Montag, August 31, 2009

11 Uhr 11

BTW '09 [27 Tage] - "Kick-Off" der südhessischen Jusos

Gestern Nachmittag stimmten sich in Frankfurt die südhessischen Jusos gemeinsam mit dem SPD-Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel auf die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes ein. Dabei wurden Wahlkampftipps geliefert, Strategien ausgearbeitet und Materialien vorgestellt.

Nun heißt es also: WAHLKAMPF, WAHLKAMPF, WAHLKAMPF!!!

Sonntag, August 30, 2009

Genießen...

BTW '09 [28 Tage] - Ein schwarzer Sonntag für Frau Merkel und die CDU

Absolute Mehrheiten gebrochen, nicht mal für Schwarz-Gelb reicht es mehr im Saarland und in Thüringen. Peter Müller und Dieter Althaus sind Geschichte. Und die SPD hat die strategische Schlüsselposition. Auch von der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen kommen positive Signale.

Das ist ein guter Wahlsonntag für das Land. Denn fast überall ist die Wahlbeteiligung gestiegen, die Menschen interessieren sich wieder für Politik, die Demokratie ist gestärkt. Das schläfrige "Weiter-so" der CDU überzeugt nicht. Und: Die Zustimmung für die sozialdemokratischen Zukunftsentwürfe steigt!
In Sachsen konnten wir unsere Ziele nicht erreichen. Aber zumindest wurde die NPD zurückgedrängt; noch nicht ausreichend und es muß weiter daran gearbeitet werden, sie ganz aus den Parlamenten zu bekommen.
Die klare Botschaft des Tages ist aber: Schwarz-Gelb hat in unserem Land keine Mehrheit. Die marktradikale Politik, die weltweit in die Krise geführt hat, hat abgewirtschaftet.
Am Montag startet die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes mit der großen Auftaktkundgebung in Hannover. Wir werben für unsere Politik, für ein modernes, soziales und demokratisches Land. Mit unserem Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier an der Spitze.
Im Konrad-Adenauer-Haus muss man zur Kenntnis nehmen: Der Wohlfühl-Wahlkampf zahlt sich nicht aus. Es geht um Inhalte. Und es geht um den Führungsstil.
Denn auch die Menschen in Deutschland wissen: Unser Land kann mehr!

Samstag, August 29, 2009

Storys from the gasstation

Ein bisschen verliert "iCash" seinen Sinn, wenn ich parallel an zwei Kassen arbeiten und hin- und herlaufen muss, weil dieses Gerät derart langsam ist, dass die Kunden bis auf die Straße Schlange stehen und nörgeln...

BTW '09 [29 Tage] - Canvassing in Südhessen

Der Wahlkampf tritt in die heiße Wahlkampfphase ein und allerorten kämpfen die GenossInnen für sozialdemokratische Mehrheiten.

Freitag, August 28, 2009

Endlich Semesterferien

Die letzte Klausur für dieses Semester ist seit etwas mehr als 24 Stunden geschrieben!

BTW '09 [30 Tage] - Regierungsprogramm: Acht zentrale Ziele für Deutschland

Einstimmig haben die Delegierten des außerordentlichen SPD-Bundesparteitages das Regierungsprogramm der SPD 2009 - 2013 am 14. Juni beschlossen. "Sozial und Demokratisch" ist der Titel des Regierungsprogramms. Die zentralen Ziele, um Deutschland stärker und solidarischer zu machen:

1. Alle sollen Arbeit haben, gerecht entlohnt. Wir wollen:
  • Gerechte Löhne und Einkommen. Wir wollen einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Wir werden die Tarifautonomie verteidigen. Kündigungsschutz und Mitbestimmung wollen wir schützen.
  • Eine humane Arbeitswelt. Arbeit darf nicht krank machen. Wir wollen flexible Übergänge vom Erwerbsleben in die Rente ermöglichen.
  • Wir wollen die Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsverssicherung weiterentwickeln, die Arbeitslosigkeit nicht nur schnell beendet, sondern durch die Förderung von Weiterbildung dabei hilft, sie zu vermeiden.

2. Alle Jugendlichen sollen einen Schulabschluss und Bildungsabschluss haben. Faire Bildungschancen für alle. Wir wollen:
  • Mehr Geld in die Bildung investieren. Dafür wollen wir einen "Bildungssoli" einführen. Die Einnahmen der Erhöhung des Spitzensteuersatzes von 45 auf 47 Prozent wollen wir für Bildungsinvestitionen verwenden.
  • Eine gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule. Wir stehen zum kostenfreien Erststudium bis zum Master.
  • Eine Berufsausbildungsgarantie für alle, die älter als 20 Jahre sind und weder Berufsabschluss noch Abitur haben.

3. Deutschland soll Ideenschmiede der Welt in Sachen Klimaschutz werden. Wir wollen die Klimaziele erreichen und die umfassende ökologische Modernisierung voranbringen. Wir wollen:
  • Einen sauberen, sicheren und bezahlbaren Energiemix für unsere Zukunft. Wir wollen die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 senken. Wir halten am Atomausstieg fest. Den Ausbau der Erneuerbaren Energien werden wir weiter vorantreiben.
  • Ein Leitprojekt "Weg vom Öl". Deutschland soll im Bereich der Energie mittelfristig unabhängig von Ölimporten werden.
  • Dass das Auto der Zukunft in Deutschland gebaut wird. Es soll hier entwickelt und flächendeckend zum Einsatz kommen.

4. Wir wollen Familien stärken. Die Lage der Alleinerziehenden wollen wir deutlich verbessern. Wir wollen:
  • Den Rechtsanspruch auf eine Betreuung ab eins ab 2013 haben wir durchgesetzt. Wir wollen nun den Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung.
  • Den Normalverdienern mehr finanzielle Spielräume geben. Wir wollen den Eingangssteuersatz von 14 auf 10 Prozent senken.
  • Das Elterngeld und die Partnermonate verbessern. Das Elterngeld und die Partnermonate wollen wir so weiterentwickeln, dass die partnerschaftliche Arbeitsteilung in der Familie noch mehr als bisher gefördert wird.

5. Wir wollen die Gleichstellung von Männern und Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen weiter voranbringen. Wir wollen:
  • Gleiche Löhne für gleichwertige Arbeit. Wir wollen die Lohnlücke bei Männern und Frauen schließen.
  • Mehr Frauen in Führungs- und Aufsichtsfunktionen. Wir wollen in Aufsichtsgremien von Unternehmen eine Frauenquote von 40 Prozent gesetzlich festschreiben.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den Ausbau von Betreuungseinrichtungen verbessern. Wir wollen Ganztagsschulen ausbauen.

6. Integration ist eine zentrale Aufgabe für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Wir wollen:
  • Ausländische Bildungsabschlüsse besser anerkennen. Einwanderer sollen ihre Qualifikationen besser bei uns nutzen können.
  • Ein allgemeines Wahlrecht auf kommunaler Ebene. Jeder der seit mehr als sechs Jahren in Deutschland lebt, soll zukünftig das kommunale Wahlrecht bekommen.
  • Den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft für Menschen, die hier geboren sind oder lange hier leben, erleichtern. Doppelte Staatsbürgerschaft akzeptieren wir.

7. Im ersten globalen Jahrhundert kann und will Deutschland nicht alleine agieren, sondern als wichtiger Teil Europas. Wir wollen:
  • Das soziale Europa: Wir wollen, dass Europa eine aktive Rolle dabei übernimmt, Lohn- und Sozialdumping zu verhindern.
  • Eine Welt ohne Atomwaffen. Wirksame Rüstungskontrolle und neue Initiativen für Abrüstung gehören für uns ganz oben auf die Tagesordnung. Dafür setzen wir uns ein.
  • Wir wollen die weltweite Finanzarchitektur neu ordnen. Wir wollen starke internationale Institutionen, die weltweit für Transparenz und Risikokontrolle sorgen.

8. Neustart der Sozialen Marktwirtschaft. Wir wollen:
  • Ein solidarischer Lastenausgleich in der Krise, der die Verantwortlichen und Vermögenden an Kosten der Überwindung der Krise beteiligt.
  • Das Prinzip "Investition statt Spekulation" - Märkte brauchen Regeln, Unternehmen sollen auf langfristiges Wachstum setzen können.
  • Eine starke Partnerschaft von Arbeitgebern und Arbeitnehmern durch Tarifautonomie und Mitbestimmung.
Quelle: www.wahlkampf09.de

Donnerstag, August 27, 2009

Stillleben: Tauben

BTW '09 [31 Tage] - Team Steinmeier

Aufbruch und Dynamik
Frank-Walter Steinmeier hat sein Team vorgestellt. Es zeichnet sich durch Erfahrung, neue Ideen und frischem Wind auf Basis höchster Kompetenz aus. Eine bessere Mischung ist kaum möglich. Die SPD ist personell hervorragend aufgestellt. Das Team zeigt in die Zukunft, wo andere stehenbleiben. Vergleichbares muss man bei der politischen Konkurrenz lange suchen. Die SPD ist programmatisch und personell bestens aufgestellt, um das Land in eine sichere und gerechte Zukunft zu führen.

  • Dr. Frank-Walter Steinmeier
  • Harald Christ
  • Karin Evers-Meyer, MdB
  • Udo Folgart
  • Dagmar Freitag, MdB
  • Sigmar Gabriel, MdB
  • Hubertus Heil, MdB
  • Dr. Barbara Hendricks, MdB
  • Barbara Kisseler
  • Ulrike Merten, MdB
  • Andrea Nahles, MdB
  • Thomas Oppermann, MdB
  • Dr. Carola Reimann, MdB
  • Olaf Scholz, MdB
  • Manuela Schwesig
  • Peer Steinbrück
  • Wolfgang Tiefensee
  • Heidemarie Wieczorek-Zeul, MdB
  • Brigitte Zypries, MdB

Mittwoch, August 26, 2009

Eine Taube auf dem Strich

Das störte das stolze Getier ja grad mal gar nicht, dass ca. zehn Meter weiter in Richtung Spielfeld 22 Mann plus Schiedsrichter einem Ball hinterher rannten :D

BTW '09 [32 Tage] - Echte Gleichstellung von Frauen UND Männern!

90 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland hat die Gleichstellung von Frauen und Männern nichts an Aktualität verloren - wohl aber an Schwung, dank vier Jahren konservativer Politik in diesem Ressort. Zwar hat Ursula von der Leyen familienpolitische Vorschläge der SPD umgesetzt - zum Beispiel das Elterngeld. Echte Fortschritte in der Gleichstellungspolitik wurden von der Union aber eher behindert als befördert. Eigenständige Frauenpolitik: Fehlanzeige!

Die richtigen Ziele und Antworten für eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik hat die SPD. Und mit Manuela Schwesig die richtige Frau, um diese auch umzusetzen.Sozial- und Gesundheitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern Die 35-jährige ist Mitglied im Team Steinmeier für Familien-, Jugend-, Frauen- und Seniorenpolitik.

Gleichstellung als Querschnittsaufgabe
Die SPD wird das Thema Gleichstellung in den nächsten vier Jahren ganz nach oben stellen. Das heißt für uns: Echte Gleichstellung betrifft alle gesellschaftlichen Themen. Das heißt auch, dass wir in allen Bereichen der Politik an der Gleichstellung von Frauen und Männern arbeiten müssen. Wir werden jede Maßnahme darauf überprüfen, was sie für die Frauen und Männer in unserem Land konkret bedeutet.

Für Lohngleichheit
Endlich muss der Grundsatz gelten: Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Jobs sind nicht weniger wert, nur weil sie von Frauen ausgeübt werden. Die SPD wird gesetzlich verankern, dass öffentliche Aufträge nur noch an solche Unternehmen vergeben werden dürfen, in denen Frauen und Männer bei der Entlohnung gleich behandelt werden.

Für Aufstiegschancen
Aufsichtsräte von Unternehmen sind oft noch reine Männerdomänen. Wir finden: Frauen müssen in den Unternehmen verstärkt in die Führungspositionen. Daher werden wir mit verbindlichen Regelungen und Zielvorgaben dafür sorgen, dass Frauen bessere Aufstiegschancen bekommen. Für Aufsichtsräte werden wir eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent verankern.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern
Die SPD will den modernen Ansatz des Elterngeldes konsequent weiterentwickeln. Dazu wollen wir die bestehende Benachteiligung von gleichzeitig in Teilzeit arbeitenden Elternteilen gezielt beseitigen: Wir wollen den Anspruch beider Partner in Teilzeit und mit Elterngeld von sieben auf sechzehn Monate verlängern. Das sorgt für mehr Partnerschaftlichkeit beim Elterngeld. Außerdem führen wir zwei zusätzliche Partnermonate ein.
Wir werden das Ehegattensplitting so reformieren, dass für beide Partner Erwerbsanreize entstehen und die Steuerlast zwischen den Eheleuten gerecht verteilt wird. So verhindern wir auch den Splitting-Vorteil bei sehr hohen Einkommen. Frei werdende Mittel werden wir in die Erziehung und Bildung von Kindern investieren.

Schwarz-Gelb wird die Geschlechterrollen zementieren
Die Union will das nicht. Ihr Programm spricht eine deutliche Sprache: CDU und CSU wollen mit einem Teilelterngeld die alten Geschlechterrollen zementieren, statt eine partnerschaftliche Aufgabenteilung zu unterstützen. Sie wollen das Elterngeld zu einem langjährigen Teilzeitprogramm für Frauen machen. Das ist die Rückkehr zum traditionellen Familienbild: Vollzeitjob für den Papa, Familienarbeit und der Zuverdienst für die Mama. Die damit verbundenen schlechteren beruflichen Chancen für Frauen nehmen die Konservativen gern in Kauf. Während wir das Ehegattensplitting reformieren wollen, um damit Frauen die Teilnahme am Erwerbsleben zu erleichtern, will die Union über den Kinderfreibetrag nur die Spitzenverdiener entlasten.

Gleichstellung von Frauen und Männern muss endlich wieder ganz oben auf die politische Tagesordnung. Dafür stehen Manuela Schwesig und die SPD!
Quelle: www.wahlkampf09.de

Dienstag, August 25, 2009

Mein erster SPD-Toast

Gestern, ca. halb eins war es dann soweit....mmmhhh!! :D

BTW '09 [33 Tage] - Frank-Walter Steinmeier: Kanzlerformat!

"Sozial und Demokratisch"

Einstimmig haben die Delegierten des außerordentlichen SPD-Bundesparteitags am 14. Juni das Regierungsprogramm zur Bundestagswahl beschlossen - und folgen damit geschlossen den Vorschlägen von Frank-Walter Steinmeier für ein solidarisches, gerechtes und erfolgreiches Deutschland. "Sozial und Demokratisch" ist der Titel des Regierungsprogramms. Konkret heißt das: Finanzmärkte, denen klare Regeln gegeben werden; Wirtschaft, die wieder den Menschen dient und nicht der Rendite; eine entschlossene Bildungspolitik, die keinen zurücklässt und nicht erst nach Zuständigkeiten fragt; echte Gleichstellung von Mann und Frau, mehr Unterstützung für Familien und ein gerechter Ausgleich der Lasten aus der Krise. Klar ist auch die Fortsetzung der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien - der Atomausstieg gilt. Und vor allem der Kampf um mehr und gute Arbeit mit einem gesetzlichen Mindestlohn.
Führung, Klarheit, Richtung
Kanzlerformat: Packend und inhaltsstark hat Frank-Walter Steinmeier auf dem Berliner Parteitag die Delegierten auf den Bundestagswahlkampf eingeschworen. Seine Botschaft: "Wir wollen dieses Land stärker und solidarischer machen". Am Ende wollten die 480 Delegierten des SPD-Bundesparteitags in Berlin ihren Kanzlerkandidaten nicht mehr von der Bühne lassen. Begeisterter Beifall, der auch immer wieder die Rede Steinmeiers unterbrach, demonstrierte eindrucksvoll die geschlossene Zustimmung zum Kandidaten, zum Regierungsprogramms und die kämpferische Entschlossenheit für die nächsten 105 Tage. Mit scharfen Angriffen auf die Unentschlossenheit Angela Merkels machte Steinmeier die Unterschiede in der Führungsfrage klar: "Moderation", so der Kanzlerkandidat, "geht nicht länger." Steinmeier verwies darauf, dass die Union bis heute kein Programm vorlegen konnte. "Nicht einmal einen Entwurf. Und das zeigt, wofür die Union und ihre Vorsitzenden stehen. Ihr Motto lautet: Abwarten, Abgucken, Draufsetzen." Der sozialdemokratische Weg sieht anders aus: "Es geht jetzt um Führung, Klarheit, Richtung", so der SPD-Kanzlerkandidat - nicht nur für die nächste Legislatur, sondern "für das ganze Jahrzehnt". Darüber werde am 27. September entschieden. "Ich sage denen: Wir Sozialdemokraten sind auf der Höhe der Zeit. Ihr seid es nicht!"
Soziale Gerechtigkeit oder marktradikale Ideologie
Neben der Führungsfrage geht es zentral um Inhalte, um die Richtung für Deutschland. In seiner programmatisch starken Rede machte der SPD-Kanzlerkandidat deutlich, was die Herausforderungen für das Land sind - und wie die sozialdemokratischen Antworten darauf aussehen. Gemeinschaft statt Eigennutz: "Es geht um Arbeit statt Abbruch. Es geht um nachhaltige Industriepolitik, die gestaltet, statt ordnungspolitische Lehrbuchweisheiten. Es geht um soziale Gerechtigkeit oder marktradikale Ideologie", unterstrich Steinmeier. Und: "Es geht um die Entscheidung, ob Deutschland eine sichere, erneuerbare Energiezukunft haben soll oder ob die Energiewende rückgängig gemacht wird. Es geht um Teilhabe und Chancen für viele statt Privilegien für wenige. Angefangen bei der Bildungsfrage." Das alles ist aber nur mit einer sozialdemokratisch geführten Bundesregierung zu haben. Wieder unterbrochen durch begeisterten Applaus warnte Steinmeier so auch leidenschaftlich vor einer schwarz-gelben Mehrheit bei der Bundestagswahl - "weil die Ideologie, die uns in die Krise geführt hat, sicherlich nicht die Antwort auf die Krise sein kann." Mit der Rede Steinmeiers und der überwältigenden Zustimmung der Delegierten ist ein beeindruckendes Signal der Geschlossenheit, der Entschlossenheit und des Aufbruchs vom Berliner Parteitag ausgegangen. Denn: "Wir haben die richtigen Antworten auf die Krise. Wir haben das richtige Programm für die Zukunft unseres Landes. Deutschland braucht eine starke Sozialdemokratie", fasste Steinmeier zusammen. "Deutschland braucht einen sozialdemokratischen Bundeskanzler. Gemeinsam schaffen wir das. Wir wollen und werden gewinnen!"
"Wir werden gewinnen"
"Wann wir schreiten Seit' an Seit'". Geschlossenheit war auch zum Abschluss des Berliner Parteitags das bestimmende Zeichen, nachdem die Delegierten einstimmig das SPD-Regierungsprogramm für die Bundestagswahl am 27. September beschlossen hatten. "Dieser Sonntag, das war ein guter Sonntag. Der Parteitag, das war ein kämpferischer Parteitag", fasste Frank-Walter Steinmeier zusammen. "Was soll uns jetzt eigentlich noch aufhalten?" Zuvor hatten die Delegierten ohne Gegenstimme das Regierungsprogramm beschlossen. Damit ist jetzt der Weg frei für einen entschlossenen und harten Wahlkampf, in dem die SPD klar die Unterschiede zwischen den Volksparteien deutlich machen wird: Die marktradikale Ideologie oder Sozial und Demokratisch. Darum geht es für Deutschland in den nächsten Jahren. Mit dem klaren Ziel vor Augen verabschiedete der SPD-Kanzlerkandidat die 480 Delegierten: "Wir wollen gewinnen und wir werden gewinnen!"

Montag, August 24, 2009

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 24.08.2009

Anm.: Die CDU-Fraktion war heute nicht vollzählig, so dass rot-grün teilweise eine Mehrheit hatte – welch ein Gefühl, dass erste Mal in meiner Stadtverordnetenzeit eine politische Mehrheit hinter sich zu wissen :-)

Tagesordnung

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Beantwortung von Anfragen

Neue Anträge von Fraktionen

3) Resolution zu Gefahrguttransporten im Rheintal
Einstimmig angenommen, auch wenn die CDU mal wieder versuchen musste, eine gute parteiübergreifend anerkannte Initiative parteipolitisch zu missbrauchen.

4) Antrag CDU-Fraktion betr. Konsolidierung öffentlicher Haushalte
Zurückgezogen von der CDU-Fraktion, die wohl absehen konnte, dass für einen derartigen Antrag heute wohl keine politische Mehrheit zustande kommen würde ;-)

5) Antrag SPD-Fraktion betr. Sanierung Bahnunterführungen
Mein Antrag wurde einstimmig an den Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Kultur überwiesen, auch wenn CDU/FDP offensichtlich den Zustand der städtischen Unterführungen bedeutend besser einzuschätzen scheinen, als die Sozialdemokraten und so manch ein Bürger…

6) Antrag der Fraktion B90/Grüne betr. Änderung der Verkehrsführung in Winkel
Einstimmig an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen überwiesen.

7) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Kommunalwahlrecht für Alle
Mit den Stimmen von SPD und Bündnis90/Die Grünen angenommen. Die lustige Anekdote dabei ist, dass ich erst an dieser Stelle gemerkt habe, dass heute rot-grün in der Stadtverordnetenvrsammlung eine Mehrheit hatte, als ich den Stadtverordnetenvorsteher nach seinem "vermeintlichen Versprecher", der Antrag sei angenommen, lautstark und für alle hörbar "korrigierte", worauf er unter dem Gelächter der anwsenden darauf hinwies, dass doch rot-grün heute eine Mehrheit habe :D

8) Antrag Fraktion B90/Grüne betr. Kohlekraftwerk Ingelheimer Aue
Zurückgezogen, weil der Stromversorger SÜWAG bereits im Vorfeld schriftlich mitgeteilt hatte, dass sie nicht beabsichtigt, Strom vom geplanten Kohlekraftwerk Ingelheimer Aue zu beziehen.

Neue Vorlagen des Magistrats

9) Feststellung des Jahresabschlusses 2008 Eigenbetrieb Soziale Dienste und Gewinnverwendung
Einstimmig angenommen.

10) Änderung der "Eigenbetriebssatzung Kultur und Freizeit"
Einstimmig angenommen.

11) EU-Dienstleistungsrichtlinie; hier: Änderung der Sondernutzungssatzung
Einstimmig angenommen.

12) Kunstrasenplatz in Oestrich-Winkel, Stadtteil Winkel
Einstimmig angenommen.

13) Neufassung/Änderungssatzung über die Erhebung einer Steuer auf Spielapparate und auf das Spielen um Geld- oder Sachwerte
Einstimmig angenommen.

14) Jahresabschluss 2008 Eigenbetrieb Baubetriebshof
Einstimmig angenommen.

15) Winkel, Fl. 23, Fl. St. 58, Antrag v. smp bzgl. Schaffung v. Baurecht, §34er Satzung und FNP-Änderung
Vom Bürgermeister zurückgezogen, nachdem absehbar war, dass für diese Vorlage heute keine politische Mehrheit zustande gekommen wäre – man kann es taktisch klug nennen, oder einfach als ein erhebliches Demokratiedefizit bezeichnen. Auf jeden Fall werden wir diese Vorlage mit an ziemliche Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erneut auf der Tagesordnung haben, wenn die Reihen der CDU auch wieder geschlossen sind…

16) Einrichtung U-3 Plätze / Außerplanmäßige Ausgaben
Einstimmig an den Ausschuss Jugend, Sport, Soziales und Kultur überwiesen.

BTW '09 [34 Tage] - Das Fass ist voll! Wohin mit dem Atommüll?"

Eine mehr als pfiffige Mitmachaktion zur Sensibilisierung für das "Atommüll-Problem" hat die Sachsenhausener SPD im Stadtteil Frankfurt letztes Wochenende durchgeführt.

Anm.: An der Umfrage kann man immer noch teilnehmen :-)

Mitmachen bei der Atommüll -Mitmachaktion der SPD Sachsenhausen!
Das Fass ist voll. Wohin mit dem Atommüll?"Wer den Ausstieg aus der Atomenergie will, muss Schwarz-Gelb stoppen!
Die SPD Sachsenhausen führte am 23.08.09 eine Atommüll- Endlager- Aktion am Sachsenhäuser Mainufer durch. Wir haben damit so einige, die sich am Mainufer tummelten, ins Nachdenken gebracht.

Atomkraft war gestern. Saubere Energie ist die Zukunft.

Die Pannen in Biblis und Krümmel führen der Bevölkerung immer wieder vor Augen, dass es Zeit ist, Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen und massiv in Erneuerbare Energien zu investieren. "Wenn CDU/CSU und FDP nach dem 27. September regieren, werden sie ohne mit der Wimper zu zucken die Laufzeiten älterer Reaktoren verlängern", ist Petra Tursky- Hartmann, Vorsitzende der SPD Sachsenhausen, überzeugt. Im Landtagswahlkampf 2008 hatte sie sich als Kandidatin für das Energiewende- Konzept der Hessen- SPD engagiert. Nun befürchten die Sachsenhäuser Sozialdemokraten, dass Schwarz- Gelb den Atom- Ausstiegsbeschluss aus dem Jahr 2000 kippt und störanfällige Reaktoren wie z. B. Biblis am Netz bleiben.

SPD- Sachsenhausen sucht dezentrale Endlager für Atommüll

Längere Laufzeiten = mehr Atommüll. Nur, wohin damit? Die bisherigen Erfahr
ungen mit den Atommüll- Endlagern in Morsleben und Asse sind dramatisch. "Schwarz- Gelb hat kein Konzept für die Entsorgung ihrer atomaren Hinterlassenschaften. Deshalb ist es unverantwortlich, durch Laufzeitverlängerungen einfach noch mehr Atommüll zu produzieren", kritisiert die Sozialdemokratin die Pläne des sogenannten "bürgerlichen Lagers". Durch die hohen Strompreise machen die Energiekonzerne Rekordgewinne, die sie in Erneuerbare Energien investieren sollten.

Umfrage zum Atommüll auf www.spd- sachsenhausen.de
Der SPD Ortsverein Sachsenhausen will deshalb etwas Bewegung in die Standortfrage für den zukünftig anfallenden Atommüll bringen und hat im Internet unter www.spd- sachsenhausen.de eine Umfrage zur Endlagerung gestartet. Dort werden dezentrale Lösungen für Atommüllendlager, wie zum Beispiel die Datsche von Angela Merkel (CDU) in der Uckermark, das Schloss von Wirtschaftsminister Karl- Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (CSU) in Bayern oder der Big- Brother Container von Guido Westerwelle (FDP) in Nordrhein- Westfalen zur Abstimmung gestellt. "Natürlich haben die Besucher unserer Homepage auch die Möglichkeit, darüber abzustimmen, dass es beim Ausstieg aus der Atomenergie, wie im Jahr 2000 von SPD und Grünen beschlossen, bleibt", betont die Ortsvereinsvorsitzende.

Aktion am Sachsenhäuser Mainufer am 23. August ab 15.00 Uhr

Um die Problematik der Endlagerung des Atommülls ins Bewusstsein zu rücken, waren die Sachsenhäuser Sozialdemokraten am Sonntag, den 23. August ab 15.00 Uhr zum Thema "Atomausstieg" am Sachsenhäuser Mainufer unterwegs. "Atomstrom ist kein Ökostrom", so Tursky- Hartmann. Wer will, dass es beim Atomausstieg bleibt, müsse deshalb am 27. September SPD wählen, so das Fazit der Sachsenhäuser Sozialdemokraten.
Mehr Infos zum Thema Informationsmaterial finden Sie im Download- Bereich in der Kategorie "Atomausstieg".

Quelle: SPD Sachsenhausen

Sonntag, August 23, 2009

Storys from the gasstation

Holländisches Paar fragt mich: "When are you closed?" 
Meine Antwort: "Never, open 24 hours." 
Holländisches Paar: "OH, THAT'S A GREAT ANSWER!" ...und kauft gleich mal Schnaps und Bier :O 

Außerdem heute wieder mal im Shop: "Der Busfahrer Ihres Vertrauens" - und hat gleich mal drei Zarewitch gekauft, bevor es weiter ging...im Reisebus!!

Und "iCash" frisst mittlerweile auch Geld, ohne es mitzuzählen - und der brave Kassierer darf aus seinem eigenen Portemonnaie nachzahlen. Na wenn das mal keine Innovation ist...

BTW '09 [35 Tage] - Der Deutschland-Plan: Unser Land kann mehr.

Wir dürfen uns mit der Arbeitslosigkeit in Deutschland nicht einfach abfinden. Mit einem Aufbruch können wir im nächsten Jahrzehnt viel erreichen.
Frank-Walter Steinmeier hat einen Plan entwickelt, wie wir unser Land bis 2020 neu gestalten können. Mit diesem Plan, dem Deutschland-Plan, können wir ein besseres Deutschland schaffen. Wir können gemeinsam gegen die Arbeitslosigkeit kämpfen.

Das ist unser Deutschland-Plan:

  • Wir können mehr Arbeitsplätze schaffen
    In Industrie, Dienstleistung, Energie- und Kreativwirtschaft
  • Wir können in neue Energie investieren
    Mit Zukunftstechnik statt Atomkraft
  • Wir können allen erstklassige Bildung ohne Gebühren bieten
    Von der Kita bis zur Universität
  • Wir können für echte Gleichstellung für Frauen sorgen
    Bis nach oben in die Aufsichtsräte
Dafür werden wir sehr hart arbeiten. Trauen wir uns gemeinsam etwas zu, nur so kann Großes gelingen. Am 27. September entscheiden Sie, wie Deutschland die Chancen der Zukunft nutzt.

Samstag, August 22, 2009

Samsung D900I

Nachdem nun das zweite Mal der Akku meines guten alten Nokia 5110 den Geist aufgegeben hat (Ersatz ist aber für 4,39 € bereits per ebay geordert ^^), ist nun erst mal dieses edle Modell im Einsatz (an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die edle Spenderin!.

Technische Daten Samsung D900I:
Quadband-Handy, Handy-Typ: Slider-Handy, Band-Typ: Quadband, 850, 900, 1800, 1900, Prozessor: ARM, 2,21" großes Display, Displaytyp: Farbe, Auflösung: 240 Pixel x 320 Pixel, 262.144 Farbe(n), Kamera, Effektiv 3,20 MegaPixel, Kamera-Auflösung: 2.048 Pixel x 1.536 Pixel, 4x Zoom (digital), Videoaufzeichnung, 60 MB interner Speicher, Speicherkartenslot: Micro-SD, Speiche

rkartenkapazität bis 2 GB, Messaging: EDGE, E-Mail, EMS, GPRS, JAVA, MMS, SMS, SMS-Chat, Texteingabehilfe, WAP, Multimedia: AAC-Player, MP3-Player, MP4-Player, Polyphone Klingeltöne, Realtones, Tuner, UKW-Radio, WMA-Player, Komfortfunktionen: Anrufergruppen, Anrufliste, Anrufsperre, Countdown-Funktion, Flugzeugmodus, Kalender, Mehrere Nummern pro Kontakt, Notizbuch, Serientermine, Sprachspeicher, Stoppuhr, Taschenrechner, Terminplaner, To-Do-Liste, Währungsrechner, Wecker, Weltzeituhr, Anruffunktionen: Anklopfen, Dreierkonferenz, Halten, Makeln, Schnittstellen TK: TV-Out, USB, Bluetooth Version: 2.0, Integriertes Modem, Buchstabengröße änderbar, Freisprechfunktion, Kurzwahl, Stummschaltung, Standby-/Sprechzeit: 250 h / 3,50 h, SyncML, 0,62 W/kg SAR-Wert, Zubehör: Datenkabel, Headset, USB-Kabel, Maße: B51 mm x H104 mm x T12,90 mm, Gewicht 85 g

BTW '09 [36 Tage] - Atomkraft sorgt für billigen Strom?

Immer wieder wirbt die Atomlobby - und mit ihr Union und FDP - mit niedrigen Strompreisen für Kernenergie und längere AKW-Laufzeiten: "Wir sind der festen Überzeugung, dass wir eine Laufzeitverlängerung der sichersten Kernkraftwerke in Europa, nämlich der deutschen Kernkraftwerke, benötigen, um sichere Energiepreise sicherzustellen", meint beispielsweise CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla.

Atomkraft sorgt also für billigen Strom? Ist das so? Den Versprechungen der Atomkraftfreunde in der Energiewirtschaft und bei Schwarz-Gelb jedenfalls glauben nur wenige Menschen in Deutschland.

Denn laut einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace zweifeln 74 Prozent der Deutschen daran, dass die Strompreise durch verlängerte AKW-Laufzeiten sinken werden. Selbst eine deutliche Mehrheit unter den CDU-Wählern glaubt nicht an das Billigstrom-Märchen.

Und damit haben sie Recht: Eine ebenfalls aktuelle Studie des renommierte Öko-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass längere Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke keinen positiven Einfluss auf den Strompreis hätten. Eher ist das Gegenteil zu erwarten: Weil notwendige Investitionen in moderne Kraftwerke unterblieben, könnte der Strompreis sogar steigen.

Auch zeigt der europäische Vergleich kein Beispiel für Billig-Strom durch Kernkraft. So hat etwa Belgien einen ähnlichen hohen Atomkraftanteil wie Frankreich, in Belgien ist der Strom jedoch wesentlich teurer. Den billigsten Strom bekommt man hingegen in Ländern, die auf Atomkraft ganz verzichten. Auch in Deutschland sind keine Zusammenhänge zwischen Atomkraft und Strompreis feststellbar, wie die Daten der deutschen Strombörse belegen: Wenn viele Atomkraftwerke wegen Wartungsarbeiten oder nach Pannen stillstehen, steigt dennoch nicht der Strompreis. Das war im Jahr 2007 gut zu beobachten, als zeitweise knapp die Hälfte der deutschen AKW nicht am Netz war.

Der Strompreis liefert also keinen plausiblen Grund für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Atomkraft bleibt ein Auslaufmodell. Sie ist nicht billig, nicht sicher und nicht umweltfreundlich. Die immer neuen Vorstöße der Union täuschen nicht nur die Wähler, sie legt auch den Schluss nahe, dass CDU/CSU und FDP ausschließlich an den Interessen der großen Energieversorger gelegen ist.

Denn Atomkraft sorgt zwar nicht für billigen Strom, wohl aber für satte Gewinne der großen Energiekonzerne: Die nämlich machen mit jedem abgeschriebenen Meiler rund eine Million Euro Gewinn - jeden Tag.

Quelle: www.wahlkampf09.de

Freitag, August 21, 2009

BTW '09 [37 Tage] - Gleiche Chancen durch Bildung und Integration

Jährlich verlassen 70.000 Jugendliche die Schule ohne einen Abschluss. Besonders Jugendliche aus sozial schwachen Familien bekommen nicht die Chance, einen höheren Schulabschluss zu erwerben. Auch bleiben zu viele Jugendliche ohne Berufsabschluss. Besonders betroffen sind Kinder aus Zuwandererfamilien, weil das Potenzial von Zuwanderern im bestehenden Bildungssystem zu wenig anerkannt und gefördert wird. Es ist Zeit hier etwas zu tun.

Unsere Politik für Bildung und Integration setzt auf gemeinsames Handeln von Bund, Ländern und Gemeinden. Chancen von Kindern und Jugendlichen dürfen nicht an Ländergrenzen und nicht an Kompetenzabgrenzungen verloren gehen. Wir müssen eine bessere Kooperation ermöglichen, um gute und gleichwertige Bildungschancen für alle Menschen sicherzustellen.

Bildung ist ein Menschenrecht - und zwar für Alle!
Der Zugang zu Bildung muss daher allen offen stehen, unabhängig von der sozialen oder kulturellen Herkunft. Deshalb wollen wir die frühkindliche Bildung weiter stärken und Kitas zu Eltern-Kind-Zentren ausbauen. Wir haben Ganztagsschulen gefördert und wollen darüber hinaus sicherstellen, dass es Schulsozialarbeit überall dort gibt, wo sie gebraucht wird. Wir stehen für ein Recht auf Berufsausbildung für alle Jugendlichen. Wir wollen offenere Hochschulen ohne Studiengebühren. Wir wollen keine Privatisierung der Bildungskosten, sondern eine gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Master in der Hochschule
Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass in den nächsten Jahren auf allen Ebenen ein Schwerpunkt auf Bildung gesetzt wird. Wir werden darüber hinaus einen Solidarbeitrag für Bildung auf sehr hohe Einkommen einführen und damit zusätzliche Mittel für gute Bildung mobilisieren. Die anderen machen großspurige Steuersenkungsversprechen. Wir investieren stattdessen in die Zukunft unserer Kinder: Es ist Zeit für einen neuen Bildungsaufbruch.
Quelle: www.wahlkampf09.de

1000 für einen

Da muss man neun Jahre Schulzeit und über fünf Hochschulsemester mitmachen, um heute das erste Mal in meinem Leben eine Klausur alleine (!) mitzuschreiben. Die Ironie lag aber vor allem darin, dass die Klausur auch noch im größten Hörsaal der Universität, dem RW1, mit summa sumarum genau 1.000 Sitzplätzen angesetzt war. Die Klausuraufsicht hatte dann aber doch Mitleid und ließ mich die Klausur schließlich im Büro des Professors am Lehrstuhl schreiben.
Und um den Rundumservice perfekt zu machen, erhielt ich als Antwort auf eine anschließende E-Mail von mir an den verantwortlichen Dozenten auch noch einen persönlichen Rückruf...na wer von Euch wurde schon einmal zu Hause am Mittagstisch von seinem Dozenten/Professor angerufen??? :-)

Donnerstag, August 20, 2009

BTW '09 [38 Tage] - Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze?

Union und FDP sind die erklärten Gegner fairer Bezahlung. Sie begründen dies öffentlich natürlich nicht mit Wirtschaftsinteressen, denen sie sich verpflichtet fühlen. Sie warnen stattdessen vor steigender Arbeitslosigkeit.
"Wir lehnen einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn ab, der hunderttausende Arbeitsplätze kostet", meint etwa CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla.
Stimmt das? Sind Mindestlöhne wirklich Jobvernichter?

Schon ein erster Blick ins europäische Ausland lässt die Wirkungen von Mindestlöhnen auf den Arbeitsmarkt in einem anderen Licht erscheinen. In 18 von 25 Staaten der Europäischen Union existieren gesetzliche Mindestlöhne. Negative Auswirkungen auf die Beschäftigung lassen sich nicht beobachten, wie die Hans-Böckler-Stiftung feststellt.
Eine aktuelle Studie des Instituts Econometrics (pdf-Datei) im Auftrag von Verdi und NGG prognostiziert sogar einen positiven Effekt von Mindestlöhnen auf den Arbeitsmarkt. Laut den Berechnungen des Instituts würde ein flächendeckender Mindestlohn kurzfristig einen Konsumschub auslösen – und so dazu beitragen, dass sogar neue Arbeitsplätze entstehen.
Denn: "Menschen mit niedrigem Einkommen geben praktisch jeden zusätzlichen Euro vollständig aus. Zum Sparen kommen sie erst gar nicht", wie es in der Studie heißt. Einkommensverbesserungen würden also unmittelbar in den Konsum fließen, die Binnenwirtschaft stärken und damit Raum schaffen für neue Beschäftigung. Profitieren würden zudem Rentner, deren Bezüge bei steigenden Löhnen ebenfalls steigen.

Die SPD will den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Für uns steht fest, dass für Gute Arbeit auch gute Löhne gezahlt werden muss. Die Union will das nicht. Nur gegen den Willen von CDU und CSU konnte die SPD in der Großen Koalition eine Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes und die Neufassung des Mindestarbeitsbedingungengesetzes durchsetzen, um mehr Branchen gegen Dumpinglöhne abzusichern.

Für uns steht fest: Wenn sich Arbeitgeber durch die Zahlung von Dumping-Löhnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, ist das keine soziale Marktwirtschaft. Darum wollen wir den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn einführen.


Quelle: www.wahlkampf09.de

Professoren mal ganz basisnah

Auszug aus dem WiWi-Forum der Universität Mainz :D :

masterfreak
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Fachsemester: eigentlich 9.
Herkunft: Nieder-Olm
Habe im ersten Versuch mit Freischuß 2,7 gehabt, am Abend davor mit Rothlauf LAN-Party und 4h schlaf. großes Grinsen
insofern: wayne.

Ballack
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Beiträge: 358
was machste denn mit dem Rotlauf für ne Lan-Party ?? Was spielt man da denn so?

Ballack
Dabei seit: 29.01.2007
Beiträge: 358
hast du jetzt mit Rothlauf gezockt oder nicht?

MOD
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Studiengang: BWL
Fachsemester: 7tes
Herkunft: Mainz
ja genau sag mal!!! und falls ja, was ?!

Schlaufix
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Studiengang: VWL
Fachsemester: 10
Herkunft: Mainz
Command & Conquerer Generals und AGE of Empires II haben wir gezockt.

MOD
Dabei seit: 26.04.2005
Beiträge: 1684
Studiengang: BWL
Fachsemester: 7tes
Herkunft: Mainz
wer ist denn wir?

Schlaufix
Dabei seit: 17.05.2005
Beiträge: 501
Studiengang: VWL
Fachsemester: 10
Herkunft: Mainz
Rothlauf, ein Mitarbeiter und ein paar Studenten (inkl. mir ;-))

speckham
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Beiträge: 422
Studiengang: PoWi/VWL
Fachsemester: 7
AoE II wird da gezockt?! das ist das beste spiel aller zeiten!!! wie geil...war auch mal ganz gut darin, hab aber lange net mehr gespielt. aber da werden gerade erinnerungen wach fröhlich

Dienstag, August 18, 2009

BTW '09 [40 Tage] - Vollbeschäftigung ist möglich

Frank-Walter Steinmeier beschreibt in seinem Deutschland-Plan, wie bis zum Jahr 2020 bei den richtigen politischen Weichenstellungen möglich ist, bis zu vier Millionen Arbeitsplätze zu schaffen. Dieses Ziel sei "nicht redlich", meinte Angela Merkel daraufhin in einem RTL - Interview.
Nicht redlich? Vor etwas mehr als einem Jahr hörte sich das noch anders an...
Im Juli 2008 nannte Frau Merkel das Ziel, Vollbeschäftigung zu erreichen, "realistisch". Aufgabe einer Volkspartei sei es, "alles daran zu setzen, jedem eine Chance zu geben", fügte sie hinzu. Die SPD wird ihrer Aufgabe als Volkspartei demnach mehr als gerecht. Und die Union? Man weiß es nicht.
Klar ist: Politik kann das Ziel Vollbeschäftigung nicht allein erreichen. Sie kann aber die Weichen richtig stellen. Dass das geht, haben wir bewiesen. Es war die Arbeitsmarktpolitik der rot-grünen Bundesregierung, die dafür gesorgt hat, dass die Arbeitslosigkeit von 2005 bis 2008 von fünf Millionen auf knapp unter drei Millionen gesunken ist. Das lässt sich wiederholen. Wenn man es will.
Der Deutschland-Plan ist ein wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Gesamtkonzept für das nächste Jahrzehnt. Er ist nach vielen Gesprächen mit Praktikern und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in den vergangenen Monaten entstanden. Frank-Walter Steinmeier beschreibt darin nicht nur Ziele, sondern ganz konkret, umfassend und detailliert auch die politischen Weichenstellungen, die notwendig sind, um das Ziel von vier Millionen neuen Arbeitsplätzen zu erreichen.
Dabei geht es um die Stärkung des Produktionsstandorts Deutschland durch innovative Technologien, z. B. im Bereich Klimaschutz oder der Entwicklung neuer Fahrzeugantriebe. Denn die nächste industrielle Revolution wird traditionelle Produktion mit umweltschonenden Technologien verknüpfen. Bis zu zwei Millionen Arbeitsplätze können in diesem Sektor entstehen.
Es geht auch darum, Dienstleistungsberufe zu fördern. Insbesondere in der Gesundheitswirtschaft können bis zu eine Million zusätzlicher Arbeitsplätze entstehen, jeweils weitere 500.000 in den Kreativbranchen sowie in anderen Dienstleistungen.
Klar ist: Frank-Walter Steinmeier und die SPD haben mit dem Deutschland-Plan "Die Arbeit von morgen" eine Blaupause vorgelegt, die aufzeigt, wie in Deutschland in großem Umfang neue Arbeitsplätze entstehen können. Von CDU/CSU und FDP gibt es nichts Vergleichbares – nirgendwo. Schwarz-Gelb verspricht nur unfinanzierbare Steuersenkungen, die in erster Linie Besserverdienenden zugute kommen, aber nicht für neue Arbeitsplätze sorgen werden.
Die CDU hat entgegen vorheriger Ankündigungen kein eigenes wirtschaftspolitisches Konzept vorgelegt. Das zeigt: CDU/CSU machen Politik ohne Richtung, ohne Gestaltungsanspruch und Kompass. Sie verweigern sich einer gesellschaftlichen Debatte und versuchen, die Menschen einzulullen. Für die SPD steht fest: Es gibt keinen Grund, sich mit Massenarbeitslosigkeit auf Dauer abzufinden.

Im Wagen vor mir fährt...

...ein Chevi!

Montag, August 17, 2009

"Lucky Number Slevin"

Unverhofft kommt oft und so ließ ich mich heute mal von "Lucky Number Sleven" positiv überraschen - ein Film, der es hierzulande nicht einmal in die Kinos gebracht hatte...

"Unglücke passieren immer im Dreierpack", weiß Slevin (Josh Hartnett). Für ihn gibt's heute noch ein paar Packungen extra: Obdachlos und abgebrannt schlüpft er in der Wohnung seines Kumpels Nick unter. Dort tauchen ein paar ungehobelte Typen auf, halten ihn für Nick, und weil Slevin auch die Papiere geklaut wurden, kann er den Irrtum nicht aufklären. So gerät er zwischen die Fronten des Gangsterkrieges zwischen dem "Boss" (Morgan Freeman) und dem "Rabbi" (Ben Kingsley). Slevin, gerade frisch im New Yorker Apartment seines Freundes Nick (Sam Jaeger) eingetroffen, wird also, nur im Handtuch bekleidet, von ein paar Schlägertypen zum „Boss“ geschleift. Der „Boss“ ist die eine Hälfte auf dem Thron der New Yorker Unterwelt, die andere Seite „teilt“ er sich mit seinem ehemaligen Partner dem „Rabbi“. Beide sind verfeindet, nicht zuletzt, weil der „Rabbi“ erst kürzlich den Sohn vom „Boss“ hat umbringen lassen. Die beiden alternden Gangster bewohnen die oberste Etage in zwei gegenüberliegenden Wolkenkratzern und nutzen diese Gelegenheit um sich gegenseitig anzugiften. Jeder hat Angst vor dem anderen, beide sind paranoid. Slevin wird vom „Boss“ für Nick gehalten, weil dieser in dessen Appartment aufgefunden wurde. Slevin bestreitet dies vehement, doch er kann sich nicht rausreden. Nick schuldet dem „Boss“ eine gewaltige Summe, die Slevin natürlich nicht aufbringen kann. Das weiß der „Boss“, weshalb dieser einen Deal vorschlägt: Schuldenerlass, wenn Slevin den Sohn des „Rabbis“ erledigt. Kaum wieder im Appartment angekommen, wird Slevin/Nick erneut von Gangstern aufgegriffen. Der „Rabbi“ möchte mit ihm ein Wort wechseln. Auch hier hat Nick Schulden und auch hier kann Slevin sich nicht von der Verwechslung freisprechen. Auch der „Rabbi“ bietet Slevin einen Deal an, den er sich nicht erlauben kann abzulehnen. Als wäre dieser Schlamassel noch nicht genug, ist auch noch der Polizist Brikowski (Stanley Tucci) und ein seltsamer Killer namens Goodkat (Bruce Willis) hinter ihm her. Einzig seine Nachbarin und neue Freundin Lindsey (Lucy Liu) stärkt Slevin nun den Rücken. Die Lage wird dadurch nur beileibe nicht übersichtlicher...

Der schottische Regisseur Paul McGuigan kann bereits auf eine handvoll durchweg interessanter Filme zurückblicken, bei denen er auch bewiesen hat, dass Genrewechsel keine Ausnahme bleiben müssen („The Acid House“, 1998 ; „Gangster No. 1“, 2000 oder „The Reckoning“, 2003). Mit „Lucky Number Slevin“ (2006) drehte er erneut einen Thriller im Komödienstil, der sich von Beginn an als eine Art Verneigung an die Streifen von Quentin Tarantino und Guy Ritchie verstehen lässt. Ihm gelang damit nicht nur ein Genremix der seltenen wie seltsamen Art, sondern auch ein wunderbar harmonierendes Star-Ensemble zusammen zu stellen. Von Morgan Freeman, Ben Kingsley, Lucy Liu, Stanley Tucci und nicht zuletzt Bruce Willis ist man ja schon einiges gewohnt. Man kennt ihre schauspielerischen Qualitäten. Josh Hartnett aber dürfte wohl die größte Überraschung sein. Seine trockene, kühle, zurückgezogene Art ist genau das, was dem Film noch fehlte. Zu einem herausragenden Thriller gehören aber nicht nur namhafte Darsteller, das Drehbuch muss ebenfalls stimmen. Und genau das tut es. Während die Geschichte an und für sich abgedroschen klingt, zwei verfeindete Gangsterbosse, ein Unschuldiger mittendrin, bedient sich Regisseur McGuigan an zahlreichen Gangsterepen vergangener Tage und zitiert frisch-fröhlich vor sich hin, dass es selbst für Tarantino-Fans eine Ohrenweide ist ( "siehe unten :D" ). Und so ganz nebenbei gewährt er all seinen Darstellern Raum für stimmige Monologe und Dialoge. Alle haben Spaß in „Lucky Number Slevin“, man merkt, wie lustig es bei den Dreharbeiten zugegangen sein muss.

„Lucky Number Slevin“ ist eine gelungene Stilübung, der Plot unbedeutend, die Dialoge nicht ernstzunehmend. In der Einfangseinstellung erklärt Bruce Willis dem, in einer leeren Flughafen-Lounge sitzenden Nick, dass nichts so ist wie es scheint. Auch der Zuschauer sollte sich einen Notizblock neben die Couch legen - nicht nur, um die coolen Sprüche mitzuschreiben und festzuhalten, sondern vor allem, wie nach zahllosen Drehs unter einer kniffligen Story eine noch verrücktere zum Vorschein kommt. Unfassbar, dass dies für den deutschen Kinogänger nie zu sehen war!


Original: Lucky Number Slevin

Regie: Paul McGuigan

Drehbuch: Jason Smilovic

Spielzeit: 109 Minuten

Cast: Josh Hartnett, Bruce Willis, Lucy Liu, Morgan Freeman, Ben Kingsley, Michael Rubenfeld u.a.
Erscheinungsjahr: 2006


Zitate
  • "Ein Kansas City Shuffle ist, wenn alle Welt nach rechts kuckt, während du links rum gehst."
  • "Tut mir leid, Kleiner. Aber leben ist nicht alles im Leben."
  • "Ich dachte, du wärst viel größer." - "Ich bin eben klein für meine Größe."
  • "Was ist mit deiner Nase geschehen?" - "Die hab ich benutzt, um einem die Faust zu brechen."
  • "Ich bin nicht der, den ihr sucht. Ich wohn nicht hier." - "Ja, aber Du siehst aus wie der, der hier wohnt." - "Ihr wisst doch gar nicht, wie der, der hier wohnt aussieht." - "Er will damit sagen, dass Du aussiehst, als wenn Du hier wohnst."
  • "Hör zu, das kannst Du einem alten Einbeinigen erzählen. Und der hüpft dann vielleicht damit um die Ecke."
  • "Verzeihung, wer sind Sie?" - "Ich bin der Boss." - "Ich dachte, er wäre der Boss." - "Wieso? Sehen wir uns ähnlich?"
  • "Da haben Sie noch gedacht, ich wäre er." - "Ich dachte nicht, dass Sie er wären. Ich dachte, er wär Sie!"
  • "Also machen wir es kurz." - "Den Zeitpunkt haben wir längst verpasst."
  • "Seit einer auf ihn geschossen hat, ist der alte Slim taub." (tot)
  • "Das war mein Sohn. Verstehen Sie, ich hab gesagt war." - "Ja." - "Weil mein Sohn tot ist. Ermordet. In die Vergangenheitsform geschickt. Vom ist zum war. Noch vor dem Frühstück."
  • Die Glückslosen sind nichts weiter als ein Bezugspunkt für die Glücklichen, Mister Fisher. Durch ihr Unglück zeigen sie mir nur mein Glück. Es ist nur bedauerlich, dass die Glücklichen erst bemerken, welches Glück sie hatten, wenn es sie verlässt. Sie zum Beispiel: Gestern sind sie besser dran gewesen als heute, aber erst durch den heutigen Tag merken Sie das. Aber: Gester ist vorbei. Und: Es ist zu spät. Verstehen Sie? Die Leute sind nie glücklich, mit dem, was sie haben. Sie wollen das, was sie mal hatten, oder was jemand anders hat."
  • "Ich bin ein böser Mensch, der sich nicht damit aufhält, was wohl gewesen wäre, wenn ich bin was ich geworden wäre und nicht geworden wäre."
  • "Mein Vater sagte immer: Wenn dich das erste Mal jemand Ochse nennt, hau ihm auf die Nase. Wenn dich das zweite Mal jemand Ochse nennt, nenn ihn Vollidiot. Wenn dich das dritte Mal jemand Ochse nennt, dann wird’s wohl zeit, sich nach 'nem Kuhstall umzusehen."
  • "Was wirst du sagen?" - "Das was ein Mann mit zwei Penissen sagen würden, wenn sein ihn Schneider fragen würde, ob er Rechts oder Linksträger wäre." - "Das wäre?" - "Ja."
  • "Wie komm ich in sein Appartement? Ich kann ja wohl schlecht den Vordereingang nehmen." - "Ich hab gedacht, dass sie es mit dem Hintereingang versuchen."
  • "Ich habe Sie angeheuert, damit Sie einen Job durchziehen. Aber er sollte nicht so aussehen, als wäre er ein Job. Sie nieten also die Israelis um, sprengen das halbe Gebäude, und jetzt sieht besagter Job, der nicht so aussehen sollte, als wäre er ein Job, plötzlich ziemlich so aus, als wäre er... ein Job."
  • "Ich könnte mir vorstellen, dass ihr Sohn Ihnen lebendig mehr Wert ist, als dem Boss tot. Und mir ist mehr Geld mehr wert als weniger Geld."
  • "'Fischer' war die Antwort auf eine Frage: Wie komme ich an zwei Männer ran, an die kein rankommen ist? Ich sorge dafür, dass sie zu mir kommen."
  • "Charlie Chaplin hat auf einer Charlie-Chaplin-Doppelgängerveranstaltung in Monte Carlo den dritten Platz erreicht. Das ist ne Geschichte."
  • "Du weißt was Aufträge sind: Aufträge sind Aufträge." - "Ihnen ist wohl nie beigebracht worden, dass man Wörter nicht mit sich selbst erklärt."
  • "Gehst du zu ihm und sagst, Hi mein Name ist Slevin. Irgend so’n Bösewicht hält mich für ein Typ, der ich nicht bin und der Typ kennt noch’n Typ und jetzt bin ich gezwungen dich zu töten, weil die sonst mich töten. Ich wollte nur fragen, ob du Lust hast darüber zu reden."
  • "So bisschen wie ein Rabbi der lieber ein Gangster wär oder ein Gangster der lieber ein Rabbi wär. Was steckt dahinter? Die Nummer, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner ist. Ich meine wie rechtfertigen sie dass, Rabbi zu sein und Gangster?" - "Gar nicht, ich bin ein böser Mensch der sich nicht damit aufhält was wohl gewesen wäre, wenn ich bin was ich geworden wäre und nicht geworden wäre. Ich lebe auf beiden Seiten des Zaunes, mein Gras ist immer Grün. Denken sie daran Mr. Fischer. Es sind zwei Männer die ihnen gegenüber sitzen und vor einem sollten sie verdammt viel Angst haben."
  • "Wenn Sie nicht tun wollen, was Sie tun sollen, dann wandern Sie von dem Sack in den Tiefkühler."
  • "Ich muss ja nicht so etwas banales und abgedroschenes sagen wie 'Wenn Sie zur Polizei gehen sind sie ein toter Mann.'" - "Sie haben es gerade gesagt..." - "... habe ich?"
  • "Ihr habt alles ermordet, das ich je geliebt habe... scheiß auf euch beide."
  • "Ist Ihnen der Schmu ein Begriff? Ein Schmu ist eine Comicfigur. Er ist ein äußerst liebenswertes Wesen. Er legt Eier. Er gibt Milch. Und wird geradezu ekstatisch wenn man ihn hungrig ansieht. Der Schmu liebt es gegessen zu werden, er schmeckt wie jedes Essen auf das man Lust hat. Schmuhaut dünn geschnitten ergibt feinstes Leder. Sogar die Schmubarthaare sind ausgezeichnete Zahnstocher. Kurz gesagt der Schmu erfüllt sämtliche Bedürfnisse der Welt."
  • "Warum wird er 'Der Rabbi' genannt?" - "Weil er ein Rabbi ist!"
  • Zu einem Mann mit gebrochener Nase: "Bestimmt haben Sie ihre Nase ihrem Mund zu verdanken."
  • “Kannst du dich ausweisen?” Slevin: “Klingt vielleicht komisch, aber ich wurde gerade heute morgen überfallen!” - “Ey, hör zu! Das kannst du nem alten Einbeinigen erzählen. Und der hüpft dann vielleicht damit um die Ecke!”
  • Der Boss will dich seh’n!” - Slevin: ”Wer?” - “Der Boss!” - Slevin: “Wer ist der Boss?” - “Der, für den wir arbeiten!”

Samstag, August 15, 2009

Storys from the gasstation

Die neueste Innovation bei Shell und seit gestern auch an der Hattenheimer Shell-Tankstelle heißt "iCash". Dabei handelt es sich um ein automatisiertes Kassensystem der Firma "Wincor Nixdorf", wodurch die Kassenabwicklung komplett über zwei Automaten zur Schein- (iCash50) und Münzabnahme (iCash15) abgewickelt wird. So muss der Kassierer lediglich noch die Administration des Kassenvorgangs übernehmen, selbst aber bspw. nicht mehr Restgeldbeträge ausrechnen, da dies nun automatisch über das System geschieht. Zehn Jahre lange Übung im Kopfrechnen sind damit also quasi für die Katz' - der Verblödungsprozess dürfte mit dem gestrigen Tag bereits begonnen haben... Dementsprechend durfte ich mir heute auch schon Sätze der Kundschaft wie "Und was machen Sie noch hier?", "Bald werden Sie auch durch einen Roboter ersetzt!", "Diese Kapitalisten***..." oder "Wohl zu viel geklaut, was?! ;-)" anhören. Schwacher Trost: Mit der klassischen Kassenabwicklung bin ich zumindest eindeutig schneller gewesen als das Gerät :-)

iCASH:
Der iCASH 50 ist ein Notenmodul, welches das Notenhandling am Kassenarbeitsplatz oder im Kassenbüro übernimmt. Das System arbeitet mit Notenrecycling, wodurch Ver- und Entsorgungsintervalle gestreckt werden können.
Beim Einzahlvorgang wird eine einzelne Note oder ein Notenbündel in den iCASH 50 eingelegt. Der iCASH 50 stellt mit seinem geschlossenen Geldkreislauf sicher, dass eingezahlte Noten sofort für Auszahlungen wieder genutzt werden können, bzw. Wechselgeld in Form von Noten wieder ausgegeben wird. Fehler oder Manipulationen im Geldbestand sind somit ausgeschlossen. Die integrierte Echtgeldsensorik gewährleistet, dass kein Falschgeld eingenommen wird. Durch seine hohe Aufnahmekapazität lässt sich der iCASH 50 im Cashoffice zum Entsorgen der Noten aus Geldladen verwenden. Das Kassierpersonal kann ohne Aufsicht die Notenbestände entsorgen, oder einen Wechselgeldbestand entnehmen.
Die Administration des iCASH 50 beschränkt sich im Wesentlichen auf das Entsorgen der eingenommenen Noten. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Kasse oder einem Kassenbüro entfällt jegliches Notenhandling durch Angestellte. Durch die systeminterne Entleerungsmöglichkeit der Rollenspeichermodule in die revisionssichere Stapelkassette ist der Einsatz von Werttransportunternehmen zur Bargeldentsorgung möglich.
Der iCASH 50 verfügt über acht Rollenspeicher. Optional beträgt die Kapazität eines Rollenspeichers bis zu 220 oder 350 Noten. Die Rollenspeicher sind bzgl. der Denominationen frei konfigurierbar,
so dass acht Denominationen recycelt werden können. Geldsorten und –arten, die eingezahlt, aber nicht wieder zur Auszahlung bereitgestellt werden müssen, blockieren keinen der Rollenspeicher
und können verarbeitet werden.
Der iCASH 50 ist mit einem Geldschrank nach UL 291 Level 1 (12mm) verfügbar, und hat damit gleichzeitig Tresorfunktion. Weitere Sicherheitsoptionen sind eine Einbruch und Überfallmeldeanlage (EMA/UEMA) sowie Stapelkassetten mit Tintensicherung. Der iCASH 100 erfüllt alle Anforderungen der Verwaltungsberufsgenossenschaft (UVV-Kassen). Verschiedene Tresoröffnungsoptionen bieten flexible Möglichkeiten zur Entsorgung sowohl durch eigene Mitarbeiter als auch durch Werttransportunternehmen (WTU).
Die Gefahr von Überfällen und möglichen Verlusten wird durch den Einsatz des iCASH 50 erheblich reduziert. Bei der Verwendung dieses Systems ist kein Bargeld mehr im offenen Zugriff, weiterhin ist die Geldmenge, die in einem bestimmten Zeitraum ausgegeben werden kann, programmtechnisch begrenzt und nicht von dem Bediener beeinflussbar.

Technische Daten:
  • Bündelausgabe bis zu 150 Banknoten
  • EZB §6 konformes Echtgelderkennungsmodul
  • 8 Rollenspeicher optional mit je bis zu 220 oder 350 Noten
  • 2 geldschrankinterne Notenbehälter zum manuellen Abwurf von Checks, Kupon, Gutschein…
  • 5 Banknoten pro Sekunde bei Aus- und Einzahlungen
  • Geldschrank nach UL Sicherheitsstufe
  • UL 291 Level 1 (12mm Tresor)
  • Elektronisches Schloss inkl. Zeitverzögerung
  • WIN 2000, WIN XP, LINUX, iCASH Manager
  • 100 - 240 V, 50 - 60 Hz
  • 400 x 934 x 1035 (12mm Tresor)
  • ca. 300 Kg mit 12mm Tresor
Der iCASH 15 ist ein geschlossenes Münzrecyclingsystem, dass die Münzverarbeitung am POS automatisiert.
Durch seine kompakten Abmaße lässt sich das Modul ohne großen Aufwand und unter Beachtung ergonomischer Richtlinien in Kassenmöbel integrieren. Das System kann bis zu acht verschiedene Münzen recyceln. Die Münzen können wahlweise durch die Kassierkraft oder von Kunden eingegeben bzw. entnommen werden. Jede zugeführte Münze durchläuft ein hochwertiges Falschgeldprüfverfahren. Nicht erkannte Münzen und Falschgeld werden sofort wieder ausgegeben. Wechselgeldfehler oder Manipulationen durch das Personal sind durch den geschlossenen Geldkreislauf nicht möglich.
Bei Kassenabschluss kann das Münzgeld im Münzmodul verbleiben und jegliche Administration bzgl. der Münzen entfällt. Dieses vereinfacht einen schnellen Kassenabschluss oder einen Kassiererwechsel. Dem Kassensystem oder Backofficesystem stehen zu jedem Zeitpunkt die Münzgeldbestände zur Verfügung. Individuell definierbare Schwellwerte können Meldungen auslösen, welche Münzen nachgefüllt werden müssen oder abgeschöpft werden sollen. Jegliche Zu- und Abgänge von Münzen werden protokolliert und lassen keinen Spielraum für Manipulationen. Das Gerät lässt sich nur mit einem speziellen Schlüssel öffnen. Die vom Gerät registrierten Münzen sind wiederum in einem gesonderten Bereich des Systems, der nur mit einem separaten Schlüssel zugänglich ist.
Mit dem Münzrecycling System iCASH 15 wird der administrative Aufwand im Handel für das Münzhandling am Kassenarbeitsplatz und im Kassenbüro deutlich reduziert. Der Kunde kann sich an der Kasse durch einen Griff all seiner Münzen entledigen, ohne dass die Kassiererin diese in die Hand nimmt, einsortieren und zählen muss. Bei Kassiererwechsel oder Tagesabschluss aller Kassen liegen alle Münzbeträge auf Tastendruck vor.

Technische Daten:

  • Bulk bis zu ca. 50 Münzen
  • Münzausgabe: ca. 6 Münzen/s
  • Münzannahme: ca. 3 Münzen/s
  • Währungen: - Euro, - Englische Pfund, - Schwedische Kronen,- weitere Währungen auf Anfrage
  • WIN XP, WIN 2000, Linux, iCash Manager
  • 100 - 240 V, 50 - 60 Hz
  • 300 x 240 x 652
  • 35 kg (ohne Münzen), 47 kg (mit Münzen)
Quelle: www.wincor-nixdorf.com

Freitag, August 14, 2009

BTW '09 [44 Tage] - Peer Steinbrück zu Besuch

Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes besuchte heute Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) gemeinsam mit dem SPD-Kandidaten Martin Rabanus und u.a. auch einigen Jusos wie mir die "Gesellschaft für Beschäftigung und Weiterbildung" (GBW) in Taunusstein eine erfolgreiche Einrichtung auf dem Gebiet der Schuldnerberatung und Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen im Kreisgebiet. Dabei bewies Peer Steinbrück Humor, als er beim Vorbeigehen an einem Büro der Schuldnerberatung selbstkritisch anmerkte, dass er sich mit Blick auf den defizitären Bundeshaushalt doch auch einmal beraten lassen könne. Zum Abschluss gab es dann auch noch einen Eintrag in das Gästebuch und einen selbst hergestellten Schnaps.


GBW:
Ihre Aufgabe ist es, langzeitarbeitslose Menschen und Personen ohne Ausbildung und Arbeitserfahrung auf dem Weg in den beruflichen Alltag zu begleiten.
Die GBW mbH qualifiziert ihre Kundinnen und Kunden für Tätigkeiten in verschiedenen Dienstleistungsbereichen und beschäftigt sie selbst bis zum erfolgreichen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt. Insbesondere junge Menschen erhalten hier die Möglichkeit, anerkannte Ausbildungsabschlüsse zu erlangen.
Praxisnahes und erfahrungsgeleitetes Lernen sowie theoretischer Unterricht im Wechsel führen Erwachsene und Jugendliche wieder an das Geschehen auf dem Arbeitsmarkt heran. Die kontinuierliche und individuelle Betreuung sowie schließlich die Hilfe bei anstehenden Bewerbungen sind dabei wesentliche Bausteine der jeweiligen Qualifizierungsmaßnahmen.
Wichtig ist den rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Wertschätzung untereinander - ebenso bringen sie ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anerkennung für Geleistetes entgegen und ermutigen und bestärken sie für die nächsten Entwicklungsschritte.
Aufgrund ihrer guten regionalen Vernetzung ist die GBW mbH ein bedeutsamer Kooperationspartner des HESSENCAMPUS Rheingau + Taunus. Sie schafft und festigt die Verbindung zu Kommunen, kreiseigenen Einrichtungen, Kirchen und gemeinnützigen Institutionen sowie zu verschiedenen Handwerksbetrieben und Dienstleistungsunternehmen der Region.

Quelle: www.gbw-rtk.de