Mittwoch, Oktober 31, 2007

Prominenter Besuch...

...auf meinem "studivz"-Profil!


Dienstag, Oktober 30, 2007

AKB Mainz

Jetzt wird dick Kohle gescheffelt $$$ :-)
War heute auf dem ersten Treffen des "Arbeitskreis Börse Mainz". Dieser Verein wurde 1993 von Studenten der Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet und ist mittlerweile an den "Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen e.V."
angeschlossen. Ziel des Vereins ist es, zum theoretischen Hochschulwissen aus dem Bereich Finanzwirtschaft einen Praxisbezug herzustellen. Dies wird durch regelmäßige Vorträge von Referenten aus der Wirtschaft, Arbeitskreistreffen mit der Vorstellung und Diskussion von Musterdepots sowie Unternehmens- und Börsenbesuchen versucht zu realisieren. Des weiteren werden Kontakte zu Unternehmen zur Vermittlung von Praktikantenstellen und zur Betreuung von Diplomarbeiten vermittelt sowie zusätzlich Seminare und Workshops veranstaltet.

Montag, Oktober 29, 2007

Prachtstraße

Ich bin auf der Wilhelmstraße. Hier auf der teuren Geschäftsmeile Wiesbadens hetzen Männer in Anzügen und Frauen in Kostümen an einem vorbei, telefonieren mit ihren Super-Multi-Funktionshandys und schauen dabei so wichtig drein, dass sie natürlich erwarten, dass man beiseite geht, wenn sie sich einem im strammen Marsch in den Weg stellen...Ergebnis nachvollziehbar

Sonntag, Oktober 28, 2007

Party-Hobber

In der Polizeikontrolle:

Polizist: "Haben Sie heute Abend Alkohol getrunken?"
Ich: "Natürlich nicht!"
Polozist: "Hatten Sie schon einmal Kontakt mit Drogen?"
Ich: "Auch da muss ich Sie leider enttäuschen."
Polizist: "Das enttäuscht uns keineswegs Herr Sinß - im Gegenteil! Hatten Sie denn überhaupt schon einmal Kontakt mit der Polizei?"
Ich: "...bei meiner letzten Verkehrskontrolle?!"
Polizist: (grinst) "Gute Heimfahrt, Herr Sinß!"

Samstag, Oktober 27, 2007

Zivilcourage

Es gibt sie anscheinend noch, die Zivilcourage!!! Die NPD-Landtagsfraktion in Sachsen bekam letzte Woche diesen Brief mit folgendem Wortlaut:

Dresden, 18. Oktober 2007

NPD Fraktion im Sächsischen Landtag
Herren H. Apfel und A. Delle
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden

Sehr geehrter Herr Apfel,

sehr geehrter Herr Delle,

wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermaßen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.

Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüßen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.
Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.

Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter.
In der Hoffung, dass Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG
Johannes H. Lohmeyer
Geschäftsführer

Freitag, Oktober 26, 2007

Die Sozen...

Lieb haben sie sich wieder alle, die Sozen, so der erste Eindruck vom heutigen SPD-Bundesparteitag in Hamburg! Genosse Kurt mit über 95% im Amt des SPD-Vorsitzenden bestätigt, die drei Stellvertreter Nahles, Steinbrück und Steinmeier trotz diversem Murren aus der Parteibasis ebenfalls mit achtbaren Ergebnissen. Darüber hinaus haben wir nun ab Sonntag ein neues SPD-Grundsatzprogramm, setzen uns für Mindestlohn und quasi gegen die Wehrpflicht ein - und auf Autobahnen soll es auch nicht mehr schneller als mit 130 km/h voran gehen.

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Verbotswidriges Parken auf einer Grünfläche

Oh man! Nicht nur, das zu Semesterbeginn mal wieder sämtlichen Parkplätze um die Mainzer Uni herum hoffnungslos überfüllt sind. Einmal "verbotswidrig parken auf einer Grünfläche" kostet in Mainz nun auch noch sagenumwobene 30 (in Worten: dreißig!) Euro! Und ich bin mir fast sicher, dass es auch bei meinem letzten Uni-Knollen diese olle Frau Heinz war! Welche Geldstrafe gibts denn für Autodiebstahl, denn wenn das nicht viel teurer ist, brech ich das nächste Mal einfach in ein Auto ein und fahre es aus seiner Parklücke heraus, damit ich Platz habe...

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Reagan und der Kommunismus

"Und Reagan, also das war lange vor ihrer Zeit...das war der, der den Kommunismus besiegt hat..."

- Prof. Dr. Martin Biewen, Universität Mainz -

Dienstag, Oktober 23, 2007

Wieder hier...

...in meinem Revier, war nie wirklich weg...
Die Uni hat mich wieder - auch wenn ich gestern fast den Vorlesungsstart ins 2. Semester vergessen hätte, wenn mich eine Kommilitonin nicht noch kurz zuvor darauf hingewiesen hätte. Nach der Umstellung auf Bachelor in sämtlichen wirtschaftswisenschaftlichen Studiengängen zu diesem Semester an der Universität Mainz werden einige Hörsääle nun wohl noch überlaufener sein (hier 'Internes Rechnungswesen') als ohnehin schon, wenn sämtlichen Erstsemestler aufgrund des starren Bachelor-Programms gezwungen sind, bestimmte Vorlesungen zu besuchen. Naja, pünktlich zwei Tage nach Semesterbeginn gab es heute dann aber mit "Unternehmensführung" zumindest auch noch die letzte korrigierte Klausur aus dem Vorsemester zurück - mit einer passablen 2.0 :-). Bleiben noch die allsemestrigen gut 1.000 Seiten Skript, die durch den Drucker gejagt werden möchten...

Montag, Oktober 22, 2007

Die Jusos gratulieren...

...Klaus Peter Willsch zum 25.000 Geburtstag seines Familien- und Frauenbildes.
Nachdem sein Büro die entsprechende
Stellungnahme von uns Jusos zu lesen bekam, hat die zuständige Mitarbeiterin und Vorsitzende eines CDU-Stadtverbandes im Rheingau dummerweise nicht auf "Weiterleiten", sondern auf "Antworten" gedrückt :-):

"Liebe -NAME-, den Brief hatten wir auch. Die ticken ja nicht richtig." (...)

Samstag, Oktober 20, 2007

e-Angie

Was würdet ihr machen, wenn ihr monatlich ca. 10.800€ zur Verfügung hättet? Ein Auto kaufen? Ein Haus bauen? Mal richtig schön in Urlaub fahren? Unsere verehrte Bundeskanzlerin Frau Merkel hat da eine Idee der ganz besonderen Art gehabt, denn auch an ihr ist die digitale Revolution im Medienzeitalter nicht spurlos vorüber gegangen:
Seit ca. 2005 gibt es ein neues Medienformat, welches es ermöglicht, Radiosendungen auf dem eigenen Mp3 Player mitzunehmen. Der sogenannte Podcast. Wie es sich für eine studierte Physikerin wie Angela Merkel gehört, spielt diese mit Zahlen. Im Bundeskanzleramt hat man sich vermutlich gedacht, je größer die Zahlen, desto besser. Die Produktion des Bundeskanzlerinnen Podcasts kostete im letzten Monat nämlich ca. 10.800 €, also den Betrag, den die wenigsten der arbeitenden Bevölkerung im Monat zur Verfügung hat. Wie kommt jetzt aber eigentlich ein solcher Betrag zustande für ein Unterfangen, was heutzutage zuhauf im Internet zu finden ist. Pi mal Daumen braucht es für die Aufzeichnung eines „Podcasts“: Eine taugliche Kamera, eine Leinwand, einen Text zum Vortragen, etwas Beleuchtung - und schon kann’s losgehen mit der Produktion!
Da stellt sich natürlich die Frage, was Frau Merkel mit den mehr als 550.000 € macht, die seit dem Beginn des Bundeskanzlerin-Podcasts angefallen sind? Wer sich das Ding mal angeschaut hat, stellt auch fest: Merkels Redenschreiber kann so teuer nicht sein. Maskenbildner scheint es gar nicht zu geben...

Freitag, Oktober 19, 2007

Herbstwehen

Impressionen von wohl mit den letzten Sonnenstrahlen diesen Jahres... (Blick auf Schloss Vollrads von der Gemarkung Mittelheims aus betrachtet):












Donnerstag, Oktober 18, 2007

Für drei Tage Unternehmensgründer II

Das Planspiel "TOPISM General Management II" haben wir heute mit einer schön gekühlten Flasche "Kupferberg Gold"-Sekt beendet - und richtig: Die gab es nur für den Sieger!
Dem Vorstand unseres fiktiven Unternehmens "Copyfix AG" (bestehend aus einem sehr heterogenen Vorstand aus zwei ChemikerInnen, einer Pädagogin, einem Soziologen, einem Literaturwissenschaftler, einem Physiker, einem Mathematiker und mir als BWL'er) gelang es innerhalb von fünf Perioden, den Aktienkurs von einem Indexwert von ursprünglich 100 um das über 400%-fache auf 456 zu steigern und die Konkurrenz damit deutlich abzuhängen. Unsere Strategie, auf dem fiktiven Markt als Kostenführer aufzutreten, ist dabei vollends aufgegangen, so dass es uns aufgrund der Masse an Produktion selbst in konjunkturellen Krisenzeiten gelang, den Preis stabil zu halten bzw. sogar noch zu senken und somit auch konstante Verkaufszahlen beizubehalten bzw. bei Expansion auf den Auslandsmarkt sogar noch zu steigern. Letztlich wurde auch das sozialdemokratische Gemüt mit der Neueinstellung von knapp 1.000 Mitarbeitern (Steigerung um ca. 40%) ebenfalls mehr als befriedigt und ich konnte mit der Erkenntnis nach Hause gehen, dass der zweite Wirtschaftswissenschaftler in diesem Kurs sein Unternehmen auf den letzten Platz nahe am Konkurs manövriert hat .

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Von werdenden "Eliten"

Ergebnisse einer Umfrage unter „Jungpolitikern“:

Die Idee
Am Anfang stand die Frage: „Was treibt Jungpolitiker an?“. Auf der Basis dieser Frage sollte geklärt werden, welche Persönlichkeitsmerkmale Jungpolitiker haben und inwieweit sich dies ein bekannten Typen von Politikern widerspiegeln. Untersucht werden sollte dabei, ob eine generelle Typologisierung möglich ist, sich psychologische Typologisierungen mit Politikertypologisierungen vereinen lassen und welche Merkmale die einzelnen Typen sonst noch aufweisen. Im Falle eines Erfolges der Untersuchung eröffnen sich die Möglichkeiten, in einer Längsschnittuntersuchung die erfolgreichsten Typen zu identifizieren oder aber auch die Vor- und Nachteile für ein politisches Assessment Center abzuwägen.

Die Datenerhebung
Um eine möglichst breite Stichprobe und damit eine hohe Repräsentativität zu erhalten, wurden die Jugendparteien von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen angeschrieben. Der Kontakt erfolgte auf Bundeslandebene per E-Mail oder Onlineformular. Sowohl die bundesweite Streuung als auch die Abdeckung vieler Führungsebenen sprechen für eine große erreichte Gruppe. Des Weiteren wurden Universitäten angeschrieben, indem den Leitern der politikwissenschaftlichen Institute E-Mails mit der Bitte um Weiterverbreitung unter Studenten zugesandt wurden. Zusammen mit den Mailinglisten der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg und den Mailinglisten der Universität der Bundeswehr München (UniBwM) wurde so ebenfalls bundesweit eine hohe Anzahl von Studenten erreicht, deren Studiengang mehr oder weniger mit Politik zu tun hat. Zusätzlich wurden so auch Jungpolitiker erreicht, die nicht über die Verbände von dieser Umfrage erfahren haben.

Die Stichprobe
In der Feldzeit vom 4.6.2007 bis zum 22.7.2007 hatten insgesamt 420 Personen auf die Umfrage geantwortet. Es wurden daraufhin alle Jungpolitiker herausgefiltert (i.e. Teilnehmer, die in einer Jugendpartei waren), die eine hohe Ausprägung in einer der fünf Persönlichkeitsdimensionen hatten (M>5). Dies führte zu einer brauchbaren Stichprobe von 216 und einer Kontrollgruppe (Nicht-Jugendparteimitglieder mit hoher Ausprägung der Persönlichkeitsfaktoren) von 154. In der Stichprobe waren 77,3% männliche und 20,8% weibliche Teilnehmer (1,9% ohne Angabe). Dass die Mitglieder der Jugendparteien tatsächlich jung sind, zeigt sich daran, dass 64,4% der Mitglieder im Alter zwischen 20 und 26 liegen. Im Bereich der Bildung haben mit 67,09% die meisten ein Abitur, was zu erwarten war und zeigen beim Einkommen eine deutliche Spitze im Bereich unter 800 Euro (57,4%) und eine weitere im Bereich zwischen 1201-1800 Euro (21,8%) auf.

Die Ergebnisse
Eine Zuordnung der Jungpolitiker über die Persönlichkeitsdimensionen zu den Politikertypen konnte nicht zweifelsfrei durchgeführt werden. Dies hatte mehrere Gründe: Erstens konnte eine eindeutige Zuordnung einer Person zu einem Persönlichkeitstyp alleine selten vorgenommen werden, zweitens waren die Ergebnisse selten trennscharf genug.
Es wurden aber zwei interessante Ergebnisse gefunden: Zum einen unterscheiden sich die Jungpolitiker deutlich von der Kontrollgruppe, was bedeuten kann, dass Jungpolitiker eine unterschiedliche Persönlichkeit besitzen. Da ein signifikanter Unterschied in den Dimensionen „Offenheit für Erfahrung“ und Extraversion“ (beide p<=.01) besteht, kann behauptet werden, dass Jungpolitiker eine höhere Ausprägung von Flexibilität, Intellekt, Aktivität und Gesprächigkeit als die Kontrollgruppe haben.
Zum anderen, und das ist interessanter, finden sich unter den Jungpolitikern wenig Unterschiede zwischen den Parteien der Jungpolitiker. Lediglich die „Junge Union“ unterscheidet sich im Bereich „Offenheit für Erfahrung signifikant von der „Grünen Jugend“. Darüber hinaus konnte kein Zusammenhang zwischen den Persönlichkeitsmerkmalen und dem Erfolg des Jungpolitikers gefunden werden. Es wurde also entweder der Erfolg nicht ausreichend gemessen oder aber es gibt tatsächlich keinen Zusammenhang zwischen dem Erfolg des Jungpolitikers und seinen gemessenen Persönlichkeitsdimensionen. Die in der Studie erhobene Einteilung in Typen zur Medienerscheinung und Medienwirksamkeit wurde aufgrund der geringen Reliabilität verworfen.

Der Ausblick
In der Arbeit erörtert, ob es sinnvoll ist, eine Art Assessment Center für Jungpolitiker einzusetzen, um besonders geeignete Jungpolitiker zu identifizieren und diese bevorzugt zu fördern. Auch wenn die bisherigen Ergebnisse dies nicht zwangsweise nahe legen und Besonderheiten des Engagements als Jungpolitiker ein Assessment Center erschweren dürften, ist die Überlegung noch nicht komplett verworfen. Weitere Ergebnisse aus ausstehenden Studien sollen die Nützlichkeit weiter untersuchen und unter Umständen ein Konzept entwickeln oder die Idee komplett verwerfen.

Dienstag, Oktober 16, 2007

Für drei Tage Unternehmensgründer I

Heute begann mein dreitägiger "Kompaktworkshop für Gründungsinteressierte beim Lehrstuhl "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Organisationvon" Prof. Dr. Bronner. Während heute überwiegend nur Theorie auf der Tagesordnung stand, stehen die kommenden zwei Tage dann das Planspiel "TOPISM General Management II" auf dem Programm, in der man in die Rolle eines Unternehmensvorstands schlüpft und das eigene Unternehmen auf einem fiktiven Markt gegen die Konkurrenz behaupten und selbst rentabel bewirtschaften muss. Ich werde über meine Erfolge (oder Misserfolge...) dann entsprechend berichten...

Montag, Oktober 15, 2007

Servicewüste „haribo“?!

Skandal: In meiner Packung „Haribo Tropi Frutti“ waren vor ein paar Tagen doch tatsächlich von 10 Bärchen 6 (!) in der Geschmackssorte weiß. Die von mir so geliebten roten Bärchen waren sogar überhaupt nicht enthalten!!! Klar, dass ich hier um Aufklärung bitten musste und daher prompt folgendes (nicht ganz ernst gemeinte) Schreiben an die HARIBO GmbH & Co. KG mit Sitz in Bonn verfasst habe:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Jahren schon bin ich ein großer Liebhaber Ihrer Haribo-Produkte, u.a. auch den Tropi-Frutti-Produkten.
Mit vollkommenem Unverständnis musste ich aber heute feststellen, dass sich in einer Tüte mit 10 Bärchen doch tatsächlich 6 (!) Tropi-Fruttis mit der Geschmacksorte "weiß" befanden, wo doch allgemein bekannt sein dürfte, dass diese gerade unter "Liebhabern" die unbeliebtesten Geschmacksorten darstellen. Meine Fragen lauten nun:
1) Wie konnte es zu diesem Vorfall kommen?
2) Ist dies ein dauerhaft angestrebter Zustand oder wird zukünftig wieder auf eine ausgewogene Mischung zwischen den Geschmackssorten geachtet werden?
Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank im Voraus für Ihre Mühe!
Carsten Sinß


Heute dann kam doch tatsächlich eine Antwort der HARIBO GmbH & Co. KG mitsamt eines großen (!) Päckchens „Haribo Tropi Frutti“ ( und nur zwei weißen Bärchen) als Entschädigung, in der sie den Vorfall insgesamt bedauern, dies aber „auf den vollautomatisierten Abfüll- und Verpackungsvorgang zurückführen“, bei dem immer mal wieder ungewollte aufgrund technisch bedingter Schwankungen in der Farb- und Beutelmischung aufreten könnten.
Naja: Mein Brief hängt jetzt zwar mit Sicherheit zur allgemeinen Belustigung an der Pinnwand des zuständigen Sachbearbeiters, ich selbst kann am Kundenservice von "Haribo" aber nichts weiter aussetzen…macht eben doch auch Erwachsene froh :-)

Sonntag, Oktober 14, 2007

Ein Tag Landtagsabgeordneter

Weil Frau Merkel und Herr Putin heute Mittag in HatteNheim speisen mussten und dort Ausnahmezustand herrschte, hat es mich mal eben nach HatteRSheim zu einem Landtags-Planspiel der Jusos Main-Taunus verschlagen, wo der Gesetzesentwurf zur Einführung einer Gemeinschaftsschule ab der Sekundarstufe I in Hessen fiktiv durchgespielt werden sollte. Dies erfolgte in Anlehnung an das Planspiel "Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren". Dort soll spielerisch gelernt werden, wie Gesetzgebung funktioniert und Einblicke in die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages gegeben werden. Mitspieler übernehmen in dem Planspiel selbst die Rolle von Abgeordneten und vorher definierten und zugelosten Rollen, die sie bestmöglichst, ggf. auch mal gegen die eigene persönliche Auffassung, vertreten sollen. Die gesamte Gruppe der Teilnehmer konstituiert sich dann als kleines „Plenum", d.h. es werden Fraktionen und Ausschüsse gebildet, die jeweiligen Repräsentanten gewählt und daran anschließend ein kompletter Gesetzgebungsvorgang simuliert.
Als Akteure handeln Abgeordnete der Fraktionen APD - Arbeiterpartei Deutschlands (dieser Fraktion gehörte ich – passenderweise – an), KVP - Konservative Volkspartei, ÖSP - Ökologisch-Soziale Partei und LRP - Liberale Reformpartei.
Mit der "Arbeiterpartei Deutschlands" haben wir es schließlich geschafft, unseren Gesetzesentwurf zur Einführung der Gemeinschaftsschule ab Sekundarstufe I gemeinsam mit den Stimmen der „Ökologisch-Sozialen Partei“ zu beschließen und sogar nach zähen Verhandlungen teilweise Stimmen der "Konservativen Volkspartei" und der "Liberalen Reform-Partei" erhalte.

Samstag, Oktober 13, 2007

Miss-Wahlen

Also eine komische Veranstaltung war das gestern Abend im SWR 3: Die Wahl der deutschen Weinkönigin. Nachdem der Lokalpresse sanfte Kritik an der Jury-Entscheidung ob des Ausscheidens der Rheingauer Kandidatin zu entnehmen war, wollte ich doch einmal begutachten, wer sich da so alles vor den Rheingau gedrängelt hatte. Und siehe da: Sechs junge Damen, die doch an manchen Stellen u.a. einen Nachholbedarf in Sachen Geografie offenbarten, feste Zeitvorgaben der Jury bei Prüfungen gekonnt missachteten, weder Weine noch in Zusammenhang mit dem Weinbau stehende Berufe richtig errieten...und zu allem Überdruss auch noch von einem hoffnungslos deplatzierten Moderator begleitet wurden. Naja! Am Ende darf sich nun das Anbaugebiet Sachsen ein Jahr lang mit der Krone schmücken und den deutschen Wein präsentieren – in diesem Sinne also Prost!
 
Viel versprechender hörte sich da schon die für heute im eindrucksvoll im Wiesbadener Stadtbild herausragenden Liliencarre 1,2 anberaumte Wahl der Miss Wiesbaden an, welches dem sanierten Hauptbahnhof mitsamt Vorplatz mittlerweile in nichts mehr nachsteht. Beim„Warm up“ allerdings wirkten noch nicht alle Aktionen 1,2 der jungen Damen in Bruce Spuren professionell. Kein Grund, nicht doch einmal ausgiebig auch das Innenleben des neu errichteten Liliencarres sowie die Herzlichkeit dieser Person unter der Werbeverkleidung zu erkunden. Der Saturn bot dann nicht nur beeindruckende Einrichtungsvarianten 1,2 für den TV-Konsumenten an, sondern offenbarte auch seltsame Schuhgeschmäcker der Verkäufer. Und auch die Kleinen durften schon mal Probe fahren für die Luxusboliden, die draußen auf sie warten.

Freitag, Oktober 12, 2007

Ein Hifi-Surroundsoundsystem...

...ist es jetzt nicht unbedingt, aber mein neues Autoradio "Pioneer MP-2900" ist nun Fi(r)esta(r)-kompatibel angeschlossen und in der Verkleidung integriert. Die Daten:
  • Wellenbereiche UKW/MW/LW
  • Frontplatte: abnehmbar
  • Displaybeleuchtung: LCD - Weiss
  • Tastenbeleuchtung: Rot
  • Lautstärkeabsenkung bei Telefonanrufen
  • Cinch-Vorverstärkerausgänge
  • Eingang für fahrzeugspezifische Lenkradfernbedienungen
  • ISO-Anschlusskabel
  • Adaptives RDS (PI, PS, AF, TP/TA)
  • Verkehrsfunknachrichten (TA)
  • Best Stations Memory (BSM)
  • Automatische Suche von alternativen Frequenzen
  • Senderspeicher: 18
  • Sendersuchlauf (automatisch/manuell)
  • PTY (Suchlauf und Alarm)
  • CD-R/RW-/MP3-/WAV-/WMA-Wiedergabe
  • Wiedergabe von MP3-/CD-Text
  • Titelsuche/Anspielautomatik/Wiederholfunktion
  • Last Position Memory
  • Zufallswiedergabe
  • Merkmale Audio/Verstärker DEH-2900MP
  • Balance
  • Überblendregler
  • Pegelanzeige
  • Loudness, schaltbar
  • Programmquellen-Pegelanpassung
  • BMX

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Spazierfahrt

Habe heute seit langer Zeit mal wieder mein Fahrrad bewegt ;-) ...und musste dabei doch feststellen, wie viel "Sch...." eigentlich heute auf Deutschlands Straßen unterwegs ist :D.
Und ob diesem Schildbürgerstreich ein "Gestaltungskonzept" für den Oestricher Kreisel zugrunde liegt, wage ich auch zu bezweifeln...

Dienstag, Oktober 09, 2007

Che Guevara – zum 40.Todestag

Nach Willy Brandt gestern heute noch ein linker, diesmal aber ein ganz linker, dessen Todestag heute begangen wird…
Würde Che Guevara heute, vierzig Jahre nach seinem Tod, noch leben, wäre er bald 80, Bart und Haare wären wohl kahler und grau, ähnlich denen seines früheren Kumpanen Fidel Castro, der heute 81 Jahre alt und krank ist. Doch Che blieb zumindest in den Köpfen und auf den T-Shirts so jung wie damals.

Ernesto Guevara de la Serna, geboren 1928 in Rosario und wegen einer in seiner Heimat Argentinien beliebten Anrede genannt Che (eine Art "Hey"), stirbt am 9. Oktober 1967 im Weiler La Higuera bei Vallegrande in Bolivien. Um 13 Uhr 10 Ortszeit torkelte der Unteroffizier Mario Terán in die Hütte der Dorfschule, wo der Häftling Guevara festgebunden war. "Ziel" gut und schieß", du wirst einen Mann töten", soll Guevara gesagt haben, denn Teran hatte sich vorher Mut angetrunken. Der Satz ist ein Teil seiner umfangreichen Legende. Der Henker im Auftrag der CIA feuerte neun Kugeln ab. Der Versuch, mit weiteren Guerilleros die Weltrevolution ins Herz Südamerikas zu tragen, war tags zuvor in die Sackgasse geraten. Militär und US-Geheimdienst bereiteten dem damals meistgesuchten Feind Washingtons den finalen Hinterhalt. Es war eine Niederlage und wurde doch ein Sieg, denn der Tod machte ihn unsterblich, es folgte die Verwandlung zur Ikone.

In seinen letzten Stunden war der berühmte Gefangene asthmageplagt, verwildert, gescheitert. Doch die Verwandlung zur Ikone begann schon mit den Leichenfotos. "Ich hatte den Eindruck, als fotografierte ich Christus", berichtete der Fotograf Freddy Alborta, der den gewaschenen und hergerichteten Toten in der Waschküche des Krankenhauses von Vallegrande ablichtete. Tatsächlich sieht der tote Guevara aus wie der Heiland nach der Kreuzigung. "Jesus mit Knarre", sang Wolf Biermann. Freund und Rivale Castro verstand den Werbezweck am besten. Che sei "ein Modell des humanen Wesens, er gehört der Zukunft", verkündete Kubas Staatschef auf der Plaza de la Revolucion von Havanna, kurz nach der Nachricht vom Mord. Inzwischen schmückt das Antlitz des früheren Notenbankchefs und Industrieministers Guevara seit Jahrzehnten halb Kuba, darunter Pesoscheine und den Revolutionsplatz - die eisernen Umrisse überziehen die Fassade des Innenministeriums, unterlegt vom unverwüstlichen Schlachtruf "Immer bis zum Sieg".

Genau dieser traurige Blick in die Ferne. Das wehende Haar, der schüttere Bart. Die schwarze Baskenmütze mit dem roten Stern. Jeder kennt das Porträt. Der Fotograf Alberto Korda hat es am 5. März 1960 auf dem Platz der Revolution in Havanna aufgenommen. Der italienische Verleger Giangiacomo Feltrinelli hat es Korda abgeluchst und weltweit vermarktet. Das Bild wurde abermillionen Mal gedruckt und multiplizierte den Mythos des Porträtierten. Als Poster hängt Kordas Schnappschuss seit den späten Sechzigern weltweit in Studenten-WGs und prangert an den T-Shirts der postsozialistischen Anhänger weltweit. Der epische Märtyrer für jeden Zweck – auch auf Stickern, Feuerzeugen, Schlüsselanhängern. Eine Marke wie Coca-Cola.

Aber was weiß man schon von ihm, außer dass er Argentinier war und asthmatisch, Arzt und Revolutionär; dass er als junger Mann mit dem Motorrad durch Lateinamerika reiste und mit Fidel Castro als Guerillero in die Sierra Maestra zog, um Kuba vom Joch des Diktators Fulgencio Batista zu befreien; dass er Zentralbankpräsident von Kuba war, obwohl er Geld hasste. Es scheint in Vergessenheit zu geraten, dass der edle Kommandant Guevara seine Gegner standrechtlich erschießen ließ, dass er während der Kubakrise gegen den Abzug der sowjetischen Atomraketen war. Dass nur der kubanische Aufstand erfolgreich war und der Rest seiner Lebensgeschichte eine Serie von Debakeln. Doch für seine Anhänger bleibt das Bild des konsequenten Romantikers, der mit seinen Feinden so gnadenlos war wie mit sich selbst. "Seien wir realistisch, und wünschen wir das Unmögliche", lautet eines seiner bekanntesten Zitate. Ein anderes: "Ich sterbe lieber aufrecht, als dass ich auf Knien lebe.

Dieser Mythos bedeckt noch immer warm und wohlig das wahre Leben des Ernesto Rafael Guevara de la Serna, den die Kubaner und nach ihnen alle den Che nannten. Was weiß man schon von ihm? Dass er Argentinier war und asthmatisch, Arzt und Revolutionär; dass er als junger Mann mit dem Motorrad durch Lateinamerika reiste und mit Fidel Castro als Guerillero in die Sierra Maestra zog, um Kuba vom Joch des Diktators Fulgencio Batista zu befreien; dass er Zentralbankpräsident von Kuba war, obwohl er Geld hasste; und dass er später in Bolivien noch einmal eine Revolution anzetteln wollte und dabei gefangen genommen und erschossen wurde.

Wenn Menschen zu Mythen werden, ist es besser, man weiß nicht zu viel über sie. Sie werden sonst entzaubert und wieder zu Menschen. Über Che Guevara wurden viele Biografien geschrieben. Die meisten gleichen Heiligen-Legenden. Wenn Fidel Castro seinen einstigen Mitstreiter in Reden erwähnte, nannte er ihn gerne den "wahrscheinlich komplettesten und transparentesten Menschen, den es je gegeben hat". Und Kubas Kinder werden noch immer angehalten, im Chor zu rufen, sie wollten "sein wie der Che". Aber besser nicht. Ernesto Guevara war kein angenehmer Mensch. Er war - neben allen Verdiensten als Guerillero - eitel, launisch und autoritär. Ein ungepflegter Macho, der sich nur sehr selten wusch. Er konnte ungerecht sein und brutal und hatte bisweilen rassistische Ausfälle. Das steht nicht in den Heiligen-Legenden.

Doch gerade in Lateinamerika erlebt Che nun eine Renaissance. Eine linke Regierung nach der anderen erobert im Namen von Unterschichten, Ureinwohnern und anderen Ausgeschlossenen die Macht. Der ehemalige Fallschirmjäger Hugo Chávez in Venezuela, der smarte Ökonom Rafael Correa in Ecuador und der frühere Kokabauer Evo Morales in Bolivien haben die traditionellen Eliten verdrängt und proben in ihren Andenländern etwas, das sie "Sozialismus des 21. Jahrhundert" nennen. Nicht ganz so radikal regieren in Brasilien der ehemalige Gewerkschaftsführer Luiz „Lula“ da Silva, in Chile das einstige Pinochet-Opfer Michelle Bachelet, in Argentinien das patagonische Ehepaar Kirchner. Dem vermeintlichen Rächer der Enterbten hätte dies wohl gefallen…

Montag, Oktober 08, 2007

Willy Brandt - zum 15. Todestag

Vor genau 15 Jahren, am 8. Oktober 1992, starb Willy Brandt. In der Erinnerung der Menschen sind vor allem seine Jahre als Regierender Bürgermeister von Berlin und als Bundeskanzler präsent - 1972 insbesondere die Bundestagswahl, bei der die SPD ("Willy wählen") erstmals stärkste Kraft wurde. Unvergessen seine Ostpolitik der Entspannung, die den Weg ebnete für spätere Erfolge hinsichtlich der Wiedervereinigung der beiden damals geteilten deutsche Staaten. Die Kanzlerschaft schien trotz Krisen unantastbar bis zu jenem verhängnisvollen 24. April 1974, an dem Günter Guillaume, persönlicher Referent von Willy Brandt, als Spion der DDR enttarnt wurde. Doch mit seinem Rücktritt im Zuge der Guillaume-Affäre endete das politische Wirken Willy Brandts keineswegs. Vielmehr engagierte er sich aktiv für mehr Gerechtigkeit in der Welt, für einen Ausgleich zwischen reichen und armen Ländern. Weithin unbekannt ist sein unermüdliches Wirken als Vorsitzender der Nord-Süd-Kommission, die ab 1977 Lösungsvorschläge im Bereich der Entwicklungspolitik erarbeitete. 1989/90 schloss sich für ihn ein Kreis, als die Wiedervereinigung von DDR und Bundesrepuplik von statten ging ("Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört").
Für einen jeden Sozialdemkraten sollte es Ansporn und Verpflichtung zugleich sein, das Wirken Willy Brandts nie in Vergessenheit geraten zu lassen und stets im Hinterkopf zu behalten. Er war und ist nicht nur einer der größten Sozialdemokraten, sondern auch eine der herausragendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte.

Sonntag, Oktober 07, 2007

Goldener Oktober

Das angeblich letzte sonnige Wochenende und somit auch den wohl letzten sonnigen Sonntag habe ich heute in heimischen Gefilden verbracht und dabei nicht nur den burmanesischen Tempel auf dem Grundstück der "ebs" begutachtet, sondern auch die Aussicht auf die Hallgarter Zange durch die Weinbergslagen unter genauester Beobachtung der letzten Trauben in diesem Herbst mit genommen. Im Kontrast dazu sieht da aber schon irgendwie die Interpretation von Mülltrennung 1,2 in Rüdesheim aus...

Samstag, Oktober 06, 2007

Servicewüste „plus“

Nicht nur, dass ich heute in Eile ca. 10 Minuten in einer aus gut 15 Personen bestehenden Schlange im „plus“ warten musste, da man wohl nicht willens oder in der Lage war, parallel eine zweite oder sogar dritte Kasse aufzumachen, musste ich mich dann - nachdem ich endlich das Zahlungsziel erreicht hatte - von der Kassiererin durch Gestik, Mimik und verbal anpampen lassen, weil ich es doch tatsächlich wagte, meine Dose Haarlack passend zu bezahlen und daher ein paar Sekunden in meinem Portemonnaie nach Geldmünzen suchen musste (wohlgemerkt lediglich 5 Geldmünzen – ich hatte jetzt nicht gerade mein Sparschwein geschlachtet!). Ich hätte doch bemerken müssen, dass hinter mir eine lange Schlange sei, meinte die gute Dame. Mein Hinweis, dass ich seit ca. 10 Minuten in genau dieser Schlange stünde und mir dessen durchaus bewusst sei, dies deshalb aber erst Recht bzw. trotzdem kein Grund sei, so unhöflich zu mir zu sein, nur weil ich meine Ware passend zu zahlen gedenke, verleitete die gute Dame dann zu einer Ausrucksweise, die ich hier nicht wiedergeben möchte.

Ping Pong
Mit 9:4 endlich den ersten Saisonsieg gegen Bad Schwalbach III eingefahren – und ich habe dabei auch gleich meinen ersten Kreisklasse-Doppelpack klar gemacht. Jeweils in vier Sätzen habe ich gegen einen 14-jährigen (der mich aber in spätestens zwei Jahren wohl gnadenlos von der Platte schießen wird) und einen über 70-jährigen (der mich, wäre ich im gleichen Alter, wohl ebenfalls gnadenlos von der Platte gejagt hätte) gewonnen.

Freitag, Oktober 05, 2007

Sozialismus = demokratischer Sozialismus?!

Hans-Olaf Henkel, ehemals Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Industrie , beschwert sich heute in der BILD über den vermeintlichen Linksruck in Deutschland und den Parteien, allen voran die SPD, wo „der SPD-Vorsitzende Kurt Beck sogar den demokratischen Sozialismus aus der Mottenkiste holt, als hätte dieser in der DDR oder anderswo jemals funktioniert“. Keine Ahnung hat der gute Mensch, was demokratischer Sozialismus in der SPD eigentlich bedeutet.

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Free Burma!!!

Free Burma! Zeige Deine Solidarität für das burmesische Volk und deren Mönche, die versucht haben friedlich gegen die Militärdiktatur zu demonstrieren.

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Wir sind das Volk!

Ebenfalls um Einheit bemüht war heute aber auch der „Islamische Kulturverein Rheingau“ bei seinem Tag der offenen Moschee, bei dem ich neben einer Rose zur Begrüßung aber vor allem auch interessante Eindrücke, u.a. auch von einem Gebet, der Bedeutung des derzeit noch laufenden Ramadan und den fünf Säulen des Islam mitnehmen konnte. Und zum Schluss bekamen wir Jusos sogar den ( „Noch-“ )Bürgermeister Udo Grün mit auf das Bild :D.
Dem aber nicht genug haben die Jusos zuvor auf dem Flohmarkt der Kiedricher SPD auch noch ein paar alte Handys eingesammelt.

Montag, Oktober 01, 2007

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 01.10.2007

Tagesordnung:

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Bericht aus dem Abfallverband Rheingau
Die Verbandsversammlung des Abfallverbandes Rheingau hat am 23.08.2007 neue Müllabfuhrgebühren beschlossen. Die Gebühren reduzieren sich insgesamt, außerdem erfolgt die Abrechnung zukünftig volumenbezogen. Die Restmülltonnen werden hierzu in den kommenden Wochen mit einem Identifikations-Chip ausgestattet. Die grundsätzlich zu entrichtende Grundgebühr beinhaltet 12 Leerungen im Jahr. Wird die Restmülltonne öfters zur Abfuhr bereitgestellt, handelt es sich um sog. Zusatzleerungen, für die weitere Kosten entstehen. Müllvermeidung wird zukünftig somit belohnt. Ein Rechenbeispiel: Bisher war für die 120-Liter-Restmülltonne eine monatliche Gebühr in Höhe von 19,40 € fällig. Pro Jahr betrugen die Entsorgungskosten bei vierzehntäglicher Leerung somit 232,80 €. Völlig unerheblich war dabei, ob die Tonne an den 26 Abholterminen voll oder nur zum Teil gefüllt war. Zukünftig kostet die 120-Liter-Restmülltonne im Monat 13,90 €. Die Jahresgebühr beträgt ab Januar 2008 dann nur noch 166,80 €. Diese Grundgebühr beinhaltet 12 Leerungen. Wer keine zusätzlichen Leerungen benötigt, kann somit zukünftig 66,- € im Jahr an Müllgebühren sparen. Aber selbst wer die Tonne im Jahresverlauf noch 14 mal zusätzlich zur Abholung bereitstellt, spart noch Geld. Je Zusatzleerung werden 2,40 € fällig. Zur Jahres-Grundgebühr von 166,80 € kommen dann noch Zusatzgebühren von 33,60 €. Insgesamt betragen die Müllgebühren dann für 26 Leerungen 200,40 €. Gegenüber der alten Jahres-Gebühr in Höhe von 232,80 € (ebenfalls 26 Leerungen) immerhin noch eine Ersparnis von 32,40 €. An dem Leerungsrhythmus alle zwei Wochen ändert sich nichts. Wie oft die Tonne geleert wird und wie hoch die Müllgebühren ausfallen, bestimmt man zukünftig also selbst.

3) Beantwortung von Anfragen
Eine SPD-Anfrage bzgl. der Vorlage von Jahresrechnungen.

Neue Anträge von Fraktionen

4) Antrag SPD-Fraktion betr. Aufhebung des Halteverbots in der Greiffenclaustraße
Einstimmig verwiesen an die Verkehrs-AG mit dem Hinweis, das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Verwaltung und betroffenen Anwohnern abzuwarten.

5) Antrag SPD-Fraktion betr. Neugestaltung Entsorgungsstelle Rheinallee/Europaallee
Einstimmig angenommen in der geänderten Fassung, dass ein Standortwechsel auf den benachbarten Aldi-Parkplatz geprüft sowie die Containerbetreiberfirma auf ihre Pflichten hinsichtlich „Benutzbarkeit“ der Entsorgungsstelle hingewiesen werden soll. Da es hier aber keinerlei Verträge zwischen Stadt und Containerbetreiberfirma gibt, kann man sich das Ergebnis dieser Aufforderung aber wohl schon denken…

6) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Stadtmodelle
Alle finden diese Sache toll. Der Antragssteller spricht mit dem betroffenen Kinder- und Jugendbeirat (KJB), die das auch begrüßen. CDU und FDP meinen aber, es besser zu wissen und beschließen daher den Antrag in geänderter Form gegen die Stimmen von SPD und Grüne, so dass man nun den KJB unterstützt. Aber bei was denn noch eigentlich bzw. galt das vorher etwa nicht?

7) Antrag SPD-Fraktion betr. Transparenz bei den Hausanschlusskosten Hallgartener Zange
Zurückgezogen, nachdem von Seiten des Magistrats zugesagt wurde, dass die erforderlichen Unterlagen den Stadtverordneten zur Verfügung gestellt werden.

8) Antrag SPD-Fraktion betr. Tonnagebeschränkung Rheingaustraße
Einstimmig verwiesen an die Verkehrs-AG.

Neue Vorlagen des Magistrats

9) Nachwahl eines Mitglieds für die Eigenbetriebskommission Soziale Dienste
Eberhard Weber (SPD) wurde einstimmig gewählt.

10) Nachwahl eines Mitglieds für die Eigenbetriebskommission Stadtwerke
Walter Fricke (SPD) wurde einstimmig gewählt.

11) Ausbau Anton-Dietrich-Straße, Hallgarten - Nachtrag für die Entsorgung belasteten Materials
Einstimmig angenommen, da dies „Sowieso-Kosten“ sind, die früher oder später bei der Sanierung der Straße angefallen wären.

12) Wasserversorgung durch die WV Rheingau GmbH (Arbeitstitel) – Rechtsgrundlagen
Mehrheitlich mit den Stimmen von CDU und FDP angenommen. SPD und auch Grüne sprechen sich weiterhin gegen die Abgabe der eigenen städtischen Wasserversorgung in einen GmbH aus, auch weil die durch die GmbH erwarteten Kostenvorteile eher marginal sind und zudem auch anderweitig hätten erreicht werden können.

13) Ausfallbürgschaft für die Wasserversorgungs-GmbH (Arbeitstitel)
Siehe TOP 12.

14) Verbrauchsabrechnung Wasser und Abwasser
Da hier während der Amtszeit des CDU-Bürgermeisters ein Abrechnungssystem ohne Testat angeschafft wurde, welches dann auch entsprechend (nicht) gearbeitet hat und den Bürgern der Stadt eine Vielzahl falscher/merkwürdiger Gebührenbescheide beschert hat, ist ein neues Abrechnungssystem, egal ob die Wasserversorgung nun in städtischer oder privater Hand ist, längst überfällig. Mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD angenommen.

15) Organisation Stadtwerke Eigenbetrieb Abwasser
Durch den Wegfall der städtischen Wasserversorgung, verbleibt der Bereich Abwasser alleine als Eigenbetrieb. Mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD angenommen.

16) Benennung eines Aufsichtsratsmitglieds für die Wasserversorgungs-GmbH
Bürgermeister Paul Weimann (CDU)

17) Benennung von Gesellschaftern für die Wasserversorgungs-GmbH
Franz Plettner (CDU), Manfred Lange (SPD), Markus Jantzer (Grüne), Hildegard Freimuth (FDP).

18) Personalüberleitungsvertrag Wasserversorgungs-GmbH
Da die ehemals städtischen Mitarbeiter im Bereich Wasserversorgung nun laut Vertragsentwurf in die GmbH übernommen werden sollen, ist dies natürlich unabhängig der grundsätzlich ablehnenden Haltung gegenüber der Privatisierung der Wasserversorgung aus Sicht der Angestellten zu begrüßen, daher mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD angenommen.

19) Jahresabschluss 2005 Eigenbetrieb Kultur und Freizeit
Einstimmig angenommen trotz eines Verlustes von über 100.000 €, allerdings mit dem Hinweis, dass es Kultur nun mal nicht kostenlos und im seltensten Fall kostendeckend gibt und der volkswirtschaftliche Gewinn den betriebswirtschaftlichen Verlust aufheben bzw. übertreffen dürfte. Allerdings müssen auch zukünftig weitere Einsparanstrengungen unternommen werden und zudem endlich auch einmal die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Vorlage der Jahresabrechnungen eingehalten werden. 2004, nun 2005 und auch für 2006 war dies nicht der Fall bzw. wird dies nicht der Fall sein.

20) Forstwirtschaftspläne 2008
Einstimmig angenommen.