Montag, Dezember 31, 2007

Das war 2007

Das bleibt aus 2007 in Erinnerung - ein kleiner Splitter ohne Anspruch auf Vollständigkeit 


politisch
privat

Sonntag, Dezember 30, 2007

Stöckchen: 2007

Vorherrschendes Gefühl für 2008? Positiv durchwachsen.
2007 zum ersten Mal getan? Sushi gegessen.
2007 nach langer Zeit wieder getan? Studiert.
2007 leider gar nicht getan? Alle guten Vorsätze eingehalten.
Wort des Jahres? Klimawandel?!
Zugenommen oder abgenommen? Konstant.
Stadt des Jahres? Berlin. Es ist einfach immer Berlin :D
Alkoholexzesse? Ähm…naja…
Davon gekotzt? NEIN!
Haare länger oder kürzer? Kürzer.
Kurzssichtiger oder Weitsichtiger? Auf jeden Fall kurzsichtiger :-/
Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr.
Höchste Handyrechnung? Prepaid-Nutzer.
Krankenhausbesuche? Zum Glück nicht.
Verliebt? No comment.
Getränk des Jahres? In Vinum veritas. Oder Äppelwoi? Oder doch das gute alte Pils?
Essen des Jahres? Spinat? Döner? Sushi? Aber auf jeden Fall ne gute, saftige Currywurst!
Die meiste Zeit verbracht mit? Mit mir selbst ;-)
Song des Jahres? "Wenn nicht jetzt, wann dann" – De Höhner. :D
Buch des Jahres? „Faust“! Es ist einfach immer „Faust“!
Film des Jahres? Rocky.
TV-Serie des Jahres? Good bye, „King of Queens“.
Erkenntnis des Jahres? Sinß, Du bist und bleibst ein Trottel.
Beste Idee/Entscheidung des Jahres? Kommt noch.
Schlimmstes Ereignis? Diverse Todesfälle.
Schönstes Ereignis? Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die das Leben lebenswert machen.
2007 war mit einem Wort? Unvollkommen.

Was ist ein Stöckchen?

Samstag, Dezember 29, 2007

Bayer gegen Dynamo - das Spiel der Spiele

Es war dramatisch und politisch höchst brisant: Im März 1986 traf Bayer Uerdingen im Rückspiel des Europapokals der Pokalsieger auf Dynamo Dresden. Das Hinspiel war in der damaligen DDR mit 0:2 verloren worden. Wolfgang Funkel spricht noch heute mit Pathos von seinem "Spiel des Lebens". Und für Klaus Sammer war es nichts weniger als das zwischenzeitliche Ende einer großen Karriere: Das Europapokalspiel Bayer Uerdingen gegen Dynamo Dresden am 19. März 1986 ist als ein "Spiel des Jahrhunderts" in die Fußball-Geschichte eingegangen.

Das WDR-Fernsehen hat dieser Partie heute eine 45-minütige Sondersendung gewidmet, die einerseits die Dramatik dieses Spiels wiedergab und andererseits auf einfühlsame Weise das Drama um Dynamo Dresden und seine Rolle in der damaligen DDR-Politik widerspiegelte - für Fußball-Fans also ein absolutes Muss.


Aber was war passiert in der Krefelder Grotenburg-Kampfbahn? Bayer 05 Uerdingen, damals trainiert von Karl-Heinz Feldkamp (
heute Galatasaray Istanbul), hatte im Jahr zuvor überraschend den DFB-Pokal gewonnen, war in den Europapokal der Pokalsieger eingezogen. Im Viertelfinale kam es zum brisanten deutsch-deutschen Duell mit Dynamo Dresden. Dynamo mit Klaus Sammer auf der Trainerbank und Spielern wie Dixie Dörner, Ralf Minge, Ulf Kirsten und Hans-Uwe Pilz auf dem Feld war Favorit. Das Hinspiel gewannen die Dresdner mit 2:0. Und zur Halbzeit führten die Dynamos in Uerdingen locker mit 3:1. Alles schien entschieden. Doch in der zweiten Hälfte des Rückspiels passierte das "Wunder von Krefeld": Als erneut 15 Minuten ereignislos verstrichen waren, verkürzte Abwehrmann Wolfgang Funkel in der 58. Minute auf 2:3. Das Unheil nahm für Dynamo seinen Lauf. Ersatztorwart Jens Ramme, der in der Halbzeit für den verletzten Stammkeeper Jakubowski eingewechselt werdne musste, und seine Vorderleute wurden von völlig euphorisierten Bayer-Spielern überrannt und verloren noch mit 3:7...


Hier der Bericht aus dem Kicker von 1986 zum „Jahrhundert-Spiel“:
Bayer Uerdingen-Dynamo Dresden 7:3 (1:3)
Bayer Uerdingen:
Vollack, Herget, Dämgen, W. Funkel - Bommer, Feilzer, F. Funkel, Raschid, Buttgereit - Schäfer, Gudmundsson - Trainer: Feldkamp.
Dynamo Dresden:
Jakubowski - Dörner - Trautmann, Döschner - Häfner, Minge, Kirsten, Pilz, Stübner - Sammer, Lippmann -Trainer: Sammer.

Ausgewechselt:
52. Klinger für Raschid, 74. Loontiens für Gudmundsson - 29. Gütschow für Sammer, 46. Ramme für Jakubowski.

Tore:
0:1 Minge (1.), 1:1 W. Funkel (13.), 1:2 Lippmann (35.), 1:3 Eigentor Bommer (42.), 2:3 W. Funkel per Foulelfmeter (58.), 3:3 Gudmundsson (63.), 4:3 Schäfer (65.), 5:3 Klinger (78.), 6:3 W. Funkel per Handelfmeter (79.), 7:3 Schäfer (86.)

Schiedsrichter: Nemeth (Ungarn)
Zuschauer: 22 000
Gelbe Karten: Schäfer, Herget, W. Funkel - Pilz, Stübner

Das Gewitter schien verzogen. Herget und Feldkamp, Kapitän und Trainer, hatten sich ausgesprochen. Herget bleibt bis 1987 in Uerdingen. Doch nach 55 Sekunden schon hatte der Blitz im Uerdinger Gehäuse eingeschlagen. Ralf Minge, im Hinspiel verletzt, köpfte einen Eckball aus sechs Metern unbedrängt ins lange Eck. 0:1 - schon das Aus für Bayer? Die Antwort: Ein wahrer Sturmlauf. Nach 13 Minuten in diesem 13. deutsch-deutschen Duell gelang Wolfgang Funkel der Ausgleich - ebenfalls per Kopf. Wie hatte noch Atli Edvaldsson, diesmal nur auf der Reservebank, geunkt: „Diese Partie wird in der Luft entschieden.“ Zwei Kopfballtore hatte es schon gegeben. Dazu Uerdinger Angriffswirbel und Dresdner Konter. Stübner traf nur das Außennetz (17.), Jakubowski rettete per Fußabwehr gegen Schäfer (20.), Trautmann und Pilz klärten bei einem Funkel-Kopfball auf der Linie (22.). Warum nur Trainer Feldkampf Wolfgang Funkel gegen Sammer stellte, bleibt sein Geheimnis. Dresdens Konter blieben gefährlich. Und saßen. 35. Minute: 1:2 durch Lippmann mit seinem fünften Europacup-Treffer nach Pass von Häfner. 42. Minute: 1:3, ein Eigentor von Bommer, der Kirstens Schuss unhaltbar abfälschte. „Das ist nicht mehr zu schaffen“, stöhnte Bayerns Vize Ulrich Krücker, während sich Dresdens Präsident Horst Arlt genüsslich die Hände rieb: „Das läuft phantastisch.“ Falko Götz, beim Werksnachbarn Leverkusen unter Vertrag: „6:3 müssten sie gewinnen, das scheint mir illusorisch.“ Trotzdem resignierte Bayer nicht. Dresden, jetzt mit Ramme statt des verletzten Jakubowski zwischen den Pfosten, kam nicht mehr zum Luftholen. Das 2:3 war eine Funkel-Gemeinschaftsproduktion. Foul von Minge an Friedhelm, Wolfgang verwandelt den Strafstoß. Nun ging's Schlag auf Schlag. 63. Minute: 3:3 durch Gudmundsson. 65. Minute: 4:3 durch Schäfer, Dörners Abwehrversuch kam zu spät. „Nur noch zwei“, brüllten die 27 000 Zuschauer euphorisch. Kann sich Uerdingen doch noch die 8000-Mark-Siegprämie sichern oder zieht doch Dresden erstmals in der Vereinsgeschichte ins Halbfinale ein? Die Dramatik nahm zu, bis auf den Siedepunkt. Ramme unter Dauerbeschuss. Keiner hätte mehr einen Pfifferling auf Bayer gesetzt. 5:3 - Dietmar Klinger, für Raschid gekommen, trifft nach herrlichem Solo. Eine Minute später tatsächlich das 6:3. Dörner rettete per Handspiel, Wolfgang Funkel behielt die Nerven. Und ihm liefen die Tränen über die Wangen. Vor Freude, vor Nervenanspannung. Vollack steht in seinem Strafraum, feuert die Zuschauer an. Denn jetzt stürmt nur noch Dresden. Und kontert Bayer. Über Schäfer, der allein vor Ramme steht, im zweiten Versuch trifft. 7:3 - auch bei ihm rollen die Freudentränen. Unglaublich, unvorstellbar, was für eine grandiose Aufholjagd. Wolfgang Funkel heulend: „Das ist wie ein Wunder.“

Freitag, Dezember 28, 2007

"Heat"

Um Mitternacht beim Zappen in einem der hiesigen dritten Programme hängen zu bleiben, ist nicht alltäglich. Der Grund dafür ist einer der gelungensten Action-Thriller und ganz großen Filme der 90er: Michael Manns "Heat".
In „Heat“ geht es um das Duell zweier Meister ihres Genres – einer ist Polizist, der andere ist Räuber. Genauer gesagt dreht sich die durchdachte und intelligente Story um den fanatischen Cop Vincent Hanna (Pacino), der mit allen Mitteln versucht, Neil McCauly (de Niro) und seiner straff organisierte Verbrecher-Bande das Handwerk zu legen. Nichts besonderes, wird manch einer nun denken. Interessant wird der Film aber besonders in den Szenen, in denen er auf die Probleme und Konflikte seiner Charaktere eingeht. Beide Hauptakteure sind besessen von ihren „Berufen“, widmen sich Tag und Nacht einem einzigen Problem. So lernen wir z.B. das Privatleben von Vincent Hanna kennen, das alles andere als perfekt läuft, seine Frau, die drauf und dran ist, ihn zu verlassen und seine pubertierende Tochter (Natalie Portman), deren echter Vater er noch nicht einmal ist. Und sogar Cauly selber, der sich so wenig binden mag (O-Ton: "Binde dich an nichts, was du nicht in 30 Sekunden aufgeben kannst"), dass er noch nicht einmal Möbel besitzt, fühlt sich doch in Wirklichkeit sehr einsam und sucht die Zuneigung einer jungen Designerin. Und selbst darüber hinaus wartet der Film noch mit einigen Überraschungen und im Hintergrund verlaufenden Handlungssträngen auf.
Neben der gelungenen Handlung stehen also besonders interessante Charaktere im Vordergrund. Die beiden Oscar-Preisträger Al Pacino (als fanatischer Polizist) und Robert De Niro (natürlich als Gangsterboss!) liefern sich nicht nur mit ihren Maschinengewehren ein beeindruckendes Duell, sondern ebenfalls mit ihren grandiosen schauspielerischen Fähigkeiten. Die Präsenz dieser beiden Schauspieler lässt sogar alles andere, was in dem Film noch Rang und Namen hat, links liegen. Al Pacino und Robert De Niro in einem Film. Das gab es zum ersten und einzigen Mal in „Der Pate, Teil 2“, doch dort hatten die beiden Schauspieler keine gemeinsame Szene. In „Heat“ gibt es eine kleine Steigerung, denn in genau zwei Szenen treffen die Figuren von Pacino und De Niro aufeinander. Genau diese Szenen sind aber mit die genialsten des Films, besonders die erste hat einen gewissen Kultstatus: Pacino hält De Niro auf der Autobahn an und lädt ihn zum Kaffee ein. Und dann nehmen die beiden eine Auszeit, plaudern über ihre stressigen Berufe, bedeutungsschwangere Träume und ihre Beziehungsprobleme. Wohlgemerkt: Der Cop mit dem Gangster! So etwas hat es wohl noch nicht gegeben. Es hält die beiden aber auch nicht davon ab, in der zweiten gemeinsamen Szene wild aufeinander zu schießen…

Wie bereits erwähnt ist „Heat“ aber auch bei den Nebendarstellern nicht gerade spärlich besetzt. An der Seite von De Niro stehen unter anderem Val Kilmer und Tom Sizemore. Beide liefern eine selten gute Leistung. Chris Shiherlis (Val Kilmer), der Frau und Kind zu versorgen hat, verliert meist all sein erbeutetes Geld beim Spiel. Entsprechend hängt der Haussegen reichlich schief und es dauert nicht lange, bis seine Frau Charlene ( „perfekt gespielt von Ashley Judd!“ ) anderswo ihr Glück sucht. Ein weiteres kleines Problem, um das McCauley sich kümmern muss, damit seine Jungs nicht vom Job abgelenkt sind…

Michael Cheritto (Tom Sizemore) ist, abgesehen von seinem Beruf, der perfekte Familienvater. Er will eigentlich aussteigen, weil das Geld für Familie und gesicherte Zukunft reicht. Doch auch er lässt sich aus Loyalität zu einem weiteren (letzten) Coup überreden. Diese Riege erstklassiger Schauspieler verleiht dem Film einen – besonders bei Action-Filmen – selten dagewesenen Realismus. Die Sympathie zu den Figuren liegt zum einen am Skript, zum anderen daran, dass selbst die kleinsten Nebenrollen mit guten Schauspielern besetzt sind. Michael Mann schafft es sehr gefühlvoll, mehrere persönliche Dramen mit einem spannenden Actionthriller zu verbinden, ohne dass auch nur ein einziger Aspekt der Geschichte leidet. Selbst der nur ersatzweise dazugekommene neue Fahrer hat eine eigene Geschichte, die nicht weniger wichtig ist, als die der Hauptfiguren – nach nur wenigen Einstellungen hat man zu der Person eine Verbindung. „Heat“ zeigt keine gesichtslosen Ganoven und "die Guten", sondern vermeidet Schwarz-Weiß-Schemata. Der Mensch wird mit all seinen Vorzügen und Schwächen gezeigt. Es ist aber natürlich klar, dass der Film nicht gut ausgehen kann. Aber wie soll das auch gehen, wenn man sowohl mit den Polizisten als auch mit McCauley und seinen Jungs sympathisiert…

Genauso wie mit den Schauspielern hat Mann auch mit der Musik ein glückliches Händchen bewiesen, die mit für die einzigartige Atmosphäre dieses Films verantwortlich ist. Trotzdem darf man natürlich zwei andere wesentliche Teile des Films nicht vergessen: Die genial inszenierten Action-Szenen und die ebenso vorhandene Spannung im Film. Die filmische Umsetzung ist exzellent, die Kameraführung an einigen Stellen spektakulär. Vor allem ersteres kommt in dem fast dreistündigen Film nicht zu kurz, ganz im Gegenteil werden diese Szenen immer geschickt eingesetzt, um das Tempo des auf die Figuren konzentrierten Charakterkinos anzuziehen und den Film auch über die Distanz packend zu halten. Eine der wohl beeindruckendsten Szenen im Film ist die rund zwanzigminütige Schießerei nach dem Banküberfall. Phantastisch gedreht, mit reichlich handgemachter Action. Dutzende Polizisten liefern sich eine Straßenschlacht mit den Räubern, kilometerweit geht die Hetzjagd – größtenteils zu Fuß.

All diese Faktoren machen aus dem Film „Heat“ einen ungewöhnlich guten und spannenden Action-Thriller mit zwei überragenden Hauptakteuren. Ein mehr als gelungenes Beispiel dafür, was ein gutes Drehbuch, fähige Akteure und der richtige Regisseur gemeinsam hervorbringen können und mit einem scheinbar ausgereizten Thema mehr als nur reines Entertainment zu Stande bringen. Obwohl auch Mann mit Klischees arbeitet, schafft er es der Trivialität des Genres zu entfliehen. Ein Höhepunkt des Kinos der neunziger Jahre!


Original: Heat
Regie: Michael Mann
Drehbuch: Michael Mann
Cast: Al Pacino, Robert de Niro, Val Kilmer, Diane Venora, Ashley Judd, u.a.
Spielzeit: 170 min.

Donnerstag, Dezember 27, 2007

Es beginnt

Ab heute beginnt für mich die intensive Lernvorbereitung für die vom 18.2.08 bis 5.3.08 anstehende Klausurenphase: Einführung VWL, Mathematik A, Statistik II, Internes Rechnungswesen, Produktionswirtschaft, Absatzwirtschaft.

Mittwoch, Dezember 26, 2007

Dienstag, Dezember 25, 2007

War’s Christkindche denn auch brav gewesen?

Ja, es war brav! Vom werten Bruderherz den alljährlichen Geldobolus, wieder mal garniert mit einer Grußkarte mit entsprechendem Wink auf mein politisches Hobby, geschenkt bekommen, von den Eltern neben einem kleinen finanziellen Obulus Arthur Schnitzlers „Reigen“, traditionell einen großen Kalender für 2008 (der allerdings Lieferverzögerungen hat und deshalb noch nicht unterm Weihnachtsbaum lag), eine (gelbe) Uhr für mein Schlafzimmer, ein (gelbes) Schachbrett, meine ersten eigenen Visitenkarten (!) und noch diverses Allerlei, was ich mir noch so zwischen den Zeilen gewünscht habe (Haarlack, Deo, Videokassetten, doppelseitiges Klebeband). Außerdem hat auch unser SPD-Bürgermeisterkandidat an mich gedacht und mir für meinen Einsatz im vergangenen Wahlkampf Gerhard Schröders Autobiographie „Entscheidungen“ geschenkt!
Im Gegenzug hat mein Bruder von mir ebenfalls den schon zwischen uns zur Tradition gewordenen Geldbetrag erhalten, meine Mutter einen Gutschein bei dem Ramschladen ihres Vertrauens und mein Vater ein paar Bücher über Historie und Sehenswürdigkeiten des Rheins und des Rheingaus.

Montag, Dezember 24, 2007

Frohe Weihnachten!

Die Krippe ist aufgestellt, der Tannenbaum ist geschmückt und steht aufrecht, und heute Abend geht's wieder traditionell per pedes in die Hattenheimer Kirche zur Christmette.

Bleibt mir nur noch, an dieser Stelle ein schönes und friedliches Weihnachtsfest zu wünschen!

Sonntag, Dezember 23, 2007

Harry Potter

Es wird Zeit, dass der Rummel um diesen kleinen Hexenjungen endlich nachlässt und ich nicht mehr irgendwelche Kneipen betrete, ohne gleich ein "Schau mal, der Harry Potter" zu vernehmen. Ich sehe ja ein, dass ich sowohl eine Brille trage als auch Haare auf dem Kopf habe - damit dürfte sich die Ähnlichkeit zwischen dem Zauberlehrling und mir aber m.E. auch schon erschöpft haben. -.-

Freitag, Dezember 21, 2007

Winteranfang

15.30 Uhr vom letzten Professor für dieses Jahr frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr wünschen lassen, dann ab in die Winterferien am kürzesten Tag dieses Jahres. Kälte, Nebel, Frost.....so ist das richtig!

Mittwoch, Dezember 19, 2007

Onkel Zahndoktor

Heute früh gings zum alljährlichen Checkup beim "Onkel Zahndoktor", wie ich den unangenehmen Besuch beim Zahnarzt früher immer genannt habe. Zu meiner Freude gab es an mir aber nichts zu verdienen sprich bohren außer ein bisschen "Weinstein" entfernen und polieren - Weihnachten und Süßigkeiten können also kommen ^^

Dienstag, Dezember 18, 2007

Hessen macht Schluss...

...mit Roland Koch!!!




Ich verweilte heute derweil auf einer Wahlkampfveranstaltung des
SPD-Landtagskandidaten Matthias Hannes zum Thema "Regionalentwicklung Rheingau".

Montag, Dezember 17, 2007

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 17.12.2007


Tagesordnung:

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Beantwortung von Anfragen
Eine Anfrage von mir bzgl. des evtl. Verkaufs des Oestrich-Winkeler Bahnhofs und Fortschritten hinsichtlich Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über einen käuflichen Erwerb des Bahnhofsgeländes seitens der Stadt.

Neue Anträge von Fraktionen

3) Antrag SV Sinß betr. Wiedervorlage Stadtverordnetenbeschlüsse
Von der CDU und FDP per Geschäftsordnungsantrag von der Tagesordnung genommen wegen angeblicher Unzulässigkeit in Bezug auf § 50, 2 HGO. Ich und meine Fraktion hegen hieran erhebliche rechtliche Zweifel an dieser Entscheidung, zumal ich mir vorher bei drei (!) unabhängigen Quellen juristischen Rat eingeholt habe und alle nicht der Auffassung waren, dass irgendwelche rechtlichen Bedenken hinsichtlich dieses Antrags bestünden und der Antrag auch 2005 schon einmal ohne derlei Hinweise zwar von der Stadtverordnetenversammlunge beraten wurde. Wir werden dieses Vorgehen daher rechtlich prüfen lassen.

4) Antrag SPD-Fraktion betr. Bebauungsplan Weinprobierstand Mittelheim
Einstimmig angenommen.

5) Antrag SPD-Fraktion betr. Haushaltsreste 2000-2004
Einstimmig angenommen mit der ergänzenden Aufforderung an das Rechnungsprüfungsamt, die Prüfung der alten Jahresrechnungen schnellstmöglich zu vollziehen.

6) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Sachstand Entlastungsstraße
Von der CDU und FDP per Geschäftsordnungsantrag von der Tagesordnung genommen wegen angeblicher Unzulässigkeit in Bezug auf § 50, 2 HGO. Wie auch bei Tagesordnungspunkt 3 hegen wir und in diesem Fall erhebliche rechtliche Zweifel an dieser Entscheidung und werden dies daher auch rechtlich prüfen lassen. Denn Mehrheit ist nicht gleich Wahrheit…

7) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Bürgerbeteiligung an der Stadtpolitik
Mit den Stimmen von CDU und FDP abgelehnt. Ohne im Detail in die Begründung einsteigen zu wollen, wurde hier ähnlich wie schon in der letzten Sitzung bei meinem Antrag betr. Bürgerhaushalt deutlich, dass von Seiten von CDU und FDP schlichtweg nicht gewünscht zu sein scheint, Konzepte zu entwickeln, wie man Bürger stärker am politischen Prozess beteiligen kann, da sie die vorhandenen Möglichkeiten offensichtlich für ausreichend erachten - und das begründet mit den m.E. abstrusesten Argumenten. Ich konnte dabei auch beinahe einen inhaltsgleichen Redebeitrag wie in der letzten Sitzung der Stadtverordneten vortragen.

8) Antrag SV Müller betr. Mikwe Haus Markt 15
Einstimmig mit wenigen Ergänzungen angenommen.

Neue Vorlagen des Magistrats

9) Einbringung Haushalt 2008
Zur Kenntnis genommen und zur weiteren Beratung an die Ausschüsse verwiesen.

10) Eröffnungsbilanz; Sachstand
Zur Kenntnis genommen.

11) Jahresrechnungen 2001-2004; Sachstand
Zur Kenntnis genommen.

12) Bestellung Wirtschaftsprüfer
Mit den Stimmen von CDU und FDP angenommen. Ein Änderungsantrag der SPD, die Vergabe der Jahresrechnungsprüfungen der Eigenbetriebe und Stadtverwaltung neu auszuschreiben, wurde abgelehnt.

13) Teilrückübertragung des Betriebsgebäudes
Mit den Stimmen von CDU und FDP angenommen. Ein Änderungsantrag der SPD, das Betriebsgebäude nicht in die Wasser-GmbH, sondern zurück in städtisches Vermögen zu überführen wurde abgelehnt.

14) Umsetzung der FFH- und VogelschutzRL in Hessen: Entwurf der Natura 2000-Verordnung, Nachanhörung
Wegen „fortgeschrittener Stunde“ vertagt auf die kommende Sitzung der Stadtverordneten.

15) Elektronisches Stellwerk (ESTW) Rechte Rheinstrecke
Wegen „fortgeschrittener Stunde“ vertagt auf die kommende Sitzung der Stadtverordneten.

16) Änderung der Sondernutzungssatzung
Weil die CDU in der Vergangenheit wohl des öfteren die Satzung nicht eingehalten hat, hat sie sie nun eben geändert – einleuchtend, oder?! Zukünftig darf nun also schon samstags acht vor Wochen vor der Wahl plakatiert werden (was ja noch unsere Zustimmung findet, um ehrenamtlich aktive nicht sonntags zum Plakate aufstellen verdonnern zu müssen) und zudem flächendeckend in Din A0. Dies gereicht aber nur der CDU zum Vorteil, weil sie als einzige Partei im Stadtgebiet Din A0-Plakatständer besitzt und deren Plakatierung zuvor laut Satzung eben verboten war - ein Schelm, wer da böses denkt….
Unser Änderungsantrag auf Beibehaltung des derzeitigen Formats Din A1 wurde dementsprechend abgelehnt und die Satzungsänderung mit den Stimmen von CDU und FDP angenommen.

17) Jahresabschluss 2006 Eigenbetrieb Kultur und Freizeit
Wegen „fortgeschrittener Stunde“ vertagt auf die kommende Sitzung der Stadtverordneten.
P.S.: Im Anschluss gab es dann aber in friedlicher Atmosphäre noch das obligatorische Weihnachtsessen.

Sonntag, Dezember 16, 2007

Anspruch und Wirklichkeit

Den festen Vorsatz hatte ich gehegt, mir dieses Jahr frühzeitig Gedanken über die alljährlichen Weihnachtsgeschenke für meine Liebsten zu machen...hat nicht geklappt.

Samstag, Dezember 15, 2007

Back to the roots

Einem Artikel des aktuellen "Uni-Spiegels" über die spannende Praktikumsplätze konnte ich heute entnehmen, dass meine beiden Handys zumindest am Arbeitsplatz Europäische Kommission noch absolut in sind. Denn dort dürfen Angestellte grundsätzlich nur Handys ohne die Möglichkeit, Fotos, Videos oder Tonaufnahmen zu machen, besitzen...

Freitag, Dezember 14, 2007

Aphorismen

Noch den Sand in den Augen quält man sich Freitag morgens aus dem Bett und in den Hörsaal, um den Worten des Professor Dr. Karlhans Sauernheimer in der "Einführung in die VWL und VGR" zu lauschen - es muss also etwas dran sein an diesem Mann und seiner Art, den Stoff dem Auditorium zu vermitteln, betrachtet man sich nur den für diese Uhrzeiten verhältnismäßig sehr gut gefüllten Hörsaal. Ein Grund dafür könnten seine stets amüsanten und abwechslungsreichen Vorlesungseinstiege sein - findet er mal keinen lustigen wie passenden Cartoon in einer der von ihm so sehr geschätzten und uns Studenten ans Herz gelegten Tageszeitungen oder hat er mal eben nicht wieder einen Streit mit seiner Ehefrau mit volkswirtschaftlichen Argumenten verloren, empfiehlt er uns eben ein Buch und liefert auch gleich ausgewählte Leseproben. Eines der von ihm empfohlenen Bücher beinhaltet eine Vielzahl von Aphorismen, wovon e ru.a. auch folgende wie ich finde gelungene Kostproben gewährte:
  • "Der Sport...ist ein Breitensport"
  • "Wer einen Satz mit 'Verstehen Sie mich jezzt bitte nicht falsch' beginnt, hat schon begonnen, zu verstehen"
  • "Fette leben kürzer - aber essen länger"
  • "Der Sargdeckel ist aus Sicht des Verbrauchers schmucklos"
  • "Autoverkäufer verkaufen Autos, Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen, Volksvertreter...?

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Im Auftrag des Volkes...

...muss man sich als Stadtverordneter eben auch mal von der angeblich an christlichen Werten orientierten Mehrheitsfraktion im Oestrich-Winkeler Haupt- und Finanzausschuss als "Frevel", "undemokratisch" und "unerzogen" bezeichnen lassen, wenn man andere inhaltiche Auffassungen vertritt.

Mittwoch, Dezember 12, 2007

Wahlamt

"In ein Amt gewählt zu werden, ist oft schädlich für den Körper und immer nachteilig für die Seele."

- Cosimo de Medici (1389-1464), Florentiner Bankier, faktisch Herrscher von Florenz -

Dienstag, Dezember 11, 2007

"Doch nicht der Gerd'!"...

...dürfte sich der ein oder andere gedacht haben, als der russische Präsident Wladimir Putin heute bekannt gab, den ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew bei der Präsidentenwahl im März zu unterstützen und so quasi zu seinem Nachfolger auszurufen...

Montag, Dezember 10, 2007

Sterben

"Ich bin derjenige, der sterben muss, wenn der Zeitpunkt zum Sterben für mich gekommen ist. Lasst mich bitte auch so leben, wie ich will."

- Jimi Hendrix (1942-1970), US-amerikanischer Rockmusiker -

Sonntag, Dezember 09, 2007

Stöckchen: Weihnachten

1) Feierst Du überhaupt Weihnachten? Auf jeden Fall! Eines der traditionellsten und auch schönsten Feste, die Stimmung die Tage vorher zieht einen einfach zwangsläufig in seinen Bann.
2) Feierst Du mit der Familie oder gehst Du weg? Auf jeden Fall zunächst mit der Familie gemeinsam essen und bescheren. Dann mal schauen, was das private Umfeld so „verlangt“…
3) Hast Du Dir schon Gedanken über Geschenke gemacht oder sogar schon welche gekauft? Gedanken...ähm...Geschenke gekauft...hust...
4) Gibt es schon Pläne für das Weihnachtsessen? An Heiligabend gibt es traditionell Wiener Würstchen und Kartoffelsalat, an den Feiertagen wird dann groß und lecker aufgetischt :D
5) Hast Du einen Weihnachtsbaum? Klar, einen großen im Wohnzimmer, einen kleinen in einem meiner Zimmer.
6) Wirst Du in die Kirche gehen? Definitiv ja! Feste Tradition – und Betonung liegt auch auf "gehen". Jeden 24.12 geht’s zu Fuß in die Hattenheimer Kirche und zurück.
7) Glaubst Du, dass an Weihnachten Schnee liegen wird? Ich wünsche es mir, lieber Weihnachtsmann…

Was ist ein Stöckchen?

Samstag, Dezember 08, 2007

Klimaaktionstag

Nun ist also die BILD-Zeitung angetreten, um das Klima zu retten. Und wer hätte gedacht, dass es so einfach ist: Für 5 Minuten soll in der Bundesrepublik am Abend des 8. Dezember das Licht ausgehen, als "eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft". Interessant ist dabei aber vor allem, wer da so alles mitmacht: BMW, Mercedes-Benz und Porsche bspw. (das sind die mit den besonders klimaschonenden Autos) oder Evonik, die gerade in Duisburg, Lünen und Herne drei neue Steinkohlekraftwerke bauen möchte. Alle machen sie 5 Minuten das Licht aus...

Donnerstag, Dezember 06, 2007

Geburtstagsstern

Ich habe doch tatsächlich einen Geburtstagsstern, also einen Stern, der genau so viele Lichtjahre entfernt ist wie ich alt bin. Der gute Kerl heißt "Beta Hydri" und entstammt dem "Hydrus-Sternensystem". 

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Montag, Dezember 03, 2007

Die Zeit ist reif!

Sonntag Dr. Hermann Scheer, heute Andrea Ypsilanti im Wahlkreis zu Besuch - genauer gesagt im restlos gefüllten Domzentrum in Geisenheim. Nach der Begrüßung des Podiums und der Gäste durch die stlv. Vorsitzende der SPD-Geisenheim, Gaby Bischoff, und einer Reihe von Grußworten durch die SPD-Landtagskandidaten Marius Weiß und Matthias Hannes, dem SPD-Vorsitzenden im Rheingau-Taunus-Kreis, Martin Rabanus, dem Landrat Burkhard Albers und der noch amtierenden SPD-Landtagsabgeordneten Christel Hoffmann folgte dann die häufig durch Applaus unterbrochene Rede der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti 1,2.

Sonntag, Dezember 02, 2007

Solarpapst

Einer beeindruckenden Informationsveranstaltung der Schlangenbader SPD mit dem Titel "Neue Energie für Hessen" konnte ich heute beiwohnen. Referent: Dr. Hermann Scheer, Träger des alternativen Nobelpreises aufgrund seiner Verdienste um den Einsatz und die Förderung regenerativer Energien weltweit. Beeindruckend, wie die bis auf den letzten Platz gefüllte Kaffeehalle den in der Tat überzeugenden Worten des sog. "Solarpapstes" 80 volle Minuten lauschte und Hermann Scheer Stück um Stück die verfehlte Energieideologie und daraus folgende Politik der hessischen CDU-Landesregierung zerlegte. Hoffen wir mal auf die Umsetzung dieses ambitionierten Programms "Neue Energie für Hessen" ab dem 27. Januar 2008...