Montag, Oktober 31, 2011

Hat schon Keynes gesagt

"Was Wachstum schafft, darf sehr wohl mit Schulden finanziert werden."

- Helmut Schmidt (*1918), SPD-Politiker & Bundeskanzler a.D. -

Sonntag, Oktober 30, 2011

Die CDU liefert

Aus dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU/FDP:
"CDU, CSU und FDP bekennen sich zur Tarifautonomie. Sie ist ein hohes Gut, gehört unverzichtbar zum Ordnungsrahmen der Sozialen Marktwirtschaft und hat Vorrang vor staatlicher Lohnfestsetzung. Einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn lehnen wir ab."

Angela Merkel heute...

Donnerstag, Oktober 27, 2011

30-Stunden-Woche

Montag
08.00-10.00 (Vorlesung) Methoden der emp.Politikforschung I
10.00-12.00 (Vorlesung) Einführung in die politische Theorie
12.00-14.00 (Vorlesung) Politische Kommunikation

Dienstag
10.00-12.00 (Vorlesung) Online-Kommunikation
18.00-20.00 (Vorlesung) Einführung in das politische System der BRD

Mittwoch
08.00-10.00 (Vorlesung) Einführung in die Politikwissenschaft
10.00-12.00 (Vorlesung) Value Based Management / (Seminar) Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Parteiensystem der Bundesrepublik
12.00-14.00 (Vorlesung) Statistik für Politikwissenschaft II
16.00-18.00 (Seminar) Internationale Politische Ökonomie

Donnerstag
08.00-10.00 (Seminar) Einführung in Wirtschaft und Gesellschaft
10.00-12.00 (Vorlesung) Value Based Management
16.00-18.00 (Seminar) Einführung in die politische Theorie
18.00-20.00 (Vorlesung) Marketing in Theorie und Praxis I / (Übung) Berufsfeldqualifikation I: Statistik

Freitag
12.00-14.00 (Seminar) Verhandeln und Argumentieren
16.00-18.00 (Vorlesung) Einführung in Wirtschaft und Gesellschaft

Mittwoch, Oktober 26, 2011

Meine 10 Lieblingsfilme

  1. Pulp Fiction
  2. Citizen Kane
  3. Blues Brothers
  4. O brother, where art thou?!
  5. Elizabethtown
  6. The dark knight
  7. Heat
  8. Die Verurteilten
  9. Lost in translation
  10. Ist das Leben nicht schön?
Und hier geht es zur Top 100 der Zeitschrift "cinema"

Dienstag, Oktober 25, 2011

Storys from the gasstation

Auch gut: Ein Kunde kauft sich eine Dose Bier und bittet um den Toilettenschlüssel - fünf Minuten später kommt er wieder zurück und bringt den Schlüssel mitsamt geleerter Dose Bier zurück...

Montag, Oktober 24, 2011

SPD-Regionalkonferenz

"Das ist das erste mal, dass eine Generalsekretärin und ein Parteivorsitzender durchs Land reisen und die SPD sich nicht in einer Krise befindet.", so Sigmar Gabriel zur Begrüßung der rund 300 anwesenden SPD-Mitglieder auf der Regionalkonferenz, zu welcher der SPD-Bezirk anlässlich der aktuellen politischen Situation und der Diskussion um die Parteireform, an der auch ich mich (siehe Bild) beteiligte, in die Georg-August-Zinn-Halle nach Friedberg eingeladen hatte.
Sigmar Gabriel warb zu Beginn für eine „klare Linie“ bei Europa, der Finanzmarktregulierung, solide Steuern und Finanzen sowie gerechte Steuern. An der Agenda 2010 sei vieles gut und richtig gewesen, bilanzierte er. Allerdings hätten einzelne Maßnahmen auch dazu beigetragen, den Wert der Arbeit infrage zu stellen. "Das haben wir korrigiert und werden wieder für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt sorgen", kündigte er an. Dazu gehörten gute Tariflöhne, ein gesetzlicher Mindestlohn und das Eintreten gegen den Missbrauch von Leih- und Zeitarbeit. Er unterstrich die hohe Bedeutung der kommunalen Ebene. "Hier wird das Funktionieren von Demokratie für Menschen erlebbar."

CDU und FDP bezeichnete er als "eine ziemlich hektische Nicht-Regierungsorganisation." Die schwarz-gelbe Regierungskoalition sei nicht mehr in der Lage, sich eine geschlossene Meinung zu bilden. Die Menschen würden die angekündigten Steuererleichterungen als "dreiste Wahllüge" durchschauen.
Doch das schwarz-gelbe Chaos und deren Unzuverlässigkeit fielen auf die Politik insgesamt zurück: "Das ist ein Turbo-Lader für Politikverachtung und Parteienverdrossenheit." Alle Parteien drohten dafür mit in Haft genommen zu werden. "Daher muss es unser Ziel sein, dass Menschen das Vertrauen in die Politik zurückgewinnen. Deutschland und Europa stehen vor großen Herausforderungen."
Gernot Grumbach, Bezirksvorsitzender Hessen-Süd, wies schon in seiner Begrüßung auf die intensiven Diskussionen in den Ortsvereinen und Unterbezirke zur Parteireform hin. "Ein offener, freier an der Sache orientierter Austausch von Argumenten führt zu besseren Beschlüssen", erinnerte er an den Beschluss des Bezirksparteitags mit der Überschrift "Mehr Demokratie wagen." Dieses Ziel zierte auch die große rote Rückwand im Saal der Stadthalle.Im Zentrum der Parteireform stehen zwei zentrale Fragen: Wie schafft es die SPD, ihre Mitglieder früher und stärker direkt zu beteiligen? Und wie gelingt es, Menschen zur Mitarbeit zu bewegen, die sich für sozialdemokratische Politik interessieren, aber nicht beitreten wollen?Generalsekretärin Andrea Nahles stellte die im Zuge der Parteireform entwickelten Maßnahmen zur Mitbestimmung- und Beteiligung bei Personal- und Sachfragen wie den Mitgliederentscheid vor. "Wir arbeiten an dem größten Mitglieder-Ermächtigungsprogramm, das es in der SPD je gab", brachte sie es auf den Punkt. Ziel sei eine "Praxis- statt Satzungsänderung" erklärte sie. Daher werde die organisationspolitische Kommission den Prozess über mehrere Jahre begleiten.Vertreter aus Unterbezirken berichteten von Plänen, das Delegiertensystem auf ihren Parteitagen abzuschaffen. "Ein Wikipedia-Prinzip bei der Willensbildung" wünschte sich ein anderer. "Wer garantiert uns, dass ein SPD-Kanzler sich zukünftig wirklich an die Beschlüsse der Partei hält", erinnerte sich ein anderer an SPD-Regierungszeiten. Kaum ein Thema bei der über einstündigen Diskussion war die ursprüngliche Idee des Parteivorstands, Nichtmitglieder bei Urwahlen von Kandidaten für Bürgermeister, Landräte oder anderen zu beteiligen. Diesen Vorschlag hatte der Bezirk Hessen-Süd auf seinem Parteitag Anfang September mit großer Mehrheit abgelehnt, da er die Mitgliedschaft entwerte und anfällig für Manipulationen sei.

Quelle: SPD Hessen-Süd

Samstag, Oktober 22, 2011

Occupy

In Frankfurt sind heute wie auch ich erneut über tausend Menschen der Bewegung "Occupy Frankfurt" gegen die "Macht der Banken" auf die Straße gegangen. Der Protestzug startete auf dem Rathenauplatz in Frankfurt, passierte die Börse und die Zentrale der Deutschen Bank. Die Abschlusskundgebung fand vor der Europäischen Zentralbank (EZB) statt.

Bildquelle: http://img.ly/9BOj

Freitag, Oktober 21, 2011

Wer regiert das Land?

"Es wäre schlimm, wenn unser Land am Schluss regiert werden würde von Piraten und Chaoten. Aus dem Computer Club. Es wird regiert von Sicherheitsbeamten, die dem Recht und dem Gesetz verpflichtet sind." - Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU)

Donnerstag, Oktober 20, 2011

Heute vor 40 Jahren: Willy Brandt erhält Friedensnobelpreis

Anlässlich der Entscheidung des Nobel-Komitees am 20. Oktober 1971, den Friedensnobelpreis an Bundeskanzler Willy Brandt zu verleihen, erklärt Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands:
Am 20. Oktober 1971 entschied das Nobel-Komitee in Oslo, Bundeskanzler Willy Brandt für das Jahr 1971 den Friedensnobelpreis zu verleihen. Damit wurden Willy Brandts aktive Friedenspolitik und sein unermüdlicher Einsatz für die Annäherung innerhalb des geteilten Europas geehrt.
Willy Brandts Credo, dass deutsche Außenpolitik Friedenspolitik sei, ist inzwischen fester Bestandteil eines parteiübergreifenden Konsenses in Deutschland. Es war Willy Brandt, der dafür die Grundlagen gelegt hat. Er hat deutlich gemacht, dass Außenpolitik einer eindeutigen Werteorientierung bedarf und sich aktiv um die Schaffung von Frieden bemühen muss. Für Brandt waren Real- und Friedenspolitik kein Widerspruch. Er begriff Friedenspolitik als die wahre Realpolitik seiner Epoche. Daran orientieren wir uns auch heute noch in der Außenpolitik, der Entwicklungszusammenarbeit und der Sicherheitspolitik.
Friedenspolitik bedeutet, sich aktiv um ein friedliches Miteinander zu bemühen und dabei Schritt für Schritt Bindungen und Vertrauen zu schaffen. Dieses Prinzip des „Wandels durch Annäherung“ ist die zweite Leitlinie unserer Außenpolitik geworden. „Vertrauen schaffen durch praktisch funktionierende Regelungen“, so nannte es Willy Brandt in seiner Rede in Oslo.
Als dritten Pfeiler hatte Willy Brandt das Friedensprojekt Europa ins Zentrum seiner Politik gestellt. Für ihn war die Orientierung deutscher Politik an Europa eine der wichtigsten Lehren aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. „Durch Europa kehrt Deutschland heim zu sich selbst und den aufbauenden Kräften seiner Geschichte.“ Dieses in seiner Osloer Rede vorgestellte Verständnis von Europa wies damals schon weit über den engen Tellerrand des westlichen Bündnisses hinaus.
Der Friedensnobelpreis für Willy Brandt mahnt die Politik, angesichts der jeweils aktuellen Herausforderungen nicht zu verzagen, sondern immer zu bedenken, dass die politischen Verhältnisse grundsätzlich veränderbar sind.

Dienstag, Oktober 18, 2011

Pirat

"Es ist besser, ein Pirat zu sein als der Navy beizutreten. Lasst uns Piraten sein."

- Steve Jobs (1955-2011), Apple-Gründer (Quelle: "Die Apple-Story") -

Montag, Oktober 17, 2011

Storys from the gasstation

E10 ist da - nun auch endlich an der Shell in Hattenheim! Nach der ca. 10ten verbalen Watschn' innerhalb der ersten Stunde gegen die hiesigen Politiker ob der E10-Einführung und gefühlt doppelt so vielen Fragen, ob und wie schnell E10 den Motor inklusive Chassis und womöglich auch noch Fahrer zerfrisst, habe ich das Zählen dann eingestellt.

Samstag, Oktober 15, 2011

Buchmesse

Heute ging es für mich erstmals (mit vielen anderen tausend Menschen! :O) auf die Frankfurter Buchmesse. Neben dem gemütlich hergerichteten Ehrengast Island waren auch eine Reihe von Prominenten wie u.a. Baden Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney, Model Eva Padberg, Schlaufuchs und Moderator Ranga Yogeshwar, Schauspielerin Diana Amft oder Showmaster Dieter-Thomas Heck. Auch die Medienlandschaft war in seiner vollen Breite von der taz über die titanic bis hin zur Bild vertreten, wer Interesse hatte konnte auch live die Herstellung von Globussen (Globen?!) begutachten...und sogar für Dosenpfandsammler war auch etwas dabei :-)

Freitag, Oktober 14, 2011

Jusos gedenken Hermann Scheer

„Im Alter von nur 66 Jahren wurde Hermann Scheer mitten aus einem Leben voller Ideen und Tatendrang gerissen. Er vollbrachte eine große Lebensleistung. Von vielen lange Zeit belächelt hat er mit Mut, Weitblick und Entschlusskraft den energiepolitischen Diskurs der Republik geprägt und mitgeholfen, die Energiewende Wirklichkeit werden lassen. Er gilt als „Vater“ des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das weltweit Vorbild für ähnliche Gesetzesinitiativen zur Förderung Erneuerbarer Energien wurde. Leider konnte er den hoffentlich endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland nicht mehr miterleben. Für uns Jusos war Hermann Scheer Vordenker, Antreiber, Reformer und Revolutionär zugleich. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Carsten Sinß, Vorsitzender der Jusos Hessen-Süd abschließend.

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Kostenloser Eintritt im Staatstheater Mainz

Liebe Studierende der Uni Mainz!

Willkommen im neuen Wintersemester!

Wieder einmal hat der AStA eine besondere Überraschung für euch:
Ab sofort erhalten alle eingeschriebenen Studierenden der Uni Mainz kostenlosen Zutritt zu allen Vorführungen im Staatstheater Mainz, ganz gleich, ob Schauspiel, Oper, Konzert oder Ballett. Ausgenommen sind Premieren und Sondervorstellungen.
Das ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Kulturreferat des alten AStA und dem Staatstheater, die im Frühjahr stattfanden und deren Ergebnis nun der seit Juni neu gewählte AStA in die Tat umsetzt.

Was müsst ihr dabei beachten?
Die Vergabe der Karten erfolgt ausschließlich an der Kasse des Staatstheaters in der Innenstadt. Der AStA hat – anders etwa als bei der SÖF – keine Tickets zur Verfügung. Um an Karten zu kommen, müsst ihr an der Kasse euer Semesterticket samt Personalausweis vorzeigen. Dabei habt ihr freie Platzwahl: Sind also noch Tickets für die erste Reihe frei, habt ihr darauf genauso Anspruch wie auf Plätze in der letzten Reihe. Es gibt nur eine Einschränkung: Die Karten sind erst ab dem dritten Tag vor der jeweiligen Vorstellung verfügbar!
Am Abend der Vorstellung ist es erforderlich, dass ihr noch einmal euer Semesterticket vorzeigt.
Damit ist der kostenlose Theaterbesuch so unbürokratisch wie eine Busfahrt.
Pro Studierenden ist je Vorstellung nur ein Ticket erlaubt.

Wie wird das ganze finanziert?
Ganz einfach: Pro Studierende/n wird ein Euro pro Semester aus eurem Semesterbeitrag bezahlt. Zu einer Erhöhung des Beitrags kommt es indessen nicht, vielmehr greifen wir auf Rücklagen und Reserven zurück.
Bisher hat ein Theaterbesuch mit Studententarif rund sechs Euro gekostet. Damit hat sich euer Beitrag für das Theater schon mit einem Besuch in sechs Semestern gelohnt.
Die Kooperation zwischen AStA und Theater läuft zunächst ein Jahr. Dann werden wir ausloten, ob eine weitere Zusammenarbeit gut und gewünscht ist. Eure Meinung ist uns wichtig: Schreibt uns und vor allem: Geht wählen!

Noch Fragen?
Wenn ihr noch Fragen zu diesem Angebot habt, dann schreibt uns eine Mail (kultur@asta.uni-mainz.de) oder schaut mal im Staudingerweg 21 (Studihaus neben der Mensa) vorbei!
Wenn ihr wissen möchtet, was der AStA sonst noch alles für euch macht, dann besucht unsere Website www.asta.uni-mainz.de: Dort erfahrt ihr alles über die Sozialberatung des AStA, das Semesterticket, das Kulturprogramm, die politische Interessenvertretung und vieles mehr.
Wir wünschen euch ein erfolgreiches und spannendes Wintersemester und viel Spaß mit Schiller, Mozart und Prokofjew!
Euer AStA.

Sonntag, Oktober 09, 2011

Meine SPD - Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, 2. Auflage

Vor rund drei Jahren haben wir unser Papier „Meine SPD – Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität“ herausgegeben. Dieses verfassten wir unter anderem vor dem Hintergrund der sogenannten „Hessischen Verhältnisse“ 2008 und dem dringend notwendigen Erneuerungsprozess der SPD nach innen wie nach außen. Heute, eine Bundestagswahl, eine hessische Landtagswahl sowie weitere Landtagswahlen mit aus SPD-Sicht unterschiedlichen, in der Summe aber eher unbefriedigenden Ergebnissen später soll ein erstes Resümee mit einer kritischen Bilanz gezogen werden.

Die genannten Ereignisse, unsere Schlussfolgerungen daraus, aber auch eine Reihe von Anregungen und Kritiken, die uns seitdem erreicht haben und für die wir uns sehr herzlich bedanken möchten, haben wir in unser aktualisiertes Papier mit einfließen lassen. Gleichwohl werden Leser des ersten Papieres feststellen, dass einzelne Textabschnitte weitestgehend unverändert geblieben sind, vor allem dort, wo wir unser Grundverständnis zur SPD und unsere Motivation zu diesem Papier darlegen.
Der Fokus unseres ersten Papieres lag vor allem auf dem Umgang mit der Partei „Die Linke“, die auf dem Weg war, das deutsche Parteiensystem grundlegend zu verändern hin zu einem 5-Parteien-System.

Heute, zwei Jahre später, muss schlicht anerkannt werden, dass ihr das in weiten Teilen gelungen ist, teilweise mit weitreichenden Konsequenzen auch für die SPD. Der „Höhenflug“ der Linkspartei hat zwar zunächst ein Ende gefunden, nichts desto trotz hat sich die Linkspartei konsolidiert und ist in zahlreiche Landesparlamente im Westen eingezogen. Aber nicht nur die Linkspartei konkurriert heute massiv mit der SPD um Wählerstimmen, sondern vor allem die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ erstarkt zunehmend und befindet sich derzeit auf einem nie da gewesenen hohen Niveau. In manchen Ländern und Umfragen sind die Grünen bereits auf Augenhöhe mit CDU und SPD oder lassen diese sogar hinter sich, in Baden-Württemberg stellen sie zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einen Ministerpräsidenten. Auch dieser Entwicklung möchten wir nachgehen und aufzeigen, welche Folgen sich daraus für die SPD ableiten.
Dabei möchten wir es nicht unterlassen, auch die programmatischen und strategischen Entscheidungen der SPD in den letzten Jahren kritisch zu hinterfragen und – auch wenn dies nur in einem kurzen Abriss geschehen kann – Konsequenzen für das zukünftige politische Handeln aufzuzeigen, damit unsere SPD wieder zu alter Stärke gelangen kann.

Natürlich freuen wir uns auch wieder auf Eure Anregungen und spannende Diskussionen, die dieses Papier womöglich auslöst. Unsere Kontaktdaten findet Ihr am Ende dieses Papieres.


Euch in Solidarität verbunden


Andreas Bär & Carsten Sinß

Samstag, Oktober 08, 2011

Landesparteitag der SPD Hessen - "Gerecht und Stark. Unser Hessen."

Zum diesjährigen ordentlichen Landesparteitag der hessischen SPD kamen Delegierte wie auch prominente Unterstützer (hier Stefan Körzell, Vorsitzender der DGB Hessen-Thüringen) in Kassel zusammen, um den Ministerpräsidenten-kandidaten der hessischen SPD und zukünftigen Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel 1,2,3, zu nominieren. Er erhielt unter stehenden Ovationen rund 95% der abgegebenen Stimmen und als Glücksbringer diesen roten Hessen-Löwen. Natürlich wurde aber auch inhaltlich diskutiert und ich habe mich u.a. in die Debatte um Fördergelder für die EBS eingemischt. Zum Abschluss schritten die Genossinnen und Genossen dann noch mit Lothar Pohl, Frontmann der Crackers, noch "Seit' an Seit'" :-)

Donnerstag, Oktober 06, 2011

Mängelmelder

Als Kommunalpolitiker möchte ich an dieser Stelle die Initiative "Mängelmelder" loben und bin mal gespannt, ob sich dieses System etabliert. Die Idee entspricht zwar der Arbeit jeder guten Partei, nämlich Anregungen von Bürgern aufnehmen und versuchen sie umzusetzen. Aber in Zeiten von interaktivem Web und Politikverdrossenheit ist das ein allemal gelungener innovativer Ansatz.

Mittwoch, Oktober 05, 2011

Der Twitter-Rebell

Ich könnte spontan noch zum Grünen-Fan werden...
(...) Bousonville verteidigte auf Nachfrage von hr-online die zügige Neuwahl eines Mack-Nachfolgers: "Wir haben im Kreistag in den kommenden Tagen und Wochen wichtige Entscheidungen zu treffen und wollen handlungsfähig sein." Für eine Vermittlung zwischen Mack, ihm und der Mehrheit der Fraktion sah er offenbar keinen Spielraum: "Die Frage ist doch, ist jemand Team-Player oder Individualist?" Außerdem müsse man sich fragen, wie das Verhalten desjenigen in der Gruppe ankommt. "Wenn dann jemand deutlich in der Minderheit ist, dann muss man doch konsequent sein."(...)
...aber vielleicht klappts ja ab 31.10 mit dem Bürgermeisteramt ;-)

Dienstag, Oktober 04, 2011

Juristensprache "in allgemein verständlicher Form"

Wenn dieser (Bandwurm-)Paragraph selbst kein gutes Beispiel für eine "allgemein verständliche Form" ist, dann weiß ich auch nicht...

§ 13 Telemediengesetz: Pflichten des Diensteanbieters
(1) Der Diensteanbieter hat den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten sowie über die Verarbeitung seiner Daten in Staaten außerhalb des Anwendungsbereichs der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (ABl. EG Nr. L 281 S. 31) in allgemein verständlicher Form (!) zu unterrichten, sofern eine solche Unterrichtung nicht bereits erfolgt ist.

Montag, Oktober 03, 2011

Tag der Deutschen Einheit

Das vereinte Deutschland wird (nach altem Recht) nun endgültig 21 und damit volljährig. Und ich kann es nicht besser formulieren als in diesem taz-Artikel zum Ausdruck gebracht:
"(...) Deutschland ist so liberal, dass es von einer kinderlosen Frau in zweiter Ehe, einem Rollstuhlfahrer, einem bekennenden Schwulen und einem vietnamesischen Bootsflüchtling regiert wird. (...) 'Ich liebe nicht den Staat, ich liebe meine Frau', hat der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann gesagt. (...) gerade diese Zurückhaltung, das Bewusstsein für unsere katastrophale nationale Geschichte, die Selbstzweifel und der Anspruch, es richtig zu machen, machen Deutschland lebens- und manchmal sogar lobenswert. Es muss ja nicht gleich Liebe sein. Kritische Sympathie zur Heimat reicht völlig aus."

Sonntag, Oktober 02, 2011

Der Oktober macht was er will

Was kann es schöneres geben, als einen Oktobertag bei 25 Grad in der Bibliothek für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zu verbringen: Seminararbeit zum Thema "Grundlagen des Risikomanagements". Aber warum an einem Sonntag nur der Seiten- und nicht der Haupteingang der Bibliothek geöffnet st, muss mir nochmal jemand erklären...

Samstag, Oktober 01, 2011

Als ich Fidel gratulierte

Die CDU in Oestrich-Winkel nimmt ihren selbst erteilten Oppositionsauftrag in Oestrich-Winkel sehr ernst und weist vollkommen zurecht auf die sehr kritisch zu beleuchtende Geschichte des "Maximo Lider" in Kuba hin. Dem habe ich nichts hinzuzufügen, außer dass im Gegensatz zu den "Genossen" Lötzsch und Ernst mein Enthusiasmus für den "Maximo Lider" dann doch nicht ganz für das notwendige Porto eines Glückwunschschreibens via Überlandflug gereicht hat. Liebe CDU, Ironie ist, wenn man trotzdem lacht.

PRESSEMITTEILUNG DER CDU OESTRICH-WINKEL
Fidel Castro hat auch in Oestrich-Winkel Verehrer

Nachdem sich die Linkspartei ziemlich deutlich anlässlich des 85. Geburtstages des Karibik-Diktators Fidel Castro mit Glückwünschen an den ehemaligen "Genossen" gewandt hat, legt auch die Oestrich-Winkeler CDU den Finger in die Wunde.
Man habe mit Befremden die Haltung des SPD-Vorsitzenden Sinß zur Kenntnis genommen, der schon vor einem Jahr via Internet dem Diktator seine Glückwünsche zum 84. Geburtstag übermittelt habe. Unter Abbildung der kubanischen Flagge habe Sinß frohlockt: „Der Máximo Líder wird 84 – Glückwunsch".
Es ist bedenklich, dass und wie ein SPD-Vorsitzender dem so genannten "Máximo Líder", also dem "größten Führer" zujubelt. Castro sei ein Despot. Auch wenn er linke Ideen verfolgt, die nachweislich immer im Chaos enden, sei es kein Grund, Menschen verachtenden Diktatoren zuzujubeln. Es zeige nur, wes Geistes Kind man auch in der Oestrich-Winkeler SPD ist.
Mehr Infos zu den Menschenrechtsverletzungen durch Fidel Castro finden Sie hier.