Freitag, April 30, 2010

Lebensfreude

"Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nicht ist phantastischer als die Sachlichkeit. Und nichts sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt."

- Egon Erwin Kisch (1885-1948), tschechischer Journalist und Schriftsteller (Der rasende Reporter) -

Donnerstag, April 29, 2010

Clown

"Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen."

- Charlie Rivel (1896-1983), eigtl. José Andreo Rivel, spanischer Artist u. Clown -

Dienstag, April 27, 2010

Hackescher Markt #Berlin

Heute ging es heute zu den Hackeschen Märkten, unweit der Hackeschen Höfe, im Berliner Ortsteils Mitte, einem Verkehrsknotenpunkt und bekanntem Ausgangspunkt für das Berliner Nachtleben 1,2.

Montag, April 26, 2010

Rettet die Hattenheimer Burg!

Die Hattenheimer Burg soll als kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt des örtlichen Lebens im Zentrum Hattenheims erhalten bleiben!

Gemeinsame Pressemitteilung des Vereinsring Hattenheim und des Burg- und Verschönerungsverein Hattenheim e. V.
Bedauern über Nachbarklage gegen die weitere Nutzung der Burg als bürgerhausähnliche Einrichtung und Solidarität der Hattenheimer Vereine mit dem Burg- und Verschönerungsverein Hattenheim
In einer gemeinsamen Presseerklärung drücken der Vereinsring Hattenheim und der Burg- und Verschönerungsverein Hattenheim e. V. ihr Bedauern aus, dass wegen der Klage einer Nachbarfamilie erneut die weitere Nutzung der Hattenheimer Burg als bürgerhausähnliche Einrichtung und damit letztlich auch der Erhalt der in ehrenamtlicher Arbeit ausgebauten und unterhaltenen Burganlage im Herzen Hattenheims gefährdet ist.
Nachdem es in der Vergangenheit schon einmal Nachbarschaftsprobleme gegeben hatte, die dann im Ergebnis zu einer vergleichsweisen Verständigung zwischen allen Beteiligten geführt hatte, hatte der die Hattenheimer Burg unterhaltende Burg- und Verschönerungsverein Hattenheim e. V. und auch die die Hattenheimer Burg vielfältig nutzenden Vereine durch diverse Selbstbeschränkungen die Nutzung der Burg insgesamt stark reduziert. Insbesondere hatte der Burg- und Verschönerungsverein auch um die weitere Vereinsnutzung nicht zu gefährden die Vermietung anderer als der kleinen Innenräume der Burg an Privatpersonen auf insgesamt nur 12 Vermietungen im Jahr reduziert und so auch erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf genommen.
Nun stellt sich nach Überzeugung zumindest der ganz überwiegenden Zahl der Anwohner die aktuelle Situation der Nutzung der Hattenheimer Burg nur noch als eine geringfügige Belastung dar, die sowohl im Hinblick auf die soziale Funktion der Burg als auch auf die von der Burg in den jüngeren Zeit ausgehenden Lärmbelastung akzeptabel erscheint. Trotzdem sieht sich der Burg- und Verschönerungsverein nun einer aus Sicht sowohl des beklagten Vereins als auch des Vereinsrings unberechtigten Klage gegenüber, mit der Unterlassungsansprüche und die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung seitens der Nachbarn Christofaro vor dem Amtsgericht Rüdesheim, Zweigstelle Eltville, geltend gemacht werden. Die in der Klageschrift gemachten Unterstellungen, dass der Verein und die Hattenheimer Vereine insgesamt, sich nicht an die getroffenen Vereinbarungen halten, sind insgesamt unzutreffend und können nur so erklärt werden, dass ganz offenbar Ziel der Nachbarn die völlige Schließung der Hattenheimer Burg ist, was letztlich Hattenheim eines kulturellen und sozialen Zentrums berauben würde.
Vor diesem Hintergrund haben in der letzten Sitzung des Vereinsrings sich alle anwesenden Hattenheimer Vereinsvertreter mit dem Burg- und Verschönerungsverein Hattenheim e. V. solidarisch erklärt und unterstützen diesen bei seinen Bemühungen die Klage abzuwehren und langfristig die Burg als Veranstaltungsort zu erhalten. Gemeinsam mit dem Burg- und Verschönerungsverein Hattenheim e. V. bittet der Vereinsring Hattenheim alle am Erhalt der Hattenheimer Burg als Veranstaltungsort interessierten Bürgerinnen und Bürger durch ihre Anwesenheit bei der am Montag, den 03. Mai 2010 um 10.00 Uhr vor dem Amtsgericht Rüdesheim, Zweigstelle Eltville, Schwalbacher Straße 40, 65343 Eltville, ihre Unterstützung für den Erhalt der Burg als Veranstaltungsort und ihre Solidarität mit dem Verein zu dokumentieren.

Sonntag, April 25, 2010

Juso-Bezirkskonferenz (24.-25.4.10)

Kurzform: 2 Tage Juso-Bezirkskonferenz, 1.100 km Autobahn von Berlin in den Main-Kinzig-Kreis und wieder zurück, 16-Seiten-Antrag zur Kommunalpolitik beschlossen, Wiederwahl zum stellvertretenden Juso-Bezirksvorsitzenden.

Oestrich-Winkel, den 29. Juni 2008
PRESSEMITTEILUNG
Svenja Feth und Carsten Sinß im Vorstand der Jusos Hessen-Süd
Auf ein erfolgreiches Wochenende können die Jusos im Rheingau-Taunus-Kreis zurückblicken. Auf der diesjährigen Bezirkskonferenz der Jusos Hessen-Süd im Main-Kinzig-Kreis wurden neben einer Reihe beschlossener Anträge aus dem Rheingau-Taunus-Kreis Carsten Sinß als stellvertretender Vorsitzender und Svenja Feth als Beisitzerin im Bezirksvorstand der südhessischen Jusos in ihren Ämtern bestätigt. Die südhessischen Jusos sind mit rund 4.500 Mitgliedern einer der bundesweit größten Gliederungen der SPD-Jugendorganisation.
Carsten Sinß (26, Oestrich-Winkel), einer der jüngsten Stadtverordneten in seiner Heimatstadt und seit März auch SPD-Vorsitzender in Oestrich-Winkel, will sich auch im kommenden Jahr schwerpunktmäßig der Kommunalpolitik widmen und den Fokus der südhessischen Jungsozialisten auf die 2011 anstehende Kommunalwahl legen. Außerdem zählt er die Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Bürgerhaushalt zu seinen Schwerpunkten. Die Lehramtsstudentin Svenja Feth (24, Taunusstein), ebenfalls Stadtverordnete, möchte sich neben den Themen Schule und Bildung vor allem für die Interessen von Menschen mit Behinderung stark machen und hier neue Konzepte erarbeiten, welche als Impulse in Verband und Partei diskutiert und dann verwirklicht werden sollen.
Außerdem werden die Jusos Rheingau-Taunus durch Karin Kaiser (23, Niedernhausen) auf dem diesjährigen Juso-Bundeskongress in Essen vertreten. Mehr Infos unter www.jusos-rtk.de.

Freitag, April 23, 2010

Donnerstag, April 22, 2010

Checkpoint Charlie #Berlin

Heute habe ich mal den Grenzgänger zwischen der ehemaligen sowjetischen und amerikanischen Besatzungszone am geschichtsträchtigen Checkpoint Charlie gespielt.

Der Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer zwischen 1961 und 1990. Er verband in der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor und damit den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Der Kontrollpunkt wurde im August 1961 in Folge des Mauerbaus eingerichtet, um die Grenzübertritte des westalliierten Militärpersonals und ausländischer Diplomaten erfassen zu können.

Dienstag, April 20, 2010

(M)uschi Obermaier #Berlin

Zu Gast in mit Sicherheit einer von Berlins "individuellsten" Kneipen: "Muschi-Obermaier", wo Rudi Dutschke, Klaus Kinski und Uschi Obermaier freundlich von der Wand aus grüßen.

Uschi Obermaier (am 24. September 1946 in München geboren) ist ein ehemaliges Fotomodell und war einige Zeit Mitglied der Kommune 1. Sie wurde als Verfechterin der sexuellen Revolution in der Zeit der 1968er-Revolte in Deutschland bekannt. Sie gilt als erstes deutsches Groupie.

Montag, April 19, 2010

Und so traf ich Helmut Schmidt #Berlin

28 Jahre ist es nun her, dass Helmut Kohl den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) durch ein konstruktives Misstrauensvotum im Deutschen Bundestag seines Amtes als Bundeskanzler enthob - nur zwei Jahre später erblickte ich das Licht der Welt. Und heute nun hatte ich durch Zufall im Rahmen der Veranstaltung „Die Zukunft der Landesbanken - Zwischen Konsolidierung und neuem Geschäftsmodell“ der Friedrich Ebert Stiftung die besondere und wohl einmalige Ehre, Altbundeskanzler Helmut Schmidt persönlich erleben zu dürfen.

Der Mann, der Hamburg durch die Elbeflut führte, der Mann, der Deutschland zu der Zeit regierte, als die RAF der Republik den Kampf angesagt hatte, der Mann, der Europa einen großen Schritt in Richtung Euro und Europäische Union führte, der Mann, der den Nato-Doppelbeschluss initiierte, der Mann, dessen Rat und politische Meinung auch heute noch gefragt wie messerscharf ist. Kurzum: ein großer Staatsmann, der sich immer treu geblieben ist und an dem sich der Großteil der heutigen Politikergarde mehr als nur eine Scheibe abschneiden könnte - fernab ggf. unterschiedlicher Ansichten in Sachfragen. Solche Persönlichkeiten machen deutlich, warum es lohnt, Sozialdemokrat zu sein.

Zur Veranstaltung selbst ist zu sagen, dass nach Helmut Schmidts treffender Analyse zu Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise auf das Landesbankensystem anschließend ein hochkarätig besetztes Podium, bestehend aus Anke Fuchs, Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dr. Harald Noack, Mitglied des Europäischen Rechnungshofes, Prof. Dr. Mechthild Schrooten, Hochschule Bremen, Peer Steinbrück, MdB Bundesfinanzminister a.D., Berlin, Dr. Hans-Joachim Massenberg, Bundesverband deutscher Banken (BdB), Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Deutscher Sparkassen- und Giroverband und Dr. Nils Schmid, SPD-Landesvorsitzender Baden-Württemberg dieser Frage noch vertiefend nachging und interessante Thesen aufstellte oder verwarf.

Sonntag, April 18, 2010

Volkspark Friedrichshain #Berlin

An einem wunderschönen sonnigen Sonntag (daher also die Namensgebung für diesen Tag ^^) ging es heute in den Volkspark Friedrichshain, wo unweit von typisch Berliner Bolzplätzen (ob die Hertha hier bereits ihren Zweitligakader rekrutiert?!) natürlich auch der Geschmackstest an der Berliner Friedensglocke nicht fehlen durfte...mmmhhhh! Der Volkspark Friedrichshain ist ein Erholungsgebiet im Berliner Ortsteil Berlin-Friedrichshain und grenzt im Norden an das Bötzowviertel im Ortsteil Prenzlauer Berg. Er ist die erste kommunale Parkanlage Berlins nach einer Idee von Peter Joseph Lenné anlässlich des Thronjubiläums Friedrich II im Jahre 1840.

Freitag, April 16, 2010

Eyjafjallajökull

Es braucht also einen 1666 Meter hohen Vulkan aus Island mit dem Namen "Eyjafjallajökull" (deutsch: Inselberggletscher), um den kompletten Flugraum Europas lahm zu legen und einen heute wohl schon absehbaren millionenschweren Schaden zu verursachen...

Ein Kalauer dazu:
Treffen sich zwei Banker. Sagt der Eine zum Anderen: „Endlich kommt Island mit der Asche rüber!“

P.S.: Im Rhein-Main-Gebiet vermelden Fluglärmgeschädigte heute volksfestähnliche Zustände!


Donnerstag, April 15, 2010

Im Bio-Laden gegenüber #Berlin

Angestellter: "Kann ich Ihnen weiterhelfen?"
Ich: "Ich brauche Eier."
Angestellter (lächelnd): "DA kann ICH Ihnen aber nicht weiterhelfen."

Touche! :D

Mittwoch, April 14, 2010

"Wege - Irrwege - Umwege" #Berlin

Eine spannende 1,2,3 Ausstellung des Deutschen Bundestags mit dem Titel "Wege - Irrwege - Umwege" wird derzeit direkt gegenüber meines Arbeitsplatzes im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt angeboten. Hintergrund ist die parlamentarische Geschichte und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland

Montag, April 12, 2010

Schlagloch

Die Bundesregierung stellt aufgrund des verheerenden Wintereinbruchs und seiner Folgen für die hiesigen Wege und Straßen nun sogar offiziell eine "Schlagloch-Sonderhilfe" zur Verfügung.

Donnerstag, April 08, 2010

Alexanderplatz #Berlin

Der Alexanderplatz ist ein zentraler und beliebter Platz im Berliner Ortsteil Mitte und wird im Volksmund kurz "Alex" genannt. Er ist nach Zar Alexander I. benannt. Unweit vom Alexanderplatz liegt u.a. der Berliner Regierungssitz, das Rote Rathaus, der Fernsehturm als eines der Wahrzeichen Berlins und die Marienkirche.

Mittwoch, April 07, 2010

Lesestoff

"Ich empfand plötzlich das Bedürfnis, ein neues Buch von mir zu lesen. Also habe ich eines geschrieben."

- Marguerite Duras (1914-1996), französische Schriftstellerin (Der Liebhaber) -

Dienstag, April 06, 2010

Der Parkplatzsucher # Berlin

Nach knapp zwei Wochen in Berlin glaube ich festhalten zu können, dass a) Parkplätze in Berlin (zumindest mancher Orten) Mangelware sind und b) sich der parkplatzsuchende Berliner in vier Kategorien eintauschen lässt:
  1. Der aktive Parkplatzsucher: Ein Mann der Tugend. Er wartet nicht, bis sich vor ihm eine Parplücke auftut - er macht sich selbst auf die Suche - minutenlang, teilweise sogar stundenlang.
  2. Der passive Parkplatzsucher: Das Gegenteil zu 1). Er hat Sitzfleisch und kann warten. Erfahrenere kennen bereits die Parklücken mit hoher Fluktuationswahrscheinlichkeit und/oder haben Lesestoff dabei.
  3. Der resignierte Parkplatzsucher, Stufe 1: Er resigniert irgendwann und sucht sich den nächstbesten kostenpflichtigen Parkplatz, nimmt dafür auch weitere Wege zum eigenen Zuhause in Kauf.
  4. Der resignierte Parkplatzsucher, Stufe 2: Er resigniert vollends, dies war seine vorerst letzte Fahrt. Ab morgen ist er stolzer Beifahrer einer Fahrgemeinschaft oder besitzt ein BVG-Ticket.

Montag, April 05, 2010

Filmmuseum #Berlin

Heute ging es ins Berliner Filmmuseum 1,2,3, die sogenannte "Kinemathek". Es wurde im September 2000 im Filmhaus am Potsdamer Platz eröffnet. Die Dauerausstellung zeigt Exponate 1,2 aus der gesamten deutschen Filmgeschichte einschließlich des Exils in Hollywood in der Zeit des Nationalsozialismus. Ein Schwerpunkt ist der Schauspielerin Marlene Dietrich 1,2 gewidmet, die selbst eine umfangreiche Privatsammlung zusammengetragen hat. Ein weites Feld nimmt aber auch Fritz Langs "Metropolis" ein. Zum Filmmuseum gehört ach eine Bibliothek mit umfangreichen Beständen an Filmliteratur und Fachzeitschriften.