Mittwoch, Januar 27, 2010

Eingeschränkter Winterdienst

Der Winter und seine Folgen machen auch nicht vor dem Campus halt...
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Ihnen mit Sicherheit bereits aus den Medien bekannt ist, kann in ganz Deutschland zur Zeit kein Streusalz geliefert werden.Leider ist auch die Johannes Gutenberg-Universität Mainz von diesem Umstand betroffen, da wir mittlerweile auch kein Streusalz aus Österreich geliefert bekommen. Aus diesem Grunde können wir ab dem morgigen Tag nur noch äußerst eingeschränkt unserer Verkehrssicherungspflicht nachkommen.
Um Unfälle wegen Glätte zu vermeiden, bitten wir Sie, diesen Umstand beim Betreten des Universitätsgeländes zu berücksichtigen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Referat Hausverwaltung und Reinigung

Dienstag, Januar 26, 2010

Zimmer in Berlin gesucht!!!

WG-Zimmer für Zwischenmiete gesucht
Carsten (m), 25, sucht WG-Zimmer in Berlin
Min. Zimmergröße: 10m²
gesucht ab: 15.03.10
gesucht bis: 15.06.10
Max. Miete: 350,- €

Anzeigentext:
Hallo!
Wie man dem Betreff schon entnehmen kann, suche ich eine nette Unterkunft in Berlin (Bezirk zweitrangig) vom Zeitraum Mitte März bis Mitte Juni (plus minus 2-3 Tage) zwecks Praktikum. Werde daher also auch selten daheim sein.Was gibt es über mich so zu sagen... ich bin 25 (ab Februar dann 26), wohne in Oestrich-Winkel im wunderschönen Rheingau(-Taunus-Kreis/Hessen), studiere eigentlich BWL in Mainz, rauche nicht, treibe dafür aber gelegentlich Sport, habe Freunde, gehe gerne ins Kino und lese gern (die Klassiker eben).
Ansonsten denke, dass ich doch ein recht angenehmer, zuverlässiger und pflegeleichter Zeitgenosse bin, mit dem man es aushalten kann. Bevor ich jetzt aber noch anfange aufzuzählen, welche Maggi-Fix-Produkte ich am besten kochen kann...was würdest DU denn noch so gerne wissen?Über Rückmeldungen würde ich mich freuen!
P.S.: Habe nur das "Problem", dass ich bis Praktikumsbeginn nicht persönlich in Berlin sein werde - aber man findet mich in allen gängigen Social Networks, ich habe ein Handy und bin freilich für alle Rückfragen offen :-)

Sonntag, Januar 24, 2010

Berlin (22.-24.1)

Drei Tage Wahlkampfworkshop in Berlin mit den Jusos Rheingau-Taunus :-)


Gesänge an Berlin

1
O du Berlin, du bunter Stein, du Biest.
Du wirfst mich mit Laternen wie mit Kletten.
Ach, wenn man nachts durch deine Lichter fließt
Den Weibern nach, den seidenen, den fetten.

So taumelnd wird man von den Augenspielen.
Den Himmel süßt der kleine Mondbonbon.
Wenn schon die Tage auf die Türme fielen,
Glüht noch der Kopf, ein roter Lampion.

2
Bald muß ich dich verlassen, mein Berlin.
Muß wieder in die öden Städte ziehn.
Bald werde ich auf fernen Hügeln sitzen.
In dicke Wälder deinen Namen ritzen.

Leb wohl, Berlin, mit deinen frechen Feuern.
Lebt wohl, ihr Straßen voll von Abenteuern.
Wer hat wie ich von eurem Schmerz gewußt.
Kaschemmen, ihr, ich drück euch an die Brust.

3
In Wiesen und in frommen Winden mögen
Friedliche heitre Menschen selig gleiten.
Wir aber, morsch und längst vergiftet, lögen
Uns selbst was vor beim In-die-Himmel-Schreiten.

In fremden Städten treib ich ohne Ruder.
Hohl sind die fremden Tage und wie Kreide.
Du, mein Berlin, du Opiumrausch, du Luder.
Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide.

Alfred Lichtenstein

Donnerstag, Januar 21, 2010

Commerzbank verändert Markenauftritt und Claim

Uwe Hellmann, Leiter Markenführung der Commerzbank, stand heute den Studierenden der Johannes Gutenberg Universität Mainz im Rahmen eines interessanten Vortrages Rede und Antwort bzgl. des kommunikativen Neuanfangs der Commerzbank nach Übernahme der Dresdner Bank. Der Frankfurter Finanzdienstleister, an dem inzwischen der deutsche Staat mit 25 Prozent und einer Aktie beteiligt ist, führt derzeit einen komplett neuen Markenauftritt ein. Zentraler Bestandteil ist der Claim "Gemeinsam mehr erreichen", der den bisherigen Slogan "Ideen nach vorn" sowie den Werbespruch "Die Beraterbank" der kürzlich übernommenen Dresdner Bank ersetzen wird. Sichtbar wird der neue Markenauftritt auch im ZDF, wo die Commerzbank als Wettersponsor beim "heute journal" auftritt. Anstelle der beiden Schirmträger hüpft jetzt zu dem Song "Walking on sunshine" ein gelber Schirm durch eine animierte Landschaft (genial im übrigen der Abspann im Agentur-Spot mit Take-Offs, bei dem der "menschelnde" Schirm zunächst in mehreren Versuchen daran scheitert, den Ast zu erreichen :D). Zudem wurde eine neue Wort-Bild-Marke konzipiert, die aus dem Commerzbank-Schriftzug in einer neuen Typo und einem dreidimensionalen Band in der Commerzbank-Farbe Gelb besteht. Bis 2012 werden die bisherigen Commerzbank- und Dresdner Bank-Filialen Schritt für Schritt auf das neue Design umgeflaggt. Aus markenrechtlichen Gründen werden allein die Filialen der Dresdner Bank in Dresden ihren alten Namen beibehalten, aber auf das neue Design umgestellt. Einen "Big Bang" werde es laut Lips aber aus Kostengründen nicht geben. Die "Leuchtturmprojekte" wie das Wettersponsoring und die Bandenwerbung werden durch Printmotive in großen Tageszeitungen und Wochenmagazinen unterstützt - aus Kostengründen verzichte man aber beispielsweise auf ganzseitige Anzeigen. Auch die alten Broschüren der beiden Banken werden an das neue Corporate Design angepasst.

Mittwoch, Januar 20, 2010

Der Taubenkot

"Ich freue mich, Sie auf meinen Internetseiten begrüßen zu dürfen. Seit dem 27. September 1998 vertrete ich den Wahlkreis Rheingau-Taunus / Limburg (179) als direkt gewählter Abgeordneter im 16. Deutschen Bundestag."

So begrüßt Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Willsch (CDU) seine Besucher auf seiner Homepage, um dann auch direkt über seine Arbeit aus dem Gremium zu berichten, dem er seit nunmehr zwölf Jahren angehört. Und man muss schon sagen: Er ist sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht einmal zu schade, in der Sch.... zu wühlen - weiter so! :-)


Taubenkot am Idsteiner Bahnhof: Deutsche Bahn verspricht Willsch Besserung
Nachdem der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für das Land Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, mit Nachdruck dazu aufgefordert hat, der unerträglichen Verunreinigung des Idsteiner Bahnhofes durch Taubenkot entgegenzuwirken, hat die Leiterin für den Regionalbereich Mitte, Susanne Kosinky, Verbesserungen versprochen. Immer mehr Bahnreisende hatten sich in letzter Zeit über den bedauerlichen Zustand des hochfrequentierten Bahnhofs beschwert.
"Die Deutsche Bahn AG hat mir versichert, eine deutliche Verbesserung der Situation am Bahnhof Idstein zu erwirken", sagt Willsch. Bereits vor einigen Monaten seien Maßnahmen zur Verdrängung der Tauben am Hausbahnsteig und am Empfangsgebäude vorgenommen worden. So wurden Taubennester entfernt, die Dachrinnen am Empfangsgebäude gereinigt und vermutliche Unterschlupfmöglichkeiten abgedichtet.
"Leider hat es die Bahn damals versäumt, auch den Mittelbahnsteig entsprechend abzusichern. Deswegen sind die Tauben jetzt vermehrt dort aufzufinden", berichtet der Abgeordnete. Jetzt sollen hier auch dieselben Maßnahmen wie am Hausbahnsteig durchgeführt werden. Gleichzeitig habe die Deutsche Bahn AG ihren Regionaldienstleister angewiesen, die Station in Idstein regelmäßig auf Verunreinigungen durch Taubenkot zu prüfen und diese unverzüglich zu beseitigen.
Quelle: Homepage von Klaus-Peter Willsch

Montag, Januar 18, 2010

Dirty Harry vs. Oliver Pocher

Wer den Pocher nicht mag - und ich gehöre dazu -, für den ist folgende Szene aus der "Harald Schmidt Show" ein Geschenk des Himmels. In dieser Sendung verzweifelte Oliver Pocher zuerst an seinem eigens von ihm eingeladenen Gast, der Rapperin und Linguistik-Dozentin Sahin Reyan, um dann am Ende der Show auch noch eine Strafpredigt der übelsten Sorte von Harald Schmidt über sich ergehen lassen zu müssen. Im Interview mit Pochers persönlichen Gast wirkte Pocher unbeholfen und unvorbereitet. Gänzlich die Sprache schien er verloren zu haben, als die Skandal-Rapperin ihm ein äußerst pikantes Geschenk überließ (eine Dose, die angeblich mit Genitalsekret gefüllt war). Als Pocher das Präsent an die zum Schluss der Sendung auftretende Sängerin Maria Mena weiterschenken wollte im Rahmen einer semi-lustigen Dieter-Bohlen-Imitation , griff Harald Schmidt schließlich ein: "So ne kleine, miese Type, die, wenn sie ein Fotzensekret überreicht kriegt, so klein ist mit Hut und es dann einem ausländischen Gast so reinsemmelt, der kein Deutsch versteht. Uncool! Oliver Pocher, meine Damen und Herren, nächstes Mal hat er's begriffen".

Anm.: Bitte genau auf den Blick von Pocher achten, als Dirty Harry ihn zur Schnecke macht - dafür würde ich sogar Geld bezahlen!!! :D

Sonntag, Januar 17, 2010

Ein Schneeservice

Storys from the gasstation

Bei Shell gibt es nun jeden Monat eine Shopware zum Aktionspreis ("Hammerpreis"), im Januar ist dies ein "Snickers 2Pack" für 0,80 Euro. Als Shell-Kassierer habe ich die Aufgabe, jeden (!) Kunden darauf aufmerksam zu machen, was mitunter zu folgenden Dialogen führt:

Ich: "Hätten Sie noch Interesse an einem Snickers im Angebot für 80 Cent?"
Kunde:
"Hör mal zu, Jung, ich geh dir hier doch auch nicht mit meinen Versicherungen auf die Nerven, oder?"


Ehepaar betritt den Shop, der Mann kommt an die Kasse, während die Frau noch nach etwas im Kühlschrank sucht.

Ich (zum Mann): "Hätten Sie noch Interesse an einem Snickers im Angebot für 80 Cent?"
Kunde: "Nein, Danke, sehr nett, aber vielleicht meine Frau!"
Währenddessen kommt die Ehefrau an die Kasse.

Kunde zu Kundin:
"Schau mal, bei Shell gibt es jetzt Snickers im Angebot. Möchtest Du noch eins?"Kundin: "Haha, sehr lustig, selten so gelacht und Du warst auch schon mal lustiger - und gleich kriegen wir auch noch Benzin geschenkt."

Samstag, Januar 16, 2010

Jusos sammeln Unterschriften für Geburtshilfestation Rüdesheim

"Es ist ein Unding, dass dem Rheingau die einzige Geburtshilfestation genommen wurde", erklärte der Vorsitzende der Jusos im Kreis, Sebastian Busch, bereits kürzlich, um der Forderung zur Unterstützung der Resolution "pro Geburtsstation Rüdesheim" im Lorcher Stadtparlament Nachdruck zu verleihen.
Um der Forderung, in Zukunft zumindest eine zentrale Anlaufstelle für Rheingauer Eltern in Rüdesheim vorzuhalten, Nachdruck zu verleihen, haben die Jusos nun ebenfalls eine Unterschriftenaktion initiiert. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass man sich bisher parteienübergreifend für den Erhalt der Geburtshilfestation ausgesprochen hat. Wir wollen nun den Bürgern neben den bereits bestehenden Initiativen eine weitere Möglichkeit geben, das gleiche zu tun“, so Carsten Sinß, ehemaliger Vorsitzender der Jusos und stellvertretender Vorsitzender der SPD im Rheingau-Taunus-Kreis.
Die Unterschriftenliste kann ab sofort auf www.jusos-rtk.de oder der eigens eingerichteten Seite


eingesehen und selbst gezeichnet werden. Eine Kopie jedes Eintrages wird direkt an die Rüdesheimer Krankenhausverwaltung zu Händen von SCIVIAS-Geschäftsführer Ullrich Wehe weitergeleitet, „damit die Post auch direkt dort ankommt, wo sie hin soll“, so Sinß.
Wenn man im Ernstfall bei Wind und Wetter noch 50 Kilometer zur nächsten Entbindungsstation fahren muss, ist dies laut Jusos kein hinnehmbarer Zustand. „Helfen Sie mit und zeigen Sie mit ihrer Unterschrift, dass Sie ebenfalls für den Erhalt der Geburtshilfestation in Rüdesheim sind. Jetzt ist es Zeit, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um solch eine wichtige Einrichtung für den Rheingau zu erhalten und eine gute medizinische Versorgung zu sichern!, so Busch und Sinß für die Jusos abschließend. Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de.

Freitag, Januar 15, 2010

Jordan oder Pippen

"Wenn Du Michael Jordan hast, schickst Du nicht Scottie Pippen aufs Feld."

- Robin Scherbatsky Sr. ("How I met your mother") -


Donnerstag, Januar 14, 2010

Wieviel Köhler steckt in "Frau DR. Kristina Köhler"?

Nun kommt es freilich nicht oft vor, dass ich die BILD-Zeitung und insbesondere die Person des Chefredakteurs Kai Diekmann als Quelle benutze, aber der folgende Sachverhalt ist doch schon sehr beachtlich:

Als sich die BILD-Zeitung nämlich das (aus jorunalistischer Sicht bestimmt nachvollziehbare) Recht herausnahm, einmal nachzufragen, wie viel Eigenleistung denn in der Doktorleistung der jungen (verfressenen, arroganten und skrupellosen) Familienministerin steckt, da diese mitunter durch maßgebliche Mitwirkung eines Assistenten des Lehrstuhls Falter an der Johannes Gutenberg Universität Mainz zustande gekommen ist, ließ diese zunächst ihren Rechtsbeistand einschalten, um nun im Blog von Kai Diekmann darzulegen, wie der Sachverhalt tatsächlich aussieht...ein jeder selbst möge sich darauf einen Reim machen und die Frage stellen, ob er auf die Fachkraft eines wissenschaftlichen Assistenten bei der eigenen Dissertation zurückgreifen könnte.

Mittwoch, Januar 13, 2010

Ethik & Moral in der Wirtschaft

Zu einer qualitativ absolut hochwertigen und gut besuchten Podiumsdiskussion (auch wenn wohl mindestens einem die Diskussion auf den Magen geschlagen zu haben scheint ^^) zum Thema "Ethik und Moral in der Wirtschaft" hatte das "Kompetenznetzwerk Wirtschaft, Arbeit und Finanzen" der südhessischen Jusos gestern unter meiner Mitwirkung geladen und dazu ein hochkarätiges Podium 1,2 gewinnen können mit Prof. Dr. Karl Georg Zinn und PD Dr. Klaus-Jürgen Grün. Als Moderator durch den Abend führte Ansgar Dittmar vom SPD Bezirksvorstand.

Zu den Referenten:

Prof. Dr. Karl Georg Zinn
Geb. 1939, Studium der Wirtschaft und Sozialwissenschaft. Seit 1972 Professor für Volkswirtschaftslehre in Aachen. Hauptarbeitsgebiete: Makroökonomie, internationale Wirtschaftsbeziehungen, Geschichte der politischen Ökonomie, Konjunktur und Beschäftigungspolitik, philosophische Grundlagen der Wirtschaftstheorie Veröffentlichte u.a. Die Selbstzerstörung der Wachstumsgesellschaft. Politisches Handeln im ökonomischen System, 1980. Arbeit, Konsum, Akkumulation. Versuch einer integrale Kapitalismusanalyse von Keynes und Marx, 1986, Politische Ökonomie. Apologien und Kritiken des Kapitalismus, 1987- Kanonen und Pest. Über die Ursprünge der Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert, 1989. Soziale Marktwirtschaft, Idee, Entwicklung und Politik der bundesdeutschen Wirtschaftsordung.

PD Dr. Klaus-Jürgen Grün
Der 1957 in Hanau geborene Grün studierte zwischen 1983 und 1988 Philosophie, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Mathematik in Frankfurt a.M. 1993 promovierte er mit einer Arbeit über die spinozistischen Gehalte der Naturphilosophie Schellings. 1999 folgte die Habilitationsschrift zur Naturphilosophie des Mittelalters. Er gründete 2001 das Philosophische Kolleg für Führungskräfte (PHILLKOLL); zu verschiedenen Schwerpunkten arbeitet Grün regelmäßig mit Managern und Studenten an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität in Frankfurt a.M., z.B. zum Themen-Bereich Geist und Geld, neurobiologische Grundlagen der Philosophie, Ethik im Strafrecht. Er ist auch als Gutachter tätig und publiziert regelmäßig in Fachpublikationen. Er ist Gründungsmitglied des Ethikrats der Deutschen Wirtschaft.

Dienstag, Januar 12, 2010

Unternehmensstandort Deutschland

Im Rahmen der Vorlesung „Marketing-Plan“ des Lehrstuhls für Marketing der Johannes Gutenberg-Universität Mainz von Univ.-Prof. Dr. Oliver P. Heil (Ph.D.) habe ich zusammen mit meiner Gruppe die Aufgabe, einen Marketing-Plan für einen neu zu konzeptionierenden Internetauftritt eines fiktiven Großunternehmens zu erstellen. In diesem Zusammenhang woll(t)en wir mittels einer empirischen Erhebung untersuchen, inwieweit Unternehmen heute in der Interaktion mit anderen Unternehmen das Internet und insbesondere Web 2.0-Elemente nutzen oder zukünftig nutzen werden. Um einen möglichst hohen und qualitativ hochwertigen Rücklauf zu erhalten, hatten wir uns vorgenommen, einzelne Unternehmen und deren dafür zuständige Personen/Abteilungen im Vorfeld telefonisch zu kontaktieren und „vorzuwarnen“, verbunden mit der Bitte, ihnen einen Fragebogen zusenden zu dürfen. Mir war es dabei vergönnt, die umsatzstärksten deutsche Unternehmen von Platz 26 bis 75 zu kontaktieren. Und ich muss eingestehen, dass ich doch sehr überrascht darüber war, was ich da teilweise so erleben durfte.
Zwei dieser „Großunternehmen“ waren bspw. mittags um 15 Uhr über die Zentrale nicht mehr zu erreichen. Bei „OTTO“ wies mich eine nur bedingt freundliche Dame in „deutlichem Ton“ darauf hin, dass die Beantwortung von Fragebögen am Telefon nicht erwünscht sei, um nach kurzem Hinweis meinerseits, dass es sich doch um eine schriftliche/digitale Umfrage handele, mir trotzig mitzuteilen, dass man dies „trotzdem“ nicht mache. EnBw hingegen begrüßte mich mit einem durchaus freundlich klingenden „Herzlich Willkommen bei…tut-tut-tut“, während bei Arcandor wohl nach Einleitung des Insolvenzverfahrens schon die Fahnenflucht begonnen zu haben scheint. Denn schließlich hatten sämtliche auf der Homepage von Arcandor benannten verantwortlichen Personen für den firmeneigenen Internetauftritt weder einen gültigen Telefonanschluss noch e-mail-Account. Aber den persönlichen Höhepunkt erlebte ich dann bei „Opel“: Sage und schreibe fünf (!) Weiterleitungen brauchte es, um wieder an der Zentrale zu landen mit der verzweifelt klingenden Auskunft der Angestellten, man könne derzeit niemanden ausfindig machen, der für den Internetauftritt von Opel verantwortlich sei…Opel, in der Krise? Da war doch was…vielleicht haben wir hier ja schon eine Erklärung :-)

Montag, Januar 11, 2010

Von der Linkspartei ausgespäht?

Schon interessant, wie die Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, u.a in Person der hiesigen Spitzenkandidatin, mit Anfragen von mir persönlich bekannten BürgerInnen umgeht. Aber lest selbst, einfach von unten beginnen zu lesen.

Anm.: e-mail-Adressen und Namen habe ich weitestgehend entfernt.


----- Original Message -----
From:
To:
Sent: Monday, January 11, 2010 1:22 PM
Subject: Fw: Re: Fw: Re: [Fwd: [lag-bildung-nrw] FW: Verbeamtung von Lehrern]

Verteiler:
-diverse Presse- und Medienhäuser
-Geschäftsstellen von CDU, SPD, FDP und Grünen in Nordrhein-Westfalen
-Führung der Linken in NRW
-Herrn Dietmar Bartsch MdB zur Kenntnis
-Herrn Bodo Ramelow MdL zur Kenntnis
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei schicke ich Ihnen eine interessante Dokumentation zu, in welcher Art und Weise die Partei "die Linke" mit Anfragen von Bürgern umgeht. Bevor ich es Ihnen erkläre, schauen Sie selbst. Ich habe den gesamtem Verlauf dieser Mail beigefügt. Nur durch einen Zufall habe ich davon Kenntnis genommen, als man diesen Verlauf an mich weitergeleitet hat.
Vielleicht interessiert es Sie diese Sache aufzugreifen. In der Debatte um die Zukunft von Herrn Bartsch und die baldige Landtagswahl in NRW, könnte diese Geschichte durchaus eine Rolle spielen. Es liegt an Ihnen.
Sollten Sie Näheres erfahren wollen zu den Hintergründen, vermittele ich Sie gerne an entsprechende Personen.
Bei Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
DW


----- Original Message -----
From:
To:
Sent: Thursday, January 07, 2010 8:40 PM
Subject: [SPAM]Re: [SPAM]Fw: Re: [Fwd: [lag-bildung-nrw] FW: Verbeamtung von Lehrern]

Lieber DW,
Wenn wir es richtig verstanden haben, tragen Sie sich mit dem Gedanken, sich in NRW als Lehrer zu bewerben. Der Markt ist leergefegt; es gibt weniger Bewerber/innen als Angebote - deshalb können Sie sich derzeit die Schule und Region aussuchen. Das gab es in NRW seit vielen Jahren nicht mehr! Derzeit wird in NRW verbeamtet eingestellt.
Doch grundsätzlich zur Frage:
Wir streben - wie alle Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes - ein modernes Dienstrecht an, das vom Beamtenrecht des 19.Jhds. Abstand nimmt. Beamte sind nämlich weder tariffähig, noch haben sie eine Möglichkeit, auf die Einhaltung einmal gegebener Zusagen zu klagen. Als Beleg führen wir an: Bei Einstellung 1980 gab es ein 13.Monatsgehalt, Urlaubsgeld, Prämien zu den Dienstjubiläen, geringere Pflichtstunden und die Altersermäßigung ab dem 50.Lebensjahr, eine weitere ab 55, weitere ab 60. In der Zwischenzeit hat die Landesregierung ALLE diese Bedingungen zu Ungunsten der Beschäftigten verändert (Erhöhung der Pflichtstunden, Altersermäßigung erst nach dem 55., kein Urlaubsgeld, …) Dies führt nach Berechnungen der GEW zu einer Einkommenseinbuße von über 20%.
Skandalöserweise gibt es in NRW auch Lehrkräfte als Angestellte, die am Gymnasium z.B. zwischen 800 und 1200 Euro weniger netto erhalten - bei gleicher Arbeit und gleichen dienstlichen Verpflichtungen, denn sie erhalten den gleichen Bruttolohn, sind aber sozialversicherungspflichtig!
Der Beamtenstatus führt - wegen des Wegfalls der Sozialversicherungsabgaben - zu einem relativ geringen Bruttolohn, was bedeutet, dass die Beamt/innen ab einem Alter von 38-40 Jahren keine Chance mehr haben, noch in eine Nicht-Beamtentätigkeit überzuwechseln, da sie dann mit einem geringeren Ruhegehalt in die Pension oder Rente gehen müssten, denn nachversichert wird nur nach dem Bruttolohn. Im Klartext: Wer einmal Beamter/Beamtin wird, hat eine Lebensentscheidung getroffen - und der Dienstherr kann machen, was er will; schließlich wird der Beamte alimentiert (= der Herr gibt es, der Herr nimmt es, Hauptsache, es reicht zum Leben - und was dafür reicht, bestimmt der Dienstherr!)
Dass diese Regelung zum Obrigkeitsstaat des 19.Jhds. passte, mag sein; zu einem demokratischen Staat passt dieses Verfahren nicht. Deshalb streben wir langfristig eine gerechte, nach den Tätigkeiten bestimmte Entlohnung im Rahmen einer tariflich bezahlten Arbeit an, so dass Lehrkräfte langfristig tariffähige Vertragspartner/innen werden. Dazu müsste dann - im Zuge der Besitzstandswahrung der Bruttolohn deutlich erhöht werden, der Dienstherr müsste in die Sozialversicherung einzahlen - wie die LINKE überhaupt die Begrenzung der Obergrenzen der Sozialversicherungspflicht aufheben möchte, um zu einer solidarischen Sozialversicherung zu gelangen.
Ob wir diese Pläne bereits in der nächsten Legislaturperiode durchsetzen können, wissen wir nicht, da es ein ziemlich "dicker Brocken" sein wird. Wir müssten schon die absolute Mehrheit gewinnen, wovon wir allerdings auch in unseren kühnsten Träumen nicht ausgehen. Jedenfalls hat die SPD in NRW in langen Regierungsjahren die Vorteile des Beamtenstatus immer genutzt hat, um zu kürzen.
Aber gestatten Sie mir auch bitte eine Frage: Wie gedanken Sie in Ihrer Partei initiativ zu werden, um einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen?
Und noch etwas: Bitte sparen Sie sich Ihre "Drohgebärden", denn dies führt zu nichts.
Zudem meine Information an alle die anderen sich beflissen fühlenden Menschen,die sich hier zu meiner Person geäußert haben:
Hetzen geht schnell, aber wie steht es mit euren politischen Aktionen und eurer Verantwortung?
Wenn Kritik an meiner Person da sein sollte, traut euch und sagt es mir persönlich-aber nicht so feige, wie es hier gelaufen ist.
In diesem Sinne hoffen wir, DW, als LAG Bildung sehr umfassend und dennoch gezielt geantwortet zu haben, Ihnen somit für Ihre Zwecke die entsprechenden Informationen gegeben zu haben und verbleiben mit
Sozialistischen Grüßen
für die LAG Bildung


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Von:
Gesendet: 07.01.10 11:53:56
An:
Betreff: Re: [SPAM]Fw: Re: [Fwd: [lag-bildung-nrw] FW: Verbeamtung von Lehrern]

Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst einmal ist das keine "Peinlichkeit", was hier passiert, sondern hat Skandalcharakter. Ich wollte mit meiner Anfrage wirklich nichts Anderes, als eine kurze, smarte und in Ansätzen freundliche Antwort von Ihnen, ohne Hintetgedanken oder böse Absichten.
Ich wollte damit auch in keinster Weise Ihrer Partei schaden, und im Übrigen liebe Frau Beuermann, wir können uns gerne Mal über den Mindestlohn unterhalten.
Jedoch dass, was hier gerade passiert ist, übertrifft jegliche Kontroverse über Ihre Partei in NRW noch um Längen. Ich sehe keinen Grund davor zurückzuschrecken, ja viel mehr eine Notwendigkeit, dass die Öffentlichkeit informiert wird, mit welchen Methoden Sie Frau Beuermann und Ihre Parteikollegen/innen mit Bürgeranliegen umgehen. Gott bewahre, dass jemand wie Sie jemals im Innenministerium oder in jeglicher anderweitigen Verantwortungsposition tätig sein wird.
Ich überlege derzeit, wie ich weiter vorgehe. Möchten Sie mir an dieser Stelle noch etwas mitteilen, bevor ich die mir vorliegenden Fakten 1:1 der Presse und allen Medienanstalten in Deutschland sowie den Geschäftsstellen der im Landtag sitzenden Parteien zukommen lasse?
Mit demokratischen Grüßen
DW
PS: Zur Kenntnis, um Ihnen weitere Nachforschungen zu ersparen, habe ich Ihnen meinen Lebenslauf beigefügt.


-----Original-Nachricht-----
Subject: Re: [Fwd: [lag-bildung-nrw] FW: Verbeamtung von Lehrern]
Date: Tue, 05 Jan 2010 12:40:31 +0100
From:
To:
Cc:

Lieber,
diese "Fachkompetenz" einer Lehrerin, die gleichzeitig schulpolitische Sprecherin und Spitzenkandidatin der Linken NRW ist, ist erschreckend und auch für den
derzeitigen Zustand dieser Partei, bezeichnend. Die durchaus freundliche Emailanfrage eines jungen Mannes, der "erschreckenderweise" bekennend Jung-Sozi ist, geht durch mehrere Hände und er wird sodann durchleuchtet nach altbekannter Manier. Einfacher wäre gewesen ihm schlichtweg die Antwort zu geben, nach der er verlangte. Stattdessen wird überlegt, mit welcher "Gegenfrage" ihm strategisch geantwortet werden soll! Bleibt zu hoffen, das dem Anfragenden dieses nicht bekannt wird. Das wäre dann die nächste Peinlichkeit. Ich wünschte mir nicht, das mein Foto in einer von, wie in diesem Falle von Beuermann, in Riesenverteiler veröffentlicht
wird.
Herzlichste Grüße



-----Original-Nachricht-----
Subject: [Fwd: [lag-bildung-nrw] FW: Verbeamtung von Lehrern]
Date: Tue, 05 Jan 2010 11:40:20 +0100
From:
To:

Guten Tag zusammen,
im Anhang ein doch sehr aufschlussreicher Mailwechsel welcher mir dieser Tage gleich 6 mal in meinen Maileingang flatterte. Immer verbunden mit der Bitte um Verbreitung über unsere Internetzeitung DL.
Dieser Mailwechsel zeigt in einer erschütternden Offenheit den Dilettantismus in dieser Landes Partei NRW auf. Wenn es einer Sprecherin der LAG Bildung wichtiger ist erst einmal in Stasi Manier nach zu forschen, wer sich denn hinter einer anfragenden Person verbirgt, als nach freiheitlich, demokratischer Sitte einfach eine Antwort zu geben, reichen dafür die Worte nicht aus.
Bei jedem unbeteiligten Leser wirde hier auch der Eindruck erweckt das eine Landessprecherin der LAG Bildung einfach nicht in der Lage ist, auf eingehende Fragen entsprechend zu antworten.
Dieses führt dann auch zwangsläufig zu der nächsten Frage: Was will so eine Person dann im Landtag als Vertreterin ihrer Partei bewirken ?
Wofür ist im Land eigentlich ein Landesgeschäftsführer zuständig ? Nur zum manipulieren und tricksen in den Kreis Verbänden ? Was muss hier noch passieren bevor die Mitglieder auf die Barrikaden gehen?
Gruß



-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [lag-bildung-nrw] FW: Verbeamtung von Lehrern
Datum: Sun, 03 Jan 2010 23:01:23 +0100
Von:
Organisation:
An:

Ihr Lieben;
ich leite euch eine mail-Anfrage weiter.
Kann mir bitte jemand ganz kurz etwas dazu schreiben? oder noch besser: sollen wir als LAG Bildung antworten?
Zu DW habe ich folgendes im web gefunden:
Ihr Lieben,
gerne schreibe ich etwas dazu-aber lest bitte erst mal über DW - warum und für was er das wohl wissen will.
Gerne können wir uns auch darpber unterhalten, wie er es denn schaffen will, den gesetzlichen Minmdestlohn einzuführen.. Könnte eine Gegenfrage sein.
LG

rot
AUS DEM LEBEN.... Dieser Weblog wird von Carsten Sinß, einem 25-jährigen, politisch interessierten und aktiven Sozialdemokraten, wohnhaft in Oestrich-Winkel im Rheingau, betrieben. Er studiert zudem Betriebswirtschaftslehre an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und beschreibt seit März 2006 in 'rot' Auszüge aus seinem politischen und privaten Leben. Je nach Gefühlslage und Alltagsempfinden spiegelt sich dies auch in seinen Beiträgen wieder....
Dienstag, November 24, 2009
Meeting: DW
100 ZEICHEN:
DER POLITIKER:
Juso/Sozialdemokrat, weil
Es mich stolz macht für schwächere zustehen.
Welches politische Projekt würdest Du gerne umgesetzt wissen?
Die totale, weltweite, atomare Abrüstung
Wem würdest Du mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Meiner kleinen Schwester dafür, dass sie mich jeden Tag aufs Neue fasziniert
Was würdest Du zuerst durchsetzen, wenn Du einen Tag lang Deutschland regieren könntest?
Den Mindestlohn einführen.


--------------------------------------------------------------------------------
Von:
Gesendet: 02.01.10 12:41:00
An:
CC:
Betreff: Fwd: Verbeamtung von Lehrern

Liebe ,
kannst Du was kurzes Schreiben?
Liebe Grüße


Von: "lgs@dielinke-nrw.de"
Datum: 31. Dezember 2009 01:31:20 MEZ
An:
Betreff: Fwd: Verbeamtung von Lehrern

Hallo Ihr lieben,
leider weiß ich im Augenblick nicht genau, wer für die Beantwortung solcher Fragen zuständig ist.
Euch und euren Familien einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Liebe Grüße,


---------- Ursprüngliche Nachricht ----------
Von:
An: lgs@dielinke-nrw.de
Datum: 29. Dezember 2009 um 00:44
Betreff: Verbeamtung von Lehrern

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich an dieser Stelle erkundigen, wie Sie zur Verbeamtung von Lehrkräften stehen. Wie soll die Verbeamtungspraxis in NRW fortgeführt werden unter Ihrer Regierungsbeteiligung nach der nächsten Landtagswahl. Als angehender Lehrer ist mir diese Frage ein sehr zentrales Anliegen.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
DW

Samstag, Januar 09, 2010

Günther Vieser, pers. Referent von Willy Brandt

Gestern trafen sich die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis mit Günther Vieser, ehemals persönlicher Referent von Willy Brandt von 1978 bis 1982. Ein sehr interessanter und spannender Abend, der viel Hintergrundwissen aus erster Hand bereit hielt.

Mittwoch, Januar 06, 2010

Storys from the gasstation

Zum Glück habe ich erst am Samstag wieder Dienst...

Wiesbadener Kurier vom 06.01.2010
Weiter große Probleme mit Kartenzahlung - Banken fürchten Millionenschaden
BERLIN – Millionen Bankkunden können auch in den nächsten Tagen in Geschäften nicht mit der EC-Karte zahlen. Bei etwa einem Drittel der deutschen Einzelhändler könnten Karten mit einem fehlerhaft programmierten Mikrochip nicht eingesetzt werden, teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Dienstag in Berlin mit. Bis kommenden Montag soll das Problem mit einer Software-Aktualisierung vollständig gelöst sein. Von den Einschränkungen betroffen sind nach Auskunft der Sparkassen- und Bankenverbände rund 30 Millionen EC- und Kreditkarten.
Der DSGV und der Bankenverband (BdB) entschuldigten sich für die Unannehmlichkeiten. Vor großen Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Bargeld können Reisende im Ausland stehen. Denn in einigen Ländern dürfte es noch länger dauern, bis die Abhebung am Automaten wieder reibungslos läuft. Touristen wird empfohlen, vorsorglich Reiseschecks mitzunehmen. Grund für die Panne seit dem 1. Januar ist ein Software-Fehler in den Mikrochips von neuen Karten. Sie verarbeiten die neue Jahreszahl 2010 nicht korrekt.
Auch am Dienstag wurden noch Fälle im Inland bekannt, in denen EC-Karten von Geldautomaten nicht akzeptiert wurden. Dabei wird nach Eingabe der Geheimnummer und des gewünschte Geldbetrages auf dem Bildschirm „Kartenfehler“ angezeigt und die Karte wieder ausgegeben. Inzwischen sollen die Karten „an nahezu allen Geldautomaten“ in Deutschland wieder akzeptiert werden.
Der DSGV berichtete, bei den Sparkassen seien bereits seit dem Wochenende alle 25.700 Geldautomaten wieder funktionstüchtig. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken sei nur ein Teil der EC-Karten, nicht aber die Kreditkarten von dem Fehler betroffen, hieß es beim Verband BVR.
Von den Einschränkungen an den Ladenkassen sind laut DSGV allein 20 Millionen (von 45 Millionen) EC-Karten von Kunden der Sparkassen und Landesbanken betroffen, außerdem etwa 3,5 Millionen der 8 Millionen ausgegebenen Kreditkarten.
„In weiten Teilen des Auslands“ gebe es bei den fraglichen EC- und Kreditkarten Einschränkungen an Geldautomaten und Händlerterminals, teilte der Verband mit. Der DSGV bemühe sich, für die fünf großen Urlaubsländer Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich und Spanien schnell sicherzustellen, dass die Karten angenommen werden. Notfalls sind Barauszahlungen mittels einer Kreditkarte am Schalter einer Bank im Ausland gegen Unterschrift und Vorlage eines Ausweises möglich, wie der Bundesverband deutscher Banken erklärte.
Die Fehlfunktion könnte für die Geldinstitute einem Pressebericht zufolge auch finanziell zur Belastung werden. Mehrere Beteiligte von Zahlungsverkehrsdienstleistern, Branchenverbänden und einzelnen Banken erklärten laut „Handelsblatt“, dass mittlerweile zur Behebung der Panne auch ein Austausch von Karten diskutiert werde. Würden alle rund 30 Millionen fehlerhaften Karten ersetzt, käme auf die deutschen Banken insgesamt vermutlich ein dreistelliger Millionenbetrag zu – möglicherweise mehr als eine Viertelmilliarde Euro.
Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) – die Dachorganisation der Branche, der derzeit vom Sparkassenverband gesteuert wird – habe entsprechende Überlegungen nicht dementiert. „Es werden momentan die langfristigen Optionen geprüft“, sagte eine Sprecherin dem Blatt. Entscheidungen seien noch nicht gefallen. Grund für die drohenden Millionenlasten seien die weiter ungelösten Probleme bei Kartenzahlungen und -abhebungen im Ausland, sagten mehrere Insider dem Blatt. Es sei bislang offen, ob sich diese ähnlich wie in Deutschland durch eine Umprogrammierung von Geldautomaten lösen lassen.
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Geldinstituten im Zusammenhang mit der Chip-Panne von Millionen von EC- und Kreditkarten mangelnde Sorgfalt vorgeworfen und forderte sie auf, den Kunden entstandene Kosten aus der Pannenserie zu erstatten. Dem Tagesspiegel sagte Aigner am Dienstag, „die Verantwortlichen müssen mehr Sorgfalt an den Tag legen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit von Bank- und Kreditkarten zu gewährleisten“. Banken würden Verantwortung dafür tragen, dass von ihnen ausgegebene Zahlungsmittel funktionieren. Kunden und Handel seien darauf angewiesen, dass der elektronische Zahlungsverkehr sicher und reibungslos läuft.

Dienstag, Januar 05, 2010

ESt oder EStG

Haben wir heute in der Vorlesung auf die Frage einer Kommilitonin hin, wann man denn die Abkürzung ESt (= Einkommensteuer) oder EStG (= Einkommensteuergesetz) verwende, ernsthaft gefühlte fünf Minuten diskutiert?

Montag, Januar 04, 2010

Das Unmögliche wagen

"Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen, daß man sich ein wenig über sie hinaus ins Unmögliche wagt."

- Arthur Charles Clarke (*1917), britischer Schriftsteller (2001, Odyssee im Weltraum) -

Freitag, Januar 01, 2010

Das wird 2010

  • Keine (weniger) Fingernägel mehr kauen
  • neuer Anzug und neue Schuhe :D
  • Hochzeiten und Geburten
  • Fußball-WM und Winter-Olympiade
  • 3 Monate Berlin, Wien,...
  • Navigationsgerät
  • Praktika
  • Angelschein/Bootsführerschein
  • weniger Politik, mehr Uni
  • "Stillstand bedeutet Rückschritt"
  • ....