Donnerstag, Dezember 31, 2009

Das war 2009

Das bleibt aus 2009 in Erinnerung - ein kleiner Splitter ohne Anspruch auf Vollständigkeit

politisch


privat

Mittwoch, Dezember 30, 2009

Holland (26.-30.12.09)

Vom 26. bis 30. Dezember ging es im Stau nach Holland, genauer gesagt nach Liossens 1,2 in dieses beschauliche Domizil 1,2.

Liossens:
Weite Felder 1,2,3, so weit das Auge reicht. Und einen Sylvesterbrauch, vergleichbar mit Sperrmüll oder Polterabenden bei uns :-)

Esonstad:
Holländische Siedlungen, überdimensionale Pommes, ein alter Bekannter (Bollo der Bär) aus dem ersten Urlaub mit Kumpels 2003 in einem Landal-Ferienparkin Saarburg :-) und ein wunderbarer Blick auf das Meer 1,2 und sein Treibgut.

Paesens:
Wenn auch bei Dunkelheit unterwegs und mit schwachem Kameraequipment ausgerüstet musste man nur dieses Gatter auf dem Deich durchqueren, um einen meilenweit reichenden Blick auf die Nordsee zu erhalten.

Dokkum:
Enten, seltsame Verkehrshinweise, schöne Lichtspiele und viel Wasser 1,2,3,4,5

Leeuwarden:
Nette Schaufensterpuppen, viel orange 1,2 und eine schiefe Kirche.

Storys from the gasstation:
In Holland sind sie schon weiter: Vollautomatische Zapfsäulen ohne Shop, Bedienung und/oder Tankwart-Service :O

Freitag, Dezember 25, 2009

War’s Christkindche denn auch brav gewesen?

Ja, war es auch dieses Jahr wieder - der Wunschzettel wurde gut abgearbeitet! :D
Vom werten Bruderherz gab es eine Autobiographie meines früheren absoluten Lieblingstorhüters Rene Müller von Dynamo Dresden. Von den Eltern gab es u.a. neben einem Geldbetrag Bücher wie die „Geschichten vom Amt“, Martin Suters „Das Bonus-Geheimnis“, Jakob Arjounis „Der heilige Eddy“ und „Die Einsamkeit des Langestreckenläufers“ von Alan Sillitoe sowie noch "diverses Allerlei", was ich mir eigentlich jedes Jahr zwischen den Zeilen wünsche.

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Frohe Weihnachten!

Bevor ich mich wieder wie jedes Jahr nach Hattenheim zur Christmette mache, wo seit bestimmt einem guten Jahrzehnt die letzte Reihe auf der linken Emporenseite für meine Kumpels und mich reserviert ist, bleibt mir nur noch, an dieser Stelle ein schönes und friedliches Weihnachtsfest zu wünschen!!!

Mittwoch, Dezember 23, 2009

Stille-Nacht-ist-erst-morgen-Party

Sooo, die letzten Geschenke sind besorgt und eingepackt, nun geht es traditionell wie am 23.12. eines jeden Jahres auf die "Stille-Nacht-ist-erst-morgen-Party" (früher "Whisky in the Jar") - ich bin gespannt, welche Kinder das "Perron" dieses Jahr aus der Bundesrepublik und darüber hinaus nach Hause holt...

Samstag, Dezember 19, 2009

H2O-Max!

Im Rahmen der Vorlesung „Marketing in Theorie und Praxis II“ am Lehrstuhl für Marketing, Prof. Dr. Heil (p.H. D.) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, habe ich gemeinsam mit einer Kommilitonin am „Henkel Innovation Challenge 2009“ teilgenommen, dessen Ziel es ist, ein Produkt für Henkel im Jahr 2050 zu entwerfen. Unser Produkt: „H2O-Max!“
Das erste positive Feedback gab es auch bereits, sowohl von Seiten anderer KommilitonInnen wie auch von Henkel selbst.

Dear Tetyana and Carsten,
Thank you for participating in the Henkel Innovation Challenge (HIC).
We have successfully received your project and will take it into close consideration.
The next step now: your innovation will be evaluated by the Henkel managers. We will give you feedback until latest February 1, 2010.

Good luck, merry Christmas and a very happy New Year!

Best regards,

Henkel Innovation Challenge - Team

_________________________________
Henkel AG & Co. KGaA
VHC - Corporate Recruitment & Employer
Branding
Phone +49-211-797-4129
Fax +49-211-798-3698

E-mail: henkelchallenge.germany@henkel.com

Internet: www.henkelchallenge.com
Vision 2050: Take a Henkel brand into the future!
The international business game for students
Visit us on Facebook: www.facebook.com/henkelchallenge

Visit us on twitter: www.twitter.com/henkelchallenge

Freitag, Dezember 18, 2009

Jusos = Rotzlöffel?

Nachdem die Lorcher Jusos die Amtsführung des örtlichen Bürgermeister in der jüngeren Vergangenheit etwas mehr kritisert haben, als es dessen Anhängern lieb ist, sahen diese sich genötigt, mit Briefen ÜBER (!) (wohlgemerkt nicht AN) die verantwortlichen Jusos zu reagieren. Die Jusos und die Lorcher SPD nahmen dies zum Anlass einer öffentlichen Stellungnahme und verteilten den Vorgang in sämtliche Lorcher Haushalte, worauf es viele Sympathiebekundungen, aber auch zumindest eine - vorsichtig ausgedrückt - eher kritische Stimme gab :D

 

Mittwoch, Dezember 16, 2009

Die Uni ist besetzt: Nachwehen

Seit dem 10. November ist im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks das Audimax der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besetzt - mit allen damit einhergehenden Begleiterscheinungen...


Jobmesse fällt wegen Besetzung der Alten Mensa durch streikende Studierende aus
17.11.2009 - Streikende Studierende sehen ihre Forderungen im Vordergrund - "Praktika welt-offen" am 19. November findet statt
Die 12. Jobmesse der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die am 18. und 19. November in der Alten Mensa stattfinden sollte, wird wegen der Besetzung der rechten Aula des Gebäudes abgesagt. Die 5. "Praktika welt-offen" wird - wie vorgesehen - am Donnerstag, 19. November, von 11 bis 17 Uhr in der linken Aula der Alten Mensa durchgeführt. 20 Unternehmen und praktikumsvermittelnde Organisationen öffnen auf dieser Praktikumsmesse den Weg ins Ausland. Das BesetzerInnen-Plenum Mainz hatte entschieden, das Atrium maximum und minimum der Alten Mensa auf keinen Fall zu räumen, auch nicht für die Jobmesse. "Wir bedauern diese Entscheidung sehr, da sie den Kommilitoninnen und Kommilitonen die Chance nimmt, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen und sich mit den vielschichtigen und dynamischen Anforderungen des Arbeitsmarktes auseinanderzusetzen", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, "eine Ausweichmöglichkeit in der Größenordnung der rechten Aula ist auf dem Universitätscampus leider nicht gegeben." Die Jobmesse findet seit 1998 jährlich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Im Rahmen dieser Firmenkontaktmesse stellen rund 30 Unternehmen dem qualifizierten Fach- und Führungsnachwuchs vielfältige Karrierechancen in ganz unterschiedlichen Branchen und Bereichen vor.


-------- Original-Nachricht -------->
Datum: Wed, 9 Dec 2009 16:15:22 +0000>
Von: Doris Bystron Lausch
An: "\'Studienbuero-wiwi-diplom@majordomo.uni-mainz.de\'"
Betreff: [studienbuero-wiwi-diplom] Absolventenfeier
Sehr geehrte Absolventinnen, sehr geehrte Absolventen,

auch auf diesem Wege möchten wir darauf hinweisen, dass die ursprünglich für den 11.12.2009 angesetzte Absolventenfeier für die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge abgesagt werden musste, da der Festsaal wegender Besetzung durch demonstrierende Studierende nicht zur Verfügung steht.
Beigefügt finden Sie das den betreffenden Absolventen zugesandte Schreiben.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. D. Bystron-Lausch

Dienstag, Dezember 15, 2009

Aus dem Radio

Thema: Unruhen im Iran

Original-Statement eines englisch-sprachigen Journalisten: „(...) bad guy (...)“
Übersetzung des deutsch-sprachigen Journalisten: „ (...) protestierender Student (...)“

Montag, Dezember 14, 2009

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 09.11.2009

Tagesordnung

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Beantwortung von Anfragen

Vorlagen aus früheren Sitzungen

3) Verkauf des Anwesens Am Würzgarten 12, im Stadtteil Hallgarten an Frau Anna Drees
Einstimmig angenommen zum Verkaufspreis von 550.000 Euro.

4) Beratung und Beschlussfassung Nachtragshaushalt 2009
Mehrheitlich mit den Stimmen von CDU/FDP bei Enthaltung von Bündnis 90/Die Grünen und Ablehnung der SPD so beschlossen. Die Ablehnung unsererseits erklärt sich durch die u.a. im Nachtragshaushalt enthaltene Fortscheibung des Konjunkturprogramms, bei dem sich die SPD-Fraktion seinerzeit eine andere Priorisierung gewünscht hatte.

5) Beratung und Beschlussfassung Haushalt 2010
Mehrheitlich mit den Stimmen von CDU/FDP beschlossen. Während CDU/FDP und der Bürgermeister weiterhin argumentieren, die Schulden gesenkt zu haben, während sich tatsächlich die Kassenkredite in den letzten Jahren gleichzeitig mehr als verdoppelt haben und mit einem Ansatz von 14,5 Millionen Euro mittlerweile beinahe dem Gesamtvolumen der jährlichen Aufwendungen entsprechen, fand der Antrag der SPD-Fraktion bzgl. Streichung des Investitionsvorhabens „Entlastungsstraße“ keine Mehrheit und der Haushaltsplan somit auch nicht unsere Zustimmung.

6) Haushaltssicherungskonzept 2010-2013
Einstimmig beschlossen.

7) Neufassung der Vereinsförderrichtlinien
Einstimmig beschlossen mit Ergänzung der SPD-Fraktion, ein Konzept bzgl. der Verteilung der Gelder für die beiden städtischen Büchereien nachzureichen.

8) Forstwirtschaftspläne 2010
Einstimmig beschlossen

Neue Anträge von Fraktionen

SPD-Antrag betr. "Sozialpass" (28.11.09)
Einstimmig überwiesen an den Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Kultur.

Neue Vorlagen des Magistrats

10) Geschäftsordnung des Integrationsbeirates
Einstimmig beschlossen mit der Ergänzung der SPD-Fraktion, auch eine Stellvertreterregelung einzuführen. Hier waren sich Bürgermeister/Stadtverordnetenvorsteher sowie CDU/FDP uneins, so dass ein Überweisungsantrag der CDU keine Mehrheit fand und auf meine Intervention hin eine Neuauszählung der Abstimmung plötzlich eine Mehrheit für den SPD-Antrag fand :D

11) Positionspapier des Rheingau-Bundes gegen Bahnlärm
Einstimmig beschlossen mit Ergänzungen der SPD-Fraktion.

12) Entwässerungssatzung
Einstimmig beschlossen, allerdings unter der Maßgabe, dass Anträge von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD bzgl. Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung der Stadtverordneten gesetzt wird.

13) Leerung von Fäkal-Klärgruben im Stadtgebiet - Auftragsvergabe
Einstimmig beschlossen

14) Bebauungsplan Nr.13 "Taunusstraße Ost (heute Greiffenclaustraße), Winkel, 4.Änderung, § 13) BauGB
Einstimmig beschlossen

15) Seniorenbeiratswahl 2009
Einstimmig beschlossen. Anm.: Der derzeitige Vorsitzende des Seniorenbeirats, Kurt Lippert (SPD), erhielt das beste Ergebnis.

16) Verleihung einer Ehrenbezeichnung
Zurückgezogen.

Samstag, Dezember 12, 2009

Blockseminar (12.-13.12.09)

Traditionell zum Jahresende fanden sich auch dieses Jahr gut 80 Jusos in Butzbach/Wetterau zum alljährlichen Blockseminar der Jusos Hessen-Süd ein. Dieses Jahr standen neben inhaltlichen Blöcken zu den Themen Neumitglieder, Wirtschaft/Steuern/Finanzen (von mir betreut), Arbeit/Soziales, Internet/Neue Medien sowie Bildung/Gleichstellung auch Impulsreferate von Dr. Jürgen Winkler 1,2 von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Bundesfinanzminister und Ministerpräsident a.D. Hans Eichel zur Lage und Perspektive der SPD auf der Tagesordnung. Zu guter letzt wurden die südhessischen Jusos von mir noch auf die 2011 stattfindende Kommunalwahl eingestimmt.

Freitag, Dezember 11, 2009

Die "Fünftel-Regelung"

Na, wer hat's verstanden? :-)

§ 34 Außerordentliche Einkünfte
(1) 1Sind in dem zu versteuernden Einkommen außerordentliche Einkünfte enthalten, so ist die auf alle im Veranlagungszeitraum bezogenen außerordentlichen Einkünfte entfallende Einkommensteuer nach den Sätzen 2 bis 4 zu berechnen. 2Die für die außerordentlichen Einkünfte anzusetzende Einkommensteuer beträgt das Fünffache des Unterschiedsbetrags zwischen der Einkommensteuer für das um diese Einkünfte verminderte zu versteuernde Einkommen (verbleibendes zu versteuerndes Einkommen) und der Einkommensteuer für das verbleibende zu versteuernde Einkommen zuzüglich eines Fünftels dieser Einkünfte. 3Ist das verbleibende zu versteuernde Einkommen negativ und das zu versteuernde Einkommen positiv, so beträgt die Einkommensteuer das Fünffache der auf ein Fünftel des zu versteuernden Einkommens entfallenden Einkommensteuer. 4Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht für außerordentliche Einkünfte im Sinne des Absatzes 2 Nummer 1, wenn der Steuerpflichtige auf diese Einkünfte ganz oder teilweise § 6b oder § 6c anwendet.

Donnerstag, Dezember 10, 2009

OUT OF ORDER!!!

Mein Laptop hat nach drei Jahren die Grätsche gemacht, vermutlich das Mainboard :-/
Ich hoffe, bald wieder voll funktionsfähige Hardware zur Verfügung zu haben...

Mittwoch, Dezember 09, 2009

Der Deckenfleck

Wie kommt eigentlich dieser Fleck an die ca. 10 Meter hohe Decke?
Hinweis: "Tatort" ist der Hörsaal der Chemie-Fakultät :-)

Dienstag, Dezember 08, 2009

Werkstudent

Seit heute bin ich offiziell Werkstudent bei Infraserv GmbH & Co. Höchst KG.


Werkstudent/in für Marketing und Vertrieb - Fachrichtung BWL
Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Wir suchen für unseren Bereich Marketing & Vertrieb eine/n Werkstudent/en, die/der die Abteilung tatkrätig bei Rechercheaufgaben und in der Marktforschung unterstützen kann.

IHRE AUFGABEN:
  • Unterstützung von Marketing & Vertrieb bei Recherche, Marktforschung & Statistik
  • Erstellen von Statistiken (Hoppenstedt-Wirtschaftsdatenbanken)
  • Erstellen von Excel-Tabellen (Pivot-Tabellen)
  • Recherchearbeit
  • Marktforschung
IHRE VORAUSSETZUNGEN:
  • BWL-Studium (höheres Semester)
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Joberfahrung auf dem Gebiet Marktforschung
  • Sehr gute Kenntnisse in Microsoft Excel & Powerpoint
  • Selbstständiges und exaktes Arbeiten
  • Komplexe Sachverhalte sollten auf den Punkt gebracht werden können

Montag, Dezember 07, 2009

Der Glückspenny

Da gibt es sie also noch, die Menschen, die einen Glückspenny/-cent, von der Straße aufheben, mit einem "Pff-Pff" "ansprucken" und sich dann in die Tasche stecken. Heute so gesehen an der Hattenheimer Tankstelle bei einer älteren Dame.

Samstag, Dezember 05, 2009

Storys from the gasstation

Autofahrerin leicht verletzt
Wiesbadener Kurier vom 05.12.2009
HATTENHEIM – (hi). Eine 53-jährige Autofahrerin aus Geisenheim ist gestern gegen 15 Uhr gegen die Benzinpreissäule der Hattenheimer Tankstelle an der Bundesstraße 42 gefahren. Das teilte die Eltviller Polizei mit. Die Frau, die in Richtung Eltville unterwegs war, sei aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Auto nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Bei dem Zusammenstoß wurde die Geisenheimerin leicht verletzt. Beim Auto entstand Totalschaden. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf insgesamt rund 15 000 Euro. Im Berufsverkehr entstand durch den Unfall ein leichter Stau.

Mit Kenntnis dieser Zeitungsmeldung ging es an die Shell-Tankstelle, wo am Preismast im Gegensatz zu gestern Abend aber mittlerweile immerhin wieder alle Benzinsorten ordentlich leuchteten :O Amüsanter war da schon die Tatsache, dass zu Schichtbeginn das Kassensystem „iCash“ einmal wieder streikte, diesmal aber, weil der Tresor überfüllt war. Soweit so gut durfte ich dann nach Eintreffen der Security-Firma freudig erfahren, dass die zwei Mitarbeiter trotz aller Bemühen, telefonischer Unterstützung und High-Tech hin oder her den Tresor tatsächlich erst dann (!) öffnen konnten, nachdem sie zwei 9-Volt-Batterien am Bedienfeld zur Eingabe des Tresorcodes ausgewechselt hatten. Man stelle sich das nun einfach mal weitergesponnen vor: Der perfekt durchgeplante Ganoven-Coup misslingt, weil der Räuber zwei Batterien vergisst, um den Tresor öffnen zu können :D
Und was sagt man einem teuer bekleideten Mercedes-Fahrer, der aufgrund der mangelnden Parkplätze im näheren Umfeld, begründet durch die Großveranstaltung eines nahe gelegenen Weinguts, partout nicht einsehen will, dass auch gegen „Trinkgeld“ ein Parken auf dem Tankstellengelände nicht erlaubt ist (tja, nicht jeder und alles ist käuflich...): „In der Verlängerung der Rheinallee ist ein guter Kilometer unbefestigt und unbeleuchtet – notfalls findet sich dort mit Sicherheit auch für Ihr Vehikel ein Parkplatz.“ :-)

Freitag, Dezember 04, 2009

Unterstützung Normenkontrollverfahren – für die grundgesetzlich garantierte Rundfunkfreiheit!

Heutiger Beschluss der Jusos Rheingau-Taunus-Kreis:

Antrag:
  • Wir fordern die SPD-Bundestagsfraktion und die SPD-geführten Landesregierungen dazu auf, ein Normenkontrollverfahren des ZDF-Staatsvertrags anlässlich der offensichtlich politischen Intervention bei der Besetzung des Postens des Chefredakteurs beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), Nikolaus Brender, einzuleiten bzw. einem solchen zuzustimmen.
  • Ferner fordern wir die SPD-Bundestagsfraktion dazu auf, die Art der Besetzung von Gremien im öffentlichen Rundfunk, die über solche Fragen entscheiden, dahingehend zu reformieren, dass eine politische Instrumentalisierung ausgeschlossen ist.

Begründung:


Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat, definiert durch den Rundfunkauftrag im Rundfunksystem der Bundesrepublik Deutschland, eine besondere Funktion. Er muss nicht nur die Grundversorgung sichern, sondern in den Bereichen Bildung, Kultur, Zielgruppen- und Spartenangebote und Nachrichten vielfältige und pluralistische Rundfunkangebote machen.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann dies nur tun, wenn er getragen von einem gesellschaftlichen Konsens und in großer Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme arbeiten kann. Deshalb gilt das verfassungsrechtliche Gebot der Staatsferne.
Mit seiner Intervention im Verwaltungsrat des ZDF hat der Ministerpräsident des Landes Hessen, Roland Koch, gegen dieses Gebot verstoßen. Durch seine organisierte Verweigerung, den Vertrag des ZDF-Chefredakteurs Nicolaus Brender, der vom Intendanten vorgeschlagen war, zu verlängern, wurde der Rundfunkfreiheit im ZDF großer Schaden zugefügt.
Dabei hat der Hessische Ministerpräsident nicht nur gegen das Gebot der Staatsferne verstoßen, sondern auch noch den Rundfunkauftrag infrage gestellt, indem er seine Intervention mit rückläufigen Quoten begründet hat. Es ist nicht vordringlich die Aufgabe des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Quote zu machen. Es ist die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Meinungsvielfalt und Pluralismus zu sichern.

Weiterleitung:
  • SPD-Unterbezirksvorstand
  • SPD-Bundestagsfraktion
Quelle:
  • SPD-Landtagsfraktion

Donnerstag, Dezember 03, 2009

Nachtrag: Stuttgarter Weihnachtsmarkt

Im Rahmen des Musical-Besuchs "Queen - We Will Rock You!" ging es auch noch auf einen kurzen Abstecher über den Stuttgarter Weihnachtsmarkt 1,2, unweit des Schlossplatzes und baden-württembergischen Landtags, wo diese Lego-Attraktionen 1,2 das Kinderherz auch gleich wieder höher schlagen ließen. Und pflichtgemäß ging es bei der Fahrt nach Stuttgart natürlich auch in "SINSheim" vorbei :D

Dienstag, Dezember 01, 2009

In der Spielwarenabteilung

Als ich mir heute wehmütig in der Spielwarenabteilung von Galeria Kaufhof den Lego-Millenium-Falken zur Hand nahm, griff sich neben mir ein vielleicht maximal halb so alter Junge den großen "Republic Attack Cruiser" und schielte mit Krokodilsaugen darauf, als auch schon der Großvater erschien und meinte: "Möchtest Du den haben...komm, den kaufen wir Dir." Und ich schwöre, das ich seinem Gesicht noch ein hämisches Lachen beim Gang zur Kasse vernehmen konnte... :-/

Montag, November 30, 2009

Aus den Verkehrsnachrichten

Heute Mittag im Autoradio: "Achtung, Achtung, auf der A3 zwischen Niedernhausen und Idstein liegt ein Stein."

Sonntag, November 29, 2009

Spendenaktion "Hoffungszeichen"

Politische Jugendorganisationen rufen zu Spendenaktion auf
Die vier politischen Jugendorganistionen Jusos, Junge Union, die Jungen Liberalen und die Grüne Jugend rufen dazu auf, sich an der Malteser-Hilfsaktion „Hoffnungszeichen“ zu beteiligen. Gefragt sind Päckchen im Wert von ca. 10 €, die dann Kindern in Bosnien, Kroatien und im Kosovo zu Gute kommen. Die Jugendorganisationen werden auch selber Päckchen spenden. Für den Inhalt der Päckchen werden Schokolade, ein kleines Spielzeug, eine Tüte Bonbons u.ä. vorgeschlagen, des weiteren sollte jedes Päckchen mit einer Altersfreigabe und einer Geschlechterempfehlung versehen werden.
Deswegen wird es am 21. November ab 15 Uhr Stände in Rüdesheim (vorm Bäckerbub) und Eltville (in der Fußgängerzone) geben, an denen die Bürger ihre Päckchen abgeben können. „Nach dem anstrengenden Wahlkampf ist es schön, mal mit den politischen Kontrahenten zusammenzuarbeiten, passend zur Adventszeit“, sagt JU-Vorsitzender Maximilian Sauer. Sebastian Busch, Vorsitzender der Jusos Rheingau-Taunus bestätigt dies und fügt hinzu „zumal diese Aktion speziell Kindern und Jugendlichen zugute kommt“. Auch Ramon Meyer auf der Heyde (Julis) und Fabian Schulz-Luckenbach (Grüne Jugend) waren sofort Feuer und Flamme als sie von der Aktion hörten. „Sich sozial zu engagieren ist ein wesentlicher Bestandteil von allen Jugendorganisationen“, sind sich die beiden einig.

Samstag, November 28, 2009

Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise erreicht jetzt auch die "kleinen" Leute:

Kleiner Junge: "Kann ich das haben?"
Mutter: "Schreib es doch auf deinen Wunschzettel."
Kleiner Junge: "Aber der ist doch dieses Jahr viel kleiner."

:-(

Freitag, November 27, 2009

Man wird älter...

...oder wie kommt es, dass BundesministerInnen jetzt nur noch sieben bzw. elf Jahre älter sind als man selbst und ehemalige Klassenräume mittlerweile als Herrentoiletten fungieren - so gesehen heute auf dem alljährlichen Weihnachtsbasar der Rheingauschule, wo ich in der Zeit von 1994 bis 2003 mein Abitur erworben habe. Aber immerhin haben sich Gang und Klassenzimmer 1,2 der Jahrgangsstufen fünf und sechs nicht wesentlich verändert und auch ein Teil der alten Lehrerschaft konnte mit meinem Gesicht nach wie vor etwas anfangen und den ein oder anderen Schwank aus der gemeinsam verlebten Schulzeit zum Besten geben :-)

Donnerstag, November 26, 2009

Der Abendkauf

Um 21.30 Uhr geht es noch einmal schnell zu REWE, und in einer Reihe mit mehreren Studierenden der örtlichen Privathochschule stehend erwerbe ich die gewünschte Dose (und nur eine Dose!) Haarlack, damit morgen die Frisur auch wieder richtig sitzt. Beinahe schon klischeehaft denke ich mir, als ich die Blicke der Kassiererin ernte und den Markt verlasse...

Mittwoch, November 25, 2009

We Will Rock You!

Ein Science-Fiction-Buch von Ben Elton und bekannte Hits der Gruppe "Queen": Das sind die Zutaten, aus denen das gleichnamige, gigantische Rock-Musical gemacht ist. 
 
Im Foyer des Stuttgarter Apollo-Theaters erklingen die schon oft gehörten und altbekannten Töne von „We will rock you“. Kurz darauf weist eine Stimme auf die in Kürze beginnende Vorstellung hin. Im Saal dann: Laute E-Gitarren-Klänge, eine effektvolle Lichtshow und vorbeifliegende Schriftzüge auf einer großen Leinwand, die chronologisch an wichtige Ereignisse der Musikgeschichte erinnern. Das Intro endet 300 Jahre später in der Zukunft – in einer Zeit, in der die gesamte Welt von der "Globalsoft Corporation" kontrolliert wird. Inzwischen ist jegliche Form von "handgemachter" Musik auf dem Planeten „E.bay“
verboten, weil sie immer Ausdruck eines eigenständig denkenden Individuums ist. Nur der junge Galileo Figaro und seine Freundin Scaramouche van Dango mögen sich nicht so recht eingliedern und schließen sich einer versteckten Rebellengruppe an: den Bohemians ("richtig: Bohemian Rhapsody - mit genialem Duett als Zugabe am Ende der Veranstaltung!). Diese erkennen in Galileo ihren Helden, der einer Legende zufolge den Menschen ihre Individualität zurückgeben wird, indem er die einzigen noch existierenden Musikinstrumente auf E.bay findet und darauf "rockt".


Insgesamt also eine Story, die sicherlich niemanden überfordert. Seinen Witz bezieht das Textbuch primär daraus, dass die Rock'n'Roll-Revisionisten der Zukunft ihre Kenntnisse des Goldenen Zeitalters zusammenstückeln müssen und dabei einiges durcheinanderbringen, Punk, Metal und Woodstock sowieso. Da wird Bob der Baumeister zum Popstar und Victoria Beckham zum Hippie-Idol, Lokalkolorit (Udo rockt die DDR) wurde ebenfalls klug ergänzt. Und nicht einmal die Witze sind schlecht. Zum Beispiel dieser: "Was war der letzte Wunsch des Queen-Gitarristen Brian May vor seiner Hinrichtung? Ein Gitarrensolo. Es hat seinen Tod um drei Tage verzögert."

 
Für die deutsche Produktion wurde eben dieser Kontext speziell auf Deutschland zugeschnitten, indem zum Beispiel bei diversen Gags auf „Pop-Ikonen“ wie Dieter Bohlen oder in einer kleineren Rolle sogar auf Daniel Küblböck oder Wolfgang Niedecken von BAP zurückgegriffen wird. So wird zum Beispiel der Untergang der wahren Musik auf TV-Shows wie "Deutschland sucht den Superstar" zurückgeführt, was den Rock-Fans im Publikum geradezu aus dem Herzen spricht, wie jolendes Gelächter verrät.

 
Doch "We Will Rock You" hat vor allem viel Sehens- bzw. Hörenswertes zu bieten. An erster Stelle seien hier natürlich die Queen-Hits genannt, die im Stuttgarter Apollo-Theater stilecht in der Lautstärke eines Rock-Konzerts gespielt werden. Die meisten Songs sind im englischen Original zu hören, einige unnötigerweise (zum Beispiel "Radio GaGa") in der deutschen Übersetzung . Imposant für das Bühnenbild ist die Integration von mehreren großen Leinwänden, die auf vielfältige Weise zum Einsatz kommen. Mal ermöglichen sie eine Konferenzschaltung zwischen der Killer Queen und ihrem Handlanger Khashoggi, mal werden darauf reihenweise animierte "GaGa-Menschen" eingeblendet, die im Hintergrund die selbe Choreographie tanzen wie die Tänzer vor der Leinwand.


Auch mit der Besetzung hat man einen Volltreffer gelandet, Galileo mit rockiger Stimme und so viel Elan, dass das Publikum schon bei seinem ersten Song ("I want to break free") kaum still sitzen kann, Scaramouche schrill mit frechen Sprüchen und ebenfalls betörender Stimme. Auch die böse Killer Queen bringt ihr enormes Stimmvolumen voll zum Einsatz, nicht minder stimmgewaltig die Rolle von Ozzy und der Ballade "No-one but you" – eine Hommage an die vielen genialen Musiker, die viel zu früh verstorbenen sind. Und die Musik? Der Gitarrist spielt Brian Mays Solos fast originalgetreu nach, ansonsten muss die Band die Songs kaum bügeln, um sie musicaltauglich zu machen.

 
Fazit: Tolle Bilder, mitreißende Musik und aktuelle Pointen – es ist schon etwas besonderes und einmaliges, wenn ein voll besetztes Theater unter stehenden Ovationen "We Will Rock You" mitsingt.
Eindrücke via "google"-Bildersuche (Bildaufnahmen waren leider nicht gestattet): 1,2,3

Dienstag, November 24, 2009

Der Altkanzler

Ausspruch von Altkanzler Helmut Schmidt in einer sehr gelungenen Dokumentation über selbigen:

Maischberger: "Es gibt das Klischee, sie seien zuweilen arrogant gegenüber den Menschen, die weniger Intelligenz besitzen als sie - das sind ja nicht wenige."
Schmidt: (trocken) "...und was ist die Frage?"

Sonntag, November 22, 2009

Praktische Psychologie mal anders

Was sich so alles auf dem Campus der Universität Mainz rumtreibt...ich hatte bereits das Vergnügen mit besagter Person, als sie sich meinen Sitzplatz im Hörsaal zu eigen machen wollte... :o

Am 03.11.2009 wurde die Vorlesung von Herrn Professor Sauernheimer massiv durch eine männliche Person gestört. Hierbei handelt es sich um Herrn R.S. Gegen Herrn S. wurde bereits am 05.12.2008 ein universitätsweit geltendes Hausverbot ausgesprochen und auch Strafanzeige wegen massiver Störungen im ZDV erstattet. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Schuldunfähigkeit eingestellt, zur Begründung heißt es: "Nach einem forensisch-psychiatrischen Sachverständigen Gutachten leidet der Beschuldigte an einer geistigen Erkrankung. Bei dieser Art der vorliegenden Erkrankung kann der Patient mit Frustrationen und vermeintlichen oder tatsächlichen Provokationen viel schlechter umgehen als gesunde Menschen. Eine erhöhte Reizbarkeit gehört zum Krankheitsbild."
Sollten Sie Herrn S. im Fachbereich sehen, wenden Sie sich bitte umgehend an die Pedelle oder an das Dekanat.
Ich bitte darum, möglichst davon abzusehen, dass weibliche Personen Herrn S. zum Verlassen des Gebäudes auffordert bzw. ihn wegen möglicherweise auffälliger Verhaltensweisen ansprechen. Offensichtlich empfindet Herr S. krankheitsbedingt bereits die Ansprache von Frauen als Provokation und kann unter Umständen seine Verhaltensweisen diesen gegenüber nicht mehr steuern, so dass tätliche Übergriffe nicht ausgeschlossen werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
- Dekanat -
Johannes Gutenberg-Universität
Jakob-Welder-Weg 9
55099 Mainz

Samstag, November 21, 2009

Storys from the gasstation

Heute im Programm: Kompletter Systemausfall!

Ausgangssituation: Zwei Kassen. Kasse 1 mit einem Kartenlesegerät und „iCash“ zur Barabwicklung. Kasse 2 mit einem Kartenlesegerät – und in Ausnahmefällen einer Notkasse für Barabwicklung.

Seinen Lauf nahm das Grauen gegen 18-15 Uhr mit einer nicht lesbaren Kreditkarte – eigentlich ein stinknormaler Routinevorgang, der grundsätzlich mit einem Wegdrücken der „Fehlermeldung“ und einer Wiederholung des Kassenvorgangs auch leicht behoben ist. Heute allerdings hatte man anderes mit mir vor…

Die bereits erwähnte Fehlermeldung erschien nämlich nie auf meinem Rechner, so dass sich der Vorgang auch nicht wiederholen, sehr wohl aber das Kartenlesegerät lahm legen ließ. Während ich also ab diesem Moment parallel an zwei Kassen kassierte (Kasse 1 bar, Kasse 2 Karte), versuchte ich auch noch (quasi mit dem dritten Arm) den „Notdienst“ der Herstellerfirma unseres Kassensystems zu erreichen. Notdienst bedeutet hier wohlgemerkt zweimaliges Sprechen auf den Anrufbeantworter. Da besagter Kunde freilich wenig Freude daran hatte, diese Zeit an der Tankstelle zu verbringen, nahm ich dessen Personalien auf und ließ ihn gehen. Nachdem ich schließlich nach ca. 10 Minuten den Rückruf eines „Fachmanns“ erhalten hatte (gefühlte Ewigkeit an einer Kasse stehend), teilte dieser mir mit der Melodie von „Mission: impossible“ im Hintergrund laufend (die Ironie daran wird sich nach Lesen der kommenden Zeilen noch erschließen) optimistisch mit, das Problem online innerhalb von zwei Minuten beheben zu können. Ich solle doch solange die Kunden hinhalten oder an der zweiten Kasse soweit möglich abkassieren. Auch wenn sich dies bei wartenden Kunden nicht immer als leichte Aufgabe herausstellt, hatte ich es (bis dato) doch mit einer recht rücksichtsvollen Kundschaft zu tun. Dies änderte sich aber schlagartig ab dem Moment, als ich vom anderen Ende der Hörerleitung den Satz „Ups, das war aber jetzt nicht geplant“ hören, sowie auf dem Monitor die anschließende Fehlermeldung „Spannungsabfall“ in dicken Lettern lesen und erstmals nach zehn Jahren Tankstellendienst blau gefärbte Zapfsäulen-Embleme sehen konnte, auf die nun auch nicht mehr zugegriffen und somit auch nicht mehr abkassiert werden konnte (weder an Kasse 2, geschweige denn an Kasse 1, wo der Fachmann munter an diversen exe-Dateien rumspielte). Nachdem sich der „Fachmann“ erst mal mit dem Satz „ich melde mich gleich nochmal“ verabschiedet hatte, durfte ich also für ca. fünf Kunden den Alleinunterhalter spielen, deren Verständnis für dieses „Technikproblem“ offensichtlich von Minute zu Minute zu schwinden schien. Nachdem auch die einzige Gemeinsamkeit, der gemeinsame Fluch auf die Technik, nicht mehr half, mussten schließlich Alternativen her – auch weil das Telefon weiter still blieb. Als improvisatorisches Meisterstück hatte ich mich schließlich dazu entschieden, sämtliche Zapfsäulen per Hand abzulesen bzw. Handelswaren auf einem Zettel zu notieren und mit der Notkasse jeweils bei bar zahlenden Kunden abzukassieren. Von Kunden, die nur EC- bzw. Kreditkarten dabei hatten, nahm ich Personalien, Kontaktdaten und den noch zu zahlenden Betrag auf.

Gleichzeitig durfte der Tankwart neu ankommenden Kunden erklären, dass sie derzeit nicht tanken könnten und sich noch ein paar Minuten Gedulden sollten – was aber doch tatsächlich auch noch zwei Kunden dazu veranlasste wutentbrannt in den Shop zu stürmen und sich über fünf Minuten „verschwendete Lebenszeit“ zu beschweren (als ob ich die bis dato ca. 20 vergangenen Minuten Lebenszeit nicht auch lieber anders verwendet hätte…). Letztlich fuhren aber beide Rechner nach weiteren ca. fünf Minuten wieder hoch und das Kassensystem war somit auch wieder voll funktionsfähig, was mir durch den kurze Zeit später erfolgten Rückruf des „Fachmanns“ auch nochmals bestätigt wurde. Zudem konnten die noch säumigen Kunden per Telefon informiert und deren Beträge nachträglich von mir manuell über deren Kreditkarte eingebucht werden. „Mission: impossible – complete!“, kann man dazu nur sagen… :O

Anm.: Es war ein erheitertes Grinsen im Gesicht meines „alten“ Chefs zu vernehmen, als ich ihm dies zu später Stunde erzählen konnte, während er seiner alten Wirkungsstätte einen kleinen Besuch abstattete :-)

Freitag, November 20, 2009

Godzilla vs. Space-Godzilla

:D





Filmdaten

  • Deutscher Titel: Godzilla gegen Spacegodzilla
  • Originaltitel: Gojira Supesugojira
  • Produktionsland: Japan
  • Erscheinungsjahr: 1994
  • Länge: 109 Minuten
  • Originalsprache: Japanisch

Stab

  • Regie: Kensho Yamashita
  • Drehbuch: Hiroshi Kashiwabara
  • Produktion: Tomoyuki Tanaka
  • Musik: Takayuki Hattori
  • Kamera: Masahiro Kishimoto

Besetzung

  • Megumi Odaka: Miki Saegusa
  • Jun Hashizume: Lt. Koji Shinjo
  • Zenkichi Yoneyama: Lt. Kiyoshi Sato
  • Akira Emoto: Major Akira Yuki
  • Towako Yoshikawa: Dr. Jinatsu Gondo
  • Yôsuke Saitô: Dr. Susumu Ukubo
  • Kenji Sahara: Minister Takayuki Segawa
  • Akira Nakao: Commander Takaki Aso
  • Kenpachiro Satsuma:Godzilla

Rezensionen bei
"amazon":

"Als einst das freundliche Flugmonster Mothra ins Weltall entschwand, einen Meteoriten vor Mutter Erde abzuwenden, hatte es versehentlich Zellen von Godzilla im Gepäck. Mit Hilfe mutierter Pflanzenmonsterzellen sowie eines Schwarzen Lochs erwuchs daraus eine neue Kreatur namens Space Godzilla, die nun mit vollzogener Reife auf der Erde vorbeischaut. Godzilla, Baby-Godzilla, Mechagodzilla und die G-Force nehmen die Herausforderung an."

"Also, schon mal vorneweg, ein sehr cooler Film. Genau wie sein Nachfolger, Godzilla vs. Destroyah oder besser Destroyer, ein wenig eingejapanisiertes English ;-) Der Vetter aus dem All kommt zu Besuch und macht sich auf der Erde, diesmal auf der Insel Kyushu breit. Es muss nicht immer Tokyo sein und das wird ja auch langweilig. Wie oft wurde der 'Tokyo Tower' schon zerstört und natürlich wieder aufgebaut, die armen Japaner. Aber keine Bange, auch in Fukoka, der Hauptstadt von Kyushu, gibt es einen schönen Turm, der im Laufe des Gemetzels natürlich auch zerstört wird. Der Film beginnt mit dem, in den vorhergehenden Filmen schon gut eingeführten Thema: ,Projekt 'T'` oder Telepathie. Die Schauspieler sind auch schon aus den vorhergehenden G-Force Filmen bekannt, besonders die Ober-Telepathin Megumi Odaka als Miki Seagusa und Kôichi Ueda als Commander Hyodo, bekannt aus vielen Godzilla Filmen. Am Anfang des Films, werden mehrere Wege verfolgt, um der Landplage Godzilla,Herr zu werden. Man will ihn mit Telepathie kontrollieren oder aber einfach auf der Insel, auf der sein Sohn oder Minizilla lebt, vernichten und dies mit Hilfe von Tränengasminen, die Godzilla aufhalten sollen und einem Blutgerinnungsmittel. Das geht natürlich schief und die Fraktion, die Godzilla lieber telepathisch kontrollieren statt töten will, gewinnt. In diesem Film tauchen auch wieder die Feen auf, die mit dem in den vorhergehenden Filmen zerstörten` Mothura zu tun haben - eine gigantische Motte, für 'Nichteingeweihte'. Dann gibt es auch noch einen qusi Mecha-Godzilla in diesem Film, der allerdings ,nur` ein Roboter ist und Mogera heißt. (...) Inzwischen kommt aber Space Godzilla der Erde immer näher und der Erd - Godzilla scheint die einzige Rettung zu sein. Nach mehreren Kämpfen in denen jeder Mal gegen Space Godzilla kämpfen darf, kommt es schließlich in der Innenstadt von Fukuoka zu einem fast 30 minütigen, wirklich sehenswerten Show-Down zwischen Godzilla und Space Godzilla, der übrigens aus Zellen von Godzilla entstanden ist. (...) Die Miniatur Trickaufnahmen sind erstaunlich und exzellent gelungen. Die elektronischen Tricks sind der Zeit entsprechend und als solche auch zu erkennen. Dies tut aber dem Film keinen Abbruch, denn das Ende entschädigt für alles. Meine Empfehlung für Godzilla-Fans die auch die Filme davor kennen (G-Force Filmreihe), damit ist selbst der erste Teil des Films gut verständlich. Die Unterschiede zwischen Godzilla und Space Godzilla sind übrigens gigantische Kristallstrukturen, die Space Godzilla aus den Schulterblättern wachsen und diesen mit Energie versorgen. Ein Besuch des Vetters - besonders dieses Vetters - ist eben nicht immer spassig und schon gar nicht für Godzilla."

"Wenn sie schon dachten Godzilla vs. Mechagodzilla wäre der beste Godzilla-Film überhaupt, dann muss ich sie korrigieren! Godzilla vs. Spacegodzilla ist einfach HAMMER! Die Filmemacher ziehen alle Register punkto Special-Effects. Alleinschon die "bling bling" XD Kristalle sind diesen Film wert! Die Handlung stammt zwar nicht von Schiller aber von Goethe allemal! ;)"

"Endlich ein Gegner der ebenwürtig ist! Godzilla vs Spacegodzilla ist
einer der besten Godzilla-Filme. (...) Das Ende ist super. Die Effekte sind spitzenmäßig. Alles stimmt...!"

Mittwoch, November 18, 2009

Jusos: Keine negativen Koalitionsaussagen!

Lorch, den 8. November 2009
PRESSEMITTEILUNG
Jusos: Keine negativen Koalitionsaussagen
Die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis haben auf ihrer jüngsten Vorstandssitzung beschlossen, dass die SPD in Zukunft Koalitionsszenarien nur noch danach bewerten soll, inwieweit sozialdemokratische Inhalte in Regierungshandeln umgewandelt werden können. Dieser Antrag soll auch auf SPD-Ebene eingebracht werden.
„Die SPD muss eine Volkspartei mit Machtanspruch bleiben, deshalb muss Schluss sein mit negativen Koalitionsaussagen vor der Wahl“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der südhessischen Jusos und ehemalige Kreis-Juso-Vorsitzende Carsten Sinß.
Die Jusos ziehen damit die Konsequenz aus dem schlechten Wahlergebnis bei der Bundestagswahl. „Die Wählerinnen und Wähler hatten bei den vergangenen Wahlen mit der SPD keine ernsthafte Machtoption verbunden. Durch die Tabuisierung der Linken und der Absage der FDP stand die Sozialdemokratie nur noch als Juniorpartner der CDU dar. Um inhaltliche und personelle Alternative ernsthaft anbieten zu können, müssen wir alle Optionen und Möglichkeiten bewahren anstatt sie grundsätzlich auszuschließen“, erläutert Sebastian Busch, amtierender Vorsitzender der Jusos Rheingau-Taunus.
In dem Beschluss des SPD-Jugendverbands beziehen sich die Jusos inhaltlich auf das Hamburger Grundsatzprogramm ihrer Partei. In Koalitionen sollten möglichst viele inhaltliche Positionen wie Gute Arbeit, eine ökologische und nachhaltige Wirtschaftspolitik und mehr soziale Gerechtigkeit umgesetzt werden.
Die Jusos betonen gleichwohl, dass eine mögliche Zusammenarbeit mit der Linken keinen Blankoscheck bedeute, da sich die Linkspartei für eine Regierungsbeteiligung programmatisch an einigen Stellen weiterentwickeln und die SPD auch weiterhin für andere Koalitionenspartner offen sein müsste.
Weiter erwarten die Jusos von ihrer Mutterpartei, dass in zukünftigen Regierungen und Koalitionsverhandlungen auch „entsprechende Ausstiegsszenarien und rote Linien“ beziffert werden. „Nur wenn von vorne herein klar ist, dass wir eine Zusammenarbeit nicht aus purem Machtwillen heraus tätigen, sondern aus sozialdemokratischer Überzeugung heraus zu Gunsten unseres Landes, behält unsere Partei den wichtigen Anspruch der Glaubwürdigkeit“, so die Jusos abschließend. Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de.

Dienstag, November 17, 2009

Frau am Steuer = Ungeheuer?

Auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt das ein oder andere vorherrschende Klischee erfüllt...
Wiesbadener Kurier vom 17.11.2009
Hoher Schaden auf Parkplatz
Geisenheim - (red). Auf rund 20000 Euro beziffert die Polizei den Sachschaden, der bei einem Unfall gestern Morgen auf dem Ursulinen-Parkplatz entstand. Eine 80 Jahre alte Frau aus Geisenheim fuhr mit ihrem Wagen von der Rüdesheimer Straße kommend auf den Parkplatz und wollte vorwärts einparken. Vermutlich aufgrund einer Verwechslung von Gas und Bremse, so die Polizei, schoss die 80-Jährige geradeaus über die Parkbucht hinaus und landete in einer Böschung in der Freybergstraße. Daraufhin fuhr sie rückwärts und prallte gegen ein geparktes Auto. Dieses wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen ein weiteres Fahrzeug geschoben. Anschließend fuhr die 80-Jährige erneut vorwärts und schoss zum zweiten Mal die Böschung hinauf. Dieses Mal fuhr sich der Wagen in der Grünanlage fest und musste abgeschleppt werden.

Montag, November 16, 2009

Führungsstärke

"Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muß genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen, und genügend Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen."

- Theodore Roosevelt (1858-1919), 26. US-amerikanischer Präsident 1901-1909 -

Samstag, November 14, 2009

Storys from the gasstation

Französische Kundin (mit klischeehaftem Akzent): "Haben Sie...äääh...Scheibe...äääh..."
Tankwart: "Do you speak english?"
Französische Kundin: "Oh yes!"
Tankwart: "Ok...Do you...brauchen Sie Scheibenwischer?"
Französische Kundin: "???"

Donnerstag, November 12, 2009

Die Uni ist besetzt!

 AStA der Uni Mainz erklärt sich solidarisch mit den BesetzerInnen des Atrium Maximum / Bundesweite Protestwelle hat Mainz erreicht
Nach der weiter andauernden Besetzung des Audimax in Wien hat die Protestwelle nun auch die Universitäten in Deutschland erfasst. In nunmehr 10 deutschen Städten sind Studierende dem österreichischen Beispiel gefolgt. Seit dem Abend des 10.11. halten nun auch in Mainz Studierende öffentliche Räume der Universität besetzt. Das erklärte Ziel sei es, den Forderungen des Bildungsstreiks Nachdruck verleihen. In diesem Zuge soll ein freier und öffentlicher Raum zur inhaltlichen Diskussion über die aktuellen Veränderungen im Bildungssystem geschaffen werden um in diesem Rahmen Gegenentwürfe für eine frei zugängliche, kritische, allgemeine und soziale Bildung und Gesellschaft hera
uszuarbeiten, so das Plenum des Atrium Maximum in Mainz gestern.Der AStA der Universität Mainz erklärt sich solidarisch mit allen Studierenden, national sowie international, die in diesen Tagen die Hochschulen besetzt halten, um auf die immer noch ungelösten Probleme und Konflikte in der Bildungspolitik aufmerksam zu machen. Der AStA unterstützt ebenso die Besetzung des Atrium Maximum und wünscht den Aktionisten viel Erfolg. „Die Besetzung der Unigebäude durch Studierende unterstreicht deren Unzufriedenheit mit den hier und in ganz Deutschland herrschenden Studienbedingungen. Um diese Bedingungen zu thematisieren und um den Forderungen der Studierenden Nachdruck zu verleihen, ist die Besetzung der Uni ein geeignetes Mittel.", so Sebastian Arnoldi, Referent für Hochschulpolitik. Weiterhin begrüßt der AStA die bislang gezeigte Kooparativität der Hochschulleitung gegenüber der Besetzung und hofft auf einen weiterhin reibungslosen Verlauf und eine effektive Zusammenarbeit.
Der Forderungskatalog des Aktionsbündnis Bildungsstreik ist zu finden unter:
http://mainz.akprotest.de/. Weitere Informationen auch unter: www.unsereunis.de

Mittwoch, November 11, 2009

Sollte Disney realistische Vorstellungen von Liebe vermitteln?

Auch wenn ich mangels ausreichender Sitzplatzgelegenheitendem dem Treiben nur vom Flur lauschen konnte, war es doch durchaus amüsant und interessant mit zu erleben, wie sich Professoren und Studenten im Rahmen der traditionellen Show-Debatte des Debattier-Clubs der Johannes Gutenberg Universität Mainz einen verbalen Schlagabtausch zum Thema "Sollte Disney realistische Vorstellungen von Liebe vermitteln?" lieferten.
Denn durch StudiVZ, so die Event-Beschreibung, gelangte vor einiger Zeit eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Rund 83.000 junge Menschen wurden in ihrer Kindheit nachhaltig traumatisiert und bekennen sich nun öffentlich dazu, die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher. In der Gruppe "Disney hat mir unrealistische Vorstellungen von Liebe vermittelt" finden die Betroffenen ein Forum und teilen ihre erschütternden Erfahrungen.
Dabei handelte es sich um Prof. Dr. Margarete Imhof (Psychologie), Prof. Dr. Stefan Hirschauer (Soziologie) und Prof. Dr. Bernd Grzeszick (Öffentliches Recht) auf der Professorenseite sowie Katharina Tschirner, Nicolas Eberle (amtierender Westdeutscher Debattiermeister) und Marcel Giersdorf (Deutscher Debattiermeister 2007) drei routinierte Redner ins Rennen. Über das Siegerteam entscheidet das Publikum per "Applausometer", der beste Redner wird von einer Ehrenjury geehrt.