Donnerstag, Juni 30, 2016

Ihr Kennwort ist abgelaufen

10 Tage lang die Warnung ignorieren, dass das Kennwort bald abläuft und geändert werden muss, um dann nach 10 Tagen festzustellen: Das Kennwort ist abgelaufen, kann von Dir aber nicht mehr geändert werden. Hmpf.

Mittwoch, Juni 29, 2016

Rote Socken

Wenn mein SPD-Ortsverein bei der örtlichen Straußwirtschaft einen Tisch reserviert :-)

Dienstag, Juni 28, 2016

Storys from the gasstation

Wie oft habe ich mich schon als Kassierer geärgert, wenn Kunden mir die falsche Zapfsäule genannt und dann auch falsch bezahlt haben. Denn anschließend - am besten noch bei vollem Shop - entsteht stets ein Riesenkuddelmudddel mit Storno, Rückbuchung etc., damit jeder Kunde am Ende doch das korrekte bezahlt. Oft ist das bei Kartenzahlung dann aber gar nicht möglich und man musss eine Kartenzahlung bar rückbuchen, was doppelter Aufwand ist und und und. Ja, und heute habe ich dann selbst eine falsche Zapfsäule genannt...und bezahlt...mit Karte...und mir den Differenzbetrag dann bar auszahlen lassen müssen -.-

Montag, Juni 27, 2016

R.I.P. Götz George

"Ihr müsst die Bomben in den Köpfen der Leute zünden, versteht ihr? Nicht unter ihren Ärschen..." 

- Horst Schimanski -

Sonntag, Juni 26, 2016

...sonst schlafen uns die Füße ein

In den ersten Politiker-Statements nach dem Brexit wurde dieser natürlich bedauert, gefreut hat man sich aber über die immerhin überdurchschnittlich hohe Zustimmung zum Verbleib Großbritanniens in der EU bei der jungen Generation. "Die Alten haben den Jungen die Zukunft verbaut!", so deshalb in unterschiedlichen Facetten der in den letzten Tagen häufiger zu lesende Vorwurf. Nur: Ist diese Kritik so berechtigt? Tatsächlich haben zwar laut einer Wahlumfrage von YouGov rund 75% der Wählerinnen und Wähler unter 25 gegen den Brexit gestimmt. Es war aber auch leider nur gut ein Drittel dieser Altersgruppe überhaupt wählen. Zwei Dritteln der unter 25-jährigen war es also schlicht egal, ob Großbritannien EU-Mitglied bleibt oder nicht. Das ist wahrlich kein Ruhmesblatt und auch keine Lobeshymne wert - im Gegenteil. Willy Brandt hat einst mal gesagt: "Wir brauchen die Herausforderung der jungen Generation, sonst würden uns die Füße einschlafen." Der britischen Jugend - und vermutlich nicht nur der britischen - sind sie scheinbar schon eingeschlafen. Das ist, vor allem mit Blick auf das Ergebnis, zu bedauern. 

Infografik: Die Alten haben entschieden | Statista

                   

Samstag, Juni 25, 2016

So geht's jetzt nach dem Brexit weiter

BExit 
GRexit    
MAxit
SKexit
BUxit
Ixit
NExit
SLexit
DExit
ITAxit
Axit
SPAxit
DExit
CROxit
PLexit
CZexit
ExSit
LExit
POxit
UNxit
FIxit (oder FInish?)
LIxit
ROxit (oder Rock it?)
FRexit
LUxit
SEx(it)
ZYxit

Freitag, Juni 24, 2016

Antoine de Saint-Exupéry zum Brexit

"Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer." 

- Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Dichter -

Mittwoch, Juni 22, 2016

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Dieser Moment, wenn sich deine Sitznachbarin im Zug, die gerade ein Deutschkursbuch am studieren ist, hilfesuchend an den nächstsitzenden Deutschen (mich) wendet und Du ihr aber auch nicht erklären kannst, warum hier jetzt genau dieser Kasus und kein anderer angewendet werden kann, außer dass das halt besser klingt ¯\_(ツ)_/¯

Montag, Juni 20, 2016

SPD sammelt Unterschriften gegen Hessen-Mobil

Die sieben Rheingauer SPD-Ortsvereine von Lorch bis Walluf haben eine Unterschriftenaktion gestartet, die sich gegen die geplante Umsetzung der von Hessen Mobil geplanten Baustellen im Rheingau ab dem Sommer richtet.

Die Rheingauer SPD ruft alle Betroffenen dazu auf, die „Online Petition“ zu unterzeichnen und weiterzuverbreiten, um ein möglichst starkes Signal in Richtung Hessen Mobil und Verkehrsministerium zu setzen. Die SPD zweifelt dabei wie auch bereits die SPD im Rheingau-Taunus-Kreis nicht die Notwendigkeit der Bauvorhaben an, kritisiert aber die vorgesehene Planung der zum Teil bis zu fünf parallel geplanten Bauvorhaben zum Leidwesen von Pendlern, Besuchern, Gewerbetreibenden und Einheimischen und die unzureichende Kommunikation.

Die SPD-Ortsvereine fordern deshalb eine zeitliche Streckung der zur Zeit fünf in einem Zeitraum parallel geplanten Bauvorhaben entlang der B 42, eine transparente und ergebnisoffene Kommunikation auf Augenhöhe mit den betroffenen Kommunen sowie eine ernsthafte Prüfung von zum Teil bereits vorgetragenen Alternativen zur Abmilderung der Folgen bzw. Beschleunigung der Bauvorhaben.

Die Unterschriften können online gezeichnet werden unter der Adresse www.verkehrschaos.im-rheingau.de. Auf den Webseiten der SPD-Gliederungen oder unter der E-Mail-Adresse petition@verkehrschaos.im-rheingau.de können zudem Unterschriftenlisten zum Ausdrucken und Verteilen heruntergeladen bzw. angefordert werden.

Freitag, Juni 17, 2016

Followerpower

Oft stecken hinter kleinen Dingen die größten Erinnerungen. Vielleicht gelingt es ja, Rebeka (?) ihren kleinen Freund zurück zu bringen? Gefunden habe ich den netten Kerl zwischen Hauptbahnhof und IG Metall-Gebäude und vor einem Regenguss gerettet: Also bitte fleißig teilen!

Donnerstag, Juni 16, 2016

R.I.P. Jo Cox

Am Tag hatte der östereichische Bundeskanzler Christian Kern auf den FPÖ-Vorsitzenden Christian Strache erwiderte: "Mir ist das Plädoyer für einen zivilisierten Tonfall in dieser Debatte deshalb so wichtig, weil wir ja aus der Geschichte wissen, dass sich die Gewalt der Worte sehr rasch in eine Gewalt der Taten entladen kann."

Mittwoch, Juni 15, 2016

Enthemmte Mitte

Heute wurde in Berlin die neue "Mitte"-Studie vorgestellt. Das Ergebnis: Die Gesellschaft ist zunehmend polarisiert und die Bereitschaft zur Gewalt steigt. Während eine deutliche Mehrheit der Gesellschaft rechtsextremes Denken und auch Gewalt zum Teil strikt ablehnt und Vertrauen in demokratische Institutionen hat, sind Menschen mit rechtsextremer Einstellung immer mehr bereit, zur Durchsetzung ihrer Interessen Gewalt anzuwenden. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie "Die enthemmte Mitte", die PD Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig in Kooperation mit der Heinrich Böll-, der Otto Brenner- und der Rosa Luxemburg-Stiftung durchgeführt haben.

Die Wissenschaftler befragten bundesweit 2.420 Menschen (West: 1.917, Ost: 503) zu den Themen Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Sozialdarwinismus, Chauvinismus und Verharmlosung des Nationalsozialismus. Sie gliederten die Antworten in sechs soziologische Milieus. Für die "Mitte"-Studie der Universität Leipzig werden seit 2002 alle zwei Jahre bevölkerungsrepräsentative Befragungen durchgeführt. Es gibt keine vergleichbare Langzeituntersuchung zur politischen Einstellung in Deutschland.

Es gibt zwar keine Zunahme rechtsextremer Einstellungen, aber im Vergleich zur Studie vor zwei Jahren befürworten Gruppen, die rechtsextrem eingestellt sind, stärker Gewalt als Mittel der Interessensdurchsetzung. Zudem habe bei diesen Gruppen das Vertrauen in gesellschaftspolitische Einrichtungen wie die Polizei oder Parteien deutlich nachgelassen. Sie fühlen sich vom politischen System nicht repräsentiert. Als Erfolg der Zivilgesellschaft könne man es dagegen ansehen, dass in demokratischen Milieus Gewalt deutlich stärker abgelehnt wird als 2014. Beides steht in Deutschland nebeneinander: Es gibt Menschen, die sich aktiv um Flüchtlinge bemühen, und es gibt Menschen, die Flüchtlinge aktiv ablehnen. Damit habe eine deutliche Polarisierung und Radikalisierung stattgefunden. Die Radikalisierung zeigt sich auch bei der Einstellung zu bestimmten gesellschaftlichen Gruppen. Die Ablehnung von Muslimen, Sinti und Roma, Asylsuchenden und Homosexuellen hat noch einmal deutlich zugenommen. 49,6 Prozent der Befragten sagten zum Beispiel, Sinti und Roma sollten aus den Innenstädten verbannt werden. 2014 waren 47,1 Prozent dieser Meinung. 40,1 Prozent erklärten, es sei ekelhaft, wenn sich Homosexuelle in der Öffentlichkeit küssten (2011: 25,3 Prozent). Und 50 Prozent gaben an, sich durch die vielen Muslime manchmal wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen. 2014 waren dies noch 43 Prozent. Die gesellschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen, wie etwa das liberalere Staatsbürgerrecht, der letzten Jahre in Deutschland, wird nicht von allen Teilen der Bevölkerung getragen.

Sichtbar wird diese Einstellung bei Anhängern von Pegida, die Decker als "neurechte Bewegung" sieht. Wer Pegida befürworte, sei zumeist rechtsextrem und islamfeindlich eingestellt und sehe sich umgeben von verschwörerischen, dunklen Mächten. Alter, Bildungsanschluss oder Haushaltseinkommen spielten dagegen keine Rolle. Zu Tage bringt die Leipziger Studie auch, dass die Wähler der Alternative für Deutschland (AfD) nicht als von der Partei verführte Menschen gelten können. 84,8 Prozent der AfD-Wähler gaben beispielsweise an, Probleme zu haben, wenn sich Sinti und Roma in ihrer Nachbarschaft aufhalten; 89 Prozent meinten, Sinti und Roma neigen zur Kriminalität. Die meisten AfD-Wähler teilen eine menschenfeindliche Einstellung. Auch in der Gruppe der Nicht-Wähler sind diese Vorurteile sehr verbreitet. Das Potenzial für rechtsextreme oder rechtspopulistische Parteien ist noch größer als es die Wahlergebnisse bislang zeigen", sagt er. Die Unterschiede in der rechtsextremen Einstellung zwischen Ost- und Westdeutschland sind der Studie zufolge nicht so groß. Als ausländerfeindlich gelten im Osten 22,7 Prozent der Befragten, 19,8 Prozent im Westen (bundesweit 20,4 Prozent). Allerdings unterscheiden sich die Ergebnisse Ost und West je nach Altersgruppe, besonders bei den zwischen 14- und 30-Jährigen. Im Osten sind 23,7 Prozent dieser Altersgruppe ausländerfeindlich, im Westen nur 13,7 Prozent. Das ist gefährlich, Einstellungen können latent sein oder manifest geäußert werden, aber sie bleiben über die Zeit stabil. Wer jetzt rechtsextreme Ansichten habe, werde diese noch einige Jahre vertreten. Zudem sei ein Großteil der jungen Menschen bereit, Gewalt anzuwenden.

Dienstag, Juni 14, 2016

Faktenzoom

Sieben Politiker, vier Talksendungen, hunderte dokumentierte Aussagen. Das ist Faktenzoom, ein crossmediales Projekt der Kölner Journalistenschule. Die Journamismusstudenten haben sich gefragt: Halten sich Politiker in Talkshows an die Fakten? Das Ergebnis nach vielen Wochen Recherche ist ernüchternd. Bei manchem Parteivertreter war annähernd ein Viertel der Aussagen, die überprüft werden konnten, falsch oder überwiegend falsch. Vor allem die AfD-Chefin Frauke Petry und der bayerische CSU-Heimatminister Markus Söder kommen schlecht weg. Erstaunlicherweise erzählen die Vertreter der großen Parteien CDU und SPD am ehesten noch die Wahrheit. Das Beste an dem Projekt ist: Es ist alles transparent. Sogar der Auswertungsleitfaden und die Auswertungstabelle ist bei Google einsehbar - also nix mit Lügenpresse

Montag, Juni 13, 2016

Wann wird's mal wieder richtig Sommer?

Ihr habt euch schon immer gefragt, warum der ‪#Sommer‬ erst ab dem 21. Juni beginnt? Die letzten Wochen habt ihr die Antwort darauf erhalten.

Samstag, Juni 11, 2016

Fahnen runter

Vor jedem großen Fußballturnier der gleiche Unsinn. Wir erleben jetzt hier auch mal ganz praktisch, wie eine übermotivierte Parteijugend der AFD mit ihren Petrys, Gaulands und Co. Zulauf verschafft. Unter deutscher Flagge haben im übrigen in den letzten Monaten auch viele viele Menschen Zuflucht erhalten vor Hunger, Elend, Krieg und Tod. Auch dafür steht die deutsche Flagge.
Achso: Spaßbremsen wie die Grüne Jugend möchte ich nicht in meiner Nachbarschaft haben.

Donnerstag, Juni 09, 2016

Blumen gießen

Dieser Moment, wenn du gerade eben die Blumen fertig gegossen hast und dann dort draußen der Monsun ausbricht.

Mittwoch, Juni 08, 2016

I'm with her


Dienstag, Juni 07, 2016

Ampeletappen

Ich werde ja nie die Leute verstehen, die zum Beispiel beim Überqueren einer Hauptverkehrsstraße mit drei Ampeletappen bei den ersten beiden bei roter Ampelphase die Straße überqueren und so ihr Leben riskieren, um dann ja doch bei der dritten Etappe warten zu müsssen - im übrigen auch auf die, die bei den ersten beiden Etappen erst artig bei grün gegangen sind.

Montag, Juni 06, 2016

Bundespräsident

Die SPD sollte jetzt Navid Kermani als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorschlagen. Er wäre aufgrund seiner Person und seiner Vita unbedingt für dieses herausgehobene Amt geeignet. Er könnte von Piraten bis FDP (inkl. Linkspartei und Grünen) Stimmen in der Bundesversammlung vereinen und würde nicht nur in die heutige Zeit, sondern auch verdammt gut in Gaulands Nachbarschaft passen!

Samstag, Juni 04, 2016

125 Jahre IG Metall

Heute feierte die IG Metall im Rahmen eines Festaktes in der altehrwürdigen Frankfurter Paulskirche ihr 125-jähriges Jubiläum. 

1891 gründete sich der Deutsche Metallarbeiter-Verband, der Vorgänger der heutigen IG Metall, die aktuell voll in Saft und Kraft steht. Als größte Einzelgewerkschaft weltweit hat sie sich in den letzten Jahren grundlegend modernisiert, neue Themen der Arbeit und Zielgruppen angesprochen und wächst folgerichtig auch wieder. 

Unter der Moderation von Linda Zervakis begrüßte die 2. Vorsitzende Christiane Brenner die Gäste, darunter Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und der Chef des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Dr. Rainer Dulger. In seiner Festrede betonte der 1. Vorsitzende Jörg Hofmann die Relevanz eines sicheren, gerechten und selbstbestimmten Arbeitsleben, bevor Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert abschließend das Wirken der Gewerkschaften allgemein der und der IG Metall konkret würdigte.

Freitag, Juni 03, 2016

R.I.P. Muhammad Ali

"Ich bin 2,18 Meter groß. Aber ich habe mich nie größer gefühlt als in seinem Schatten."

- Kareem Abdul-Jabbar, ehemaliger US-Basketballprofi und Rekordpunktehalter der NBA -

Donnerstag, Juni 02, 2016

Völkermord

Der Deutsche Bundestag hat sich nun - endlich! - in einer fraktionsübergreifenden Resolution zum Völkermord (!) an den Armeniern um 1915/1916 durch das deutsche Reichs, damals militärischer Hauptverbündeter des osmanischen Reichs bekannt.

Wem das nicht gefallen hat? Dem türkischen Präsidenten Erdogan, der daraufhin prompt seinen Botschafter aus Berlin abgezogen hat. Nun ja, schon Herbert Wehner hat gesagt: "Wer raus geht, muss auch wieder reinkommen."

Mittwoch, Juni 01, 2016

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Erste Regierungskrise bei Grün-Schwarz in Baden-Württemberg :-)