Sonntag, Juli 28, 2019

Kunst am Rhein

Zurück aus dem Urlaub konnte ich mir jetzt auch mal persönlich das Werk des Künstlers Ralf Hermes am Oestricher Reinufer unweit des Weinprobierstands anschauen. Herr Hermes ist vor geraumer Zeit auf mich zugekommen und hat sich erkundigt, ob eine Möglichkeit besteht, Skulpturen von ihm unentgeltlich am Oestrich Rheinufer aufzustellen. Ich habe das Thema in den Oestricher Ortsbeirat eingebracht und wir waren alle davon sehr angetan. Es wurde dann alles Weitere in die Wege geleitet, die Fassgemeinschaft mit eingebunden und das ist das Ergebnis.

Über Kunst kann - und soll - man sich bekanntlich streiten. Ich persönlich finde es sehr gelungen und habe auch schon hier auf Facebook und im persönlichen Gespräch die unterschiedlichsten Interpretation und kreativsten "Nutzungsmöglichkeiten" aufgeschnappt, zum Beispiel, indem man den Mond, die Sonne oder den Kran durch das Guckloch fotografiert, Erwachsene wie Kinder durchschauen Richtung Rhein, ... Dabei bin ich mir gar nicht sicher, ob das jeweils der eigentliche Zweck ist. Aber egal: Genauso soll Kunst ja sein. :-)

Das Allerwichtigste aber ist: Herr Hermes hat als Oestrich Winkel Bürger gemeinsam mit anderen dazu beigetragen, unser Rheinufer und damit unseren schönen Ort ein Stück aufzuwerten. Oft reichen schon so vermeintlich kleine Dinge. Dafür vielen Dank!

Hier könnt Ihr Euch über Herrn Hermes Arbeiten informieren: http://www.hermeskunst.de/

Donnerstag, Juli 25, 2019

Mountainbike im Wald


Die Mitteilung der Stadtverwaltung Oestrich-Winkel, zukünftig im Wald Mountainbiker kontrollieren und mit Bußgeldern belegen zu wollen, hat für reichlich Irritationen bei den Betroffenen geführt. Hintergrund sind Auswüchse von illegal befahrenen Wegen bis hin zum Anbringen von Trails, die sogar von motorisierten Zweirädern genutzt werden. Klar ist, dass ein Wald keine Rennstrecke sein und solche Umtriebe auch nicht von der Stadt geduldet werden können. Viele Mountainbiker, fühlen sich jetzt aber - verständlicherweise - zu Unrecht über einen Kamm geschert. Der Wald ist ein Naherholungsgebiet unmittelbar vor unserer Haustür und Gemeingut aller (!) Bürger, weshalb es zunächst auch zu begrüßen ist, wenn ihn viele Bürger ökologisch und behutsam nutzen - selbstverständlich im Einklang mit den Erfordernissen an die Natur und ihre Tierwelt. 

Um die berechtigten Interessen aller betroffenen Akteure - also auch des Forsts bzw. der Waldwirtschaft und der Jägerschaft - unter einen Hut zu bringen, regt die SPD zeitnah einen runden Tisch an. Ihm sollen angehören Vertreter der Stadtverwaltung, der Jägerschaft, der großen Fahrradvereine im Rheingau, der Pächter der Hallgarter Zange, den lizenzierten Radguides Petra Weiler und Karlheinz Kraft sowie dem Fahrradbeauftragten Kurt Bussweiler. Gemeinsam an einem Tisch kann es sicher am besten gelingen, eine gute Lösung und Verbesserung zum Status quo zu erreichen, anstatt direkt mit der Bußgeldkeule zu drohen. In diesem Zusammenhang könnte auch die Idee einer separaten Mountainbikestrecke im Oestrich-Winkeler Wald nochmals ergebnisoffen geprüft werden. 

In Oestrich-Winkel muss das sprichwörtliche Rad nicht neu erfunden werden, denn viele Städte haben ähnliche Probleme im Dialog und mit der Akzeptanz aller Beteiligten gelöst und können womöglich mit ihrer Erfahrung als Vorbild dienen.

Samstag, Juli 06, 2019

JGA-Bomb

Man heiratet schließlich nur einmal im Leben...dann soll auch eine bleibende Erinnerung zurückbleiben... Deshalb: Alles Gute dann bald dem jungen Eheglück 💓
P.S.: Wer war der Kerl eigentlich? :-)