Mittwoch, Dezember 31, 2014

Dienstag, Dezember 30, 2014

Winter Wonderland







Montag, Dezember 29, 2014

Lioessens (25.-29.12.)

Alle Jahre wieder ging es nach Lioessens in den Niederlanden, um auf der Flucht vor dem Schnee in Deutschland für ein paar Tage Ruhe, Landschaft und allerlei Leckereien zu genießen. :-)













Mittwoch, Dezember 24, 2014

Frohe Weihnachten

Das Christkindchen ist brav gewesen. In diesem Sinne ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest und ein paar erholsame Feiertage mit allerlei Leckererien auf den Tellern! :-)

Dienstag, Dezember 23, 2014

Lügenufo

Nach mehr als 30 Jahren mal zum ersten mal Scrabble gespielt. Und dann kommt der Moment, wo sie dir "Lügenufo" nicht als Wort anerkennen...

Montag, Dezember 22, 2014

Farbkonzept

Sätze wie "Schatz, das Farbkonzept für unsere Hochzeit steht." werden mein Jahr 2015 prägen. :-)

Sonntag, Dezember 21, 2014

Samstag, Dezember 20, 2014

Opfer des kapitalistischen Systems

350 Tage dieses Jahr nicht krank. Und am 1. Urlaubstag kurz vor Weihnachten kommt die Erkältung. Ich bin Opfer des kapitalistischen Systems. :-(

Donnerstag, Dezember 18, 2014

Monsieur Claude und seine Töchter

Wer wie ich in Vorbereitungen für eine multikulturelle Hochzeit steht, kommt nicht um den aktuellen französischen Kassenschlager „Monsieur Claude und seine Töchter“ herum.

Claude Verneuils (Christian Clavier), Bourgeois erster Güte, bekennender Gaullist und bis zum Kragenknopf prall gefüllt mit rückständigem Gedankengut, und Marie Verneuil (Chantal Lauby), eine leicht fusselige, überforderte und trotzdem liebenswerte Madame, die angesichts der multikulturellen Herausforderungen ihres neuen Schwiegermutterdaseins – zwischen jüdischer Beschneidungszeremonie, asiatischem Gleichmut und einem Speiseplan von halal bis koscher  – ihre anerzogene Contenance zu verlieren droht, sind ein wohlhabendes, leicht konservatives katholisches Ehepaar in der französischen Provinz. Sie haben vier attraktive Töchter. Für die jungen Frauen können sich die Verneuils nichts Schöneres vorstellen, als dass diese von Männern mit den Attributen "attraktiv, französisch, männlich" geehelicht werden. Doch Tochter Ségolène (Emilie Caen) heiratet den Chinesen Chao (Frédéric Chau), Isabelle (Frédérique Bel) den Muslim Rachid (Medi Sadoun) und Odile (Julia Piaton) den Juden David (Ary Abittan). Da hängt der familiäre Haussegen der Verneuils gewaltig schief. Um das Vergnügen noch zu vergrößern: Auch die Schwiegersöhne sind sich untereinander nicht grün und können mit ihrem Schwiegerpapa prima mithalten, was Vorurteile gegeneinander betrifft und die Kreativität, mit der sie Spitznamen füreinander finden. Wenigstens ihre jüngste Tochter Laure (Elodie Fontan) ist mit einem französischen Katholiken zusammen. Doch als dieser zum ersten Abendessen vorbei kommt, reißt den besorgten Eltern der Geduldsfaden: Charles (Noom Diawara) ist schwarz. Claude und Marie geben ihre Töchter aber nicht so einfach auf. Sie nutzen die Hochzeitsvorbereitungen, um die unerwünschten Beziehungen zu sabotieren…

Der Film setzt sich in hervorragend humorvoller Art und Weise über kulturelle und religiöse Ressentiments hinweg. Nicht nur die traditionsbewussten Verneuils, die ihre Familienehre in Gefahr sehen, lassen sich ständig zu politisch unkorrekten Aussagen hinreißen. Auch ihre scheinbar vollends globalisierten Töchter und deren Ehemänner offenbaren handfestes Schubladendenken, das zu allerlei Missverständnissen und Konflikten führt.

Auf die Spitze getrieben wird der komödiantische Rundumschlag, als der stolze Gaullist Claude bei den Hochzeitsvorbereitungen auf Charles' Vater André (Pascal N'Zonzi) trifft, einen gleichermaßen verbohrten Patriarchen aus Afrika, der am laufenden Band Klischees über weiße Franzosen bemüht. Die Auseinandersetzung der beiden Familienoberhäupter bringt fraglos einige der witzigsten Momente des Films hervor.

Die Frauen, angeführt von Marie (Chantal Lauby), sind in dieser Konstellation deutlich vernunftbegabter als die Männer und rotten sich bald zusammen. Sie arbeiten im Hintergrund mit mehr oder weniger subtiler Diplomatie, um ihre Jungs auf Spur zu bringen.

Selten wurde der Zusammenprall der Kulturen so lustvoll und provokant, so boshaft und doch gleichzeitig so liebenswürdig dargestellt wie hier. Die Geschichte funktioniert perfekt, der Humor – so fies und bissig er gelegentlich sein mag – bleibt doch immer liebenswert. Ich lasse mich mal auf meine Hochzeit überraschen :-)



Original: Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?
Regie: Philippe de Chauveron
Drehbuch: Philippe de Chauveron, Guy Laurent
Cast: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Julia Piaton, Medi Sadoun, Frédérique Bel, Frédéric Chau, Émilie Caen, Noom Diawara, Élodie Fontan, Pascal N'Zonzi, Salimata Kamate, Tatiana Rojo
Spielzeit: 97 Minuten
Kinostart: 2014

Mittwoch, Dezember 17, 2014

Du bist es!

10 Freunde, eine seit über zwei Jahrzehnten bestehende Freundschaft über verschiedene Lebensentwürfe und Entfernungen hinweg, aneinander gebunden durch ein gemeinsames Spiel. Eine schöne Geschichte, die mich auch an den alljährlichen Neujahrskick bei Wind und Wetter mit meinen Freunden erinnert :-)

Dienstag, Dezember 16, 2014

Mathematik

"Mathematik = Das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat."

- Galileo Galilei (1564-1642), italienischer Mathematiker, Philosoph und Physiker -

Montag, Dezember 15, 2014

Bei Anruf: Sachverstand

Also wenn Campact schon die Losung ausgibt, in den Büros der Bundestagsabgeordneten durchzuklingeln, um nach deren Meinung zu TTIP und CETA zu fragen, muss ich schon erwarten können, dass man am anderen Ende der Leitung 

a) zumindest halbwegs (!) informiert ist zum Sachverhalt oder alternativ
b) zumindest ansatzweise willens ist, sich aufklären und berichtigen zu lassen inklusive der Zusendung weiterer Informationen.


Zum Sachverhalt lässt sich aktuell folgendes mitteilen:
Es steht aktuell – anders als von Campact behauptet – keine Abstimmung über das CETA-Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada bevor. Im Gegenteil, es wird mindestens noch ein Jahr Verhandlungsprozesse auf europäischer und ggf. auch auf nationaler Ebene geben. Deshalb steht aktuell auch – ebenfalls anders als behauptet – keine finale Abstimmung innerhalb der SPD an. Der fertige Verhandlungstext des Abkommens wird derzeit auf EU-Ebene überarbeitet. Das Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bringt dabei im Rat der Handelsminister der EU insbesondere Änderungsvorschläge zu den Schiedsgerichtsverfahren (ISDS) im Rahmen des Investorenschutzes ein. Die Bundesregierung vertritt hierzu die Auffassung, dass spezielle Investitionsschutzvorschriften in einem Abkommen zwischen der EU und Kanada bzw. den USA nicht erforderlich sind, da hinreichender Rechtsschutz vor nationalen Gerichten besteht. Der Rat, in dem die nationalen Regierungen vertreten sind, und das Europäische Parlament werden frühestens Ende 2015, eher Anfang/Mitte 2016 über das Abkommen entscheiden. Dann erst kann das Abkommen in Kraft treten, allerdings nur vorläufig, sollte es ein gemischtes Abkommen sein. Bei einem gemischten Abkommen müssten alle 28 Mitgliedstaaten das Abkommen ratifizieren. Das würde voraussichtlich erst 2017 der Fall sein. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, seines Zeichens Sigmar Gabriel, haben gemeinsame Ziele und Anforderungen an die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) formuliert, die auch für das europäisch-kanadische Abkommen CETA gelten. Dies wurde von einem Parteikonvent der SPD aufgegriffen und beschlossen. In den anstehenden Verhandlungen wird sich die SPD für die Durchsetzung der beschlossenen Ziele einsetzen und auch gegenüber unseren europäischen Partnern dafür werben. Dies tun auch unsere Abgeordneten im Europäischen Parlament im Rahmen der dortigen Verhandlungen. Sigmar Gabriel hat deutlich gemacht, dass am Ende ein SPD-Parteitag beziehungsweise ein Parteikonvent in dieser Sache entscheiden wird. 


Kritisch beäugt werden vor allem die vorgesehenen Schiedsgerichtsbarkeiten. Investitionsschutzabkommen dieser Art gibt es tatsächlich seit der Nachkriegszeit. Sie sind eine europäische Erfindung, genauer gesagt eine deutsche: 1959 schloss die Bundesrepublik das erste mit Pakistan von heute rund 150 solcher Abkommen ab. In keinem einzigen der 1.400 Abkommen von EU-Mitgliedsländern fehlt die Klausel, dass in Streitfällen zwischen einem Staat und einem Unternehmen ein internationales Schiedsgericht zu entscheiden hat. Bisher, so meine Wahrnehmung, habe ich auch noch keine Bürgerinitiativen erlebt, die hiergegen Sturm gelaufen sind. Was auch nachvollziehbar ist. Schiedsgerichte sind nämlich oft der einzige Weg, Investoren aus dem Ausland vor staatlicher Willkür zu schützen. Erst unlängst war im ZEIT Magazin dazu ein interessanter Artikel über einen bayerischen Unternehmer und seinen Feldzug vor Schiedsgerichten gegen den russischen Staat. Am Ende hat er nach vielen Jahren "Recht" bekommen - aber auch nur, weil Ausdauer und Kapital vorhanden waren, um eine solche Tortur durchzustehen. Man kann also mitnichten davon sprechen, dass Investoren hier mal eben mir nichts dir nichts Gelder von einem Staat erfolgreich einklagen können, zumal die meisten Klagen vor Schiedsgerichten bisher auch zu Gunsten des Staates ausgingen und dort, wo sie zu Ungunsten des Staates ausgingen, nur ein Bruchteil der eingeklagten Summe tatsächlich vollstreckt wurde. Von den bisher 568 bekannten Verfahren kam es bis Ende 2013 in 274 Fällen zu Entscheidungen. In 43% der Verfahren obsiegte der beklagte Staat, in 31% war der Investor erfolgreich und in 26% kam es zu einem Vergleich. In den meisten Fällen wurde lediglich ein Teil der geforderten Summe zugesprochen. Soweit bekannt, wurden in allen bislang beendeten Verfahren Schadensersatzansprüche in Höhe von insgesamt 4,5 Mrd. US-Dollar zugesprochen, wobei die beiden höchsten Schiedssprüche allein bereits einen Anteil von 59% ausmachen sollen. Durchschnittlich sollen rd. 34 Mio. US-Dollar zugesprochen worden sein. Ob Schiedsgerichtsbarkeiten nun tatsächlich zwischen entwickelten Rechtsräumen wie der Bundesrepublik und Kanada und/oder den USA notwendig sind, die nochmal auf einer anderen Stufe als Russland einzustuifen sind, ist in der Tat diskussionswürdig und wird von der SPD inkl. der Bundesregierung, vertreten durch den SPD-Bundesvorsitzenden und Bundewirtschaftsminister Sigmar Gabriel ja auch entsprechend kritisch gesehen. Aber Deutschland ist nur einer von 28 EU-Staaten, die am Verhandlungstisch durch die Europäische Kommission vertreten werden. Und vergessen wir nicht, dass auch in der Europäischen Union teils erhebliche Differenzen zwischen den Rechtssystemen bestehen. Es sei nur an Ungarn erinnert als ein, viellecht das gravierendste, Beispiel erinnert, wo von einer unabhängigen Justiz und echter Gewaltenteilung nicht mehr ernsthaft gesprochen werden kann. Bezogen auf Deutschland kommt ein Gutachten zumindest zu dem Ergebnis, dass CETA Investoren aus Kanada im Vergleich zu deutschen Investoren materiell-rechtlich nicht besser stellt. Im Gegenteil: Der durch CETA gewährte völkerrechtliche Schutz kanadischer Investitionen bleibt in einigen Punkten sogar signifikant hinter dem deutschen Verfassungs- und Unionsrecht zurück. Das heißt, dass Investoren in Deutschland nicht erfolgreich gegen dem Allgemeinwohl dienende Gesetze klagen können. Im Hinblick auf den Marktzugang scheidet sogar die Anrufung eines Schiedsgerichts aus.

Sonntag, Dezember 14, 2014

Wetten, dass..?

Ich kenne diese Welt nicht ohne "Wetten, dass..?". Alleine deshalb geht heute eine Ära zu Ende, die aber auch eine Zäsur in der deutschen Fernsehgeschichte darstellt. Millionen haben die Samstage auf der Couch verbracht und zugeschaut, wie sich Otto-Normal-Bürger in immer verrückteren Aufgaben versuchten - mal mehr und mal weniger erfolgreich - und dabei kritisch beäugt von den Stars auf der Wettcouch, die aus aller Welt nach Deutschland reisten. Da dies nicht der zig'ste Kommentar werden soll, der darstellt, warum es nun endlich Zeit wurde, dass "Wetten, dass..?" in den Ruhestand geht, belasse ich es bei der Frage, was denn nun danach kommen wird. Bei aller berechtigten Kritik muss das ZDF nun erst mal eine gleichwertige und -quotenträchtige Alternative herbeischaffen Das wird nicht einfach. Wetten, dass?

Samstag, Dezember 13, 2014

Die bayerische Hausordnung

"Uns"... So sieht aus Sicht der CSU gelungene Integration aus. Uns ist aber nicht Wir, sondern Ihr und Wir. Und genau so sieht gelungene Integration nicht aus, liebe CSU.

Freitag, Dezember 12, 2014

Deutschland, deine Willkommenskultur

Deutschland, im Jahre 2014, kurz vor Weihnachten. Die Alternative für Deutschland etabliert sich im deutschen Parteiensystem mit klar ausländerfeindlichen Ressentiments schürenden Positionen. Mensche  spazieren unter dem Deckmantel merkwürdiger Abkürzungen (Pegida) durch die Straßen Deutschlands größerer Städte und warnen vor einer zunehmden Islamisierung. In Nürnberg brannten unlängst die ersten Flüchtlingsheime, u.a. mit angesprühten Hakenkreuzen. Die Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau wird von Neonazis mit dem Tod bedroht, weil sie sich für eine Flüchtlingsunterkunft in ihrem Wahlkreis einsetzt. In meinem Landkreis gründet sich eine Bürgerinitiative unter dem Label "Asyl mit Herz", verfolgt aber letztlich nur das Ziel, die Anzahl möglicher Flüchtlinge in ihrem Heimatort zu reduzieren. Und im Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises versucht ein Abgeordneter der FDP Flüchtlinge in berechtigte Flüchtlinge und Wirtschafsflüchtlinge zu separieren. Nein, Deutschland, das ist keine Willkommenskultur. Aber vor was hast Du eigentlich Angst?

Schon Jesus-Christus sagte: 

"Wer einen Fremden aufnimmt, der in Not ist, nimmt mich auf – wer einen Fremden, der Hilfe braucht, zurückweist, weist mich zurück." - Matthäus 25, 31-46

Donnerstag, Dezember 11, 2014

Orient und Okzident

"Wer sich selbst und andere kennt,
Wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
Sind nicht mehr zu trennen."


- Johann Wolfgang von Goethe -

Mittwoch, Dezember 10, 2014

Pegida

Gregor Prochaska hat sich - als gläubiger Christ und damit indirekter Vertreter unseres "Abendlandes" - einmal näher mit der Bewegung "Pegida" auseinander gesetzt. Das sind die, die aktuell in mehreren deutschen Städten jeden Montag auf die Straße gehen. Aber lest selbst :-)
"Ganz davon abgesehen, dass Heiko Maas Recht hat, wenn er fremdenfeindliche Demos eine "Schande für Deutschland" nennt, regt mich aber auch als gläubiger Christ besonders auf, dass da Fremdenhass mit Religion kaschiert wird. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, nach Zahlen zu schauen: In Sachsen, wo sich das ja aktuell hauptsächlich abspielt, sind 0,1% der Bevölkerung Muslime, das sind etwa 4.000 Menschen. Da von einer "Islamisierung" zu reden ist schon spannend. Krasser wirds aber, wenn man sich mal die Zahlen auf "christlicher Seite" anschaut: Die katholische Kirche hat in den sächsischen Teilen der Bistümer Dresden-Meißen, Görlitz und Magdeburg etwa 150.000 Mitglieder (2013), das sind so 3-4% der Bevölkerung. Auf evangelischer Seite sind es mit ca. 800.000 Mitgliedern knapp 20%.
Aber jetzt kommts: Die beiden Volkskirchen haben im Jahr 2013 zusammen in Sachsen 6311 Austritte zu verzeichnen, also gut anderthalb mal so viele Menschen, wie es in Sachsen überhaupt Muslime gibt!
Und da reden die von Islamisierung?! Also selbst WENN es eine Islamisierung gäbe, dann nicht dadurch, dass so viele muslimische Flüchtlinge oder Migranten herkämen (die Mehrheit der syrischen Flüchtlinge ist christlich), sondern weil die Christen nicht mehr in die Kirche gehen! Und wer Angst vor einer Islamisierung hat, der möge nicht auf Demos gehen, wo der Ruf "Wir sind das Volk!" für etwas missbraucht wird, was mit Freiheit nichts zu tun hat, sondern der möge sich dem eigenen Glauben doch mal wieder zuwenden! Der möge gefälligst in die Kirche gehen und zwar nicht nur an Weihnachten! Und wenn er dann da sitzt, gleich bei welcher Konfession, dann hört er wahrscheinlich was von Nächsten- und Feindesliebe, von der Gleichheit der Menschen vor Gott und von der Verpflichtung, den Bedürftigen zu helfen.
Und dann möge er seinen Ausländerhass doch bitte nicht mehr unter dem Deckmantel der Religion verbergen, denn das geht weder statistisch noch inhaltlich auf."

Dienstag, Dezember 09, 2014

Letter to the future

Ich finde ja, das gehört verpflichtend in jeden Lehrplan einer - sagen wir - 7. Klasse. Wer nicht einen so weitsichtigen Lehrer hatte, kann das ganze aber auch hier digital nachholen :-)


Sonntag, Dezember 07, 2014

Windenergie in Oestrich-Winkel

Die Oestrich-Winkeler Bürgerinnen und Bürger haben heute im Rahmen eines Bürgerentscheids mit knapp 60% entschieden, dass sie keine Windräder auf Oestrich-Winkeler Gemarkung wünschen. Ich bedauere dieses Ergebnis, weil Oestrich-Winkel ohne Windenergie absehbar nur einen unzureichenden Anteil an der Energiewende wird stemmen können. Wir haben als SPD aber immer gesagt, dass wir keine Windräder gegen den Willen der Bürger errichten werden und haben uns auch bewusst für eine Befragung der Bürger stark gemacht. Das Ergebnis zeigt, dass dieser Schritt mutig und richtig war, denn ansonsten hätte die Stadtverordnetenversammlung eine Entscheidung gegen den mehrheitlichen Willen der Bürger getroffen. Das ist nicht mein Anspruch von Politik. Deshalb gilt es dieses Ergebnis nun schlicht und ergreifend zu respektieren, ohne Vorwürfe oder Hintertürchen. Ganz simpel. Alles andere führt Bürgerbeteiligung ad absurdum.

Donnerstag, Dezember 04, 2014

Gesundheit!

Im Bus. 
Ein Mann niest. 
Der halbe Bus: "Gesundheit." 
Ein Zwischenruf: "Nehmen Sie doch mal die Hand davor."

Mittwoch, Dezember 03, 2014

Es schneit

Vorgestern noch 25 Grad und Sonnenschein in Ägypten, heute der erste Schnee in Deutschland.
Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus! :-)

Montag, Dezember 01, 2014

Ägypten (22.11.-01.12.14)

Urlaubsfazit in Splittern:
  • Traumhaftes Wetter
  • Klares Meer mit vielen beim Schnorcheln zu begutachtenden Fischen
  • Essen gewöhnungsbedürftig
  • Nette Einheimsche, unhöfliche Russen, anstrengende Deutsche
  • Außerhalb der Hotelanlage die pure Tristesse und Armut