Sonntag, Juli 31, 2011

Mein neues iPhone

Wenn Du kein iPhone hast, dann hast Du kein iPhone (2-dimensionaler denn je). :-)

Samstag, Juli 30, 2011

CSD 2011: Einigkeit und Recht und Gleichheit

Auch dieses Jahr waren Jusos und Schwusos wieder mit einem Wagen 1,2 auf der Christopher-Street-Day-Parade in Frankfurt vertreten, auf der unter den vielen Tausend Besuchern auch der ein oder andere herausstechende Teilnehmer 1,2,3 für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgendern in guter Feierlaune demonstrierten.


Einigkeit und Recht und Gleichheit – Jusos und Schwusos rufen zu CSD auf
In der kommenden Woche findet am 30. Juli der diesjährige Christopher-Street-Day (CSD) in Frankfurt statt. Auch in diesem Jahr beteiligten sich die südhessischen Jusos gemeinsam mit dem Arbeitskreis Lesben und Schwule (Schwusos) in der SPD mit einem eigenen SPD-Wagen an der Parade für die Rechte von Schwulen und Lesben. „Wir möchten damit ein Zeichen für die Solidarität mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender setzen“, erklären die Vorsitzenden der Schwusos, Ansgar Dittmar, und der südhessischen Juso, Carsten Sinß.
Das Motto der diesjährigen CSD-Parade, die ab 12 Uhr am Frankfurter Römer startet, lautet "Einigkeit und Recht auf Gleichheit – Artikel 3 jetzt!". Die Forderung nach Ergänzung des Art. 3 GG um die "sexuelle Identität" ist eine wesentliche Forderung der SPD.
Über 40 Jahre nach dem ersten Aufstand von schwulen Männern gegen gewaltsame Polizeirazzien ist der CSD eine traditionelle Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben geworden, die bunt, schrill und laut ist. „Der CSD ist ein fester Bestandteil im gesellschaftlichen Leben einer Metropole wie Frankfurt. Hier kommen nicht nur Schwule und Lesben der Region zusammen, sondern auch viele heterosexuelle Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgen das bunte Treiben während der Parade oder feiern gemeinsam rund um die Konstablerwache“, so Sinß und Dittmar weiter.
Allerdings sei der Tag auch weiterhin ein Zeichen, für den Kampf für Gleichberechtigung. „Homophobie und Intoleranz herrschen immer noch vor in Deutschland. Homosexualität ist nicht zu der Normalität geworden, wie wir es uns wünschen und zum Teil in den Medien vorgegaukelt wird“, stellen Sinß und Dittmar fest.

Als besonders Highlight vergeben die Jusos zwei Plätze auf dem Sozialdemokratischen Wagen, der auf der Parade mitfahren wird. Interessierte können sich unter buero@jusos-hessensued.de per Email melden und sollten kurz dazuschreiben, warum sie unbedingt auf dem Wagen dabei sein möchten. Die Gewinner werden ebenso per Mail benachrichtigt.

Freitag, Juli 29, 2011

Berlin verstehen.


Großes Lob für die Berliner SPD und ihren Claim zur Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2011. Plakate machen ja bekanntlicherweise nur einen kleinen Teil des ganzen aus, aber diesen kleinen Teil dürfte sich die SPD um ihren Spitzenmann, den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, gesichert haben. Nicht nur die Botschaft ("Berlin verstehen.") ist so simpel wie authentisch und abgrenzend zu den politischen Mitbewerbern, auch die Motive sind ansprechend und modern, das Layout/die Farbe passen zum Spitzenkandidat und einer modernen Großstadtpartei. Und mit jedem Tag, wo die Leute merken, dass die Wiederwahl "ihres" Stadtoberhauptes näher rückt und auf den Plakaten der Mitbewerber eine Renate Künast, ein Frank Henkel oder ein Frank Wolf (die FDP wird hier bewusst gar nicht erst mehr aufgeführt) sie anlacht, wird sich der Vorsprung der SPD auch noch ausbauen.

Donnerstag, Juli 28, 2011

Kicker Managerspiel 2011/12

Mein Team steht:



Tor

Fährmann
Schalke
2,3 Mio


Abwehr

Butscher
Freiburg
1,8 Mio

Boulahrouz
Stuttgart
1,4 Mio

Naldo
Bremen
2,0 Mio


Mittelfeld

Feulner
Nürnberg
1,8 Mio

Jarolim
HSV
2,2 Mio

Draxler
Schalke
1,5 Mio

Ochs
Wolfsburg
2,8 Mio

Salihamidzic
Wolfsburg
2,0 Mio


Sturm

Schieber
Stuttgart
2,4 Mio

Guerrero
HSV
3,0 Mio


Bank
Wetklo (Tor)
Mainz
1,8 Mio

Simunek (Abwehr)
Kaiserslautern
1,0 Mio

Matip (Mittelfeld)
Schalke
2,0 Mio

Idrissou (Sturm)
Mönchengladbach
2,0 Mio

Dienstag, Juli 26, 2011

Cyber-Attacke auf die Uni Mainz

Sache gibt's, dabei ist ja nicht mal der 1. April... :O

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen, Kommilitoninnen und Kommilitonen,
am vergangenen Freitag (21.07.11) wurde im Namen unserer Universität eine gefälschte Pressemeldung verbreitet, die den Ausstieg der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aus dem Antragsverfahren der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mitteilt und mich persönlich wörtlich zitiert mit einer vernichtenden Einschätzung der Initiative und ihrer Auswirkungen auf die deutschen Universitäten. Es wurde ferner behauptet, unsere Universität würde gemeinsam mit der Universität Trier und der Landesregierung eine Gegeninitiative (Abkürzung „INIT“) ins Leben rufen, die statt der Förderung der Exzellenz der der Breite verpflichtet sei. Die Pressemeldung wurde von der „Mainzer Rheinzeitung“ ungeprüft übernommen, und am Samstag erschien ein entsprechender Artikel in der Mainzer Ausgabe der Zeitung. Alle Behauptungen der Pressemitteilung – und infolgedessen auch des Zeitungsartikels – inklusive der Zitate meiner Person sowie unserer Vizepräsidentin Dreyer entbehren jeder sachlichen Grundlage. Wir haben Strafanzeige erstattet, und mittlerweile sind die zuständigen Justizbehörden mit der Angelegenheit befasst.
Nur kurz nach der Veröffentlichung dieser „Pressemeldung“ erschien eine Stellungnahme unseres AStA, in der sich die Studierendenvertretung mit großem Bedauern zu unserer vermeintlichen Entscheidung äußert; diese Meldung erschien auch auf der Homepage des AStA. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass auch diese Meldung eine Fälschung war. Der AStA-Vorstand ist in enger Abstimmung mit uns dabei, auch diese Angelegenheit aufzuklären.
Wir führen an der Universität seit Monaten einen sehr offenen und ehrlichen Diskurs darüber, wo wir stehen und was wir tun müssen, damit die Exzellenzinitiative zu einem Erfolg für die gesamte Universität wird. Ich spreche für alle Mitglieder der Hochschulleitung, wenn ich sage, dass uns die ehrliche und breite Auseinandersetzung mit dem von uns erarbeiteten Zukunftskonzept der JGU sehr wichtig ist.
Eine offene und ehrliche Diskussion gehört zum Wesen der Universität. Hingegen haben die Erfindung falscher Tatsachen und ein bewusst falsches Zitieren, wie in der gefälschten „Pressemitteilung" geschehen, nichts mit dem Wesen der Universität und der an ihr praktizierten wissenschaftlichen Ehrlichkeit zu tun.
Es ist mir wichtig, Sie über diese Angelegenheit persönlich zu informieren. Lassen Sie uns gemeinsam den begonnenen Diskurs weiter führen, um ein Konzept zu entwickeln, das die gesamte Universität mitnimmt.
Gerne möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten für Ihre tatkräftige Unterstützung in den vergangenen Wochen und Monaten bedanken: Ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, positiv fortzusetzen was wir gemeinschaftlich für unsere Universität erarbeiten wollen. Darauf freue ich mich, und ich bin sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
G. Krausch

*******************************
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident
Forum universitatis 2
55099 Mainz



Cyberkriminelle sabotieren AStA-Homepage
Falsche Pressemitteilung sorgt für Verwirrung
Am Wochenende haben Unbekannte Zugriff auf die Homepage des AStA der Uni Mainz sowie den email-Account des Pressereferats erlangt und eine falsche Pressemitteilung veröffentlicht. Inhalt dieser an zahlreichen inhaltlichen und sprachlichen Fehler leidenden Mitteilung war eine scharfe Kritik des falsch benannten AStA-Vorsitzenden an dem unterstellten Beschluss der Universitätsleitung, aus der Exzellenzinitiative auszusteigen.
Tatsächlich ist ein solcher Beschluss nie gefasst worden. Eine Pressemitteilung von der Pressestelle der Universität vom Freitag, die auf eine solche Entscheidung des Präsidenten der Uni Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, Bezug nimmt, stellt sich ebenso als Fälschung dar. Darin war der Rückzug der Universität mit dem Argument begründet, es werde ein „ruinöser Wettbewerb“ zwischen den Universitäten gefördert. Des Weiteren bezeichnet der AStA in der Falschmeldung den Austritt aus der Exzellenzinitiative als Erfolg linksextremer Lobbyarbeit. Demgegenüber hätten die Studierenden in der Wahl zum Studierendenparlament ein klares „Ja“ zur Exzellenzinitiative geäußert.
„Diese vermeintliche Schelte des AStA ist blanker Unsinn, wir lassen uns von Kriminellen nicht solche Worte in den Mund legen“, sagt AStA-Vorsitzender Wolfgang Schärfe (RCDS). „Kritik an der Exzellenzinitiative wird von uns nicht als linksextrem angesehen; wir leben in einem freien Land, in dem jeder seine Meinung haben darf. Gesunde Skepsis ist bei der Initiative angebracht, nichtsdestotrotz begrüßen wir jeden Euro, der den Universitäten zur Verfügung gestellt wird, gerade in einem Bundesland, in dem zu wenig in Bildung investiert wird.“
Der AStA wird in dieser Affäre eng mit der Universitätsleitung zusammen arbeiten und Strafantrag stellen. „Es ist nicht auszuschließen, dass es sich um eine politisch motivierte Straftat handelt“, vermutet Schärfe.

Referat für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Allgemeiner Studierendenausschuss der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Staudingerweg 21
55128 Mainz

Montag, Juli 25, 2011

"Heute Abend sind die Straßen mit Liebe gefüllt"

Mit einer bewegenden Rede hat sich Norwegens Kronprinz Haakon an sein Volk gewandt. Der Terror habe das ganze Land getroffen, doch nun müsse man der Gewalt mit Liebe entgegentreten, erklärte er in Oslo. Auszüge aus der Ansprache im Wortlaut (via Spiegel Online):
"Heute Abend sind die Straßen mit Liebe gefüllt. Wir wollen Grausamkeit mit Nähe beantworten. Wir wollen Hass mit Zusammenhalt beantworten. Wir wollen zeigen, wozu wir stehen. Norwegen ist ein Land in Trauer. Wir denken an alle, die Verluste erlitten haben. (...)
Diejenigen, die sich auf Utøya und im Regierungsviertel aufgehalten haben, waren Ziel des Terrors. Aber er hat uns alle getroffen. (...) Nach dem 22. Juli können wir uns nie wieder die Annahme erlauben, dass unser Meinungen und Haltungen ohne Bedeutung sind. Wir müssen einander jeden Tag begegnen, gerüstet sein für den Kampf um die freie und offene Gesellschaft, die wir so mögen. (...)
Heute Abend sind die Straßen mit Liebe gefüllt. Wir stehen vor einer Wahl. Wir können das Geschehene nicht ungeschehen machen. Aber wir können uns entscheiden, was es mit uns als Gesellschaft und als Einzelne macht. Wir können uns dafür entscheiden, dass niemand allein stehen muss. Wir können uns dafür entscheiden, zusammenzustehen.
Jeder Einzelne hat diese Entscheidung, du hast sie, und ich habe sie. Zusammen haben wir eine Aufgabe zu erledigen. Diese Aufgabe steht an, wenn wir beim Abendessen zusammensitzen, in der Kantine, beim Vereinsleben, als Freiwillige, Männer und Frauen, auf dem Land und in der Stadt.
Wir wollen ein Norwegen: In dem wir zusammenleben in einer Gemeinschaft mit der Freiheit, Meinungen zu haben und uns zu äußern. In der wir Unterschiede als Möglichkeiten sehen. In der Freiheit stärker ist als Angst. Heute Abend sind die Straßen mit Liebe gefüllt."

Sonntag, Juli 24, 2011

Bla-Bla-Meter

PR-Profis, Politiker, Berater, Werbetexter oder Professoren müssen hier tapfer sein!
Das BlaBlaMeter entlarvt schonungslos, wieviel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat.
Ein praktischer Helfer für alle, die mit Text zu tun haben :-)

Samstag, Juli 23, 2011

Jusos in Hessen trauern mit Norwegen

Angesichts der schrecklichen Anschläge in Oslo und einem jungsozialistischen Sommercamp in Norwegen erklären im Namen der hessischen Jusos der Vorsitzende der Jusos Hessen-Süd, Carsten Sinß, der Vorsitzende der Jusos Hessen-Nord, Pascal Barthel, und der Vorsitzende der hessischen Jusos, Felix Diehl:

Wir sind zu tiefst erschüttert über die grausamen Ereignisse in Norwegen. Über 80 junge Menschen, Mitglieder unserer norwegischen Schwesterorganisation AUF, wurden gewaltsam aus ihrem Leben gerissen. Was ein friedliches Zusammenkommen von jungen Menschen werden sollte, die sich gemeinsam für eine tolerante und gerechte Gesellschaft einsetzen, endete in einer Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes. Junge Menschen wurden vermutlich Opfer ihrer politischen Überzeugung. Für uns ist dieses Ereignis unbegreiflich und stimmt uns zutiefst traurig. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen.

Freitag, Juli 22, 2011

Jusos schreiben Bundeskanzlerin Merkel

...und schicken ihr einen Revell-Bausatz eines Leopard-Panzers.

Kritik an Rüstungsdeal der Bundesregierung
Mit einem persönlichen Schreiben an die Bundeskanzlerin bringen die südhessischen Jusos ihren Unmut über die bevorstehende Lieferung von 200 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien zum Ausdruck. Die Jusos kritisieren in dem Schreiben, dass die Bundesregierung offensichtlich lieber Einnahmequellen für Steuervergünstigungen suche und den Titel „Exportweltmeister“ zurückerobern wolle, anstatt den Kampf der Menschen in Nordafrika für Freiheit und Demokratie zu unterstützen. „Mit der Lieferung von 200 Panzern an das autoritäre saudische Regime erweist die Bundesregierung den Menschen, die sich vor Ort für Freiheit und Demokratie einsetzen, zumindest einen Bären-Dienst“, so Carsten Sinß, Vorsitzender der südhessischen Jusos. Bereits jetzt versucht zum Beispiel das Königshaus in Riad Demonstrationen gegen das Regime mit allen Möglichkeiten zu unterbinden.
Hierzu passt, dass das besondere „Einsatzfeld“ des Panzertyps Leopard 2A7+ nach Angaben des Herstellers besonders die Bekämpfung von sogenannten „asymmetrischen Bedrohungen“, zum Beispiel durch Aufständische, sowie der „Kampfeinsatz innerhalb von Stadtgebieten“ sei. „Ideal also, um gegen unliebsame Zeitgenossen in der eigenen Bevölkerung vorzugehen, wenn die mal wieder Straßen blockieren oder Transparente in die Luft halten“, so Sinß.
„Aber immerhin betreibe die Bundesregierung so ein gutes Marketing für die deutschen Rüstungsprodukte. Denn vielleicht kann so bald die ganze Welt in den Nachrichten deutsche Panzer in den Straßen Riads auf Demonstranten zurollen sehen“, so Sinß zynisch.
Um die Bundeskanzlerin schließlich von der Funktionalität des Leopard-Panzers zu überzeugen, haben sich die Jusos etwas Besonderes einfallen lassen. Dem Schreiben an Sie lag auch ein Revell-Bausatz eines von ihrer Bundesregierung vertriebenen Leopard-Panzers bei. „Vielleicht finden Sie ja auf einer der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bald wieder anstehenden Reisen zu ihren saudischen Freunden die Muße, sich hiervon interaktiv selbst zu überzeugen.“, so der abschließende Kommentar der Jusos in ihrem Schreiben an die Bundeskanzlerin.


>>> Der Brief der Jusos an Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Download.

Donnerstag, Juli 21, 2011

"Mein" neuer Porsche

Schönes Teil, oder? Man beachte das Kennzeichen, was schon zu Nachfragen geführt hat, ob es denn meiner sei :-)

Mittwoch, Juli 20, 2011

Open Ping Pong

Aus Sicht eines passionierten Tischtennisspielers eine super Idee: „Open Ping Pong“ möchte eine Übersicht frei zugänglicher Tischtennisplatten zusammentragen. Schritt 1 ist die Befüllung einer offenen Google Map, bei der jeder ihm bekannte Platten eintragen kann. Na dann mal ran an die Schläger...äh...Tasten.

Dienstag, Juli 19, 2011

Die Troika

"Der Begriff 'Troika' wird salopp als Bezeichnung für eine aus drei Personen bestehende Führungsspitze (früher Triumvirat genannt) von Organisationen verwendet.(...)"

Zuvorderst die Kritik: Ohne Parteitagsvotum, allen Unkenrufen nach mehr Basisbeteiligung zum Trotz, saßen da auf einmal drei:
die neuen Top 3 der SPD. Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, der sich indirekt durch den Eingangssatz dieses Posts angesprochen fühlen darf. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier, quasi qua Amt. Und Peer. Peer Steinbrück, die derzeit auf Wolke sieben schwebende, glorifizierte neue Hoffnung der SPD.

Aber WAS hatten Sie eigentlich zu sagen? Und WIE haben sie es gesagt? Das WAS lässt sich relativ simpel beantworten. Gabriel, Steinmeier und Steinbrück skizzieren die Vision und den dazugehörigen Fahrplan eines sich derzeit in der Krise befindenden Europas. Eine Vision, welche von der amtierenden Bundesregierung mit ihrer Kanzlerin an der Spitze derzeit sträflich vermisst wird. Interessanter hingegen als das Was ist das WIE. Zu Dritt, Einigkeit demonstrierend, gescheiterten SPD-Troikas (Schröder-Lafontaine-Scharping bzw. Brandt-Wehner-Schmidt) der Vergangenheit zum Trotz, macht die neue SPD-Troika Gabriel-Steinmeier-Steinbrück deutlich, an wem bei den essentiellen Fragen zukünftig kein Weg mehr vorbei gehen soll. Und wer die glaubhafte, ernst zu nehmende Alternative zu der in jeder Hinsicht wackelnden Bundesregierung sein kann. Dieses Bild wird den Wählern die nächste Zeit im Gedächtnis haften bleiben, wenn die Bundeskanzlerin mit leeren Worthülsen mal wieder eine mehr oder weniger gescheiterte Runde zur Rettung der EU technokratisiert oder gar ganz zerredet, begleitet von Störfeuern aus ihrer zweiten oder mittlerweile sogar ersten Reihe. Was schon seit Wochen prognostiziert wird, nämlich die mit Blick auf die Bundestagswahl 2013 sukzessiv abnehmende Relevanz des vor kurzem noch alles überlagernden Energiethemas (zumindest dieser Coup ist der Kanzlerin, wenn auch auf Kosten des letzten Funkens an Glaubwürdigkeit ihrrer Partei, gelungen), scheint sich zu bewahrheiten. Freilich muss diese inhaltiche Lücke mit Blick auf 2013 aber wieder geschlossen werden. Und was sollte sich hierzu anbieten, als (endlich!) die Debatte über die Frage zu führen, wie unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, wie unser Europa zukünftig auszusehen hat? Beruhigend dabei ist auch zu sehen, dass Grüne und Linke in dieser Debatte derzeit keine ernst zu nehmende Rolle spielen. Die Menschen wollen glaubhafte inhaltiche und personelle Alternativen, fernab des Parteiengeszänks, das sie ohnehin seit jeher leid sind. Das vermissen sie an der jetzigen Regierung und ihrer Kanzlerin, suchen sie bei Grün und Links vergeblich - und finden sie womöglich (wieder) in der SPD. Der Bundestagwahlkampf 2013 hat spätestens heute begonnen.


Montag, Juli 18, 2011

Klausurentipp

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?!

Tutor: "Mein Tipp: Lest Euch die Aufgabenstellung durch...ganz durch!"

Sonntag, Juli 17, 2011

Berlin folgen

„Am Ende wird alles verziehen“

Menschen aus Berlin erzählen in der neuen Foto-Video-Serie auf taz.de ihre Geschichte. Sie helfen bei Bestattungen, sind auf der Suche nach der Freiheit oder pflegen den Gefängnis-Garten.
Menschen, die in Berlin leben, erzählen in der neuen Serie „berlinfolgen“ auf taz.de ihre Geschichte. Was für Leidenschaften sie haben, womit sie kämpfen, wofür sie sich einsetzen. Und natürlich geht es auch um Berlin. Die Videoserie ist eine Kooperation von taz und 2470media. Im Laufe eines Jahres werden 52 Protagonistinnen und Protagonisten vor die Kamera treten. Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, aber eines gemein haben: Sie sind keine Prominenten.
Es ist ein Format, das sich dem oft gehetzten Nachrichtengeschäft entzieht und einen ganz neuen Blickwinkel eröffnet. Taz.de-User und Userinnen erfahren etwas von Menschen, die in Nischen wirken und dazu beitragen, dass Berlin so reizvoll ist, wie es. Dazu kommt: Es ist kein Interview in Schriftform sondern eine Audio-Slideshow mit Videoelementen. Die Portraitierten erzählen selbst, was sie bewegt. Ernst die einen, lauthals lachend andere, dritte sinnlich leise, andere sind traurig und kämpfen mit den Tränen, wieder andere schimpfen und agitieren.

(taz)

Samstag, Juli 16, 2011

Jusos wollen SPD öffnen

Beschluss des Bezirksarbeitsausschuss der Jusos Hessen-Süd vom 7.7 zum Thema Reform der Partei.


Die SPD öffnen

„Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht.“
  • Die Jusos Hessen-Süd begrüßen im Grundsatz die vom SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und Generalsekretärin angestoßene Debatte zur Öffnung der SPD. Denn eine bewegliche Gesellschaft und eine starre Parteiorganisation gehen immer weniger zusammen.
  • Die Jusos Hessen-Süd lehnen die Beteiligung von Nicht-Mitgliedern gegen Gebühr bei der Nominierung von KanzlerkandidatInnen, Bundestags-, Europa- und Landtagsabgeordneten sowie Bürgermeister- und LandratskandidatInnen ab.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern konsequenterweise, den nächsten SPD-Kanzlerkandidaten gemäß §13 des SPD-Organisationsstatuts per Mitgliederentscheid zu bestimmen. Dieser soll verbindlich sein. Die KandidatInnen sollen sich während des „Vorwahlkampfes“ nur aus einem vorher festgelegten Budget der SPD bedienen können.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern die verstärkte Nutzung von Mitgliederentscheiden zu Sachfragen. Die Quoren für solche Mitgliederentscheide sollen ebenso gesenkt werden wie die Barrieren hierfür (zum Beispiel durch Online-Abstimmungen, Briefwahl etc.).
  • Auf Unterbezirksebene kann das Delegiertensystem auf Parteitagen durch Mitgliederversammlungen ersetzt werden.
  • Die Jusos Hessen-Süd unterstützen die Forderung nach Bürgerparteitagen. Das bedeutet konsequenterweise aber auch, dass dort BürgerInnen Rede- und Antragsrecht haben.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern die Möglichkeit von Bürgeranträgen auf SPD-Parteitagen unter Berücksichtigung bestimmter Quoren.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern die Abschaffung von Antragsprüfungskommissionen auf SPD-Parteitagen.
  • Die Jusos Hessen-Süd unterstützen die Verankerung der Schwusos und eines Kommunalbeirats in den SPD-Statuten. Diese sollen mit gleichen Rechten zu den übrigen bereits bestehenden SPD-Arbeitsgemeinschaften ausgestattet werden.
  • Die Jusos Hessen-Süd unterstützen die gelebte Vielfalt in der Gesellschaft, die sich ergo auch in SPD-Gremien widerzuspiegeln hat. Dies muss Anspruch einer Volkspartei sein. Dafür braucht es aber keine Migrantenquote, sondern vielmehr echte Integrationsarbeit.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern den Parteirat zum kleinen Parteitag aufzuwerten und ihm Beschlussrecht einzuräumen und die Delegiertenzahl so festzulegen, dass alle Landesverbände und Bezirke ausreichend vertreten sind.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern eine deutliche Erhöhung der Delegiertenzahl der SPD-Bundesparteitags.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern die Abschaffung des Parteipräsidiums. Um zu verhindern, dass der SPD-Bundesvorstand zu einem reinen Gremium von hauptamtlichen Politikern wird, sollen mindestens ein Drittel der Mitglieder des SPD-Bundesvorstands keiner hauptamtlichen politischen Tätigkeit nachgehen.
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern eine vereinheitlichte und transparente Aufgabentrennung und Bezeichnung von SPD-Gremien (z.B. Zusammenlegung von AfB und Forum Bildung).
  • Die Jusos Hessen-Süd fordern die Beibehaltung der sogenannten „Juso-Mitgliedschaft“ (SPD-Mitgliedschaft mit Teilrechten) und eine Aufhebung der Begrenzung dieser auf zwei Jahre.
  • Es wäre ne cool Sache, wenn der SPD-Parteivorstand Beschlusslagen berücksichtigen würde.

Freitag, Juli 15, 2011

Auslaufmodell

Da sitzen sie nun, ein paar versprengte einer aussterbenden Spezies: Die Diplom-Studierenden.
Sehr geehrte Studierende,
am Freitag, den 15.07.2011 findet um 12:15 Uhr im AudiMax eine Informationsveranstaltung zum Auslaufen der Diplomstudiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik statt.
Die Veranstaltung richtet sich an Diplom- sowie Magisterstudierende der oben genannten Studiengänge und gibt einen Überblick über die Änderungen im Studienablauf, welche die betreffenden Studierenden im Zuge des Auslaufens der Diplomstudiengänge erwarten.
Vorab können Sie sich im Downloadcenter des Studienbüros über den Inhalt der Aufhebungsordnung für die Diplomstudiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik informieren.
Wir bitten um rege Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studienbüro

Donnerstag, Juli 14, 2011

Montag, Juli 11, 2011

Twitter und die Bratwurst

"Ein Kollege, dessen Tweets ich bei Twitter verfolgt habe, berichtete von einer leckeren Bratwurst auf einer Parteiveranstaltung. Da habe ich ihn zur Seite genommen: Wen interessiert es, ob Dir die Bratwurst schmeckt? Was soll das?"

- David McAllister, CDU, Ministerpräsident in Niedersachsen, im Tagesspiegel-Interview -

Sonntag, Juli 10, 2011

Eman(n)zipation

Solange die Spielerinnen selbst noch davon sprechen, dass sie "einen Mann weniger hatten" (im Video ab 0:12 Minuten), braucht Frau sich auch nicht wundern, dass Man(n) heutzutage noch von Frauen-Fußball spricht...wer spricht heutzutage im Umkehrschluss eigentlich auch vom Männer-Fußball?

Samstag, Juli 09, 2011

Standards vs. Sommermärchen

Deutschland – Japan 0:1 n.V.

Am Ende sagte Silvia Neid diesen einen, entlarvenden Satz. Ein Satz, der das große Missverständnis zwischen Sommermärchen II und dem Geschehen auf dem Wolfsburger Rasen an diesem Samstag Abend offenbarte:

"Wir waren nicht in der Lage, ein Tor zu machen, obwohl wir viele Standards hatten."

Freitag, Juli 08, 2011

IBM

Die neueste ("smarteste") Innovation aus dem Hause IBM: Eine ökologische Taschenlampe (verpackt in einer Eierschale) mit selbst aufladbarem Dynamo, vorgestellt beim Unternehmensbesuch meines Seminars. Wenn im Wald also mal das Licht ausgeht, einfach die Rassel schwingen :-)

Donnerstag, Juli 07, 2011

Kurvenlage

Kurvenlage verbesserungswürdig. Oder wie beschreibt man es, wenn die REWE-Mitarbeiterin mit ihrem elektrisierten Putzwagen beim Einlenken in der Kurve hängen bleibt und ein ganzes Regal an Pralinen und Schokolade umhaut? :O

Mittwoch, Juli 06, 2011

Faust - der Tragödie erster Teil

"Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie!
Durchaus studiert, mit heißem Bemüh’n.
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;"

Nach dem ich Goethes Meisterstück schon mehrere Male gelesen habe, konnte ich mir nun auf der Freilichtbühne auf Burg Hohenstein auch das erste Mal ein Theaterstück der
Taunusbühne zu meinem Lieblingswerk anschauen. Insgesamt eine sehr gelungene und bzw. weil originalgetreue Darstellung (bis auf die stark gekürzte Walpurgisnacht mit "Satisfaction" als Hintergrundmusik und einem bzw. einer zeitweise weiblichen Mephisto), die man nur weiterempfehlen kann.

Dienstag, Juli 05, 2011

Stöckchen: Die letzten 12 Monate

  1. Zugenommen oder abgenommen? Konstant
  2. Haare länger oder kürzer? Unterschiedlich, aber keine weitreichenden Veränderungen
  3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Noch kurzsichtiger und noch kurzsichtiger und...
  4. Mehr bewegt oder weniger? Weniger, wird aber wieder mehr werden.
  5. Der hirnrissigste Plan? Mit Bast-Rock zur Musik von Shakira tanzen im Türkei-Urlaub vor über 100 Leuten.
  6. Die gefährlichste Unternehmung? In ein Flugzeug Richtung Türkei gestiegen.
  7. Die teuerste Anschaffung? Digitalkamera.
  8. Das leckerste Essen? Gegrilltes Fleisch.
  9. Bestes Buch? Da gibt’s einige, u.a. Matthias Sachaus „Kaltduscher“
  10. Bester Film? „Inception“ oder „Social network“.
  11. Die beste CD? Nix CD
  12. Die meiste Zeit verbracht mit …? Meiner Liebsten :-*
  13. Zum ersten Mal getan? Einen Handy-Vertrag angelegt.
  14. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? Die Halbfinalniederlage gegen Spanien, Außentemperaturen von Minus 15 Grad und Guido Westerwelle.
  15. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Sich für seine Interessen einzusetzen und zu engagieren.
  16. Mein schönster Moment: Politisch die Wahl zum Vorsitzenden der südhessischen Jusos und das Erreichen einer Gestaltungsmehrheit bei der Kommunalwahl, privat so einige :-)
  17. 2011 war in einem Wort… gut

Montag, Juli 04, 2011

Samstag, Juli 02, 2011

Wohlstand

"Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag."

- Alexander v. Humbold -