Montag, Februar 28, 2011

Aus den Gremien

Das war sie nun, die letzte von insgesamt 41 Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung in dieser Legislaturperiode. Wir sehen uns in der nächsten Wahlperiode!


Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28.02.2011


Bericht und Anfragen

1) Bericht des Magistrats

2) Beantwortung von Anfragen
Mit einer Anfrage der SPD zum Weinprobierstand Mittelheim und wann dieser nun endlich baurechtlich genehmigt wird, um ihn dauerhaft zu sichern.

Vorlagen aus früheren Sitzungen

3) Bebauungsplan Kerbeplatz / Altes Rathaus
3.1 Kaufvertrag Winkel, Flur 22, Flurstücke 31/9, 32/1 und 41
3.2 Durchführungsvertrag zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan
3.3 Entscheidung über vorgebrachte Stellungnahmen
3.4 Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Kerbeplatz/Altes Rathaus" - Satzungsbeschluss
Mit den Stimmen von CDU und FDP gegen die Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen. Unabhängig davon, dass die genannten "Lager" inhaltlich unterschiedlicher Auffassung sind - die SPD befürchtet u.a. durch die überdimensionierte Planung von 1.100 qm Verkaufsfläche eine Gefährdung der benachbarten Einzelhandelsgeschäfte und eine nachhaltige optische Beeinträchtigung des gesamten Kerbeplatz-Areals - hat die SPD gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen auch eine rechtliche Stellungnahme eingereicht, die besagt, dass der vorgelegte Bebauungsplan womöglich in mindestens drei Punkten rechtswidrig ist. Leider nicht überzeugend genug für Schwarz-Gelb plus Bürgermeister - ggf. werden nun die Gerichte klären müssen, ob man abermals besser auf die Warnungen und Hinweise der Opposition hätte hören sollen...

4) Einbindung des Mehrgenerationenhauses in eine unselbständige Stiftung
Einstimmig angenommen.

Neue Anträge von Fraktionen

5) Antrag CDU-Fraktion betr. Straßenschäden
Einstimmig angenommen. Ich muss aber gestehen, dass der Herr Bundesverteidigungsminister mit weitaus größerer "Gelassenheit" auf die Vorwürfe mangelnder Zitierfähigkeiten reagiert hat als die örtliche CDU, deren Antrag ich heute in der Stadtverordnetenversammlung wortwörtlich verlesen habe - aber mit Quellenvermerk auf die CDU Neu-Isenburg, stellvertretend für eine Reihe weiterer CDU-Gliederungen, die bereits einen solchen CDU-Musterantrag zum "Schlaglochprogramm" eingebracht haben...

Neue Vorlagen des Magistrats

6) Widersprüche gegen die Abwassergebührenbescheide 2010
Bei Enthaltung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen angenommen. Es müssen aufgrund der Vielzahl der Widersprüche wegen einer nicht gerichtsfesten Satzung, auf die die SPD schon seit Jahren hinweist, nun weitere Gelder dem Eigenbetrieb Stadtwerke zur Verfügung gestellt werden, um die Wiedersprüche zu bearbeiten.

7) Einführung der gesplitteten Abwassergebühr - Maßstäbe
Einstimmig angenommen.

8) Ankauf Teilfläche Erbbaurecht Würzgarten 11
Einstimmig angenommen.

Sonntag, Februar 27, 2011

And the Oscar goes to...

Heute Nacht ist es soweit: Bei den 83. Oscar-Verleihungen (offiziell: Academy Awards ) stolzieren die Stars und Sternchen wieder in feiner Abendgarderobe den Catwalk entlang und ich gebe im Vorfeld meine in kursiv kenntlich gemachten persönlichen Tipps (freilich an manchen Stellen sehr subjektiv, da ich nicht alle nominierten Filme kenne) ab, um sie dann morgen mit den tatsächlichen Gewinnern in fett abzugleichen.

Nachtrag: Dieses Jahr war ich ja mal richtig gut mit meinen Tipps!

Bester Film (und die Produzenten)

  • 127 Hours – Christian Colson, Danny Boyle und John Smithson
  • Black Swan – Mike Medavoy, Brian Oliver und Scott Franklin
  • The Fighter – David Hoberman, Todd Lieberman und Mark Wahlberg
  • Inception – Christopher Nolan und Emma Thomas
  • The Kids Are All Right – Gary Gilbert, Jeffrey Levy-Hinte und Celine Rattray
  • The King’s Speech – Iain Canning, Emile Sherman und Gareth Unwin
  • The Social Network – Scott Rudin, Dana Brunetti, Michael De Luca und Ceán Chaffin
  • Toy Story 3 – Darla K. Anderson
  • True Grit – Ethan Coen, Joel Coen und Scott Rudin
  • Winter’s Bone – Anne Rosellini und Alix Madigan

Beste Regie

  • Darren Aronofsky – Black Swan
  • Ethan Coen, Joel Coen – True Grit
  • David Fincher – The Social Network
  • Tom Hooper – The King’s Speech
  • David O. Russell – The Fighter

Bester Hauptdarsteller

  • Javier Bardem – Biutiful
  • Jeff Bridges – True Grit
  • Jesse Eisenberg – The Social Network
  • Colin Firth – The King’s Speech
  • James Franco – 127 Hours

Beste Hauptdarstellerin

  • Annette Bening – The Kids Are All Right
  • Nicole Kidman – Rabbit Hole
  • Jennifer Lawrence – Winter’s Bone
  • Natalie Portman – Black Swan
  • Michelle Williams – Blue Valentine

Bester Nebendarsteller

  • Christian Bale – The Fighter
  • John Hawkes – Winter’s Bone
  • Jeremy Renner – The Town – Stadt ohne Gnade
  • Mark Ruffalo – The Kids Are All Right
  • Geoffrey Rush – The King’s Speech

Beste Nebendarstellerin

  • Amy Adams – The Fighter
  • Helena Bonham Carter – The King’s Speech
  • Melissa Leo – The Fighter
  • Hailee Steinfeld – True Grit
  • Jacki Weaver – Königreich des Verbrechens

Bestes Originaldrehbuch

  • Another Year – Mike Leigh
  • The Fighter – Scott Silver, Paul Tamasy und Eric Johnson
  • Inception – Christopher Nolan
  • The Kids Are All Right – Lisa Cholodenko und Stuart Blumberg
  • The King’s Speech – David Seidler

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • 127 Hours – Danny Boyle und Simon Beaufoy
  • The Social Network – Aaron Sorkin
  • Toy Story 3 – Michael Arndt, John Lasseter, Andrew Stanton und Lee Unkrich
  • True Grit – Ethan und Joel Coen
  • Winter’s Bone – Debra Granik und Anne Rosellini

Bester Animationsfilm

  • Drachenzähmen leicht gemacht (How to Train Your Dragon) – Dean DeBlois und Chris Sanders
  • L’Illusionniste – Sylvain Chomet
  • Toy Story 3 – Lee Unkrich

Bester fremdsprachiger Film

  • Biutiful (Mexiko) – Regie: Alejandro González Iñárritu
  • Kynodontas (Griechenland) – Regie: Giorgos Lanthimos
  • In einer besseren Welt (Dänemark) – Regie: Susanne Bier
  • Die Frau die singt – Incendies (Kanada) – Regie: Denis Villeneuve
  • Hors-la-loi (Algerien) – Regie: Rachid Bouchareb

Bester animierter Kurzfilm

  • Day & Night – Teddy Newton
  • Der Grüffelo (The Gruffelo) – Jakob Schuh und Max Lang
  • Let’s Pollute – Geefwee Boedoe
  • The Lost Thing – Shaun Tan und Andrew Ruhemann
  • Madagaskar – Ein Reisetagebuch (Madagascar, carnet de voyage) – Bastien Dubois

Bester Kurzfilm

  • The Confession – Tanel Toom
  • The Crush – Michael Creagh
  • God of Love – Luke Matheny
  • Na Wewe – Ivan Goldschmidt
  • Wish 143 – Ian Barnes und Samantha Waite

Bestes Szenenbild

  • Alice im Wunderland – Robert Stromberg und Karen O’Hara
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Stuart Craig und Stephenie McMillan
  • Inception – Guy Hendrix Dyas, Larry Dias und Douglas A. Mowat
  • The King’s Speech – Eve Stewart und Judy Farr
  • True Grit – Jess Gonchor und Nancy Haigh

Beste Kamera

  • Black Swan – Matthew Libatique
  • Inception – Wally Pfister
  • The King’s Speech – Danny Cohen
  • The Social Network – Jeff Cronenweth
  • True Grit – Roger Deakins

Bestes Kostümdesign

  • Alice im Wunderland – Colleen Atwood
  • I Am Love – Antonella Cannarozzi
  • The King’s Speech – Jenny Beavan
  • The Tempest – Sandy Powell
  • True Grit – Mary Zophres

Bester Dokumentarfilm

  • Exit Through the Gift Shop – Banksy
  • GasLand – Josh Fox
  • Inside Job – Charles Ferguson
  • Restrepo – Tim Hetherington und Sebastian Junger
  • Waste Land – Lucy Walker

Bester Dokumentar-Kurzfilm

  • Killing in the Name
  • Poster Girl
  • Strangers No More – Karen Goodman und Kirk Simon
  • Sun Come Up – Jennifer Redfearn und Tim Metzger
  • The Warriors of Qiugang – Ruby Yang und Thomas Lennon

Bester Schnitt

  • 127 Hours – Jon Harris
  • Black Swan – Andrew Weisblum
  • The Fighter – Pamela Martin
  • The King’s Speech – Tariq Anwar
  • The Social Network – Kirk Baxter und Angus Wall

Bestes Make-Up

  • Barney’s Version – Adrien Morot
  • The Way Back – Edouard F. Henriques, Greg Funk und Yolanda Toussieng
  • Wolfman – Rick Baker und Dave Elsey

Beste Filmmusik

  • 127 Hours – A. R. Rahman
  • Drachenzähmen leicht gemacht – John Powell
  • Inception – Hans Zimmer
  • The King’s Speech – Alexandre Desplat
  • The Social Network – Trent Reznor und Atticus Ross

Bester Filmsong

  • 127 Hours – A. R. Rahman, Rollo Armstrong und Dido (If I Rise)
  • Country Strong – Tom Douglas, Hillary Lindsey und Troy Verges (Coming Home)
  • Rapunzel – Neu verföhnt – Alan Menken und Glenn Slater (I See the Light)
  • Toy Story 3 – Randy Newman (We Belong Together)

Bester Ton

  • Inception – Lora Hirschberg, Gary Rizzo und Ed Novick
  • The King’s Speech – Paul Hamblin, Martin Jensen und John Midgley
  • Salt – Jeffrey J. Haboush, William Sarokin, Scott Millan und Greg P. Russell
  • The Social Network – Ren Klyce, David Parker, Michael Semanick und Mark Weingarten
  • True Grit – Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff und Peter F. Kurland

Bester Tonschnitt

  • Inception – Richard King
  • Toy Story 3 – Tom Myers und Michael Silvers
  • Tron: Legacy – Gwendolyn Yates Whittle und Addison Teague
  • True Grit – Skip Lievsay und Craig Berkey
  • Unstoppable – Außer Kontrolle – Mark P. Stoeckinger

Beste visuelle Effekte

  • Alice im Wunderland – Ken Ralston, David Schaub, Carey Villegas und Sean Phillips
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Tim Burke, John Richardson, Christian Manz und Nicolas Aithadi
  • Hereafter – Das Leben danach – Michael Owens, Bryan Grill, Stephan Trojanski und Joe Farrell
  • Inception – Paul Franklin, Chris Corbould, Andrew Lockley und Peter Bebb
  • Iron Man 2 – Janek Sirrs, Ben Snow, Ged Wright und Daniel Sudick

Freitag, Februar 25, 2011

Warum die FDP gegen die Frauenquote ist?

Reiner Eigennutz, was ein Blick in die Landtagsfraktion der hessischen FDP zeigt.
Gegenargument eines Liberalen: "Qualifizierte Frauen setzen sich halt durch."

Spricht das nun für die Frauenquote, für die FDP oder für sich...?

Donnerstag, Februar 24, 2011

Wiefelspütz der Woche

Heute in der Rubrik "Wiefelspütz der Woche" (via Abgeordnetenwatch):


Frage zum Thema Inneres und Justiz, 12.03.2008

Sehr geehrter Dr.Wiefelspütz,
mir geht es vornehmlich um das BKleingG schlechthin. Eins bis Zwei Prozent der sogenannten Kleingärten werden von Priv. Eigentümern
zwangsverpachtet.Der Rest wird von der öff. Hand bereitgestellt.
Angesichts der breiten Umwälzungen SGB usw. ist es m.E.mit dem GG nicht mehr zu vereinbaren das Eigentümern solcher Grundstücke das Verfügungsrecht so massiv genommen wird.Auf der einen Seite muß der Eigentümer mit einer Rente von 750Euro leben auf der anderen Seite fahren die Pächter zu Wellness,Urlaub usw..
Es bleibt der Klageweg der Ausgang ist mehr als fraglich .Ich habe schon 3 Anwälte sozusagen verschlissen.Ich müßte nochmals ca.5000Euro in die Hand nehmen um zu klagen §14 GG.Pustekuchen!
Wie stehen Sie zu meinem Vorschlag private Verpächter,eben diese 2 Prozent der beanspruchten Flächen,von diesen Gesetz auszunehmen?


Antwort von Dr. Dieter Wiefelspütz

Sehr geehrter Herr ,
beim besten Willen, ich verstehe Ihre Frage nicht. Wie kann ein privater Eigentümer ein Grundstück zwangsverpachten? Wir leben in einem freien Land.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz

Mittwoch, Februar 23, 2011

Was ist eigentlich Wachstum?

Dieser Frage gehen, spätestens seit der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise, wieder vermehrt Forscher und auch Politiker nach und auch ich kann mein Interesse an diesem ökonomisch spannenden Thema nicht gänzlich leugnen. Denn Wachstum, so viel kann verraten werden, ist nicht gleich Wachstum. Die jüngst konstituierte Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" des Deutschen Bundestags (online findet man im übrigen sämtliche Sitzungsprotokolle, Livestreams von Sitzungen und weiterführende Links zum Thema) unter Vorsitz von Daniela Kolbe (SPD) soll deshalb auch
„(...) den Stellenwert von Wachstum in Wirtschaft und Gesellschaft ermitteln, einen ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikator entwickeln und die Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung von Wachstum, Ressourcenverbrauch und technischem Fortschritt ausloten.“
Damit befindet sie sich in guter Gesellschaft. Denn sowohl die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einer „Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ wie auch der jüngst stattgefundene G20-Gipfel der Finanzminister sich auf Kriterien geeinigt hat,
„(...) nach denen künftig die Ungleichgewichte zwischen den Wirtschaftsnationen gemessen werden sollen. Diese werden offenbar den Schuldenstand plus Haushaltsdefizit eines Landes umfassen. Auch die jeweilige private Sparquote, die realen Wechselkurse sowie die Handels- und Leistungsbilanz sollen berücksichtigt werden. (...) So soll eine Grundlage für ein ausgewogeneres nachhaltiges Wachstum in der Welt geschaffen werden.“
Aber auch die SPD, das kann schon einmal als positiv bewertet werden, hat sich auf die Suche nach einem neuen, nachhaltigerem Wachstumsbegriff gemacht in ihrem zu Beginn des Jahres veröffentlichten Papier „Neuer Fortschritt und mehr Demokratie“:
„Wachstum bleibt notwendig, aber mehr denn je müssen wir entscheiden, was in unserer Gesellschaft wachsen und was schrumpfen muss. Was wir heute wirtschaftliches Wachstum nennen, war ursprünglich nur eine statistische Zahl zur Errechnung der Gesamtleistung eines Staates. Wenn diese Summe von einem Jahr zum anderen anstieg, nannte man das Wachstum. Nicht alle Leistungen gehen in diese Zahl ein, denn z.B. die Leistung einer Hausfrau, die eine große Familie versorgt, geht nicht in die Statistik ein, denn sie lässt sich nicht exakt berechnen. (...) Schwierig allerdings wird es, wenn rein quantitatives Wachstum zum einzig erkennbaren Ziel der Politik wird. Wo die rein statistische Steigerung des Wachstum zum entscheidenden Ziel aller Politik erhoben wird, verzichtet diese auf ihren demokratisch legitimierten Vorrang. Aus dem Primat der Politik wird das Primat der Ökonomie über die Politik. (...) Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wissen schon lange, dass nicht jedes Wachstum Fortschritt ist. (...) Die politische Aufgabe besteht also in der Auswahl, denn das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) allein ist ebenso wenig mit gesellschaftlichem Fortschritt gleichzusetzen wie der Verzicht darauf. (...) Der traditionelle Erfolgsmaßstab – das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – eignet sich nur eingeschränkt als Wohlstandsindikator, weil es auch langfristig schädliche Wachstumselemente positiv in seine Rechnung einfließen lässt. Breitere Wohlfahrtsmaße sind zwar in aller Munde, aber es gibt bisher keinen konsensfähigen Index für mehrere Länder. Ziel muss es sein, einen ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikator zu entwickeln. Wir müssen noch stärker darauf hinarbeiten, Wirtschaftswachstum und Naturverbrauch zu entkoppeln. Wirtschaftliche, soziale und finanzielle Maßnahmen müssen danach bewertet werden, ob sie die ökologische Wahrheit sagen. Dafür müssen wir Wachstum anders messen und bewerten. Wir brauchen zusätzliche und neue Indikatoren für Wohlstand und Lebensqualität wie die Einkommensverteilung, die Lebenserwartung und den Bildungsstand in unserem Land. Und wir benötigen ein System, in dem der ökologische „Fußabdruck“ durch Natur- und Ressourcenverbrauch für die Zukunft einen Preis erhält. (...) Ökologie und Nachhaltigkeit sind die tragenden Pfeiler der Ökonomie des 21. Jahrhunderts.
Die Financial Times berichtet in ihrer Reihe „Neustart der Ökonomie“ über Stefan Bergheim, einem der wissenschaftlichen Pioniere bei der Suche nach alternativen Wachstumsbegriffen in Deutschland.
„Denn während in Chile die Erde bebt oder in Angola ein Krieg ausbricht, steigt bei den anschließenden Wiederaufbauarbeiten das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Für das Wohlergehen der Bevölkerung lässt sich kaum das Gleiche behaupten. Trotz solcher Mängel ist das BIP seit Jahrzehnten der zentrale Maßstab für wirtschaftliche Entwicklung. Stefan Bergheim, ehemals bei der Deutschen Bank beschäftigt, hat sich zum Ziel gemacht, mit seinem eigens gegründeten Thinktank dem Thema zu widmen.
Bergheim hat einen neuen Indikator entwickelt: den sogenannten Fortschrittsindex. Er enthält die Komponenten Einkommen, Gesundheit, Bildung und Umwelt - dargestellt durch das Nationaleinkommen, die Lebenserwartung Neugeborener, die Schüler- und Studentenquote sowie den "ökologischen Fußabdruck" eines Landes, der den Umgang mit Ressourcen misst. Es ist der erste seiner Art aus Deutschland und zugleich der erste, in dem sowohl das Einkommen als auch Umweltaspekte berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist er in der Methodik vielen bestehenden BIP-Alternativen überlegen. (...)Für Politiker haben Wohlstandsmaße wie der Fortschrittsindex einen einfachen Vorteil gegenüber dem BIP: Sie können damit deutlich besser messen, wie zufrieden die Wähler sind und wie erfolgreich die eigene Politik ist. Bergheims Ansatz verabschiedet sich dabei nicht völlig vom Einkommen als Maß.(...) Das Statistische Bundesamt solle eine Wohlstandsdatenbasis ins Netz stellen, wie es zum Beispiel in Australien üblich ist. Auf kommunaler Ebene sollten zudem dezentrale Initiativen der Wohlfahrtsmessung entstehen – mit einer zentralen Koordinationsstelle, wie es sie etwa in Kanada gibt.

Dienstag, Februar 22, 2011

SPD beendet "Oestrich-Winkel-Umfrage"

Große Teilnehmerzahl / Ergebnisse fließen in politische Arbeit mit ein

Im Rahmen einer an alle Oestrich-Winkeler Haushalte verteilten Umfrage mit Rücksendemöglichkeit und einer parallel im Internet durchgeführten Online-Umfrage hatte die Oestrich-Winkeler SPD seit Weihnachten alle Bürger nach ihrer Meinung zu verschiedenen Sachthemen befragt.

Unter anderem wurde in der Umfrage nach der Kerbeplatzbebauung, der Verkehrssituation, dem städtischen Haushaltswesen, einem Bürgerhaushalt und den Familien- und Freizeitangeboten in der Stadt gefragt. „Die SPD wollte die Meinung der Bürger hören und nicht über ihre Köpfe hinweg entscheiden“, erklärt der SPD-Vorsitzende Carsten Sinß das Ansinnen und zeigt sich aufgrund des nicht erwarteten Rücklaufs von in der Spitze 468 Antworten erfreut und positiv überrascht. Sicherlich kann die Umfrage nicht als repräsentativ gelten, dennoch weist sie aufgrund der hohen Teilnehmerzahl gewisse Tendenzen auf. Die Oestrich-Winkeler SPD möchte diese Ergebnisse daher auch wie angekündigt in ihre politische Arbeit mit einfließen lassen.

 Konkret hatte die Oestrich-Winkeler SPD die Bürger unter anderem nach der geplanten Kerbeplatzbebauung befragt; diese Frage wurde auch von den meisten Umfrageteilnehmern, nämlich 468, beantwortet. 60 Prozent der Teilnehmer stehen einer „großen Lösung“ mit Vollsortimenter skeptisch gegenüber, wohingegen in einer weiteren Frage rund 66 Prozent eine kleinere Variante ohne integrierte Bäckerei- und Metzgereifiliale befürworten. „Hier zeigt sich ein gespaltenes Bild, allerdings mit einer klar ablehnenden Tendenz gegenüber dem geplanten Vollsortimenter, was uns in unserem Ansinnen nach einer kleinen Lösung am Kerbeplatz bestätigt“, so Sinß.

Das sich die meisten Umfrageteilnehmer, nämlich rund 88 Prozent, darin einig sind, dass das Bahnhofsgelände derzeit keinen schönen Anblick bietet und dringend saniert und umgestaltet werden muss, verwundert laut Sinß nicht. Hier will die SPD auch in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit setzen, schließlich sei man bereits in der Vergangenheit gerade in der Bahnhofsfrage immer ein Vorreiter gewesen.
Während rund drei Viertel (74 Prozent) der Umfrageteilnehmer die aktuelle Finanzsituation der Stadt Oestrich-Winkel als Besorgnis erregend bezeichnen, können sich rund 70% vorstellen, mittels eines Bürgerhaushaltes oder vergleichbarer Elemente stärker am Haushaltsgeschehen beteiligt zu werden. „Die SPD hatte sich bereits in der Vergangenheit trotz Gegenwehr in der Stadtverordnetenversammlung für dieses Thema stark gemacht und wird sich auch weiterhin dafür einsetzen“, verspricht Sinß.

In Verkehrsfragen zeigt sich auch in der SPD-Umfrage die gespaltene Meinung der Oestrich-Winkeler Bevölkerung. Zwar unterstützen rund die Hälfte der Umfrageteilnehmer die Umsetzung einer kleinen Verbindungsstraße zwischen Oestrich und Mittelheim, gut ein Drittel lehnt diese aber auch ab und 15 Prozent sind unentschlossen. Auch die Prüfung einer Drehung der Einbahnstraßenregelung zwischen Winkel und Mittelheim hat beinahe so viele Befürworter (47 Prozent) wie Gegner (45 Prozent). „Das bestätigt uns in unserem Ansinnen, diese Themen weiterhin auf der Tagesordnung zu behalten und ergebnisoffen zu prüfen.

Es bestätigt uns aber auch darin, solch elementare Zukunftsthemen zukünftig nicht mehr ohne eine ausreichende Beteiligung der Bürger anzugehen“, ergänzt der SPD-Vorsitzende Sinß.
Erfreulich sei, dass rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer das Freizeitangebot für Familien, Senioren und Jugendliche in Oestrich-Winkel begrüßen. „Diese Qualität möchten wir erhalten und sukzessive weiter ausbauen“, so der SPD-Vorsitzende abschließend.

Montag, Februar 21, 2011

Dieser Schuh...

Heute im Verkehrsfunk auf HR3 aufgeschnappt: "...und zwischen Limburg Nord und Süd liegt immer noch dieser Schuh auf der Fahrbahn."

Sonntag, Februar 20, 2011

"Please hold the line."

Schlechte Beratung in einem Callcenter kann Kunden in die Verzweiflung treiben. Vier Männer aus Belgien haben diesen Spieß umgedreht und einem belgischen Telekommunikationsunternehmen, Mobistar,vor die Einfahrt des Mitarbeiter-Parkhauses einen überdimensionalen Bürocontainer der imaginären Firma BuroContainers gestellt, der die Ein- und Ausfahrt komplett versperrt. Das Sicherheitspersonal von Mobistar wendet sich prompt an die auf dem Container abgedruckte Nummer und andet im BuroContainers-Callcenter – eingerichtet in besagtem Container und besprochen sowie musikalisch unterlegt von den vier jungen Männern...

Samstag, Februar 19, 2011

+++ Eilmeldung +++ Guttenberg toppt Wahlkreisergebnis

Mittlerweile hat der Baron sogar sein eigenes Wahlkreisergebnis aus 2009 getoppt, es steht 72,77% zu 68,10%.

Bildquelle:
GuttenPlag Wiki

Karl-Theo und die Doppelmoral seiner Anhängerschaft

Im Folgenden zitiere ich aus einem Diskussionsthread der CSU-Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär auf deren Pinnwand im Online-Netzwerk "Facebook". Wer sich die dort veröffentlichten Kommentare von überwiegend Anhängern Karl-Theodor zu Guttenbergs durchliest, muss schon einerseits an der kritischen Selbstreflexion manch eines Verfassers zweifeln. Offensichtlich spielt hier aber auch eine Menge Enttäuschung der Anhängerschaft mit hinein, die nun quasi hilflos miterleben muss, wie das hochgejubelte Idol der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit von den ach so bösen Medien urplötzlich vom Sockel gerissen wird. Man darf aber auch nicht die Doppelmoral vernachlässigen, die hier offenkundig Anwendung findet. Zur Erläuterung dessen möge man sich beim Lesen dieses Threads einfach durchweg die Frage stellen, ob die Verfasser der im folgenden aufgelisteten Kommentare auch so argumentiert hätten, wenn an der Stelle von Herrn zu Guttenberg zum Beispiel ein hoher Mandats-/Funktionsträger von SPD, Linkspartei oder anderen betroffen wäre. In diesem Sinne: Viel Spaß beim (kritischen) Lesen...


Dorothee Bär Mal ganz ehrlich: Ein ZDF Spezial zu KT?!? Das ist ja wohl mehr als übertrieben!!!
Er hat sich erklärt, er klärt die Vorwürfe mit der Uni und er verbessert die Fehler!
Das muß ja wohl auch reichen. Diese Hetzjagd widert mich an!
Freitag um 19:25 via iPhone •

NAME hab auch mal ne diss (selber) geschrieben; das muss schon ordentlich dabei zugehn - man muss das ja auch nicht machen.
Freitag um 19:56

NAME ‎@NAME : wenn deutsche soldaten am hindukusch fallen, die sie und ich mit unserer bundestagswahlstimme an den hindukusch geschickt haben (sie wählen nicht die linke, right?), dann hat uns das zu interessieren und zu erschüttern. wir s...ind verantwortlich für die männer und frauen in afghanistan. und auch jene medienvertreter, die heute eine völlig falsche schwerpunktsetzung vorgenommen haben: rtl degradiert afghanistan zur randmeldung, das zdf ebenso.
mal nebenbei: die ganze diskussion geht am gerechtigkeitsempfinden der bevölkerungsmehrheit vorbei. wer nicht selbst einen akademischen abschluss hat, kann die debatte nur sehr schwer nachvollziehen.Mehr anzeigen
Freitag um 19:57

NAME ‎@NAME Guttenbergs heutige Krisen-PR war ja wohl ziemlich für'n Arsch sage ich mal auf Deutsch. Wer auf diese dumme Idee kam, gehört sofort gefeuert! Peinlich peinlich...
Freitag um 19:59

NAME ‎@NAME : Doktorarbeit hin oder her - tote Soldaten sind doch wohl von der Wertung her deutlich höher als eine Diskussion um Fußnoten. Dasselbe gilt auch für die Wertigkeit der Unruhen in den arabischen Ländern. Sorry-aber gerade von öffentl...ich-rechtlichen erwarte ich da ordentlichen Journalismus und nur darum geht es.
...und für Mord/Totschlag oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit gibt es sowohl in Den Haag in der Schule Knast, oder? WERTE VERMITTELN und WERTE EINSTUFEN!!!Mehr anzeigen
Freitag um 20:00

NAME Mal ganz ehrlich: Wie bekommt man bei dem Thema ein "Spezial" hin? Haben die alle zwei Minuten das vorgesagte noch mal wiederholt, das kenn ich von der RTL-Gruppe, aber deren Zuschauer vergessen wohl auch gerne mal worum es eigentlich vor zwei Minuten noch ging...
Freitag um 20:00

NAME ‎.... Eins hab ich noch vergessen: wenn man die Opposition fragen würde, müssten gleich auch die Verantwortlichen den Hut nehmen, die die DrArbeit von KT beurteilt haben und den Dr Titel an KT verliehen haben.
Freitag um 20:01

NAME Der Auftritt von Trittin im ZDF war überflüssig und dessen Inszenierung mit "Ehrenwort".
Freitag um 20:01

NAME ‎@NAME : Es geht nicht darum, das eine oder das andere höher zu bewerten. Da die Doktorarbeit vor der Aktivität als Verteidigungsminister erstellt wurde, sollten beide Bereiche auch getrennt beachtet und bewertet werden. Eine Spezial-Sendung beim ZDF, weil KTG seit Monaten laut Umfragen der absoluter Topstar der Bundesregierung ist.
Freitag um 20:06

NAME ‎@NAME : nicht nur Herr Trittin hat heute überflüssiges von sich gegeben. Freiheit und allgemeine Pressefreiheit sollten gerade in solchen Diskussionen auch ihre Countenance bewahren. Das wird gerade jetzt deutlich verfehlt. Umso erfreulicher, dass 80% der Befragten bei ntv nach wie vor hinter KT stehen!
Freitag um 20:12

NAME ‎@NAME : Ich finde schon das ein Menschenleben auf jeden Fall mehr Wert hat. Aber so wie ich das sehe tut das unserem Verteidigungsminister überhaupt nicht schaden.
@Doro: Schöne Grüße an KT: Halte den Kurs, die Mehrheit steht hinter Dir!!!
Freitag um 20:18

NAME KT hätte einfach mal betrunken den Straßenverkehr gefährden sollen, dafür wird man heute nicht bestraft sondern ausgezeichnet...
Freitag um 20:18

NAME Hetzjagd ist der richtige Ausdruck !
Sogar FOCUS verweigerte meinen Leserkommentar.
Also mache ich auf meiner FB - Seite weiter .......
Freitag um 20:19

NAME da will doch nur einer an seinem Lack kratzen, auch mich widert das an
Freitag um 20:23

NAME was will man von dieser linken Presse denn anders erwarten
Freitag um 20:28

NAME Diese Sendung ist mehr als provokativ. Bist Du nicht in diesem Medienrat bei den Öffentl. Rechten? Könnt Ihr da nichts dagegen unternehmen, sind schl. Steuergelder. Gruß aus der CSU Bad Abbach
Freitag um 20:44

NAME C´est la vie! Wenn man sich für die Politik und damit für die Öffentlichkeit entscheidet, sollte eine saubere "Weste" haben! Doch auch Sie Frau Bär "hetzen" ein wenig gegen die anderen Parteien. Schlimm ist es jedoc, das die Medien "hire and fire" so gekonnt beherrschen, denn grundsätzlich ist KT eine angenehme Persönlichkeit.
Freitag um 20:47

NAME Warum soll eine Staatssekretärin nicht etwas gegen andere Parteien hetzen. Dann wäre sie auf dem Posten verkehrt
Freitag um 20:51

NAME Der Mann war an der Front und hat vorgestern sein Leben riskiert. Wo waren da die Buchstabenkrieger? Das ist keine politische Opposition mehr, das ist Geheimdienstaetigkeit nach uebelster Stasimanier. Bald heisst die nächste Sensationsmeldung: "Minister zu Guttenberg benutzt Klopapier!!" Der Mann arbeitet für Deutschland. Vergesst nicht unsere Soldaten im Einsatz. Die haben diese Prioritäten nicht verdient.
Freitag um 21:04

NAME Die böse "Opposition", das sind FAZ, SZ, Focus, Stern, ARD-Hauptstadtstudio, ZDF Heute etc. und mittlerweile in Teilen sogar die BILD ... Wäre ein Joschka Fischer betroffen gewesen, hätte die CSU sich natürlich schützend hinter ihn gestellt. Gleiches Recht für alle!
Freitag um 21:10

NAME Meint man mit „Selbstüberschätzung“ eine Überbewertung eigenen Könnens, so zielen Hochmut und Arroganz auf soziale Distanz. In Haltung und Umgangsform werden sie durch Anstand und Höflichkeit gezügelt. Den Hochmut begünstigende Ursachen sin...d Eitelkeit und Narzissmus.
Dünkel dagegen soll insgeheim gefühlte Leere kompensieren und wird als Anmaßung empfunden. Tölpelhafter Dünkel macht seinen Träger zum Schnösel.
aus http://de.wikipedia.org/wiki/Hochmut
kommt vor dem Fall
p.s. mich würde eher interesieren wie viel eigene Leute da am Stuhl mitsägenMehr anzeigen
Freitag um 21:14

NAME Wer beim Abi betrügt, der fliegt doch auch raus! Zu Fehlern muss Mann stehen und die Konsequenzen sind ja auch klar!
Freitag um 21:37

NAME http://www.facebook.com/quistoz/posts/143461825718168?ref=notif&notif_t=share_reply#!/ProGuttenberg
Freitag um 21:41

NAME ‎@NAME : Hier geht es um einen Richtungsweisenden, zuverlässigen und trotz der hier diskutierten Nachlässigkeit vertrauensvollen Politiker, welcher einige Fußnoten vergessen hat. Die kontrollierende Prüfungskommission hat also ebenso in Ihrem Kontrollwerk versagt. Es geht hier nicht um einen Spickzettelbetrüger beim Abitur der erwischt wird, auch nicht um eine Spendengeldaffäre, oder eine Steuerhinterziehung, welche schon andere Politiker überlebt haben.
Freitag um 22:57

NAME Achje. Würde herauskommen, dass Gysi oder Lötzsch so kreativ bei ihren Doktorarbeiten waren, dann wäre aber was los.
Gestern um 00:24

NAME Echt ein Witz! Alle, die schon lange versuchen Guttenberg mies zu machen, sind natürlich total empört! Und die lieben Medien haben nix besseres zu tun als das ganze aufzubauschen um damit Quote zu machen! Das geht mir bloß noch auf die Nerven!!!
Gestern um 03:28

NAME Und er hat die Medien schön an der Nase rumgeführt...Klasse! Gibt es in Deutschland nichts Wichtigeres als einen beliebten und fleissig arbeitenden Mann hinzuhängen?! Jeder sollte sich schähmen der in dieses Horn mit hinein bläst. KT bleibt für mich einer der wahrhaftesten Männer in der deutschen Politikszene...weiter so KT!
Gestern um 07:50

NAME Alle diejenigen, die nicht wissen, was hinter einer Doktorarbeit wirklich für eine Leistung steckt - KT bekam sein summa cum laude für die nicht gekennzeichneten Zitate aus z.B. der FAZ, sondern für die wissenschaftliche Gesamtleistung - sollten sich zurück halten.
Man sollte auch bedenken: Endlich hat Deutschland einen Verteidigungsminister, der im Ausland respektiert und geachtet ist. Viele scheinen gewillt zu sein, ihn zu demontieren. Das verbessert unseren Stand und unser Gewicht insbesondere bei den laufenden Militärmaßnahmen nicht gerade.
Vielleicht sollte man Neid, Missgunst und politische Oppositionshäme unter dem Gesichtspunkt zurückstellen, um Deutschlands internationalem Ansehen mit solchen Vorverurteilungen nichtt noch mehr zu schaden!Mehr anzeigen
Gestern um 08:51

NAME Dorothee, da bin ich völlig deiner Meinung! Das Niveau des öffentlich rechtlichen Fernsehens, das ja wir alle bezahlen, sinkt immer tiefer. Dem ZDF scheinen die vermeintlichen und noch unbewerteten Fehler der Docktorarbeit wichtiger zu sein als drei tote Soldaten in Afghanistan, die nur in Kurznachrichten erwähnt wurden. Schade!
Gestern um 09:41

NAME Bei allem, was der Mann vielleicht (!) richtig gemacht hat, bei der Wahl seines Ghostwriters für die Dissertation hat er ins Klo gegriffen. Die Herrschaften von Guttenplag haben sich einen engen Zeitplan gesetzt, damit die Dokumentation der... Plagiat-Seiten möglichst bis morgen abend vollständig ist. Zur Zeit steht der Zähler auf nur 175 Seiten, auf denen Plagiate erscheinen. Es wird wirklich Zeit, dass Deutschland wieder zu wichtigen Themen zurückkehrt. Den Doktortitel hat der Mann schon abgelegt -und wie der Augenschein ergibt, wird die Universität ihm in dieser Einschätzung folgen. Jetzt soll er noch das Amt abgeben. Dann kann er auch wieder ordentliche Politik machen, ohne dass man ihm von links und rechts und aus den eigenen Reihen ans Bein pinkeln kann.Mehr anzeigen
Gestern um 10:06

NAME ‎@NAME : nein, es geht einfach um die Vorbildfunktion und die Frage der Entwertung wissenschaftlicher Arbeiten!
Gestern um 10:15 • 2 PersonenWird geladen ...

NAME Hetzjagd ... werte Frau Bär, nehmen Sie mal die Fakten zur Kenntnis. Die Zahl der Seiten, die belegen, dass Herr zu Guttenberg wörtlich abgekupfert hat, nimmt stündlich zu. Heute gegen 9 Uhr waren es laut Tagesschau 76 Seiten, inzwischen is...t von 111 Seiten die Rede. Spiegel online schreibt, dass Herr zu Guttenberg sogar den Bundestagsdienst übernommen hat ohne es kenntlich zu machen. Mit anderen Worten: Auf Steuerzahlerkosten hat er seine Dissertation offenbar aufgehübscht. Klar, dass die Union Angst hat, Ihren Hoffnungsträger zu verlieren. Aber die Enttarnungen haben nix mit einer Hetzjagd zu tun, das ist gelebte Demokratie.Mehr anzeigen
Gestern um 11:02

NAME Wenn Fußnoten in einer Dissertation wichtiger sind, als drei tote deutsche Soldaten in Afghanistan, dann läuft in unserem Lam irgendwas ganz schön schief!
Gestern um 11:10

NAME KT is the man. Dieses Brimborium um seinen Doktortitel interessiert mich nicht. Wieveile Doktoren gibt es , die für seinen Posten nicht geeignet wären.
Gestern um 11:42

NAME Er ist unser oberste Soldat und Vorbild für die Truppe . Also soll er sich denn Vorwürfen stellen und kämpfen wie ein Mann
Gestern um 12:03

NAME Wer sich mal selbst ein erstes Bild machen möchte, schaue hier: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate
Selbst wenn ich von den Fundstücken 50 % abziehe, die dann doch richtig belegt sind oder in das Wiki eingeschmugelt wurden ...
Gestern um 12:05

NAME Man sollte auch mal nachfragen, wofür Prof. Häberle überhaupt den Bayerischen Verdienstorden bekommen hat? Bei soviel Fehlern scheint er die Dissertation ja nicht gelesen zu haben.
Gestern um 12:09

NAME ‎@NAME . Es sind keine Fehler. Es sind nicht ausgewiesene Zitate/Übernahmen. Wenn jetzt auch noch Fehler kopiert worden wären, wäre es ja noch dämlicher.
vor 23 Stunden

NAME http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_045, Verfassung mit 3s. Das sind die Studenten, die zu faul sind, ihre Arbeit auch mal selbst zu lesen. Ich bin fassungslos.
vor 23 Stunden

NAME ‎@NAME : Es geht hier nicht um Fußnoten. Es geht darum, dass ein Minister, der Werte immer ganz hoch hält sich am geistigen Eigentum anderer vergreift. Inzwischen ist die Seitenzahl, auf denen es abgekupferte Stellen geben soll, auf 247 angewachsen.
vor 21 Stunden

NAME Es ist keine Hetzjagd, wenn jemand darauf hinweist, dass in einer Dissertation möglicherweise die Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens nicht eingehalten wurden. Auch ein hochrangiger Politiker muss sich daran halten.
Auch ich bin auf ...die Prüfung durch die Uni Bayreuth gespannt.Mehr anzeigen
vor 21 Stunden

NAME Neid, Missgunst und immer wieder drauf, es ist genug! Diese Jagd auf KT ist eine einzigartige Hetzkampagne. Haben wir nicht andere Probleme und Herausforderungen die zu bewältigen sind?
vor 20 Stunden • 3 PersonenWird geladen ...

NAME Diese Hetz Jagd soll doch jetzt mal ein ende habe was soll das nur?
vor 19 Stunden

NAME Das finde ich auch, dass es nur Neid ist. Es ist eine richtige Hetzjagd, wie im Mittelalter. Ich finde die Doktorarbeit hat nichts mit seinem
Ministeramt zu tun. Wäre er nicht der erfolgreiche CSU Minister würde
niemand in seiner Doktorarbe...i nachschauen bzw. in der Vergangen heit
rumspionieren.Mehr anzeigen
vor 19 Stunden

NAME Ich glaube, viele der oben genannten Kommentatoren sollen im nächsten Semester mal ein Seminar über Wissenschaft und Ethik besuchen.
vor 18 Stunden

NAME ist doch klar wenn jemand mechtig ist, dann werden immer was gefunden womit man einen fertig machen kann. im fall KT ist gerade das Dr. titel.
vor 25 Minuten

Freitag, Februar 18, 2011

Donnerstag, Februar 17, 2011

Was haben Silvio und Karl-Theodor gemeinsam?

"Berlusconi gibt sich gelassen vor Sex-Prozess. 'Ich mache mir überhaupt keine Sorgen'. (...)"
RP Online vom 16.02.2011

"Guttenberg weist Plagiatsvorwurf als 'abstrus' zurück. Der Verteidigungsminister gibt sich gelassen ob der Vorwürfe, er habe für seine Dissertation abgeschrieben." (...)
Zeit Online vom 16.02.2011

Mittwoch, Februar 16, 2011

TV-Programm vom Donnerstag, den 16. Februar 1984

So war das also vor genau 27 Jahren im TV...aber immerhin war um 0.38 Uhr, meinem Geburtstermin, die Glotze noch schwarz :-) (Quelle: hier aufgeschnappt)


Vormittagsprogramm von ARD und ZDF

(heute nur über das ZDF zu empfangen)

10.00 heute
10.03 b/w Lemkes sel. Witwe
11.40 Ich war Playmate des Monats
12.25 Don Xavier - das soll unser Pfarrer sein?
12.55 Presseschau
13.00 Tagesschau
13.15 Videotext
(bis 13:30 Uhr)


ARD Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands

08.50 Olympische Winterspiele: Sarajevo heute
08.55 Ski nordisch
09.25 Eisschnelllauf
11.50 Ski alpin
15.40 Videotext für alle
16.00 Tagesschau
16.10 Zum Beispiel: Michael Werner
16.55 Olympische Winterspiele

West
18.30 WWF-Programm

Nord
18.30 Landesprogramme

Bremen
18.30 Buten & binnen

Südwest
18.30 Abendschau

Hessen
18.30 Nachrichten aus Hessen
19.00 ARD-Olympia-Studio, Zusammenfassung vom Tage
20.00 Tagesschau
20.15 Der 7. Sinn
20.18 Die spanische Krankheit, Hintergründe der Speiseöl-Vergiftung
21.00 Olympische Winterspiele
23.00 Tagesthemen
23.30 Fleur Lafontaine
01.25 Tagesschau
01.30 Sendeschluss

Zweites Deutsches Fernsehen
15.40 Videotext für alle
15.57 Programmservice
16.00 heute
16.04 Religionen, 5teilige Reihe
16.34 heute-Schlagzeilen
16.35 Kuschelbären, 13teilige Puppentrickserie
17.00 heue / Aus den Ländern
17.15 Tele-Illustrierte, Zu Gast: Nicolas de Angelis
17.50 Flohmarkt, 21teilige Serie
18.15 heute-Schlagzeilen
18.20 Mann, halt die Luft an!, 20teilige englische Serie mit David Jason
18.45 Werbefernsehen
18.57 Programmservice
19.00 heute
19.30 Günter Pfitzmann: Lach mal wieder
20.30 Die unglaubliche Show
21.00 Aus Forschung und Technik
21.45 heute-journal
22.05 5 nach 10
23.35 (ca.) heute
23.40 (ca.) Sendeschluss

DRITTES PROGRAMM

WEST 3
08.00 Gymnastik
08.10 Schulfernsehen
09.25 Die Sendung mit der Maus
(bis 09:55 Uhr)
10.40 Schulfernsehen
(bis 13:00 Uhr)
17.00 Schulfernsehen
18.00 Telekolleg, Physik, Elektrizität und Magnetismus (46)
18.30 Die Sendung mit der Maus (Wh.)
19.00 Aktuelle Stunde
20.00 Tagesschau
20.15 b/w Der gläserne Schlüssel
21.35 Demnächst...Interview mit Yilmaz Güney zum Film "Lebensangst" am 18.02.1984 um 22:30 Uhr
22.15 Robert Ashley: "Perfect Lives"
23.00 Kino '84, Filmmagazin
23.45 Letzte Nachrichten

NORD 3
08.45 Aerobic - Fitness mit Vernunft (6), Das Herz muss kräftig pumpen
09.00 Schulfernsehen
16.30 Schulfernsehen
18.00 Die Sendung mit der Maus
18.30 Schach für jedermann, Zug um Zug zum Turmdiplom (6)
18.45 Film als Hobby (6)
19.15 Engini, Feuertänzer auf der Gazelle-Halbinsel in Neuguinea
20.00 Tagesschau
20.15 Außer Rand und Band
21.27 Kurznachrichten
21.45 Kultur aktuell: Film
22.15 Gäste aus Polen: Die Gruppe "VOX"
22.45 Letzte Nachrichten

SÜDWEST 3
08.20 Schulfernsehen
17.25 Schulfernsehen
18.00 Die Sendung mit der Maus
18.30 Telekolleg, Physik (46) Elektrische Schaltung
19.00 Regionalprogramme
19.25 Nachrichten
19.30 Die Diamantenlady
21.00 Zwischen Flucht und Verantwortung (1)
21.45 für Baden-Württemberg: Ravensburger Moritzheater
22.00 ...und plötzlich in der großen Politik
22.45 Streiflicht
21.45 für Rheinland-Pfalz: Die Generalversammlung
22.30 Landtag aktuell
23.00 Sendeschluss
21.45 für das Saarland: TV-Club Saar 3
22.30 Sendeschluss

HESSEN 3
08.05 Schulfernsehen
17.30 Christsein im Alltag (5)
18.00 Die Sendung mit der Maus
18.30 Sie kam aus dem All (4)
18.55 Die Abenteuer der Maus auf dem Mars
19.00 Der Meisterdieb
20.30 Kultur - aktuell in Hessen
21.20 Das Bild der Woche: "Weibliches Bildnis" von Bartholomeo da Venezia
21.30 Drei aktuell
21.45 Blickpunkt Ausland: Das Feuerkreuz von Texas, Flüchtlinge in den USA
22.30 Janosik, Held der Berge (7)
23.15 Sendeschluss

RTL PLUS
17.27 Gewinn zu Beginn
17.30 Löwenjagd, RTL-Hitparade mit Viktor Worms
18.25 Regional 7
18.45 Typisch RTL (1)
18.53 7 vor 7 - Newsshow
19.15 Typisch RTL (2)
19.20 Die Abenteuer des Chevaliers de Recci (5)
19.56 Typisch RTL (3)
20.30 Von Django - mit den besten Empfehlungen
22.10 News und Wetter
22.20 Horoskop
22.25 Betthupferl
22.30 Sendeschluss

Dienstag, Februar 15, 2011

Don't drink and film!

Der Kurzfilm „That’s Life“ von Martin Andersen zeigt das Nach-Hause-Kommen eines jungen Mannes im...benennen wir es beim Namen: Vollsuff. Und das mal ganz authentisch in der Ich-Perspektive. Aber seid gewarnt: alle, die sowas noch nie mitbekommen oder selbst erlebt haben, wird das eher schockieren…

Montag, Februar 14, 2011

Die Erde bebt

Die Erde bebt...aber einen all zu großen Unterschied zu einem mittelschweren Güterzug auf der Bahnstrecke konnte ich jetzt auch nicht vernehmen -.-.

Samstag, Februar 12, 2011

Die Plakate stehen

Mit einem hoch motivierten Team waren über 120 Plakatständer in weniger als zwei Stunden gesäubert, repariert und neu plakatiert. Der Wahlkampf kann kommen...

Donnerstag, Februar 10, 2011

Aufruf für die Freiheit der Inhaftierten in Weißrussland

Nicht vergessen: Auch wenn die Welt hoffentlich bald ein undemokratisches Regime weniger hat (Ägypten), sitzen woanders immer noch Menschen in Haft, die für genau diese demokratischen Rechte gekämpft haben (Weißrussland). Die Jusos Hessen-Süd unterstützen mit gestrigem Beschluss daher den Aufruf "Freiheit für die Inhaftierten in Weißrussland":
Mit diesem Appell fordern wir den Präsidenten der Republik Weißrussland, Alexander Lukaschenko, dringend und mit großer Sorge auf:
Lassen Sie alle nach den Präsidentschaftswahlen am 19. Dezember in Weißrussland Inhaftierten frei – ohne Bedingungen und mit sofortiger Wirkung!
Die Inhaftierung ist ein schwerwiegender Verstoß gegen grundlegende Menschenrechte, vor allem die Meinungs- und Versammlungsfreiheit und das Recht auf einen fairen Prozess.
Zudem fordern wir: Gewähren Sie als eine unmittelbare humanitäre Geste Ärzten, Anwälten und den Familienangehörigen Zugang zu den Inhaftierten!
Wir sind in großer Sorge um den Gesundheitszustand und das Leben der Inhaftierten. Wie wir appellieren weltweit an Sie viele Menschen, Gruppen und Organisationen der Zivilgesellschaft, Parlamente, Regierungen bis hin zur Europäischen Union und den Vereinten Nationen. Es ist ein Appell im Namen der Freiheit, Demokratie und der Menschrechte, die universell und unteilbar sind. Und es ist ein Appell im Namen der Menschlichkeit.
Lassen Sie die Inhaftierten frei!

Mittwoch, Februar 09, 2011

Schloss Johannisberg

Bei blendendem Wetter lud das altehrwürdige Schloss Johannisberg, heute ein traditionsreiches Weingut mit gleichnamiger Weinlage und u.a. Spielstätte für das Rheingau Musik Festival, zu einer kleinen Visite ein und bot einen grandiosen Ausblick über Geisenheim sowie Teile des vorderen und mittleren Rheingaus.

Dienstag, Februar 08, 2011

Handlungsfähiges Hessen: Gegen die Schuldenbremse

Anschauliches Video der "Plattform handlungsfähiges Hessen", die sich als offene Plattform gegen die Aufnahme einer Schuldenbremse in die Hessische Verfassung versteht.

Als breiter zivilgesellschaftlicher und gewerkschaftlicher Zusammenschluss verschiedener Organisationen möchte sie im Vorfeld der Volksabstimmung am 27. März 2011 ihre Position „Nein zur Schuldenbremse" offensiv und lautstark vertreten.


Montag, Februar 07, 2011

Couch Kultur by google

Google hat am 1. Februar sein "Art Project" gestartet, einen virtuellen Rundgang durch 17 bedeutende Museen verschiedener Länder. Der Dienst lässt den Besucher ähnlich wie in Street View durch die Gänge etwa der Berliner Nationalgalerie, des Amsterdamer Rijksmuseums oder das New Yorker Museum of Modern Art spazieren. Besondere Sehenswürdigkeiten können über eine Auswahl direkt angesteuert und vergrößert werden, jedes Bild habe damit etwa sieben Milliarden Pixel, was es erlaube, Pinselführung und Patina zu erkennen. Wer will, kann sich seine Favoriten in einer persönlichen Liste zusammenstellen.

Fazit: Auch der größte Zoom auf den kleinsten Pixel ersetzt natürlich nie einen realen Besuch, aber schlecht finden kann man das eigentlich nicht.


Sonntag, Februar 06, 2011

Ansichtskarten "Leben in Oestrich-Winkel"

Unter dem Motto "Leben in Oestrich-Winkel" hat sich die Oestrich-Winkeler SPD vier besonders schöne Orte in Oestrich-Winkel ausgesucht und auf Ansichtskarten veröffentlicht. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, die schönen Seiten unserer Stadt hervorzuheben.