Dienstag, Juni 30, 2015

Roaming

Info für all diejenigen, die auch zukünftig aus ihrem Europaurlaub heraus nach Hause telefonieren möchten, um mit Freunden und Verwandten über die EU zu schimpfen: Ab Mitte 2017 gibt es in der EU keine Roaming-Gebühren mehr. Wem wir das zu verdanken haben? Richtig...

Montag, Juni 29, 2015

Sommer

Ihr wolltet Sommer. Jetzt habt ihr Sommer. So!

Sonntag, Juni 28, 2015

Grexit

Wochen- und monatelange schwebte es als Damoklesschwert über der Europäischen Union und dem Staate Griechenland, jetzt scheint man mit mindestens anderthalb Beinen mittendrin zu sein - im Grexit. Ich erspare mir und dem Leser nun Versuche von Analysen und/oder Lösungsvorschlägen. Da habe ich entweder nichts kompetentes beizutragen bzw. es ist schon von anderer kompetenter Seite alles notwendige gesagt und muss von mir nicht wiederholt werden. Fakt ist: Die griechische Regierung ist nun an dem von vielen prophezeihten Punkt angekommen, wo viele Regierungen landen, die sich mit Versprechen wählen lassen, die sie nicht einhalten können. Verlierer ist bei diesem Spiel die griechische Bevölkerung, so oder so. Entweder rückt die Regierung nun von ihren Versprechungen ab und die griechische Bevölkerung wird weitere Folgen einer volkswirtschaftlich mindestens fragwürdigen Austeritätspolitik zu spüren bekommen oder die griechische Regierung verzichtet stellvertretend für ihre Bevölkerung auf Hilfsgelder der Staatengemeinschaft. Die Folge wird der Staatsbankrott sein und der Austritt nicht nur aus dem Währungsraum, sondern voll der Europäischen Union selbst. Was das konkret bedeutet, vermag noch niemand abzusehen, die Szenarien klingen aber nicht minder verheißungsvoll als die Folgen der Austeritätspolitik. Ein Mittelweg scheint nach zähen Verhandlungen nicht gefunden worden zu sein - eine klassische Zwickmühle also. Wenn die griechische Regierung nun als Befreiungsschlag die Bevölkerung über die Auflagen für weitere Hilfsgelder abstimmen lassen möchte, ist das legitim. Es sollte keinem Staat vorgeschrieben werden, wie er in seinem Land die demokratische (!) Willensbildung organisiert. Unverständnis habe ich aber, bei dieser Abstimmung für ein Nein zu werben. Dann hätte man sich mit Verlaub entweder die vorherigen Verhandlungen oder jetzt die Abstimmung sparen können. Sollte die EU das Spiel allerdings mitspielen und das griechische Volk tatsächlich nicht dem Ansinnen der griechischen Regierung folgen, hat die griechische Regierung ihr Vertrauen verloren und muss abdanken. So oder so ein perfides Spiel, bei dem sich der Eindruck festsetzt, dass hier nicht ein Land um seine Würde kämpft, sondern eine Partei ums nackte Überleben. Der Verlierer steht aber jetzt schon fest: Die griechische Bevölkerung.

Samstag, Juni 27, 2015

Love just won

Welch' ein großartiges und wegweisendes Urtail des Supreme Court in den USA. In Texas dürfen Homosexuelle damit jetzt im übrigen heiraten. In Deutschland nicht. Und der Supreme Court hat scheinbar auch ein anderes Bauchgefühl als Angela Merkel. Nur mal so.

Donnerstag, Juni 25, 2015

Jusos

Laut einer Untersuchung der politischen Jugendorganisationen mit Fokusgruppen sind die Jusos brav, langweilig, konform und karrierebewusst.

Mittwoch, Juni 24, 2015

Behaltet euer Europa

"Wenn dies Eure Idee von Europa ist, dann könnt Ihr sie behalten. Zeigt entweder Solidarität oder verschwendet nicht unsere Zeit." 

- Matteo Renzi, italienischer Ministerpräsident, anlässlich des Minimalkompromisses in der Verteilung von Flüchtlingen auf dem EU-Gipfel -

Dienstag, Juni 23, 2015

IQ > 150

Angeblich soll derjenige, der dieses Rätsel löst, einen IQ von 150 haben. Und ich kanns lösen! Also: Machts gut, ihr Trottel! :-)

Montag, Juni 22, 2015

Spam-Mail der Woche

Sehr geehrte Arbeitsuchende!
Die Abteilung Die AuBenstelle fur die Rekrutierung Recruitment von der
groBen geraumigen International Kompanie Business im Zusammenhang
Beziehung mit Tatigkeitserweiterung Ausdehnung in Europa, sucht
zuverlassige Angestellter Mitarbeiter, Arbeitnehmer, Personal!
Arbeit Aktivitat in unserer Firma Business bedingt
Ganztagsbeschaftigung Vollzeitbeschaftigung nicht von 15 bis 25
Stunden pro Woche. Sie konnen sie mit Ihrer Hauptarbeit mit der
wesentlichen Arbeit kombinieren zusammenordnen.
Die Mitarbeit Die Kooperierung garantiert sichert Realeinkommen
Stabile monetaren Einkunfte fur Sie mit den ersten Arbeitstagen!
Achtung! Sie brauchen keine Geldanlage Kapitalanlage! Die Arbeit
erfordert keine Vorabinvestitionen!
Anforderungen an den Kandidaten Voraussetzungen fur Job:
Im Alter von 21 Jahren Mindestalter: 20 Jahre, Gute Computerkenntnisse
Software-Paket Microsoft Office Kenntnisse der grundlegenden
Office-Software, E-mail. Sauberkeit Reinlichkeit mit der
Dokumentationsarbeit Arbeiten mit Dokumenten und Befolgung
Respektierung, Beachtung, Innehaltung der Ethik Etikette der
Geschaftskorrespondenz Buroarbeit.
Wunsch Geld zu verdienen, standsicher Internetzugang.
Es ist wichtig zu bemerken, dass diese Tatigkeit Arbeit sich mit dem
rechtmaBigen legitimen, legalen Vertrag Kontrakt, ubereinkunft
realisiert wird.
Diese Tatigkeit Arbeit verletzt Gesetze Gesetzgebung, von Deutschland
und EU nicht. Es ist wichtig zu beachten, dass alle Tatigkeiten in
ubereinstimmung mit dem rechtlich bindenden Vertrag durchgefuhrt
werden. Die Gesetze von EU und Deutschland werden dabei nicht verletzt
Beantworten diesen Brief, Sie bestatigen, dass Sie eine ausfuhrliche
Information uber diese Erledigung bekommen mochten.
Wir hoffen auf unsere erfolgreiche Partnerschaft Kooperierung! Wir
hoffen auf fruchtbare und interessante Zusammenarbeit mit Ihnen! Unser
E-mail: cv@marcusgeorgerecruitment.net
MfG
Spencer Hope
RA "Marcus George Recruitment"

Sonntag, Juni 21, 2015

Lemonade Day

Beim Lemonade Day, einer Initiative des Unternehmers Michael Holthouse, verkauft Amerikas Nachwuchs am eigenen Stand selbst hergestellte Limonade und lernt so bereits in jungen Jahren, was es bedeutet selbständiger Unternehmer zu sein.

Samstag, Juni 20, 2015

VDS - oder: Versachlichung auf Vorrat

Die Netzgemeinde, aber nicht nur die Netzgemeinde, sondern auch Bürgerrechtler, Journalistenverbände, eine Reihe von Sozialdemokraten aller Coleur u.v.m. schreien auf, denn die SPD hat auf ihrem heutigen Parteikonvent mit knapper Mehrheit (56%) einem Antrag des Parteivorstands zugestimmt, der den Weg ebnet zur Einführung von Höchstspeicherfristen für Datenverkehre. Das heißt übersetzt: Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) kommt.

Ich finde das falsch, weil es meinen (Rechtsstaats)Grundsätzen widerspricht, anlasslos Daten zu speichern und Menschen somit - gewollt oder ungewollt - unter Generalverdacht zu stellen. Ich finde es unnötig, weil der Erfolg der VDS alles andere als bewiesen ist. Ich finde es strategisch verheerend, weil wir damit eine gesamte (netzaffine) Generation von der SPD (weiter) entfremden. Und ich finde es stur, vermutlich das gesamte Vorhaben zum wiederholten Mal wahlweise vom Bundesverfassungsgericht oder Europäischen Gerichtshof kassieren zu lassen. Bei den Richtern ist die VDS vermutlich bereits ein Running Gag. Dennoch respektiere ich das Abstimmungsergebnis, weil dieses nach einer ausführlichen Debatte und einem demokratisch leigitmierten Ergebnis ebenfalls meinem demokratischen Grundverständnis entspricht. Wer sich ein anderes Ergebnis wünscht, soll für diese Mehrheiten kämpfen - oder in eine andere Partei gehen und sich dann dafür dort über andere Beschlusslagen ärgern. Was ich nicht respektiere, ist so manch durchweg verlogener Aufschrei, der sich im Rahmen dieser Debatte über die Partei ergossen hat. Beispiele?


  • 11 von 16 Landesverbänden sind gegen die VDS. Also muss (!) der Parteikonvent auch gegen die VDS sein! Nein, muss er nicht. Allesamt sind autonome Gremien, die ihre eigenen Debatten und eigenen Beschlüsse fällen. Ich habe auch noch nie jemanden aufschreien gehört, dass die Basis im Rahmen der Abstimmung über die Große Koalition und mit dem klar zum Ausdruck gebrachten Desinteresses bei dem Versuch eines Mitgliederbegehrens gegen die VDS bereits Voten pro VDS gefällt hat (zugegeben indirekt) und die Landesverbände diese nun ignorieren.
  • Die SPD ist umgefallen! (wahlweise: Die SPD hat uns verraten!) Nein, ist/hat sie nicht. Die SPD hat seit vielen Jahren eine Position pro VDS und diese mehrmals auf höchster Parteiebene bestätigt. Zu den eben genannten Beispiele kommen diverse Parteitagsbeschlüsse und nun eben auch der Konventsbeschluss. Man kann die Position falsch finden, aber dennoch ist sie konsequent und konstant. Wer SPD gewählt hat (und sich mit der Programmatik der Partei auseinandergesetzt hat, was nur leider die wenigsten tun), kann sich nicht verraten oder getäuscht fühlen). Die meisten, die jetzt laut aufschreien, wähl(t)en SPD aber ohnehin nicht... 
  • Die SPD ist bei der VDS doch nur der Steigbügelhalter der CDU! Nein, siehe vorherigen Punkt.
  • Delegierte müssen so abstimmen, wie ihre Landesverbände abgestimmt haben! Nein, müssen sie natürlich nicht. Zum einen, weil es sich um verschiedene Debatten mit unterschiedlichen Anträgen gehandelt hat. Zum anderen haben wir kein imperatives Mandat in der SPD - und das ist auch gut so. Und wer auch damit ein Problem hat und sich linientreue Delegierte wünscht, muss sie eben auf den entsprechenden Parteitagen auf Landesebene wählen - oder wahlweise direkt abschaffen, weil man sich Debatten dann auch ganz sparen kann.
  • 1984/Stasi 2.0! Nein. George Orwell braucht nicht im Grabe zu rotieren. Auch wenn es meine grundsätzliche Meinung über die VDS nicht ändert, hat die VDS und vor allem der von der SPD erwirkte Kompromiss mit der Union nichts mit einem Überwachungsstaat a la Orwell oder Stasi zu tun. Dafür sind die Anforderungen zum Abruf gespeicherter Daten freilich viel zhu hoch angelegt.
  • Wer jetzt für Bürgerrechte ist, muss zu den Grünen/der Linken/der FDP/den Piraten! Habt ihr aufgehört zu lachen? Okay! Denn natürlich ist das Quatsch. Erstens hat keine Partei das Thema in den letzten Wochen so sehr auf die mediale Agenda gehoben und für eine öffentliche Debatte und Aufmerksamkeit in der Bevölkerung gesorgt wie die SPD (im übrigen interessiert sich dennoch der Großteil der Bevölkerung de facto null für dieses Thema, was aber sicher auch ein Generationenproblem ist). Keine der einstelligen Prozentparteien ist dies in dieser Form gelungen. Und zweitens hat keine der einstelligen Prozentparteien  Regierungsverantwortung übernommen oder in Regierungsverantwortung etwas an der VDS geändert. Die FDP regierte im übrigen von 2009 bis 2013 im Bund. Und die Grünen hätten ab 2013 im Bund regieren können, wollten aber nicht. 
  • Die SPD hat eine lebhafte Streit- und Debattenkultur! Ja, stimmt. Aber manchmal würde ich mir ein bisschen weniger guter/schlechter Sozialdemokrat-Schemata und ein bisschen mehr Toleranz für gegenseitige Positionen wünschen. Vor allem Toleranz ist uns ja auch in vielen anderen Sachfragen sehr wichtig.

Freitag, Juni 19, 2015

Koordination

Immer wieder erstaunt, wie Menschen mit der Koordination von Beamer, Leinwand, Laptop und Laserpointer beim Präsentieren völligst überfordert sind... *laserpointerauflaptopzeig* :-)

Donnerstag, Juni 18, 2015

Alles eine Frage der Qualifikation

"Selbstverständlich klauen dir Ausländer deinen Job! Aber wenn dir jemand ohne Geld, Kontakte und Sprachkenntnisse deinen Job wegnehmen kann, bist du vielleicht einfach nur Scheiße."
 

- Louis C.K. -

Samstag, Juni 13, 2015

Schachnovelle

Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. 

Der Umschlag verrät schon, dass man sich Stefan Zweigs Pflichtlektüre für passionierte Schachspieler mit gutem Literaturgeschmack in einer guten halben Stunde einverleiben kann. Zweigs Erzählung ist durchaus unterhaltsam und kurzweilig. Er verflechtet geschickt die Rahmenhandlung der Schiffsreise mit der Vergangenheit von Dr. B. In diesem Zusammehang werden unterschwellig die Nationalsozialisten und ihre Methoden kritisiert. In der Schachnovelle ist der zweite Weltkrieg zwar nicht das zentrale Thema, aber trotzdem ist eine unterschwellige, aber deswegen nicht minder starke Anklage an die Greueltaten der Nazis zu erkennen. Charakteristisch dabei ist die Reduktion auf das Gute und Böse - oder Schwarz und Weiss wie im Schachspiel.

Donnerstag, Juni 11, 2015

Monet

Heute habe ich mir im Städel-Museum die Ausstellung „Monet und die Geburt des Impressionismus“ angeschaut. Die Ausstellung widmet sich der Entstehung und frühen Entwicklung des Impressionismus. Im Blickpunkt stehen Claude Monet als Schlüsselfigur des Impressionismus und Künstlerkollegen wie Auguste Renoir, Édouard Manet, Berthe Morisot, Edgar Degas, Alfred Sisley und Camille Pissarro, die innerhalb weniger Jahre die Malerei revolutionierten. Die Monet-Ausstellung nimmt die Anfänge der impressionistischen Bewegung in den frühen 1860er-Jahren bis hin zum Jahr 1880 in den Blick. Sie beleuchtet, wie der vollkommen neue Stil des Impressionismus entstehen konnte und sich in der Malerei dieser bedeutenden Bewegung ein radikaler Wandel des Verhältnisses von Bildinhalt und Form vollzog. Rund 100 Meisterwerke aus internationalen Sammlungen, u. a. dem Pariser Musée d’Orsay, dem Metropolitan Museum of Art in New York und der National Gallery in London sind in der ausschließlich in Frankfurt gezeigten Ausstellung zu sehen.

Dienstag, Juni 09, 2015

Übernächste Haltestelle

Kleiner Junge steigt in Wiesbaden in den Bus ein und überfordert den Busfahrer mit der Frage: "Fahren Sie zur übernächsten Bushaltestelle?" :-)

Montag, Juni 08, 2015

#DigitalLeben

Heute hatte die hessische SPD um ihren Partei- und Fraktionsvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel zur Konferenz "Die digitale Zukunft" in das Wiesbadener Museum eingeladen und neben spannenden ReferentInnen auch ein spannendes Programm bereit gehalten. Industrie 4.0 und Datenschutz, grenzenloses Arbeiten und ein unendliches Kulturangebot über Streamingdienste – dies sind nur einige Ausprägungen der Digitalisierung, die für unsere Gesellschaft, unser Wirtschaften und Arbeiten, aber auch unser Zusammenleben zahlreiche Chancen bieten. Sie birgt aber auch große Herausforderungen, über die heute u.a. mit Malu Dreyer (Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz), Inge Lippert (DGB) und Joachim Bühler (Bitkom) im Panel "Arbeit und Wirtschaft in der digitalisierten Gesellschaft" und mit Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium Wirtschaft und Energie), Wolfgang Weyand (Kreativwirtschaft Hessen) und Jens Klingelhöfer (Bookwire) im Panel "Kultur und Öffentlichkeit in der digitalisierten Gesellschaft" diskutiert wurde. Es ist gut und wichtig, dass die SPD dieses Thema mit all seinen Facetten als Querschnittsthema besetzt. Seit langem könnte das mal wieder eine Geschichte sein, die die SPD über lange Linien hinweg positiv besetzt und die Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit abholt. Wahlerfolge sind schließlich immer auch erfolgreich erzählte Geschichten, und von dieser "Geschichte" sind quasi alle betroffen.

Sonntag, Juni 07, 2015

Street Food Market Mainz

Das war heute mein erster Street Food Markt in traumhafter Kulisse am Mainzer Rheinufer. Street Food Market, was ist das? Hier verbinden sich gemeinsames Essen mit Festivalfeeling. Ob Food Truck, Restaurant oder leidenschaftlicher Hobby-Koch, hier kocht man zusammen und jeder zeigt, was hinter dem Herd so möglich ist. Von mexikanischen Tacos, über nigerianisches Fufu bis hin zu chinesischem Gua Bao oder belgischen Waffeln finden sich die verschiedensten Esskulturen der Welt wieder. Ich habe mir eine gefüllte Teigtasche Hawaii, also mit Schinken, Ananas, Tomaten und Käse einverleibt. Schade nur, dass der Markt doch schon mehr von kommerziellen Standbetreibern als tatsächlich Hobbyköchen gesäumt war.

Samstag, Juni 06, 2015

Ahle Worscht

Unfassbar! Als ich heute beim Metzger nach "Ahler Worscht" frage, meint die (neue) Verkäuferin beleidigt: "Hör'n se mal, bei uns gibts die nur frisch." Die erfahrene Kollegin konnte dann aufklären. :-)

Freitag, Juni 05, 2015

Grüner Daumen

Was sagen eigentlich meine letzten Anschaffungen so über mein aktuelles Leben aus? :-)
  • Gartenschlauch
  • Rechen
  • Rasenmäher
  • Blumenerde
  • Schnittlauch/Rosmarin

Mittwoch, Juni 03, 2015

Inzucht und die "Ehe für alle"

Man könnte ja meinen, dass es nicht mehr absurder geht, aber in der aktuell aufkeimenden Debatte um die "Ehe für alle", sprich die vollständige Gleichstellung Homosexueller in unserem Land, hat sich nun auch die saarländische Ministerpräsidentin (!) zu Wort gemeldet. Sie sieht in der vollständigen Gleichstellung Homosexueller die logische konsequenz, dass zukünftig dann wohl auch Polygamie, Inzucht und andere Formen des Zusammenseins en vogue würden. In der Hitliste der abstrusesten Argumente gegen die Gleichstellung Homosexueller steht dieses Argument auf jeden Fall ganz weit oben, dicht gefolgt von:
  • Nicht nur die Väter und Mütter des Grundgesetzes, sondern Gott selbst hat die Ehe als Form des Zusammenseins zwischen Mann und Frau vorgesehen.
  • Wer auf natürlichem Weg keine Kinder kriegen kann, soll auch nicht heiraten dürfen.
  • Gute Kindererziehung kann nur durch Mann und Frau erfolgen.
  • Homosexuelle haben doch schon ihre eigenen Clubs und Paraden.
  • Wir haben doch nicht mal die Frauen gleichgestellt.
  • Die Gleichstellung Homosexueller führt zur Verrohung von Moral und Sitte in unserer Gesellschaft
  • Sind die nicht alle pädophil?
  • Wenn Homosexuelle heiraten können, stirbt unsere Gesellschaft aus.