Montag, November 30, 2009

Aus den Verkehrsnachrichten

Heute Mittag im Autoradio: "Achtung, Achtung, auf der A3 zwischen Niedernhausen und Idstein liegt ein Stein."

Sonntag, November 29, 2009

Spendenaktion "Hoffungszeichen"

Politische Jugendorganisationen rufen zu Spendenaktion auf
Die vier politischen Jugendorganistionen Jusos, Junge Union, die Jungen Liberalen und die Grüne Jugend rufen dazu auf, sich an der Malteser-Hilfsaktion „Hoffnungszeichen“ zu beteiligen. Gefragt sind Päckchen im Wert von ca. 10 €, die dann Kindern in Bosnien, Kroatien und im Kosovo zu Gute kommen. Die Jugendorganisationen werden auch selber Päckchen spenden. Für den Inhalt der Päckchen werden Schokolade, ein kleines Spielzeug, eine Tüte Bonbons u.ä. vorgeschlagen, des weiteren sollte jedes Päckchen mit einer Altersfreigabe und einer Geschlechterempfehlung versehen werden.
Deswegen wird es am 21. November ab 15 Uhr Stände in Rüdesheim (vorm Bäckerbub) und Eltville (in der Fußgängerzone) geben, an denen die Bürger ihre Päckchen abgeben können. „Nach dem anstrengenden Wahlkampf ist es schön, mal mit den politischen Kontrahenten zusammenzuarbeiten, passend zur Adventszeit“, sagt JU-Vorsitzender Maximilian Sauer. Sebastian Busch, Vorsitzender der Jusos Rheingau-Taunus bestätigt dies und fügt hinzu „zumal diese Aktion speziell Kindern und Jugendlichen zugute kommt“. Auch Ramon Meyer auf der Heyde (Julis) und Fabian Schulz-Luckenbach (Grüne Jugend) waren sofort Feuer und Flamme als sie von der Aktion hörten. „Sich sozial zu engagieren ist ein wesentlicher Bestandteil von allen Jugendorganisationen“, sind sich die beiden einig.

Samstag, November 28, 2009

Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise erreicht jetzt auch die "kleinen" Leute:

Kleiner Junge: "Kann ich das haben?"
Mutter: "Schreib es doch auf deinen Wunschzettel."
Kleiner Junge: "Aber der ist doch dieses Jahr viel kleiner."

:-(

Freitag, November 27, 2009

Man wird älter...

...oder wie kommt es, dass BundesministerInnen jetzt nur noch sieben bzw. elf Jahre älter sind als man selbst und ehemalige Klassenräume mittlerweile als Herrentoiletten fungieren - so gesehen heute auf dem alljährlichen Weihnachtsbasar der Rheingauschule, wo ich in der Zeit von 1994 bis 2003 mein Abitur erworben habe. Aber immerhin haben sich Gang und Klassenzimmer 1,2 der Jahrgangsstufen fünf und sechs nicht wesentlich verändert und auch ein Teil der alten Lehrerschaft konnte mit meinem Gesicht nach wie vor etwas anfangen und den ein oder anderen Schwank aus der gemeinsam verlebten Schulzeit zum Besten geben :-)

Donnerstag, November 26, 2009

Der Abendkauf

Um 21.30 Uhr geht es noch einmal schnell zu REWE, und in einer Reihe mit mehreren Studierenden der örtlichen Privathochschule stehend erwerbe ich die gewünschte Dose (und nur eine Dose!) Haarlack, damit morgen die Frisur auch wieder richtig sitzt. Beinahe schon klischeehaft denke ich mir, als ich die Blicke der Kassiererin ernte und den Markt verlasse...

Mittwoch, November 25, 2009

We Will Rock You!

Ein Science-Fiction-Buch von Ben Elton und bekannte Hits der Gruppe "Queen": Das sind die Zutaten, aus denen das gleichnamige, gigantische Rock-Musical gemacht ist. 
 
Im Foyer des Stuttgarter Apollo-Theaters erklingen die schon oft gehörten und altbekannten Töne von „We will rock you“. Kurz darauf weist eine Stimme auf die in Kürze beginnende Vorstellung hin. Im Saal dann: Laute E-Gitarren-Klänge, eine effektvolle Lichtshow und vorbeifliegende Schriftzüge auf einer großen Leinwand, die chronologisch an wichtige Ereignisse der Musikgeschichte erinnern. Das Intro endet 300 Jahre später in der Zukunft – in einer Zeit, in der die gesamte Welt von der "Globalsoft Corporation" kontrolliert wird. Inzwischen ist jegliche Form von "handgemachter" Musik auf dem Planeten „E.bay“
verboten, weil sie immer Ausdruck eines eigenständig denkenden Individuums ist. Nur der junge Galileo Figaro und seine Freundin Scaramouche van Dango mögen sich nicht so recht eingliedern und schließen sich einer versteckten Rebellengruppe an: den Bohemians ("richtig: Bohemian Rhapsody - mit genialem Duett als Zugabe am Ende der Veranstaltung!). Diese erkennen in Galileo ihren Helden, der einer Legende zufolge den Menschen ihre Individualität zurückgeben wird, indem er die einzigen noch existierenden Musikinstrumente auf E.bay findet und darauf "rockt".


Insgesamt also eine Story, die sicherlich niemanden überfordert. Seinen Witz bezieht das Textbuch primär daraus, dass die Rock'n'Roll-Revisionisten der Zukunft ihre Kenntnisse des Goldenen Zeitalters zusammenstückeln müssen und dabei einiges durcheinanderbringen, Punk, Metal und Woodstock sowieso. Da wird Bob der Baumeister zum Popstar und Victoria Beckham zum Hippie-Idol, Lokalkolorit (Udo rockt die DDR) wurde ebenfalls klug ergänzt. Und nicht einmal die Witze sind schlecht. Zum Beispiel dieser: "Was war der letzte Wunsch des Queen-Gitarristen Brian May vor seiner Hinrichtung? Ein Gitarrensolo. Es hat seinen Tod um drei Tage verzögert."

 
Für die deutsche Produktion wurde eben dieser Kontext speziell auf Deutschland zugeschnitten, indem zum Beispiel bei diversen Gags auf „Pop-Ikonen“ wie Dieter Bohlen oder in einer kleineren Rolle sogar auf Daniel Küblböck oder Wolfgang Niedecken von BAP zurückgegriffen wird. So wird zum Beispiel der Untergang der wahren Musik auf TV-Shows wie "Deutschland sucht den Superstar" zurückgeführt, was den Rock-Fans im Publikum geradezu aus dem Herzen spricht, wie jolendes Gelächter verrät.

 
Doch "We Will Rock You" hat vor allem viel Sehens- bzw. Hörenswertes zu bieten. An erster Stelle seien hier natürlich die Queen-Hits genannt, die im Stuttgarter Apollo-Theater stilecht in der Lautstärke eines Rock-Konzerts gespielt werden. Die meisten Songs sind im englischen Original zu hören, einige unnötigerweise (zum Beispiel "Radio GaGa") in der deutschen Übersetzung . Imposant für das Bühnenbild ist die Integration von mehreren großen Leinwänden, die auf vielfältige Weise zum Einsatz kommen. Mal ermöglichen sie eine Konferenzschaltung zwischen der Killer Queen und ihrem Handlanger Khashoggi, mal werden darauf reihenweise animierte "GaGa-Menschen" eingeblendet, die im Hintergrund die selbe Choreographie tanzen wie die Tänzer vor der Leinwand.


Auch mit der Besetzung hat man einen Volltreffer gelandet, Galileo mit rockiger Stimme und so viel Elan, dass das Publikum schon bei seinem ersten Song ("I want to break free") kaum still sitzen kann, Scaramouche schrill mit frechen Sprüchen und ebenfalls betörender Stimme. Auch die böse Killer Queen bringt ihr enormes Stimmvolumen voll zum Einsatz, nicht minder stimmgewaltig die Rolle von Ozzy und der Ballade "No-one but you" – eine Hommage an die vielen genialen Musiker, die viel zu früh verstorbenen sind. Und die Musik? Der Gitarrist spielt Brian Mays Solos fast originalgetreu nach, ansonsten muss die Band die Songs kaum bügeln, um sie musicaltauglich zu machen.

 
Fazit: Tolle Bilder, mitreißende Musik und aktuelle Pointen – es ist schon etwas besonderes und einmaliges, wenn ein voll besetztes Theater unter stehenden Ovationen "We Will Rock You" mitsingt.
Eindrücke via "google"-Bildersuche (Bildaufnahmen waren leider nicht gestattet): 1,2,3

Dienstag, November 24, 2009

Der Altkanzler

Ausspruch von Altkanzler Helmut Schmidt in einer sehr gelungenen Dokumentation über selbigen:

Maischberger: "Es gibt das Klischee, sie seien zuweilen arrogant gegenüber den Menschen, die weniger Intelligenz besitzen als sie - das sind ja nicht wenige."
Schmidt: (trocken) "...und was ist die Frage?"

Sonntag, November 22, 2009

Praktische Psychologie mal anders

Was sich so alles auf dem Campus der Universität Mainz rumtreibt...ich hatte bereits das Vergnügen mit besagter Person, als sie sich meinen Sitzplatz im Hörsaal zu eigen machen wollte... :o

Am 03.11.2009 wurde die Vorlesung von Herrn Professor Sauernheimer massiv durch eine männliche Person gestört. Hierbei handelt es sich um Herrn R.S. Gegen Herrn S. wurde bereits am 05.12.2008 ein universitätsweit geltendes Hausverbot ausgesprochen und auch Strafanzeige wegen massiver Störungen im ZDV erstattet. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Schuldunfähigkeit eingestellt, zur Begründung heißt es: "Nach einem forensisch-psychiatrischen Sachverständigen Gutachten leidet der Beschuldigte an einer geistigen Erkrankung. Bei dieser Art der vorliegenden Erkrankung kann der Patient mit Frustrationen und vermeintlichen oder tatsächlichen Provokationen viel schlechter umgehen als gesunde Menschen. Eine erhöhte Reizbarkeit gehört zum Krankheitsbild."
Sollten Sie Herrn S. im Fachbereich sehen, wenden Sie sich bitte umgehend an die Pedelle oder an das Dekanat.
Ich bitte darum, möglichst davon abzusehen, dass weibliche Personen Herrn S. zum Verlassen des Gebäudes auffordert bzw. ihn wegen möglicherweise auffälliger Verhaltensweisen ansprechen. Offensichtlich empfindet Herr S. krankheitsbedingt bereits die Ansprache von Frauen als Provokation und kann unter Umständen seine Verhaltensweisen diesen gegenüber nicht mehr steuern, so dass tätliche Übergriffe nicht ausgeschlossen werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
- Dekanat -
Johannes Gutenberg-Universität
Jakob-Welder-Weg 9
55099 Mainz

Samstag, November 21, 2009

Storys from the gasstation

Heute im Programm: Kompletter Systemausfall!

Ausgangssituation: Zwei Kassen. Kasse 1 mit einem Kartenlesegerät und „iCash“ zur Barabwicklung. Kasse 2 mit einem Kartenlesegerät – und in Ausnahmefällen einer Notkasse für Barabwicklung.

Seinen Lauf nahm das Grauen gegen 18-15 Uhr mit einer nicht lesbaren Kreditkarte – eigentlich ein stinknormaler Routinevorgang, der grundsätzlich mit einem Wegdrücken der „Fehlermeldung“ und einer Wiederholung des Kassenvorgangs auch leicht behoben ist. Heute allerdings hatte man anderes mit mir vor…

Die bereits erwähnte Fehlermeldung erschien nämlich nie auf meinem Rechner, so dass sich der Vorgang auch nicht wiederholen, sehr wohl aber das Kartenlesegerät lahm legen ließ. Während ich also ab diesem Moment parallel an zwei Kassen kassierte (Kasse 1 bar, Kasse 2 Karte), versuchte ich auch noch (quasi mit dem dritten Arm) den „Notdienst“ der Herstellerfirma unseres Kassensystems zu erreichen. Notdienst bedeutet hier wohlgemerkt zweimaliges Sprechen auf den Anrufbeantworter. Da besagter Kunde freilich wenig Freude daran hatte, diese Zeit an der Tankstelle zu verbringen, nahm ich dessen Personalien auf und ließ ihn gehen. Nachdem ich schließlich nach ca. 10 Minuten den Rückruf eines „Fachmanns“ erhalten hatte (gefühlte Ewigkeit an einer Kasse stehend), teilte dieser mir mit der Melodie von „Mission: impossible“ im Hintergrund laufend (die Ironie daran wird sich nach Lesen der kommenden Zeilen noch erschließen) optimistisch mit, das Problem online innerhalb von zwei Minuten beheben zu können. Ich solle doch solange die Kunden hinhalten oder an der zweiten Kasse soweit möglich abkassieren. Auch wenn sich dies bei wartenden Kunden nicht immer als leichte Aufgabe herausstellt, hatte ich es (bis dato) doch mit einer recht rücksichtsvollen Kundschaft zu tun. Dies änderte sich aber schlagartig ab dem Moment, als ich vom anderen Ende der Hörerleitung den Satz „Ups, das war aber jetzt nicht geplant“ hören, sowie auf dem Monitor die anschließende Fehlermeldung „Spannungsabfall“ in dicken Lettern lesen und erstmals nach zehn Jahren Tankstellendienst blau gefärbte Zapfsäulen-Embleme sehen konnte, auf die nun auch nicht mehr zugegriffen und somit auch nicht mehr abkassiert werden konnte (weder an Kasse 2, geschweige denn an Kasse 1, wo der Fachmann munter an diversen exe-Dateien rumspielte). Nachdem sich der „Fachmann“ erst mal mit dem Satz „ich melde mich gleich nochmal“ verabschiedet hatte, durfte ich also für ca. fünf Kunden den Alleinunterhalter spielen, deren Verständnis für dieses „Technikproblem“ offensichtlich von Minute zu Minute zu schwinden schien. Nachdem auch die einzige Gemeinsamkeit, der gemeinsame Fluch auf die Technik, nicht mehr half, mussten schließlich Alternativen her – auch weil das Telefon weiter still blieb. Als improvisatorisches Meisterstück hatte ich mich schließlich dazu entschieden, sämtliche Zapfsäulen per Hand abzulesen bzw. Handelswaren auf einem Zettel zu notieren und mit der Notkasse jeweils bei bar zahlenden Kunden abzukassieren. Von Kunden, die nur EC- bzw. Kreditkarten dabei hatten, nahm ich Personalien, Kontaktdaten und den noch zu zahlenden Betrag auf.

Gleichzeitig durfte der Tankwart neu ankommenden Kunden erklären, dass sie derzeit nicht tanken könnten und sich noch ein paar Minuten Gedulden sollten – was aber doch tatsächlich auch noch zwei Kunden dazu veranlasste wutentbrannt in den Shop zu stürmen und sich über fünf Minuten „verschwendete Lebenszeit“ zu beschweren (als ob ich die bis dato ca. 20 vergangenen Minuten Lebenszeit nicht auch lieber anders verwendet hätte…). Letztlich fuhren aber beide Rechner nach weiteren ca. fünf Minuten wieder hoch und das Kassensystem war somit auch wieder voll funktionsfähig, was mir durch den kurze Zeit später erfolgten Rückruf des „Fachmanns“ auch nochmals bestätigt wurde. Zudem konnten die noch säumigen Kunden per Telefon informiert und deren Beträge nachträglich von mir manuell über deren Kreditkarte eingebucht werden. „Mission: impossible – complete!“, kann man dazu nur sagen… :O

Anm.: Es war ein erheitertes Grinsen im Gesicht meines „alten“ Chefs zu vernehmen, als ich ihm dies zu später Stunde erzählen konnte, während er seiner alten Wirkungsstätte einen kleinen Besuch abstattete :-)

Freitag, November 20, 2009

Godzilla vs. Space-Godzilla

:D





Filmdaten

  • Deutscher Titel: Godzilla gegen Spacegodzilla
  • Originaltitel: Gojira Supesugojira
  • Produktionsland: Japan
  • Erscheinungsjahr: 1994
  • Länge: 109 Minuten
  • Originalsprache: Japanisch

Stab

  • Regie: Kensho Yamashita
  • Drehbuch: Hiroshi Kashiwabara
  • Produktion: Tomoyuki Tanaka
  • Musik: Takayuki Hattori
  • Kamera: Masahiro Kishimoto

Besetzung

  • Megumi Odaka: Miki Saegusa
  • Jun Hashizume: Lt. Koji Shinjo
  • Zenkichi Yoneyama: Lt. Kiyoshi Sato
  • Akira Emoto: Major Akira Yuki
  • Towako Yoshikawa: Dr. Jinatsu Gondo
  • Yôsuke Saitô: Dr. Susumu Ukubo
  • Kenji Sahara: Minister Takayuki Segawa
  • Akira Nakao: Commander Takaki Aso
  • Kenpachiro Satsuma:Godzilla

Rezensionen bei
"amazon":

"Als einst das freundliche Flugmonster Mothra ins Weltall entschwand, einen Meteoriten vor Mutter Erde abzuwenden, hatte es versehentlich Zellen von Godzilla im Gepäck. Mit Hilfe mutierter Pflanzenmonsterzellen sowie eines Schwarzen Lochs erwuchs daraus eine neue Kreatur namens Space Godzilla, die nun mit vollzogener Reife auf der Erde vorbeischaut. Godzilla, Baby-Godzilla, Mechagodzilla und die G-Force nehmen die Herausforderung an."

"Also, schon mal vorneweg, ein sehr cooler Film. Genau wie sein Nachfolger, Godzilla vs. Destroyah oder besser Destroyer, ein wenig eingejapanisiertes English ;-) Der Vetter aus dem All kommt zu Besuch und macht sich auf der Erde, diesmal auf der Insel Kyushu breit. Es muss nicht immer Tokyo sein und das wird ja auch langweilig. Wie oft wurde der 'Tokyo Tower' schon zerstört und natürlich wieder aufgebaut, die armen Japaner. Aber keine Bange, auch in Fukoka, der Hauptstadt von Kyushu, gibt es einen schönen Turm, der im Laufe des Gemetzels natürlich auch zerstört wird. Der Film beginnt mit dem, in den vorhergehenden Filmen schon gut eingeführten Thema: ,Projekt 'T'` oder Telepathie. Die Schauspieler sind auch schon aus den vorhergehenden G-Force Filmen bekannt, besonders die Ober-Telepathin Megumi Odaka als Miki Seagusa und Kôichi Ueda als Commander Hyodo, bekannt aus vielen Godzilla Filmen. Am Anfang des Films, werden mehrere Wege verfolgt, um der Landplage Godzilla,Herr zu werden. Man will ihn mit Telepathie kontrollieren oder aber einfach auf der Insel, auf der sein Sohn oder Minizilla lebt, vernichten und dies mit Hilfe von Tränengasminen, die Godzilla aufhalten sollen und einem Blutgerinnungsmittel. Das geht natürlich schief und die Fraktion, die Godzilla lieber telepathisch kontrollieren statt töten will, gewinnt. In diesem Film tauchen auch wieder die Feen auf, die mit dem in den vorhergehenden Filmen zerstörten` Mothura zu tun haben - eine gigantische Motte, für 'Nichteingeweihte'. Dann gibt es auch noch einen qusi Mecha-Godzilla in diesem Film, der allerdings ,nur` ein Roboter ist und Mogera heißt. (...) Inzwischen kommt aber Space Godzilla der Erde immer näher und der Erd - Godzilla scheint die einzige Rettung zu sein. Nach mehreren Kämpfen in denen jeder Mal gegen Space Godzilla kämpfen darf, kommt es schließlich in der Innenstadt von Fukuoka zu einem fast 30 minütigen, wirklich sehenswerten Show-Down zwischen Godzilla und Space Godzilla, der übrigens aus Zellen von Godzilla entstanden ist. (...) Die Miniatur Trickaufnahmen sind erstaunlich und exzellent gelungen. Die elektronischen Tricks sind der Zeit entsprechend und als solche auch zu erkennen. Dies tut aber dem Film keinen Abbruch, denn das Ende entschädigt für alles. Meine Empfehlung für Godzilla-Fans die auch die Filme davor kennen (G-Force Filmreihe), damit ist selbst der erste Teil des Films gut verständlich. Die Unterschiede zwischen Godzilla und Space Godzilla sind übrigens gigantische Kristallstrukturen, die Space Godzilla aus den Schulterblättern wachsen und diesen mit Energie versorgen. Ein Besuch des Vetters - besonders dieses Vetters - ist eben nicht immer spassig und schon gar nicht für Godzilla."

"Wenn sie schon dachten Godzilla vs. Mechagodzilla wäre der beste Godzilla-Film überhaupt, dann muss ich sie korrigieren! Godzilla vs. Spacegodzilla ist einfach HAMMER! Die Filmemacher ziehen alle Register punkto Special-Effects. Alleinschon die "bling bling" XD Kristalle sind diesen Film wert! Die Handlung stammt zwar nicht von Schiller aber von Goethe allemal! ;)"

"Endlich ein Gegner der ebenwürtig ist! Godzilla vs Spacegodzilla ist
einer der besten Godzilla-Filme. (...) Das Ende ist super. Die Effekte sind spitzenmäßig. Alles stimmt...!"

Mittwoch, November 18, 2009

Jusos: Keine negativen Koalitionsaussagen!

Lorch, den 8. November 2009
PRESSEMITTEILUNG
Jusos: Keine negativen Koalitionsaussagen
Die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis haben auf ihrer jüngsten Vorstandssitzung beschlossen, dass die SPD in Zukunft Koalitionsszenarien nur noch danach bewerten soll, inwieweit sozialdemokratische Inhalte in Regierungshandeln umgewandelt werden können. Dieser Antrag soll auch auf SPD-Ebene eingebracht werden.
„Die SPD muss eine Volkspartei mit Machtanspruch bleiben, deshalb muss Schluss sein mit negativen Koalitionsaussagen vor der Wahl“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der südhessischen Jusos und ehemalige Kreis-Juso-Vorsitzende Carsten Sinß.
Die Jusos ziehen damit die Konsequenz aus dem schlechten Wahlergebnis bei der Bundestagswahl. „Die Wählerinnen und Wähler hatten bei den vergangenen Wahlen mit der SPD keine ernsthafte Machtoption verbunden. Durch die Tabuisierung der Linken und der Absage der FDP stand die Sozialdemokratie nur noch als Juniorpartner der CDU dar. Um inhaltliche und personelle Alternative ernsthaft anbieten zu können, müssen wir alle Optionen und Möglichkeiten bewahren anstatt sie grundsätzlich auszuschließen“, erläutert Sebastian Busch, amtierender Vorsitzender der Jusos Rheingau-Taunus.
In dem Beschluss des SPD-Jugendverbands beziehen sich die Jusos inhaltlich auf das Hamburger Grundsatzprogramm ihrer Partei. In Koalitionen sollten möglichst viele inhaltliche Positionen wie Gute Arbeit, eine ökologische und nachhaltige Wirtschaftspolitik und mehr soziale Gerechtigkeit umgesetzt werden.
Die Jusos betonen gleichwohl, dass eine mögliche Zusammenarbeit mit der Linken keinen Blankoscheck bedeute, da sich die Linkspartei für eine Regierungsbeteiligung programmatisch an einigen Stellen weiterentwickeln und die SPD auch weiterhin für andere Koalitionenspartner offen sein müsste.
Weiter erwarten die Jusos von ihrer Mutterpartei, dass in zukünftigen Regierungen und Koalitionsverhandlungen auch „entsprechende Ausstiegsszenarien und rote Linien“ beziffert werden. „Nur wenn von vorne herein klar ist, dass wir eine Zusammenarbeit nicht aus purem Machtwillen heraus tätigen, sondern aus sozialdemokratischer Überzeugung heraus zu Gunsten unseres Landes, behält unsere Partei den wichtigen Anspruch der Glaubwürdigkeit“, so die Jusos abschließend. Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de.

Dienstag, November 17, 2009

Frau am Steuer = Ungeheuer?

Auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt das ein oder andere vorherrschende Klischee erfüllt...
Wiesbadener Kurier vom 17.11.2009
Hoher Schaden auf Parkplatz
Geisenheim - (red). Auf rund 20000 Euro beziffert die Polizei den Sachschaden, der bei einem Unfall gestern Morgen auf dem Ursulinen-Parkplatz entstand. Eine 80 Jahre alte Frau aus Geisenheim fuhr mit ihrem Wagen von der Rüdesheimer Straße kommend auf den Parkplatz und wollte vorwärts einparken. Vermutlich aufgrund einer Verwechslung von Gas und Bremse, so die Polizei, schoss die 80-Jährige geradeaus über die Parkbucht hinaus und landete in einer Böschung in der Freybergstraße. Daraufhin fuhr sie rückwärts und prallte gegen ein geparktes Auto. Dieses wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen ein weiteres Fahrzeug geschoben. Anschließend fuhr die 80-Jährige erneut vorwärts und schoss zum zweiten Mal die Böschung hinauf. Dieses Mal fuhr sich der Wagen in der Grünanlage fest und musste abgeschleppt werden.

Montag, November 16, 2009

Führungsstärke

"Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muß genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen, und genügend Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen."

- Theodore Roosevelt (1858-1919), 26. US-amerikanischer Präsident 1901-1909 -

Samstag, November 14, 2009

Storys from the gasstation

Französische Kundin (mit klischeehaftem Akzent): "Haben Sie...äääh...Scheibe...äääh..."
Tankwart: "Do you speak english?"
Französische Kundin: "Oh yes!"
Tankwart: "Ok...Do you...brauchen Sie Scheibenwischer?"
Französische Kundin: "???"

Donnerstag, November 12, 2009

Die Uni ist besetzt!

 AStA der Uni Mainz erklärt sich solidarisch mit den BesetzerInnen des Atrium Maximum / Bundesweite Protestwelle hat Mainz erreicht
Nach der weiter andauernden Besetzung des Audimax in Wien hat die Protestwelle nun auch die Universitäten in Deutschland erfasst. In nunmehr 10 deutschen Städten sind Studierende dem österreichischen Beispiel gefolgt. Seit dem Abend des 10.11. halten nun auch in Mainz Studierende öffentliche Räume der Universität besetzt. Das erklärte Ziel sei es, den Forderungen des Bildungsstreiks Nachdruck verleihen. In diesem Zuge soll ein freier und öffentlicher Raum zur inhaltlichen Diskussion über die aktuellen Veränderungen im Bildungssystem geschaffen werden um in diesem Rahmen Gegenentwürfe für eine frei zugängliche, kritische, allgemeine und soziale Bildung und Gesellschaft hera
uszuarbeiten, so das Plenum des Atrium Maximum in Mainz gestern.Der AStA der Universität Mainz erklärt sich solidarisch mit allen Studierenden, national sowie international, die in diesen Tagen die Hochschulen besetzt halten, um auf die immer noch ungelösten Probleme und Konflikte in der Bildungspolitik aufmerksam zu machen. Der AStA unterstützt ebenso die Besetzung des Atrium Maximum und wünscht den Aktionisten viel Erfolg. „Die Besetzung der Unigebäude durch Studierende unterstreicht deren Unzufriedenheit mit den hier und in ganz Deutschland herrschenden Studienbedingungen. Um diese Bedingungen zu thematisieren und um den Forderungen der Studierenden Nachdruck zu verleihen, ist die Besetzung der Uni ein geeignetes Mittel.", so Sebastian Arnoldi, Referent für Hochschulpolitik. Weiterhin begrüßt der AStA die bislang gezeigte Kooparativität der Hochschulleitung gegenüber der Besetzung und hofft auf einen weiterhin reibungslosen Verlauf und eine effektive Zusammenarbeit.
Der Forderungskatalog des Aktionsbündnis Bildungsstreik ist zu finden unter:
http://mainz.akprotest.de/. Weitere Informationen auch unter: www.unsereunis.de

Mittwoch, November 11, 2009

Sollte Disney realistische Vorstellungen von Liebe vermitteln?

Auch wenn ich mangels ausreichender Sitzplatzgelegenheitendem dem Treiben nur vom Flur lauschen konnte, war es doch durchaus amüsant und interessant mit zu erleben, wie sich Professoren und Studenten im Rahmen der traditionellen Show-Debatte des Debattier-Clubs der Johannes Gutenberg Universität Mainz einen verbalen Schlagabtausch zum Thema "Sollte Disney realistische Vorstellungen von Liebe vermitteln?" lieferten.
Denn durch StudiVZ, so die Event-Beschreibung, gelangte vor einiger Zeit eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Rund 83.000 junge Menschen wurden in ihrer Kindheit nachhaltig traumatisiert und bekennen sich nun öffentlich dazu, die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher. In der Gruppe "Disney hat mir unrealistische Vorstellungen von Liebe vermittelt" finden die Betroffenen ein Forum und teilen ihre erschütternden Erfahrungen.
Dabei handelte es sich um Prof. Dr. Margarete Imhof (Psychologie), Prof. Dr. Stefan Hirschauer (Soziologie) und Prof. Dr. Bernd Grzeszick (Öffentliches Recht) auf der Professorenseite sowie Katharina Tschirner, Nicolas Eberle (amtierender Westdeutscher Debattiermeister) und Marcel Giersdorf (Deutscher Debattiermeister 2007) drei routinierte Redner ins Rennen. Über das Siegerteam entscheidet das Publikum per "Applausometer", der beste Redner wird von einer Ehrenjury geehrt.

Dienstag, November 10, 2009

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 09.11.2009

Tagesordnung

Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Beantwortung von Anfragen
Mit zwei Anfragen der SPD-Fraktion zu den Themen "Regionalplan Rheingau" und "Investitionszuschüsse örtlicher Verein"

Vorlagen aus früheren Sitzungen

3) Antrag SPD-Fraktion betr. "Stolpersteine"
Das Thema soll weiterhin im Ausschuss Jugend,Sport, Soziales und Kultur behandelt und dort erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

4) Regionalplan Südhessen/Reg. FNP f. d. Ballungsgebiet Frankfurt/Rhein-Main, erneute Anhörung
Mit den Stimmen von CDU und FDP angenommen. Die SPD stimmte dagegen, da wir gegen eine Bebauung des Gebietes "Am Wald" in Hallgarten und den Bau einer Rheinbrücke bei RÜdesheim sind.

Neue Anträge von Fraktionen

5) Antrag der Fraktionen CDU und FDP betr. Verkehrskonzept Oestrich-Winkel
Einstimmig überwiesen an den Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen

Neue Vorlagen des Magistrats

6) Einbringung Haushalt 2010
Einstimmig überwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss

7) Einbringung Nachtraghaushalt 2009
Einstimmig überwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss

8) Haushaltssicherungskonzept 2010-2013
Einstimmig überwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss

9) Neufassung der Vereinsförderrichtlinien
Einstimmig überwiesen an den Haupt- und Finanzausschuss

10) Forstwirtschaftspläne 2010
Einstimmig angenommen

11) Veräußerung eines Erbpachtgrundstückes
Einstimmig angenommen

12) B-Plan Brustmanngelände - 1. Beteiligung nach §3 (1) + §4 (1) BauGB, 2. Offenlegung, 3.Vertrag
Mit den Stimmen von CDU und FDP angenommen, die ablehnende Haltung der SPD kann in einer Reihe vorangegangener Berichte zu Stadtverordnetenversammlungen, wo dieses Thema ebenfalls auf der Tagesordnung stand, nachgelesen werden :-)

13) Bestellung Wirtschaftsprüfer Eigenbetriebsprüfungen des Wirtschaftsjahres 2009
Einstimmig angenommen und beruht auf einem Antrag der SPD-Fraktion auf 2008, der nun gezeigt hat, dass man mit Ausschreibungen und Wechseln der WIrtschaftsprüfungsunternehmen sehr wohl Einsparungen erzielen kann.
14 Neuwahl der Ortsgerichtsmitglieder Ortsgericht Oestrich
Als Ortsgerichtsschöffen wurden Herr Karl-Heinz Kühn und Herr Heinz Besier sowie als stellvertretende Ortsgerichtsvorsteherin Frau Marlies Wolf einstimmig gewählt.

Montag, November 09, 2009

Tribute to 9-11-89: Falling down

Heute vor 20 Jahren: Nachdem SED-Politbüromitglied Schabowski auf einer im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die Gewährung von Reisefreiheit bekanntgegeben und die Nachfrage nach dem Beginn dieser Regelung mit „Das tritt nach meiner Kenntnis…ist das sofort, unverzüglich“ beantwortet hatte, strömen Tausende zu den Grenzübergangsstellen: Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffnen sich für die DDR-Bürger damit die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen, zweifelsfrei einer der schönsten und bewegendsten Momente der jüngeren Geschichte...
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Die Chronik der Wende, ausführlich und detailliert dargestellt auf "tagesschau.de":
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Das Programm:
  • 17:00 Uhr:
    Beginn der offiziellen Veranstaltung zwischen Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und Reichstagsufer.
  • 19:00 Uhr, Pariser Platz:
    Konzert der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim. Folgende Werke mit historischem Bezug zur deutschen Geschichte werden aufgeführt: Richard Wagner (1848 komponiert: Lohengrin, Vorspiel 3. Akt), Arnold Schönberg (1947 komponiert: A Survivor from Warsaw), Ludwig van Beethoven (1813 komponiert: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92) und Friedrich Goldmann (2009 kurz vor seinem Tod komponiert, Fragment, Komponist der DDR: Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen).
  • 19:25 Uhr:
    Live-Redebeiträge (Video-Leinwände) der anwesenden Gäste Nikolas Sarkozy (F), Dimitri Medwedew (RUS), Gordon Brown (UK), Hillary Clinton (USA), Angela Merkel und Klaus Wowereit.
  • 20:00 Uhr, vor dem Reichstag:
    Anstoß der ersten Dominosteine:
    (Live-Beitrag: Wie es begann: Lech Walensa und der Ungar Miklos Nemeth sowie Michail Gorbatschow und Hans-Dietrich Genscher.
  • 20:15 Uhr, Potsdamer Platz:
    Das neue Europa. Berliner Schüler und José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission sowie Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments, geben Statements. Anstoß der zweiten Domino-Strecke bis kurz vor dem Brandenburger Tor. Ebenso wie der bangladesische Friedensnobelpreisträger und Wirtschaftsprofessor (Erfinder der Mikrokredite) Muhammed Yunus und der koreanische Kunstprofessor Ahn Kyu-Chul und sowie der koreanische Schriftsteller Hwang Sok-Yong, die im Auftrag des Goethe-Institutes eine Mauer-Reise mit Domino-Elementen in Länder durchführten, die noch heute von einer Mauer geteilt oder begrenzt werden (z.B. Zypern, México, Korea)
  • 20:30 Uhr, Brandenburger Tor:
    Die Welturaufführung der Hymne “We are one” des bekannten DJ’s Paul van Dyk. Die letzten Dominosteine werden zu Fall gebracht, es kann wieder von Ost nach West und umgekehrt gegangen werden. Ein großes Festfeuerwerk – die Feuerwehr bewacht seit Tagen die am und um das Brandenburger Tor positionierten Leuchtraketen – schließt das “Fest der Freiheit” ab.
Quelle: Hauptstadtblog.de

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1981 veröffentlichte John Watts mit seiner Band Fischer-Z eine Hymne auf das geteilte Berlin, heute widmet er der wiedervereinigten deutschen Hauptstadt einen neuen Song:
Songtext von "9-11-9":
First time in Berlin 1979
Drove slow through the trees as the tanks stood in line
Our passports conveyed to the guards of the East
Much too nervous to laugh in the jaws of the beast
I love you…. I love you so much.
The Kino was old and the balcony high
As the acid kicked in he got punched in the eye
A triumphant return to the well trodden stage
That had seen Berlin burn like a bear in a cage
I love you… I love you so much.
Then 10 years went by in a matter of weeks
And the Gorbachev dream scrambled out through the breach
The genie was out and the bottle was spun
By the power of 'mammon' with sunglasses on
With sunglasses on...
I love you…I love you so much.
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Sonntag, November 08, 2009

November rain

Bedrückend grau, duster und klirrend ist dieser feuchte Novembertag. Der kühle Regen fällt nieselnd aus den dunklen, dicken Wolken durch die neblige Luft auf den durchnässten Boden und taucht die Umgebung in einen gräulich, abstoßenden Schleier. Der Wind bläst unangenehm durch die Straßen, mit jedem Atemzug zieht man nicht nur kalte geruchslose Luft, sondern auch einen Teil der gräulich schaurigen Atmosphäre in sich hinein, so dass der Körper zu frösteln beginnt. Die gepflasterten Straßen, überzogen mit einem ölig nassen Film, spiegeln die nähere Umgebung wieder. An den Regenschirm geklammert schützt man sich vor dem monotonen Prasseln der fortwährend darnieder sinkenden Regentropfen...
Es ist Herbst.


Samstag, November 07, 2009

Storys from the gasstation

Kundin: "Die 'Welt am Sonntag' kommt am Sonntag raus, oder?"
Ich: "Sie heißt nicht umsonst 'Welt AM (!) Sonntag' ;-) !"


Und an der Shell-Tankstelle in Hattenheim gibt es nun zwei Autogas-Zapfsäulen:


Alternativkraftstoff Nummer 1
Sauber, sparsam, komfortabel – wer jetzt umsteigt, profitiert

Warum Autogas/LPG?
Seit mehreren Jahren sind die Preise für Benzin und Diesel starken Schwankungen ausgesetzt. Die stets steigenden Preise und die Umweltdiskussion führen dazu, dass Autofahrer nach Alternativen suchen. Immer mehr Autofahrer entscheiden sich deshalb für Autogas/LPG. Nicht nur der Preis stimmt. Sondern auch die Umwelt wird geschont – und das bei gleichbleibendem Komfort.
Was ist Autogas/LPG?
Autogas/LPG, auch bekannt als Propangas oder Flüssiggas (Liquefied Petroleum Gas), ist ein hochwertiger Energieträger, der weltweit für die vielseitigsten Anwendungen und Prozesse in Industrie, Gewerbe und Haushalt eingesetzt wird.
Was bringt Autogas/LPG?
Sie schonen die Umwelt Der CO2-Ausstoss liegt rund 15 Prozent unter dem eines Benziners. Die Abgasemissionen insgesamt sinken sogar um bis zu 80 Prozent. Feinstaub tritt gar nicht auf, dank rückstandfreier Verbrennung. Sie fahren und tanken komfortabel Beim Fahren mit Autogas spüren Sie keinen Unterschied – Ihr Motor läuft so ruhig und zuverlässig wie mit Benzin. Autogas Fahrer müssen keine Leistungseinbussen hinnehmen.
Und: Sie tanken genauso bequem und schnell wie bislang. Mit einer Autogas-Tankfüllung kommen Sie bis zu 500 Kilometer weit – und schalten dann bei Bedarf einfach auf den Benzintank um.

Quelle: www.vitogas.ch

Freitag, November 06, 2009

Meinungskontroverse

Vorlesung 1, Professor 1: "Fällt ihnen ein Unternehmen ein, welches in den letzten Jahren fernab der ihnen bekannten betriebswirtschaftlichen Stellschrauben alleine durch ein offensives und individuelles Marketing einen enormen Umsatzzuwachs verzeichnen konnte? ... Richtig, Dell!"

Vorlesung 2, Professor 2: (sinngemäß die gleiche Eingangsfrage wie oben)...Nein, Dell kann man nicht dazu zählen!"

Donnerstag, November 05, 2009

Mixed Realities

Ich konnte heute im Rahmen der Vorlesung „Marketing in Theorie und Praxis II“ einem überaus interessanten und beeindruckenden Vortrag zum Thema „Mixed Realities – Konzepte, Technologien und Anwendungen“ mit Dr. Michael Klein, Direktor des Institut für Neue Medien, beiwohnen. 
 
Das Institut für Neue Medien befasst sich mit Aufgaben im Bereich Neue Medien, Forschung & Entwicklung und Internet-Anwendungen. Dr. Klein ging in seinem Vortrag auch anhand praktischer Beispiele darauf ein, wie sich schon heute, aber vor allem zukünftig die virtuelle Welt mit der Realität vermischt und welche Methoden dabei zur Anwendung kommen bzw. kommen könnten – mit freilich auch weitreichenden Möglichkeiten für das Marketing, dem eigentlichen Hintergrund dieser Veranstaltung. 

 
Unter „Erweiterter Realität“ versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden. Im „Realitäts-Virtualitäts-Kontinuum“ sind die erweiterte Realität (augmented reality) und erweiterte Virtualität (augmented virtuality) Teil der sogenannten gemischten Realität (mixed reality)

 
Diese „Erweiterte Realität“ könnte zukünftig in praktisch allen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen. Monteure könnten sich den nächsten Arbeitsschritt direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen, Soldaten oder Katastrophenhelfer könnten sich Ziele und Gefahrenzonen im Gelände anzeigen lassen und Designer könnten mit tatsächlich und virtuell anwesenden Kollegen am selben dreidimensionalen Modell arbeiten. Mit fortschreitender Technologie lassen sich noch futuristischere Anwendungsszenarien erschließen: Elektronische Geräte, die nur virtuell existieren, aber auf echte Berührungen reagieren, künstliche Sinneserweiterungen wie den „Röntgenblick“ und Computerspiele in freiem Gelände, in Echtzeit eingeblendete virtuelle Marken bei Sportübertragungen, Hilfestellung bei komplexen Aufgaben, v. a. in Konstruktion, Wartung und Medizin, industrieller Anwendung, Navigation, Printmedien, Militär und Katastrophenmanagement. Der Visualisierung und Simulation von Architektur, der Darstellung virtueller Geräte aller Art, medialen Anwendungen, wie pseudo-holografischen Bildschirmen, virtuellen „Holodecks“, virtuellem Surround-Kino, Ersatz von Handy- und Navigatorbildschirmen und der Einblendung der Informationen direkt in die Umwelt, z. B. von Leitlinien direkt auf die Fahrbahn, wird keine Grenzen mehr gesetzt sein. Es werden folgen: Die Darstellung virtueller Pflanzen, Tapeten, Ausblicke, Kunstwerke, Dekorationen, Beleuchtung usw. zur Verschönerung der alltäglichen Umwelt, virtuelle Schaufenstern, Plakate, Verkehrsschilder etc.

Mittwoch, November 04, 2009

"Und Nietzsche weinte."

Und Nietzsche weinte.
Roman.
Irvin D. Yalom, btb-Verlag 1996

"Ich kenne wohl Mitternächte der Seele. Wer tut das nicht? Aber ich werde nicht ihre Beute. Sie gehören nicht zu meinen körperlichen Nöten, sondern zu meinem Wesen. Sagen wir. Ich habe den Mut zu ihnen."

Es ist schon ein bisschen absonderlich, bei einem Buch, das sich weitgehend mit Psychoanalyse und nietzscher Philosophie beschäftigt, zu schreiben: Das schönste Happy-End, das ich seit sehr langer Zeit gelesen habe...

 
Protagonisten dieses Werkes sind Dr. Josef Breuer, hochangesehener jüdischer Arzt im Wien des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts, dessen „Zögling“, der junge Sigmund Freud, Friedrich Nietzsche, verkannter Philosoph, Lou Salome, umtriebige und freiheitsliebende Frauenrechtlerin, und Bertha Pappenheim, die unter dem Pseudonym "Anna O." Einzug in die Geschichte der Psychoanalyse gehalten hat. Die Figuren und einzelne Grundlagen des Buches sind authentisch; Breuer und Freud haben mit "Studien über die Hysterie" die Grundlage zur modernen Psychoanalyse gelegt, Breuers Patientin "Anna O." findet sich in fast allen Freud- und Breuer-Biographien. Yalom verknüpft diese Figuren, indem er Nietzsche zum Patienten Breuers werden lässt, gleichwohl man wissen muss, dass real ein solches Treffen zwischen diesen beiden Persönlichkeiten niemals stattgefunden hat.
In Folge einer "Intrige" Lou Salomes, in die Nietzsche zutiefst unglücklich verliebt ist, begeben sich der Philosoph und der Wiener Arzt in ein Verhältnis, das anfangs geprägt ist von dem Versuch Breuers, das Vertrauen des schwierigen Patienten – Migräne, Misanthropie und abgrundtiefe Verzweiflung – zu gewinnen, das jedoch zusehends umschlägt in die Behandlung von Breuers Obsession, seiner süchtigen Scheinliebe zu Anna O.. Mehr und mehr wandelt sich das Verhältnis der beiden Männer und die Parallelen dieser Obsession zu Nietzsches Besessenheit von Lou Salome vereinen die beiden schlussendlich. Zwischen dem Beginn und diesem Ende stehen bewegende Dialoge über Freiheit, Menschsein, Glaube, Pflicht, Treue, Philosophie und Psychologie – und die unglaublichen Reflexionen der beiden Protagonisten über den Zeitraum der Annäherung zueinander. 

 
Es ist ein besonderes Wagnis, in einem Buch einen großen Arzt auf einen bedeutenden Philosophen treffen zu lassen, auch wenn sie sich im wahren Leben nie begegnet sind. Und vielleicht ist es noch spannender, deren geheimsten Wünsche und psychischen Probleme in gemeinsamen, nahezu unendlich erscheinenden Gesprächen ausbreiten und aufarbeiten zu lassen. Irvin D. Yalom, Professor für Psychiatrie, hat mit "Und Nietzsche weinte" einen nachdenklichen, vor allem aber philosophischen Roman geschrieben, in dem auch weitere große Geister wie Sigmund Freud mitspielen. Die Brillanz des Werkes besteht in zwei Dingen: Zum einen in der eindringlichen Nähe, die Yalom zu seinen Figuren öffnet, ohne ihnen die Authentizität zu nehmen. Und zum anderen in der wissenschaftlichen Genauigkeit und Nachvollziehbarkeit der weltberühmten Protagonisten, die sich hier in "allzu menschlichen" Situationen befinden, ohne dabei ihre prominente Singularität zu verlieren.
"Und Nietzsche weinte" ist kein neues Buch, allerdings ein Roman, den man heute noch entdecken kann und der einen ganz intensiven Sog verbreitet, der beim Lesen ungemein fesselt. Und das trotz seines anspruchsvollen Themas und der auf den ersten Blick doch recht ungewöhnlichen Kombination zwischen einer realen Geschichte und Fiktion.

Dienstag, November 03, 2009

Gesprächsqualität

"Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht so sehr darauf an, was sich auf dem Tisch, sondern was sich auf den Stühlen befindet."

- Walter Matthau (1920-2000), US-amerikanischer Filmschauspieler (Ein seltsames Paar) -

Montag, November 02, 2009

21-Stunden-Woche

Montag:
  • 18.00-20.00 Jahresabschlussanalyse und -politik

Dienstag:
  • 10.00-12.00 Steuern & betr. Entscheidungen
  • 12.00-14.00 Theorie/Empirie int. Unternehmen
  • 16.00-18.00 Organisationstheorie und -gestaltung

Mittwoch:
  • 10.00-12.00 Steuern & betr. Entscheidungen

Donnerstag:
  • 12.00-14.00 Int. Management
  • 18.00-20.00 Marketing in Theorie & Praxis II

Freitag:
  • 14:00-17.00 International Financial Architecture

Wochenendblöcke:
  • Marketing-Plan
  • Marketing in Asien-Pazifik