Dienstag, Januar 31, 2012

"The Descendants"

In den ersten Sekunden von „The Descendants“ sieht man Elizabeth King fröhlich über die Kinoleinwand Wasserski fahren. Es wird das letzte Mal sein, dass wir eine Gefühlsregung von ihr sehen. Denn nach einem Unfall mit eben jenem Boot liegt Elizabeth im Koma und auf einmal obliegt es ihrem Ehemann Matt (George Clooney), sich um die beiden Töchter Scottie (Amara Miller) und Alexandra (Shailene Woodley) zu kümmern. Neben den Sorgen um seine Frau muss Matt sich außerdem um eine weitere Familienangelegenheit kümmern: Als Nachfahre einer hawaiianischen Königsfamilie verwaltet Matt ein Riesenstück unberührtes Land auf der Nachbarinsel, welches er im Namen der Familie möglichst gewinnbringend verkaufen will. Und als wäre das noch nicht genug, muss er zudem verkraften, dass seine Frau in betrogen hat und verlassen wollte.

Alexander Payne, Regisseur von „About Schmidt“ und „Sideways“, zeigt mit „The Descendants“ einen erstaunlich warmherzig wie konventionell realistischen Film, der sowohl Lacher wie Tränendrüsenmomente auf. Der Zuschauer fragt sich gemeinsam mit Matt des öfteren, wie man selbst wohl an seiner Stelle reagieren würde. Und teilweise bleiben diese Fragen auch offen.

George Clooney in der oscarverdächtigen Rolle des Matt King sieht adrett aus und hat einen guten Job, aber eigentlich scheint bisher alles Wichtige an ihm vorbei gegangen zu sein. Selten hat man Clooney so wenig Autorität ausstrahlen sehen wie hier. Das Leben dieses Matt King droht an allen Ecken und Enden auseinanderzubrechen, nichts ist mehr wie es schien. Von seiner Frau betrogen, von der 17-jährigen Tochter Alex nicht ernstgenommen, als Ersatzelternteil verspottet und von der Familie unter Druck gesetzt, muss sich Matt mit bitteren Wahrheiten einer ungeahnten familiären Parallelwelt auseinandersetzen. Clooney ist hier aber nicht der gewohnt eiskalte Beau, der Chaos routiniert managt, sondern er trägt geschmacksresistente Hawaii-Hemden und graue Bundfaltenhosen, sein Silberhaar ist diesmal etwas weniger gut sortiert als gewohnt – und er hat die Dinge keineswegs unter Kontrolle. Clooneys besondere Leistung ist es aber, dass Matt seine Würde nie verliert. Seine Filmtöchter Amara Miller und Shailene Woodley liefern ebenfalls starke, da vollkommen natürliche Performances ab. Erwähnenswert sind auch die zwei kurzen Auftritte von B-Film-Fossil Robert Foster (Tarantino lässt grüßen) als Matts verbitterter Stiefvater. Wie seine unbändige (und ungerechte) Wut in tiefe hilflose Trauer umschlägt, das ist schon ziemlich beeindruckend gespielt. Wie sehr man bei diesem Film auf Zwischentöne achten muss, wird sehr schön an der Figur des Sid deutlich, Freund von Tochter Alexandra und treuer Begleiter auf der Road-Tour von Matt und seinen Töchtern. Auf den ersten Blick ein unreifer Spaßvogel, den man sich nicht als Schwiegersohn wünschen kann, welcher aber nach einigen kurzen Dialogzeilen während eines nächtlichen Zwiegesprächs mit Matt in einem anderen Licht erscheint.

„The Descendants“ ist unspektakuläres, aber sehr gut umgesetztes Autorenkino, rührende Momente ohne Kitsch. Payne entlarvt die großen und kleinen Schwächen seiner Figuren, begegnet ihnen aber dennoch immer mit entwaffnender Sympathie. Damit wird auch klar, warum die Tragikomödie als einer der großen Favoriten ins Oscar-Rennen 2012 geht. Dazu kommt der ungewöhnliche Handlungsort Hawaii, der hier genau richtig abgefilmt wird: Nicht zu sehr dem Postkartenmotiv verschrieben, aber auch nicht mutwillig anti-romantisch, sondern mit realistischem Blick auf Land und Leute.


The Descendants
Regie: Alexander Payne
Drehbuch: Alexander Payne, Nat Faxon, Jim Rash
Cast: George Clooney, Shailene Woodley, Amara Miller, Nick Krause, Robert Foster, u.a
Spielzeit: 115 Minuten
Kinostart: 26. Januar 2012
Homepage: http://www.the-descendants.de

Montag, Januar 30, 2012

Jusos wollen Alexander Dobrindt verbieten

Anlässlich der jüngsten Äußerungen des CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt, die Linkspartei verbieten zu wollen, erklären die südhessischen Jusos:

„Anstatt die Linkspartei zu verbieten, fordern wir Jusos ein Verbot von Alexander Dobrindt.“, so Carsten Sinß, Vorsitzender der Jusos Hessen-Süd. Nach Ansicht der Jusos sei es schon bemerkenswert und hanebüchen, dass ausgerechnet die CSU der Linkspartei, welche inhaltlich und personell schon seit langer Zeit auf dem letzten Loch pfeife, immer wieder mit unbedachten Äußerungen Leben einzuhauchen versuche. „Denn diejenigen, die jetzt ein Verbot der Linkspartei fordern, blockieren seit Jahren ein NPD-Verbotsverfahren. Anstatt mit ein paar Irrlichtern der Linkspartei seine Zeit zu verschwenden, sollte sich die CSU lieber mit den wahren Gegner unserer Demokratie beschäftigen. Wir fordern ein NPD-Verbot – und zwar jetzt!“, so Sinß für die südhessischen Jusos abschließend.

Sonntag, Januar 29, 2012

Samstag, Januar 28, 2012

Kreuzberg kocht - ein Portraitbuch aus dem Kiez

Durch Zufall im Internet auf folgenden kulinarisch-sozialen Lesetipp gestolpert - Buchbestellung ist bereits abgeschickt!

"»Kreuzberg kocht« stellt in 55 Portraits außergewöhnliche Menschen, Initiativen und Einrichtungen in Kreuzberg vor. Interviews und Fotografien beleuchten einen pulsierenden Stadtteil und seine Bewohner. Alle Porträtierten zeichnet aus, dass sie in privater Initiative neue Wege beschreiten. Sie schaffen neue Arbeitsmöglichkeiten, gründen Nachbarschaftsinitiativen, initiieren Kulturprojekte – kurz, sie prägen das heutige Kreuzberg. Der Clou: Sie alle verraten ein Lieblingsrezept zum Nachkochen. Von Prinzessinnengartenpizza bis Piratenzopf, von Börek bis “Reis mit Scheiß” lassen sich das Archiv der Jugendkulturen, das Ballhaus Naunynstraße, das SO 36 und viele andere in den Topf und auf den Teller schauen. Das Ergebnis: ein Mut machendes Buch mit Nähr- und Mehrwert!"

Freitag, Januar 27, 2012

Maria und Josef im Ghetto des Geldes

Leider kam ich erst jetzt zum Lesen einer sehr beeindruckenden Reportage, welche die "ZEIT" vor kurzem unter dem zugegeben sehr provokanten Titel "Maria und Josef im Ghetto des Geldes" publiziert hat. Die Schauspielerin Viola Heeß und der ZEIT-Redakteur Henning Sußebach haben sich – als obdachloses Paar verkleidet – kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht, um eine Antwort auf die Frage zu finden: Was und Wer versteckt sich hinter den reichen Fassaden der Prachtbauten und Villen in den wohlhabendsten Wohngegenden Deutschlands, bemerkenswerterweise im unweit gelegenen Hochtaunuskreis? Was passiert, wenn man sie um Hilfe bittet? Lesen lohnt sich!

Donnerstag, Januar 26, 2012

Wer's kann, der kann

"Man legt sich niemals mit „Bild“ an – oder man gewinnt Wimbledon."

- Boris Becker (*1967), Ex-Tennisspieler und dreifacher Wimbledon-Sieger -

Mittwoch, Januar 25, 2012

Dienstag, Januar 24, 2012

Bauchgefühl

Zeit Campus: "Was kann man tun, wenn das Bauchgefühl nicht so eindeutig ist?"

Gigerenzer: "Da gibt es einen Trick: Werfen Sie eine Münze. Noch während sie fliegt, spüren Sie den Wunsch in sich, dass eine bestimmte Seite oben liegen soll. Ihr Herz hat schon entschieden."

Montag, Januar 23, 2012

Airport

Am "Tor zur Welt" einen schönen Sonntag Mittag verbracht und bei einer größeren Fastfood-Kette mit goldenem M im Firmenlogo sitzend den Blick auf das Rollfeld 1,2 und landende Flugzeuge genossen sowie dem "Neubau" am Frankfurter Flughafen noch einen Besuch abgestattet.

Sonntag, Januar 22, 2012

Samstag, Januar 21, 2012

Star Wars: Uncut

Was passiert, wenn man "Star Wars Episode IV: Eine Neue Hoffnung" in 472 je 15 Sekunden lange Segmente aufteilt und anschließend im Internet dazu aufruft, sich jeweils einen Teil auszusuchen und zuhause zu filmen, zu animieren oder auf irgendeine andere Weise nachzustellen? Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 472 Szenen mit 472 unterschiedlichen Darstellern, Konzepten und Techniken.




Donnerstag, Januar 19, 2012

Mittwoch, Januar 18, 2012

Spenden für Deutschland

Spielwiese für echte Finanzpatrioten. Scheint aber nur noch nicht so der Reißer zu sein, betrachtet man sich das bisherige Spendenaufkommen...

Dienstag, Januar 17, 2012

Senatswahlen an der Johannes Gutenberg Universität Mainz (17.-18.1.12)

W A H L A U F R U F
der Juso- Hochschulgruppe
zu den Senatswahlen 2012 der Uni Mainz


Am 17. und 18. Januar werden die studentischen Senatsmitglieder der Johannes Gutenberg-Universität Mainz neugewählt. In der laufenden Legislaturperiode war die Juso-Hochschulgruppe mit drei Senatsmitgliedern die stärkste Hochschulgruppe im Senat und hat wieder eine Menge bewegt: Beim Kampf für einen Master ohne Zugangsbeschränkungen, der Verbesserung von JoGuSTiNe oder der Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim - die Juso-Hochschulgruppe war die treibende Kraft im Senat.
Wir möchten diese Arbeit in der nächsten Legislaturperiode gern fortsetzen. Folgende Schwerpunktthemen haben wir uns dabei gesetzt:

  • Freier Zugang zum Master: Wir möchten weiter dafür sorgen, dass alle, die einen Bachelor gemacht haben, auch die Chance erhalten, einen Master-Studienplatz zu bekommen.
  • Studi-freundliche Uni-Verwaltung: Wir möchten dafür sorgen, dass Uni-Verwaltung studierendenfreundlicher wird. Das geht z.B. in dem die langen Bearbeitungszeiten von BAföG-Anträgen von bis zu drei Monaten deutlich verkürzt werden oder in dem im BAföG-Amt mehr Sprechzeiten angeboten werden.
  • Neubau von UB und Biologie: Die Universitätsbibliothek aber auch der Fachbereich Biologie sind in einem baulich katastrophalen Zustand. Hier muss endlich gehandelt werden und gegenüber dem Land ein deutliches Zeichen gesetzt werden!
  • Gutes Studium: Längere Öffnungszeiten von Fachbibliotheken und Prüfungsämtern. Die Uhrzeiten von Prüfungsämtern müssen studi-freundlich werden. Wir wollen mehr Sprechstunden & Anwesenheit von Dozierenden. Unsere Dozierenden sollen mehr Zeit für uns Studis haben.
Bitte hilf mit, dass wir diese Ziele realisieren können. Geh' am 17. und 18. Januar wählen und gib deine Stimme der Juso-Hochschulgruppe (Liste 1).
Unser gesamtes Programm, unsere Kandidatinnen und Kandidaten sowie weitere Informationen zur Wahl und weitere Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du unter www.jhg-mz.de!

P.S.: Der RCDS (rechts im Bild) bemüht bzw. lockt derweil die Stammwählerschaft ;-)


Nachtrag:
Das vorläufige amtliche Endergebnis zur Senatswahl an der Johannes Gutenberg Universität Mainz:

Juso-HSG: 1134 Stimmen - 35,97%
"Fachschaften im Senat": 193 Stimmen - 6,12%
RCDS: 853 Stimmen - 27,04%
Kritische Linke: 203 - 6,43%
Einzelbewerber ohne Listenbezeichnung: 47 Stimmen - 1,49%
CampusGrün: 592 Stimmen - 18,76%
LHG: 132 Stimmen - 4,18%

Sitzverteilung:
Juso-HSG: 3 Sitze
RCDS: 3 Sitze
CampusGrün: 2 Sitze

Montag, Januar 16, 2012

Sonntag, Januar 15, 2012

Der Clown

Er ist im Zirkus meist der "letzte Mann",
der im Programm sehr selten dick gedruckt ist.
Die Menge merkt es nicht, wie viel er kann,
weil er so dumm scheint und so tief geduckt ist.

Er ist der Hiob, über den man lacht.
Die Freude, die er schafft, ist Schadenfreude:
ein Mann, der alles falsch macht, was er macht,
ist für die Menschen eine Augenweide !

Und schlagen zwei sich schallend auf die Ohren,
freut es das Publikum, wie einst im alten
Rom bei dem blut'gen Kampf der Gladiatoren.
(Man soll die Menschen nie für Menschen halten.)

Und plötzlich holt ein Clown aus weiter Hose
ein kleines, zierliches Bandonium
und macht als spielerischer Virtuose
mit komischen Grimassen alle stumm.

Er spielt den süßen Kitsch, den längst verlachten,
so meisterhaft, dass er auch die erregt,
die sich, weil er sie packt, nun selbst verachten,
so dass er sie mit eignen Waffen schlägt.

Von allen "Fahrenden" im Grünen Wagen
sind doch die Clowns, die oft so grausam scherzen
und sich ans weite Herz der Menge wagen,
immer die Menschen mit dem "goldnen Herzen".

(Gedicht von Reinhard Köster aus dem Jahr 1938)

 

Samstag, Januar 14, 2012

Jusos fordern Abschaffung der „Majestätsbeleidigung“

„§ 90 StGB nicht mehr zeitgemäß“

Die südhessischen Jusos sprechen sich für die Abschaffung des § 90 im Strafgesetzbuch aus. Dieser stellt die Verunglimpfung des Bundespräsidenten unter Freiheitsstrafe, wenn der Bundespräsident eine Tatverfolgung ermächtigt. „Dieser Paragraph ist nicht zeitgemäß und deshalb abschaffungswürdig“, so der südhessische Juso-Vorsitzende Carsten Sinß.

Zum einen ist der Bundespräsident, auch wenn er oder sie das höchste Staatsamt in der Bundesrepublik begleitet, nicht gleicher als alle anderen Bürger. Warum sollen für den Bundespräsidenten also andere Regeln gelten als für alle anderen Bürger und Politiker auch, fragen sich die Jusos, zumal beispielsweise die Bundeskanzlerin oder der Bundestagspräsident diesen Ehrschutz nicht genießen. Es stellt sich also die Frage nach der Rechtfertigung einer derartigen Sonderstellung des Staatsoberhaupts gegenüber den Bürgern. Zudem regelt Paragraph 188 des Strafgesetzbuches bereits „üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens“. Wer also auch zukünftig den Bundespräsidenten oder andere Personen des politischen Lebens besonders verunglimpft, kann belangt werden.

Zum anderen erscheint das Recht des Bundespräsidenten, selbst entscheiden zu können, welche eventuellen Verunglimpfungen seiner Person verfolgt werden oder nicht, als pure Willkür. „Hier lebt die Majestätsbeleidigung des 19. Jahrhunderts weiter“, so Sinß. Die Jusos fragen sich, was bereits als Verunglimpfung gilt und ob der Bundespräsident dies nach Tageslaune entscheiden kann: „Gilt es zum Beispiel schon als Verunglimpfung, dem amtierenden Bundespräsidenten nach seinem jüngsten Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit als Lügner zu bezeichnen und ihn mit karikierter langer Nase darzustellen?“

Bereits Bundespräsident Heuss fragte sich seinerzeit zurecht, „wann es staatspolitisch notwendig ist, dass ich mich beleidigt fühle“, so die Jusos abschließend.


Anlage

§ 90 StGB – Verunglimpfung des Bundespräsidenten
(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) In minder schweren Fällen kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2), wenn nicht die Voraussetzungen des § 188 erfüllt sind.
(3) Die Strafe ist Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, wenn die Tat eine Verleumdung (§ 187) ist oder wenn der Täter sich durch die Tat absichtlich für Bestrebungen gegen den Bestand der Bundesrepublik Deutschland oder gegen Verfassungsgrundsätze einsetzt.
(4) Die Tat wird nur mit Ermächtigung des Bundespräsidenten verfolgt.

§ 188 StGB – Üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens
(1) Wird gegen eine im politischen Leben des Volkes stehende Person öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine üble Nachrede (§ 186) aus Beweggründen begangen, die mit der Stellung des Beleidigten im öffentlichen Leben zusammenhängen, und ist die Tat geeignet, sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
(2) Eine Verleumdung (§ 187) wird unter den gleichen Voraussetzungen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Freitag, Januar 13, 2012

Checklist Diplom-Arbeit

Empirische Erhebung fertig und veröffentlicht: CHECK!
Hallo!
Im Rahmen meiner Diplomarbeit bei Prof. Dr. Oliver P. Heil an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Lehrstuhl Marketing und BWL, führe ich eine Befragung zum Thema
"PEER-TO-PEER-KREDITE IM WEB 2.0 ALS ALTERNATIVE ZUM HERKÖMMLICHEN KREDITGESCHÄFT"
durch (alle notwendigen Informationen sind in der Befragung enthalten).
Es wäre schön, wenn Sie sich die Zeit nehmen könnten, an dieser Befragung teilzunehmen. Die hier gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar und ausschließlich in meine Diplomarbeit ein. Die Beantwortung der Fragen wird ungefähr 10, maximal 15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen.
Link zur Umfrage: http://www.umfrageonline.com/survey/survey.php?code=8289d4f
Selbstverständlich erfolgt die Umfrage anonym. Die von Ihnen angegebenen Informationen und Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
VIELEN DANK FÜR IHRE MITHILFE!
Mit freundlichen Grüßen,
Carsten Sinß

Mittwoch, Januar 11, 2012

Projekt Zukunftsdialog

"Die SPD- Bundestagsfraktion bereitet sich auf Regierungsverantwortung vor. In unserem „Projekt Zukunft“ arbeiten wir an Antworten auf drängende Herausforderungen, vor denen unser Land und unsere Gesellschaft stehen. Wir wollen Deutschland modernisieren. Und wir möchten, dass Sie dabei mitmachen.
Was wünschen Sie sich für unser Land im Jahr 2020? Wie wollen Sie leben?
Wie müssen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft heute dafür die Weichen stellen?
Gestalten Sie mit uns gemeinsam die Zukunft unseres Landes. Wir laden alle Interessierten ein, auf unserer neuen Beteiligungsplattform Zukunftsdialog online mitzuwirken und sich mit ihren Ideen und Vorschlägen direkt an unserer Projektarbeit zu beteiligen.
Weitere Informationen über das Projekt Zukunftsdialog online finden Sie auf der Hintergrundseite.

Dienstag, Januar 10, 2012

Eigentum verpflichtet

"In der christlichen Soziallehre heißt es, Eigentum verpflichtet. Also verpflichten wir das Eigentum."

- Jean-Claude Juncker (*1954), Luxemburgischer Politiker -

Donnerstag, Januar 05, 2012

Am Anfang sind sie alle gleich

"Tüchtigkeit, nicht Geburt, unterscheid´t die Menschen."

- Francois Marie Arouet (1694-1778), frz. Dramatiker & Philosoph -

Mittwoch, Januar 04, 2012

Trivial Pursuit, Vol. 2

Schon wieder Trivial Pursuit...
Von: Carsten Sinß [mailto:csinss@gmx.de]
Gesendet: Dienstag, 3. Januar 2012 02:23
An: 'SOE Consumer Service Soest'
Betreff: Fehler in der "Genus-Edition" von Trivial Pursuit

Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Spieleabend wurde an Silvester einer erheblichen Belastung ausgesetzt, als beigefügte Frage (blaue Kategorie) über die Zeitmessung und das Kalenderwesen aufgerufen wurde und wir feststellen mussten, dass sich auf Ihren Karten ein Fehler eingeschlichen hat. Sie fragen dort nämlich nach zwei Planeten, welche die Basis für die Zeitmessung und das Kalenderwesen bilden und führen als Antwort die Erde und den Mond auf, korrekterweise ist der Mond aber kein Planet. Über eine Wiedergutmachung freuen wir uns sehr.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Trivial Pursuit-Fan
Carsten Sinß

Dienstag, Januar 03, 2012

Stilfrage

"In Zeiten der Krise sollte man keine Krawatte tragen: Das verringert unnötig die Blutzufuhr zum Gehirn."

- Larence “Larry“ Edward Page (*1973), US-Informatiker & Google-Mitgründer -

Montag, Januar 02, 2012

Vorbildfunktion

Man lese und bilde sich selbst ein Urteil:

Artikel 5, Grundgesetz:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."


Die BILD-Zeitung:
"In einigen Medien sind gestern telefonische Kontakte zwischen Bundespräsident Christian Wulff und "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann zum Thema geworden. Richtig ist, dass "Bild" dem Bundespräsidenten vor der Veröffentlichung der Recherchen zu seinem umstrittenen, privaten Hauskredit Gelegenheit zu einer ausführlichen Stellungnahme gegeben hat. Eine solche Stellungnahme hatte der Bundespräsident am Montag, dem 12. Dezember, zunächst abgeben lassen, dann aber kurz vor Redaktionsschluss wieder zurückgezogen.
Im Anschluss daran versuchte der Bundespräsident "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann, der sich zu der Zeit auf einer Dienstreise befand, direkt zu erreichen. Als das nicht gelang, hinterließ der Bundespräsident eine längere Nachricht auf der Handy-Mailbox des Chefredakteurs.
Der Bundespräsident zeigte sich darin empört über die Recherchen zu dem Hauskredit und drohte u. a. mit strafrechtlichen Konsequenzen für den verantwortlichen "Bild"-Redakteur. Zwei Tage nach der ersten "Bild"-Veröffentlichung zu dem Hauskredit (Dienstag, 13.12.2011) suchte der Bundespräsident erneut den Kontakt zum "Bild"-Chefredakteur und bat in einem Telefonat persönlich um Entschuldigung für Ton und Inhalt seiner Äußerungen auf der Handy-Mailbox.
Deshalb hat die "Bild"-Zeitung nach breiter redaktioneller Debatte davon abgesehen, eigens über den Vorfall zu berichten. Dieser Verzicht hatte und hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf die weiteren Recherchen in allen offenen Fragen, die sich u. a. im Zusammenhang mit dem Hauskredit stellten oder noch stellen könnten."

Und was sagt der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust dazu?
WDR 2: "Wie kann es sein, dass der Bundespräsident persönlich den Chefredakteur einer der einflussreichsten Zeitungen in Deutschland von einer Auslandsreise anruft und ihm droht?"
Stefan Aust: "Das kann ich Ihnen auch nicht erklären. Das macht einen ja wirklich fassungslos - das klingt fast wie ein politisches Selbstmordkommando, was er da vollzogen hat. Ich kann das gar nicht verstehen. Natürlich habe ich auch in meiner Zeit als "Spiegel"-Chefredakteur häufig Anrufe von Leuten gehabt, von Politikern, Wirtschaftsleuten, über die wir berichtet haben. Entweder haben sie sich nachträglich beschwert oder sie haben vorher mal angerufen. Aber dass jemand Drohungen, für die er sich dann ja auch anschließend offenbar entschuldigt hat, auf Mailbox, also auf den Anrufbeantworter, auf Tonband spricht - das habe ich noch nie erlebt. Und so etwas Irres, ehrlich gesagt, ist mir noch nie vorgekommen. (...) Ob nun der Bundespräsident vermutet, dass da noch mehr in der Schublade liegt - von dem vielleicht auch nur er weiß - und dass er deshalb Angst hat, das kann ich auch nur mutmaßen. Denn eine solche Reaktion, eine solche Aktion, auch eine solche Unvorsichtigkeit, sozusagen das auf Mailbox zu sprechen... Wissen Sie, wenn man jemandem was unter vier Augen sagt, nun gut, das mag man tun - aber wenn man sozusagen ganz bewusst es auf die Mailbox spricht, dann muss man von allen guten Geistern verlassen sein."

Sonntag, Januar 01, 2012

Das wird 2012

  • Diplom(arbeit)
  • Berufsstart
  • Good Bye Tankstelle & GTU
  • Keine Fingernägel mehr kauen!
  • Mit den Fingern schnipsen lernen
  • Umzug in die eigene Wohnung
  • Istanbul
  • Bootsführerschein
  • Berlin
  • The Dark Knight rises...
  • weniger Politik, mehr Uni, mehr Ping Pong