Mittwoch, März 31, 2010

Eisbären #Berlin

Mit Pressekarten für lau und astreinem Blick auf die Eisfläche 1,2,3 ging es heute zum ersten Playoffspiel des Eishockey-Serienmeisters "Eisbären Berlin" in die O2-World-Arena. Schon beim Einlauf bot sich eine spektakuläre Show 1,2,3 für die Fans, die durch ein spannendes Spiel und einen 2:1-Heimsieg letztlich auch gekrönt wurde.

Die O2-World-Arena ist eine multifunktionale Veranstaltungshalle im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Die von einer Demonstration mehrerer hundert Gegner des Mediaspree-Projektes begleitete Eröffnungsfeier fand am 10. September 2008 statt. In der Halle finden Sport-Veranstaltungen wie Eishockey und Basketball statt, daneben Konzerte und sonstige Veranstaltungen. Mit bis zu 17.000 Sitz- und Stehplätzen, 59 Zuschauersuiten und etwa 2.000 Parkplätzen ist die O2-World nach der Lanxess Arena in Köln die zweitgrößte Multifunktionshalle Deutschlands.

Dienstag, März 30, 2010

Lidl vs. Hilton

Hat schon was, in "Casual-Look" in das Hilton am Gendarmenmarkt zu gehen und zu fragen, wo es zum Lidl geht...so heute geschehen :-)

Montag, März 29, 2010

Vollgespritzt

Arbeitskollege beißt in seine Peperoni und spritzt dabei etwas Saft auf seinen Monitor:
"Jetzt kann ich das erste mal wirklich behaupten, meinen Laptop vollgespitzt zu haben."


Ohne Worte...

Sonntag, März 28, 2010

Freitag, März 26, 2010

Unter den Linden #Berlin

Einer der besten Arbeitsplätze in Berlin: Die Bundestagsbüros "Unter den Linden", die zentrale Prachtstraße Berlins vom Pariser Platz an der Ostseite des Brandenburger Tors über 1,5 Kilometer in östlicher Richtung bis zur Schloßbrücke.
Bei gemütlichen Spaziergang unter Berliner Sonne konnte man unter anderem die Humboldt-Universität, den geschichtsträchtigen Bebelplatz 1,2, den Lustgarten, den Berliner Dom, die nahe gelegene Museumsinsel 1,2, den großen Friedrich sowie das "Willy-Brandt-Forum" 1,2,3 (mit Partizipationsmöglichkeiten) begutachten, wo einen unweit
zuweilen auch die ein oder andere (europa-)politische Prominenz 1,2 über den Weg läuft ;-)

Mittwoch, März 24, 2010

Rosa-Luxemburg-Platz #Berlin

Am Rosa-Luxemburg-Platz in der Spandauer Vorstadt, unweit der Volksbühne, dem "Kino Babylon" und dem "Karl-Liebknecht-Haus" in der Kleinen Alexanderstraße, der Parteizentrale der Partei "Die Linke".

Dienstag, März 23, 2010

Gendarmenmarkt #Berlin

Bei frühlingshaftem Sonnenschein auf dem Gendarmenmarkt den Ausblick auf den französischen und deutschen Dom genossen, dabei leckere Schokolade bei "Fassbender & Rausch" probiert und festgestellt, dass Bayern nicht so weit weg ist wie man annehmen könnte.

Der rund 3,3 Hektar große Platz inmitten des auf dem Reißbrett geschaffenen Stadtviertels Friedrichstadt im Bezirk Mitte wird oft als schönster Platz Berlins bezeichnet. Er wird begrenzt durch die Französische Straße im Norden, die Charlottenstraße im Westen, die Mohrenstraße im Süden und die Markgrafenstraße im Osten.
Zentrales Gebäude ist das Konzerthaus, das an der Nordseite vom Französischen Dom, auf der Gegenseite vom Deutschen Dom flankiert wird.

Sonntag, März 21, 2010

Arrival: Kreutziger Straße #Berlin

Nach gut vierstündiger Zugfahrt (Durchsage des Zugpersonals: "Unser Bretzelverkäufer ist in Wolfsburg zugestiegen und freut sich nun, Sie bedienen zu können...") habe ich gestern mein neues Domizil (mit Mitbewohner 'Gizmo') in der Kreutziger Straße 1,2 in Berlin bezogen (Ausblick 1,2 vom Balkon meines Zimmers, auch auf ein ehemals besetztes Haus und nostalgische Fortbewegungsmittel), welche direkt an der U-Bahn-Station "Samariter Straße" liegt (interessantes über die Kreutziger Straße gibt es auch hier zu lesen: 1,2). Morgen beginnt dann mein Praktikum bei "Käuferportal". Habe daher den "freien" Sonntag auch gleich mal genutzt, die Strecke zum zukünftigen Arbeitsplatz zu erkunden und dabei - Berlin ist eben doch ein Dorf - auch gleich eine Bekannte per Zufall getroffen.

Freitag, März 19, 2010

Jahreshauptversammlung der SPD Oestrich-Winkel

Sinß neuer Vorsitzender / Blick auf Kommunalwahl 2011 / „Kümmerer-Partei“
Aufbruchstimmung herrschte auf der überaus gut besuchten Jahreshauptversammlung der SPD Oestrich-Winkel, bei der turnusgemäß auch die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung stand. Der bisherige Vorsitzende Dr. Christoph Zehler stand nach fünf Jahren nicht mehr zur Wahl. Er wolle mit dazu beitragen, einen Generationenwechsel einzuläuten, so Zehler.
Zu seinem Nachfolger wurde der 26-jährige Carsten Sinß aus dem Stadtteil Oestrich gewählt. Sinß ist ausgebildeter Industriekaufmann und studiert derzeit Betriebswirtschaftslehre in Mainz. Sinß, der auch Stadtverordneter in Oestrich-Winkel ist und vier Jahre Vorsitzender der Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis war, erhielt ein einstimmiges Ergebnis. Sinß zeigte sich stolz, in vergleichsweise jungem Alter zum Vorsitzenden eines SPD-Ortsvereins gewählt worden zu sein, der in der Vergangenheit unter anderem mit der Landtagsabgeordneten Christel Hoffmann, dem ehemaligen Landrat und Bürgermeister Klaus Frietsch sowie dem ebenfalls ehemaligen Bürgermeister von Oestrich-Winkel, Heinz-Dieter Mielke, große politische Persönlichkeiten hervorgebracht habe.
Eine der ersten Amtshandlungen von Sinß war dann auch die Auszeichnung seines Vorgängers Dr. Christoph Zehler. Sinß dankte Zehler unter großem Beifall der anwesenden Mitglieder für die geleistete Arbeit als Vorsitzender des SPD-Ortsvereines in den vergangenen fünf Jahren, nicht zuletzt weil in dieser Zeit mit jeweils zwei Landtags- und Bundestagswahlen sowie der Europawahl, Kommunalwahl und Bürgermeisterwahl sieben Wahlkämpfe zu bestreiten waren. Unter den Gästen waren neben dem Kreis-Juso-Vorsitzenden Sebastian Busch auch Landrat Burkhard Albers (SPD) und der SPD-Kreisvorsitzende Martin Rabanus. Albers und Rabanus gingen in ihren Grußworten auf die 2011 stattfindende Kommunalwahl ein und lobten die Arbeit der SPD Oestrich-Winkel unter Dr. Christoph Zehlers Leitung und wünschten Carsten Sinß für seine zukünftige Arbeit alles Gute.
Sinß zur Seite stehen im neu gewählten Vorstand als stellvertretende Vorsitzende weiterhin Hans-Otto Höker und neu im Amt Wendy Penk. In ihrem Amt bestätigt wurde Kassiererin Christel Hoffmann. Die Position des Schriftführers übernimmt Andre Knödler, als Pressesprecherinn fungiert zukünftig Gerda Müller. Weiterhin gehören als Beisitzer Edda Andresen, Bürgermeister a.D. Klaus Frietsch, Erkan Kara, Robert Lange, Kurt Lippert, Karl-Ernst Pallas, Gudrun Sinß, Eberhard Weber, Dr. Christoph Zehler und Heinz Zott dem Vorstand an.
Sinß dankte auch all jenen Mitgliedern, die aus dem Vorstand ausgeschieden sind für ihre teils langjährige Arbeit.

Sinß machte in seiner Antrittsrede deutlich, dass es ihm als Vorsitzender in naher Zukunft um drei zentrale Themen gehe. Zunächst gelte es den Fokus auch und gerade wegen der aus SPD-Sicht desolaten Ergebnisse bei der Landtags- und Bundestagwahl auf die Kommunalwahl 2011 zu richten. „Die Menschen sehen langsam, dass Schwarz-Gelb nicht die beste Lösung für dieses Land ist. Wir als SPD müssen verloren gegangenes Vertrauen aber zuerst wieder zurückgewinnen. Dies geht am besten vor Ort, wo man mit den Menschen und ihren Sorgen und Nöten direkt in Kontakt steht“, so Sinß. Mit Blick auf Oestrich-Winkel gelte es in den kommenden Monaten deutlich zu machen, wofür die SPD steht. „Keine Millionen Euro verschlingende Umgehungsstraße, Aktivitäten für ein familien- und seniorenfreundliches Oestrich-Winkel, mehr Bürgerbeteiligung, eine lückenlose Aufklärung des städtischen Finanzchaos und einen neuen politischen Stil“, fasste Sinß die aus seiner Sicht zentralen Themenfelder für die in einem guten Jahr anstehende Kommunalwahl zusammen.
Das Stichwort Bürgerbeteiligung möchte Sinß für die SPD dabei zu einer konsequenten Handlungsmaxime machen. „Wir müssen die Menschen abholen und dürfen sie nicht mit ihren Problemen und Anliegen alleine lassen. Jede Äußerung, ob lobend oder kritisch, ist ein Gewinn für unsere politische Arbeit. Die SPD muss wieder die ‚Kümmerer-Partei‘ in Oestrich-Winkel werden“, so Sinß in seiner Rede. Daher gelte es in den kommenden Monaten viele gesellschaftliche Gruppierungen anzusprechen und deren Probleme und Anregungen aufzunehmen.
So könne es der SPD auch wieder gelingen, neue Mitglieder zu gewinnen. Zwar sei die SPD in Oestrich-Winkel personell breit und gut aufgestellt, „aber gegen neue interessierte Mitstreiter und Ideengeber, auch ohne Parteibuch, wehren wir uns natürlich nicht“, so Sinß. Dass die SPD auch und gerade für jüngere Menschen interessant ist, belege nicht nur er als vergleichsweise junger Vorsitzender, sondern auch die Verjüngung des SPD-Vorstands und die kürzlich gegründete Juso-AG in Oestrich-Winkel (www.jusos-oestrich-winkel.de).
Sinß bietet daher auch allen interessierten Bürgern an, sich mit Ideen und Anliegen an ihn bzw. die örtliche SPD und ihre Mandatsträger zu wenden. Kontaktdaten: Tel.: 01578-3678090, e-mail: kontakt@spd-oestrich-winkel.de, Internet: www.spd-oestrich-winkel.de.

Donnerstag, März 18, 2010

Neues vom Medienprofi


Nachdem seine Kandidatur als Bürgermeister von Bad Orb am mangelnden Alter gescheitert ist (was man wohlgemerkt mit einem geschulten Blick in die Hessische Gemeindeordnung hätte merken können), geht der selbst ernannte "Medienprofi" nun mal wieder (zum gefühlten 74ten Mal) unliebsamen Diskussionen durch Aktionen à la Zensursula aus dem Weg. Und wir alle denken uns: Lass Dir doch mal was neues einfallen... *gähn*

Mittwoch, März 17, 2010

Berlin, Du bist so wunderbar...

Noch 5 Tage...und langsam gehen die Planungen in die Endphase :O

Die ersten Vorschläge für Freizeitaktivitäten sind auch schon da:

1. Teufelsberg
2. Olympiastadion
3. Funkturm (nein, ich meine nicht den Fernsehturm)
4. Grunewaldturm
5. Alliiertenmuseum (damit man die Stadt richtig verstehen kann)... Mehr anzeigen
6. Russendisko
7. Café Einstein - Stammhaus
8. Onkel-Tom-Siedlung
9. Museum für Verkehr & Technik
10. Zoo
11. Kreuzberg - rund ums Schlesische Tor
12. Bauhausarchiv
13. Nationalgalerie
14. Philarmonie
15. Staatsbibliothek
16. Museum Dahlem
17. Museumsinsel
18. 6 vorne (Bar)
19. Green Door (Bar)
20. mehr gibt's auf Anfrage wenn Du die Liste bis hierher durchgearbeitet hast :-)
21. Fernsehturm am Alex (und auch wirklich hochfahren!)
22. Alex am Alex (möglichst mit Isa)
23. Tropical Island
24. spazieren im Volkspark Friedrichshain
25. Club der Visionäre...

Dienstag, März 16, 2010

Aufklärende Kurzmitteilungen, oder: Neue Fragen

Nachricht: "Hallo, habe eine neue Nummer, bitte speichern."

Meine Antwort: "Liebe Nummer 0176 XXXXXXXX, danke für Deine informative Nachricht. Wenn Du mir nun auch noch deinen Namen verrätst, speichere ich dich auch direkt ab - versprochen! ;-)"

Antwort des Absenders: "Sch****, 130 SMS nochmal verschicken! Gruß XY"

Montag, März 15, 2010

Queen überall

Der Mythos Queen stirbt nicht aus! Nach dem "We will rock you"-Musical vergangenes Jahr war am Samstag die Queen Revival Band dran, welche in einer unnachahmlichen Art die Hattersheimer Stadthalle zum "rocken" brachte und das beeindruckende Gefühl vermittelte, in 10 Meter Entfernung Freddie Mercury live auf der Bühne zu erleben. Wenn die Kopie alleine schon so einheizt, wie war dann wohl das Original gewesen...

Samstag, März 13, 2010

Lasst doch mal den Westerwelle in Ruhe!

Das ist ganz normal dass der Außenminister seinen Lebenspartner mitnimmt...und die Firma, an der sein Bruder beteiligt ist...und ein großer FDP-Spender, an dem auch sein Bruder mal angestellt war.
Ich weiß ja nicht, aber seit wann kümmert sich eigentlich das Außenministerium um das Knüpfen wirtschaftlicher Beziehungen...?! ;-)

Freitag, März 12, 2010

Kofferbombe

Früher hätte man mir meinen Laptop noch gestohlen, wenn ich ihn am Waschbecken der Universitätstoilette vergesse. Heute war mein Laptop nach zwei Minuten Abwesenheit erfreulicherweise immer noch da - um ihn herum standen aber zwei Studenten, die gerade darüber philosophierten, ob es sich dabei vielleicht um eine Kofferbombe handele...

Donnerstag, März 11, 2010

Echte Freunde

"Ich kann nicht sagen, was ein Freund ist. Ich weiß nur eins: oben hat man viele, in der Mitte wenige und unten - keine."

- Niki Lauda (*1949), österreichischer Automobilrennfahrer, Weltmeister 1975, 1977 und 1984 -

Mittwoch, März 10, 2010

Handbremse

Ich sollte die Funktionsfähigkeit meiner Handbremse nach meiner Rückkehr aus Berlin mal eingehend prüfen lassen, denn normal kann es eigentlich nicht sein, dass mir erst nach einem guten Kilometer Fahrt auffällt, dass diese noch angezogen ist... :O

Dienstag, März 09, 2010

Politik macht Spaß

"Es ist ein Unterschied, ob man sich auf die Politik freut oder auf ein Amt."

- Walter Momper (*1945), deutscher SPD-Politiker, ehemaliger Bürgermeister von Berlin -

Montag, März 08, 2010

Der neue Bürgermeister

Geisenheim hat nach 18 Jahren Amtszeit von Manfred Federhen (SPD) mit Frank Kilian (parteilos) einen neuen Bürgermeister, der aber ebenfalls von der SPD unterstützt wurde. Er konnte sich mit überzeugenden 67,3% direkt im ersten Wahlgang gegen drei Mitbewerber durchsetzen, bedankte sich bei seinen Wählern und Unterstützern und nahm anschließend die verdienten Glückwünsche entgegen.

Sonntag, März 07, 2010

And the Oscar goes to...

Heute nacht ist es wieder soweit: Bei den 82. Oscar-Verleihungen (oder wie es offiziell heißt: ‚Academy Awards’) stolzieren die Stars und Sternchen in feiner Abendgarderobe den Catwalk entlang und ich gebe im Vorfeld meine in kursiv kenntlich gemachten persönlichen Tipps (freilich an manchen Stellen sehr subjektiv, da ich nicht alle nominierten Filme kenne ) ab, um sie dann morgen mit den tatsächlichen Gewinnern (fett) abzugleichen. Mein persönlicher Favorit ist ja (neben 'Avatar')vganz klar Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds"!!

Da ich morgen früh aber eine Klausur schreibe, werde ich mir die Verleihung erstmals nach vielen Jahren nicht live im TV anschauen können :-(.


Actor in a Leading Role

  • Jeff Bridges in “Crazy Heart”
  • George Clooney in “Up in the Air”
  • Colin Firth in “A Single Man”
  • Morgan Freeman in “Invictus”
  • Jeremy Renner in “The Hurt Locker”

Actor in a Supporting Role

  • Matt Damon in “Invictus”
  • Woody Harrelson in “The Messenger”
  • Christopher Plummer in “The Last Station”
  • Stanley Tucci in “The Lovely Bones”
  • Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”

Actress in a Leading Role

  • Sandra Bullock in “The Blind Side”
  • Helen Mirren in “The Last Station”
  • Carey Mulligan in “An Education”
  • Gabourey Sidibe in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”
  • Meryl Streep in “Julie & Julia”

Actress in a Supporting Role

  • Penélope Cruz in “Nine”
  • Vera Farmiga in “Up in the Air”
  • Maggie Gyllenhaal in “Crazy Heart”
  • Anna Kendrick in “Up in the Air”
  • Mo’Nique in “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire”

Animated Feature Film

  • “Coraline” Henry Selick
  • “Fantastic Mr. Fox” Wes Anderson
  • “The Princess and the Frog” John Musker and Ron Clements
  • “The Secret of Kells” Tomm Moore
  • “Up” Pete Docter

Art Direction

  • “Avatar” Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
  • “The Imaginarium of Doctor Parnassus” Art Direction: Dave Warren and Anastasia Masaro; Set Decoration: Caroline Smith
  • “Nine” Art Direction: John Myhre; Set Decoration: Gordon Sim
  • “Sherlock Holmes” Art Direction: Sarah Greenwood; Set Decoration: Katie Spencer
  • “The Young Victoria” Art Direction: Patrice Vermette; Set Decoration: Maggie Gray

Cinematography

  • “Avatar” Mauro Fiore
  • “Harry Potter and the Half-Blood Prince” Bruno Delbonnel
  • “The Hurt Locker” Barry Ackroyd
  • “Inglourious Basterds” Robert Richardson
  • “The White Ribbon” Christian Berger

Costume Design

  • “Bright Star” Janet Patterson
  • “Coco before Chanel” Catherine Leterrier
  • “The Imaginarium of Doctor Parnassus” Monique Prudhomme
  • “Nine” Colleen Atwood
  • “The Young Victoria” Sandy Powell

Directing

  • “Avatar” James Cameron
  • “The Hurt Locker” Kathryn Bigelow
  • “Inglourious Basterds” Quentin Tarantino
  • “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Lee Daniels
  • “Up in the Air” Jason Reitman

Documentary (Feature)

  • “Burma VJ” Anders Østergaard and Lise Lense-Møller
  • “The Cove” Louie Psihoyos and Fisher Stevens
  • “Food, Inc.” Robert Kenner and Elise Pearlstein
  • “The Most Dangerous Man in America: Daniel Ellsberg and the Pentagon Papers” Judith Ehrlich and Rick Goldsmith
  • “Which Way Home” Rebecca Cammisa

Documentary (Short Subject)

  • “China’s Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province” Jon Alpert and Matthew O’Neill
  • “The Last Campaign of Governor Booth Gardner” Daniel Junge and Henry Ansbacher
  • “The Last Truck: Closing of a GM Plant” Steven Bognar and Julia Reichert
  • “Music by Prudence” Roger Ross Williams and Elinor Burkett
  • “Rabbit à la Berlin” Bartek Konopka and Anna Wydra

Film Editing

  • “Avatar” Stephen Rivkin, John Refoua and James Cameron
  • “District 9” Julian Clarke
  • “The Hurt Locker” Bob Murawski and Chris Innis
  • “Inglourious Basterds” Sally Menke
  • “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Joe Klotz

Foreign Language Film

  • “Ajami” Israel
  • “The Milk of Sorrow (La Teta Asustada)” Peru
  • “A Prophet (Un Prophète)” France
  • “The Secret in Their Eyes (El Secreto de Sus Ojos)” Argentina
  • “The White Ribbon (Das Weisse Band)” Germany

Makeup

  • “Il Divo” Aldo Signoretti and Vittorio Sodano
  • “Star Trek” Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
  • “The Young Victoria” Jon Henry Gordon and Jenny Shircore

Music (Original Score)

  • “Avatar” James Horner
  • “Fantastic Mr. Fox” Alexandre Desplat
  • “The Hurt Locker” Marco Beltrami and Buck Sanders
  • “Sherlock Holmes” Hans Zimmer
  • “Up” Michael Giacchino

Music (Original Song)

  • “Almost There” from “The Princess and the Frog” Music and Lyric by Randy Newman
  • “Down in New Orleans” from “The Princess and the Frog” Music and Lyric by Randy Newman
  • “Loin de Paname” from “Paris 36” Music by Reinhardt Wagner Lyric by Frank Thomas
  • “Take It All” from “Nine” Music and Lyric by Maury Yeston
  • “The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)” from “Crazy Heart” Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett

Best Picture

  • “Avatar” James Cameron and Jon Landau, Producers
  • “The Blind Side” Gil Netter, Andrew A. Kosove and Broderick Johnson, Producers
  • “District 9” Peter Jackson and Carolynne Cunningham, Producers
  • “An Education” Finola Dwyer and Amanda Posey, Producers
  • “The Hurt Locker” Kathryn Bigelow, Mark Boal, Nicolas Chartier and Greg Shapiro, Producers
  • “Inglourious Basterds” Lawrence Bender, Producer
  • “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Lee Daniels, Sarah Siegel-Magness and Gary Magness, Producers
  • “A Serious Man” Joel Coen and Ethan Coen, Producers
  • “Up” Jonas Rivera, Producer
  • “Up in the Air” Daniel Dubiecki, Ivan Reitman and Jason Reitman, Producers

Short Film (Animated)

  • “French Roast” Fabrice O. Joubert
  • “Granny O’Grimm’s Sleeping Beauty” Nicky Phelan and Darragh O’Connell
  • “The Lady and the Reaper (La Dama y la Muerte)” Javier Recio Gracia
  • “Logorama” Nicolas Schmerkin
  • “A Matter of Loaf and Death” Nick Park

Short Film (Live Action)

  • “The Door” Juanita Wilson and James Flynn
  • “Instead of Abracadabra” Patrik Eklund and Mathias Fjellström
  • “Kavi” Gregg Helvey
  • “Miracle Fish” Luke Doolan and Drew Bailey
  • “The New Tenants” Joachim Back and Tivi Magnusson

Sound Editing

  • “Avatar” Christopher Boyes and Gwendolyn Yates Whittle
  • “The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson
  • “Inglourious Basterds” Wylie Stateman
  • “Star Trek” Mark Stoeckinger and Alan Rankin
  • “Up” Michael Silvers and Tom Myers

Sound Mixing

  • “Avatar” Christopher Boyes, Gary Summers, Andy Nelson and Tony Johnson
  • “The Hurt Locker” Paul N.J. Ottosson and Ray Beckett
  • “Inglourious Basterds” Michael Minkler, Tony Lamberti and Mark Ulano
  • “Star Trek” Anna Behlmer, Andy Nelson and Peter J. Devlin
  • “Transformers: Revenge of the Fallen” Greg P. Russell, Gary Summers and Geoffrey Patterson

Visual Effects

  • “Avatar” Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
  • “District 9” Dan Kaufman, Peter Muyzers, Robert Habros and Matt Aitken
  • “Star Trek” Roger Guyett, Russell Earl, Paul Kavanagh and Burt Dalton

Writing (Adapted Screenplay)

  • “District 9” Written by Neill Blomkamp and Terri Tatchell
  • “An Education” Screenplay by Nick Hornby
  • “In the Loop” Screenplay by Jesse Armstrong, Simon Blackwell, Armando Iannucci, Tony Roche
  • “Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire” Screenplay by Geoffrey Fletcher
  • “Up in the Air” Screenplay by Jason Reitman and Sheldon Turner

Writing (Original Screenplay)

  • “The Hurt Locker” Written by Mark Boal
  • “Inglourious Basterds” Written by Quentin Tarantino
  • “The Messenger” Written by Alessandro Camon & Oren Moverman
  • “A Serious Man” Written by Joel Coen & Ethan Coen
  • “Up” Screenplay by Bob Peterson, Pete Docter, Story by Pete Docter, Bob Peterson, Tom McCarthy

Samstag, März 06, 2010

Ben - der Werbeschildhalter

Der Kurzfilm "Sign Language" erzählt sehr herzerwärmend die Geschichte von Ben, einem professionellen Werbeschildhalter, der am letzten Tag vor seiner Beförderung sehr wehmütig Abschied nimmt von der Einkaufsstraße, den vorbeiströmenden Menschen und natürlich auch seinen zahlreichen Arbeitskollegen. Und da war da ja noch das Mädchen von gegenüber...

Freitag, März 05, 2010

"Unser Star für Oslo" - der Rheingau ist mit dabei!

Na dann hoffen wir doch, dass es unser "Star" aus dem Rheingau, Jennifer Braun, heute bei Stefan Raab ins Halbfinale schafft :-)

"Es geht ans Eingemachte" - Jenny will ins Halbfinale von "Unser Star für Oslo"
Wiesbadener Kurier vom 05.03.2010
ELTVILLE / KÖLN - Jenny Braun weiß, am Freitagabend wird es eng. „Es geht ans Eingemachte.“ Sie hat vier Mitbewerber, die ebenfalls einen weiteren Schritt in Richtung Eurovision Song Contest in Oslo machen wollen. Die 18-jährige Schülerin aus Eltville tritt am Freitag im Ersten (20.15 Uhr) bei der Castingshow „Unser Star für Oslo“ an. Viertelfinale. Ein Kandidat fliegt raus. Jenny hofft, natürlich, dass sie weiterkommt. „Alle sind so gut, dass jeder rausfliegen kann.“

Es kommt auf den Song an

Sie muss die Herzen von Millionen von Fernsehzuschauern gewinnen. Erst wenn genug für Jenny anrufen, schafft sie es ins Halbfinale. Einerseits spricht sie von „Glücksache“, doch „es kommt auch auf Sympathie und Songauswahl an“, ist sich die Rheingauerin sicher. Weit weniger sicher ist sie sich aber, welcher Song beim Publikum ankommt. In der Live-Show am Dienstag hat sie den Chaka-Khan-Hit aus den 80ern „Ain’t Nobody“ interpretiert. Eine sehr bekannte und zigfach (nach)gespielte Nummer. „Wenn das Lied in der Disco gespielt ist, fangen alle an zu tanzen.“ Sie hat gemerkt, dass ihre Konkurrenten auch mit weniger bekannten und sogar selbst geschriebenen Songs weiterkommen.

Da sie heute Abend zwei Songs singen muss, habe sie sich für einen schnelleren und einen langsameren Titel entschieden. Eine der beiden Nummern werde unbekannter sein. Für welche Songs sie sich entschieden hat, verrät sie aber nicht.

Castingshow mit Wohlfühl-Faktor

Die ganze Woche hat Jenny in Köln verbracht, von wo die Sendungen ausgestrahlt werden. Man hört, sie fühlt sich wohl. Zu den Mitbewerbern für den Eurovision Song Contest Christian Durstewitz, Kerstin Freking, Lena Meyer-Landrut und Sharyhan Osman hat sie ein gutes Verhältnis. „Wir sind voll auf einer Wellenlänge.“ Sie verbringen auch ihre Freizeit in Köln miteinander. Einen freien Tag gab’s am Mittwoch, da kamen auch die Eltern Dieter und Yvonne Braun vorbei, um ihre Tochter im Hyatt zum Shoppen abzuholen. „Sie hat nicht genug zum Anziehen mitgenommen“, erzählt Vater Braun und deutet gutgelaunt Großzügigkeit an. Gestern hieß es für sie: „Proben, proben und proben. Video drehen. Und danach wieder proben“, lacht Jenny. Sie genießt die Rundum-Betreuung des Produktionsteams. „Wenn man sich unwohl fühlt, macht einer Besorgungen in der Apotheke. Wir werden überall hingefahren, und wir haben sehr gute Hotelzimmer“, freut sich die Elftklässlerin, die für ihren Ausflug ins Showbiz von der Schule freigestellt ist. Sie betont den Wohlfühl-Faktor so, weil sie es auch anders erlebt hat.

Sie hatte sich nämlich bei der noch laufenden Staffel der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ beworben und es unter die letzten 60 geschafft. „Es war nicht schön“, sagt Jenny heute. Rausgeflogen ist sie, weil sie mit „zu wenig Gefühl“ gesungen habe. Doch war das ihres Erachtens nicht der einzige Grund: „Ich habe zu wenig vor der Kamera erzählt.“ Das Preisgeben ihres Privatlebens liegt Jenny nicht. Allein schon der RTL-Fragebogen brachte sie auf. Ob schon Bilder von ihr veröffentlicht wurden, sie Tatoos am Körper hat oder sich einer Schönheitsoperation unterzogen hat, will der Sender von den Kandidaten wissen.

Voting-Party im Winzerhaus

Jenny ist zwar ein Bühnenmensch. Mutter Yvonne berichtet, dass Jenny schon als Kind die Fürbitten auswendig gelernt habe, um sie in der Eltviller Kirche St. Peter und Paul vorzutragen. Und beruflich will die 18-Jährige nach ihrem Abitur auch unbedingt auf der Bühne stehen. Sie denkt etwa über eine Schauspielschule nach. „Ich würde auch bei einem Plattenvertrag nicht nein sagen“, lacht sie. Doch bei all ihren Bühnenträumen legt sie auf eines Wert: „Ich will so bleiben wie ich bin. Ich will nicht jemanden spielen müssen.“ Und bei DSDS hatte sie nicht das Gefühl, sie selbst bleiben zu dürfen. Zickenkrieg und große Selbstdarstellung vor der Kamera liegen ihr nicht.
Wohl auch deshalb ist sie in den Kurzinterviews bei „Unser Star für Oslo“ etwas wortkarger als andere. „Das geht immer so schnell, dass ich manchmal nicht weiß, was ich antworten soll“, sagt sie.
Für heute Abend hofft sie nicht nur weiterzukommen, sondern auch, nicht so lange zittern zu müssen. Schon zwei Mal war sie die letzte, die für die nächste Runde nominiert wurde. „Das war schlimm. Ich habe mich schrecklich gefühlt. Mir rutscht dann immer das Herz in die Hose.“ Für das Finale, bei dem nur noch zwei antreten, sieht sie übrigens nicht sich, sondern Christian Durstewitz und Lena Meyer-Landrut als Favoriten.
Für Vater Dieter Braun ist Jenny Favoritin. Er tut mit seiner Frau Yvonne alles, um seiner Tochter in die nächste Runde zu helfen. So telefoniert er beim Voting gleich auf zwei Handys. „Innerhalb von 20 Minuten kann man rund 100 Mal anrufen“, hat Dieter Braun festgestellt. Um Jenny zu unterstützen lädt er am Freitag Abend ab 19 Uhr zur Voting-Party ins Kiedricher Winzerhaus, Kammstraße 3. Live gucken, jubeln, voten.

Donnerstag, März 04, 2010

Berlin - was muss man gesehen haben?!

Noch gute zwei Wochen bis zum Praktikumsbeginn in Berlin. Und da stellt sich doch die Frage: Was muss man in Berlin gesehen haben?!

Ich bin auf Rückmeldungen gespannt...

Mittwoch, März 03, 2010

Die SPD und Shaft

Das sich die SPD an manchen Stellen erneuern muss, ist unbestritten. Schön, dass die Parteizentrale dies erkannt hat und in der Telefonwarteschleife des Willy-Brandt-Hauses nun Isaac Hayes "Shaft"-Theme läuft :-)

Dienstag, März 02, 2010

Erste FDP-Wähler outen sich

Aus der Printausgabe des Spiegels vom 1. März. Gibt es eigentlich schon entsprechende Aussteigerprogramme?! :-)

Montag, März 01, 2010

Alternativen zur schwarz-gelben Bundesregierung: Solide Haushalts-, Finanz- und Wirtschaftspolitik

Ein Artikel von mir für die Bezirkszeitschrift "msg" der Jusos Hessen-Süd:


„Westerwelle will ‚geistig-politische Wende‘ mit Union“
- Schlagzeile im „Handelsblatt“ vom 6. Januar 2010 -

Inzwischen vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Karikaturen und Kommentare Schwarz-Gelb in den Verdacht der Käuflichkeit von Politik rücken. Kein Wunder: Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2009 hat die Düsseldorfer Substantia AG 1,1 Millionen Euro an die FDP überwiesen. Als erste Maßnahme nach Regierungsübernahme hat Schwarz-Gelb dann die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent gesenkt – ein Steuerprivileg, das 1 Milliarde Euro kostet, ökonomisch unsinnig ist, neue Bürokratie verursacht und eine Klientel bedient. Die Hotelpreise steigen derweil im übrigen weiter. Ein Jürgen Rüttgers, der mit seinem Amt als Ministerpräsident Sponsorenakquise für seine Partei betreibt, passt da nur all zu gut ins Bild. Der ganze Vorgang ist ein Desaster für die politische Kultur in Deutschland. Erst die Hand aufhalten, dann die Gegenleistung. Man muss fragen: Macht Schwarz-Gelb jetzt dort weiter, wo Union und FDP 1998 aufgehört haben? Sind wir schon wieder auf dem Weg in die „Bimbesrepublik“? Erinnerungen an den Spendensumpf der Ära Kohl werden wach.

Dabei wächst das schwarze Loch des strukturellen Defizits für die kommenden Jahre stetig an. Bundesfinanzminister Schäuble hat für 2010 einen historischen Negativrekord von rund 80 Milliarden Euro Neuverschuldung präsentiert. Bei einem Gesamthaushalt von 328 Milliarden entspricht dies rund einem Viertel des Volumens des Gesamthaushalts. Ab 2011 sind die Maastricht-Kriterien und ab 2016 die von uns Jusos abgelehnte Schuldenbremse einzuhalten. Unverantwortlich ist es daher, dass Schwarz-Gelb in dieser kritischen Situation zusätzliche Steuersenkungen auf Pump, darunter die bereits erwähnten abenteuerliche Klientelgeschenke für die Hotellerie, auf den Haushält lädt. Denn die bisher in weiten Teilen unbeantwortete Frage bleibt bestehen: Wo soll eingespart werden, um der verfassungsmäßig festgeschriebenen Verpflichtung eines nahezu ausgeglichenen Haushalts nachzukommen? Die Kürzung der Solarförderung oder Westerwelles Kampfansagen gegen Hartz 4-Empfänger lassen erahnen, wo die Reise vermutlich hingehen wird.

Schwarz-Gelb ist im finanzpolitischen Blindflug und Bund, Ländern und Kommunen droht der Absturz. Denn es kommen zusätzliche Finanzrisiken hinzu:

  • eine für 2011 geplante Steuerreform, die 20 Milliarden kosten soll und wiederum vor allem Besserverdiener bedient,
  • die mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelsätzen der Grundsicherung zu erwartenden Mehrkosten und die Bürokratiekosten, die eine Zerschlagung der Job-Center mit sich bringt,
  • die Kosten für die Sanierung der Atommüllkippe Asse von ca. 4 Milliarden Euro
  • und schließlich die jeden Rahmen sprengenden Kosten der Einheits-Kopfpauschale im Gesundheitssystem, die mindestens 20 bis 35 Milliarden Euro aus Steuermitteln erfordert.
Deutschland ist nicht aus der Wirtschaftskrise heraus. Bund und Länder, Städte und Gemeinden müssen massiv wegbrechende Steuereinnahmen verkraften. Unser Land droht Schaden zu nehmen, wichtige Leistungen der Kommunen bei Bildung, Integration, Verkehr, Kultur stehen auf dem Spiel: Daher brauchen die Kommunen Bewegung. Viele Städte und Gemeinden sind in einer akuten Notlage. Nach 4,5 Milliarden Euro in 2009 erwarten die Kommunalen Spitzenverbände für das Jahr 2010 ein Rekorddefizit von 12 Milliarden Euro.

Daher muss klar sein: Der Bund und die Länder müssen ihre Verpflichtung zu einer auskömmlichen Finanzierung der Kommunen unter strenger Beachtung des Konnexitätsprinzips erfüllen. Wir brauchen eine offene und ehrliche Debatte über die Finanzlage von Bund, Ländern und Kommunen mit dem Ergebnis eines kurzfristigen kommunalen Antikrisenpakets in Höhe der Einnahmeausfälle der Kommunen und einer mittelfristigen Neuordnung der öffentlichen Finanzströme und Besserstellung der Kommunen. Die Gewerbesteuer als einzige relevante eigenständige Einnahmequelle der Kommunen zur Disposition zu stellen wie es Schwarz-Gelb derzeit erwägt, ist dabei der falsche Ansatz.

Zudem wird beständig aus den Reihen der Bundesregierung über Maßnahmen zur angemessenen Beteiligung der Banken an den Krisenkosten und zur Eindämmung von Finanzmarktspekulationen und Boni-Exzessen schwadroniert. Das ist nach wie vor die Strategie von Merkel und Schäuble: Mit allgemeinem Gerede die Öffentlichkeit einlullen und besänftigen – aber im Konkreten den Banken und der Finanzindustrie nicht zu nahe treten. Es bedarf unverzüglicher Maßnahmen für eine angemessene Beteiligung der Banken an der Finanzierung der öffentlichen Lasten aus der Krisenbekämpfung.

Auch die Finanzwirtschaft muss endlich an den ungeheuren Lasten der Krise beteiligt werden. Mit der Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Höhe von 0,05 Prozent auf alle Finanztransaktionen könnte bspw. allein Deutschland nach Schätzungen 10 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich einnehmen. Damit könnten die finanziellen Folgen der Finanzkrise gerechter verteilt werden und ein Beitrag zu Dämpfung künftiger Spekulationsanreize auf den Finanzmärkten leisten.

Es kann nicht sein, dass Schwarz-Gelb die kleinen schröpft, die großen verschont und die „wirklich asozialen“ weiterhin munter Steuern am Fiskus vorbei in Steueroasen schleusen können. In dieser Beziehung hat Guido Westerwelle (FDP also vollkommen Recht, wenn erfordert: Deutschland braucht eine geistig-politische Wende!


Carsten Sinß (26), UB Rheingau-Taunus, ist stellvertretender Vorsitzender der Jusos Hessen-Süd und betreut die Kompetenznetzwerke Kommunalpolitik sowie Wirtschaft-Arbeit-Finanzen