Sonntag, Mai 31, 2015

Es ist Zeit

Offener Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:
"Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
die Forderung nach der Öffnung der Ehe ist eine der großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit.
Schon lange geht es nicht mehr nur um die Rechte einer Minderheit, sondern um unser aller Verständnis von Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit. Für immer mehr von uns, mittlerweile eine überwältigende Mehrheit unserer Gesellschaft, ist Gleichheit nur möglich, wenn die Liebe zwischen zwei Menschen nicht mit zweierlei Maß gemessen wird. Ist Freiheit nur erreicht, wenn Familie und Ehe keine Frage des Geschlechts, sondern der gelebten Verantwortung füreinander sind. Und Gerechtigkeit nicht mehr nur heißt, Menschen ungeachtet ihrer Religion, Hautfarbe oder ihres Geschlechts gleich und respektvoll zu behandeln, sondern eben auch ungeachtet ihrer sexuellen Identität und Orientierung.
Wie schon bei der US-Bürgerrechtsbewegung oder dem weltweiten Einsatz für Frauenrechte befinden wir uns an einem historischen Wendepunkt. Wieder geht es darum, künstliche Barrieren, die uns voneinander trennen, einzureißen und das Menschsein gemeinsam zu feiern. Es gibt kein Zurück mehr. Das Licht der Aufklärung lässt sich nicht wieder verdunkeln.
Liebe Frau Dr. Merkel, wir sind überzeugt, die Frage der Eheschließungsfreiheit für gleichgeschlechtliche Paare ist schon lange in den Herzen und Köpfen der meisten Menschen in unserem Land beantwortet: Sie wollen die Gleichstellung. Und so laden wir Sie ein, das Mindeste zu tun: Lassen Sie eine freie Abstimmung zur Öffnung der Ehe im Bundestag ohne Fraktionszwang zu. Denn es geht um eine Gewissens- und keine Parteientscheidung.
#EsIstZeit die Ehe in Deutschland auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Die #EheFürAlle.
Unser Land verlangt und verdient dies.
Mit freundlichen Grüßen,"
Liste der Unterzeichner

Samstag, Mai 30, 2015

Für einen Paradigmenwechsel der Wachstumsagenda

Der hessische SPD-Partei- und -Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel zeichnet im ipg-Journal das Bild einer sozialdemokratischen Wirtschafts- und Wachstumsagenda, die es wert ist näher betrachtet zu werden. TSG verweist zurecht auf die wachsende Einkommens- und Vermögensungleichheit, die immer noch fehlende Finanztransaktionssteuer und unzureichende Maßnahmen im Kampf gegen Steuerhinterziehung und -vermeidung, etwa durch multilaterale Abkommen oder die Beendigung der steuerlichen Besserstellung von Kapitaleinkommen gegenüber Arbeitseinkommen. Ökonomisches Wachstum soll mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbunden werden und eine zukunftsfähige Wachstumsagenda ökonomische, soziale, ökologische und fiskalpolitische Dimensionen miteinander verschränken. Ein starkes Bildungssystem ist der Schlüssel für Kreativität und Innovationsfähigkeit. Nachhaltiges Wachstum, Wohlstand und Gerechtigkeit sind auf internationaler Ebene umzusetzen, wobei auch internationale Handelsabkommen in erster Linie eine Chance und kein Risiko bilden. All das führt zu mehrdimensionalem Wachstum - ein interessanter Begriff im Rahmen eines Diskurses, dem sich die SPD nicht verweigern darf, wenn sie wieder mehrheitsfähig werden möchte. Erinnert sei an den Slogan "Innovation und Gerechtigkeit" aus 1998...

Freitag, Mai 29, 2015

Türsteher

Da rennst Du aus dem verspäteten Bus zum Zug und dann ist es dein stellvertretender SPD-Vorsitzender, der als Zugbegleiter noch die Tür aufhält. :-)

Mittwoch, Mai 27, 2015

Zinsanstieg

Zinsen in 2014, Quartale 1-4, auf mein Girokonto: 0,01 €
Zinsen im 1. Quartal 2015 auf mein Girokonto: 0,01 €

Wenn der Trend ist das eine Zinsteigerung um 400%!

Dienstag, Mai 26, 2015

Paternoster-Führerschein

Der Name der Verordnung, in der zukünftig die Benutzung von Paternostern geregelt werden soll, sagt eigentlich schon alles über dieses Vorhaben aus :-)
"Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes"

Sonntag, Mai 24, 2015

Ehe für alle

Die "Ehe für alle" gefährdet die Institution Ehe? Ich heirate bald. Eine Frau. Wir hätten das im übrigen auch gemacht, wenn Männer Männer und Frauen Frauen heiraten dürfen. Klingt einfach? Ist auch so.

Samstag, Mai 23, 2015

Abstieg

"Dieser Verein ist klein, aber ein großer im Wesen. Wir werden das überstehen und wiederkommen." - Christian Streich 

:-(


Freitag, Mai 22, 2015

Nicht Flüchtlingsboote, sondern Flüchtlingsursachen bekämpfen

Die Dramen auf dem Mittelmeer waren jüngst (wieder) großer Aufhänger in den Medien und sorgten für große Bestürzung in Politik und Bevölkerung - immerhin. Die EU sah sich dadurch gezwungen, ihre Flüchtlingspolitik zu überdenken - und kam auf eine glorreiche Idee: Sie möchte nicht den Flüchtlingsstrom steuern, sondern sie möchte ihn unterbinden und künftig Flüchtlingsboote bekämpfen. Flüchtlinge ertrinken dann nicht auf dem Mittelmer, sondern werden am anderen Ufer sich selbst überlassen. Ob der EU wirklich klar ist, dass sie durch das Zerstören von Schlepperbooten noch nicht die Ursachen für die Nutzung dieser beseitigt hat?

Donnerstag, Mai 21, 2015

Wer war gegen die Wiedervereinigung?

Die CDU behauptet ja immer wieder gerne, die SPD sei gegen die Wiedervereinigung Deutschlands gewesen. Stimmt natürlich nicht - auch wenn es seinerzeit einzelne Stimmen innerhalb der SPD gab, die Wiedervereinigung zeitlich und konzeptionell anders zu handhaben (dummerweise auch der damalige Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine - dessen weiterer Werdegang ja im übrigen gemeinhin bekannt sein sollte). Interessant ist an dieser Unterstellung der CDU gegenüber der SPD aber: Schaut man in das Protokoll über die namentliche Abstimmung zur Wiedervereinigung 20. September 1990 (siehe S. 17896-17898), stimmten nur Abgeordnete von CDU/CSU und den Grünen gegen dieses Gesetz (formal korrekt: "Gesetz zu dem Vertrag vom 31. August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertragsgesetz"). Im übrigen hatten all diese Abgeordneten individuelle Gründe, die nicht grundsätzlich gegen die Wiedervereinigung gerichtet waren. Es käme (deshalb auch niemand auf die, ihnen das heute in dieser Form vorzuwerfen. Umgekehrt aber seltsamerweise schon. So verschwimmen über die Dauer Erinnerungen und Maßstäbe - dummerweise auch bei den hiesigen Medien, die solche Behauptungen gerne mal ungeprüft und -gefiltert übernehmen, so dass sich im Volksmund tatsächlich zum Teil der Eindruck hält, die SPD sei gegen die Wiedervereinigung gewesen.

Dienstag, Mai 19, 2015

Weckruf für den Prof. Dr.

Die Alternative für Deutschland, einst als Professorenpartei gegründet oder zumindest bezeichnet, zerlegt sich aktuell in eine "Alternative zur Alternative zur..." - und der sogenannte "Weckruf 2015" scheint bei der Ansprache eben dieser Zielgruppe auch sehr penibel zu sein. :-)

Montag, Mai 18, 2015

Aus den Gremien

Öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 18.05.2015

Tagesordnung

1) Korrektur des Protokolls der letzten Stadtverordnetenversammlung

2) Bericht des Magistrats

Berichtet wurde darüber, dass
  • die Bahnunterführung Beinerstraße/Bahnstraße nun durch Sprayer professionell gestaltet worden ist (initiiert wurde dies u.a. durch einen SPD-Antrag),
  • Dach und Fassade des Brentanohauses in Kürze renoviert werden und zunächst die Sicherung des Gebäudes Vorrang hat. Eine Wiederinbetriebnahme wird in diesem Jahr allenfalls für den Außenbereich möglich. Im übrigen gibt es zahlreiche Bewerbungen für Gastronomie und Weinberge, die bald in einer Fachkommission beraten werden,
  • kommende Woche mit der Errichtung des Kletterparks an der Hallgarter Zange begonnen wird und die Fertigstellung vor den Sommerferien geplant sei,
  • der Mittelheimer Bahnhof verkauft worden ist und der neue Eigentümer die Situation verbessern will, was wir als SPD ausdrücklich begrüßen, kam doch durch unsere Initiative in 2014 wieder Bewegung in diese Sache,
  • am 6. Juli  durch Werbung finanzierte „Dogstationen“ (Automaten für Hundekotbeutel) an die Stadt übergeben werden sollen,
  • der bislang nur geduldete Minigolfplatz zurückgebaut werden muss (erledigt der städtische Bauhof mit Unterstützung durch die neu in der Stadt wohnenden Flüchtlinge) und die Errichtung von Baulichkeiten künftig nicht erlaubt ist, sondern lediglich Tische und Bänke aufgestellt werden dürfen,
  • aufgrund steigender Zahlen von Asylbewerbern die Vereinbarung zur dezentralen Unterbringung um zunächst ein Jahr verlängert werden muss, da es mit der Schaffung einer zentralen Einrichtung im Kreis so schnell nichts wird,
  • die neuen Eigentümer des Kerbeplatzes (siehe Bericht im Ortsgespräch dazu) schnell für eine neue Gastronomie sorgen wollen,
  • die Aktion „Stadtradeln“ am 3.Juli anläuft, Dauer 3 Wochen und Interessierte sich über die städtische Homepage anmelden können,
  • die Umstellung der Straßenlaternen auf LED abgeschlossen ist, Kosten etwa 400.000 €. Durch Stromersparnis wird sich dieser Aufwand bald amortisieren,
  • für die von der SPD mitbeantragten Sanierung der historischen Fasseiche Winkel die denkmalschutzrechtliche Genehmigung seit 2 Wochen vorliegt. Bei der Gestaltung des Vorplatzes soll der Verein „Wir für Winkel“ eingebunden werden,
  • die Stadt zu Lärmaktionsplanungen des Eisenbahn-Bundesamtes analog 2012 eine kleine Stellungnahme abgegeben hat.

3) Beantwortung von Anfragen
Es lagen drei Anfragen vor zur Biodiversitätsstrategie in Oestrich-Winkel (SPD) sowie zur Umsetzung der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Schulwegsicherung und dem vorhandenen Schulwegsicherungskonzept für die Pfingstbachschule (beide Bündnis 90/Die Grünen). Vom Bürgermeister wurde dazu mitgeteilt, dass zu Beginn des neuen Schuljahres verstärkt Kontrollen hinsichtlich unbefugten Fahrens des Feldweges zur Schule vorgenommen werden.

4) Sachstandsbericht Mehrgenerationenhaus
Der Magistrat berichtete über den aktuellen Sachstand der Verhandlungen mit dem Rheingau-Taunus-Kreis bzgl. der Nutzung der ehemaligen Rabanus-Maurus-Schule für das Mehrgenerationenhaus (MGH). Ortsbegehungen haben bereits stattgefunden, nun werden die Kosten durch die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft ermittelt. Die Katholische Pfarrgemeinde Winkel hat das St. Josefshaus zwischenzeitlich verkauft. Die Stadt wird sich mit dem Käufer in Verbindung setzen und die Konditionen für einen eventuellen Verbleib des MGH im St. Josefhaus (voraussichtlich kommt nur das Erdgeschoß in Betracht)  bzw. eine Übergangsregelung erfragen. Eingestehen musste der Bürgermeister, dass die von der CDU geäußerte Behauptung in einer von ihr verteilten Druckschrift, die Nutzung der Rabanus-Maurus-Schule wäre deutlich teurer als der Kauf einer Immobilie mit anschließender Sanierung in Höhe von mehreren hundert Tausend Euro, durch nichts belegt sei.

Vorlagen aus früheren Sitzungen

5) Vorhaben- und Erschließungsplan "UKA", Mittelheim, hier: Antrag auf Einleitung eines Bauleitplanverfahrens (vorhabenbezogener Bebauungsplan)
Einstimmig bei zwei Enthaltungen aus der SPD-Fraktion angenommen wurde das Ansinnen einer Dachdeckerfirma aus Lorch, die ihren Betrieb nach Oestrich-Winkel östlich der Gänsbaumstraße in Mittelheim umsiedeln möchte. Unmittelbar entlang der Gänsbaumstraße sollen zwei Wohnhäuser für die beiden Eigentümerfamilien entstehen.

6) Städtebaulicher Planungskostenübernahmevertrag für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Uka“ in Mittelheim
Siehe TOP 5.

Neue Anträge von Fraktionen

7) Antrag CDU-Fraktion betr. Innenentwicklungskataster

Mit einer Änderung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wird der Magistrat gebeten, die Entwicklung der Bebauung im Innenbereich der Stadt seit dem Jahr 2012 darzustellen und dabei insbesondere die Zahl der seither neu bebauten Grundstücke, die Zahl der (Wieder-)Nutzung bisher ungenutzter Grundstücke, die Struktur der neuen Nutzer (Alter, Zahl der Familienmitglieder) sowie die heutige Zahl der für eine Bebauung oder sonstige wohnbauliche Nutzung zur Verfügung stehender Grundstücke im Innenbereich zu erläutern.

8) Antrag Fraktionen SPD u. Grüne betr. Wiedervorlage Stadtverordnetenbeschlüsse
Einstimmig angenommen. Bereits ein erstes kurzes Sichten der alleine nur in dieser Legislaturperiode von den Stadtverordneten gefassten Beschlüsse hat ergeben, dass etliche hiervon (bisher) nicht oder nur zum Teil umgesetzt zu sein scheinen. Um den Stadtverordneten einen Überblick sowohl über Anzahl und Art der noch umzusetzenden Beschlüsse zu geben, aber auch die Gründe der ggf. bisher nicht umgesetzten Beschlüsse zu erfahren, bietet sich das Instrument einer regelmäßigen Wiedervorlage an. Der Magistrat wird nun aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung der Stadtverordneten eine Auflistung der Stadtverordnetenbeschlüsse aus der laufenden und der vorherigen Legislaturperiode vorzulegen, die bislang nicht oder nur zum Teil umgesetzt wurden. Gleichzeitig sind die Gründe darzulegen, die den Magistrat an der Umsetzung gehindert haben und wie er sich die weitere Bearbeitung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht vorstellt. Zukünftig soll einmal jährlich in der ersten Sitzung des Jahres eine solche Wiedervorlage den Stadtverordneten vorgelegt werden.

9) Antrag Fraktionen SPD u. Grüne betr. Ausstellung "Der Weg zur Deutschen Einheit"
Einstimmig angenommen. Der Magistrat wird gebeten, die Ausstellung „Der Weg zur Deutschen Einheit“ bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur zu erwerben und im Bürgerzentrum (Foyer) auszustellen. Im Idealfall soll die Ausstellung rund um den 3. Oktober stattfinden und kann mit anderen Veranstaltungen/Initiativen gekoppelt werden. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt geben anlässlich des 25. Jahres der Wiedervereinigung Deutschlands diese Ausstellung heraus, die den Weg zur Deutschen Einheit von der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnet. Die Ausstellung umfasst 20 Din A1-Plakate. Die Ausstellungstexte sowie über 150 Fotos und Faksimiles beschreiben, wie die Friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit unverhofft auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte. Die Schau widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA ermöglichte. Besitzer internetfähiger Mobiltelefone können in der Ausstellung mittels QR-Codes auf 18 Videopodcasts zugreifen, in denen Zeitzeugen auf die ereignisreiche Entwicklung im Jahr 1990 zurückblicken.

10)  Antrag der Fraktionen SPD u. Grüne betr. Tempo 30 auf Haupt- und Rheingaustraße
Mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen angenommen begrüßt die Stadtverordnetenversammlung die Bestrebungen der Bundesverkehrsministerkonferenz, die Einrichtung von Tempo 30 auch auf überörtlichen Verkehrsstraßen innerhalb der Kommunen zu erleichtern. Der Magistrat wird beauftragt, bei Hessen Mobil die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Haupt-/Rheingaustraße zw. Goethestraße und Nikolausweg sowie in der Rheingaustraße zwischen Kemmenau und dem Ortsausgang (Einfahrt Untere Bein) auf Basis der im Herbst 2015 diesbezüglich von der Verkehrsministerkonferenz zu erwartenden Beschlüsse zu beantragen. Die CDU stimmte diesem Antrag nicht zu, vermutlich steckt hier noch der Wunsch nach einer nördlichen Umgehungsstraße im Kopf.

Neue Vorlagen des Magistrats

11)  2. Änderungssatzung Entwässerungssatzung

Einstimmig angenommen. Die Stadtwerke Oestrich-Winkel als Betreiber von Abwasseranlagen ist zur ordnungsgemäßen Entsorgung des Abwassers verpflichtet. Hierzu gehört auch die Entsorgung des Fäkalschlammes aus Kleinkläranlagen und Gruben. Für die ordnungsgemäße Entsorgung wurde 2010 ein Vertrag mit einer Firma abgeschlossen. Nun mussten die Arbeiten neu ausgeschrieben werden. Im Zuge dessen sind die Entsorgungskosten gestiegen, welche sich nun in der Satzungsänderung niederschlagen.

12) Anhörungsverfahren Beseitigung BÜ in Walluf und Umbau BÜ in Eltville
Einstimmig angenommen. Die Stadt Oestrich-Winkel wurde bereits 2013 an diesem Planfeststellungsverfahren beteiligt. Die Planfeststellung umfasst die Beseitigung des Bahnüberganges in Niederwalluf und den Umbau des Bahnüberganges in Eltville. Beide Maßnahmen befinden sich nicht im Hoheitsgebiet der Stadt Oestrich-Winkel und haben keine unmittelbaren Wirkungen auf die Belange Oestrich-Winkels. Die Stadt Oestrich-Winkel ist aber nur durch eine naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahme berührt, welche von den Stadtverordneten befürwortet wird.

13) Hochwasserrisikomanagementplan für den hessischen Ober-/Mittelrhein Los 2 Rheingau mit strategischer Umweltprüfung und Umweltbericht, Stand 28.02.2015
Einstimmig angenommen wurde die Stellungnahme zum Hochwasserrisikomanagementplan mit der Ergänzung, ob die B 42 zwischen Oestricher Kran und Nikolausweg nach Norden in den Hang verlegt werden kann.

14) Wasserrahmenrichtlinie (WRLL), Beteiligungsverfahren: Entwürfe Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm
Einstimmig angenommen wurde die Stellungnahme im Rahmen des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogramm der Wasserrahmenrichtlinie.

15) Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Mittelheim; Bereitstellung überplanmäßiger Mittel
Einstimmig angenommen wurde die Bereitstellung von überplanmäßig 60.000,- Euro aufgrund neuer Kostenermittlungen und Planänderungen für die notwendigen baulichen Erweiterungen des Feuerwehrgerätehauses in Mittelheim. Durch die Umbauarbeiten sollen insbesondere Räumlichkeiten zur Unterbringung der Kleiderspinde und geschlechtergetrennter Umkleideräume geschaffen werden. Bisher befinden sich die Kleiderspinde in der Fahrzeughalle, in der auch das Umkleiden erfolgen muss. Dies ist auf Dauer nicht mehr zulässig.

16) Ergebnis der Arbeitsgruppe "Verkehr"
Diese Vorlage wurde vom Magistrat zurückgezogen und in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen und anschließend in der Stadtverordnetenversammlung besprochen.

17) Grundsatzbeschluss Verkauf von Waldäckergrundstücken in Winkel
Einstimmig angenommen wurde eine Anhebung des Quadratmeterpreises auf 17 € für Grundstücksverkäufe im Jahr 2015. Sofern Pächter jetzt ein Kaufinteresse haben, sollten sie sich schnell an die Stadt wenden. Der in der Sache bereits gefällte Beschluss regelt das Vorgehen beim Verkauf von Waldäckern durch die Stadt.

Sonntag, Mai 17, 2015

#GermanMut

Die "neue" FDP hielt dieses Wochenende in Berlin ihren ordentlichen Bundesparteitag ab. Und was ist so alles neu an der FDP?

Alte FDP - Guido Westerwelle: "Wir brauchen ein einfaches, gerechtes und niedrigeres Steuersystem."
Neue FDP - Christian Lindner: "Wir brauchen ein einfaches, gerechtes und niedrigeres Steuersystem."

Danke. 

Samstag, Mai 16, 2015

Social Media-Experte bei Sky

Bei Sky haben sie verstanden, wie Online-Werbung in Sozialen Netzwerken funktoniert :-)

Heute angezeigt in meiner Facebook-Timeline



Donnerstag, Mai 14, 2015

Vatertag / Männertag

"Mein Großvater sagte immer: Trinke nie zuviel, denn die letzte Flasche, die umfällt, könntest du selber sein." 

- Heinz Schenk -

Mittwoch, Mai 13, 2015

Sonntag, Mai 10, 2015

Ein echter Staatsmann

Das ist ein äußerst gelungener, weil authentischer Artikel über die kleinen Helden in der Kommunalpolitik, die es zuhauf in unserem Land kriegt. Das motiviert zum mit- bzw. weitermachen!

Donnerstag, Mai 07, 2015

#GE2015

Fazit der Unterhauswahl in Großbritannien:
  • Umfragen sind auch nicht mehr das, was sie noch nie waren: Keine Prognosen, sondern Momentaufnahmen.
  • Mehrheitswahlrecht war noch nie fair und wird auch nicht fair. 
  • Es droht nicht nur ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, sondern durch das starke Ergebnis der SNP auch ein Auseinanderdriften des Vereinigten Königreichs
  • Großbritannien zeigt, wie qualitativ hochwertige Wahlberichterstattungen geht
  • In Großbritannien weiß man, wie man mit Würde und Anstand verliert und Verantwortung übernimmt
  • Die stilvollsten parlamentarischen Traditionen gibt es in Großbritannien

Mittwoch, Mai 06, 2015

Pilzsuppe

Die Yellow-Press vermeldet heute, dass Ehepaar Wulff sei wieder zusammen. Der Scheidungsanwalt des Paars sollte zukünftig wohl besser als Eheberater firmieren. :-)

Montag, Mai 04, 2015

Smacks

Leidensbericht, oder: Einmal mit Profis zusammenarbeiten.
Wer zum Teufel macht an dieser Stelle ein Loch in meine Smacks-Packung?!?:-)

Sonntag, Mai 03, 2015

Vom Niedergang des deutschen Bildungswesens

Der größte Beleg für den Niedergang des deutschen Bildungswesens ist ja der Inhalt der Schmiereien an universitären WC-Wänden.

Freitag, Mai 01, 2015

1. Mai

Ich finde es - vor allem an diesem Tag - immer wieder verrückt: Faule Nazis, die am Tag der Arbeit gegen ausländische MitbürgerInnen demonstrieren, die ihnen ihr HartzIV erst erwirtschaften.