Freitag, Juli 31, 2009

In vino veritas

Skandal im Weingau! Da kann man beim Blick ins Glas wohl eher darauf verzichten, die "Wahrheit" so genau zu kennen...

Wiesbadener Kurier vom 30.07.2009
Dreck und tote Fliegen am Weinfass: Rheingauer Winzer gestoppt
KIEDRICH Von Christoph Cuntz
Als “Ekel erregend" beschreibt das Regierungspräsidium die Zustände, unter denen der Kiedricher Winzer Rudolf S. im Eberbacher Hof Wein erzeugt und gelagert hat. Die Weinkontrolle hatte bei ihm 90.000 Liter Wein in Fässern und Tankanlagen gefunden. Weitere 40.000 Liter waren bereits in Flaschen abgefüllt. Aber Fässer und Flaschenlager waren bereits bis zur Unkenntlichkeit mit verschiedenen Schwarz- und Blauschimmelarten überwachsen, die nach Ansicht der Behörden “das Potenzial zur Gesundheitsgefährdung" hatten. Im Kelterhaus und auf der Weinpresse klebten noch die Schmutzrückstände der letzten Ernte. Die Fässer dort waren völlig verklebt und mit Fruchtfliegen überzogen.
Dabei hat Winzer Rudolf S. Weinberge in den Kiedricher Spitzenlagen. Doch mit seinem Betrieb war es schon in den 80er Jahren bergab gegangen. Damals richteten sich eine Reihe von Bußgeldverfahren gegen ihn, weil er die erforderlichen Weinbücher nicht geführt hatte. Vor 20 Jahren schloss er seine Straußwirtschaft und kündigte den Behörden an, er werde keinen Wein mehr herstellen. Vor drei Jahren allerdings hatte er beim Weinbauamt amtliche Prüfnummern für einen Tropfen beantragt, den er angeblich 2003 gekeltert hatte. “Der war vom Geruch und Geschmack nicht akzeptabel", sagt Dieter Ohl, Sprecher des Regierungspräsidiums Darmstadt.Nach diesem Vorfall hatte der allein stehende Winzer der Weinkontrolle nicht mehr die Tür geöffnet. Ein richterlicher Durchsuchungsbefehl konnte erst am 21. Juli vollstreckt werden. Vor Ort waren an diesem Tag Mitarbeiter des Regierungspräsidiums, der Weinkontrolle sowie des Amts für Veterinärwesen und des Polizeipräsidiums. Sie hatten Mühe, sich ihren Weg zu bahnen, weil Wohnhaus, Keller und Scheune mit Weinflaschen, Verpackungsmaterialen und Fässern zugestellt waren. Dass die Durchsuchung vom 21. Juli erst am Donnerstag publik gemacht wurde, erklärte das Regierungspräsidium mit internem Beratungsbedarf über das weitere Vorgehen.
Der überwiegende Teil der bei Rudolf S. gelagerten Weine war nicht gekennzeichnet. Dafür wurde bei ihm ein Vorrat an Etiketten gefunden, die offenbar auf die noch unbeschrifteten Flaschen geklebt werden sollten. Weinbücher gab es freilich nicht. Das Regierungspräsidium wollte am Donnerstag nicht ausschließen, dass der Winzer zuletzt noch Weine verkauft hatte. Bei der Durchsuchung seien aktuelle Quittungen gefunden worden, hieß es.
Damit Rudolf S. keinen Wein mehr ausliefern kann, wurden die Räume versiegelt. Gegen ihn wird nun wegen Betrugs ermittelt, weil er Weine als Qualitätsweine unter Angabe von amtlichen Prüfungsnummern in den Verkehr gebracht hat, die er nie beantragt oder erhalten hatte. Der Verkauf seiner Weine ist ihm verboten, sämtliche Weine sollen nun vernichtet werden, “da es gesetzlich verboten ist, Lebensmittel in den Verkehr zu bringen, die unter Ekel erregenden Umständen erzeugt oder gelagert werden".

Donnerstag, Juli 30, 2009

Weisst du eigentlich, wie lieb ich dich habe?

Der kleine Hase sollte ins Bett gehen, aber er hielt sich noch ganz fest an den langen Ohren des großen Hasen.
Der kleine Hase wollte nämlich ganz sicher sein, daß der große Hase ihm auch gut zuhörte.
"Rate mal, wie lieb ich dich habe", sagte er. "Oh", sagte der große Hase, "ich glaube nicht, daß ich das erraten kann."
"So sehr", sagte der kleine Hase und breitete seine Ärmchen aus, so weit er konnte.
Der große Hase hatte viel längere Arme. "Aber ich hab dich soooo sehr lieb", sagte er.
Hm, das ist viel, dachte der kleine Hase.
"Ich hab dich lieb, so hoch ich reichen kann", sagte der kleine Hase.
"Ich hab dich lieb, so hoch ICH reichen kann", sagte der große Hase.
Das ist ziemlich hoch, dachte der kleine Hase. Wenn ich nur auch so lange Arme hätte. Dann hatte der kleine Hase eine gute Idee. Er machte einen Handstand und streckte die Füße am Baum hoch. "Bis zu meinen Zehen hoch hab ich dich lieb", sagte er.
"Und ich hab dich bis zu MEINEN Zehen hoch lieb", sagte der große Hase und schwang den kleinen Hasen in die Luft.
"Ich hab dich so hoch wie ich hüpfen kann lieb!" sagte der kleine Hase lachend.... .....und hüpfte auf und ab.
"Aber ich hab dich lieb, so hoch wie ICH hüpfen kann", sagte der große Hase lächelnd und hüpfte so hoch, daß seine Ohren die Zweige berührten.
Tolle Hüpferung, dachte der kleine Hase. Wenn ich nur auch so hüpfen könnte.
"Ich hab dich den ganzen Weg bis zum Fluß runter lieb", sagte der kleine Hase.
"Ich hab dich bis zum Fluß und über die Berge lieb", sagte der große Hase.
Oh, das ist sehr weit, dachte der kleine Hase. Er war schon so müde, daß er sich gar nichts mehr ausdenken konnte. Dann schaute er über die Büsche und Bäume hinaus in die große, dunkle Nacht. Es konnte ja wohl nichts weiter weg geben als den Himmel.
"Ich hab dich lieb bis zum Mond", sagte der kleine Hase und machte die Augen zu. "Oh, das ist weit", sagte der große Hase. "Das ist sehr, sehr weit."
Der große Hase legte den kleinen Hasen in sein Blätterbett, beugte sich über ihn und gab ihm einen Gutenachtkuß. Dann kuschelte sich der große Hase an den kleinen Hasen und flüsterte lächelnd:
"Bis zum Mond..... und wieder zurück haben WIR uns lieb!

(c)McBratney

Mittwoch, Juli 29, 2009

Storys from the gasstation

Pünktlich zum Feierabend kamen gestern drei Männer (Chef plus zwei Angestellte) vom Bau, um sich mit "Abendproviant" einzudecken. Als der Chef und Angestellter 1 den Shop bereits verlassen hatten, zückte Angestellter 2 nochmal das Portemonnaie und stellte ein Fläschen Jägermeister auf den Tresen mit dem Kommentar "Das soll der Chef nicht sehen". Als dieser dann aber doch tatsächlich noch einmal auf dem Weg zum Auto kehrt machte, um in den Shop zurückzugehen, versteckte Angestellter 2 sein Fläschen nicht etwa in seiner Tasche, sondern pumpte sie mal eben vor meinen Augen ab und ließ mich die Flasche dann entsorgen - rechtzeitig, bevor der Chef wieder den Shop betrat. Na dann PROST! :o

Dienstag, Juli 28, 2009

Februar

"Februar: Die Sonne kehrt zurück."

- Roald Amundsen (1872-1928), norwegischer Polarforscher, erster Mensch am Südpol -

Montag, Juli 27, 2009

Alien-Pricing

Sodala, die erste von vermutlich neun Klausuren in der diesjährigen Klausurenrunde ist mäßig überstanden...und er (der Prof) hat's tatsächlich wieder gebracht und eine Spaßfrage in den Multiple-Choice-Teil eingebaut! Nachdem in der Vergangenheit schon nach der Zugehörigkeit von Pringles, Pampers und Punica zu Procter & Gamble gefragt wurde oder man beurteilen musste, ob Web 2.0 bedeute, dass 50% der Deutschen im Internet surfen, gab es heute - passend zum Film "Alien vs. Predator", den der Prof einmal in der Vorlesung erwähnt hatte im Zusammenhang mit dem Begriff "Predatory-Pricing" - die Frage nach der Existenz von "Alien Pricing" :D.

Sonntag, Juli 26, 2009

Plausibilität

Aus dem WiWi-Forum der Uni Mainz :-)
Grünschnabel
Dabei seit: 02.05.2009
Beiträge: 2
Plausibilität
"Hallo Marketingfreunde!
In Übung 4 Aufgabe 6 wird man gebeten, die Plausibilität zu prüfen!
Irgendwie erscheint mir das nicht plausibel!"

Samstag, Juli 25, 2009

Storys from the gasstation

Kunde heute mit Blick auf den Sportteil der BILD:
"Welcher Pharmakonzern führt denn eigentlich im Moment bei der Tour de France — ich habe etwas den Überblick verloren… ?"
:D

Freitag, Juli 24, 2009

Mein Blog ist CO2-neutral

Eine nette Aktion, wie ich finde:

Wie sieht die Aktion genau aus?Für jeden Blog, der an unserer Aktion teilnimmt, pflanzt Mach’s grün, die Umweltinitiative von kaufDA, einen Baum. Dieser gleicht die CO2-Emissionen des Blogs aus und macht den Blog somit CO2-neutral. Unser Kooperationspartner “I Plant a Tree” unterstützt die Aktion und wird die Bäume in Deutschland pflanzen.
Welchen Hintergrund hat die Aktion?Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) hat sich durch den Einfluss des Menschen deutlich erhöht. Daraus resultiert der sogenannte Treibhauseffekt, der katastrophale Folgen herbeiführen kann. Um diesen Klimawandel zu stoppen, hat "Mach’s grün" die Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral” gestartet. Durch die Pflanzung neuer Bäume kann der CO2-Ausstoß des teilnehmenden Blogs neutralisiert und somit ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.
Wie kann mein Blog an der Aktion teilnehmen?Mitmachen ist ganz einfach: Rufe die Aktion “Mein Blog ist CO2-neutral!” auf und wirke dem Klimawandel entgegen!

Donnerstag, Juli 23, 2009

Jogustine, Vol. 2

Jogustine hat heute seinen bei mir persönlichen Höhepunkt erreicht, als ich mehr per Zufall in meinem persönlichen Bereich nachlesen konnte, dass ich "erfolgreich automatisch von der Klausur 'Aktuelle Themen der Wirtschaftspolitik' abgemeldet wurde"...richtig, so war das eigentlich NICHT von mir erdacht oder gar gewünscht. Einen halben Tag hat es dann schließlich gedauert, um telefonisch zu einer Mitarboiterin unseres Prüfungsamtest vorzustoßen, die mich letztlich wieder erfolgreich für diese Klausur (zurück)anmelden konnte.

Mittwoch, Juli 22, 2009

Der Big-Mac-Index

Man mag es kaum glauben, aber die Klausurenlernphase eröffnet einem zuweilen auch den ein oder anderen eher unkonventionelleren Zugang, selbst zu eher komplizierten Fragestellungen wie bspw. den Wechselkursen - und funktioniert dabei in der Praxis auch noch seit Jahren einwandfrei :-)
Big-Mac-Index
Der Big-Mac-Index (auch Hamburger-Index genannt) vergleicht die Preise des Big Mac in verschiedenen Ländern dieser Erde. Durch die Umrechnung der inländischen Währungen zum aktuellen US-Dollar-Kurs werden diese untereinander mit einer stark vereinfachenden Methode verglichen.
Der Big Mac könnte dahingehend ein guter und einfacher Indikator für die Kaufkraft einer Volkswirtschaft sein, da es ihn fast überall auf der Welt in standardisierter Größe, Zusammensetzung und Qualität gibt.
Der Hamburger-Index wurde von der britischen Wochenzeitschrift für Wirtschaft, Politik und Kultur The Economist im Jahr 1986 erstmals veröffentlicht und wird seitdem regelmäßig erhoben. Entwickelt wurde der Index von der Redakteurin Pam Woodall, welche noch heute als Journalistin für asiatische Wirtschaft für The Economist tätig ist.Mithilfe des Big-Mac-Index wollte die Fachzeitschrift nicht nur die Thematik der Wechselkurse und des Kaufkraftparitätenkurses leicht verständlich gestalten, sondern auch die Über- und Unterbewertungen einzelner Währungen aufzeigen.

Quelle: aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dienstag, Juli 21, 2009

Mutlos

"Wer sich im alten Jahr nicht getraut hat, wird auch dem neuen Jahr nicht trauen."

- Herbert Wehner (1906-1990), deutscher SPD-Politiker -

Sonntag, Juli 19, 2009

Europa Park

Heute ging es nach Rust in den Europa-Park, der auf seinem eindrucksvollen Gelände zahlreiche Attraktionen bereithält. So gab es u.a. überdimensionale Fußballschuhe, (fast) originalgetreue Dinosaurierskelette und das echte Lebensgefühl europäischer Hauptstädte, echte Silberpfeile 1,2, gefährliches Wassergetier, seltsame Energieerscheinungen (wenn auch von ENBW gesponsort), altbekannte Arbeitgeber und schöne Wasserspiele. Aber auch die menschlichen Erscheinungen stachen durch Gruseligkeit, Größe oder Arbeitseinsatz ebenso hervor wie die größerdimensionierten Einrichtungen „Eurosat“ (mit integrierter Achterbahn), „Eurotower“, die Achterbahn „Blue fire“ (ich gestehe offen ein, mir den 'Spaß' nur von unten aus angesehen zu haben…:O), Wasserrafting oder „Poseidon“ mit garantiertem Nässe- und anschließendem Trockenfaktor :-)

Samstag, Juli 18, 2009

Das Casino schließen!

Bei meinem ersten Casino-Besuch in Wiesbaden habe ich gleich mal 50 Euro am Roulette-Tisch verloren. Positiv daran ist aber zumindest, dass ich ursprünglich mit 100 Euro Startkapital den Saal betreten hatte und somit ja eigentlich 50 Euro Konsumentenrente eingefahren habe. Das freut auch den Staat als Casino-Betreiber, freut die Volkswirtschaft allgemein und laut hiesiger Theorie dürften demnach auch alle glücklich sein. Nur ist bei mir die Begeisterung mit 50 Euro "Rente" anstelle eines 50-Euro-Scheins im Portemonnaie irgendwie noch nicht so recht angekommen...

Freitag, Juli 17, 2009

"Guten" Morgen...

Bei strömendem Regen in aller Herrgotts Frühe von einer Autohupe geweckt schleiche ich mich mit Boxer-Shorts und T-Shirt bekleidet auf die Straße - immer den Satz des werten Herrn Papa vom Vorabend, "Denk dran, dein Auto dicht beizufahren, damit die Müllabfuhr morgen vorbeikommt", im Hinterkopf...um dann ernüchtert festzustellen, wie mich drei Müllmänner schmunzelnd anschauen, als sie vergeblich versuchen, am Auto des Nachbarn vorbeizufahren. "Guten" Morgen in Oestrich-Winkel! *grrr*

Donnerstag, Juli 16, 2009

Feindschaft

"Wer davon lebt, einen Feind zu bekämpfen, hat ein Interesse daran, dass er am Leben bleibt."

- Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) -

Dienstag, Juli 14, 2009

Aus einem Professorenleben

Verheißungsvoller Start in den Tag: Heute Morgen erst verschlafen, somit 20 Minuten zu spät in der Vorlesung erschienen...und damit aber noch genau eine Minute früher im Hörsaal als der Prof. :-). Und dann lässt dieser während der Vorlesung auch noch im O-Ton folgenden Satz los: "Weiß gerade selbst nicht mehr so genau, was ich damit gemeint habe im Skript - lernen Sie es aber einfach mal auswendig, ich prüf das nochmal..."

Montag, Juli 13, 2009

Einsatz

"Am Ende gewinnt der, der das dreckigere Hemd hat. Und die Gegner waren am Ende schmutziger als wir."

- Matthias Sammer -

Sonntag, Juli 12, 2009

Ein echter "Dorian"

Namen merken und Bild abspeichern - da ist perspektivisch vielleicht nochmal ne Wertsteigerung drin ;-)


Samstag, Juli 11, 2009

Storys from the gasstation

Sie versuchen es doch immer wieder...
Ein Junge betritt den Tankstellenshop und fragt nach Zigaretten. Ich frage zurück, ob er schon volljährig sei, was er mir bestätigt und daraufhin auf meine Nachfrage hin seinen Personalausweis zeigt, ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Dieser weist allerdings erst ein Alter von 17 aus, woraufhin ich den jungen Menschen entsprechend zurecht weise und mir anschließend anhören darf, wie "uncool" ich doch sei...naja, meine Generation ist  zumindest früher an ihre Zigaretten gekommen ;-)

Freitag, Juli 10, 2009

Notlüge

"Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit."

- James Joyce (1882-1941), irischer Schriftsteller -

Donnerstag, Juli 09, 2009

Koepp-Tunnel/-Kran

In diesen Tagen ist es nun soweit, der beinahe schon historische "Koepp-Kran" wird abgebaut - hoffentlich lässt der Abriss des dazugehörigen Tunnels auch nicht mehr lange auf sich warten. Nur im Verwaltungsdschungel Deutschland hört sich das leider noch etwas komplizierter an (siehe unten):


Wiesbadener Kurier vom 01.07.2009 - Oestrich-Winkel
Von Barbara Dietel
Kran wird abgerissen
B42 Reaktivierung der Industrieanlage ist vom Tisch / Koepp-Tunnel dadurch überflüssig
Der Kran, mit dem einst Sand und Kies für die Betonherstellung von Schiffen über die B42 transportiert wurde, wird in der kommenden Woche abgerissen. Das rostige Ungetüm ist seit zwölf Jahren außer Betrieb. Die damalige Eigentümerin, die Readymix wollte sich auch mit Blick auf den Bau einer Rheinbrücke und des Tunnels in Rüdesheim die Option für eine Wiederinbetriebnahme des Betonwerks und des Krans offenhalten. In diese Richtung denkt die Cemex, die die Readymis zwischenzeitlich übernommen hat, nicht mehr. Das Unternehmen stelle Transportbeton in seinem Werk in Schierstein wesentlich wirtschaftlicher her, so der Regionalleiter Vertrieb, Werner Spilles. Deshalb habe sich das Unternehmen entschlossen, den Ende 2009 auslaufenden Pachtvertrag mit einer Grundstückbesitzgesellschaft nicht zu verlängern.
Laut Vertrag muss das Gelände ohne Aufbauten an den Eigentümer zurückgegeben werden. Das Betonwerk wurde bereits abgerissen, der Kran soll nun nächste Woche folgen, so Spilles. Drei große Kräne sind dazu nötig. Der Stahl wird zerkleinert und landet auf dem Schrottplatz. Die Demontage erfolgt zwischen Montag, 6. Juli, und Donnerstag, 9. Juli. Um den Verkehr möglichst wenig zu behindern, wird vorwiegend nachts gearbeitet. Am Mittwoch, 8. Juli, wird es vermutlich nötig sein, die Straße kurzfristig zu sperren.
Wenn der Kran erst weg ist, verliert auch der "Koepp-Tunnel" seine Existenzberechtigung. Er war beim Bau der B42 zum Schutz vor herunterfallenden Lasten gebaut worden. Er gehört dem Bund, kann aber nicht so einfach demontiert werden, so Thomas Klepper vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Wiesbaden. Zunächst müsste der Eigentümer des Geländes auf sein vertraglich gesichertes Recht verzichten, Waren über die B42 oder unter ihr hindurch zu transportieren. Es sei auch nicht damit getan, die Einhausung zu entfernen, so Klepper. Dies würde die Statik der B42, die an dieser Stelle auf vielen Stelzen gebaut ist, wahrscheinlich nicht zulassen. Welcher Aufwand erforderlich wäre, um den Tunnel abreißen zu können, werde gegenwärtig im ASV geprüft, erklärt Klepper. Die Kosten müsste der Bund als Eigentümer des Tunnels tragen.
Den Abriss des wenig ansehnlichen Tunnels, wünschen sich die Rheingauer schon lange. Dies würde auch die Chance eröffnen, das Rheinufer in diesem Bereich zu verschönern.

Mittwoch, Juli 08, 2009

Schwarzes Auto - Gelber Sack

Nachdem ich mein Auto heute neben der Einfahrt des Nachbarn abgestellt hatte, ereignete sich folgender Dialog zwischen uns beiden:

Nachbar: "Fahr doch nochmal 3 Meter vor."
Ich: "Wieso, müsste doch genug Platz zum rausfahren sein".
Nachbar: "Ich dachte nur, wenn es zu nah am Gelben Sack steht, wird es vielleicht morgen von der Müllabfuhr versehentlich mitgenommen ;-)"

*hmpf*

Montag, Juli 06, 2009

Schwierigkeiten

"Ich danke Gott, dass ich an Schwierigkeiten gewöhnt bin."

- Oliver Cromwell (1599-1658), englischer Staatsmann und Heerführer -

Sonntag, Juli 05, 2009

Der Staffelstab geht weiter...

Nach viereinhalb Jahren ist nun heute meine Amtszeit als Juso-Vorsitzenderim Rheingau-Taunus-Kreis zu Ende gegangen. Alles in allem war diese Jahreshauptversammlung mit vielen Besuchern und Gästen wie u.a. dem Landtagsabgeordneten Marius Weiß, dem SPD-Bundestagskandidaten Martin Rabanus, dem Juso-Bezirksvorsitzenden Behnam Yazdani oder dem Juso-Landesvorsitzenden Björn Spanknebel ein runder Abschluss für über vier mehr als spannende, interessante und wie ich denke auch erfolgreiche Jahre, auf die ich noch einmal zurückblicken konnte und dafür sogar auch noch sehr schön honoriert wurde. War ne schöne Zeit...
Lorch, den 07. Juli 2009
PRESSEMITTEILUNG

Jahreshauptversammlung der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis
Wechsel an Juso Spitze

Zur diesjährigen ordentlichen Jahreshauptversammlung kamen die Jusos des Rheingau-Taunus-Kreises in Bad Schwalbach zusammen. Als Gäste konnten die JungsozialistInnen u.a. den Bundestagskandidaten Martin Rabanus, den Landtagsabgeortneten Marius Weiß, sowie den Juso-Bezirksvorsitzenden Behnam Yazdani und den Juso-Landesvorsitzenden Björn Spanknebel begrüßen. Sie alle hoben in ihren Grußworten die wichtige Rolle der Jusos in der Politik als Ansprechpartner und Verfechter der Interessen der jüngeren Generation hervor und verwiesen auf deren beständiges, erfolgreiches Engagement in den vergangenen Geschäftsjahren im Rheingau-Taunus-Kreis.
Vor der Neuwahl des Vorstands erläuterte der Vorsitzende der Jusos Rheingau-Taunus, Carsten Sinß, die Rechenschaftsberichte aus dem vergangenen Geschäftsjahr: Mit

  • der Gründung neuer Juso-Arbeitsgemeinschaften auf dem Hansenberg, in Oestrich-Winkel, Taunusstein und Niedernhausen
  • der Vergrößerung der aktiven und passiven Mitgliederzahl auf nun knapp 190 Mitglieder
  • einer wiederholt erfolgreich organiserten Disco in Hohenstein-Breithardt
  • der Unterstützung von Matthias Hannes und Marius Weiß beim Landtagswahlkampf
  • elf verabschiedeten Juso Anträgen auf dem letzten SPD-Unterbezirksparteitag
  • sowie acht aktiven Jusos im aktuellen SPD UBV-Vorstand
  • der Handysammel- und Benzinsparaktionen, sowie sechs Informationsabenden zu Themen wie z.B. „Linkspartei“, „Pro & Contra PPP“, „Organspende“
  • schließlich die Übernahme der Patenschaft eines Rotfuchses aus der Wiesbadener Fasanerie
konnten die Jusos auf ein mehr als erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Dies sei nur ein kleiner Ausschnitt der guten Arbeit der Jusos im vergangenen Geschäftsjahr, so Sinß, der seit 2005 den Vorsitz der Jusos Rheingau-Taunus inne hatte und für eine Wiederwahl nach über 4-jähriger Amtszeit nun nicht mehr zur Verfügung stand. Sinß betonte, dass er diese Zeit stets genossen habe und trotz nicht immer einfacher Zeiten, gerade für Sozialdemokraten, keine Minute missen wolle. Sein abschließender Dank galt vor allem den aktiven Jusos in den vergangenen Geschäftsjahren, ohne die die Vielzahl von Aktivitäten so freilich nicht möglich gewesen wären. Unter Ovationen der anwesenden Mitglieder und Gäste wurde Sinß für seine langjährige, aktive Gestaltung der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis gedankt. Nach den Berichten aus den Juso-Arbeitsgemeinschaften und der einstimmigen Entlastung des Vorstands wählten die Jusos schließlich mit 94% der Stimmen einstimmig den 22-jährigen Sebastian Busch aus Lorch zum Vorsitzenden.
Dieser Hob in seiner Dankesrede die hervoragende Arbeit seiner Amtsvorgänger Klaus Hesse und Carsten sinß hervor. Hesse habe das Fundament gegossen, auf das Sinß vier Stockwerke gebaut habe und an ihm läge es nun ein Dach auf das Haus Jusos zu bauen und den Innenausbau vorzunehmen, so Busch. Ihm stehen künftig Ralf Bachman (Vorsitzender des Eltviller SPD OVs) und Svenja Feth (Taunusstein) als Stellvertreter zur Seite.
Im Amt des Kassierers wurde Tobias Daubitz (Geisenheim) bestätigt. Das Amt des Schriftführers wird künftig von Gregor Prochaska (Geisenheim) ausgeübt. Im Vorstand fungieren des weiteren künftig als Beisitzer noch Carsten Sinß (Oestrich-Winkel), Gloria-Johanna Görg (Heidenrod), Karin Kaiser (Niedernhausen), Cigdem Tasdogan (Eltville), Tobias Vogel (Niedernhausen), Jana-Maria Kühnl (Hohenstein), Henning Köllner (Niedernhausen), Philipp Porkert (Aarbergen), Michael Morvilius (Eltville) und Daniel Bauer (Hohenstein).
Im Anschluss an die Wahlen wurde noch ein gemeinsamer Antrag von Sinß und Busch, der die Prüfung der Machbarkeit zur Rekommunalisierung der Stromnetze im Rheingau beinhaltet, verabschiedet.
Zur Ausarbeitung der diesjährigen Agenda beraten sich die Jusos auf einer Klausurtagung vor. Jedoch sei der erste Meilenstein mit der anstehenden Bundestagswahl und der Unterstützung von Martin Rabanus bereits im Fokus der kommenden Arbeit, so Busch abschließend.

Samstag, Juli 04, 2009

Storys from the gasstation

Soooo, die erste Tankstellenschicht unter neuer Leitung ist vorbei. Und das erste Fazit lautet: Ich trage nun während der Arbeit ein mehr oder weniger "hübsches" Shell-Shirt und mein Stuhl ist weg -.-

Freitag, Juli 03, 2009

Geld ist nicht alles

"Geld haben ist schön, solange man nicht die Freude an Dingen verloren hat, die man nicht mit Geld kaufen kann."

- Salvador Dali (1904-1989), spanischer surrealistischer Maler -

Donnerstag, Juli 02, 2009

AG Sozialdemokraten

In der SPD hat sich eine Initiative "Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD" formiert. Unter dem Motto "Mehr Sozialdemokratie wagen" möchte diese innerparteiliche sozialdemokratische Initiative dazu beitragen, dass die SPD "nicht weiter an Glaubwürdigkeit verliert und nach über 140 Jahren in der Bedeutungslosigkeit endet". In der Vergangenheit habe es "weder einen Hauch von kritischer Betrachtung der eigenen Politik" gegeben, noch "scheinen sozialdemokratische Grundwerte und die Einbindung ins Hamburger Programm eine Rolle mehr zu spielen". Stattdessen werbe man um die durch und durch neoliberale FDP, oder buhle um die Fortsetzung der Großen Koalition. Mit diesem Programm begebe sich die SPD endgültig in die Abhängigkeit von CDU oder FDP und beerdige ihren eigenen Anspruch auf die politische Führung bei der Gestaltung einer gerechteren Gesellschaft. "Wo bleibt der Mut, in einem Wahlprogramm ureigene Positionen zu formulieren, ohne gleich einen Kompromiss mit möglichen Koalitionspartnern zu berücksichtigen! Wo bleiben Selbstachtung und der Stolz auf die Grundwerte der Sozialdemokratie, wo bleibt der Respekt vor den vielen tausenden von Mitgliedern, die diese Partei nach wie vor tragen!", so die Initiatoren.

Mit nachstehender Erklärung will die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD einen Anstoß geben für eine sozialdemokratische Erneuerung der SPD:

Erklärung

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, parteiunabhängige Unterstützerinnen und Unterstützer haben uns aus Sorge um die Zukunft der Sozialdemokratischen Partei und um den Sozialstaat in der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD zusammengeschlossen.
Wir wenden uns mit dem Appell "Wir sind die Partei" an die Öffentlichkeit, um das Partei-Establishment aufzurütteln und es aufzufordern, sich wieder dem historischen Auftrag der Sozialdemokratie zu verpflichten: Politik für die Mehrheit und insbesondere für die weniger privilegierte Mehrheit der Bevölkerung zu machen. Unsere Verpflichtung heißt sozialer Ausgleich und nicht soziale Spaltung.
Unter Besinnung auf traditionelle Werte und Positionen wollen wir eine moderne Politik gestalten, die auf die Herausforderungen der Gegenwart wie der Zukunft sozialdemokratische Antworten gibt, die auf unseren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit aufbauen. Dies kann der SPD wieder Selbstachtung geben und Glaubwürdigkeit im Parteienwettstreit verleihen - notwendige Voraussetzung für Gestaltungsmehrheiten bei künftigen Wahlen und für eine gerechtere Gesellschaft.
Wir fordern alle Parteimitglieder, insbesondere die schweigende und frustrierte Mehrheit auf, sich uns und unseren Forderungen anzuschließen. Da in den letzten Jahren hunderttausende Genossinnen und Genossen aus Enttäuschung über die Entsozialdemokratisierung der SPD die Partei verlassen haben, rufen wir auch sie zur Unterstützung unserer basisdemokratischen Aktion auf. Einer wieder sozialdemokratischen SPD können sich viele Ehemalige sicherlich erneut anschließen. Angesichts der Krise des derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssystems und der globalen Bedrohung von Umwelt und Klima sind sozialdemokratische Antworten notwendiger denn je. Nur eine starke sozialdemokratische SPD kann diese Antworten in Politik umsetzen.
Nur wenn wir uns zu unseren Fehlern bekennen, insbesondere dazu, dass unter sozialdemokratischer Regierungsverantwortung die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergegangen ist, der Staat neoliberalen Forderungen folgend geschwächt und Regeln für das Finanzsystem aufgehoben wurden, können wir glaubhaft für Korrekturen und Veränderungen eintreten.

  • Wir wollen sozialdemokratische Politik auf der Grundlage der Programme von Godesberg bis Hamburg in einer innerparteiliche Demokratie lebenden SPD wieder mehrheitsfähig machen und umsetzen.
  • Die SPD muss Politik für die Mehrheit der Bevölkerung und mit ihr machen, nicht gegen sie.
  • Die SPD muss die Führungsrolle in der breiten gesellschaftlichen Debatte über die künftigen finanz- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen übernehmen.
  • Die SPD muss wieder zur Mitgliederpartei werden.
  • Wir müssen wieder entschieden und solidarisch für die Schwächeren in unserer Gesellschaft eintreten. Die radikalindividualistische Leistungsideologie hat nur die Privilegierten gestärkt.

    Sozialdemokratische Politik in der Tradition Kurt Schumachers, Carlo Schmids, Erich Ollenhauers und Willy Brandts bedeutet für uns:
  • Wir werden die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme wieder stärken und zu einem universalen System weiterentwickeln. Grundlage ist und bleibt die gesetzliche Sozialversicherung.
  • Die Gesellschaft muss ihre Arbeitnehmer spätetstens mit 65 in den wohlverdienten Ruhestand schicken und ihnen eine Rente gewähren, die ein Leben in Würde ermöglicht.
  • Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Wir müssen sie mit einer gesetzlichen Grundsicherung vor Armut schützen und ihnen die bestmögliche Ausbildung geben.
  • Jeder Mensch hat das Recht auf gebührenfreie Bildung von der Krippe bis zu Hochschule. Dazu gehören Ganztagsangebote für ein gemeinsames Lernen und angemessene Förderung für schulische und berufliche Abschlüsse.
  • Eine Bürgerversicherung für alle muss eine Behandlung und Pflege in Würde garantieren, Zuzahlungen und der Gesundheitsfonds werden zurückgenommen.
  • Gesundheitsversorgung ist ein Gemeingut. Wir wollen öffentliche Träger, die dem Gemeinwohl statt shareholder value verpflichtet sind.
  • Zur gerechteren Verteilung des Einkommens und Vermögens müssen die Starken wieder mehr beitragen als bisher:
    - wir führen die Vermögenssteuer wieder ein als Zukunftssteuer, die in Bildung und Klimaschutz investiert wird.
    - wir gestalten die Erbschaftssteuer neu mit angemessenen Freibeträgen für Partner und Kinder.
    - wir gestalten die Einkommenssteuer so um, dass die höheren und höchsten Einkommen mehr zur Finanzierung des Gemeinwesens herangezogen und untere und mittlere Einkommen entlastet werden.
  • Arbeit muss menschenwürdig sein und ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Dazu gehört ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn, orientiert an den Mindestlöhnen der westlichen EU-Nachbarn.
  • Die Gleichstellung von Männern und Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft muss verwirklicht werden. Hierzu gehört eine gleichberechtigte Stellung von Männern und Frauen hinsichtlich der Bezahlung, der Qualität der Arbeit, der Hierarchieebenen und den Entwicklungsperspektiven der Arbeit.
  • Leiharbeit ist zeitlich zu beschränken, es gilt das Prinzip Gleicher Lohn vom ersten Tag an und mit gleichen Rechten wie für Stammbelegschaften.
  • Wir wollen die Ausweitung der Mitbestimmung und Flächentarifverträge ohne Ausnahmen.
  • Wir wollen einen starken und handlungsfähigen Staat, der in der Lage ist, Regeln aufzustellen und in das System der sozialen Marktwirtschaft regulierend einzugreifen, dies geht nur ohne Schuldenbremse.
  • Wir wollen den öffentlichen Beschäftigungssektor zu einem bürgernahen, effizienten und sozialen Dienstleister ausbauen.
  • Öffentliche Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand – der Staat muss öffentliche Dienstleistungen gewährleisten, Energie, Wasser und ÖPNV müssen für alle erschwinglich sein.
  • Wir wollen ein Moratorium für ÖPP und Cross Boarder Leasing. Bestehende Verträge auf allen Ebenen müssen auf sämtliche Risiken überprüft und gegebenenfalls beendet werden. Noch nicht abgeschlossene Verträge sind zu stoppen.
  • Die Deutsche Bahn muss vollständig in öffentlicher Hand bleiben.
  • Das Finanzwesen wird so umgestaltet, dass es seine Kernaufgaben, nämlich die Versorgung der Wirtschaft mit Krediten, nachhaltig erfüllt. Spekulative Finanztransaktionen, virtuelle Geschäfte und Verbriefungen werden verboten. Deutsche Banken müssen ihre Steuern in Deutschland entrichten, Steueroasen werden ausgetrocknet, Börsenumsätze und Finanztransaktionen besteuert.
  • Wir wollen den bürgerlichen Freiheits- und Grundrechten wieder Vorrang vor Einschränkungen wegen angeblicher Bedrohungen von innen und aussen geben.
  • Wir wollen die Krise nutzen und mit einem „New Deal“ für regenerative Energien und ressourcenschonende Technologien der größten Bedrohung für unseren Planeten durch den Klimawandel jetzt endlich entgegentreten.
  • Wir wollen eine transnationale Zusammenarbeit bei nachhaltiger Energieerzeugung an den jeweils optimalen Standorten und den transnationalen Einstieg ins Solarzeitalter.
  • Wir setzen den Atomausstieg wie vereinbart um – Kernkraft wie Energie aus fossilen Brennstoffen sind Auslaufenergien.
  • Die SPD war und ist die Partei des Friedens – wir wollen Konflikte, sei es im Nahen Osten oder Afghanistan friedlich lösen. Auslandseinsätze der Bundeswehr bedürfen eines UN-Mandats.
  • Wir wollen diese Ziele auch solidarisch mit den befreundeten sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien in Europa umsetzen. Die Europäische Union muss eine Union der Rechte und Interessen der Bürgerinnen und Bürger sein und nicht eine deregulierte Union der Großkonzerne und Finanzwirtschaft.
  • Der Einfluss von Interessengruppen auf die Politik muss begrenzt werden. Externe Beratung oder Mitwirkung bei Gesetzesvorhaben bedarf der Zustimmung durch das Parlament, ebenso die Abordnung von externen Experten an Ministerien oder gesetzgebende Körperschaften.
  • Amtsinhaber auf Landes- und Bundesebene müssen sich verpflichten, nach dem Ausscheiden aus politischen Ämtern für die Dauer von drei Jahren nicht für Unternehmen tätig zu sein, für die sie politisch

Mittwoch, Juli 01, 2009

Juso-AG Niedernhausen gegründet

Kurz vor Ende meiner am kommenden Sonntag zu Ende gehenden Zeit als Juso-Vorsitzender im Rheingau-Taunus-Kreis hat sich heute in Niedernhausen nun noch die zehnte Juso-AG im Rheingau-Taunus-Kreis gegründet:

Niedernhausen, den 1. Juli 2009

PRESSEMITTEILUNG

Erfolgreiche Gründung der Juso-AG Niedernhausen

„Wir wollen den Jugendlichen in Niedernhausen eine Plattform anbieten, Politik kennenzulernen, zu diskutieren und etwas zu bewegen.“, so Fabian Budde, Henning Köllner und Tobias Vogel, die frisch gewählten Sprecher der neu gegründeten Juso-Arbeitsgemeinschaft in Niedernhausen.
Neben den drei Sprechern wird der Vorstand der Juso-AG zukünftig von der Medienbeauftragten Karin Kaiser komplettiert.
Bei der konstituierenden Sitzung der Juso-AG waren neben den Jusos auch einige Gäste anwesend, so u.a. der SPD-Vorsitzende Norbert Beltz, der Bürgermeister von Niedernhausen, Günter F. Döring, und Carsten Sinß, Vorsitzender der Kreis-Jusos. Sie alle hoben in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Jusos als Interessenvertretung der jüngeren Generation hervor und lobten, dass sich in Niedernhausen nun eine solch kompetente und engagierte Gruppe zusammengefunden habe.
Die Jusos wollen sich in diesem Jahr u.a. um die Schulsituation im Idsteiner Land, Angebote für Jugendliche durch Jugendräume, Bolz- und Spielplätze sowie Freizeitangebote, aber auch um den Bus- und Zugverkehr, der Hauptfortbewegungsmittel junger Menschen sei, kümmern. Zudem will sich die Juso-AG aktiv in den Bundestagswahlkampf einmischen und dort u.a. für eine nachhaltige Energiepolitik kämpfen.

„Bei uns sollen sich Jugendliche gerne engagieren und einbringen.“, so die Jusos. Dies gelte auch für interessierte Jugendliche, die die Jusos unterstützen wollen. „Jeder Interessierte im Alter zwischen 14 und 35 Jahren kann bei uns mitmachen oder einfach mal vorbeischauen – eine SPD-Mitgliedschaft ist nicht notwendig.“, so die Jusos abschließend.