Montag, März 31, 2008

Gänseblümchen zupfen

Na das ist doch mal was innovatives! Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie...

Marketing-Endspurt: Jetzt heißt es nochmal im Schnelldurchgang alle 213 Folien, 126 Seiten Skript und 12 Übungskapitel durchgehen.

Sonntag, März 30, 2008

Storys from the gasstation

Telefon klingelt, 08/15 Shell-Station-Guten-Tag-Begrüßung von mir, am anderen Ende der Leitung gibt sich ein Pächter einer anderen Tankstelle im Rheingau zu erkennen mit der Frage: "Wie hoch sind denn eure Benzinpreise?" Nach meiner Antwort vernahm ich aber nur noch ein "So ne Sch****, 4 Cent drüber und da wunder ich mich noch...*Bamm*"...

Samstag, März 29, 2008

Auf dem Weg in die soziale Moderne

Ganz im Zeichen des großen Y und dem „Weg in die soziale Moderne“ stand der heutige wahrscheinlich nicht ganz unhistorische, vor allem aber gut geschützte Parteitag der hessischen SPD in Hanau, auf dem die große Mehrheit der Delegierten (hier Teile der RTK-Delegation) die Landtagsfraktion legitimierten, alle parlamentarischen Möglichkeiten zu nutzen – also auch die Linkspartei – um parlamentarische SPD-Initiativen umzusetzen. Andrea Ypsilanti selbst wurde nach der Parteitagseröffnung durch den Vorsitzenden der südhessischen SPD, Gernot Grumbach, und ihrer Rede vor dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal mit stehendem Applaus bedacht. Ausgeschlossen wurde hingegen eine große Koalition, was ein Teil der Delegierten jedoch für einen strategischen Fehler hielt, dafür aber auch vereinzelte Buhrufe ernteten. Das öffentliche Interesse in Form von diversen Kundgebungen von Juso-, IG-Metall- und Frauengruppen (die Junge Union mit ‚Ypsilanti-machtgeil’-Shirts habe ich leider verpasst) war aufgrund des zu erwartenden Spektakels daher ebenso hoch wie das mediale, was die zahlreichen Kameras und interviewpartnersuchenden Reporter eindrucksvoll dokumentierten. Aber auch eine ganze Schar an (Polit-)Prominenz wie etwa die Bundesentwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der SPD-Parteiratsvorsitzende Claus Möller, „Solarpapst“ Hermann Scheer, die „Grand Person“ der SPD, Erhard Eppler, der Sozialwissenschaftler Horst-Eberhard Richter oder weite Teile der SPD-Landtagsfraktion wie u.a. der innenpolitische Sprecher Günter Rudolph (der damals bei meiner Nominierung zum Wahlkreisersatzkandidaten für den Wahlkreis Rheingau als Gastredner anwesend war) ließen es sich nicht nehmen, heute die Reise in den „Congress-Park“ von Hanau anzugehen. Gerhard Grandke wollte aber leider nicht verraten, wo die hessische SPD heute stehen würde, wenn er im Dezember 2006 als Spitzenkandidat angetreten wäre ;-)

Donnerstag, März 27, 2008

Spiel mit dem Feuer

"Die Männer mögen das Feuer erfunden haben – aber die Frauen wissen besser, wie man damit spielt."

- Sarah Jessica Parker (*1965), US-amerikan. Schauspielerin -

Mittwoch, März 26, 2008

Juso-Stammtisch: "SPD & Linke - Wortbruch oder Liebe auf den 2.Blick"

Ein interessanter, zuweilen kontroverser, aber stets sachlicher Diskussionsabend ist die Quintessenz aus dem heutigen Juso-Stammtisch zum Thema „SPD & Linke – Wortbruch oder Liebe auf den 2. Blick“, dem neben vielen Besuchern auch der SPD-Landtagsabgeordnete Marius Weiß bewohnte.
Jusos laden zu Stammtisch
Zum öffentlichen Stammtisch unter dem Motto „SPD & Linke – Wortbruch oder Liebe auf den 2. Blick“ laden die Jusos Rheingau und Jusos Rheingau-Taunus am 26.03. in den Gasthof Distelfink in Oestrich-Winkel, An der Basilika 8, ein. Als Ehrengast hat auch der Landtagsabgeordnete Marius Weiß zugesagt, der Veranstaltung beizuwohnen. Die Jusos freuen sich bei ihrem Stammtisch ab 19.30 Uhr auf zahlreiche interessierte Besucher und Diskussionsteilnehmer.

Die rote Speerspitze Hessens

Das liest man doch gerne im Mitteilungsorgan der Deutschen Sozialdemokratie, dass der eigene Rheingauer Wahlkreis hessenweit mit die meisten Stimmenzuwächsen bei der zurückliegenden Landtagswahl erzielt hat :D

Da passt es auch, dass Herr Norbert Kortus, ein CDU-Mitglied aus Niedernhausen, in seinem Blog "Kommunalpolitik im Rheingau-Taunus-Kreis" positiv über die Jahreshauptversammlung der Jusos im RTK und unsere Arbeit berichtet hat - dafür recht herzlichen Dank!

Dienstag, März 25, 2008

Ode an den Lenz

Lieber Lenz, was soll das denn? Erst lockst Du uns mit Sonne, blauem Himmel und sogar ein bisschen Wärme. Doch dann reißt du langsam aber sicher die Tage wieder in die Kälte zurück und lässt die Straßen schaudern im Wind, bringst Kälte, Schnee und Eis sogar. Aber sei Dir bewusst: Die Zeit arbeitet gegen Dich! Und das weißt du genau! Was du auch tust, es dauert nicht ewig - auch nicht in diesem Jahr. Aber bis dahin erfordern außerordentliche Witterungsbedingungen (wie hier in Überresten noch erkennbar aus Taunusstein kommend) zumindest für diese Jahreszeit außerordentliche Kleidungsmaßnahmen :-/

Montag, März 24, 2008

Perrongeburtstag 08

Wie jedes Jahr am Ostersonntag ging es auch dieses Jahr wieder ins Perron Ostern zum 21. Perron-Geburtstag , wobei sich „in“ das Objekt der Begierde aufgrund der Masse an Menschen westlich 1,2 und östlich 1,2 entlang der Eisenbahnstraße mehr als schwierig gestaltete - zumal sich dieser „Trend“ dann auch im inneren der Lokalität unentwegt fortsetzte. Aber wie in jedem Jahr hat das Perron auch dieses Jahr wieder all' seine Kinder heimgeholt und es war mal wieder ein schönes Erlebnis, Menschen wiederzutreffen, die sonst das Jahr über in der ganzen Welt verstreut Studium, Beruf oder familiären Verpflichtungen nachgehen. Und das wird sich hoffentlich auch in den kommmenden 21 Jahren nicht ändern! Empfehlen will ich im übrigen auf jeden Fall noch den unvergleichlichen Spießbraten "hausgemachte Art", der wie jedes Jahr auch dieses mal wieder meinem Gaumen vorzüglich gemundet hat.

Sonntag, März 23, 2008

Frohe Ostern!

Viel Erfolg bei der Ostereiersuche und ein frohes Osterfest (wie hier am Hallgartener Ortseingang)!

Und passend zum Festtag gibt es heute auch noch ein nettes (süßes) Filmchen...




 


Samstag, März 22, 2008

Missverständnisse

Da schneit mir heute doch tatsächlich ein Schreiben des Politmagazins "Cicero" ins Haus, in dem man mir aufgrund meiner "Kandidatur zur Landtagswahl" ein Abonnement nahe legen möchte - kluge Akquise sag ich dazu nur.

Storys from the gasstation

Gewohnheitsmäßig antwortete ich heute des öfteren mit einem mehr oder weniger plakativen "Danke, gleichfalls", wenn mir ein Kunde mal wieder ein "Frohes Ostern" gewünscht hatte. Ein einziges mal allerdings erntete ich heute auf diese Antwort ein grinsendes Kopfschütteln. Warum? Naja, Moslems wünschen zwar freundlicherweise gerne ein schönes Osterfest, selber feiern ist dann aber doch eher die Seltenheit ^^.

Freitag, März 21, 2008

Karfreitag

Ein bisschen zu viel Regen und Hagel nach meinem Empfinden für einen gewöhnlichen Karfreitag, so Mitten in der Märzblüte...

Aktueller Zwischenstand Marketing: 185/213 Folien.

Donnerstag, März 20, 2008

Variety seeking

Schon gehört? Ja?! Naja, ich wiederhole es trotzdem nochmal der Sicherheit halber:

"Mit Variety Seeking bezeichnet man das zeitliche Hybridverhalten aus Monoloyalität und Zero-Order-Verhalten, also das Verhalten des Käufers, sich eine Zeit lang monoloyal gegenüber einem Produkt zu verhalten, später zu einem Zero-Order-Käufer zu werden, um dann nach einiger Zeit wieder monoloyal zu sein." Quelle: wikipedia.org

Aktueller Zwischenstand: 143 von 213 Folien sind einigermaßen im Schädel drin.

Mittwoch, März 19, 2008

Arm und reich

"Reicher Mann und armer Mann
Standen da und sahn sich an
Und der Arme sagte bleich
Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich."

- Bertolt Brecht, 1898-1956, Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts -

Dienstag, März 18, 2008

Der Schein trügt

Entgegen allen Befürchtungen der Studierendenschaft fiel die Mathe-Klausur (zumindest für Bachelor-Studenten) mit einer Durchfallquote von ca. 35% doch noch recht human aus. Allerdings trügt der Schein gewaltig, denn auf dem Flur des alten Rewi-Gebäudes, wartend auf die Einsichtnahme in meine „Einführung und VWL/VGR“-Klausur, vernahm ich gestern die Kunde, dass die ursprüngliche Durchfallquote wohl bei 85% (!) gelegen hätte und die Bewertung nun so runtergesetzt wurde, dass „schon“ ein Drittel der Punktzahl zum Bestehen der Klausur gereicht hätten - was dann wie gesagt ca. 35% dennoch nicht gepackt haben..).

Montag, März 17, 2008

Trip to FFM

Anlässlich einer Sitzung des Juso-Bezirksvorstands Hessen-Süd ging es heute in die Main-Metropole. Schon auf der A3 auf Höhe Flughafen fielen die scheinbar inflationär in der Landschaft umherstehenden Baukräne der "ewigen Baustelle" ins Auge, von denen sich die startenden und landenden Flugzeuge aber freilich nicht weiter stören ließen. Ebenso markant auf dem Weg in das SPD-Parteihaus war auch mal wieder die Fahrt über die Kennedyallee 1,2. Vor Sitzungsbeginn war dann aber noch ein wenig Zeit, über die "Zeil", vorbei am bunten treiben auf Höhe der "Konstabler Wache", zu schlendern. Da die Sitzung diesmal aber eben nicht im Parteihaus, sondern im "Haus der Jugend" stattfand, konnten beim Gang auf der "Alten Brücke" über das Mainufer nicht nur linkerseits Gänse, sondern vor allem rechterseits auch der einmalig traumhafte Blick auf die Frankfurter Skyline genossen werden, der just in diesem Augenblick von der bestrahlten Sonne in die Abenddämmerung überging...

Sonntag, März 16, 2008

Wiedergewählt

Heute wurde ich auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis in Bad Schwalbach im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Eine schöne Anerkennung meiner Arbeit, die meine beiden Stellvertreter dankenswerterweise auch durch Übergabe einer Foto-Collage (beinhaltet Bilder aus meiner Juso-Tätigkeit der letzten Jahre) zum Ausdruck zu bringen versuchten. In diesem Sinne also auf in ein neues und tatkräftiges Juso-Jahr :-)
Jahreshauptversammlung der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis - Erfolgreichen Kurs unter Sinß fortsetzen
Zur diesjährigen ordentlichen Jahreshauptversammlung kamen die Jusos Rheingau-Taunus in Bad Schwalbach zusammen. Als Gäste konnten die JungsozialistInnen u.a. den stlv. Vorsitzenden der SPD in Bad Schwalbach, Andreas Ruck, den stlv. Vorsitzenden der Jusos Hessen-Süd, Behnam Yazdani, den Vorsitzenden der SPD im Rheingau-Taunus-Kreis, Martin Rabanus, den SPD-Unterbezirksgeschäftsführer Michael Happ sowie die Landtagsabgeordneten Christel Hoffmann und Marius Weiß begrüßen. Diese hoben in Grußworten auch sogleich die wichtige Rolle der Jusos als Ansprechpartner und Verfechter der Interessen der jüngeren Generation hervor und verwiesen auf das erfolgreiche Engagement der Rheingau-Taunus-Kreis-Jusos im vergangenen Geschäftsjahr. Vor der Neuwahl des Vorstands standen die Rechenschaftsberichte aus dem vergangenen Geschäftsjahr auf der Tagesordnung: Mit
  • der Wiederbelebung der Juso-Arbeitsgemeinschaft im Idsteiner Land,
  • einer wiederholt erfolgreich organiserten Großraumdisco im Untertaunus, auf der sogar der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch zu Gast war und somit zu bestätigen scheint, dass auf Juso-Partys in der Tat parteiübergreifend gut gefeiert werden kann,
  • der 30-jährigen Jubiläumsfeier, der u.a. als Ehrengäste Klaus Uwe Benneter und Björn Böhning beiwohnten,
  • Informationsveranstaltungen zu den Themen „Innovationspotenzial Frau“, „ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis“ und „Pro & Contra Mindestlohn“,
  • der Verabschiedung sämtlicher Juso-Anträge auf dem letzten SPD Unterbezirksparteitag und dem Einzug von sieben Mitgliedern in den SPD-Unterbezirksvorstand im Juso-Alter,
  • der Beteiligung an zahlreichen Bürgermeisterwahlkämpfen im vergangen Jahr und
  • der Unterstützung der SPD-Landtagskandidaten Matthias Hannes und Marius Weiß im zurückliegenden Landtagswahlkampf, u.a. mit der medial Aufmerksamkeit erregenden „Kickt-den-Koch-Kampagne“
als nur einige hervorgehobene Beispiele konnte der Vorsitzende Carsten Sinß auf ein nach seinen Worten „mehr als erfolgreiches Juso-Jahr 2007/08“ zurückblicken. „Es war dabei stets oberstes Ziel, junge Menschen an die Politik heranzuführen und sie für die Umetzung ihrer politischen Interessen zu begeistern, ohne dabei den Spaß an der Sache zu verlieren“, so Sinß. Sein abschließender Dank galt vor allem den aktiven Jusos im vergangenen Geschäftsjahr, ohne die die Vielzahl von Aktivitäten so nicht möglich gewesen wäre. Nach den Berichten aus den Juso-Arbeitsgemeinschaften und der einstimmigen Entlastung des Vorstands bestätigten die Jusos schließlich wieder Carsten Sinß aus Oestrich-Winkel mit großer Mehrheit im Amt des Vorsitzenden sowie Gloria-Johanna Jörg (Heidenrod) und Ralf Bachmann (Eltville) als dessen Stellvertreter. Das Amt des Kassierers wird weiterhin Tobias Daubitz (Geisenheim) ausüben, als Schriftführer wurde Michael Morvilius (Eltville) in seinem Amt bestätigt. Den Vorstand komplettieren des weiteren zukünftig als Beisitzer: Sebastian Busch (Lorch), Svenja Feth (Taunusstein), Jan Eric Filipczak (Geisenheim), die ehemalige hessische Juso-Vorsitzende Solveig Golz (Niedernhausen), Philipp Porkert (Aarbergen), Tim Tannhof (Idstein) sowie Tobias Vogel (Niedernhausen). Den nicht mehr angetreteten Vorstandsmitgliedern Ana Heydock, Christian Krekel, Alexander Frank, Jörg Wilhelm und insbesondere Daniel Ott als einem der dienstältesten aktiven Juso-Mitgliedern sprach Sinß noch einmal unter großem Applaus der Versammlung seinen Dank für Ihr Engament bei den Jusos aus. Im Anschluss an die Vorstandswahlen wurden noch Carsten Sinß und erstmals auch Gloria-Johanna Jörg für den Bezirkvsorstand der Jusos Hessen-Süd nominiert. Mit verabschiedeten Anträgen zu den Themen Ausbildungspatenschaften, Nassauische Touristikbahn, Einführung von Bürgerhaushalten, Mitgliederwerbung, Öffentliche Daseinsvorsorge, Flächendeckende DSL-Versorgung, Frauen am Arbeitsmarkt, Förderung Erneuerbarer Energien und dem beschlossenen Beitritt des Juso-Unterbezirks zur Einwendergemeinschaft gegen das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue stellten die Jusos zudem auch viele inhaltliche Forderungen an die unterschiedlichen Parteigliederungen. Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de.

Samstag, März 15, 2008

Storys from the gasstation

Blöd oder vielmehr nass gelaufen für den unfreundlichen Kerl beim Waschkartenkauf, dass sein Audi A8 noch nicht einmal "Vorwaschen und Waschen" in der Waschstraße übersteht, ohne per Überbrückungskabel wieder zum laufen gebracht werden zu müssen :D

Freitag, März 14, 2008

"Marx" reloaded

Viele sahen seine Werke schon als überaltert an, ein Platz reserviert im angestaubten Regal der Geschichte. Eben ganz, wie es sich für ein Relikt seiner Zeit gehört. Doch dort ist es offensichtlich nur zwischengelagert. Denn Karl Marx, von dem ich hier spreche, mag seit heute zwar 125 Jahre tot sein, aber so manche seiner Ideen sind immer noch hochaktuell. Aber das es nun einen Erzbischof brauchte, um Marx’ Könisgwerk, „Das Kapital“ mittels gelungenem Marketing-Gag bei der wahl und verknüpfung von Autor und Titel wieder neu aufleben zu lassen, scheint auf den ersten Blick bemerkenswert, wurde der Glaube von Marx doch kurzerhand als "Opium des Volkes" abgetan. Reinhard Marx, Erzbischof von München und bisher noch Bischof von Trier, möbelt in seinem gesellschaftskritischen Werk nun die Thesen seines Namensvetters wieder auf und pflichtet ihm sogar in einem Punkt bei: "Nie triumphierte das Kapital schamloser als heute.“ Das kann man als JungSOZIALIST ja mal so stehen lassen…
Aber kann es da nur ein Zufall der Geschichte sein, dass sich just auch heute die Ankündigung von Gerhard Schröders „Agenda 2010“ das fünfte mal jährt…?

Donnerstag, März 13, 2008

Eitel

"Niemanden stört eine Unterbrechung, wenn es Beifall ist."

- Joachim Fuchsberger (*1927), deutscher Filmschauspieler -

Mittwoch, März 12, 2008

Die BWL’er-Brut

Wer ist schuld an Skandalmanagern? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Replik über einen Artikel des indischen Managementgurus Sumantra Ghoshal, der unter Betriebswirtschaftsprofessoren hohe Wellen schlug und auf dessen Inhalt ich heute per Zufall gestoßen bin – und als BWL-Student natürlich auch nicht ganz uneigennützig gleich mal interessiert „konsumiert“ habe. Und siehe da: Unter dem Titel „Bad Management Theories Are Destroying Good Management Practices“ betreibt Ghoshal gnadenlose Kollegenschelte. Die BWL-Professoren, so Ghoshal, seien mitschuldig an Unternehmensskandalen und trügen Mitverantwortung für unmoralisches oder sogar kriminelles Verhalten von Managern. Zum Beispiel Kenneth Lay, der spätere Geschäftsführer von Enron. Er studierte Volkswirtschaft an der University of Missouri und promovierte 1970 im selben Fach an der University of Houston. Im Oktober 2001 gab Lay zu, dass Enron seine Bilanzen um 1,2 Milliarden Dollar aufgebläht hat. Schon ab September hatte Lay einen Großteil seiner Enron-Anteile an der Börse verkauft, während er gleichzeitig die Beschäftigten ermutigte, Enron-Aktien zu kaufen. Keine 2 Monate später war Enron pleite, die Anleger verloren Milliarden, 20.000 Mitarbeiter ihre Stelle. Im Mai 2006 wurde Lay von einem Gericht in Houston/Texas in sechs Fällen des Betrugs für schuldig befunden. Am 5. Juli 2006 starb er infolge einer Herzattacke. Liegt es nun auch an Defiziten in der Managerausbildung, wenn Manager sich so skandalös verhalten, fragt Goshla in seinem Artikel? Der Fall Enron und andere Skandale der New Economy hatten die Diskussion darüber schon längst entfacht, als Sumantra Ghoshal seinen Artikel schrieb. Die Leute an der Ausbildungsfront, die Hochschullehrer, blieben allerdings skeptisch, was ihre Möglichkeiten betrifft, wie u.a. jüngst eine Umfrage unter Wirtschaftsprofessoren in den USA bestätigte ( „…und auch Blicke in die Mainzer Fakultät stützen diese Vermutung…“ ). Immerhin befinden sich die Befragten mit ihrer Skepsis in guter Gesellschaft, denn schon Platon schrieb: „Wenn wir aber jetzt in unserer ganzen Untersuchung richtig zu Werke gegangen sind und geredet haben: so entstände die Tugend weder von Natur, noch wäre sie lehrbar, sondern durch göttliche Schickung wohnte sie denen bei, ..., denen sie beiwohnt.“ Nun wusste Sumantra Ghoshal ebenso wenig wie Platon einen Weg, wie man Tugend lehren kann. Wohl aber war er sich sicher, einen Weg zu kennen, wie man Tugend ausmerzen kann: durch das BWL-Studium. Denn in Verhaltensexperimenten verhalten sich Ökonomen wohl tatsächlich regelmäßig selbstsüchtiger als Vergleichsgruppen. Eines dieser Experimente wurde an der Universität Hohenheim durchgeführt. Vor einer Filmvorführung des studentischen Filmklubs konnten die Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen. Sie sollten dazu dem Filmklub einen Klempner aus einer vorgegebenen Liste vorschlagen. Je teurer der vorgeschlagene Klempner war, desto höher war der mögliche Gewinn, desto geringer war allerdings auch der Betrag, den der gemeinnützige Filmklub von den Veranstaltern des Gewinnspiels bekommen sollte. Aus den abgegebenen Vorschlägen wurde der Gewinner nach dem Ende des Films zufällig ermittelt. Die gewonnene Summe wurde nicht öffentlich bekannt gegeben. Auch ein Gewinner, der nur seine eigene Provision im Auge hatte, konnte so nicht durch die anderen moralisch verurteilt werden. Die spätere Auswertung von insgesamt 161 Vorschlägen ergab: Wirtschaftsstudenten empfahlen häufiger als Studenten anderer Fächer einen teuren Klempner. Der Filmklub, den sie selbst besuchten, lag ihnen offensichtlich weniger am Herzen. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern waren nur gering. Die Teilnehmer eines anderen Experiments bekamen eine Summe von umgerechnet 12 €. Sie konnten den Betrag nach Belieben zwischen sich und einem anderen Mitspieler aufteilen und diesem ein Ultimatum stellen. Entweder er nahm das Angebot an, egal wie gering, oder er ging leer aus. Wenn der andere allerdings das Angebot ablehnte, dann bekam auch der Ultimatumsteller kein Geld. In diesem Ultimatumspiel neigen die meisten dazu, eine Aufteilung halbe-halbe vorzuschlagen oder sich eine kleine Prämie zu gönnen und ein Verhältnis von 60 zu 40 anzubieten. Wirtschaftsstudenten weichen jedoch auffallend häufig von diesem Schema ab. Sie billigen sich selbst eine größere Prämie zu. Fragt sich nun also, ob eigennützige Menschen häufiger Wirtschaftswissenschaften studieren oder ob das Wirtschaftsstudium erst die Menschen eigennütziger macht. Manches deutet darauf hin, dass Letzteres zumindest auch stimmt, denn fortgeschrittene Wirtschaftsstudenten schlagen in dem Ultimatumspiel eine ungleichere Verteilung vor als Studienanfänger. Vergleichbares konnte man für Studenten anderer Studienfächer nicht feststellen. Sumantra Ghoshal führte dieses abweichende Verhalten der Ökonomen auf den Einfluss der Theorien zurück, die sie tagtäglich während ihres Studiums vorgesetzt bekommen, u.a. auch das Modell des Homo oeconomicus. Dieses Modell dominiert in den Volkswirtschaftsvorlesungen der Unis, wird aber inzwischen auch in der Betriebswirtschaft, der Soziologie, ja quasi in allen Sozialwissenschaften gerne benutzt. Der Mensch ist hier ein genau kalkulierendes und selbstsüchtiges Wesen, stets auf die Maximierung seines eigenen Nutzens bedacht. Mehr noch, in der so genannten Agency-Theorie geht man explizit davon aus, dass Menschen selbst vor Lug und Betrug nicht zurückscheuen, vorausgesetzt es rechnet sich. Für die Wirtschaftsforscher selbst hat das Modell des Homo oeconomicus laut Ghoshal einen großen Vorteil, denn wer rechnet, wird selbst berechenbar. Und den berechenbaren Menschen brauchen die Ökonomen schließlich, um ihre Prognosen zu erstellen und sich selbst unentbehrlich zu machen...

Dienstag, März 11, 2008

Gleichberechtigung

Auszug aus dem Intranet der Commerzbank:

Fokus Väter: gelebte Vielfalt.
Ein Netzwerk für Männer mit Nachwuchs
Immer mehr Männer in der Commerzbank wollen aktiver Vater und berufstätig sein. Seit 2004 haben sie eine Anlaufstelle: Das Commerzbank-Netzwerk „Fokus Väter“ trifft sich regelmäßig, um sich innerbetrieblich mit der Chancengleichheit aus Sicht der Männer zu befassen. Es kommen Väter aus unterschiedlichen Bereichen der Bank zusammen, um eine neue Kultur zu etablieren. Dass Männer Kind und Karriere vereinbaren können, beweisen die Mitglieder von „Fokus Väter“ jeden Tag. Die Ziele des Netzwerks „Fokus Väter“:
  • Beispiele aktiver Vaterschaft vorleben und auf unterschiedliche Lebensmodelle aufmerksam machen.
  • Ein positives Väterbild bankintern und nach außen vermitteln.
  • Väter ermutigen, neue Wege zu gehen.
  • Eine Plattform zum regelmäßigen Austausch bieten.
  • Führungskräfte für das Thema sensibilisieren.
  • Die Bedeutung von Familienkompetenzen etablieren.
Wenn Sie in das Netzwerk "einsteigen" möchten oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an XXX. Auch Dr. XXX unterstützt die Arbeit des Netzwerks. Erfahren Sie aus seinem Grußwort warum und was es außerdem noch Interessantes über "Fokus Väter" oder aus Erfahrungen der Kollegen zu berichten gibt.

Montag, März 10, 2008

Linke Volkspartei der Mitte

„(…) Kurt Beck gibt die Richtung vor. Damit soll klar werden: Die SPD ist die linke Volkspartei der Mitte (…)“.
…aha…?!

Sonntag, März 09, 2008

Die Bräutigamseiche

Eine nette Geschichte, die ich da heute per Zufall aufgeschnappt habe über eine Eiche im Dodauer Forst bei Eutin in Schleswig-Holstein, die sogenannte „Bräutigamseiche“. Überlieferungen zufolge ist der Baum inzwischen über 500 Jahre alt und war lange der einzige Baum der Welt mit einer eigenen Postanschrift. Und ein interessanter Brauch soll hier gelegentlich gepflegt werden: Wenn ein Mädchen bei Vollmondschein schweigend und ohne zu lachen dreimal um den Baum geht und dabei an den Geliebten denkt, so wird sie noch innerhalb eines Jahres heiraten. Zu seinem Namen kam der Baum aufgrund einer Eheschließung unter seinen Ästen. Am 2. Juni 1891 trauten sich Frau Ohrt (Tochter des Dodauer Oberforstmeisters) und Herr Schütte-Felsche (Schokoladenfabrikant) unter dieser Eiche. Im Vorfeld war der Vater der Braut gegen diese Verbindung und verbot den Kontakt, so dass die beiden Liebenden heimlich Liebesbriefe über ein Astloch dieses Baums austauschten. Nachdem der Förster einsehen musste, dass er gegen die Liebe machtlos war, gab er seinen Widerstand auf und ermöglichte so die Hochzeit unter dieser Eiche. Aufgrund obiger Vorgeschichte und der darauf folgenden Mundpropaganda ergab es sich, dass zahlreiche Menschen diese Eiche anschrieben, um dort möglicherweise einen Leser zu finden, der sich des Schreibers annimmt. 1927 musste als Folge eine Leiter angestellt werden und die Post begann, Briefe hierher zuzustellen. Die Eiche erhielt daher eine eigene Anschrift, mit heutiger Postleitzahl lautet sie „Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin“. Inzwischen sind aufgrund der an der Eiche stattfindenden Konversation über einhundert Ehen geschlossen worden. Bis zu 40 Briefe gehen dort täglich ein. Das Postgeheimnis gilt an diesem öffentlichen Briefkasten nicht. Jeder, der mag, kann die vorliegenden Briefe lesen und/oder mitnehmen. Wer an „Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin“ schreibt, sucht meist einen Partner oder Brieffreund. Oftmals finden sich auch Briefe aus fernen Ländern wie Japan oder der Mongolei darunter, da über diesen besonderen Baum oft im Fernsehen berichtet wird.

Vielleicht sollte ich ja auch mal Block und Stift zücken und ein Briefchen schreiben... ^^

Quelle: Wikipedia

Samstag, März 08, 2008

Auf dem Weg in eine kommunistische Gesellschaft

„Zukunft der Arbeit - Zukunft der sozialen Sicherung“ lautete der Titel einer Informationsveranstaltung der Partei „Die Linke“ im Bürgerhaus von Mainz-Kastel, zu der mich ein junges Mitglied der Linkspartei gestern Abend eingeladen hatte. Als Referenten waren Katja Kipping und Axel Gerntke geladen, die ihre Konzepte für die Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung in Deutschland präsentierten. Als Moderator führte Wolfgang Storz, ehemaliger Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, durch den Abend. Katja Kipping, von 1999 bis 2003 Stadträtin in Dresden, zugleich Abgeordnete im Sächsischen Landtag bis 2006 und seit 2006 Mitglied im Bundestag als sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, ist seit der Gründung der Partei „die Linke“ im Juni 2006 auch deren stellvertretende Vorsitzende. Axel Gerntke ist Jurist und arbeitet seit 1993 als Gewerkschaftssekretär beim IG-Metall-Vorstand. Nach 24-jähriger Mitgliedschaft ist er im Jahr 2005 aus der SPD ausgetreten und seit Gründung der LINKEN dort Mitglied.Und dann saß ich da also inmitten eines bunt gemischten Publikums aus Ärzten und Lehrern, aber auch Migranten und Arbeitslosen, die alle irgendwie die Enttäuschung über die derzeitige persönliche oder allgemeine Situation des Landes einte und der vom Podium gepredigte Glaube daran, dass vor allem ein „gründlicher Systemwechsel in Deutschland“ dies alles überwinden könne. Der „Übergang in eine kommunistische Gesellschaft“ müsse angegangen werden, das „kapitalistische System habe ausgedient und entlarve sich Tag für Tag selbst“ waren nur einige der nicht selten geäußerten Thesen und Parolen dieses Abends.Legt man die Zahlen der der „Bundesagentur für Arbeit“ im Dezember 2007 zugrunde, waren ca. 3.400.000 Menschen in Deutschland als Arbeitslose registriert, 600.000 weniger als Ende 2006 und 1.200.000 weniger als Ende 2005. Allerdings arbeiten auch ca. 6.900.000 Menschen in Deutschland zu einem Niedriglohn, definiert als weniger als zwei Drittel der mittleren Lohnhöhe – das sind weniger als 9,80 € brutto in der Stunde oder weniger als 1700 € brutto im Monat. Ca. 1.300.000 Menschen verdienen so wenig, dass sie zusätzlich Arbeitslosengeld II erhalten, darunter sind 500.000 Vollzeitbeschäftigte. Ein FAZ-Kolumnist beschreibt diese Lage bildlich so: „An der Börse gossen sich die Händler nach Kursschluss Champagner ein, in Supermärkten sah man frustrierte Kundinnen nach Sonderangeboten suchen.“

Freitag, März 07, 2008

Und da waren es nur noch 41...

Gegen die Pläne der hessischen Landes-SPD zur Bildung einer Rot-Grünen Minderheitsregierung bildet sich heute Widerstand in Person der Darmstädter SPD-Landtagsabgeordneten Dagmar Metzger. Eine Zusammenarbeit mit der Linken komme für sie einem "Ritt auf der Rasierklinge" gleich, mahnte die Darmstädter Abgeordnete, die nach eigenen Beteuerungen als ehemalige Westberlinerin persönlich erlebt hat, wie die gegen alle Beteuerungen vom SED-Regime errichtete Mauer ihre Familie getrennt habe. "Politiker sollten sich an ihre Wahlversprechen halten", so Metzger.

Dies veranlasste Dr. Judith Pauly-Bender, Mitglied im Zukunfteam von Andrea Ypsilanti für den Bereich Frauen, zu folgender Aussage:
"Wir sind fürs Regieren gewählt und nicht dafür, das Gewissen zu untersuchen."
 
Dazu vollkommen wertfrei ein Auszug aus
Artikel 38, Absatz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:

"Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und NUR IHREM GEWISSEN unterworfen."

Donnerstag, März 06, 2008

"Große" Koalition?

Zwei Tage nach Bekanntgabe der ROT(-rot-)GRÜNEN Pläne in Wiesbaden laufen bei mir die E-Mail-Postfächer voll und das Telefon steht nicht still. Auch die Presse I, II stürzt sich natürlich in aller erdenklichen verbalen Brachialgewalt auf dieses Thema. Ich freue mich auf jeden Fall schon mal auf die Wahrnehmung meines Delegiertenmandats auf dem außerordneltichen SPD-Landesparteitag am 29. März...

Im Rheingau-Taunus-Kreis arbeiten wir aber derweil an weiteren UnterstützerINNEN für Andrea Ypsilantis Wahl zur Ministerpräsidentin :-) :

bm. Wer den Jungsozialisten im Rheingau-Taunus-Kreis ideologische Scheuklappen unterstellt, der liegt falsch. Jüngstes Beispiel: Die Jusos zollen der Frauen-Union und der CDU-Landtagsabgeordneten Petra Müller-Klepper allerhöchsten Respekt. Wenn es allein um deren Forderung ginge, dass mehr Frauen in die Kommunalpolitik gehören und auch Bürgermeisterinnen werden sollen, wäre sogar eine Große Koalition denkbar. Und der Logik des Vorschlags folgend, dass mehr weibliches Führungspersonal in der Politik gebraucht wird, finden es die Jusos ganz folgerichtig, dass die Abgeordnete Müller-Klepper bei der konstituierenden Sitzung des Hessischen Landtags am 5. April Andrea Ypsilanti (SPD) zur neuen Ministerpräsidentin des Landes Hessen mitwählt.
Wiesbadener Kurier, 06.03.2008

Mittwoch, März 05, 2008

Semesterferien!!!

...zumindest vorerst. 31.3 und 1.4 geht's dann weiter und bis dahin heißt es 120 Seiten Skript und 213 Powerpoint-Folien für Marketing lernen - zudem muss aber auch nochmal der gesamte VWL-Lernstoff wiederholt werden, wenn es was mit der Notenverbesserung werden soll. Internes Rechnungswesen heute zum Abschluss der ersten Klausurenrunde war machbar, u.a. Treppenumlageverfahren, gemischte kalkulatorische Abschreibung, Plankostenrechnung, nach Fix- und variablen Kosten getrennte Äquivalenzziffernrechnung. Blöd wird es nur dann, wenn man auf Lücke lernt und dann eine "Lückenaufgabe" mit 1/3 Gewichtung für die Klausurendnote dran kommt. Das wird mir die 1 und wohl auch die 2 vor'm Komma vermasselt haben...

Dienstag, März 04, 2008

Kundenservice

Ein sehr kundennaher Service der Rheingauer Volksbank ist das bei mir am Ort, die mich heute telefonisch auf das Fehlen des Geldbetrags auf einem spätabends in den Briefkasten geworfenen Überweisungsträger hingewiesen hat und diesen dann auch fernmündlich prompt ergänzt und für mich die Überweisung getätigt hat - wer braucht da schon Online-Banking...

Montag, März 03, 2008

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 03.03.2008

Tagesordnung:

Bericht und Anfragen

1)
Bericht des Magistrats

2)
Beantwortung von Anfragen

Mit zwei SPD-Anfragen bzgl. Zustand von Rad- und Wanderwegen und Verkaufserlös Rathaus Winkel

Neue Anträge von Fraktionen

3)
Antrag SPD-Fraktion betr. Änderung der Hauptsatzung

Einstimmig angenommen. Wurde glatt mal verschlafen, mit Umstellung auf die Doppik auch die städtische Hauptsatzung den neuen gesetzlichen Vorschriften anzupassen...

Neue Vorlagen des Magistrats

4)
Überplanmäßige Ausgaben

Die Neuschaffung einer Stelle für Öffentlichkeitsarbeit fand aufgrund unserer Auffassung nach
fehlender Notwendigkeit und Umgereimtheiten in der Umsetzung durch den Magistrat nicht die Zustimmung unserer Fraktion, wurde allerdings mit den Stimmen von CDU und FDP mehrheitlich beschlossen.

5)
Städtebauliches Entwicklungskonzept Rheingau

Einstimmig beschlossen

6)
Gas-Konzessionsvertrag mit der „Süwag Energie AG“

Mit den Stimmen von CDU und FDP mehrheitlich beschlossen. Ich und Teile meiner Fraktion stimmten gegen die Vorlage, da eine derartige Beschlussfassung über eine Vertragslaufzeit mit einer Laufzeit von 20 Jahren (!) ohne Spielräume über evtl. alternative Energieträger und ohne vorherige Beratung in einem Fachausschuss unseres Erachtens falsch und vor allem nicht zukunftsweisend ist.

Samstag, März 01, 2008