Sonntag, August 31, 2014

Landtagswahl in Sachsen

Ein paar Eindrücke aus der Sachsenwahl:
  • Die CDU-geführte Landesregierung legt den Wahltermin in die Ferien und beklagt dann die geringe Wahlbeteiligung.
  • Die SPD feiert 12,5% und "den besten Wahlkampf seit Willy Brandt" frenetisch. Ihre Mitglieder möchte sie über eine Große Koalition abstimmen lassen, macht aber hoffentlich nicht das Spiel ohne die...
  • ...Grünen, die auf Schwarz-Grün hoffen.
  • Die FDP fliegt auch aus der letzten Landesregierung - trotz Abgrenzung zur Bundespartei. Was ist jetzt eigentlich das höchste Amt eines Liberalen in der Republik?
  • Die NPD scheitert am Wiedereinzug mit 4,97% oder - keine Satire - 808 Stimmen.
  • Die AfD sind die neuen Piraten - allerdings mit deutlich stabilerer Struktur und Wählerbasis.

Samstag, August 30, 2014

Sterbehilfe

"Der Arzt hat mir bei der Geburt geholfen, nun soll er mir auch beim Sterben helfen."

- Mutter von Gregor Gysi -

Freitag, August 29, 2014

Innovation aus Hamburg

Kleiderei - Anstatt zu kaufen kann man Mode hier per Monats-Abo leihen.
Privatkonzert - wer eine Band für einen privaten Anlass sucht, wird bei Sofa Concerts fündig.
Sci Fi - das Living Place in Hamburg ist ausgestattet mit allerlei futuristischem Allerlei.

Donnerstag, August 28, 2014

ESWE Innovationsforum

Einen kurzweiligen Vortrag zum Thema "Mit Volldampf in die Zukunft" hielt heute der Kabarettist Vince Ebert auf dem Innovationsforum von ESWE in Wiesbaden. Kernbotschaft seines humorvollen, aber auch nachdenklichen Vortrags war der Zufall, der - im Gegensatz zu akribischer und vorausschauender, aber nicht immer möglicher Planung - früher wie heute Bedingung für Fortschritt ist. Auf die Unternehmenswelt umgemünzt bedeutet das, flexibel auf Ereignisse zu reagieren und Chancen zu ergreifen, anstatt vor Risiken einzuknicken. Oder wer wusste, dass Tesafilm eigentlich Heftpflaster werden sollte und Viagra nur deshalb entdeckt wurde, weil männliche Probanden ein Herzmedikament partout nicht absetzen wollten?
"Wenn Sie heute erfahren, dass Sie noch sechs Monate zu leben haben: Würden Sie Ihr Leben dann genauso weiter leben. Oder würden Sie etwas ändern. Und wenn Sie nach sechs Monaten erfahren, dass es eine Fehldiagnose gab und Sie kerngesund sind. Würden Sie dann so weiter leben - oder wieder in die alte Routine zu verfallen? Und wenn Sie sich für ersteres entscheiden: Warum fangen Sie dan nicht jetzt schon damit an?"

Mittwoch, August 27, 2014

HIMYM

Ich verneige mich vor dieser großartigen, besten Serie aller Zeiten. Danke für neun wunderbare Jahre. 

Dienstag, August 26, 2014

Meine "ALS Ice Bucket Challenge"

Lieber Maik,
vielen Dank für die Nominierung von Martin Rabanus und mir für die #ALSIceBucketChallenge . Martin kann die Nominierung leider nicht annehmen, weil er im Moment auf Auslandsreise ist - der Glückliche. Als ordentlicher Büroleiter habe ich aber natürlich für einen Ersatz gesorgt. Ich hoffe, das geht in Ordnung. 

Wir nehmen die Herausforderung gerne an und werden uns nicht nur Wasser über den Kopf kippen, sondern auch spenden und einen Spendenaufruf auf der Homepage veröffentlichen. Bevor wir das aber tun, möchten wir noch jeweils drei Personen nominieren.
Ich nominiere den Ersten Stadtrat der Stadt Oestrich-Winkel, Werner Fladung. Er vertritt im Moment den Bürgermeister und muss dabei stets kühlen Kopf bewahren.
Natürlich soll aber nicht nur das Wahlkreisbüro von Martin Rabanus mit gutem Beispiel voran gehen. Deshalb nominiere ich meine lieben Kollegen aus dem Berliner Büro, Daniel Spiller und Maja Dimitroff. Und weil er sooo darum gebettelt hat nominiere ich noch den Bürgermeister der Herzen aus Ransel, Wollmerschied und Espenschied, Sebastian Busch.
Und Gerd nominiert im Namen von Martin Rabanus die beiden Landtagsabgeordneten Marius Weiß und Tobias Eckert sowie seinen Ortsvereinsvorsitzenden Detlef Faust.
Und Spenden sind im übrigen hier gut angelegt.



Montag, August 25, 2014

Info-Display

CHACABUMM! Dieses Gefühl, wenn Du selbst etwas erfolgreich am Auto repariert hast und es wieder leuchtet und blinkt wie zuvor. :-)

Sonntag, August 24, 2014

Kicker Managerspiel 2014/15

Und hier noch nachgereicht mein Team für die dieses Wochenende begonnene Bundesliga-Saison 2014/15.


Samstag, August 23, 2014

Sportfreunde Stiller

Die Sportfreunde Stiller reißen bei ihrem Konzert am Mainzer Zollhafen Witze über Mainz und sind anschließend sprachlos, wenn mehrere tausende Fans "uiuiuiuiuiuiui...auauauauau..." anstimmen - herzlich Willkommen in Mainz :-)

Freitag, August 22, 2014

Kicker-Stecktabelle 2014/15

Alle Jahre wieder...mein Bundesliga-Tipp für die heute beginnende Saison 2014/15:

  1. FC Bayern München
  2. Bayer 04 Leverkusen
  3. Borussia Dortmund
  4. FC Schalke 04
  5. VfL Wolfsburg
  6. Borussia Mönchengladbach
  7. 1899 Hoffenheim
  8. Hannover 96
  9. Hertha BSC Berlin
  10. Hamburger SV
  11. 1. FC Köln
  12. SV Werder Bremen
  13. VfB Stuttgart
  14. Eintracht Frankfurt
  15. SC Freiburg
  16. FC Augsburg
  17. 1. FSV Mainz 05
  18. SC Paderborn

Donnerstag, August 21, 2014

Grenzen der Diplomatie

Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck gestern im Heute-Journal:  
"Ich möchte nicht Menschen sterben lassen nur wegen der Reinheit meiner Philosophie oder meines Pazifismus."
Danke für diese Worte, gerade von dieser Instanz. Der Pazifismus und die Diplomatie finden leider an dem Punkt ihre Grenzen, wo Dialogbereitschaft zur Einbahnstraße wird und Menschenleben in Gefahr ist.

Mittwoch, August 20, 2014

Aktionsplan gegen das Pupsen von Kühen

Aus der Kategorie "Zunächst für einen verspäteten Aprilscherz gehalten" :-) :

Hendricks strebt weniger Emissionen bei Kühen an
Kleve (dpa) - Zur Verringerung der Treibhausgase will Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auch den Methangas-Ausstoß bei der Verdauung von Kühen in den Fokus nehmen. «Dieser Bereich ist nicht zu vernachlässigen», sagte Hendricks am Mittwoch beim Besuch eines Pilotprojekts in Kleve mit Blick auf die Emissionen in der Landwirtschaft. In dem Versuchsstall der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftskammer werden je 48 Kühe in drei Gruppen gehalten. Mit unterschiedlichen Böden und Futtermethoden wird dort getestet, wie Emissionen bei den Wiederkäuern gemindert werden können. Bei mehr Mais- statt Grasfutter gab es rund zehn Prozent weniger Methanemissionen.
Die Landwirtschaft macht acht Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland aus. 26 Prozent davon entfallen auf die Tierhaltung, vor allem auf den Methanausstoß bei der Verdauung. Seit 1990 sind die Landwirtschafts-Emissionen um 23 Prozent zurückgegangen, auch weil nach der Einheit der Tierbestand zunächst deutlich abnahm. Ziel ist es, die Gesamtemissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Bisher läuft es nur auf minus 33 Prozent hinaus, daher sucht Hendricks überall zusätzliche Einsparmöglichkeiten, im November soll das Bundeskabinett einen Aktionsplan beschließen.

Dienstag, August 19, 2014

Leserbrief

Ein Leserbrief von mir in der heutigen Ausgabe des "Rheingau Echos" zur Versachlichung der Debatte um Windkraft im Rheingau:
Rheingau Echo, 21.08.14
Eigentlich ist es nicht meine Art, mich als Stadtverordneter und damit Mandatsträger per Leserbrief zu Wort zu melden. Wir Mandatsträger haben hierzu andere Gremien und Kanäle. Dennoch möchte ich auf diesem Weg den Leserbrief des Herrn Dr. Dertz aus der letzten Ausgabe des Rheingau Echos erwidern. Dabei verzichte ich auch darauf, mich inhaltlich mit der Frage Pro oder Contra Windkraft auseinanderzusetzen. Für mich ist die Energiewende beispielsweise keine rein ästhetische Frage wie für Herrn Dr. Dertz und andere. Ich erachte auch den Flächenverbrauch an Wald für Windkraftanlagen für verschmerzbar. Denn dieser Flächenverbrauch an Wald bewegt sich im Vergleich zur städtischen Gesamtfläche an Wald im Promillebereich und muss zudem ohnehin ausgeglichen werden. Aber hierzu kann man freilich auch  unterschiedliche Ansichten haben und in einer Demokratie sind beide Seiten schlicht und ergreifend zu respektieren, ohne persönliche Rückschlüsse auf die jeweilige Person daraus zu ziehen. In Oestrich-Winkel werden noch in diesem Jahr die Bürger über die Frage der Windkraft entscheiden – demokratischer geht es nicht. Dies sollte aber aufgrund einer objektiven Faktenlage geschehen. Herrn Dr. Dertz‘ Argumentation wird in seinem Leserbrief diesem Anspruch leider nicht gerecht – entweder aus Unwissenheit oder wider besseres Wissen. Er verweist auf eine Aktion der Bürgerinitiative „Pro Kulturlandschaft Rheingau“, in der diese im letzten Jahr  einen Ballon auf der Hallgarter Zange auf 200 Meter Höhe hat steigen lassen. Die 200 Meter sollen die Höhe eines Windrades simulieren und stellen seitdem die Basis für Fotomontagen der Bürgerinitiative auf Flugblättern, Bannern und Plakaten dar. Was aber den Eindruck von Seriosität erwecken soll, ist eigentlich das genaue Gegenteil davon. Denn auf der Hallgarter Zange können rein formell und rechtlich überhaupt keine Windkraftanlagen errichtet werden, selbst wenn man es wollte. Dies ist alles nachvollziehbar mit Karten dargestellt im „Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien“, der vor wenigen Wochen beraten wurde, öffentlich auslag und im Netz immer noch frei zugänglich und für jedermann/-frau einsehbar und herunterladbar ist (ich helfe auf Nachfrage auch gerne bei der Recherche bzw. stelle entsprechendes Material zur Verfügung, wenn sich jemand tatsächlich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen möchte). Somit sind die Fotomontagen nicht realitätsnah, sondern sie vermitteln – unabhängig, wie man inhaltlich zu dem Thema Windkraft steht – schlicht ein falsches optisches Bild von möglichen Windkraftanlagen in Oestrich-Winkel. Ebenso gut hätte man den Ballon auch an der Germania oder über dem Rhein steigen lassen können. Denn auch diese Orte kommen für Windkraftanlagen genauso wenig in Betracht, hätten aber sicher ein mindestens genauso schönes Motiv geboten. Wenn aber überhaupt – am Ende entscheiden das wie gesagt die Bürger Oestrich-Winkels – würden Windkraftanlagen hinter dem Kamm errichtet werden. Die Hallgarter Zange liegt bei knapp 600 m. Es kann sich nun jede/r selbst ausrechnen, wie viel von einer 200 Meter hohen Windkraftanlage (Spitze des Rotors) noch von der Rheinseite zu sehen wäre, wenn sie erst hinter dem Kamm errichtet wird, zumal der Blickwinkel noch begünstigend wirkt. Die Oestrich-Winkeler Stadtverordnetenversammlung hat in ihren letzten beiden Sitzung die Erstellung einer Sichtbarkeitsanalyse beschlossen, die die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf das Landschaftsbild veranschaulichen soll. Spätestens dann wird es eine objektive Visualisierung von Windkraftanlagen in Oestrich-Winkel geben. Und jeder Bürger kann selbst beurteilen, ob er/sie mit dem Anblick leben kann. Dann entscheidet sich auch, ob der Rheingau wirklich „Nein zur Windkraft“ sagt oder nur „Nein zu unredlichen Wahlkampfmethoden“.

Sonntag, August 17, 2014

Noch 148 Mails checken

Ich störe mich zunehmend an Studien, die einzig den Zweck haben zu untersuchen, wie E-Mails den Angestellten ach so viel Arbeitszeit und damit den Arbeitgebern entsprechend bares Geld kostet. Natürlich sind auch viele der täglich eintrudelnden Mails überflüssig und/oder redundant. Natürlich ist ein Großteil meines Arbeitstags geprägt durch das Verfassen und Verschicken von E-Mails. Aber hat denn schon mal jemand gegengerechnet, wie viel Aufwand, Ressourcen, Zeit und damit Kosten dadurch gespart bzw. Einnahmen zusätzlich generiert werden? Wenn ich mir nur einen typischen Arbeitstag meinerseits anschaue und mir überlege, was ich alles mit E-Mails wegschaffe bzw. per E-Mail erfahre, was ich sonst auf anderen Wegen erledigen müsste, könnte ich lange nicht so effizient arbeiten - sowohl in zeitlicher wie auch ressorcentechnischer Hinsicht. Deshalb: Gut, dass es sie gibt, die E-Mail. Und anstatt sie als Teufelszeug zu verurteilen, sollten die Anwender lieber im Umgang damit geschult werden.

Freitag, August 15, 2014

Aufgefahren

So schnell konnte ich heute nicht mehr den Rückwärtseingang einlegen, wie das die Dame vor mir an der Ampel heute früh machte und mir dann frontal auf meine Front gefahren ist... -.-

Donnerstag, August 14, 2014

Der letzte Flammkuchen

Dieser Moment, wenn Du an dem noch wenige Minuten geöffneten Stand den letzten Flammkuchen für die Hälfte abgreifst mit dem Versprechen der Verkäuferin: "Der kann noch was!"

Mittwoch, August 13, 2014

Terminal 3

Im Landtagswahlkamf versprachen Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Wahlprogramm:
"(...) Zum Schutz und zur Entlastung der Bevölkerung fordern wir deshalb den Verzicht auf den Bau des Terminal 3 sowie eine rechtsverbindliche Vereinbarung zwischen Bevölkerung, Land und Betreiber gegen einen weiteren Ausbau am Flughafen Frankfurt Main (keine weitere Start- und Landebahn); (...)"
Ein gutes halbes Jahr später wird daraus dann, nachdem der grüne Bürgermeister aus Frankfurt, Olaf Cunitz, den Bau des dritten Terminals am Frankfurter Flughafen genehmigt hat
"Baurecht heißt nicht Baupflicht." (Tarek Al-Wazir)
 Tja, herzlich Willkommen im Pragmatismus des Regierungsalltag. "Grün wirkt" in Hessen...

Dienstag, August 12, 2014

R.I.P. Robin Williams

"Oh Captain, my Captain!" 




O Captain my Captain! our fearful trip is done; The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won; The port is near, the bells I hear, the people all exulting, While follow eyes the steady keel, the vessel grim and daring:

But O heart! heart! heart!
O the bleeding drops of red,
Where on the deck my Captain lies,
Fallen cold and dead.
O Captain! my Captain! rise up and hear the bells; Rise up—for you the flag is flung—for you the bugle trills; For you bouquets and ribbon’d wreaths—for you the shores a-crowding; For you they call, the swaying mass, their eager faces turning;

Here Captain! dear father!
This arm beneath your head;
It is some dream that on the deck,
You’ve fallen cold and dead.
My Captain does not answer, his lips are pale and still; My father does not feel my arm, he has no pulse nor will; The ship is anchor’d safe and sound, its voyage closed and done; From fearful trip, the victor ship, comes in with object won;

Exult, O shores, and ring, O bells!
But I, with mournful tread,
Walk the deck my Captain lies,
Fallen cold and dead.

Montag, August 11, 2014

Die Antwort des deutschen Fernsehens...

...auf "House of Cards" und "Borgen":
"Anna Bremer (Veronica Ferres) ist hübsch, erfolgreich, und hat den Job, den es nur einmal in Deutschland gibt: Bundeskanzlerin! Work-Live-Balance ist für sie ein Fremdwort, ihr Privatleben opfert sie vollständig ihrem Arbeitsleben. Obwohl ihr Berater Bernhard (Martin Brambach) sie lieber jetzt als gleich vor dem Traualtar sähe, ist es mit Männern nicht weit her. Als über Nacht ein neuer französischer Präsident gewählt wird, glaubt Anna, diesen Guy Dupont (Philippe Caroit) von irgendwoher zu kennen. Auf dem Gipfeltreffen von allen europäischen Premierministern fällt es ihr schlagartig ein: Guy ist der Typ, der vor Jahren nach einem One-Night-Stand einfach abgehauen ist! Auch Guy erinnert sich, wen er da eigentlich vor sich hat. Doch beide sind immerhin Staatsoberhäupter – und würden die Deutschen einen Franzosen als First-Man im Staat akzeptieren? Nach einer heißen Liebesnacht muss Anna eine Entscheidung treffen..."

Quelle: Sat 1

Sonntag, August 10, 2014

Busfahrer

Jeden Morgen ein Highlight, wenn dir der Busfahrer voller Gnade die Tür geöffnet hat, Du mit einem Stück Papier um Einlass in "sein Heiligtum" bittest und er dies schließlich nach kurzer intensiver Prüfung mit einem kommentarlosen Kopfnicken gewährt.

Samstag, August 09, 2014

Die (Lokal)Zeitung von morgen


Ich finde es gut, dass das Online-Angebot des Wiesbadener Kurier jetzt bezahlpflichtig ist. Warum soll auch ein redaktioneller Inhalt, hinter dem journalistische Arbeit steckt, am Kiosk Geld und am Rechner nichts kosten? Ich wünsche mir, dass dieser Schritt nicht durch die Leser bestraft wird, sondern im Gegenteil zu einem Mentalitätswechsel auch in den anderen Verlagshäusern führt. Was ich mir nun zur Zukunftssicherung "meiner" Lokalzeitung noch wünsche: Stärkere Fokussierung auf den eigentlichen USP, die lokalen Nachrichten. Ich kaufe den Kurier schließlich nicht wegen des Wirtschafts-, Sports-, oder Politikteils (diese Informationen kriege ich auch woanders her und im Zweifel - sorry - auch mindestens genauso schnell und gut), sondern wegen der lokalen Nachrichten in den Bereichen Nachrichten/Politik, Sport, Kultur/Feuilleton etc. und den Geschichten hinter den Geschichten. Hier also nicht abbauen, sondern in Qualität und (Wo)Menpower investieren und das ganze dann garnieren mit Online-Mehrwerten (hier sind die Möglichkeiten ja schier grenzenlos) und zielgruppengerechten Abonnements. So wünsche ich mir das. :-)

Freitag, August 08, 2014

Beate

Ein kleines Kind im ICE fragt eine ältere Dame: "Wie heißt Du?" - "Beate", antwortet die Dame. "Beate ist aber ein blöder Name", sagt das Kind. :-)

Mittwoch, August 06, 2014

Fast Drei Prozent: FDP

Die einst stolze Partei FDP, die Politgrößen wie Heuss, Lambsdorff, Genscher, Scheel, Kinkel, liberale Vordenker wie Baum, Hamm-Brücher oder Leutheusser-Schnarrenberger und Polittalente wie u.a. Westerwelle, Möllemann oder Lindner hervorbrachte (ich bewerte das nicht inhaltlich), kämpft aktuell um ihr Überleben. Mit entscheidend dabei werden die drei nächsten Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg sein. Einfach mal die Slogans, mit der die FDP um die Gunst der Wählerinnen und Wähler bei diesen Wahlen wirbt, auf sich wirken lassen:
  • "Wir sind dann mal weg." (Thüringen)
  • "Keine Sau braucht die FDP!" (Brandenburg)
  • "Sachsen ist nicht Berlin. Für Schwarz-Gelb: FDP wählen!" (Sachsen)

Dienstag, August 05, 2014

Betriebsrat oder Management?

"Viele Menschen halten die SPD für einen guten Betriebsrat der Gesellschaft, trauen ihr aber das Management nicht zu."

- Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident des Landes Niedersachsen -