmen. Das Geld in der Tasche drehte er sich um und dann war doch sogar tatsächlich auch noch ein trotziges „Tschüss“ aus seinem Mund zu hören.

Freitag, August 03, 2007

Hoch zu See

BGB § 932a: Gutgläubiger Erwerb nicht eingetragener Seeschiffe
Gehört ein nach § 929a veräußertes Schiff nicht dem Veräußerer, so wird der Erwerber Eigentümer, wenn ihm das Schiff vom Veräußerer übergeben wird, es sei denn, dass er zu dieser Zeit nicht in gutem Glauben ist; ist ein Anteil an einem Schiff Gegenstand der Veräußerung, so tritt an die Stelle der Übergabe die Einräumung des Mitbesitzes an dem Schiff.

Mittwoch, August 01, 2007

Die Klausur - heute: Unternehmensführung

Faire Klausur, allerdings viele Details vergessen, was natürlich im Nachhinein ärgert: Themen der Klausuren waren eine Bilanz vor und nach Wertpapieremissionen, ein Multiple-Choice-Teil, Funktionale Organisation, Entscheidungsverhalten bei Führungsentscheidungen, Unternehmenswachstum.