Sonntag, Januar 31, 2016

Europameister

2007 dabei.
2016 dabei.
Danke unseren Handball-Jungs!

Samstag, Januar 30, 2016

Hobbykeller

Der Hobbykeller nimmt Konturen an.

Freitag, Januar 29, 2016

Parteien in Social Media

"Facebook-Fans" der Bundes-Seiten aller relevanten deutschen Parteien plus Pegida, Stand heute. Noch Fragen?
  • AFD: 213.265
  • Pegida: 197.908
  • NPD: 155.190
  • DIE LINKE: 127.529
  • CSU: 110.423
  • CDU: 100.234
  • SPD: 94.339
  • Bündnis 90/Die Grünen: 81.422

Donnerstag, Januar 28, 2016

Ziele der SPD Oestrich-Winkel für das Ehrenamt und die Feuerwehren

Am 6. März sind Kommunalwahlen. Das sind die Ziele der SPD für das Ehrenamt und die Feuerwehren in Oestrich-Winkel:
  • Vereins- und Sportförderung erhalten
  • Räumlichkeiten für Vereine schaffen, z.B. in Rabanus-Maurus-Schule
  • Zentrale Anlaufstelle für Ehrenamtliche und Vereine in der Verwaltung
  • Bessere Vernetzung durch Vereinsbörse
  • Sportplätze und Sportstätten in gutem Zustand halten
  • Sanierung und zukunftsfähige Lösung für Sportplatz Oestrich
  • Bedarfs- und Entwicklungsplan der örtlichen Feuerwehren umsetzen
  • Attraktivität des Feuerwehrdienstes steigern, z.B. durch Vorsorgeprämie

Samstag, Januar 23, 2016

Bestes Kommunalwahlplakat 2016

Die heiße Wahlkampfphase für die Kommunalwahlen am 6. März hat gerade erst begonnen, aber ich habe bereits meinen persönlichen Plakatfavoriten gefunden. Vielen Dank an Norman Gabler, Beinahe-Spitzenkandidat der Freien Demokraten in Wiesbaden (ja, die, die sich früher FDP genannt haben und der Einfachheit halber in diesem Beitrag von mir auch weiter so genannt werden). In diesem Plakat entdeckt man wirklich bei jedem mal hingucken neue Dinge und Botschaften, die es zu entschlüsseln gilt.

Beginnen wir einmal mit dem Offensichtlichen, nämlich dem Slogan: „Moderne Schulen statt Windräder“ [Denkpause] So, ihr könnt jetzt aufhören nach der Kausalität dieser Aussage zu suchen, denn es gibt sie schlichtweg nicht. Genauso gut könnte dort stehen: "Gute Straßen statt Ketchup auf den Pommes" (via Thomas Wieczorek). Man kann für gute Schulen sein und man kann gegen Windenergie sein. Dieser Slogan ist aber eine intellektuelle Beleidigung des Wählers.

Machen wir aber weiter. Der gute Mensch hat einen Laptop in der Hand. Das könnte nun eine Botschaft für eine moderne Partei wie die FDP sein, wenn man sich zudem über dem Slogan noch die verblasste und kaum zu erkennende Forderung „Wir brauchen ein Update“ dazu denkt. Wer den Satz bis jetzt immer noch nicht entdeckt kann muss sich keine Sorgen machen: Weder hat man deshalb ein schlechtes Augenlicht noch verpasst man etwas, denn konterkariert wird das ganze ohnehin gleich wieder durch die Arbeitshandschuhe, die der Beinahe-Spitzenkandidat zugleich trägt. Was will uns die traditionelle Arbeiterpartei FDP denn damit nun sagen (Laptop und Lederhose hat schließlich die CSU bereits für sich gepachtet)? Eine Warnung, dass man bei der Gestaltung von Plakaten am Laptop besser keine Arbeitshandschuhe tragen sollte, um solch ein Ergebnis zu verhindern? Oder das die FDP schon soweit vom klassischen Büroalltag entrückt ist, dass ihr nicht bekannt ist, dass Arbeitshandschuhe in der Regel nicht zur traditionellen Arbeitskleidung im Büro gehören. Bleibt zu hoffen, dass die Buchstaben auf der Tastatur ausreichend große Tasten haben, um sie "anzupacken" (puh, gerettet, ich wusste nicht, wie ich sonst den dritten Claim des Plakats auch noch in diesem Beitrag hätte unterbringen sollen).

Ihr glaubt jetzt aber, das war’s? Mitnichten! Denn bekanntlich kommt das beste ja zum Schluss. Und das versteckt sich schemenhaft im Hintergrund und heißt Christian Lindner, seines Zeichens FDP-Bundesvorsitzender und hier dargestellt in einer schemenhaften Mischung aus Marienstatue und Barack Obama mit Heiligenschein. Ob Herr Gabler auch ein Christian Lindner-Poster über seinem Bett hängen hat wie wir Jungsozialisten das früher mit Che Guevara gemacht haben? Womöglich erfahren wir das in der zweiten Plakatwelle :-)

Freitag, Januar 22, 2016

Heiße Wahlkampfphase

Auch wenn es das Wetter nicht erahnen lassen mag: Die "heiße" Wahlkampfphase für die Kommunalwahlen am 6. März hat begonnen. Man kann mich nun schwerpunktmäßig in Oestrich-Winkel, vereinzelt aber kreisweit bewundern :-) 


Donnerstag, Januar 21, 2016

TV-Duell Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz ist ja gerade große Aufruhr wegen der sogenannten traditionellen Elefantenrunde beim SWR im Vorfeld der Landtagswahl. Was ist passiert? Malu Dreyer hat erklärt, dass sie mit den Rechtspopulisten der AfD nicht auf ein Podium respektive in eine Sendung gehen wird. Daraufhin erklärt der SWR, dass er anders als bei der letzten Wahl nicht die "relevanten" Parteien (2011 wurde bspw. auch die Grünen in die Sendung eingeladen, obwohl sie damals noch nicht kim Landtag saßen), sondern nur die im Landtag vertretenen Parteien einladen möchte, also SPD, Grüne und die CDU. Letztere wittert ihre Chance und erklärt nun wiederum nicht an der Sendung teilzunehmen, wenn die FDP, tatsächlich aber eben auch die Linke und die AfD nicht an der Sendung teilnehmen dürfen. Gleichzeitig wirft sie der SPD und Malu Dreyer vor, dem SWR vorzuschreiben, wen dieser in seine Sendungen einzuladen hat oder nicht. Der Intendant des SWR ist wohlgemerkt CDU-Mitglied. So berechenbar und verlogen die Reaktion von Klöckner und ihrer CDU war, so fatal war das Verhalten des SWR, indem er sein Konzept abhängig gemacht hat von der Entscheidung von Malu Dreyer. Erst damit entstand der öffentliche Eindruck, Dreyer und die SPD könnten tatsächlich Einfluss auf den SWR und dessen souveräne Entscheidung nehmen, was natürlich Quatsch ist, leider nun aber die AfD in die öffentliche Opferrolle drängt. Malu Dreyer kann selbst entscheiden, wann und mit wem sie auf ein Podium geht - oder eben nicht (und beweist damit im übrigen klare Haltung gegen rechts). Der Wähler kann das dann gut finden - oder eben schlecht. Aber der SWR hat sich einen Bärendienst erwiesen. Grundsätzlich sollte es ohnehin dabei bleiben, nur die im Landtag vertretenen Parteien einzuladen. Denn was ist aktuell eine relevante Partei? Ab welchem Umfragewert und zu welchem Zeitpunkt? Alles andere ist nicht anhand objektiver Kriterien bemessbar und somit subjektiv und tatsächlich angreifbar für Beeinflussungen.

Mittwoch, Januar 20, 2016

Ziele der SPD für die Finanzen in Oestrich-Winkel

Am 6. März sind Kommunalwahlen. Das sind die Ziele der SPD für die Finanzen in Oestrich-Winkel:
  • Schulden weiter abbauen für Spielraum in Zukunftsinvestitionen
  • Mit solider Haushaltspolitik die Grundsteuer zeitnah wieder senken
  • Soziale und ehrenamtliche Förderung trotz Sparzwängen erhalten
  • Mehr Transparenz im Haushaltswesen („Bürgerhaushalt“)
  • Nachhaltigkeitsprüfung für städtische Investitionen
 
 

    Montag, Januar 18, 2016

    30 Dinge, die du gemacht haben musst, bevor du 30 wirst!

    via stylight.
    1. Eine Rucksackreise! Eine Woche, einen Monat, ein Jahr – ganz egal! Nein.
    2. Blutspenden gehen! Nein.
    3. Lernen, wie man eine gute, selbst gemachte Sauce Hollandais macht. Nein.
    4. Eine Kreditkarte besitzen. Ja.
    5. Bei seinem Traumjob arbeiten. Zumindest solltest du wissen, was dein Traumjob ist und wie du dort hingelangen kannst! Ja. Mein aktueller.
    6. Einmal alleine vereisen. Du wirst schon sehen wieso! Jein. 3 Monate Berlin-Praktikum.
    7. Seinen eigenen Stil finden! Frag dich selbst: Was steht mir? Trage ich es nur, weil es gerade Trend ist? Was will ich besonders betonen? Besser nicht :-)
    8. Eine Rede auf einer Hochzeit halten. Ja. Auf der eigenen.
    9. Teenie-Bilder sortieren, egal ob in einem Album oder in einer Schublade. Ja.
    10. Sich über seine Rentenversicherung Gedanken machen. Ja.
    11. Den Großeltern Löcher in den Bauch fragen! Über dich, deine Eltern, ihr Leben, ihre Ansichten… Jein.
    12.  Lernen, sich auf die eigenen Instinkte zu verlassen! Ja.
    13. Freiwilligenarbeit leisten! Nicht Freiwilligenarbeit, aber ehrenamtliche Arbeit.
    14. Das Kinderzimmer für die Eltern “frei” geben. Auch wenn es irgendwie beruhigend ist, das alte Kinderzimmer im Originalzustand zu wissen, deine Eltern können sich vielleicht den lang ersehnten Hobbyraum daraus zaubern. Ja.
    15. Nach New York fliegen! Bald.
    16. Gesünder leben! Bis jetzt war Gemüse nur die lästige Beilage vom Braten? Probier mal andere Rezepte aus! Joah.
    17. Eine teure Handtasche kaufen! Quasi als Investment Piece fürs ganze Leben. Als Mann?
    18. Eine Familientradition kreieren! Dauert noch.
    19. Einen Klassiker lesen. Wie wäre es mit “Hamlet”, “Das Parfum” oder doch “Buddenbrooks”? Ja.
    20. Geld spenden! Ja.
    21. Gedanken darüber machen, was man sich vom Leben noch erwartet. Ja.
    22. Ein Instrument lernen! Nein, in diesem Leben nicht mehr.
    23. Die Problemzonen und Schokoladenseiten deines Bodys kennen- und liebenlernen! *räusper*
    24. Ein Hobby suchen, das du ein Mal die Woche ausübst. Ja.
    25. Ein smartphonefreies Wochenende verbringen! Zählt früher?
    26. Ausmisten, aber so richtig! Ja.
    27. Die Namen aller wichtigsten Politiker kennen! Ja.
    28. Einmal so richtig viel Kohle bei einer coolen Partynacht mit deinen Mädels auf den Kopf hauen! Gerade merke ich, dass das scheinbar für Frauen gedacht ist... :-)
    29.  Entdecken, wie sehr ein Saunagang entspannt. Nein.
    30. Geld anlegen! Die ferne Zukunft kommt ja doch irgendwann! Ja.

    Samstag, Januar 16, 2016

    Bestattungswald

    Ein kontrovers diskutiertes Thema zwischen den Oestrich-Winkeler Parteien ist die EInrichtung eines Bestattungswaldes im Oestrich-Winkeler Forst. Als SPD hatten wir heute zu einem gut besuchten Informationstermin an der in Frage kommenden Waldfläche geladen.

    FAKTEN ZUM BESTATTUNGSWALD

    Was ist ein Bestattungswald?
    Bestattungswälder sind rechtlich festgelegte Waldflächen außerhalb der traditionellen Friedhöfe, auf denen die Asche von Verstorbenen in Urnen beigesetzt werden kann.

    Wo gibt es bis jetzt Bestattungswälder?
    Die nächstgelegenen Bestattungswälder sind in Taunusstein und Wiesbaden.

    Wie ist der Sachstand in Oestrich-Winkel?
    Zur Kommunalwahlwahl 2011 nahm die SPD die Schaffung eines Bestattungswaldes in ihr Programm auf. 2012 stellten SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen entsprechenden Antrag in der Stadtverordnetenversammlung. Er wurde in die Friedhofskommission verwiesen, um ein Konzept zu erarbeiten. Im Herbst 2015 erfolgte schließlich der Grundsatzbeschluss durch SPD und Bündnis 90/Die Grünen gegen die Stimmen von CDU und FDP.

    Wie geht es nun weiter?
    Im Haushalt 2016 (Beschluss am 1. Februar) werden Gelder für das Vorhaben eingestellt, damit die konkreten Planungen beginnen können. Ein mögliches Grundstück wird derzeit auf seine Eignung untersucht.

    Gibt es schon ein Betreibermodell?
    Nein. Es besteht die Möglichkeit, den Bestattungswald städtisch oder privat (z.B. Firma „FriedWald“ oder „RuheForst“) zu betreiben. Hier müssen Vor- und Nachteile aber noch gegeneinander abgewogen werden.

    Donnerstag, Januar 14, 2016

    Ziele der SPD Oestrich-Winkel für die Kultur

    Am 6. März sind Kommunalwahlen. Das sind die Ziele der SPD für die Kultur in Oestrich-Winkel:
    • Brentanohaus und -scheune zu kulturellem Zentrum ausbauen
    • Oestricher Kran aufwerten
    • Regionalen Kulturkalender erstellen
    • Einheitliche Hinweisschilder an Orten und Straßen mit historischem Bezug
    • Ausstellungsorte und Flächen für heimische und regionale Künstler
    • Räume für Musik- und Gesangsgruppen
    • Lesefest und Büchereien unterstützen
    • Stolpersteine ins Bewusstsein rücken
    • Stadtarchiv für Bürger - auch online - nutzbarer machen

    Mittwoch, Januar 13, 2016

    Möbelpacker-Trampen

    Das war für mich eine neue Situation, als mich eine wilfremde Dame im mittleren Alter auf der Straße aus ihrem Sprinter heraus angesprochen hat, ob ich mit ihr mitkommen könnte, um ihr beim Ausräumen der Möbel helfen könnte. Zum "Glück" hatte ich nicht nur von meinen Eltern gelernt, niemals mit fremden Menschen ins Auto zu steigen, sondern konnte auch auf den gegenüber liegenden Sprinter verweisen, in dem mein Trauzeuge bereits auf mich wartete, um dort ein Bett und einen Schrank auszuräumen.

    Dienstag, Januar 12, 2016

    Verrücktes Land

    Das ist doch echt verrückt. Dem Land und seinen Menschen geht es so gut wie lange nicht mehr, die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit sinkt, die Haushaltskassen spudeln und tanken macht wieder Spaß. Aber gefühlt haben wir eine Stimmung als steht ein Bürgerkrieg kurz bevor.

    Montag, Januar 11, 2016

    Von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof

    Es könnte lohnen einmal genauer darüber nachzudenken, was eigentlich auf der Wegstrecke zwischen dem Münchner Hauptbahnhof vor vier Monaten und dem Kölner Hauptbahnhof vor ein paar Tagen so alles passiert ist in diesem Land.

    Samstag, Januar 09, 2016

    First Beats 2016

    Auch dieses Jahr war die First Beats der Jusos Rheingau-Taunus wieder ein voller Erfolg - nur ich werde langsam zu alt für den Sch***...ach was soll das: Bis nächstes Jahr! :-)

    Freitag, Januar 08, 2016

    Eine Armlänge Verstand

    Zu Köln ist schon beinahe alles gesagt, nur eben noch nicht von mir :-) Deshalb:

    In der Silvesternacht haben fünf verloren.

    1. Zuallererst natürlich die Opfer. Dazu muss man nicht viel schreiben, da möchte man nicht tauschen, das ist immer und in allen vergleichbaren Fällen schlimm.
    2. Die Verantwortungsträger in Politik, Stichwort "Eine Armlänge Abstand", und das altbekannte Spiel "Wer ist Schuld außer mir und überbietet sich jetzt in populistischen und undurchdachten Forderungen, die eh nicht erfüllt werden?" mit dem einzigen Ziel, hier jetzt nochmal die parteipolitische Münze zu prägen und Kapital daraus zu schlagen.
    3. Die Polizei, wobei die Betonung hier ausdrücklich nicht auf den PolizistInnen, sondern auf den Verantwortungsträgern und in dem Fall dem Polizeipräsidenten liegt, der wider besseren Wissens unzureichend/falsch/unsachlich informiert hat (auch ich habe zunächst auf seine Aussage vertraut/gehofft). Er hat somit nicht nur der gesamten Debatte einen Bärendienst erwiesen, sondern wurde heute deshalb auch zurecht in den vorzeitigen Ruhestand versetzt aufgrund eines in der Tat gestörten Vertrauensverhältnisses nicht nur zu den politisch Verantwortlichen, sondern vor allem auch zur Bevölkerung selbst. Bleibt zu hoffen, dass Polizei und Justiz bei der Täterermittlung und -verurteilung ein besseres Bild abgeben (ja, egal welcher Nationalität, denn: Täter ist Täter!). Das gilt genauso für jeden grenzdebilen Täter, der zum Beispiel Brandsätze in Flüchtlingsunterkünfte wirft.
    4. Die Medien, weil sie aus falscher Rücksicht, Schnell- und Gutgläubigkeit oder auch mangelnder Recherche ebenfalls der Debatte einen Bärendienst erwiesen haben.
    5. Die Flüchtlinge. Denn natürlich waren es in Köln und sind es auch bundesweit nur eine absolute Minderzahl an Flüchtlingen und AsylbewerberInnen, die - um es sehr sehr freundlich auszudrücken - keine gute Kinderstube beweisen. Aber die letzten Tage zeigen ja ganz deutlich, welche Wirkung sie damit entfalten. Mir fällt dann immer ein Fußballfan-Vergleich an. Du kannst noch so viele coole Fans in der Kurve stehen haben, aber eine Handvoll Hooligans machen den gesamten Ruf des Vereins kaputt. Da in den letzten Tagen viel von Kulturkreisen gesprochen wurde hoffe ich nur, dass die Täter jetzt in ihre Flüchtlingsunterkünfte zurückkommen und von ihren Mitbewohnern sehr genau erklärt bekommen, welchen Bärendienst sie sich allen damit erwiesen haben. Für das Protokoll: Nein, natürlich ist das jetzt kein Aufruf zur Selbstjustiz, aber sehr wohl ein Appell an die Sozialkontrolle, die in einer zivilisierten Gesellschaft stets funktionieren sollte.
    Und in der Summe dessen wären wir dann auch schon bei den Gewinnern von Köln: Die gesamte Meute aus AfD, Pegida, NPD, "besorgten Bürgern" & Co.. Vielen Dank! Die müssen aktuell vermutlich ersaufen vor Glück in den Steilvorlagen, die sie geliefert bekommen.

    Wir brauchen keine Armlänge Abstand, sondern eine ganze Armlänge Verstand. Und zwar schnell!

    Donnerstag, Januar 07, 2016

    Ziele der SPD Oestrich-Winkel für die heimische Wirtschaft

    Am 6. März sind Kommunalwahlen. Das sind die Ziele der SPD für Wirtschaft und Gewerbe in Oestrich-Winkel:
    • Wirtschafts- und Tourismusförderung aus einer Hand
    • Bürokratiecheck & Entbürokratisierung
    • Mehr Verwaltungsgänge elektronisch erledigen („E-Government“)
    • Flächendeckendes W-Lan und bestmögliche DSL-Versorgung
    • Schulden weiter abbauen, Spielraum für Zukunftsinvestitionen schaffen
    • Gewerbesteuer stabil halten
    • Handwerker- und Gewerbeschau weiter fördern
    • Gründerförderung, ggf. in Kooperation mit EBS und Hochschule Geisenheim

    Mittwoch, Januar 06, 2016

    Deutschland in Katerstimmung: Stellt endlich die richtigen Fragen!

    Gregor Prochaska geht in seinem Gastbeitrag auf die Übergriffe an Frauen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht ein:


    "Ich habe gerade versucht, mir einen Überblick zu verschaffen, was in meiner Facebook-Timeline zu den erschreckenden Geschehnissen in der Silvesternacht in Köln vorkommt. Da kann man den Eindruck bekommen, es handle sich um die Nachwehen einer heftigen Party. Wie nach einem Filmriss laufen Bestandsaufnahme und Schuldzuweisungen durcheinander und keiner redet darüber, was eigentlich zählt.


    Bestandsaufnahme

    In einer quasi kollektiven Katerstimmung fragt erstmal die gesamte Medienlandschaft "Was geschah in Köln?" (ZEIT ONLINE). Und quasi wie nach einer durchzechten Nacht gestaltet sich diese Bestandsaufnahme ziemlich schwierig:
    Es hat vorm Kölner Hauptbahnhof eine randalierende Versammlung gegeben. Wie viele? 400-500 (SPIEGEL ONLINE)? 1.000 (Süddeutsche Zeitung)? Offensichtlich unklar!
    Wer sie waren? "Nordafrikaner" sagen die einen, "Araber" sagen die anderen, ja was denn nun? (Und wer meint, das sei kein signifikanter Unterschied, der kann sich ja mal überlegen, wie oft er als Mitteleuropäer so mit Nordamerikanern oder Nordeuropäern in größerer Zahl verkehrt).

    Was haben sie gemacht? Da findet sich dann mal die erste Übereinstimmung: Es sind Feuerwerkskörper in der Menge hin- und her geworfen worden, was die Polizei dazu veranlasste, den Platz gegen 23:30 Uhr zu räumen, was bis 00:45 Uhr zu einer Beruhigung der Lage geführt habe. Und dann? "Aus der Menge bildeten sich Gruppen..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Wie viele Gruppen? Unbekannt! Wie groß die Gruppen waren? Zwischen 2 und 40 Personen, je nach dem, wen man fragt. Was haben die Gruppen gemacht? Endlich wieder eine Übereinstimmung! Sie haben völlig enthemmt und gewaltvoll (FAZ) dutzende Frauen (Spiegel) umzingelt (SZ), beraubt und sexuell bedrängt (Zeit).


    Schuldzuweisungen


    Soweit die Bestandsaufnahme, doch es wäre keine ordentliche Katerstimmung, würden nicht gleich auch die Schuldzuweisungen losgehen: Je nach politischer Couleur beschuldigen die Leute entweder die Polizei (die Straftaten wurden nicht effektiv verhindert, es gab keine Festnahmen, also haben die bestimmt Däumchen gedreht?) oder die Flüchtlinge (Nordafrikaner und Araber müssen ja Flüchtlinge sein, oder?), verteidigen die jeweils andere "Seite" oder tun irgendwie alles gleichzeitig. "Polizeiversagen", "Migration von Frauenbildern", "Gutmenschentum" und "Hetze" sind die Kampfbegriffe der sich allmählich warmredenden Debatte über die Ereignisse. Zwischendurch trägt dann noch ein Ratschlag von wegen "Armlänge" zur allgemeinen Erheiterung bei.

    Was zu fragen wäre

    Da sitz ich dann als einer der den Silvesterabend doch relativ ruhig verbracht hat und sich in den letzten Tagen erstmal um anderes gekümmert hat und denke so bei mir: Habt ihr sie eigentlich noch alle?!

    Thema Polizei: Ja es macht wütend, dass mitten in der größten Stadt des größten Landes der Bundesrepublik Deutschland die Polizei wohl nicht in der Lage gewesen ist, zahlreiche Straftaten zu vereiteln. Es entsteht der Eindruck, dass die Polizei vor Ort mit der Gesamtlage überfordert war. Mehr als ein Eindruck kann das aber nicht sein, solange nicht mal die Faktenlage geklärt ist! Zu sagen ob es so war und wenn ja, warum, das kann Monate dauern. In der Zwischenzeit ist das ganze Ping-Pong-Spiel der Schuldzuweisung zwischen Polizei-Kritikern, Polizei(gewerkschaft), Kölner Rathaus und Justiz einfach nur peinlich und vor allem nicht zielführend.

    Thema Flüchtlinge: Ja, zur Ermittlung von Tätern ist es notwendig, dass man diese beschreibt und da muss man auch öffentlich machen, wenn die Täter einen afrikanischen, arabischen oder bayrischen Akzent gehabt haben (oder entsprechendes Aussehen). Aber lasst doch bitte die kollektiven Unterstellungen aus der Debatte raus! Wenn 10.500 gewaltbereite Rechtsextremisten in Deutschland nichts über die Gesamtheit der Deutschen aussagen, dann sagen auch hunderte Gewalttäter (wenn es denn so viele waren!) nichts über Millionen Migranten aus. Vor allem, weil sich beide Gruppen (Rechtsextremisten und die Arschlöcher der Silvesternacht) wohl kaum in ihrem Frauenbild unterscheiden.

    Was mir in der Timeline fehlt: Wo zum Teufel ist der #aufschrei-Hashtag?!

    Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen. Dieser Grundsatz gilt, er gilt besonders für die Polizei und deshalb muss gefragt werden, ob sie in Köln gewichen ist. Er gilt aber auch völlig unabhängig davon, ob diese Leute nun nordafrikanischer, arabischer oder sonstiger Herkunft sind. Ganz besonders aber gilt er in einem Rechtsstaat für jeden einzelnen Bürger. "Das Recht und die Freiheit [...] zu verteidigen" schwören neuerdings die Bürger in Uniform (Soldaten), doch es ist die sittliche Pflicht eines jeden Bürgers. Bürger, von denen in der Kölner Innenstadt in der Silvesternacht sicher mehr waren als 40, mehr als hunderte, mehr als 1.000. Bürger, die doch gesehen haben müssen, wie da Frauen bedrängt, begrabscht, beraubt wurden, denen solche Frauen vielleicht sogar hinterher (hilfesuchend?) entgegenkamen.

    Konsequenz? Keine!

    Wie viele haben sich weggedreht? Wie viele haben das Weite gesucht, froh, selbst nicht bedroht zu werden? Wie wenige nur hätten sich den "Gruppen aus der Menge" gemeinsam entgegenstellen müssen? UND WER VERDAMMT STELLT ENDLICH DIESE FRAGEN?!

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich meine damit nicht die bedrängten Frauen selbst, die verständlicherweise nur noch weg wollten. Ich meine nach nicht den Familienvater, dessen Ehefrau und 15-jährige Tochter für 20 Minuten in der Menge von ihm getrennt werden, die er dann schwitzend und zitternd wiederfindet und nur noch nach Hause bringen will. Ich meine alle anderen in der Kölner Innenstadt in der Nähe von Hauptbahnhof und Dom.

    Vor ein paar Jahren reichte ein dämlicher Kompliment-Versuch eines betrunkenen, mittelklassigen Politikers (Rainer Brüderle) für eine monatelange Sexismus-Debatte in Deutschland. Und jetzt reichen zahlreiche sexuelle Übergriffe in aller Öffentlichkeit nicht, damit wir darüber nachdenken, wie viel weggeschaut und nicht geholfen wird?!

    Wo seid ihr, FeministInnen dieses Landes?! Die ihr jederzeit zur Stelle seid, auch nur die geringste Sprachgewohnheit oder den kleinsten Hinweis auf eine fragwürdige Haltung der Gesellschaft anzuprangern! Los, stellt diese Fragen! Und fragt gleich auch noch ob wir nicht doch im Herzen "sexistische Kackscheiße" haben, wenn wir es nicht hinkriegen, solchen Übergriffen bürgerschaftlich entgegenzutreten! Impliziert Wegschauen denn nicht, dass man etwas toleriert? Dort, wo wir wegschauen, weicht das Recht dem Unrecht.

    Oder sind wir nur zu feige?

    Wo seid ihr, große Kerle dieses Landes?! Die ihr jederzeit bereit wäret, einem oder vielleicht zwei dahergelaufenen Assis aufs Maul zu hauen, die eure Freundin in der Kneipe anmachen! Aber wenn da vor einem Bahnhof 10 Mann eine Frau bedrängen, finden sich keine 10 von euch, die spontan Hilfe leisten? Nicht mal 2 oder 3, die dagegen rufen und auftreten, denen sich vielleicht andere anschließen könnten? Wo niemand so etwas tut, weicht das Recht dem Unrecht.

    Wo seid ihr, alle anderen?! Die ihr euch jetzt empört, die ihr jederzeit darauf vertrauen wollt, dass euch solche Gewalt mitten in Deutschland nicht widerfährt oder dass euch dann wenigstens geholfen wird! Hilfe darf man nicht nur erwarten, man muss sie auch leisten, sonst weicht das Recht dem Unrecht.

    Aus Schillers Räubern habe ich im Gedächtnis: "Feige Hunde sind wir alle, wenn wir den Mut nicht haben, etwas Großes zu wagen". Feiges Schiller-Land, wenn es nicht über seine Zivilcourage redet. Armes Deutschland, wenn es sich von Gruppen pöbelnder Assis öffentlich so vorführen lässt. Wir armen, wenn wir alle dem Unrecht weichen."


    Gregor Prochaska

    Dienstag, Januar 05, 2016

    Prost Neujahr!

    Meine Güte! Da ist das neue Jahr gerade einmal sechs Tage alt und was ist aus den guten Vorsätzen zum Jahreswechsel geworden? Im Nahen Osten geben sich die Botschafter die Klinke in die Hand. In den USA hat der Präsident seine Tempos bei der Pressekonferenz vergessen. In Nordkorea hat ein pubertierender Diktator seinen Joystick jetzt an eine Wasserstoffbombe angeschlossen. In Köln müssen Frauen fortan Angst vorm schwarzen Mann haben (zumindest die Frauen mit kurzen Armen). Und das schlimmste kommt wohl noch, denn die Klausurtagung der CSU hat erst Halbzeit :-) Na dann Prost Neujahr!

    Montag, Januar 04, 2016

    Great again?

    Man fragt sich, ob das Parodie oder ernst ist und wie groß tatsächlich die Wahrscheinlichkeit ist, dass Donald Trump in rund einem Jahr Commander in Chief ist...

    Sonntag, Januar 03, 2016

    #AufgutemKursRTK

    Am 6. März stehe ich nicht nur in Oestrich-Winkel für Ortsbeirat und Stadtverordnetenversammlung, sondern auch im Rheingau-Taunus-Kreis für den Kreistag zur Wahl. Denn wir möchten auch als junge Menschen Verantwortung für unsere Heimat übernehmen.


    Samstag, Januar 02, 2016

    YLOD

    Leider hat meine Playstation 3 vor geraumer Zeit der YLOD ("Yellow Light of Death") ereilt. Nun habe ich versucht das gute Stück gemäß Tutorial auseinanderzuschrauben, das Motherborad zu backen (ja, zu backen) und dann wieder zusammenzusetzen. Am Ende hatte ich auch tatsächlich wieder fast alle Teile und Schrauben untergebracht und die Playstation ist wieder angegangen, leider aber nur für wenige Minuten. Statt dem YLOD kommt nun eine Hitzewarnung, bevor sich das gute Stück wieder ausschaltet :-)


    Freitag, Januar 01, 2016

    Das wird 2016

    • Hochzeitsreise nach New York
    • Bachelor Politikwissenschaft
    • Bootsführerschein 
    • Jeden Monat ein Buch
    • Mehr Laufen 
    • Neuer Tischtennisschläger 
    • Kommunalwahl
    • Ab nach Berlin