Donnerstag, Februar 10, 2011

Aufruf für die Freiheit der Inhaftierten in Weißrussland

Nicht vergessen: Auch wenn die Welt hoffentlich bald ein undemokratisches Regime weniger hat (Ägypten), sitzen woanders immer noch Menschen in Haft, die für genau diese demokratischen Rechte gekämpft haben (Weißrussland). Die Jusos Hessen-Süd unterstützen mit gestrigem Beschluss daher den Aufruf "Freiheit für die Inhaftierten in Weißrussland":
Mit diesem Appell fordern wir den Präsidenten der Republik Weißrussland, Alexander Lukaschenko, dringend und mit großer Sorge auf:
Lassen Sie alle nach den Präsidentschaftswahlen am 19. Dezember in Weißrussland Inhaftierten frei – ohne Bedingungen und mit sofortiger Wirkung!
Die Inhaftierung ist ein schwerwiegender Verstoß gegen grundlegende Menschenrechte, vor allem die Meinungs- und Versammlungsfreiheit und das Recht auf einen fairen Prozess.
Zudem fordern wir: Gewähren Sie als eine unmittelbare humanitäre Geste Ärzten, Anwälten und den Familienangehörigen Zugang zu den Inhaftierten!
Wir sind in großer Sorge um den Gesundheitszustand und das Leben der Inhaftierten. Wie wir appellieren weltweit an Sie viele Menschen, Gruppen und Organisationen der Zivilgesellschaft, Parlamente, Regierungen bis hin zur Europäischen Union und den Vereinten Nationen. Es ist ein Appell im Namen der Freiheit, Demokratie und der Menschrechte, die universell und unteilbar sind. Und es ist ein Appell im Namen der Menschlichkeit.
Lassen Sie die Inhaftierten frei!

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