Sonntag, September 24, 2017

BTW17

In die Opposition gehen ist die richtige Entscheidung. Deutlicher kann man keinen Regierungsauftrag erhalten.

Jetzt muss sich die SPD erneuern. Die Truppe in Berlin, erste und zweite Reihe, muss weg. Tut mir für manche auch leid, aber das ist jetzt die Konsequenz, die der Wähler will. Wir schleppen die Gesichter des sozialdemokratischen Niedergangs über ein Jahrzehnt mit. Vielleicht arbeiten wir ja jetzt mal die Wahlniederlage von 2005 auf. Öffnet endlich die Partei, holt neue Leute an Bord. Von außen, aus den Rathäusern, Bürgerinitiativen, den Ortsvereinen - die mitten im Leben stehen und tagtäglich spüren, was da draußen los ist. Solange in den Gremien wie dem Parteivorstand nur hauptamtliche Funktionäre sitzen, machen sie auch nur Politik wie hauptamtliche Funktionäre. Das Berufsbild "Arbeiter" ist in der SPD-Bundestagsfraktion ein Fremdwort, ähnliches gilt für Selbständige oder zuvor normal Beschäftigte.

Und bitte bitte: Nie mehr so eine uninspirierte und langweilige, aber auch stümperhafte Kampagne wie zu dieser Wahl. Quasi jede andere Partei hat und auch jeder Ortsverein hätte das besser, leidenschaftlicher und professioneller hingekriegt.

Danke den ganzen ehrenamtlich Aktiven, die wie mein Ortsverein bei Wind und Wetter die Wange hingehalten haben. Wir haben das gerne und aus Überzeugung gemacht.
Aber jetzt sind wir dran!

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