Donnerstag, April 30, 2009

Schweinegrippe im RW2

Lautes Gegrummel und vereinzeltes Stühlerücken war heute urplötzlich im Hörsaal RW2 zu vernehmen, als eine Kommilitonin auf die Frage des Professors nach dem letzten Urlaubsort "Mexiko" entgegnete :-)

Mittwoch, April 29, 2009

"Ausgeprägter Widerstand" gegen die geplante Nordumgehung

Die Mobilisierung hat etwas genutzt, selbst das Regierungspräsidium spricht von "überdurchschnittlich vielen" Einwendungen - und meine ist mit dabei.


Wiesbadener Kurier vom 29.04.2009

Widerstand ist ausgeprägt

OESTRICH-WINKEL - (bad). Rund 600 Einwendungen gegen die geplante innerörtliche Verbindungsstraße sind bis zum Ablauf der Frist beim Regierungspräsidium (RP) eingegangen. Im Vergleich zu anderen Projekten dieser Größenordnung sei das viel, so Gerhard Müller, Sprecher des RP. Die Einwendungen leitet das RP an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen zur Stellungnahme weiter. Mit einem Erörterungstermin rechnet Müller in diesem Jahr nicht mehr.
Rechtsanwalt Gerhard Strauch, der 23 Anlieger vertritt, geht davon aus, dass das Planvorhaben rechtswidrig ist, da schon Grundlagen der Planung nicht zutreffend seien. Es sei deshalb der Antrag gestellt worden, den Antrag auf Planfeststellung als nicht erörterungsfähig zurückzuweisen. Bürgermeister Paul Weimann (CDU) betont unterdessen, dass der Planfeststellungsbeschluss nicht zum Bauen zwinge. Die Stadt könne - je nach politischer Mehrheit - davon Abstand nehmen die Straße zu bauen. Die Gespräche mit den Grundstückseigentümern, die Land für den Bau der Straße abgeben müssen, zeigten jedoch, das durchaus Akzeptanz für das Projekt vorhanden sei, wenn auch nicht bei allen.
Zu Wort gemeldet hat sich erstmals das Bürgerforum pro Verbindungsstraße (BPV). Es fordert Feinstaubmessungen in der Haupt- und Rheingaustraße durch den Straßenverkehr. Bis zu 35 Tage im Jahr müssten die Anwohner ein Überschreiten der Grenzwerte gegenwärtig noch tolerieren. Ab 2010 gelte dies nur noch für sieben Tage. Dann müsse die Stadt zu Gegenmaßnahmen greifen. Es drohe dann eine vorübergehende Schließung der Haupt- und Rheingaustraße.

Dienstag, April 28, 2009

Der Couch auf der Spur?!

Recht amüsiert war ich, als ich heute Abend beim Europaabend der Wiesbadener Jusos in deren Büro eine Couch stehen sah, die dem gleichen Fabrikat entspricht, wie ich sie früher einmal in meinem Zimmer (damals noch in Hattenheim wohnend) hatte. Ein wenig erstaunt war ich dann aber plötzlich, als ich im Rahmenholz an der gleichen Stelle auch noch eine Kerbe entdeckte, wie (einzig mein Erinnerungsvermögen mag meine Wahrnehmung trüben) ich sie selbst einmal in jungen Jahren in das Holz geschnitzt hatte. Und nicht gerade entkräftigt wurde dieser Verdacht, als ich dann noch erfuhr, dass die Couch um die Jahrtausendwende in das Wiesbadener Juso-Büro einzog, während ich relativ zeitgleich mit meinen Eltern umzog und die Couch dann auf dem Sperrmüll landete. Also ich will es nicht beschwören, aber ich würde mittlerweile sogar Geld für die Behauptung auf den Tisch legen, dass in Wiesbaden meine alte Couch stehen könnte :-)

Montag, April 27, 2009

Stöckchen: Ich

Was gefällt Dir an Dir besonders? Meine Hartnäckigkeit
Welches politische Projekt würdest Du gerne beschleunigt wissen? Mindestlohn, Bürgerversicherung, keine Nazis, absolute SPD-Mehrheit ;-)
Was treibt Dich an? Mein Ehrgeiz
Wem würdest Du mit welcher Begründung einen Orden verleihen? Jürgen Klinsmann für einen unvergesslichen Sommer 2006, Willy Brandt für sein Lebenswerk (Aufzählung nicht abschließend)
Auf welche eigenen Leistungen bist Du besonders stolz? Abitur, Führerschein, Vorsiplom, diverse politische Initiativen
Als Kind wolltest Du sein wie…? Batman
Wie kannst Du Dich am besten entspannen? Couch und Fernseher oder Winter und Joggen.
Was ist für Dich eine Versuchung? Sonnenschein während Klausurenlernphase
Was war Dein schönster Lustkauf? So ziemlich jedes Schuhwerk von „adidas“
Welches Lied singst Du gerne? Summer of 69 von Bryan Adams
Schenke uns eine Lebensweisheit…! „Wer kämpft, kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren“
Für welchen Maler würdest Du viel Geld ausgeben? Picasso?!
Wo hättest Du gerne Deine Zweitwohnung? New York die Wohnung, Schottland das Haus/Anwesen
Was kannst Du besonders gut kochen? Suppe, Tiefkühlallerlei
Was wäre Deine Henkersmahlzeit? Spinat mit Kartoffeln
Mit wem würdest Du gerne einen Monat lang tauschen? Angela Merkel (aber nicht wegen dem CDU-Parteivorsitz!...)
Hier kannst Du drei Bücher loben… „Faust“ - J.W. v. Goethe, „Die Leiden des jungen Werther“ - J.W. v. Goethe, „Siddhartha“ - H. Hesse
Wo bleibst Du beim Zappen hängen? King of Queens, How I met your mother
Wo zappst Du immer weg? Die dümmsten irgendwas, Talkshows
Mädels: Dein Lieblingsschauspieler? Jungs: Deine Lieblingsschauspielerin? Uma Thurman
Deine Lieblingsfigur in der Geschichte? Willy Brandt
Was sagt man Dir nach? Ich sei zu pessimistisch und ich sei „ne rote Socke“
Was magst Du gar nicht? Arroganz, schwüles Wetter und Marzipan

Sonntag, April 26, 2009

Juso-Bezirkskonferenz

Nachdem aus Juso-Sicht sehr erfolgreichen SPD-Parteitag vom gestrigen Samstag ging es für die Jusos Rheingau-Taunus direkt weiter nach bzw. auf die Ronneburg in den Main-Kinzig-Kreis, wo die Erfolgswelle nicht abnehmen wollte. Nicht nur, dass sämtliche beratenen Anträge der Rheingau-Taunus-Jusos beschlossen wurden, es konnten auch wieder zwei Kreis-Jusos in den Juso-Bezirksvorstand gewählt werden, wobei ich erstmals zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt wurde.

Oestrich-Winkel, den 27.04.2009
PRESSEMITTEILUNG
Carsten Sinß stellvertretender Vorsitzender der südhessischen Jusos
Wie die Jusos mitteilen, wurde Carsten Sinß, Vorsitzender der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis, am vergangenen Wochenende auf der Bezirkskonferenz der Jusos Hessen-Süd in Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis zum stellvertretenden Vorsitzenden der südhessischen Jusos gewählt. Der Juso-Bezirk Hessen-Süd zählt gut 4.000 Mitglieder und besteht aus insgesamt 18 Kreisverbänden, verteilt von der Bergstraße bis zum Vogelsberg. Damit zählt er zu den größten Juso-Bezirken im Bundesgebiet.
Mit gut 95% erhielt Sinß dabei sogar das mit Abstand beste Ergebnis aller stellvertretenden Vorsitzenden. Im Amt des Vorsitzenden wurde Behnam Yazdani aus Groß-Gerau bestätigt.
Ebenfalls als Mitglied im Juso-Bezirksvorstand bestätigt wurde Svenja Feth aus Taunusstein, die nun im zweiten Jahr Mitglied dieses Gremiums ist. Während sich Feth im kommenden Jahr vor allem den Themen Gleichstellung und Bildung widmen möchte, betreut Sinß die Themengebiete Kommunalpolitik, Wirtschaft und Arbeit sowie Interne Medien.
Erfreut zeigte sich die Juso-Delegation zudem, dass sämtliche Anträge aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, u.a. zum Thema Schuldenbremse, Finanz- und Wirtschaftskrise, Juso-Grundsatzprogramm und Bildung verabschiedet wurden. Die Jusos nutzten ihre Bezirkskonferenz vor allem, um sich auf die anstehenden Wahlkämpfe zur Europa- und Bundestagswahl einzustimmen und inhaltlich vorzubereiten. Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de und www.jusos-hessensued.de.

Samstag, April 25, 2009

Kreisparteitag der SPD Rheingau-Taunus

Einen aus Juso-Sicht mehr als erfolgreichen SPD-Kreisparteitag (Rotfuchs sei Dank ^^) erlebten die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis gestern, auf dem alle Juso-Anträge (13 an der Zahl) angenommen und alle Juso-KandidatInnen (7 an der Zahl) in den Kreisvorstand der SPD Rheingau-Taunus gewählt wurden. Ich selbst wurde mit gut 86% im Amt des stellvertretenden SPD-Vorsitzenden bestätigt.


Wiesbadener Kurier vom 27.04.2009
Von Susanne Stoppelbein
Kämpferisch ist etwas anderes - Wenig Spektakuläres / Rabanus bleibt Vorsitzender
RHEINGAU-TAUNUS. Die SPD Rheingau-Taunus hat beim Unterbezirksparteitag in Laufenselden Grenzen ihrer Kompromissbereitschaft gegenüber dem Koalitionspartner CDU abgesteckt. Die Große Koalition wurde jedoch (noch) nicht in Frage gestellt. Nach wie vor sei das Bündnis mit der CDU keine Liebesverbindung, so Unterbezirks-Vorsitzender Martin Rabanus. Der 37-Jährige, von Beruf Referatsleiter in der SPD-Landtagsfraktion, wurde auf dem Parteitag mit 91 Prozent der Stimmen für zwei Jahre wiedergewählt.
Knackpunkt ist für die SPD weiterhin das Langzeitarbeitslosen-Projekt auf der Domäne Neuhof, das von der CDU blockiert wird, während die SPD sich weigert, die Konzerthalle für das Rheingau-Musikfestival mit Kreismitteln zu finanzieren. Die CDU verkenne die Notwendigkeit, "gerade in dieser Zeit etwas Konkretes für die Menschen im Kreis zu tun", so Landrat Burkhard Albers auf dem Parteitag.
Die CDU und namentlich deren Vorsitzender, der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, habe nicht nur die Interessen der sozial Schwachen, sondern auch die des Kreisbauernverbandes beschädigt. "Die CDU kann nicht erwarten, dass an der einen Stelle Millionenbeträge für ein einziges Kulturprojekt ausgegeben werden, während auf der anderen Seite die CDU nicht in der Lage ist, den Schwächsten der Schwachen die Hand zu reichen", sagte Albers. Willschs SPD-Herausforderer für die Bundestagswahl, Martin Rabanus, verstehe dagegen, "was die Menschen brauchen", und sei vor allen Dingen "kein Rüstungslobbyist", läutete Albers den Wahlkampf ein.
Albers und Rabanus sehen aber auch Erfolge der Zusammenarbeit. Als Beispiele nannten sie das Bündnis für den Mittelstand, das Bündnis für Familien sowie die Förderung erneuerbarer Energien. Auch der Umgang der Parteien untereinander sei deutlich besser geworden, betonte Rabanus in seiner Rede, die nach dem Geschmack mancher Genossen kämpferischer hätte ausfallen dürfen. Der Parteichef dankte der Basis für deren Einsatz in den beiden Landtagswahlkämpfen, zuletzt unter "unglaublich schlechten Ausgangsbedingungen aufgrund der Vorgänge auf der Landesebene". Die Vorgänge auf Kreisebene, wo Rabanus´ langjähriger Amtsvorgänger Benno Pörtner die Partei verließ und für die Linken kandidierte, blieben unerwähnt.
Während die Zahl der SPD-Mitglieder im Rheingau-Taunus im zurückliegenden Jahr um mehr als fünf Prozent gesunken ist, melden die Jusos, dass sie bald die 200-Mitglieder-Marke überschreiten. Man sei wieder eine ernstzunehmende politische Kraft, betonte der stellvertretende Juso-Vorsitzende Carsten Sinß.
Viele Juso-Anträge Tatsächlich stammten 13 von 15 Anträgen beim Parteitag von der Nachwuchsorganisation. Im Mai will die SPD ihre Geschäftsstelle in Taunusstein vergrößern. Dort sollen Unterbezirk, Fraktion und das Büro des Landtagsabgeordneten Marius Weiß enger verzahnt werden. Weiß erklärte, in der Landtagsfraktion schaue man mit Optimismus nach vorne, denn "Roland Koch hat wirklich keinen Bock mehr". Aus Sicht des Rheingau-Taunus vermisste Weiß Projekte wie Aartalbahn oder Weltkulturerbe Limes im Programm der neuen Regierung.

Freitag, April 24, 2009

Erste Vorlesungswoche

Bilanz der ersten Vorlesungswoche: Laut Plan 26 Semesterwochenstunden - tatsächlich stattgefunden haben aber nur 10. Daher gibt es den tatsächlichen Stundenplan erst kommende Woche. Aber mein persönlichs Highlight und Pflichtprogramm für einen Rheingauer ist freitags von 14 bis 16 Uhr die Vorlesung "Weinwirtschaft" :-)
Inhalt:

Nationale und internationale Weinwirtschaft
In der Vorlesung werden globale und nationale Zusammenhänge der Weinwarenströme erläutert sowie deren Problemfelder aufgezeigt. Erörtert werden nationale und internationale Angebots- und Nachfragestrukturen sowie Möglichkeiten der Steuerung aufgezeigt. Weitere Themenfelder sind Konsumgewohnheiten, Kostenstrukturen sowie EU-Weinrechtsregelungen.
Ziel dieser Vorlesung ist es den Studenten einen Einblick in die nationale und internationale Weinwirtschaft zu geben und ihnen Transfers zu anderen Wirtschaftsfeldern aufzuzeigen.
Themenauswahl:

  • Entwicklung von Weinmärkten
  • Einblicke in den EU Weinmarkt
  • EU Weinmarktordnung, Bezeichnungsrecht
  • Handlungsfelder für die deutsche Weinwirtschaft
  • Angebot/Nachfrage
  • Marketing
  • Weinkonsumtrends in Deutschland
  • Aufbau der deutschen Weinwirtschaft
  • Produktions- und Vermarktungskosten
  • Modernes Qualitätsmanagement
  • Einblicke in den Weinbau und die Oenologie
  • Bedeutung des Sekt- und Champagnermarktes
  • Erfolgreiche Marketingstrategien in der Weinwirtschaft
  • Zukünftige Entwicklungen der Weinwirtschaft innerhalb der Agrarwirtschaft
  • Exkursion

Mittwoch, April 22, 2009

Ich kann (kein) Kanzler

Ist leider nichts geworden aus "Ich kann Kanzler" - aber immerhin war das TV-Team ja schon mal bei mir.
Sehr geehrter Carsten Sinß,
herzlichen Dank, dass Sie sich für die Teilnahme an "Ich kann Kanzler!" beworben haben.
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie nicht zu den 40 Bewerbern zählen, die es in die nächste Auswahlrunde geschafft haben.
Im Laufe der Bewerbungsphase sind über 2.500 Bewerbungen eingegangen, von denen nur ein kleiner Teil ausgewählt werden konnte. Lassen Sie sich in Ihrem Engagement bitte nicht entmutigen, denn auch für Sie gilt: Deutschland braucht Ihre Ideen und Ihr Engagement.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen keine Auskunft darüber geben können, weshalb es Ihre Bewerbung nicht in die nächste Runde geschafft hat. Ihre sämtlichen Daten werden von uns gelöscht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre ZDF.de-Redaktion

Montag, April 20, 2009

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 20.04.2009

Tagesordnung

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats2) Beantwortung von Anfragen
Mit einer Anfrage von mir zum Weltspieltag am 28. Mai.


Vorlagen aus früheren Sitzungen

3) Zusammenlegung der Steuerämter und Stadtkassen der Städte Eltville, Geisenheim und Oestrich-Winkel sowie Zusammenlegung der Kämmereien der Städte Eltville und Oestrich-Winkel
Einstimig angenommen. Ich habe in meiner Rede für die SPD-Fraktion allerdings noch einmal betont, dass die MitarbeiterInnen der Verwaltung bei der Umsetzung dieser Vorlage auf Augenhöhe einzubinden sind, die finanziellen Auswirkungen für Bürger und Stadtverordnete transparent gemacht werden müssen und das eine der Argumentationen, die damals mit ein Grund für den Bau des Bürgerzentrums war - Einhäusigkeit der Verwaltung - nun zum Teil wieder ausgehoben wird.

4) Feststellung der Eröffnungsbilanz und des Anhangs zum 01.01.2005Einstimmig angenommen, allerdings habe ich in meiner Rede für die SPD-Fraktion noch einmal die Verfehlungen der vergangenen Jahre herausgearbeitet, die dazu geführt haben, dass heute erst die Eröffnungsbilanz für das Jahr 2005 vorliegt und das gerade die finanzielle Entwicklung der darauf folgenden vier Jahre für eine weitere Verschlechterung der finanziellen Situation der Stadt Oestrich-Winkel sorgen wird.
5) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Einrichtung einer Krippengruppe im Zachäus-
Kindergarten Mittelheim
Gemeinsam beraten mit Tagesordnungspunkt 9.


Neue Anträge von Fraktionen

6) Antrag FDP-Fraktion betr. Verkehrssituation
Mehrheitlich mit den Stimmen der Mehrheitskoalition aus CDU und FDP angenommen. SPD und Bündnis90/Die Grünen lehnten diesen Antrag ab, weil er schlichtweg nichts anderes als das Zeugnis dafür ist, dass mit der geplanten Nordumgehung der (Schwerlast-)Verkehr in Oestrich-Winkel zunehmen wird. Und ob die betroffenen Anlieger entlastet werden, weil die Stadt Oestrich-Winkel die Stadt Geisenheim dazu auffordert, deren Verkehr aufzunehmen, darf doch mehr als bezweifelt werden...

7) Antrag SPD-Fraktion betr. Stellenbörse auf städtischer HomepageEinstimmig angenommen - der Antrag stammt zudem aus meiner Feder
8) Antrag SPD-Fraktion betr. Rheinufer-Gestaltung
Der Antrag bezog sich auf einen CDU-Antrag aus dem Jahr 2007, der aber von uns zurückgezogen wurde, da noch keine entsprechenden abschließenden Planungen von Seiten der Verwaltung vorliegen.


Neue Vorlagen des Magistrats

9) Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes; außerplanmäßige Ausgaben
Mit den Stimmen der Mehrheitskoalition von CDU und FDP und Enthaltung der SPD angenommen. Ich habe in meinem Redebeitrag für die SPD-Fraktion klar gestellt, dass wir ausdrücklich konjunkturpolitische Maßnahmen zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft begrüßen, allerdings die dort von CDU/FDP erwirkte geänderte Priorisierung nicht teilen. Diese sieht nun nämlich ein Vereinshaus in Hallgarten vor, was im Grundsatz zwar begrüßenswert ist, allerdings hierzu aus Sicht der SPD noch kein Konzept und zu wenige Informationen hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen vorliegen - wie aber auch, wenn man mal eben ein solchs Vereinshaus in zwei Wochen mit mehr als heißer Nadel zu stricken versucht. Wir hätten als SPD stattdessen lieber das Geld für einen Kunstrasenplatz in Winkel verwendet, weil hier bereits entsprechende Konzepte vorhanden sind und bspw. auch eine finanzielle Unterstützung von Seiten des Landkreises erfolgt wäre - das Vereinshaus hätten wir dann über einen Investitionsfonds finanziert, der derzeit für die Kunstrasenplätze angedacht ist.

10) Änderung der Eigenbetriebssatzung Kultur und Freizeit

Mehrheitlich mit den Stimmen der Mehrheitskoalition aus CDU und FDP angenommen. Für die SPD-Fraktion ist es allerdings menschlich nicht akzeptabel, einem kranken Mitarbeiter während dessen Abwesenheit
seine Aufgabengebiete zu beschneiden und die Betriebsleitung zu entziehen, wie in der Begründung der entsprechenden Vorlage angegeben. Und selbst eine Beratung in nicht-öffentlicher Sitzung wurde zuvor von CDU und FDP abgelehnt.


11) Änderung der Wochenmarkt- und Gebührenordnung der Stadt Oestrich-Winkel
Einstimmig angenommen.

12) Änderung der Ladenöffnungszeiten

Einstimmig angenommen.
13) Europäische Wasserrahmenrichtlinie - (EG-WRRL), Stellungnahme zum Auslegungsentwurf des Bewirtschaftungsplans und Maßnahmenprogramms, sowie dem Umweltbericht für Hessen
Einstimmig überwiesen an den Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen.


14) Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Brustmann-Gelände", Winkel
Einstimmig überwiesen an den Ausschuss Umwelt, Planen, Bauen.
15) Einrichtung von Buswartehallen
Einstimmig angenommen - basiert auf SPD-Anträgen aus der vergangenen und dieser Legislaturperiode. Damit werden ab 2010 31 von 37 Bushaltestellen in Oestrich-Winkel eine neue Haltestelle mit Überdachungsmöglichkeit erhalten - zudem wurde von mir noch ein Ergänzungsantrag einstimmig angenommen, an der nördlichen Haltestelle am "Scharfen Eck" ebenfalls eine Überdachung zu prüfen.

Samstag, April 18, 2009

Storys from the gasstation

Fortsetzungsgeschichten mit solch hohem Unterhaltungswert konnte ich bisher erst relativ selten in dieser Rubrik liefern, aber heute ergab sich die glückliche Fügung, dass der Kunde vom 7. Januar wieder mal auflief und eine derartige Performance ablieferte, dass sie es zweifelsfrei wert ist, hier Erwähnung zu finden. Einen gewissen Reiz erhielt die Sache noch dadurch, dass sich die beiden betroffenen Akteure, also sowohl der Kunde wie auch ich, offensichtlich in der vergangenen Zeit seit dem letzten Zwischenfall über den jeweiligen Gegenüber schlau gemacht hatten. Ich weiß jetzt nämlich mittlerweile, dass der werte Herr ein ortsbekannter „cholerischer Pflegefall“ ist, den man eben so nehmen muss wie er ist. Und er weiß offensichtlich, dass ich SPD-Mitglied bin, was er auch prompt gegen mich zu verwenden versuchte: Der werte Herr kommt also in den Shop hinein, legt 15 Euro auf den Tisch, sagt mürrisch „Stimmt so!“ und geht. Ich schaue auf den Monitor, erkenne den Rechnungsbetrag von 15,02 Euro und rufe dem schon wieder nach draußen eilenden Kunden entgegen: „Ich kriege noch 2 Cent von Ihnen“. Rumpelstilzchen war nun aufgeweckt und nicht mehr einzukriegen. In wildem Geschrei durfte ich (wie im übrigen auch ein Kunde, der noch zu besänftigen versuchte) mir anhören, dass man „von einem SPD-Menschen wohl nicht mehr zu erwarten hätte" und "die Tankstelle bereits genug an ihm als Stammkunden“ verdiene und er die 2 Cent deshalb nicht bezahlen würde. Schon mit einem merklichen Grinsen auf dem Gesicht notierte ich mir laut denkend dessen Nummernschild mit dem Hinweis, dass er während meiner Schicht gerne noch die Möglichkeit habe, die 2 Cent Schulden zu begleichen, andernfalls der ganze Vorgang aber freilich „seinen ordnungsgemäßen Gang“ nehme (was auch immer das heißen mag – ist aber im Regelfall eigentlich immer eine ganz effektive Drohgebärde^^). Die Eskalationsstufe erreichte daraufhin freilich noch eine weitere Ebene, die Beleidigungen wurden nicht mehr jugendfrei und mein Grinsen verwandelte sich zunehmend in ein sanftes Lächeln (das des weiteren Kunden im Shop übrigens auch), bis der gute Herr wild gestikulierend den Shop verließ – ohne zu zahlen wohlgemerkt ;-). Meinem Chef konnte ich dann wenigstens beim Schichtwechsel mit einer netten Geschichte den Abend versüßen, auch wenn in meiner Abrechnung dann wohl oder übel 2 Cent gefehlt haben werden :-)

Und aus der Rubrik „Kuriose Namen“ gibt es heute auch gleich zwei Erwähnungen: Sowohl eine „A. Jolie“ wie auch ein „Walter Werner“ zählten heute zu meinen Kunden.

Mittwoch, April 15, 2009

"Lieber den Spatz in der Hand,...

...als die Taube auf dem Dach."

Die Tauben in Wiesbaden sind schon von Amts wegen nicht besonders beliebt. Sie verschmutzen Hausdächer und Kirchtürme, übertragen krankheitserregende Keime. Vielerorts werden sie auch nur die „Ratten der Luft“ genannt. Eine besondere Unterart ist aber die Wiesbadener Fußgängerzonentaube. Ob am Fußgängerzoneneingang auf Höhe C&A, am Mauritiusplatz oder vorm Hessischen Landtag – überall kann man sie bei ihrem Treiben beobachten. Was zeichnet sie aber aus? Die Wiesbadener Fußgängerzonentaube ist ein Menschenfreund. Sie ist noch weniger scheu als ihre Artgenossen und trippelt auf den Bürgersteigen entlang, immer auf der Suche nach Futter, welches ihr der einheimische Wiesbadener oder Einkaufstourist in der Regel nachlässig oder großzügig in diverser Form zukommen lässt. Selbst ständig hin und her wuselnde Menschenmassen bringen die Wiesbadener Fußgängerzonentaube nicht aus dem Konzept.

Dienstag, April 14, 2009

Eisgrub

Nachtrag vom wochenendlichen Besuch in der Eisgrub-Brauerei in Mainz, wo es als Highlight zu "Brezzel und Spunndekääs'" im wahrsten Sinne des Wortes regelrechte Biertürme 1,2 zum Verzehr für den Gaumen gibt. Und wenn das dann immer noch nicht genügt, kann der "Bier-Baron" sicher aushelfen.

Montag, April 13, 2009

Osternacht

Nach dem alljährlichen traditionellen Perron-Geburtstag am Oster-Sonntag bei himmlischem Sonnenschein folgte mit Kumpels in befreundetem Garten bei Lagerfeuer und Gruselgeschichten die Abendgestaltung.

Samstag, April 11, 2009

Storys from the gasstation

Frohe Ostern für Tankstellenkassierer? Sicher nicht, denn meine Bilanz nach noch nicht mal 90 Minuten Tankstellendienst las sich heute so:
  1. Ein "defektes" Kunden-WC, weil sich ein Kunde wohl nach seinem "großen Geschäft" noch dachte die Wand mit der Klobürste bepinseln zu müssen...,
  2. eine Fahrerflucht mit anschließendem Polizeibesuch, nachdem ein Kunde seinen Anhänger beim Ausparken gegen die Mülltonne einer Zapfsäule gesetzt hatte und dies sicher nicht bemerkt hat, als er anschließend mit Vollgas auf die B 42 gefahren ist... (*räusper*),
  3. ...und was glaubt Ihr wohl, wie gut mein Chef dann gelaunt war, als ein Tankkunde weder Geld noch Ausweispapiere dabei hatte...naja, am Ende stand als "Pfand" im Shop ein Ersatzrad :D
Dem aber nicht genug durfte ich mich heute auch noch von einem vielleicht 12-jährigen Mädchen anfahren lassen, weil es mit Oma eine Handykarte kaufen wollte, dummerweise aber nicht den Netzanbieter kannte und die Schuld natürlich (wer auch sonst) beim Tankstellenkassieren sah. So etwas lob ich mir: Mit 12 Jahren Handy sponsored by parents haben wollen, dann aber nicht damit umgehen können - und wenn das Mädel später nur halb so zickig wird wie es das heute bereits war, dann mache ich mir um die Nachwuchskundschaft für solche Geschichten hier keinerlei Sorgen...

Mein persönliches Highlight des Abends war dann aber ein Städter, der sich eine 0,5-Literflasche Bier kaufte und beschwerte, dass wir keine einzelnen 0,33-Literflaschen im Sortiment hätten und anschließend von einem einheimischen Rheingauer in unnachahmlicher und an dieser Stelle auch einfach unbeschreiblicher Art und Weise darüber aufgeklärt wurde, was man wohl von einem zu halten habe, der ein Bier trinken wolle, dann aber wegen 0,17 Litern eine Diskussion mit dem Kassierer anfange :D

Donnerstag, April 09, 2009

Bürgerhaushalt reloaded

Bei meinen Recherchen zur Erstellung eines Readers zum Thema Bürgerhaushalt für die Jusos Hessen-Süd bin ich auch auf eine Seite der "Bundeszentrale für Politische Bildung" (BPB) gestoßen, die den Anspruch erhebt, sämtliche Ereignisse rund um das Thema Bürgerhaushalt in Deutschland und im Rahmen der Möglichkeiten auch darüber hinaus zu erfassen. Da war ich natürlich gerne unterstützend tätig und habe die Damen und Herren darauf hingewiesen, dass CDU/FDP in Oestrich-Winkel einen solchen von mir im Namen der SPD-Fraktion in Oestrich-Winkel eingebrachten Antrag im November 2007 abgebügelt haben ;-) Ergebnis ist nun diese Meldung auf besagter Seite.

Mittwoch, April 08, 2009

Immer Vorwärts

"Ich bin bereit überall hinzugehen, vorausgesetzt, der Weg führt vorwärts."

- David Livingstone (1813-1873), britischer Missionar und Forschungsreisender -

Dienstag, April 07, 2009

Geschichtenerzähler

“Wir haben ein Vermächtnis an Geschichten, Erzählungen der alten Geschichtenerzähler, deren Namen wir manchmal kennen und manchmal nicht. Geschichtenerzähler hat es immer gegeben, das reicht zurück bis hin zu einer Lichtung im Wald, auf der ein großes Feuer brennt und die alten Schamanen tanzen und singen, denn was wir an Geschichten ererbt haben, begann mit Feuer, mit Zauber, der Geisterwelt. Und dort wird es noch heute bewahrt. Wenn man einen modernen Geschichtenerzähler fragt, wird er sagen, dass es immer einen Moment gibt, in dem ihn das Feuer berührt, das, was wir gerne als Inspiration bezeichnen, und das reicht bis zu den Anfängen unserer Spezies zurück, Feuer, Eis und die großen Winde, die uns und unsere Welt geformt haben. Der Geschichtenerzähler ist tief in uns allen. Der Geschichten-Macher ist immer da. Nehmen wir an, dass ein Krieg über unsere Welt hereinbricht, jene Schrecken, die wir uns alle ohne Weiteres vorstellen können. Nehmen wir an, dass Fluten unsere Städte überspülen, dass die Meere ansteigen … der Geschichtenerzähler wird da sein, denn es ist unsere Vorstellungskraft, die uns formt, erhält, erschafft – im Guten wie im Schlechten. Es sind unsere Geschichten, es ist der Geschichtenerzähler, der uns wiedererschafft, wenn wir zerrissen, verwundet, ja vernichtet sind. Es ist der Geschichtenerzähler, der Träume-Macher, der Mythen-Macher, der unser Phönix ist, das sind wir, wenn wir am besten, will heißen am schöpferischsten sind.”
 - Doris Lessing -

Montag, April 06, 2009

Sonntag, April 05, 2009

Der ROTfuchs

Massen an Automobilen und Menschen fanden heute den Weg in die Wiesbadener Fasanerie, wo die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis eine Tierpatenschaft für einen ROTfuchs übernahmen. Neben dem Reineke bietet die Fasanerie aber noch eine Reihe anderer Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind - u.a. im Schlamm lümmelnde Säue, rastende Wölfe, allerlei Wassergetier wie Fischotter und eine zu groß geratene Wasserratte (ist es natürlich nicht, aber leider weiß ich nicht, um welches Tier es sich dabei handelt), große Wisents, unidentifizierbare Tiere auf hohen Bäumen, Schafe und Ziegen 1,2, die sich bereitwillig füttern ließen...und als Highlight des Tages imposante Braunbären aus nächster Nähe 1,2,3.

Samstag, April 04, 2009

Storys from the gasstation

Frage 1: Wie viele Möglichkeiten gibt es, eine Kreditkarte in ein Kartenlesegerät zu stecken?
Antwort 1: Genau vier. Keine mehr - aber auch keine weniger.

Frage 2: Ist es dennoch möglich, dass ein Mensch erst im 7. Versuch (!) seine Kreditkarte richtig herum in das Kartenlesegerät steckt?
Antwort 2: Ja, das ist in der Tat möglich - heute live erlebt...

Freitag, April 03, 2009

VORDIPLOM !!!

Sehr geehrter Herr Sinß,
Prof. Sauernheimer hat sich Ihre Klausur zur o.g. Veranstaltung angesehen. Wir können Ihnen hiermit mitteilen, dass Sie die Wiederholungsklausur bestanden haben!
Ihre Note erfahren Sie mit der offiziellen Veröffentlichung durch das Prüfungsamt.
Mit freundlichen Grüßen

Donnerstag, April 02, 2009

Playlist: "Guten Morgen, Sonnenschein" - Nana Mouskouri

Die Sonne lacht und die Wiesbadener Innenstadt lockt. Und was entdecke ich an der Kreuzung Bahnhofstraße/Dernsches Gelände im Brunnen der Wiesbadener Volksbank? Eine kleine Ente paddelt munter im dort platzierten Springbrunnen herum (leider keine Kamera dabei gehabt) :-)

Mittwoch, April 01, 2009

Der perfeke Aprilscherz

Zunächst sollte man sich über das Opfer des Aprilscherzes Gedanken machen:
  • Wer soll das Opfer des April-Scherz sein?
  • Vesteht das Opfer des April-Scherz Spaß?
  • Wieviele Personen sollen an diesem Scherz beteiligt sein? (je mehr desto schlechter, aufgrund der Verschiegenheit anderer)
  • Wird das Opfer den Aprilscherz verkraften?
  • Ist die zeitliche Planung des Aprilscherz ausreichend?
  • Wird der Aprilscherz für MICH Folgen haben? (eine Risikoanalyse bei einem solchen Projekt sollte bedacht werden) 
  • Und wie sieht der Aprilscherz aus? Diese Frage kann man sich nur selbst beantworten! Hier ist Kreativität und Humor gefragt. Ein guter Aprilscherz ist immer perfekt auf das Opfer abgestimmt und ist selten wiederholbar.

Und hier ein wie ich finde mehr als gelungenes Exempel :-)