Sonntag, September 30, 2007

Good Bye, Ede!!!

Anlässlich der Abgabe des Ministerpräsidentenamtes des Freistaates Bayern durch Edmund Stoiber an seinen Nachfolger Günter Beckstein hier noch einmal die besten Versprecher einer durchaus bewegenden politischen Laufbahn.
 
Edmund Stoiber über den Transrapid: "Sie steigen in den Hauptbahnhof ein...":
"Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München... mit zehn Minuten... ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, - dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen... am... am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug - zehn Minuten - schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonst wo... Ich meine Charles de Gaulle in... äh... Frankreich oder in... äh... Rom. - Wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, dass... zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie vom Flug - äh... vom Hauptbahnhof starten: Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in... - an den Flughafen Franz-Josef Strauß. Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München - das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern - an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen."
Edmund Stoiber über Bären: Der sich normal verhaltende Bär, der Schadbär und der Problembär:
"Natürlich freuen wir uns, das ist gar keine Frage, ...freuen wir uns, und die Reaktion war völlig richtig, einen... äh... sich normal verhaltenden Bär in Bayern zu haben... Äh ja, - das ist gar nicht zum Lachen. Äh.... und der Bär im Normalfall, ich muss mich ja auch... äh... Werner Schnappauf hat sich natürlich hier... äh... intensiv... äh... mit so genannten Experten ausgetauscht und austauschen... äh... müssen. Nun haben wir... - Der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr. Äh... wir haben dann einen Unterschied zwischen dem sich normal verhaltenden Bär, dem Schadbär und dem... äh... Problembär. Und... äh... es ist ganz klar, dass... äh... dieser Bär... äh... ein Problembär ist und es ist im Übrigen auch, im Grunde genommen, ...äh... durchaus... äh... ein gewisses Glück gewesen. - Er hat um ein Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen. Und Gott sei Dank war in dem Haus... äh... war, also jedenfalls - ist das nicht bemerkt worden. Auf Grund von... äh... es ist nicht bemerkt worden. Stellen Sie sich mal vor, der war ja mittendrin, stellen Sie sich mal vor, die Leute wären raus und wären praktisch jetzt... äh... dem Bären praktisch begegnet. Äh... was da hätte passieren können und deswegen... - man muss einfach hier sehen, ich habe sehr viel Verständnis für all diejenigen, die jetzt sagen: Um Gottes Willen, ...ähm, äh... Der Bär und warum muss der gleich jetzt... äh... abgeschossen werden beziehungsweise muss eine Abschusserlaubnis gegeben werden. Nur wenn die Experten sagen, das ist ein absoluter... äh... das ist ein absoluter Problembär... äh... da gibt es nur die Lösung, ihn zu beseitigen, weil einfach die Gefahr so groß ist. Da hat der Minister keine andere Möglichkeit als eben so zu handeln, wie er gehandelt hat."
Edmund Stoiber über Gartenarbeit: Eine Blume hinrichten:
"Ich möchte im Konsens, so weit das nur geht, mit den widerstrebenden Interessen in Deutschland Lösungen erzwingen. Ich habe mir angewöhnt, dass ich jeden Tag in der Früh in den Garten schau' und vielleicht eine Blume hinrichte oder, äh, aufrichte. Ja, und a bissl Mähen tu ich. Und ansonsten sage ich meiner Frau, was ich alles tun würde, und dann macht sie es beziehungsweise mit dem Gärtner zusammen."
Edmund Stoiber über ein kleines Sprühen in die gludernde Lot:
"Es muss zu schaffen sein, meine Damen und Herren, wenn ich die CDU ansehe, die Repräsentanten dieser Partei an der Spitze, in den Ländern, in den Kommunen, dann bedarf es nur noch eines kleinen Sprühens sozusagen in die gludernde Lot, in die gludernde Flut, dass wir das schaffen können und deswegen...in die lodernde Flut, wenn ich das sagen darf, und deswegen, meine Damen und Herren..."
Edmund Stoiber über das Fußballer-Trio "Ronaldo, Ronaldinho und die anderen Brasilianer":
"Wer ein Trio vorne hat wie Ronaldo, Ronaldinho und äh die anderen Brasilianer, Carlo.. äh Roberto Carlos, das ist äh, das ist äh, Rivaldo dazu noch, Rivaldo äh Rivaldo und äh Ronaldinho und Ro... und Ronaldo also...das dann verloren zu haben, das ist zwar bitter aber nicht so bitter."
Edmund Stoiber über regellose Regelungen:
"Dann hätte man für Deutschland eine Regelung, äh, hätte keine regellose Regelung, und die Länder, die die das nicht regeln wollen, die ha...haben dann die Bundesregelung und die Länder, die das äh regeln wollen, können dann das für sich regeln."
Edmund Stoiber über den "amerikanischen Präsidenten Breschnew":
"Ich habe es für wohltuend empfunden, dass die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantánamo kritisiert hat und nicht mit dem Rechtsstaat im Übereinklang beurteilt hat."
Edmund Stoiber über Kompetenz-Kompetenz:
"Verfassung, das bedeutet letzten Endes Kompetenz-Kompetenz, Kompetenz-Kompetenz. Wer hat die Kompetenz-Kompetenz? Übertragen die Nationen die Kompetenz auf Europa oder hat Europa von sich aus die Kompetenz-Kompetenz?"
Edmund Stoiber im Bundestagswahlkampf 2005 über leere Versprechungen:
"Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran."
Edmund Stoiber über schlaue Bayern, wie es sie nur in Bayern gibt:
"Wenn es überall so wäre wie in Bayern hätten wir überhaupt keine Probleme. Nur, meine Damen und Herren, wir haben leider nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern."

Samstag, September 29, 2007

Die Zeit ist reif

Zu ihrem ordentlichen Landesparteitag zur Aufstellung der SPD-Landesliste und des SPD-Landtagswahlprogramms, welcher nicht nur klar im Zeichen der erneuerbaren Energien, sondern auch der Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti stand, kam die hessische SPD heute in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden zusammen. Schon im Foyer tümmelten sich die vermeintlichen Promis um SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti oder die beiden Schattenkabinettsmitglieder Hermann Scheer und Rainer Domisch, ehe im gefüllten Saal Gernot Grumbach, Vorsitzender der südhessischen SPD, schließlich den Parteitag einleitete. Kurze Zeit später ergriff bereits Andrea Ypsilanti selbst das Wort vor den Augen der Delegierten und erlangte nach einer guten halben Stunde die klare Zustimmung der DelegiertenPräsidiums, was sich nicht nur sichtbar am Beifall, sondern auch in ihrem anschließenden Wahlergebnis von über 97% (welches besser war als die parallel stattfindende Nominierung Günter Becksteins zum CSU-Spitzenkandidaten bei der bayerischen Landtagswahl) widerspiegelte. 
Auch die Jusos 1,2 in „YPS-Design“ waren auf dem Parteitag durchaus präsent, was man von der kleinen Ansammlung von „linken“ und leider auch „rechten“ nicht so sehr behaupten konnte. Die Wiesbadener Lokalband „Die Crackers“ trugen dann noch ihr übriges zu der im positiven Sinne aufgeheizten Stimmung bei, ehe es an die Beschlussfassung der Landesliste ging, auf der ich den ehrenwerten Listenplatz 100 einnehmen durfte (heißt, dass ich bei einem Wahlergebnis von ca. 90% bei 110 zu vergebenden Sitzen Landtagsabgeordneter wäre :D). Ein Foto mit der 99 Positionen besser platzierten Andrea Ypsilanti durfte da natürlich nicht fehlen ;-).


Freitag, September 28, 2007

Zapping

Was man(n) braucht, ist eine Couch, einen Fernseher und die passende Fernbedienung. Vorteilhaft ist es, noch zu stehen. Denn dann fällt es einfacher, sofern notwendig den Fernseher am Gerät anzuschalten und sich anschließend auf die Couch zu setzen. Sollte man bereits sitzen (am besten auf der Couch), ist es von Vorteil, jemanden zu rufen, der den Fernseher einschaltet und einem die Fernbedienung übergibt. Ist der Fernseher an und man hat es sich mit der Fernbedienung auf der Couch gemütlich gemacht, kann es schließlich mit dem „Zappen“ losgehen. Dazu braucht man eigentlich nur einen Knopf auf der Fernbedienung und zwar den, um das Programm um einen Platz weiterzuschalten – in der Regel ein „Plus“ oder ähnliches Zeichen. Nun lässt man sich berieseln von dem, was andere Leute so tun und was andere Leute sich ausgedacht haben, um einen vor diesen Schirm zu fesseln, der in über 80% der Haushalte den Mittelpunkt des Wohnzimmer bildet, und einen kleinen Prozentsatz der Erdbevölkerung unglaublich reich gemacht hat. Man erfährt, was Hausfrauen in amerikanischen Vorstädten so machen, wie Arbeitslose sich von Abzocksendern nappen lassen und wie man wirklich jedes Exemplar des anderen Geschlechts auf sich aufmerksam machen kann. Es gibt anscheinend nichts, was das Fernsehen nicht weiß, also muss es ja das echte Leben zeigen. Falls man(n) während des Berieselungsmarathon ein Hungergefühl verspürt, bieten sich Chips, sofern der Durst einen übermannt, Bier an. Oder man isst und trinkt einfach das, was in der Werbung empfohlen wird, denn es wird dich ja nicht umbringen, jedenfalls nicht sofort. Im Idealfall bestellt man es auch gleich. Hat den Vorteil, dass man sich keine lästigen Telefonnummern merken und Wege zum Supermarkt sparen kann, bedingt aber neben der Fernbedienung auch das Telefon griffbereit zu haben. (…) Wie viel Zeit ist vergangen? Sechs Stunden? Zwölf? Falls nicht, überlege, wie viel sinnvolles du gelernt hast, schalte den Kasten aus und sei zufrieden. Falls sich die Zufriedenheit nicht einstellen sollte, versuche es nochmal. Klappt auch das nicht: Da draußen, da ist das Leben. Voller Programme und Akteure. Mit Sicherheit mindestens ebenso abwechslungsreich…

Donnerstag, September 27, 2007

O' zapft is!

Und "O'zapft is!", dass alljährliche Münchener Wiesn. Passend dazu wirft sich auch Frau Pauli in Schale...
Quelle: spiegel.de

Mittwoch, September 26, 2007

Jusos treffen Eckhard Bernstorff

Kontroverse Diskussionen gab es heute Abend bei der Juso-Veranstaltung "ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis" mit dem Referenten Eckhard Bernstorff, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft.

PRESSEMITTEILUNG: Jusos diskutierten über ÖPNV
Zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema ÖPNV hatten die Jusos in den Gasthof "Zum Engel" in Eltville-Erbach geladen.Der Juso-Vorsitzende Carsten Sinß machte eingangs deutlich, dass Bus und Bahn als Fortbewegungsmittel für junge Menschen unerlässlich sind, sofern man noch keinen Führerschein besitzt oder nicht von den Eltern abhängig sein will. Daher sei er froh, auch eine Reihe junger Menschen an diesem Abend begrüßen zu können.Eckhard Bernstorff, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV), führte anschließend in die Thematik ÖPNV ein und erläuterte das seit Sommer dieses Jahres umgestellte Busliniensystem im Rheingau-Taunus-Kreis. Die Umstrukturierung des Liniennetzes sei laut Bernstorff im Rahmen einer Ausschreibung der Verkehre im Rheingau, Idsteiner Land und im Umfeld von Taunusstein möglich und auch notwendig gewesen, um durch eine konsequente Vernetzung und Abstimmung der bisherigen lokalen Linien im Rheingau-Taunus-Kreis, aber auch lokaler mit regionalen Linien zahlreiche Optimierungspotentiale zu nutzen. Dadurch könnten nun neue und insgesamt wesentlich mehr Verbindungen als bisher angeboten und Kapazitäten bedarfsorientierter eingesetzt werden. Denn grundsätzlich hätten sich seitdem viele lokale und regionale Linien im gesamten Kreis geändert und es sei ein kreisweiter, integraler Taktfahrplan eingeführt worden. An wichtigen Umsteigeknotenpunkten, an denen immer zur selben Minute und im Takt mehrere Busse einen Sammelanschluss bilden, hätten Fahrgäste nun die Möglichkeit, in alle Himmelsrichtungen ohne Wartezeit umzusteigen. Diese zentralen Umsteigeknotenpunkte wurden bspw. in Taunusstein-Hahn und -Neuhof, Bad Schwalbach, Idstein, Waldems-Esch, Geisenheim, Eltville und Schlangenbad eingerichtet. Neu dabei ist nun die nachfrageorientierte Erschließung der Städte und Gemeinden auch am Wochenende, an Feiertagen und im täglichen Spätverkehr, auch fernab der Hauptlinien, unterstützt auch durch die Einführung von Rufbussystemen. Diese "Rufbusse" können telefonisch unter der Hotline 01803 / 10 11 13 bestellt werden. Weitere Ergänzungen werden mit weiteren Ausschreibungen und durch die Einrichtung weiterer Rufbusverkehre erfolgen.In der anschließenden, von Landtagskandidat Matthias Hannes (SPD) geleiteten Diskussion, wurde Lob und Kritik, aber auch eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen geäußert. So waren die vor allem zu Einführung des Systems existierenden Probleme wie unkundige Busfahrer, nicht gehaltene Anschlüsse oder gestohlene Fahrpläne an den Haltstellen ein Thema, die laut Bernstorff nun aber weitgehend behoben seien. Auch weggefallene örtliche Angebote wie etwa im Raum Schlangenbad der Bürgerbus, geäußert von Vertretern des Schlangenbader Jugendrates, die auch durch Rufbussysteme nur annähernd gleichwertig ersetzt werden könnten, waren Thema der anschließenden Diskussion. In Eltville wiederum sei eine Direktverbindung zum Schulzentrum nach wie vor unerlässlich, wie der Eltviller SPD-Vorsitzende Ralf Bachmann betonte.Gelobt wurde aber auch das deutlich ausgeweitete Angebot, vor allem an Wochenendtagen und im Nachtverkehr, wovon vor allem Freizeitaktivitäten und junge Menschen profitieren würden. Gerade in einem Flächenkreis wie dem Rheingau-Taunus bedeute dies ein Mehr an Lebensqualität gerade für die jüngere Generation. Angeregt wurde zudem eine Anbindung des Nordens im Stadtteil Hattenheim an das Busliniensystem und eine übersichtlichere Gestaltung der Fahrpläne, die offensichtlich vor allem älteren Menschen ab und an auch Probleme bereite.

PRESSEMITTEILUNG: RTV-Geschäftsführer stellt neues ÖPNV-Konzept vor

Die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis veranstalten am Mittwoch, den 26. September ab 19 Uhr im "Gasthof Zum Engel" in Eltville-Erbach (direkt am Marktplatz) eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Öffentlicher Personennahverkehr im Rheingau-Taunus-Kreis". Als Referent konnten die Jusos dafür Eckhard Bernstorff, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft gewinnen.Einen Schwerpunkt der Veranstaltung möchten die Jusos neben der allgemeinen Vorstellung und Diskussion des neuen Busliniennetzes vor allem auch darauf legen, welche Verbesserungsmöglichkeiten dabei für Jugendliche bestehen, etwa beim Schul-, Wochenend- oder Nachtverkehr. Daher werden die Jusos in den kommenden Tagen auch noch einmal gezielt bei jungen Menschen für diese Veranstaltung werben, um diesen die Möglichkeit zu geben, an diesem Abend ihre Vorstellungen hinsichtlich eines "jugendfreundlichen ÖPNV's" auch gegenüber kompetenter Hand vortragen zu können.

Dienstag, September 25, 2007

Inhaltsfrage

"Ich denke, hier geht es nicht um Inhalte!"

- W. Brandt, Dozent an der Universität Mainz, während der Veranstaltung "Einführung in SPSS" -

Montag, September 24, 2007

Gestern, da war ich...hmmm...?!

In die Verlegenheit kommt man zukünftig gar nicht mehr, schenkt man www.alibi-beton.com Glauben. Denn hier werden in englisch, deutsch und französisch umfangreiche Alibis angeboten. Wie folgt wird für diesen ervice geworben:

“Verlassen Sie sich nicht mehr darauf, dass Ihre Freunde Sie decken, wenn Sie bestimmte Freiheiten brauchen, wenn Sie einmal auftanken müssen oder im Falle einer außereheliche Beziehung…Wir verschaffen Ihnen ein virtuelles, wasserfestes Alibi, das maßgeschneidert und glaubwürdig ist und sich auf Beweismaterialien stützt. Wir können Sie zu einer bestimmten Uhrzeit anrufen und so tun, als wären wir Ihre Sekretärin oder Ihr Kollege. Wir übernehmen auch auf diskrete Weise Einkäufe und deren Lieferung, damit Ihr Name und Ihre Adresse nicht auf den Bestellscheinen zu sehen sind. Dies gilt natürlich auch für Hotel-, Restaurant- und Reisebuchungen usw.”

Sonntag, September 23, 2007

NaturGAU

Den warmen und sonnigen Sonntag ganz im Zeichen der Natur genossen: Zunächst ging es zur Wiedereröffnung der von Mitgliedern der Juso-AG Schlangenbad wieder hergerichteten „Finnenbahn“ 1,2. Die Finnenbahn ist eine speziell angelegte, 350 Meter lange Strecke in natürlicher Umgebung, die zum Crosslauftraining oder auch für Freizeitläufer zum Joggen gedacht ist. Die Besonderheit der Finnenbahn ist dabei der besonders weiche Bodenbelag aus Sägemehl, Sägespänen, Holzschnitzeln und dergleichen. Durch den weichen Belag werden die Auftritte beim Laufen abgefedert und die Gelenke geschont. Von finnischen Läufern wurde die Bahn zum Ausdauertraining erfunden, um eine gelenkschonende Alternative zum Laufen auf der Tartanbahn zu haben. So wohnten der Wiedereröffnung auch zahlreiche Besucher, u.a. der SPD-Landtagskandidaten Matthias Hannes mitsamt Nachwuchs, bei – allerdings auch verständlich bei solch süßer Unterstützung, ob nun in Form der „Verpflegung“ oder des neuen AG-Maskottchens „Peter“ :-).

Samstag, September 22, 2007

Limburger Impressionen

Bis nach Limburg an der Lahn musste ich fahren, um seine ehemaligen Azubi-Kollegen einmal wiederzusehen. Mit einem Parkplatz, ca. 50 Meter Luftlinie von der vereinbarten Kneipe entfernt, brauchte es dann mangels Ortskenntnis auch noch eines ca. drei kilometerlangen Fußweges durch die Limburger Innenstadt, um diese denn auch wirklich aufzufinden. Zudem man wohl auch zu dem Schluss kommen muss, dass die einheimische Bevölkerung Fremden gegenüber nicht gerade sehr aufgeschlossen ist, versucht man einmal die Antwort „Im A**** deiner M*****“ auf die Frage „Wo finde ich denn XY“ näher zu interpretieren. Allerdings machte dies der irische Sänger im Limburger „Irish Pub“ mit der britischen Abwandlung des Sportfreunde Stiller Songs „54, 74, 90, 2006/10“ allemal wieder wett! Kostprobe: „66, 66, 66,……66,66…“ :D

Freitag, September 21, 2007

Sachenvormirherschieber

Ich würde so gern.
Ich muss das auch noch endlich.
Ach aber ist doch noch so lange hin.
…..
Verdammt, wie soll ich das in der Kürze der Zeit noch alles schaffen?!?!

Donnerstag, September 20, 2007

"Live on the peace side of life"

Heute fand im Taunussteiner "Jukuz" eine Veranstaltung zur Förderung von Zivilcourage statt, initiiert vom örtlichen Jugendparlament. Die Mitglieder des Jugendparlamentes Taunusstein wollten darüber sprechen, warum sich sowohl in der Schule, aber auch an anderen Orten die Auseinandersetzungen Jugendlicher untereinander, aber auch mit Erwachsenen, immer mehr verschärfen. Beleidigungen, aggressives Verhalten, Sachbeschädigungen und auch Handgreiflichkeiten häufen sich. Aber was sind die Gründe, wie kann man mit solchem Verhalten umgehen, wie kann man vielleicht sein eigenes Verhalten ändern? All dies waren Beweggründe für diese Veranstaltungsreihe, um mit mit unterschiedlichen Herangehensweisen (Diskussion, Film, Literatur, Theater, Lesung, Musik) Jugendlichen, Eltern, erwachsene Bezugspersonen, Lehrern, Politikern, Verbänden und Initiativen ebenso wie Vereinen und Kirchen einen Zugang zu diesem Thema zu ermöglichen und dazu beizutragen, dass sich ein solches Verhalten untereinander verändert. Dabei war der gestrige Termin die Eröffnungsveranstaltung dieser Veranstaltungsreihe. Zunächst wurde der Film “Knallhart” von Detlev Buck gezeigt, bevor dann in offener Gesprächsrunde und zahlreichen Gästen, u.a. Bürgermeister Michael Hofnagel (CDU) sowie Vertreter der Jugendgerichtshilfe, Arbeiterwohlfahrt, Parteien, Schulen über den Film und Zusammenhänge auf die Situation in Taunusstein diskutiert wurden.

Mittwoch, September 19, 2007

Das verflixte 7. Jahr

Muss sich wohl auch Frau Pauli gedacht haben, als sie heute mit ihrer Idee vorpreschte, im Wahlkampf um den CSU-Vorsitz in Bayern mal eben das Auslaufen der Ehe ( "Ehe auf Zeit" ) nach dem 7. Jahr zu fordern – diese könne dann ja in beiderseitigen Einvernehmen verlängert werden. Ich frage mich schon seit längerem: Wann GENAU ist bei Ihr die eine Sicherung zu viel durchgebrannt? Nach dem Sturz von König Ede? Nach den Latex-Fotos? Beim Entschluss zur Kandidatur um den CSU-Vorsitz? Oder doch irgendwo dazwischen? Naja: Bis Zum CSU-Parteitag sind noch paar Tage hin und es werden somit bestimmt noch ein paar lustige Schlagzeilen in den Gazetten über Frau Pauli die Druckmaschinen entlang fahren…

Dienstag, September 18, 2007

Die Multitasking-Lüge

„Multitasking macht dumm und schadet der Volkswirtschaft - mit Ausnahme der Kaffeemaschinenindustrie!“, konnte ich heute beim Lesen des aktuellsten „Stuz“ im Döner-Laden meines Vertrauens vernehmen. Denn beim Praktikant Sven-Heinrich etwa (32, Psychologiestudent) dauere alles etwas länger. Eines Tages hätte er eine Kaffeemaschine dermaßen langsam bedient, dass sie dabei kaputt gegangen sei – 350 Euro Sachschaden für die betroffene Firma. Tags darauf hätte er dann den Auftrag bekommen, die Büroklammern zu zählen und nach Farben zu sortieren. Ob er denn nicht gleichzeitig zählen und sortieren könne, wurde er gefragt. Das nenne sich Multitasking! Wenn er das nicht drauf habe, würde das nichts mit der Karriere. Das Schlagwort Multitasking griff Sven-Heinrich nun auf und begann von jüngsten Studien aus den USA zu berichten. René Marois von der Vanderbilt University in Nashville nämlich habe herausgefunden, dass Multitasking im eigentlichen Sinne gar nicht funktionieren könne. Unser Gehirn, genauer unser „präfrontaler Cortex“, der für die passenden Reaktionen auf Aufgaben zuständig ist, könne Handlungsanweisungen immer nur nacheinander bestimmen. Multitasking sei demnach nur ein schneller Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben – Selbsttäuschung also. Ob er denn dann nicht schnellst möglich zwischen seinen Aufgaben wechseln könne, war die Erwiderung. Auch hierauf konterte Sven-Heinrich mit Besserwisserei und argumentierte nun mit dem Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel: Scheinbares Multitasking führe auf Dauer zu Konzentrationsstörungen und könne sogar den Verlust des Kurzzeitgedächtnisses zur Folge haben. Das ständige Hin und Her zwischen verschiedenen Aufgaben, lamentiert Sven-Heinrich, fördere einen schizoiden Denkstil. Die US-Beraterfirma Basex habe errechnet, dass durch diese Art der Arbeitsbewältigung der amerikanischen Wirtschaft jährlich ein Schaden von 588 Milliarden Dollar entstehe. In der Tat eine erschütternde Aussage, denn für diese Summe könnten wiederum rund 1,3 Milliarden neue Kaffeemaschinen angeschafft werden.

Montag, September 17, 2007

In eigener Sache

Die Homepage der SPD Oestrich-Winkel und von mir selbst sind mittlerweise in neuem Design wieder online.

Und mit Rainer Domisch, der designierten hauptverantwortlichen Person für den Bereich Bildung aus dem "Zukunftsteam" von Andrea Ypsilanti
sowie Vertretern der SPD im Rheingau-Taunus-Kreis besichtigte ich heute (im Schlepptau eine Schar an Pressevertretern von Print, Funk und Fernsehen) das Gymnasium und die integrierte Gesamtschule in Taunusstein.

Sonntag, September 16, 2007

Quentin ist einfach der cooooolste!!!

Müllabfuhr liefert Tarantino ab
Quentin Tarantino ist von der Müllabfuhr nach Hause gebracht worden, nachdem er sich in Liverpool betrunken hatte. Der Kultregisseur hatte bei einer Charity-Vorführung seines neuen Films "Death Proof" mehr als 2.000 Dollar für Alkohol für sich und seine Freunde ausgegeben - und dann seinen Chauffeur in der Stadt verloren. Schließlich ließ er sich von der Müllabfuhr nach Hause fahren. Tarantino: "Mann, es war so lustig, als dieser coole Typ mich mitnahm. Die Jungs hatten meinen Namen skandiert und ich habe gewunken und wir quatschten. Ich habe ihnen erzählt, dass ich auf meinen Fahrer warte, und der eine hat gesagt, er bringt mich heim. Die Leute in Liverpool sind wirklich nett. Ich bin sofort rein gesprungen."

Samstag, September 15, 2007

Aufbruch in die soziale Moderne

Unter dem Motto „Aufbruch in die soziale Moderne – Die Zeit ist reif“ hielten die südhessischen Sozialdemokraten gut 130 Tage vor der hessischen Landtagswahl heute in Friedberg ihren außerordentlichen Programmparteitag zum neuen SPD-Grundsatzprogramm ab. Mit einem eindrucksvollen Referat einer der großen noch lebenden Persönlichkeiten der deutschen Sozialdemokratie, Erhard Eppler 1,2,3, schwor dieser die GenossInnen auf die Wichtigkeit der Weiterentwicklung von sozialdemokratischen Antworten auf die neuen Fragen dieser Zeit ein. Für mich akzeptabel und einleuchtend Epplers schlichte Analyse des „vorsorgenden Sozialstaats“, eines der zentralen und auch ebenso kontrovers diskutierten Kernelemente des neuen Grundsatzprogrammentwurfs, welcher Ende Oktober auf dem SPD-Bundesparteitag die deutsche Sozialdemokratie in ein neues programmatisches Zeitalter führen soll: „An und für sich“, so Eppler, „ist der vorsorgende Sozialstaat eine vernünftige Sache. Allerdings muss er den bestehenden Sozialstaat ergänzen und nicht ersetzen. Unter zwei Bedingungen! Es muss klar sein, dass der Sozialstaat dabei an manchen Stellen ausgebaut werden muss…aber auch, dass er an manchen Stellen entlastet werden muss (…)“.
Es war auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis, eine solche Persönlichkeit aus noch aktiven Zeiten Willy Brandts einmal live erlebt haben zu dürfen. Bleibt nur zu hoffen, dass seine mahnenden Worte Niederschlag finden in unserer Partei….
Vergönnt war mir heute zudem ein Blick auf den Mannschaftsbus des Zweitligisten SV Wehen-Wiesbaden.

Freitag, September 14, 2007

Ping Pong

Gegen einen klar besseren Gegner aus Lorchhausen zunächst geführt, dann 4 (!) faule Bälle kassiert und den Satz verloren. Im nächsten Satz bei 9:7 Führung einen Mega-Schmetterball so was von in die Wallachei gejagt und am Ende folgerichtig beide Einzel verloren wie das Spiel insgesamt auch mit 9:5.

Donnerstag, September 13, 2007

Spätsommer vs. Frühherbst

Es naht die kalte Jahreszeit. Man riecht und spürt es an der sanften Kälte in der Luft; der einsamen Stille nachts auf den dunklen Straßen; dem sanft klirrenden Stechen in der Lunge, dem Wind, der durch die Häuserreihen pfeift...aber am Wochenende soll ja erst mal wieder der Spätsommer einbrechen.

Mittwoch, September 12, 2007

Dienstag, September 11, 2007

2.7

Jep, ne 2.7 in Statistik 1 - also solide! Hoffe nur, dass das nach der 2.0 in Mathe keinen Trend abzeichnet...

Außerdem ging es heute mit den Jusos und dem SPD-Landtagskandidaten Matthias Hannes zur Besichtigung des "Zentrum für soziale Psychiatrie", kurz "Eichberg". Und was ich heute vor sechs Jahren gemacht habe, habe ich bereits heute vor genau einem Jahr ausführlich erzählt.

Montag, September 10, 2007

Kommunalpolitik ist…

…manchmal eben auch, ein Gebiet mit Fitnessstudio, Sport- und Tennisplatz, DLRG-Gebäude und Feuerwehr zu erschließen, um dann festzustellen, dass die dorthin führende Straße mit ansässigen Gutshöfen und Anwohnern an belebten Tagen den entstehenden Verkehrsproblemen nicht mehr standhält und u.a. auch die Unmöglichkeit des Ausrückens der Feuerwehr mit sich bringt. Folglich kommen die örtlichen Parteien auf eine Idee, wie dieses Problem gelöst werden könnte und beschließen etwas, was sich dann aber aus Sicht der Betroffenen doch nur allenfalls als Verschlimmbesserung erweist und entsprechende Reaktionen der Betroffenen hervorruft. Keine Frage, dass nun also allesamt sowohl die beteiligten Akteure als auch die Anwohner selbst an einen „runden Tisch“ gerufen werden, um gemeinsam zwischen den unterschiedlichsten Lösungsvorschlägen schlicht dies als Ergebnis zu produzieren: Ein in Teilen bereits bestehendes und selten eingehaltenes Halteverbot wird zu einem absoluten Halteverbot umgewandelt, ein bereits bestehender Feldweg wird durch einen Pfosten abgesperrt, der nur einem beschränkten Benutzerkreis zugänglich gemacht wird. Warum also schwer, wenn es auch einfach geht. Wenn ich dies hier so schreibe, meine ich das auch nicht verächtlich. Im Gegenteil: Das sind die Sorgen und Probleme der Menschen vor Ort. Das ist eben Kommunalpoliti.

Samstag, September 08, 2007

In die Pfannne gehauen

"Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne."

- Dieter Hallervorden (*1935), deutscher Kabarettist und Schauspieler -

Donnerstag, September 06, 2007

Goodbye!

Auf Wiedersehen, Luciano Pavarotti! "Nessun Dorma" aus Puccinis "Turandot" wird mir auch weiterhin eine Gänsehaut über den Rücken laufen lassen...

Mittwoch, September 05, 2007

Der neue Bond für Rüdesheim

So zumindest wirbt der Gastronom Hajo Meuer als einer der fünf Bewerber um das Bürgermeisteramt in Rüdesheim für die Wahl am 16. September - bewaffnet mit einem Golfschläger in der Hand und dem Zusatz "Der Tunnel ist nicht genug". Nicht nur, dass es wohl seit langem nicht mehr so eine spannende und offene Bürgermeisterwahl im Rheingau gab - auch solch eine PR hat es wohl seit langem oder überhaupt zum ersten Mal gegeben. Mal sehen, wie viele Prozente Kreativität am Ende ausmacht...

Dienstag, September 04, 2007

Mathe ist ein Arschloch...?!?!

Mitnichten! Mein erstes Klausurergebnis für dieses Semester ist eine 2.0 - und das in Mathematik B! Und es wäre doch jetzt schon pure Ironie, wenn gerade Mathematik meine beste Semesternote werden sollte - also warten wir mal die kommenden Ergebnisse ab...

"Die Simpsons - Der Film"

"Gut Ding will Weile haben" heißt es ja bekanntlich und wenn sich dieses alte Sprichwort jemand wirklich zu Herzen genommen hat, dann sind es die Köpfe hinter der heuer langlebigsten Zeichentrickserie aller Zeiten: Den "Simpsons". Warum hat es aber denn nun so lange gedauert, war ein evtl. Kinofilm unter Simpsons-Kennern doch immer mal wieder im Gespräch? Um den Film kümmerten sich dabei vor allem die Drehbuchveteranen der ersten Simpsons-Stunden, was eventuell eine Erklärung dafür ist, dass seit einigen Staffeln ein sanfter kreativer Niedergang der TV-Serie festzustellen ist. Anders als der Film, auf den sich das Warten all die Jahre doch gelohnt hat, denn dieser ist doch ziemlich gut geworden und erfüllt wohl weitestgehend die in ihn gesteckten Erwartungen.
Für die zur Verfügung stehende knapp vierfache Laufzeit einer Fernsehfolge hat man eine entsprechend große Geschichte zusammengebastelt, in der Homer mal wieder Mist baut und es ihm in seiner Heimatstadt Springfield deshalb an den Kragen gehen soll. Bis es dazu kommt, dauert es aber ein gutes halbes Stündchen, in dem das alteingesessene Simpsons-Publikum bereits auf das Feinste verwöhnt wird. Mit einem "Itchy und Scratchy"-Cartoon als Auftakt, gefolgt von einer köstlichen Publikumsbeschimpfung Homers. Im Folgenden demonstriert dieser dann bei mehreren Gelegenheiten noch einmal deutlich seine ganz speziellen Interpretationen von Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, bis es schließlich zur Katastrophe kommt, an der die biologischen Hinterlassenschaften des neuesten Familienmitglieds (Spiderschwein, Spiderschwein…) einen nicht unwesentlichen Anteil haben. Stück für Stück verscherzt sich der gedankenlose Homer so die Sympathien seiner Mitbürger und sogar des US-Präsidenten…..Schwarzenegger („I bin net hier, um zu denken – I bin hier, um zu lenken!“)!!! In bewährter Simpsons-Manier wird sich über amerikanische Doppelmoral lustig gemacht. Die Dimension der Geschichte ist sicherlich größer und zwei- bis dreimal gönnt man sich auch eine etwas aufwändigere Animationssequenz, indem man z.B. mit der Kamera durch einen wütenden Mob fährt. Die bewährte Formel der TV-Episoden wird von solchen kleinen Spielereien mal abgesehen allerdings nur geringfügig variiert und der Handlungsverlauf läuft nach bewährtem Schema ab. Das stört jedoch wenig, denn der Simpsons-Fan erwartet ja bekanntlich gar nichts anderes und wenn das Ganze dafür derartig mit erstklassigen Gags geschmückt wird, lohnt es sich auch den Eintritt an der Kinokasse zu hinterlegen. Das erste Drittel des Films, indem es noch nicht so sehr darum geht die Handlung voranzubringen, entpuppt sich dabei als stärkster Teil, da man hier aus dem Lachen wirklich kaum noch heraus kommt. Aber auch im weiteren Verlauf liegt die Trefferquote bei nahezu 100 Prozent und man kann dem Einfallsreichtum der Autoren nur Respekt zollen (eben die der ersten Stunde!).
Somit ist der nun also endlich vorliegende Simpsons-Film eines gewiss nicht: Eine Überraschung. Er bricht nicht mit der Formel der Serie, sondern bleibt ihr im Gegenteil sehr treu, konzentriert sich dabei auf die Hauptcharaktere der Familie und rückt die beliebten (ALLE! – laut den Filmemachern)


Original: The Simpsons Movie
Regie: David Silverman
Drehbuch: Matt Groening, James L. Brooks, u.a.

Sprecher: Norbert Gastell, Anke Engelke, Sandra Schwittau, Sabine Bohlmann, u.a.
Spielzeit: 88 min.
Kinostart: 26.07.2007
Homepage: www.simpsonsmovie.com

Montag, September 03, 2007

Um das "Scharfe Eck" soll's schöner werden!

Meine erste eigenständig für die SPD Oestrich-Winkel organisierte öffentliche Veranstaltung kann man durchaus als Erfolg werten. Ca. 30 Gäste, die rege mitdiskutierten und interessante Ansätze, natürlich auch die ein oder andere kritische Anmerkung, zum Thema "Um das Scharfe Eck soll's schöner werden!" beitrugen. Nun darf man also mal gespannt sein, was hiervon in naher oder mittlerer Zukunft tatsächlich umgesetzt werden kann und wird.

Sonntag, September 02, 2007

Super-Wahlsonntag

Der Super-Wahlsonntag mit gleich vier Bürgermeisterwahlen im Rheingau-Taunus-Kreis verlief aus SPD-Sicht durchwachsen. Zwar gab es in Heidenrod (Harald Schmelzeisen) und Idstein (Gerhard Krum) zwei deutliche Wahlsiege der SPD-Amtsinhaber zu bejubeln, allerdings ging der SPD-Kandidat und herausforderer Alexander Ahnelt in Taunusstein leer aus und in Lorch verlor der SPD-Amtsinhaber Günter Retzmann gar die Wahl. In Taunusstein haben zahlreiche Bürger 1,2 das Wahlergebnis mit Spannung auf der Anzeigetafel verfolgt.

Samstag, September 01, 2007

Storys from the gasstation

Am für Nichtraucher bedeutsamen 1. September folgende wirklich putzige Begebenheit aus der Welt der Tankstellenkassierer UND passionierten Nichtraucher:

Kunde käuft zwei Zigarettenstangen, hinter ihm in der Reihe stehen eine Mutter mit einem kleinen Jungen sowie ein paar weitere Kunden.
Kleiner Junge zu dem Mann mit den Zigarettenstangen: "Duuu?! Darf ich dich mal was fragen? Rauchen ist doch ungesund!!!"
Der Mann mit den Zigarettenstangen, leicht konsterniert, kniet sich zu dem Jungen runter, legt ihm die Hand auf die Schulter und sagt: "Deshalb, mein Junge, fang auch niemals damit an. Dnen Aufhören ist schwerer als anfangen."
Der kleine Junge nickt artig mit dem Kopf.

Die ersten schon 16-, aber noch nicht 18-jährigen durfte ich dann auch heute erstmals OHNE Zigaretten nach Hause schicken. Nun freue ich mich auch auf den ersten dunstfreien Kneipenbesuch...