Samstag, Oktober 31, 2015

Happy Halloween

Freitag, Oktober 30, 2015

Die kann man wählen


Donnerstag, Oktober 29, 2015

Weinfehler erkennen

Heute war ich auf einer "Bad Taste-Weinprobe" im Rheingauer Weinbauamt. Sie nannten es aber "Weinfehler"-Seminar und so denn ließ ich mich einführen in die Welt der Böckser, Essignoten, flüchtigen Säuren, UTAs und UHUs, Bitter- und Buttertöne etc.. Den Wein habe ich mir dadurch aber nicht verderben lassen :-)

Samstag, Oktober 24, 2015

101 Dinge...

...die du während des Studiums gemacht haben solltest via Zeit Online :-)

1. Schreib einen Liebesbrief, der mit den Worten "Liebe unbekannte Leserin" oder "Lieber unbekannter Leser" beginnt, und verstecke ihn in der Uni-Bibliothek in deinem Lieblingsbuch.
Nein.

2. Zeige auf Erstsemesterpartys deine Narben, und nicke vielsagend.
Naja, zum Teil.

3. Fall durch eine Klausur zweimal durch, um den Nervenkitzel beim dritten Versuch zu erhöhen.
Ja. Aber nicht absichtlich :-)

4. Gründe eine Lesegruppe. Trefft euch einmal die Woche abends. Trinkt viel. Lest nie.
Ja.

5. Gründe eine Trinkgruppe. Trefft euch einmal die Woche abends. Lest viel. Trinkt nie.
Nein.

6. Notiere die Titel von Aufsätzen und Büchern, die in deinem Fach noch unbedingt geschrieben werden sollten.
In Gedanken: Ja.

7. Fotografiere dich jeden Tag, wenn du zur Uni gehst.
Nicht jeden Tag, aber...

8. Erkläre einem Grundschulkind, was Universität für dich bedeutet.
Nein. Dafür gibt es ja Grundschullehrer.

9. Nimm an einer Demonstration teil, bei der ein Sarg durch die Straße getragen wird, auf dem "Universität" steht. Du musst drinliegen, dann am Ende der Demo rausspringen und rufen: "Hey, Leute, sorry, ich muss zur Klausur!"
Erster Teil: ja. Zweiter Teil: nein.

10. Lass dich für eine Nacht in der Bibliothek einschließen. Mit einem Partner deiner Wahl.
(Leider) nein.

11. Stell ein Buch in die Bibliothek, das dort definitiv nicht hingehört. Definitiv nicht.
Ja! :-)

12. Beginne mit dem Essen in der Mensa, während du in der Schlange stehst. Wenn du fertig bist und noch nicht bezahlt hast, dreh um und hol dir noch einen Nachtisch. Stell dich wieder an. Vorn.
Joooaaahhh...

13. Besuch die psychologische Beratung, wenn es dir schlecht geht und du nicht weiterweißt. Du gehst ja auch zum Arzt, wenn dir die Schulter wehtut und du sie nicht bewegen kannst.
Nein.

14. Notiere einmal pro Woche, wie dich das Studium innerlich und äußerlich verändert. Wenn du keine Veränderungen feststellen kannst, dann notiere genau das.
Nein.

15. Gehe drei Tage zur Uni, ohne zu schlafen.

Ja. Klausurenphase lässt grüßen.

16. Stell dir einen Karton neben den Schreibtisch. Leg Dinge hinein, die dir während deines Studiums wichtig, interessant, komisch, witzig, absurd erscheinen. Wenn das Semester vorbei ist, verschließ die Kiste, schreib das Datum darauf und stell sie weg. Öffne sie in zehn Jahren wieder.Zählen Skripte dazu?

17. Lerne, mit offenen Augen zu schlafen.
Schlafen: Nein. Träumen? Ja!

18. Entwirf ein neues Logo für deine Uni.
Nein.

19. Entwirf einen Evaluationsbogen mit Fragen, die wirklich gestellt werden sollten. Verteile ihn am Ende des Seminars. Sammle ihn wieder ein. Häng die Auswertung ans schwarze Brett.
Ja und nein.

20. Schreib eine Seminararbeit, in der du ausschließlich männliche Formen verwendest. Schreib eine Seminararbeit, in der du ausschließlich weibliche Formen verwendest. Schreib eine Seminararbeit, in der du zwischen beiden Formen hin- und herspringst. Schreib eine Arbeit mit Formen, die du selbst erfindest.
Bis auf das letzte: Ja (zumindest in Klausuren)

21. Baue in deinen Powerpoint-Vortrag Folien mit sehr, sehr irritierenden Bildern und Botschaften ein, die du beim Weiterklicken blitzschnell überspringst, ohne dir etwas anmerken zu lassen.
Zählt auch unabsichtlich? :-)

22. Schreib in einem kleinen Heftchen alle Träume auf, in denen die Universität vorkommt.
Nein.

23. Lies eine Tageszeitung, und schneide jeden Tag einen einzigen Artikel aus, der dich besonders interessiert. Klebe die Artikel in ein Heft.
Zählt dazu auch die Lokalzeitung, in der ich des öfteren stehe?

24. Wähl dir jeden Monat per Zufall ein Buch aus deiner Fachbibliothek aus. Egal, was es ist, leihe es aus. Blättere es abends vor dem Schlafengehen aufmerksam durch.
Habe mir während meines gesamten Studiums noch kein Buch ausgeliehen.

25. Veranstalte mit Kommilitonen Sitzungen, bei denen die Dozenten in der hintersten Reihe platziert werden und neunzig Minuten eine richtige Show zum Seminarthema genießen dürfen. Die sollen ja auch mal was lernen.
Lies deine Seminararbeit als Hörbuch ein.
Nein.

26. Mach auf einem Regalbrett Platz für zwanzig Bücher, von denen du meinst, dass du sie während deines Studiums unbedingt lesen solltest. Lies sie nicht. Auf keinen Fall! Solltest du trotzdem eins lesen, tausche es gegen ein neues, ungelesenes aus.
Solche Bücher gibt es, ja.

27. Mach Uni-Politik.
Ja.

28. Öffne deine Audioaufnahme-App, wenn du auf dem Weg zur Uni bist, sprich ein, was du heute alles machen wirst, erzähl kurz, wie es läuft, zähl kurz auf, wie es besser laufen könnte. Sammle alle Aufnahmen unter der Überschrift: #najaesläufthaltwieesläuft.
Nein.

29. Frag dich morgens beim Kaffee, was wohl Jean-Paul Sartre jetzt getan hätte. Oder Simone de Beauvoir.
Trinke keinen Kaffee.

30. Lies deine Seminararbeit als Hörbuch ein. Gib es zusammen mit der Druckversion ab.
Nein.

31. Lass deine Oma deine Seminararbeit als Hörbuch einlesen. Gib es ohne Druckversion ab.
Nein.

32. Wenn dir jemand erzählen will, dass das Studieren in Zeiten des Diploms viel besser war, bitte ihn oder sie mit lauter Stimme darum, dir doch noch eine Anekdote aus dem Zweiten Weltkrieg zu erzählen.
Stimmt aber, habe schließlich selbst noch auf Diplom studiert.

33. Zeig jemandem, der dir erzählen will, dass die Studenten früher aufmerksamer, fleißiger, intellektueller, konzentrierter und weniger karriereorientiert waren, einen deiner Mittelfinger. In besonders schweren Fällen zeig zwei Mittelfinger.
Aber wenn sie doch recht haben?!

34. Übertrage für deine Friends und Follower eine Seminarsitzung mit einer Live-Video-App.
Zählt auch Live-Ticker?

35. Wenn du deinen Professor oder deine Professorin zufällig in der Stadt triffst, zwinkere und sag im Vorbeigehen leise: "Erste Regel. Wir verlieren kein Wort über den Fight Club."
Nein.

36. Filme dein Referat, und lade es bei YouTube hoch. Mal sehen, wie viele Klicks es gibt.
Nein.

37. Melde dich in der Vorlesung "Grundlagen der Thermodynamik", und erläutere, dass deine Interpretation der Pluralen Makrosphärologie des bekannten Thermodynamikers Peter Sloterdijk den soeben geäußerten Grundsätzen widerspricht. Erläutere das ausführlich.
Nein.

38. Gehe in die Vorlesung "Staatsrecht I". Meld dich, steh auf, lass dir ein Mikro reichen, und frag, was das Bundesverfassungsgericht in den vergangenen fünf Jahren zu Artikel 49 Grundgesetz entschieden hat. Bleib stehen.
Zählt auch Strafrecht?

39. Reserviere bereits frühmorgens deinen Platz im Vorlesungssaal oder im Seminarraum mit einem Badehandtuch über dem Sitz.
Nein. Und frühmorgens schon mal gar nicht.

40. Finde im Magazin der Uni-Bibliothek ein Buch, das zum letzten Mal vor deiner Geburt ausgeliehen wurde. Lege deinen Studentenausweis als Lesezeichen hinein, und schau nach dem Ende deines Studiums, ob er noch drinliegt.
Nein :-)

41. Schau möglichst alle Spiele einer Fußball-WM. Auf deinem Handy. Im Seminar.
Mit Laptop: Ja.

42. Lerne eine Fremdsprache, die nur noch ganz wenige Leute auf der Welt sprechen.
Italienisch? Englisch? Latein?

43. Poste bei Tinder ein Profilbild von dir, das dich am Computer kurz nach dem Aufstehen zeigt. Schreibe darunter den Titel der Arbeit, an der du gerade sitzt. Dann hast du endlich Zeit.
Pffft...Tinder.

44. Hilf einem Erasmus-Studenten, mit der Bürokratie deiner Uni klarzukommen.
Ja.

45. Frag einen Erasmus-Studenten, ob er dir helfen kann, mit der Bürokratie deiner Uni klarzukommen.
Nein.

46. Biete deinen Dozenten das "Sie" an.
Ja. Zusammen mit dem gesamten Seminar.

47. Sei mal pleite.
Nein, bin schließlich Diplom-Kaufmann.

48. Verliebe dich in ein Buch und einen Menschen. Schenke Letzterem Ersteres.
Nein.

49. Verliebe dich in einen Menschen und ein Buch. Schenke Letzterem Ersteren.
Nein.

50. Erfinde für deine Hausarbeiten neue Worte.
Ja.

51. Schreib dir den Lieblingsspruch deines Professors mit Edding hinter die Ohren. Zeig es ihm nach dem Seminar. Lächle dabei irre.
Nein.

52. Drücke in der Bibliothek deinen Kopf so fest und so lang gegen ein Buchcover, bis die Schrift auf deiner Stirn eine Stunde lang sichtbar bleibt.
So oder so ähnlich: Ja.

53. Sag niemals: "Ich habe den Text zwar nicht gelesen, finde aber ..." Niemals! Verstehst du?! Niemals!
Ja. Der Satz beginnt nämlich immer mit "aber".

54. Gib einem Professor oder einer Professorin eine Visitenkarte mit den Worten: "Hier, das ist ein exzellenter Schneider. Und gar nicht so teuer."
Nein.

55. Lade sieben Freunde über das Wochenende ein, um gemeinsam deine Hausarbeit zu schreiben.
Nein. Das geht mittlerweile auch online.

56. Geh mit einem Reisekatalog zur Vermittlungsstelle für Auslandssemester, und sag, du hast dir schon ein paar Traumziele ausgesucht.
Nein.

57. Triff dich einmal pro Monat abends mit einem Freund oder einer Freundin, streunt durch die Uni, setzt euch in ein beliebiges Seminar. Lernt was.
Ja, sogar alleine, um Zeit totzuschlagen.

58. Wenn du eine wirklich wichtige Frage hast, ruf Jürgen Habermas an. Die Nummer steht im Telefonbuch.
Cool, wusste ich noch nicht.

59. Lerne, den Gemüsebratling ohne Beilage (Essen I) bedingungslos zu lieben.
Ok.

60. Bitte den Dozenten um seine Handynummer. Sag, du würdest deine Arbeit gern als SMS schicken.
Ja und nein.

61. Nimm in jede Prüfung fünf Euro mit. Falls du der Typ sein willst, der Zigaretten holen geht und nicht mehr wiederkommt.
Nichtraucher.

62. Stell zu jeder Hausarbeit ein paar Musikstücke als passenden Soundtrack zusammen. Mach dir Gedanken, welches Stück zu welchem Kapitel gehört werden sollte. Leg deiner Arbeit den Soundtrack als Bonus-CD bei.
Ja (zur Motivation) und nein.

63. Wenn ein Dozent das Datum an die Tafel schreibt, frag laut: "Ist das prüfungsrelevant?"
Schon erlebt :-)

64. Sag in einem Seminar, das pure Zeitverschwendung ist, dass es pure Zeitverschwendung ist.
Ja.

65. Empöre dich im Seminar. Komm aber auch wieder runter.
Ja.

66. Lerne c. t. und s. t. zu unterscheiden. Bringe es deinen Kindern so früh wie möglich bei.
Ja, werde ich tun.

67. Schenk deiner Uni-Bibliothek ein Buch, das du in ihren Regalen vergeblich suchst.
Ja, siehe Frage 11.

68. Bring Leuten, die aus ihrer Heimat geflohen sind, etwas von dem bei, was du an der Uni lernst. Lass dir von Leuten, die aus ihrer Heimat geflohen sind, etwas beibringen.
Ok.

69. Sammle in der Bibliothek den Bücherstaub, und verschenke ihn in kleinen Briefchen als "richtig gutes Zeug, von dem man richtig gut drauf kommt". Nimm selbst etwas davon, wenn du eine Schreibblockade hast.
Nein.

70. Mach dir zu Hause ein Schulbrot, pack es während des Seminars aus, klapp es angewidert auf, und sag halblaut: "Oh Mann, Papa!"
Ne...aber "Mama!" :-)

71. Mach eine Party, die erst endet, wenn die Polizei die Anlage mitnimmt. Überbrücke die Zeit bis zum Morgengrauen mit Gesang. Nimm Geld für einen Anruf beim Anwalt mit.
Nein. Aber Spaß hatten wir trotzdem.

72. Lade deine Mutter in die Facebook-Lerngruppe für die Abschlussklausur ein, und mach dir selber eine schöne Zeit.
Nein, müsste sie erst mal zu Facebook einladen.

73. Schreibe in eine der Fußnoten in der Mitte deiner Hausarbeit "Das hier liest doch sowieso kein Idiot, ich kann doch irgendeinen Mist schreiben". Warte, ob etwas passiert.
So ähnlich: Ja. :-)

74. Trage bei der Diplomabschlussfeier genau die Kleidung, die du am ersten Tag deines Studiums getragen hast.
Nein.

75. Überrasche die Hausmeister am Ende des Semesters mit einem kleinen Geschenk.
Dem Pedell habe ich zumindest die Hand gegeben - aber mit dem war ich auch vorher schon per Du :-)

76. Schreib deinen Namen auf das Kaugummi, das du unter den Tisch klebst. Es ist eklig, wenn man nächste Woche nicht das eigene weiterkaut.
Stimmt.

77. Sammle den Schmutz, den du während des Studiums unter deinen Fingernägeln entfernst, in einem kleinen Glas. Zeig ihn später deinen Kindern, und sag, dass du es nicht einfach hattest.
Nein, dafür kaue ich zu viele Fingernägel.

78. Einmal im Lesesaal der Bibliothek ausnüchtern.
Zählt Hör- und Seminarsaal auch?

79. Führe ein Namensregister deiner Studienzeit, in der alle lebenden und toten, realen und fiktiven Personen aufgeführt werden, von denen du etwas gelernt hast. Schreibe dazu, was du gelernt hast.
Nein.

80. Wenn man in zweihundert Jahren an einem sehr versteckten Ort der Universität rein zufällig etwas Befremdliches von dir finden würde – was könnte es sein? Leg es dort hin.
Ok.

81. Bitte den Professor am Ende der Sprechstunde, dir einen Stempel in dein Rabattheftchen vom Coffeeshop zu machen.
Nein.

82. Denke in der Vorlesung daran, dass alles endlich ist. Dann schlaf ein.
Letzteres: Ja.

83. Denke in der Vorlesung daran, dass alles unendlich ist. Dann schlaf ein.
Letzteres: Ja.

84. Lerne, ein Manuskript in fünf Minuten querzulesen. Lerne es wirklich!
Klar, habe BWL studiert.

85. Stelle dir in den langweiligsten Momenten eines Seminars vor, du wärst Ethnologe und die anderen wären Mitglieder einer Stammesgemeinschaft, die du erforschen willst.
So oder so ähnlich: Ja :-)

86. Lerne, den Milchschaum so in die Kaffeetasse zu gießen, dass obendrauf der Name des wichtigsten Autors deines Faches erscheint.
Bin kein Kaffeetrinker.

87. Zeige einem Erstsemester den hässlichen Bürotrakt mit den Professorenbüros, und sage: "Eines Tages, meine Tochter/mein Sohn, wird das alles hier dir gehören."
Nein.

88. Führe eine Liste, in die du einträgst, was Menschen in dreißig Jahren an deiner Art des Studierens "komisch" vorkommen wird.
In Gedanken: Ja.

89. Überlege: Wenn du nur ein einziges Leben hättest – was würdest du gerne studieren?
Tagtäglich.

90. Lerne, anderen Studenten zu sagen, dass ihre Referate lang, langweilig und nicht präzise sind, ohne sie zu verletzen.
Ja.

91. Lerne, möglichst viele Geschlechtsidentitäten zu unterscheiden. Experimentiere mit ihnen. Experimentiere mit dir selbst.
Ja, alleine schon durch die Jusos.

92. Gestalte deine Hausarbeit so, dass du selber denkst: "Wow! Das will ich jetzt lesen."
Ja.

93. Trage in die Anwesenheitslisten des Seminars immer wieder "Edward Snowden" ein.
Nein.

94. Notiere die zehn noch ungelösten Fragen deines Faches. Beantworte die zweitschwerste.
Nein.

95. Werde Uni-Präsident der Herzen.
Hm...nein.

96. Tausche jeden Monat mit einem anderen Kommilitonen/einer anderen Kommilitonin deinen Facebook-Account.
Nein.

97. Zeuge ein Kind. Lernen zu dritt macht Spaß.
We will see.

98. Zeuge noch ein Kind. Lernen zu viert ist effektiv. Wenn einer schläft, ist man immer noch zu dritt.
Wäre dann zu prüfen.

99. Versuch immer so zu prokrastinieren, dass du denkst, du machst etwas Sinnvolles.
Gewiss!

100. Erfinde einen molukkischen oder livantanischen Philosophen, den du bei jeder passenden Gelegenheit im Original zitierst.
Was die vermeintliche Quelle irgendwelcher wichtigen Zitate angeht: Ja.

101. Schreib deine Hausarbeit nur mit Emojis.
Nein, das war nach meiner Zeit.

Freitag, Oktober 23, 2015

Zukunft gestalten trotz Finanznot

Heute Abend fand bei den Kollegen der SPD Kiedrich eine interessante Diskussionsveranstaltung zum Thema "Zukunft gestalten trotz Finanznot" im Rahmen der Reihe "Gespräch beim Wein" statt. Der Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Sven Gerich, der Bürgermeister der Gemeinde Kiedrich, Winfried Steinmacher, und Georg Mahr, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, diskutieren Chancen und Perspektiven der Zusammenarbeit im Rheingau und zwischen dem Rheingau und der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Donnerstag, Oktober 22, 2015

Aschenbecher

Die Feuerwehr ist eben wirklich immer da, wenn man (=auch Raucher) sie braucht. Gesehen in Heidenrod-Kemel. :-)

Mittwoch, Oktober 21, 2015

Zurück in die Zukunft

Wo kriege ich denn jetzt auf die Schnelle noch eine Pepsi Perfect her? Ich kriege um 16.29 Uhr nämlich Besuch - aus der Zukunft. :-)

Montag, Oktober 19, 2015

Höcke bei Jauch

Großer Aufschrei gestern, weil der Fraktionsvorsitzende der AfD in Thüringen, Björn Höcke, zu Gast sein durfte in der Talkshow von Günther Jauch und dort mit Bundesjustizminister Heiko Maas, der Journalistin Anja Reschke und dem saarländischen Innenminister Klaus Bouillon. Höcke lieferte dann auch zur Polittalkshow-Primetime alles, was man sich an Plattitüden, Falschbehauptungen und Übertreibungen von einem Rechtspopulisten erwarten, ja sogar erhoffen konnte. Und das war auch gut so! Wenn nämlich zu Tausend Menschen auf die Straße gehen und solchen Parolen hinterherlaufen, kann man dies nicht mehr einfach ignorieren, sondern man muss sich diesen Parolen stellen. Da sind sowohl Politik wie auch Medien gefordert. Man wird nicht alle Mitläufer überzeugen können, aber einen Teil. Deshalb war der Auftritt von Björn Höcke gestern ein guter Auftritt, weil er und seine Ansichten entlarvt wurden. Leider nicht von dem schwachen Moderator Günther Jauch, aber immerhin von den sachlich wie fachlich gut argumentierenden Gästen. Dafür vielen Dank von einem ebenfalls besorgten Bürger. Besorgt nicht wegen nach Deutschland flüchtender Menschen, sondern besorgt vor den Menschen, die sich dagegen wehren.

Und bei der Gelegenheit noch eines: Der Skandal war nicht, dass bei Jauch eine Deutschlandflagge zu sehen war, die Björn Höcke mitgebracht und auf seiner Armlehne zur Schau gestellt hatte. Sondern der Skandal war, dass so ein Mensch beansprucht, dieses Hoheitszeichen und die darin verbrieften Grundwerte zu vertreten und misszuinterpretieren.

Sonntag, Oktober 18, 2015

OB-Wahl in Köln

Ich bin nicht froh, dass Henriette Reker die Oberbürgermeisterwahl in Köln gewonnen hat - das wäre verlogen. Aber ich bin froh, dass sie schon im September in Umfragen klar vorne gelegen und damit der möglichen Debatte eines Mitleidsiegs direkt die Grundlage entzogen hat. Auch bin ich froh, dass die SPD und ihr Kandidat Jochen Ott den Sieg von Frau Reker direkt anerkannt und ihr entsprechend gratuliert haben. In diesem Sinne: Gute Besserung!

Samstag, Oktober 17, 2015

Wie wird eigentlich Wein gemacht?

Das konnte ich im Rahmen einer Kellerführung im Schloss Johannisberg erfahren - das Weingut, wo einst die Spätlese erfunden wurde und wo auch noch heute echte Schätze 1,2 aus mehreren Jahrzehnten und Jahrhunderten tief verborgen lagern. Echte Schätze sind auch die historischen Weinfässer 1,2,3,4,5,6, Zeitzeugen der Weinproduktion aus vergangenen Zeiten. Heute dienen sie mehr der Deko als der Weinkelterung, die zwar heutzutage in neuen Fässern erfolgt, aber immer noch in Holzfässern wie vor vielen hundert Jahren.

Dienstag, Oktober 13, 2015

Lonesome tonight

Es ist immer wieder schön, im Radio die Version von Elvis Presleys "Lonesome tonight" zu hören, die er in einem Club in Las Vegas vorgesungen bzw vielmehr herzhaft vorgelacht hat - so auch heute morgen. Es ranken sich ja drei gerüchte, was Elvis Presley damals so zum lachen gebracht hat:
  1. Er hat über die im Hintergrund zu hörende Chorsängerin gelacht, die das Lied absolut schief begleitet hat.
  2. Er hat über sich selbst gelacht, weil er sich versungen hat.
  3. Er hat über ein Ehepaar in der ersten Reihe gelacht, wo die Frau dem Mann über das Haar streichelt und ihm dabei das Toupet vom Kopf fällt.

Sonntag, Oktober 11, 2015

10

Gestern haben mich die Delegierten der SPD Rheingau-Taunus auf einem außerordentlichen Parteitag auf Platz 10 der SPD-Liste für die Kreistagswahl am 6. März 2016 gewählt. Der Wahlkampf kann also kommen! :-)

Samstag, Oktober 10, 2015

„Er ist wieder da“

„Er ist wieder da“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Debütromans von Timur Vermes. Der Roman erschien 2012 und erklomm direkt die Bestsellerlisten. Auch ich gehörte zu den begeisterten Käufern und Lesern. Drei Jahre später verfilmte nun David Wnendt die Satire, in der Adolf Hitler im Jahre 2011 mitten in Berlin wieder ins Leben zurückkehrt.

Adolf Hitler (Oliver Masucci) erwacht 69 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mitten in Berlin. Was ist mit Deutschland in der Zwischenzeit geschehen? Überall Ausländer, Demokratie und Euros, das gefällt dem Ex-Diktator gar nicht. Doch niemand glaubt, dass er wirklich zurückkehrt ist, alle halten ihn für einen Imitator und Komiker – einen verdammt witzigen. Ein Kioskbesitzer (Lars Rudolph), der dem obdachlosen Hitler zeitweise Unterschlupf gewährt, vermittelt ihn an die Fernsehproduzenten Sensenbrink (Christoph Maria Herbst – ausnahmsweise nicht selbst der Hitler) und Sawatzki (Fabian Busch). Senderchefin Bellini (Katja Riemann) kann schnell davon überzeugt werden, dass sie potentielles Comedy-Gold vor sich hat. Hitler bekommt ein Büro, und kurz nachdem ihm seine neue Sekretärin Fräulein Krömeier (Franziska Wulf) erklärt hat, was eine Computermaus ist und wie man ins „Internetz“ kommt, weiß Hitler schon genug über die Gegenwart, um reichlich Munition für seine Bühnenauftritte zu haben. Alle bekommen ihr Fett weg – Politik (nur die heimatverbundenen Grünen finden Gnade vor dem neuen Hitler!), Deutschtümler und ewig Gestrige, Neo-Nazis sowieso, aber auch der einfache Mann auf der Straße, der sich nach mehr Disziplin und Ordnung sehnt. Und natürlich nicht zuletzt die quotengeilen, gewissensbefreiten Medien, die für den großen Hit selbst einen massenmordenden Diktator exhumieren würden. Es dauert nicht lange, und er ist wieder da…

Darf man das? Hitler, die schiere Ausgeburt des Bösen, karikieren und womöglich dabei auch noch verharmlosen? Diese Frage beantwortete schon Charlie Chaplins famose Satire „Der große Diktator“ und viele Nachahmer positiv. Und das gilt auch 75 Jahre später noch. Regisseur David Wnendt bewegt sich, dessen bewusst, aber auf moralisch nochmal gefährlicherem Feld, wenn er den Zuschauer nicht über, sondern mit Hitler lachen lässt. Das Abschwächen schadet der Wirkung der scharfen Satire aber kaum, denn „Er ist wieder da“ ist über weite Strecken beängstigend komisch, was echte Reaktionen auf den falschen Hitler sogar noch verstärken. Neben der fiktiven Spielfilmhandlung um Hitlers Aufstieg zum Comedy-Star und Machtkämpfe im TV-Sender finden sich nämlich mehrere improvisierte Szenen, in denen Oliver Masucci als Hitler auf reale Menschen trifft – auf dem Hundeplatz, in der Benimmschule, bei lokalen Parteiveranstaltungen oder einfach auf der Straße. Was da noch so alles an verloren geglaubtem rechtsnationalem Gedankengut schlummert, ist beunruhigend und seit der Pegida-Bewegung inzwischen sogar öffentlich nicht mehr zu leugnen. Aber auch die „gemäßigteren“ Reaktionen in der typischen Es-war-ja-früher-nicht-alles-schlecht-Geisteshaltung sind öfter als einem lieb ist, erschreckend. Der „neue“ Hitler hält weitgehend an seinen menschenverachtenden Thesen fest, diese kommen aber als Comedy getarnt daher und verfehlen ihre Wirkung nicht. Je länger Wnendts Film dauert, desto mehr wird aus diesem Hitler, der einst eine reale Figur war und dann zur Projektionsfläche für professionelle Warner und professionelle Spaßmacher wurde, eine Art Adolphe provocateur: Er liefert die Stichworte und öffnet damit bei seinen Zuhörern die Schleusen zu ihren wahren Gefühlen und Überzeugungen, die bisher von dem Pfropfen der politischen Korrektheit unter Verschluss gehalten worden waren.

Die Entscheidung, Hitler mit dem einer größeren Öffentlichkeit unbekannten Burgtheater-Star Oliver Masucci („Madonnen“) zu besetzen, ist goldrichtig. „Standard-Hitler“ Christoph Maria Herbst („Stromberg“), der den Adolf(-Verschnitt) schon in den beiden „Wixxer“-Filmen sehr überzeugend gab und auch Vermes‘ Hörbuch zu „Er ist wieder da“ vertonte, bleibt außen vor. Er bekommt dafür eine Nebenrolle als Intrigant Sensenbrink. Masucci versteht es, nicht zu überziehen, in keiner Sekunde. Das macht das Phänomen noch unheimlicher. Mit seiner imposanten Statur von 1,88 Metern Größe gleicht er dem realen (kleinen) Hitler körperlich nicht einmal, dafür wirkt er umso einschüchternder. Den Sprachduktus hat er sich perfekt angeeignet.

Wnendt ist es mit dieser Verfilmung gelungen, dem satirischen Charakter des Buchs noch eine Prise Ernst beizufügen, vor allem durch die Vielzahl an dokumentarischen Szenen. Hier kann der Zuschauer erahnen, was passieren würde, wenn „Er“ heute unter uns wäre und wie seine Botschaften bei der Bevölkerung Widerhall finden würden. Um das überdeutlich zu machen, setzt Regisseur Wnendt am Ende auch nochmal ein politisch aktuelles Statement, das über den Schluss des Buchs hinausgeht, um es niemanden all zu leicht zu machen, mit der Figur Adolf Hitler und seinen Äußerungen zu sympathisieren. Die Sequenz, vor der man besonders fassungslos steht, sieht Hitler im offenen Wagen durch Berlin fahren und huldvoll den Bürgern links und rechts der Route zuwinken. Und sie winken zurück, Frauen und Männer, Alt und Jung, Deutsche und Türken, manche heben verlegen lächelnd die Hand zum Gruße, natürlich völlig falsch, wie ein Zitat, das man aus den Tiefen des Gedächtnisses hervorkramt. Er führt damit die Leute vor und nicht den Führer, wenn er sein Publikum mit und nicht über Adolf Hitler lachen lässt und diese den ihnen vorgehaltenen Spiegel nicht erkennen. Damit nimmt man gedanklich etwas mit auf den Heimweg und kann sich selbst reflektieren, wie es denn wäre, wenn „Er“ – oder auch jemand anderes – wieder da wäre.


 

Regie: David Wnendt
Drehbuch: David Wnendt, Mizzi Meyer
Cast: Oliver Masucci, Fabian Busch, Christoph Maria Herbst, Katja Riemann, Franziska Wulf, u.a.
Spielzeit: 110 Minuten

Donnerstag, Oktober 08, 2015

Rassismus

"Rassismus ist eine Krankheit, gegen die alle Kinder dieser Welt immun sind." 

- unbekannt -

Dienstag, Oktober 06, 2015

Verrückt und durchgeknallt

"Bin ich etwa verrückt geworden?", fragte der Hutmacher traurig. "Ich fürchte, ja", sagte Alice, "Du bist total durchgeknallt. Aber soll ich dir ein Geheimnis verraten? Das macht die Besten aus." 

- Alice im Wunderland von Lewis Carroll -

Sonntag, Oktober 04, 2015

Baumpflanzung: SPD feiert 25 Jahre deutsche Einheit

Gestern vor 25 Jahren wurde nicht nur unser Land wiedervereinigt, sondern Sozialdemokraten aus Oestrich-Winkel nahmen dies auch zum Anlass, zur Feier des Tages einen Ahornbaum an den Oestricher Rheinanlagen zu pflanzen. 25 Jahre später ist nicht nur unser Land enger zusammengewachsen, sondern der Baum auch beachtlich in die Höhe gewachsen. Daran erinnerte die SPD heute gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern, die bei herrlichem Sonnenschein der Einladung gefolgt waren. Zukünftig soll ein Schild an die Aktion vor 25 Jahren erinnern. Unter kompetenter Führung von Gästebegleiterin Evelyn Bleuel wurden anschließend noch Informationen zu den Kriegsdenkmälern an den Rheinanlagen vermittelt und der Oestricher Kran besichtigt, bevor der Vormittag am Oestricher Weinprobierstand ausklang.

Samstag, Oktober 03, 2015

Natur Pur 2015

Vollkommen egal, was das Wetter die Tage davor oder danach macht: Am 3.10. herrscht Sonnenschein und Betriebsamkeit in der Hattenheimer Flur.